tour des lungen (Htrm verloren?" fragte er au5 Nr|ca
(Nachdruck öerfioten.)
3. Fortsetzung.
Mein ßftauen mich so erftcnmt
rchten nuiä mich mir uncrtnub-
„Tarrn mutz WS tragen, Mannes feste Antwort.
„Gnädige- ffr an, tati ich iail rüi
Ein Iugendtraum
Don H. vonder Osten.
Ledebour anf einer Souferenz in London.
London, 29 Mär». (WTB.) Aus der Konferenz der Unabhängigen Arbeiterpartei in Southend wurde heute eine (Ent- Schließung angenommen, in der die Stellungnahme der Arbeiterpartei bei der zweiten Lesung der deutschen Reparationsbill im Unterbau se mißbilligt wird. Der deutsche Reichstags- äbgeorduete Ledebour, der dem Kongreß als Gast beiwohnte, erklärte in einer Rede, er sei gekommen, um darum zu bitten, daß die BorkriegS- beziehungen wieder hergestellt werden. Ledebour erntete großen Beifall Der Sekretär der Unabhängigen Arbeiterpartei teilte mit, daß die für den Anschluß an Moskau abgegebenen Stimmen weniger als 10 Prozent der gesamten Mitglieder- -ahl der Partei au-machen
London, 29 März (WTB.) Eme Wbtber- fiert der Unabhängigen britischen Arbeiterpartei (Lobour Partn) beschloß, aus dieser Partei auszu- icheiden und sich an die Moskauer Internationale anzuschließen.
halten und freue mich, baß du so offen und ehrlich zu Werke gehst. Venteckipielen ist mir txm lebet ein Greuel gewesen, beSlxxfb bist du mit devier kecken Offenheit auch mein Lieblrng. Richt wahr, du hast es gemerkt? £>ab mich nie lumpen lasten, was?"
„TaS ist cS ia eben, waS mir meine Bitte beute so furchtbar fdjtoer macht/' murmelte ttöntg<* mark. Gerade weil du mir aus freien Stücken schon so furchtbar viel gegeben, kommt es mir so maßlos mibescheiden vor, dich um noch mehr z>> bitten unb be-Sbafb weide ich auch n« auführen, bif» als meinen toten TVmi b w bet achten, selbst rveiui du mir meine Bitte heute abschlügst."
.»Aber vom Abßllagan ist gar niclu die Rede/' erwiderte der Rat: mir eine Bedingung möche ich an das Gelxm knüpfen. £tänge die DcLtreiferei an den Ragei und louirtscha'tz? drin Gut selbst 6"m schöneres LelvnSzici, dachte ich, gäbe es nicht, als das von (Ellern und Voreltern ererbte Land zu bebauen imb dein Königsmark ist ein herrlicher Boden. , Wem, er recht ausqenutzt hnrt>, muh er tnrnberif Itice Frucht bringen."
,^d) weitz es/' stimmte Otto säst schmerzlich yi. „Hänge ich doch selbst mit irber ftaher meines ^erzenS an der heimischen Schot'e und trohdem treibt es mich fort. Baue dem Adler im umuc* sten Tale em Rest au 5 ^ofrairren, weich unb marm. Er wird es verlasien, um sich unter Mstt- iai und Gefahr den Horst an schm frei Felsen kan e ,vi erstesten. J^eincr faitn nritor ferne 9?afur und ich kann nur für mich le <n. Ich mutz ment volles Sein einsetzen für ein botoi Ziel, wenn ich Rode vor mir selbst haben will."
„Und wem, ich dir nun nicht helfe!" murrte der Alte.
Otto Königsmark kämpfte, während her Onkel diese Betrachtungen anftellte, mit feinen erregten Empfindungen. „Ich komme mir so falsch, p unaufrichtig dir gegenüber vor, <*bc ich dir die eigennützigen '?lb,id>tcn verraten, deredvillen ich dich in Arosa aussuchte," stieß er zwischen den znf.immen- gcliiiencn Zähnen hervor. „Ich batte gleich sprechen sollen, denn deinen behüben Empfang gestern verdiente ich gar nickst."
Ter alte Sxrr paffte, daß die Damvlwolfr-i ihn wie pytische Relel umwallten. De Karre ist also wieder einmal sestgefcchren," bemerkte er endlich lakonisch.
,A‘eiber," seufzte Otto, „unb es wird diesmal emeS starken Armes und eines festen Willens bedürfen, um sie herauSzu ziÄ>en. Goldstein, der Besitzer der großen Luipachek aus mein em Gute, bat mir daS st'ipibU gefiLibtit und ich kann ^5 nirgends auftreiben. Dazu sckneibt mtm 8er- toalter ganz verzweifelte De» übte. Zedntamend Mark Will er haben, die Stalle und die Tao lÄmerbäiner drohen einrustürze^, ter Tamm, b r KSnigsrnark vor dem Wild acke scknltzt, hält nickst mehr. Schon varcges Zahr soll die Reparatur dringend iwtwendig gewesen sein. Ter B rer, tu dem Burkhard mir daS mitteilt', Vai mich a er in Afrika nickst erreicht. Run schägt es dem Alten Ller bem Kopse zusammen."
Arlim winkte mit der Hand. „Weiß, weitz alles," Ichmunzelte er. ..Hab nämlich auch ,rlch jgm Epistukum von deinem Herrn Burkhard er-
et fiew fietseflö entstehenden Vorteilen beteiligt goerden muß. Roch »rit weniger als brartigen SnStau'chgeschä ten ra Tt Deut chland dem Ver- tauf von Rerarat onSlollen in der oben geschil- foexitn Art zustimmen. Die Abicht d^ Friedens- Vertrages war, den Alliierten den Kon ingent ihrer früheren Im ort' a lsDentsck land "on t1 dnA s all de z rstört nG.ub n du chAu ert’gimi ton Tfli bt* liefcrir »ix a.i £eu ß^land zu fUe n Die R- ha.a ünisUl,len sollen nrrtxn der Wvt chast ter Leteckigte» Mächte selbst zugute kommen Ra äst etwa sollen sie es ihnen ermöglichen, damit Han- belsgeschäste tu trci tn. Tie deutsche Regierung muß umwmc^r Verwahrung entlegen, a'S se, UM es die Tatsachen ergeben, und wie sie es der Neparation-klammrs ton wrederfolc n it'.eei t bat, trotz aller Bemühungen nickst in ter Lage ff, btt Kvhlenliesecungen. die ihr auserlegt ft-ib, voll gu erfüllen.
seiner Ab icht abgeraten. Tio^em fuhr ter König am Sonntag früh im Ätafthxrgen nach Budapest. In einem zweiten Wagen fuhr MinijleTpnäsidrnt Tcklekn, der unaetzlhr zwei Stunden später tu Budapest eintraf. Der ReicliSverweer Hort Hy Ivar voilkomimen unvorbereitet. Rack» einer langen Besprech.mg riet er dem Wnig zur Aurückreise nach der Sckfwei^ Ter Wnig fuhr mit dem Ministerp ä identen am Sonntag abend von B.ita^ pest ab. Er entsckLvß sich aber roa'brenb der Falwt, in Ungarn zu H iben und soll sich gegenmirtig in StrinaMcmyer besrndm In der Besprcchimg war auch von einer Zustimmung der franizösiichen Re- Eierung jur Rückkehr des Onttp die Rede. Ter ranrösischeBertreteranBudovestlrrt zwischen tu formeller Wei e bekamitgegebn, daß die Alliierten sich der R ückkehr des Königs auf den ungarischen Thron widersetzen. In Budapest sollen nur wenige ton diesem Man gewußt haben ES sind entir.e Verhaftungen torgcnrwmen worden Wie der p.li- tiid'cn Lorrestvndens von mite.nicht riet Seite mit- geteilt wird, hat die Regierumg« der Republik Oesterreich alle Vorkehrungen getroffen, um Rück- wi rku ngen dieser Vorgänge auf Oesterreich «zu verhindern. Gleichzeitig wurde eine Untersuchung ehtgef-eitet, ob die Rückkehr deS früheren Körriis über österreichisches Gebiet erfolgt war und fand dass der Fall sein sollte, die dafür Verantwortlichen sesttzustellen.
der VAlker M erlangen, etnS Wones, brr m bar Theorie und m den Emzelhefe.! jo schadhaft war, daß es schwer Jern werde, tzr erfolgreich ge»n iogenb ceter kritischen Lbvgrin zu nerleib.gaL
Die ttbiüftunflifraflc.
London, 2S März. (Wolff.) „Daily News" meldet, daß zwischen Amerlka mti) England augenblicklich eine Erörterung der Abrüstun g s- frage stat.findet. Die Bereinigten Staaten seren damit formell an England heranßetreten. (Ugland babe die Frage der gütigen Gaie und Me^pto- liven Stoffe auigenx>rfen „Daily News" zufolge ergibt sich daraus die Frage einer internationalen Kontrolle der chemischen Industrae.
(Eine mittellunn Amerika; an feine „Verbündeten".
Pari«, 29. Mürz. (Mviff.) Wt trfe „Chioagv Tribüne^" aus Washington berichtet, setzte das Staatsd epartement die verbündeten Mächte davon in Kenntnis, daß die Bereinigten Staaten an allen im Verfolg des Krieges vor- genommenen Regelungen und Abmachungen Anteil haben und baß diese als unvolt- ftänb (g betrotztet werden müßten, so- lange Amerika sie n i cht ge b i l ltg t ha b e. In der Note werden die Alliierten davon verständigt, daß Amerika sich nicht nur das Recht vorbehält, allen und jeden Abmachungen, an denen es interessiert sei, seine Austimmung zu geben, sondern es wird auch mit Rack-druck zur Kenntnis gebracht, daß fdie Bereinigten Staaten gewissen Abmachungen niemals zugestimmt haben und daß ihre Zustimnnrng für deren endgültige Festsetzungen unentbehrlich sei.
Lanstng gegen Willen.
London, 29 (Wolff.) Die „Ti* wes" veröffentlicht ihren ersten, mit sehr großer l€yxnrrnmg erwarteten Artikel über das Buch Sßonf ing: „D t e FriedenSverhandlun- fle ir" Tarin wirft Lansbrg W kstm vor, daß er als Mann von endgültigen und holten Grunb'Ltzen einige dieser GNachsätze, die dem Volke der Ber- rinigtm Staaten eborib teuer waren wir ihm, aeopsert hat, unr die Annahme des Völker- ivundoertrcnges zu sichern. Er beschuldigt kh>i mit ,anderen Worten, die baldige 6dxifhm<i des Böffer- ibundes nickst nur über den Abschluß des Friedens, sondern auch über die ewigen Gryndsätze Der Gerechtigkeit gesetzt Du haben, deren «rklärier AdvoÜak er war. Wilson ftinrmte nicht beS Friedens wogen zu, sondem des Völker- Lun dve r t rag e i menen. Die Are kamunp der Borl^rrrsckaft der Großmächte über die fleneren Nationen, sonstc das 9krteibigimgjfl)(btbni6 nrit Frankreich fet ein Skan dal der Geheim- Diplomatie, ebenso wie die japanischen An- ^-fprücko auf ©(iruiturg Lan ing ist außerdem der !,Aniickst, daß die Gewkhnorg dieser ^tneftimyniife zm klemencoau, Llovd George und Zhrlanbü nie* -totale erfolgt sein würde, wenn der Präsident nicht uach Frankreich gegangm mi e. Das war die größte Sünde, aus der alle übrigen in 'fataler Folge entsprangen. Lansing erklärt, er sei den Äim»riiungen Wi.sonS mit äufterftem Wi- beritreben geßoigt, da er gehTMt habe, daß Wilsons Politik buorf> mti> durch falsch fei uno imtoermeiMid) zu txm Beriust des PresrigoZ der 9kreinig l<ml Staaten und il)rv5 Präsidenten fuhren werde. Lansing erklärt, cs endirine ihm, daß Mlfon seine hervorragende Stellung in den Tbigelegenheiten der Welt gefährdet, wenn nickst gar zerstSrt babe, um die Surnabme seines Planes für einen Bund
* Kleine Mitteikungen Die »teile Vermessungsämter werden natfi bei \ r> Maten Aushebung der aus dem J-h e 190? üanw meichen Bestimmung, wonach sie den flni imtmi beigegeben waren, ebenso wie die lkrri» ermes. sungsdienststellen. der afenrigen Zuständiglrit keß fi’ctafttTamtti unterstellt Tas Katastetamt ei* die Bezeichnung «Lande?oernieffunasamt" führen unb wie bisher bm Ministerium der Finirnian u». t-rsteben — Ter älteste hessische Richt,r. Landger^chtSdricktor i-R. TH.Sckrulz, der zuietzl e, Tarrnftäbter Landgericht eine Stra kammer lei y beginn dieser Tage in voller Rüstigkeit fhn» 95 G,-burtstag —Falsche nieder 11 n disch, Banknoten. Wie wir erfahren, teilt das Aickn- ländische Okmeralfonfnlat in irranffurt a V vlt daß die Riederlän^isckst Bank in Amsterdam sjch bereit erklärt hat, solchen Personen^ an' deren tn. zeige hin Hersteller oder Verbreiter falscher nüber, ländischer Banknoten verhaftet werden, ein, lohnnna xu pew'hren. Tie Bank hat sich -tr^r bereit:erklärt, Riederlänk^ilchüBanknoten deren beit zweiselbaft ist, zu prüfen und die Roten alslxL mit Gutachten an die bdreffenbe Stelle turij. zu senden. — Eine ergiebige ö i n n a hm ea uelle für Städte kann zweifellos die verfMimrt der Standplätze für Mellen und Fahrrnärste n» zielen. So bat die Stadt Mainz nur für Ltanb. gt’Cber eine Einnahme rrm rund 65 000 TOt y der verslollenen Frühjah'Smesse erzielt.
Landkreis Gießen.
-m. Datzenfiorn-Steinbera. 30 Wtn Am AuSgang deS Waldes, kurz vor der Statin Sck-ilfenberg, geriet gestern Tmdimittag ein iuneer Fichten bestand, jedenfalls durch Für'len aus h« Maschine eineS vorbeifahrenden Zua'S. in Vraid Hierbei wurden über 100 etwa 10jährige Fuh-, vernichtet Zum Glück entstand das F-euer a.i br Ecke nach dem Felde zu. im andern Falle h'.tv h sicher auf den angrenzenden Hochwald überflea^m und in dem reichlich vorhandenen Laub gute rung gefunden.
KreiS «lSkeld.
Gegen die Echöhung der Milch- und vntted preise.
la. Alsfeld. 29 März. Der Stadtvochntz beschloß m seiner letzten Sitzima einflimmin, rri die Erhöhung der Milch- und Butter. preise durch die LandeS-Milch- und ffettftHk. die unmittelbar vor Aufhebung der Brvanqtw. schäft durch nichts begründet fei, bei der ‘Wraw nrng Protest einznlegen und die anderen tyffildn Stävte zu veranlassen, fith diesem Dorgeben os« zuschließen. — Zur Deckung des Fehlb?. träges für das Rechnungsjahr 1920 soll der Steuersatz für Gebäude und Bauplätze, An'a«' imd Betriebskapital unb für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke erhöht werden ko- weit der Fehlbetrag dadurch nicht gedeckt wird, M er zum Ausgleichsfvnds der heffi'chen Regieren, angemeldet unb eventuell auch die Rach röebotß von (Gemeindesteuerzielen in- Ange gefaßt nxrbm Rach einer Erläuterung des Vorsitzenden Hetk auch bei diesen Plänen, vorarrSgefetzt. daß es ae- trugt, die Gemeindesteuer aus der fOcfiruencii der reichssteuerfreien Einkommensteile noch « Rechnungsjahr 1920 zur Erhebung iu bringnu immerhin noch ein Fehlbetrag von 120000 bti 130 000 Mk der noch zu decken wäre, eventueü durch Racherhebung von weiteren Sieuer»>r!tn Der Stadtvorstand bevollmächtiat anläßlich eines besonders aktuellen Falle- bad Wohnungsamt nb die Wohnungskommission, im Auftrag ba Gemein de behörde Beschlagnahmungea ueb Zuteilungen von Wohnuage» (tlb- ständig vorzunehmen.
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•* Kurze Rachrichten auf ßeffrl unddenRachbarstaaten. Ein junier T?em aus K^ln, der in Londorf seine Braut besuchte unb eme Radtour matfaf-e, stürzte zwische» L'tmborf unb Kesfelbach. wo er anschnnenb mtt einem Auwmobil um die Wette fahren wollte, I« schwer vom Rade, daß er lebensariährltch verletz nnirbe und hoffnungslos, ohne bis jetzt daS Vc- wußtsein erlangt zu haben, baniirt*rliegt. — ta Mufikverein Hungen veranstaltete am zweite» Friertag eine Aben>un erba'tung, di' übwaus »M- reich besucht war. Zioei Llteaierstücke nnirhet w den Darstellern mit Geschick aufgefüfirt und fcnbfl reichen Bestall. — Der OrtSgew-rbeverein Gedern will ab April den Unterricht der werkerzeichenschule von Sowllaa auf Mittwoch *** legen und bamü den Hantnrvrckerfortbilbunrs- unterricht verinnden FnSaesamt sollen jätzrtch 200 Stunden UnterriCT lebem Schüler PP* kommen. Als Lehrplan soll der Blan der V* werkeriartbildungsschtle in Büdtngen irri vv den berg zugrunde gelegt werben — In ® V* bu r a bat sich in einer HM'dwerkerverßtmtnowS ein snei<bantmrr6rrbimb geblldet, der sich !*■ kurhessischett Handwerierbunb anschiief' W sind dem Bund 500 Handwerker bei getreten -- Ter Kreistag Franken berg setzte den Hrnw- haltsvo ran schlag in Einrrahme und Ausgabe s« 1 056 500 Mk fest. Ferner wurde befA'offen, da Kreis steuer als einen 500pro Kn ti^en Zuschlag»
heraus.
Ina war befremdet über diese Fra«: dann dachte sie. tau diesei.« doch nur Zrt au ihrer Berson verriet, und deshalb riifc™ *' fern von ihrer kkindhri, wv fü den Luter. »A gekonnt und auch die Mutter schon mit f*”* Zainen verloren „Mein B u'er a er Ul jja chre Fürsorge nie vermissen lasten/' lügtr xt Utv bi. „Er hat mü mir ge'pelt nnr fa I* fammen gelernt Irie Chi. ne ung mtwei le-C“ ist mit ihm verknüpft."
,,E4 würbe mich intrrrllienen. die Betanrp schäft Idres Herrn Bruders $u machen" Ad7iig4marf. , Del'en Sie mich -hu rx> stelle.-'
Ina verip-ach eS gerne: aber kann bemftr sie »agchaft: „Wer weiß, ob Ihnen gpiuti wird? Er ist so ganz anberj W C«/'
„Bei Ihrer großen Zuneigimg 1^ Bruder em schlechtes Üvmpliment für mich! teie ZkönigSrnork rin.
„Hie versuchen trad) fafFAbrrMlerte V Ina rasch unb bann terihimmtr sie ",
bannte ihm doch unmöglich sagen, daß er uK 818 zu gut geffeL
Etzi leife-3 Rot fhea in ihre Dangen. llavvte ihren m am. o'nw« etmti'
aTfofut freie vena'ilaffurg fayi re tantri J. denn dichte g-aut Dolfrnnur et ließen «wto> das matteste Schimmern ei :es Son: en trabis »»
DetzlE l<*fre wril auch der 6<Mm aus stö-, -ma H Au^en wSb end f bal werk von (fffmbetn, Seide unb Spitzen m Hanv einer eingehenden Musterung •flBtn*trTO>
(Fortsetzung folgt)
vlvianitz Ankunft in Amerika.
Boris, 29. März (Sörfff ) Rach riner Ho» vasmeldung aus Reu vrk ti ber M,g v dneie B i - viani.gestern in Reuvock angeLnimien Er erklärte bei feiner Ankunft, er fei nach den Bereinigten Staaten g'ck nrnun, um bet neuen Pväir- baiten der ReVudlck der Ackriarf cer ftan^öituchen Regiecuna und des ftxuyb.idicn Vovos »u versickern. Deshalb tarnte er, bevor er nrcht fßcbiz bmt Hachrng gesprochen habe, teure roetiere Er- TGinmg abgeben. Indem er d.n t'5'.cx unb größten Bürger der anrerikani'chnt Demokratie legrüße, begrüße er zugleich das amerikanische Volk, für das Frankreich eine sehr tieft Zuneigung und ewige Dankbarkeit enQ^ntde.
Die ,.Mvrnrny <Mt" meldet aus Waty wfttan über die Mrssron Bivianis: Harding werde Divurnt am Mittwoch entpfar’flcn VwiMtt werde den Man, bat die franwi.dp Regierung ausg.- arbeitrt habe, um die /«.einigten Staaten ^ur Ratifikation des Vertrages von Versailles unb »unr Emtritt in den Va 17erb und bewegen, Vorbringen. Hacding werde jeden Vorschlag aufmerksam unb sympakh sch anhören, es sei aber zweisethast, ob der Präsident irgendwelche Zu fidKrimgen geben werde Die a»?giiltiflc aus- nArtigt Po'üik Amerikas sei bisher nicht ausgearbeitet worden: Harding beri^de sich zwischen zwei Feuern. Die letzte Rvvemver- walfi habe eine Teilnahme bet Deremigttn Staaten am Vökerbund ausgesck^vsien und.allen weite en Erörterungen ein Ende gemacht Die Begeifterung der T^ö kerbundfeinde sei aber verfrüht. ES bestehe in Amerika nnmeff/in noch eine ftntfle Partei zu (Ärmsten der Ratif katon des Vertrages von Versailles durch die 93c.einigten Staaten, selbst wenn die Ratif kativn unter Vorbehalten erfolgt Interalliierte Rechtsgelelnte erkürten, daß, wenn die Vereinigten Staaten bei Friedensvertrag nicht catifril’Ten. sie keinen dlriipruch auf die txyrmafv;cn deutschen Kabel oder über de Ve.fLrung der vormals brutidKn Im ein echebei könnten. Ty materiellen Interessen würden den kremig- ten Staaten die Ratifckation des Vertrages Mr Pflickü machen. Di-se Erörterungen kerührien jedoch nickst int geringsten die Gogoier des Vertrages, die augenblicklich ebensowenig wie vor e itern Jahre davon überzeugt seien, daß daS eigene Interesse eine Allianz mit Europa rutyig mache.
tüt' -■ —
Rückkehr der früheren Königs Carl nach Ungarn.
Wien, 30. W (WTB.) Zur Ankunft deS früheren Mnigs Karl in Ungarn erfifirt die t»Iitifdr fibrreitonben»: Der frübeoe Ksönig war am Samstag abend in St rinn manger einge» t dd ff en unb beim torfigen Bischof alx;est.ieoen. Miiristervalsibent Graf Teleky wurde nach Strinainanger berufen. Sowohl er, wie Oberst
tem Zerr am zu bcne.Tei/' fdrrjtr er „ES ist doch kein Privarwea, den ick letrcen habe?"
„O nein dieser Wei fbrtn eoermann tret/' beruhigte chn das rwtge Mädchen.
„Und stehl cS auch jedermann fm. enr diel em Dege urnnikehven, um liebenswürdige Tarnen zu legierten?"
..A>uh das soll erlaubt fein," säckesfr Ina
Sie erhob frinen Dft'er'v"uch als KSin'Smark osn die er Erfau'itiS fo od Geb.auch machend, sich rtrr ansckloß. Dahrettd er neben ihr heraehrnd bxc feinen £i tc« toJ D>o i s ftuberte. bemerk e er mit Bedauern, wie seht Eipensfttn und Hockenut Irren Stemps aui dve.'e schönen Züge gedrückt hatten.
„Gnädiges Fräickrin haben schon frhr früh die
Tas Eiurie'^n t>*5 KtolltwrS, der B'smb mcl- betexfdviiti wri eve Aueemarckenetzungen ab. Otto oeraebe'^ sich schell, fernen Onfel tn höchst verdr,eßi»cher Siimnnmg zurücklasfend.
Der Rat iüfctie die Verpflichtung, seine Drohung wahr |u machen und seine Hilfe zu Verlagen ; unb er wuh:e doch im voraus, datz trotz Rufttersüllung ferner eirrztqen Bedmguna bte nötige Summe pünttlick in KöntgSmark ein treten würde
Ob auth fköuigZmork dies wußte? Dachte er überhaupt an das Geld, wckhrvick er mir gnenTlrr Stirne dem Unters« zuschitt. Dlötzllck schreckte er auf, als fühlte er den wrfchenden Blick tun Ina Solkaus Augen. Seine flüoe hellten fick bet dem Anblick des chn entxgetfcmmeaben Mädchens auf.
A«s Stadt «nd Land.
G r eßen, den Marz 1921. Angemessene Richtpreise für Alcisch, Wurst und Eier.
Die lkreis-Prei?prstfungSstelle Lauterbach gibt im ,Lauterbacher Anr" folaendes bc- fannt: „Die Marktlage für Fleisch und FleischMaren bat sich in den letzten Dockten günstig entwickelt, da die Biehpreise gesunken find und besonder- die Schüoeinepreise erheblich niedriger sind als früher, ^n den Städten (so auch in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Friedberg, ©dyotten, Alsfeld, Fuloal sind deshalb auch die Fleisch- preise erheblich gesunken. Rindfleisch ist fast überall für 11 brs 12 Mk. in bester Dualität zu haben. Auch die Dur st preise sind entsprechend gesunken. Der angemessene Durckschnittspreis für beste Blutipurst durfte ettva 12 Mk. für das Pfund betragen, während der Durchschnittspreis für Leberwurft nach Hausmackserart etwa 14 Mk. betragt. Die Preistendenz ist weiter sinkend. Der anae- messene Durchschnittspreis für friscke Hühnereier wird zur Osterzeit etwa 90 Pfennig.für das Siück betragen. Wenn durch eine Preisprüfungsbehörde Richtpreise oder Durchschnittspreise veröffentlicht werden, so haben diese Preise natürlich nicht die Bedeutung von Höchstpreisen, sondern sollen zur Informierung der Bevölkerung über die Angemessenheit dec bestebenden Preise dienen. Geringere Preisüberschreitungen von Richtpreisen sind daher nicht ohne weiteres strafbar."
LZettervorauosage für Do n nerd ta g:
Trüb und regnerisch, später aufklärend, kühl, nach Nordwesten drehende Winde.
Das gestern morgen nördlich von Schottland gelegene Tief hat sich bis zum Abend über England zusammettgezogen. Es zieht südöstlich und irirb uns bis morgen unbeständiges, regicerisches Wetter mit späterer Aufklärung bringen.
Veranstaltungen.
M ittwvch: (Stobtt(ratet, 61 . Ufir, „Wenn Liebe erwacht". — Stadtkirche, 8 Upr, Orgel* kontert. — Eafs Leib, 7»/, Uhr, Konzert unb Vochellunq bet Medik-Meidmger. — Lonyftr 2, 8V« Uhr, Vortrag der Baptistengemei.'««. — Licht- .spielhous, nn^ gestern. — Licht,picle, Selterswg, „Das Äußverbvt".
** Amtliche Dersonaknachrichten. Ernannt touebe am 23 Mär, der Oberlehrer an der Olerrealschule tn Alsfeld E ick Sckwörer zum Oberlefirec an der Realschule n, Mmpien bom 4. April 1921 ab — Ueberriagen wurde am 21. März der Leherin Marie ® ir n b a u m an der M*ren MA> rnsckule zu G eßen mit Di - fang vom 4 April 1921 ab eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Gießen.
*♦ E rnennung Volüzetwochttneister JohS S chrn i d t und ÄtrmtnaIwachtmeister Witockm Schmidt tputben zu Poftzei-Obenvachtmeistem ernannt.
*♦ Die Schiedsstelle für Bergbau in Oberhessen fällte folgenden Schiedsspruch: Der Antrag des Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands, vom 1. Februar 1921 ab eine anderweitige Regelung der Lohnverhältnisse, ent- sprechend dem Schreiben des Verbandes an den Arbeitgeberverband der Industrie in Oberhessen vom 27. Januar 1921 eintreten ni lassen, wird ab gelehnt. Infolge der derzeitigen Lage der in Betracht kommenden Industrie müßte im Falle der ^Acwilli- gung der geforderten Lohnerhöhung zu Be- triebSernschränkungen und der Entlassung bon Arbeitern geschritten werden, wodurch auch die Arbeitnehmer geschädigt wären.
— Aus dem ©tabttfieaterbnreau. ,-Die P 0 1 arreise" von Alexander Zinn, die in der nächsten Freitag-Abonnement-Vorstellung zum ersten Male gegeben Wed, darf nach dem Ergebnis der Proben, wr>hl auf den so selten iiitreffm- den Titel „Lustspiel" Ällispnich erheben. Der Verfasser ist hier buch die Ausführung des „Gewitter" mit Albert StcinrÜck als Gast, die vor einigen Jahren stattfand, bestens einyesühill. „Die Polar- rrise" erinnert in ihrem liebenswürdigen Ton wohl etlvas an Bahrs „Ktonzerl", auch an Biörn- sons „Wenn der junge Wein blüht", besitzt aber doch so starke Eigenart, daß sie bei der guten Besetzung und sorgfältigen Äorbereitmig unter der Spielleitung von Oskar Feigel sicher lebhaft an- fprechen dürfte.


