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gerettet werden, dagegen iTt öle ganze Ernt- Der« brannt Die DerficherungSsumme ifl gering. QHxm

ig entweicht jedoch Die Einkäufer sind

Datum:

Börsenkurse.

50

77

355,

359

327,50

380,

385

408

5,40

6,35

1,13

30.8.

Schweizer Franken

577

280

125,10

370,10

6,72

3,72

6,85

86,71 674,50

196

186

526

752

467

387

484

410

389

519, 530, 762, 471, 387, 780, 500

400,

125,40

370,90

631,-

516,-

525,-

750,- 460,25

373,- 798,- 495,- 418,75 400,-

86,53

673,30

6.06

14,75

1,14

folgende Mitteilungen: so geringer Entfernung ordneten der, das) man der beiden Herren hielt.

hinter den beiden Qlbge- fle beide für die Söhne Zwei Kopfschüsse wirkten Ein Schuh ging in die

69,75

420,-

Kurs

26. 8.

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag Stockholm. Wien.... London . . Paris . , . Neuyork. .

29.8.

6,75

3,70

6,80

98,75

5,40

Kurs 29.8.

77,80

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Neue Einzelheiten zu dem Griesbacher Mord.

29. 8.

77,60

78.50

76,10

69.20

193,- 346,- 279,- 224,50

206,-

187,-

Kurs

26.8.

77,50 78,60 76,50 69,-

194,- 345,- 278,-

124,65

367,90

317,60

86/9

668,20

1464,-

1476, 1479,-

1125,851128,15

10^85 10,62

102,35 102,65

22,37 22,43

1118,851121,15

10*08 10J2

101,55 101,85

22,07 22,13

205,05 184,50

195, - 182,25

625, ->

517,-

523,-

750,-

462,- 380,25

487*50 415,25 390,- 357,75 537,- 292,- 729 75 288,75

69,-

Dechfel auf tzovand .......

Deutschland..... Wien........

Prag........

Vari» ....... London ....... Italien.......

Brüssel.......

Budapest ...... Neuyock ...... Agram........

Bukarest......

bei Erzberger tödlich. . . _ _

Brust. Drei weitere Schüsse gingen rechts und links von oben nach unten in die Schulter. Ein

Vermischtes.

DaS Eisenbahnunglück in Italien.

Rom, 30. Aug. (WTB.) Bei dem Eisen­bahnunglück bei Magllana wurden 19 Personen getötet und 85 schwer ver­letzt. wovon eine Person im Krankenhause gestorben Ist. Etwa 40 Personen erlitten leichtere Besetzungen.

fd. Kirchberg, 29. Aug. Hier erhängte sich ein Gastwirt, weil er einen Meineid geschworen hatte. Ein Landwirt vermihte seinen Stock in der Gastwirtschaft, worauf der Wirt einen Dritten, ebenfalls Im Lokal gewesenen Gast als den bezeich­nete, der den Stock mitnahm. Bor Gericht be­schwor der Gastwirt seine Aussage und der ver- meindliche Dieb wurde bestraft. Die Recherchen deS Bestraften ergaben aber, dah der entwendete Stock nicht in der Wirtschaft abhanden kam son­dern von dem Besitzer im Geschäftslokal des Notariats zurückgelassen worden war, wo er sich noch vorfand. Der Anklage des Meineids enzog sich der Zeuge durch Selbstmord.

Frankfurt a M., 30. August.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Dries 26. August. 29. August.

O f f e n b u r g, 29. Aug. (WTB.) Zum Mord­anschlag auf Erzberger erhält dieOffen« burgerZeitung" von zuverlässiger veile noch ..... Beide Täter gingen In

Frankfurt Berlin

1-Ufcc- l-il&r- Schluh- Schluß * ~ Kurs

1.7.1 l. 2

........Fr. 12 >,43

........Fl. 59,23

........Ar. 88,93

........Ar. 117,33 -

........Ar. 83,83

........Ar. 117.83 -

........Sh. 97,8)

........Fr. 125,43 .

........$ 23,83

Züricher Devisenmarkts

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

Gottesdienste zu wirklich. DemeinbegvtteSdienften; um 11 Hör: Pfarrer Mahr, Gletzen, überDie Predigt im Gemeindegottesdiensf; nachmittags 2V? ilbr: Pfarrer Stumps, Eschenrod, über Die Musik Im Gemeindegottesdiensf: um 3 il&r- Prof. D. Matthes überHebung des Kirchen- besuchs durch Gemeindeleben". An die Borträge schlieht sich freie Aussprache an. Die Berhand- lungen werden auch für religiös und geistig an­geregtere Gemeindeglieder verständlich sein, ins- besondere die über die praktischen Themata des Nachmittags für Lehrer und Kirchenvorsteher, Helfer,und Helferinnen Im Gemeindeleben.

x Heuchelheim, 29. Aug. Der Die - fjener Zweigverein der Gustav- Adolf-Stiftung feierte am vergangenen Sonntag in Heuchelheim sein I a h r e s f e st. In der von Einheimischen und Festgästen dicht gefüllten, festlich geschmückten Kirche predigte Pfarrer K n a b von Guslavsburg über die Not­wendigkeit und Wirksamkeit des Gustav-Adols- Dereins. wie er selbst sie früher in Steiermark und jetzt in Gustavsburg erfahren hat: Pfarrer Gombel von Reiskirchen gab in seinem Rechen­schaftsbericht ein Bild von der Bedrängnis der evangelischen Diaspvragerneinden in Oberschlesien und einen Aeberblick über die Sammlungen in den Gemeinden des ZweigvereinS Giehen. Bei der ebenfalls sehr gut besuchten Nachfeier im GartenZum Schwan" sprachen au her dem Orts- aeistlichen noch Pfarrer Ohly von Rodheim, Pfarrer Knab und der Vorsitzende bed BereinS, Kirchenrat Strack von Giehen. Die Festkollekte ergab im Gottesdienst 200 Mk., in der Nachver­sammlung 470 Mk. Sehr viel zur Hebung der Feier Im Gottesdienst und Nachversammlung tru­gen der Posaunenchor von Klein-Linden und der Heuchelheimer Kirchenchor bei.

Messer auS Hofheim zwischen zwet Güterwagen durchgehen, als diese von einer Maschine in Be­wegung gefetzt wurden und den jungen Mann zwi- \d)CT\ ben Puffern totdrückten.

X Marburg, 26. Aug. Am 17. und 18. September wird hier die diesjährige Mit­gliederversammlung deS Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde abgehalten.

Uns dem AmtSverkündigungSblatt.

DaS AmtSverkündigungSblatt Nr. 125 vom 29. August enthält: Meldepflicht der Ausländer. Walzarbeiten. Warnung der PreiSprüfungSstelle für die Provinz Obcr- hesten. Biehfeuchen. Dienstnachrichten.

Wegen Bomahme von Walzarbeiten wird die Kreisst rabe von Bahnhof Schiffender g Wahenbornfür den FuhrwerkSverkehr biS auf weiteres gesperrt.

Die bei einem Pferde des Karl Edeimuth in Beuern auSgedrochene Räude ist erloschen. Die angeorbneten Sperrmahnahmen Werden aus­gehoben

Die bei einem Pferde des SchlosfermeisterS Heuh in Ettingshausen ausgebrochene Pferderäude ist erloschen. Die angeordneten vperr- mahregeln werden aufgehoben.

Datum-

6/, Dtsch. Arlegsont 4e/e Dtsch. Aeichranl. 3*/0 Dtsch. Neichsanl. 4 °/0 Preuh Aonsols Darmsiädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto-Besellschast Dresdner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Treditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Gußstahlwerk . V.-Luxemb. Bergw.. Delsenkirch.Bergw. . Harpener Bergbau . vberschles. Tisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönir.Bergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda höchster Farbwerke. Llektr.A.E.G.....

Schuckert-Werke. , . Felten-Guilleaume. . Daimler..... .

Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke......

4*/. hess.Staatsanl. , Elektron Griesheim.

Landwirtschaft.

Einführung eines DefahianngSnachweifeS in der Landwirtschaft.

Die Bedeutung der landwiNschaftlichen Erzeu­gung für ben Wiederaufbau unseres nieberge- brvchenen Wirtschaftslebens und die Abhängigkeit des Erfolges in der Landwirtschaft von der Tüch­tigkeit des Betriebsleiters läht es alS dringend notwendig erscheinen, dah alle landwirtschaftlichen Betriebe von praktisch und theoretisch entsprechend ausgebildeten Landwirten geleitet werden. Es ha­ben darum Berhandiungen bei dem Deutschen Landwirtschaftsrat stattgesunden, die den Zweck verfolgten, durch die Einführung eines Befähi- Sngsnachweises in der Landwirtschaft eine bessere usbildung unserer praktischen Landwirte zu er­reichen. Aus allgemeinen Erwägungen heraus Hai man vorläufig von der obligatorischen Einführung des Befähigungsnachweises Abstand genommen. Es ist aber sehr erwünscht, dah jeder Landwirt feinem Sohne eine entsprechende Ausbildung mit auf den DerusSweg gibt, wozu sich durch die Grün­dung zahlreicher Landwirtschaftsschulen Gelegen- hsil gibt. Um einen Nachweis über die praktische Ausbildung erhalten zu können, wird die Land­wirtschaftskammer in Darmstadt demnächst Lehr- kingSprüfungen für praktische Landwirte abhalten.

Kirche und Schule.

x Giehen, 29. Aug. Einen eintägigen InstruktionskurjuS zur Einsührung in Gegenwartsfragen des kirchlichen Ledens veranstaltet auch in diesem Zähre bie Hessische Landes Vereinigung des Deutschen Evan­gelischen Gemeindetages am Montag, 5. Sep­tember, im Gemeindesaal der Hohanneslirche. Der gemeinsame Hauptzegenstand der Berhandiungen ist: Der Gemeindegottesdienst in der Gegenwart SS werden reden: Bormittags 10 Uhr: Prof. D. Dr. vchian über .Die Ausgestaltung unserer

Handel.

Berkin, 29. Aug.'rfenstim- mungSbild. Seitens des Privatpublikums lagen auch heute wie gewöhnlich Montags er­hebliche Aufträge vor, die aber nicht einseitig Käufe umfaßten. Vielfach scheint das Bestre­ben obzuwalten, rechtzeitig Realisierungen vorzunehmen. Infolgedessen sind sehr erheb­liche Steigerungen nur bei einzelnen Werten aus besonderen Anlässen zu verzeichnen. Lhale gewannen über 100, Hösch 30, Anglo-Guano über 60, Th. Goldschmidt 70, Deutsche Ma­schinen 25, Deutsche Waffen 30, Mannesmann über 40, Neu-Guinea 45 Prozent. Sonst hiel­ten sich die Veränderungen meist in mäßigen Grenzen, und Im späteren Verlaufe machte sich eine gewisse Unsicherheit bemerkbar, die auf die Beunruhigung wegen der krisenhaften inneren Zustände zurückgeführt wurde. Deut­sche Petroleum-Aktien gewannen 100 Prozent auf die Gerüchte von finanziellen Transaktio­nen, die ober späterhin von der Verwaltung entschieden dementiert wurden. Die Bewegung am Devisenmärkte hatte heute keinen beson­deren Einfluß auf den Verkehr. Die Kurs­bewegung war nach anfänglicher Festigkeit nach unten gerichtet. Oberschlesische Werte neigten meist zur Schwäche. Phönix litten unter Realisierungen.

Frankfurt, 29. Aug. Börsen st im- nk u n g S b i l d. Nach der Pause war bie Börse heute entschieden fest und das Ge­schäft bei Beginn lebhaft. Die Spekulation schritt zu neuen Käufen; auch das Privat­publikum hatte wieder größere Ordres ge­geben. Besonders begünstigt waren bei Be­ginn Hansa Lloyd, die im freien Verkehr bis 210 gehandelt wurden. Julius Sichel sowie Ludwig Gans fest. Deutsche Petroleum bei

vermutet Braudstistung.

mc Frankfurt a. M., 29. Aug. Die gestern geschlossene ReichSauSsteklung für Kolonialwaren hatte noch am letzten Tage einen Massenbesuch auszuweisen. Da» geschält- liche Ergebnis der Ausstellung entspricht jedoch nicht ganz ben Erwartungen. Die Einkäufer flnb vielfach auSgcblieben. Nur bie Verkäufer _ ber ßtörfabrifen konnten über Mangel an Aufträgen nicht (lagen, fie bekamen teilweise so viel, bah sie auf Monate hinaus versorgt finb und oft überhaupt feine Lieferungsmöglichkeit sehen. Auch die Keksfabriken haben ihren Auftragsbestand erheblich vermehrt Die Ausstellung burfte von rund 200 000 Personen besucht worben fein.

mc Frankfurt a. M. 29. Aug. Ein im Ostend wohnender Kaufmann beauftragte einen hiesigen Rechts an walt, Einspruch gegen ein Der- säumniSurtell in Höh« von 60 000 Mk. einzuleaen. Nachdem auf dem Anwaltsbureau die verfchic- denen Schriftstücke Erledigung gefunden hatten, forderte berRechtSanwalt einen B o r f ch u h von 1000 Mk. AlS diesen der Kaufmann ver­weigerte, nahm der Rechtsanwalt bie Akten an sich btc er nicht früher abzugeben angab, biS Vie schon geleisteten Dorschüffe von 400 Mk. be­zahlt seien. Darüber würbe ber Kausmann so wütenb, oah er auf ben Rechtsanwalt stürzte unb eine Keilerei begann. Erst als bas Bureaupersonal htlftelch eingriff unb ben streit­baren Herrn an bie Luft beförderte, wurde Friede im Haufe hergestellt Nun Nagt der Rechtsanwalt auf Ersatz feiner Kosten.

fpd. Höchst a. M., 29. Aug. Aus den Farb­werken wollte ber 16 Zähre alte Taglöhner Karz

weiterer Schuh ging durch den Bauch. Es wirb berichtet, dah bie beiden Täter wiederholt an der Wohnung Erzbergers vvrbeigeganqen flnb. Die wurden unmittelbar bevor sie am Freitag morgen in den Wald gingen, gesehen. Die angelegten Polizeihunde führten auf die Spur der Täter, fo dah die Fluchtrichtung feststeht. Das ganze Kniebis - Gebiet ist von badischer und toürt* tembergischer Polizei umstellt. Seite heute morgen ist auch Berliner Kriminalpolizei dort tätig. Es ist anzunehmen, dah die Täter mit allen modernen Mitteln für die Flucht ausgerüstet find.

Heute Beginn der Dölkerbnndsberatung über Oberfchlesien.

Parts, 29. Aug. (WTB.) Nach einer Matin"-Meldung aus Genf findet die Er­öffnungssitzung deS Völkerbundes zur Besprechung der oberschlestschen Frage heute nachmittag 4 Ahr statt.

Don der Hikfraktion für Rußland.

Paris, 29. Aug. (WTB.) Nach einer HavaSmeldung aus Marseille ist der englische DampferGfton Erove- mit einer Ladung von 18 000 Tonnen Bohnen zur Verpflegung der Petersburger Bevölkerung gestern nach Pe­tersburg abgegangen. Das ist da» erste S ch i ff, das seit 1914 von sMarsetlkenach Petersburg fuhr.

Zur griechischen Niederlage.

Paris, 29. Aug. (WTB.) Nach einer HavaSmeldung aus Konstantinopel soll die Niederlage der Griechen Im östlichen Teil der Koniahwüste erfolgt sein. In Kon­stantinopel feiere man den Sieg bereits, doch fehle noch die amtliche Destättgung.

Amsterdam- Rotterd. 2672,30 2677,70 2709.75 2715,25 Brüssel-Antwerpen . 643,35 644,15 649,35 650,65 Thristiania...... 1146,35 1143,65 116^301168,70

Kopenhagen..... 1473,50 1476,50 1486,- 1489,-

Stockholm ...... 1855,60 1859,40 1S70.60 1874,tO helsingfor»......124,35

Italien........ 367,10

London. ....... 316,90 Neunork....... 85,91

Paris......... 666.80

Schweiz........1461,

Spanien . . . Wien (altes). . Deutsch-Oefterr. Prag.....

Budapest. . . Bulgarien . . Aonstantinopel

großem Geschäft bis 1100 gehandelt. Sehr ze­ucht waren SüdseephoSphat, Daltimorc-Ohlo und Schantung-Dahn, Vie erhebliche Kurser­höhungen erhielten. Demgegenüber lagen Mexikaner ruhig. Am Montanmarkt war oaS Geschäft weniger lebhaft. Doch stellten sich verschiedene Aktien höher. Mannesmann wa­ren bei erster Nottz höber bezahlt. Kali­werte auf die Erhöhung der Kalipreise leb­haft umgesetzt. Westeregeln anziehend. Anter den Einheitswerten bestand rege Nachftage nach Pokorny und Wittekind. Zellstoff Berlin, Zement Heidelberg. Adler Klcyer neigten zur Abschwächung. Benz lagen fest. AEG. stiegen auf 400, Bergmann auf 420. Im Verlaufe wurde der Verkehr ruhiger. ES herrschte je­doch trotz der innerpolittschen Spannung eine zuversichtliche Stimmung vor. Der Schluh ge­staltete sich auf allen Märkten fest. Bevor­zugt blieben Einheitswerte. Elektrvpapiere fest. Privatdiskont 3>/i Prozent.

MSrtte.

Frankfurter Schlachtdiehmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Aug. Amtlicher Bericht. Tron her reichlichen Zufuhr am Rinde rrnarkt ist eine Senkung ber Preise nicht 8« verzeichnen. Auch bie letzthin gesteigerten Schweine« preise zeigen noch keine wesentlichen Rückgänge. Der Handel des Marktes gestaltete sich schlep­pend unb hinterlieh bei Ähweinen erheblichen Ueberftanb. Aus getrieben waren 2216 Stück Grostvieh: davon 325 Ochsen, 271 Bullen, 1620 Färsen unb Kühe: ferner 337 Kälber, 183 Sam­mel unb 632 Schweine An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: für Odilen 450775 Mk., für Bullen 400-650 Mk., für Färfen unb Kühe 225750 Mk., für beste Färsen unb beste Kühe bis 675 Mk.: ferner für Ad Iber 580825 Mk., für Sammel 350500 Mk., für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1100 bis 1400 Mk., 80 bis 100 Klgr. Lebendgewicht 14001550 Mk., 100 bis 150 Klgr. Lebendgewicht 14001500 Mk., Fettfchwetne über 150 Klgr. 1400 bis 1550 Mk , Sauen unb Sber 11001350 ML Die Marktpreise liegen um so viel über ben Stallpreisen, als fie bie nicht unerheblichen Ge­wichtsverluste, Spesen und Sänblcrgetolnn In sich schließen.

Frankfurter Fruchtmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Aug. Die Dor­gänge auf dem Dalutamarkt blieben auf dem Getreidemarkt fast ohne Einfluh. Es hängt die» damit zusammen, bah wir in Deutfchlanb eine gute Ernte in Drotgetreidc zu erwarten haben. Da« Geschäft in Weizen und Roggen war ruhig unb die Preise behauptet. Safer gefragter. Futter­mittel fest. Degehrt blieben Biertreber, Kleie unb Futtercrbfen. Für vpeiseerbsen bleiben btc Preise fest Herbstfämcrcien blieben sehr gesucht, wöbet Rotklee urfb Winterwicken bevorzugt blieben. Seu wenig verändert. *

oz. Alsfeld, 29. Aug. Am heutigen Schweinemarkt waren 455 Ferkel unb Läufer aufgetrieben. Bezahlt würben für 67 Wochen alte Ferkel 85105, ältere unb Läufer würben mit 130225 ML bezahlt. Der Handel ging flott.

Wandern und Meisen, Bäder.

n. Darmstadt, 29 Aug. Der hiesige Zweig­verein des Bogelsberger Hohcn-Elubs, nach Frankfurt a. M. bie stärkste Sektion des Ge­samtvereins, begeht am 10. unb 11. September die Feier seines 40jährigen Bestehens. Die Haupt- feier wirb am Sonntagnachmittag Im Mathilben- höhe-Saal abgehalten.

100 Ft.

a

184.25

181.50

100 Mk.

=3

6.70

6.775

100 Ar.

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0.675

0.70

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6.90

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100 Fr.

X3

45 60

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1 £

=3

21.75

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100 L.

25.10

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100 Fr.

44.90

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100 Ar.

1.475

1.512

100 $

590.50

588.50

100 Ar.

Z9

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100 L.

6.95

6.95

Die Rothersteins.

Roman von Erich Eben st ein. Copyright 1919 by Greiner & Eomp., Berlin W 30. 41. Fortsetzung. (Rachbruck verboten.)

And doch hatte Magelone ernstlich den Gedan­ken erwogen, ob sie mit Wenbloh nicht viel besser fahren würbe, als mit dem pedantischen kühlen Rüdiger? Wenbloh war damals in Wien so nett gewesen ... sie fühlte ganz deutlich, dah Annelieses Bild in ihm stark verblaßt war. seit ihre blauen Augen sich Mühe gaben, ihm den Kopf zu verdrehen . .

Wenn er doch endlich käme!

Auch Anneliese dachte dies oft in schlaflosen Rächten und merkte nun erst an der Sehnsucht, die fie nach ihm empfand, wie viel teurer er ihr war, als sie gedacht.

.Ich,würde ihn nehmen, auch wenn er bettel­arm wäre!' fühlte sie. .Denn ich liebe ihn mehr als alles auf Erden! Aber Magelone hat ihn mir wohl für Immer entfremdet."

Ihre schönen graugrünen Rixenaugen ver­loren an Glanz, und ein bitterer Zug grub sich immer deutlicher um den feingeschnittenen Mund ein. Aber sie verbarg ihre Gefühle in herbem Stolz hinter einer gleichgültigen Miene vor den Ihren.

Sie las und musizierte viel und fümmerte sich kaum um ihre Umgebung. Manchmal, wenn das Wetter es erlaubte, machte sie weite, einsame Ritte.

Sines Tages bei Tisch es war ein Sonn­tag. unb an Sonn- und Feiertagen nahm auch

Rüdiger das Mittagsmahl Im Familienkreise etn brachte Hertha das Gespräch auf Waldemar Ruhland, indem sie Rüdiger fragte, ob er auch dessen neue» Bild zu sehen bekommen habe?

Rüdiger verneinte. Er habe den Freund auS Zeitmangel bisher nur zweimal flüchtig des Abends au fluchen Snnen, sagte er kurz, und von dem Bilde sei dabei keine Rede gewesen.

.Aber wenn du im Atelier warst, mußt du cs dvch gesehen haben!" sagte Hertha, befremdet über seinen knappen Ton.

Rüdiger zuckte bie Achseln.

.Ich vergab, offen gestanden, danach zu fra­gen, meinte Rüdiger. .Liebrigens mag es wohl dort gewesen sein. Ich erinnere mich, die Am- riffe eines Bildes auf der Staffelei gesehen zu haben, doch hing ein Dorhang darüber."

.Lind du warst nicht neugierig?

.Nein."

»Ha, ist denn das Bild nicht zur Herbst­ausstellung nach Wien aegangen V* fragte Ma­gelone neugierig. .Ich sachte doch, er habe es für bie Ausstellung gemalt?"

So war es anfangs bestimmt. Aber Herr Ruhland hat sich anders entschlossen.

.Was stellt es denn eigen Hüb vor? forschte Magelone weiter. .Du weißt es doch gewitz, Hertha Du bist ja so befreundet mit Waldemar Ruhland."

.Ich weiß es nicht. Er forderte mich wieder­holt auf, mit Dorothea zu kommen und es anzu­sehen ; aber Do sagte ja immer, sie könne Papa nicht so lange allein lassen,''

hinführen, und wir wollen uns das Bild an» sehen. Gleich heute."

Rüdiger setzte eine ablehnende Miene auf. Der Dorschlag war ihm sichtlich peinlich. Zö­gernd antwortete er:

»Du wirst entschuldigen, aber ich habe heute so viel zu tun, daß ich schwerlich . .

.Pah am Sonntag! Da ruht doch alle Arbeit. Sei nicht so unfreundlich, Rüdiger, du absentierst dich ja schon genug von uns. Dies eine Mal kannst du uns schon den kleinen Ge­fallen tun. Hertha möchte das Bild gewitz auch gern sehen.

DivS war richtig, Hertha brannte insgeheim darauf und stimmte darum ausnahmsweise tn Magelones Bitten ein.

E» blieb Rüdiger schließlich nichts anderes Übrig, al» nachzugeben. Sv machten sie sich denn gleich nach Tisch auf den Weg. Magelone war strahlender Laune. Endlich einmal hatte sie wieder Gelegenheit. Rüdiger den Zauber ihrer Persön­lichkeit fühlen zu lassen. Sie nahm sich vor, bie Gelegenheit auszunützen.

Hertha störte sie wenig dabei. Sie ging meist in Gedanken verloren ein Stück voraus unb'fümz merte sich nicht um die beiden hinter ihr.

Magelone war ftöhlich und gesprächig wie seit langem nicht, und obwohl Rüdiger sehr zu­rückhaltend blieb, gelang es ihr doch allmählich durch hinreißende Liebenswürdigkeit, die Wollen auf seiner Stirn zu zertellen. Allerdings, was sie gehofft er werde, wie früher, bas heimliche Spiel ihrer Augen und Mienen verständnisvoll er­

widern bas blieb aus.

Die Fäden, die sich einst au» seiner Seele

.Aber das klingt ja ganz geheimnisvoll

Welvt du was. Rüdiger," wandte sich Magelone v--- --- ... .

an ihren Schwager, .da mußt Hertha und mich spannen, um sie in verstohlener Sehnsucht zu

umschlingen und sestzuhalten. schienen enbgülhg zerrissen Magelone merkte es in wachsender Bestürzung.

War,ihre Macht zu felleln so gering', Sollte sie wie bet Wenbloh auch bei Rüdiger auf halben? Wege flehen bleiben müssen'. War ihr beschieden, ewig in der Abhängigleit von Grafenegg zu blei­ben und nicht» von allem zu erreichen, wonach ihre leberiSburstige Seele sich )o glühend'sehnte?

Die Borstellung einer solchen Zukunft durch­zuckte sie mit blitzartigem Grauen. Dann aber warf sie den Kopf stolz zurück. Dein, sie war doch jung und schön, und Rüdiger hatte sie geliebt, darüber gab es lernen Zweifel. Irgend Tin Miß­verständnis stand zwischen ihnen, 65er er wollte erst dann heiraten, bis er die Lotherfteinschen Der- mögensverhältnisse wieder in die Höhe gebracht hatte.

In diesem Falle schützte er Nch vielleicht durch äußere Kuhle gegen den Feuer brand der Sehn­sucht im eigenen Herzen.

Sv erreichte man den Park von Wllhelminen- ruhe, an dessen äußerstem Ende Waldemars Ate­lier lag.

Es stand auf einem Hügel, zu dem ein eigener Weg leitete, sv daß man das Herrenhaus gar nicht zu berühren brauchte.

Der alte Ruhland hatte es mit großem Kom­fort erbauen und ausstatten lassen, um es seinem jüngsten Sohne, dem Liebling ber Eltern, zu ermöglichen, auch habet ungestört feiner Kunst leben zu können.

(Fortsetzung folgt)