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Mundwasser-Zahn pasha
Man verlange ausdrücklich MAGGI5 Würze.
Lietzener Anzeiger (Sensal-Anzeiger für Gberheffen)
Samstag, 28. Mai 192<
Zweites Blatt
Nr. 122
«oberen .Genossen mtfsiiführen; baü
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fRcutereg enmg Ija te fcfxm lange U7 letzt dafür sorgen, baß genügend Öm
und tarnt noch
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des
MAGGI5 Würze
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Ausführung grlmrmen ’ri. fei txirrt) llnriiänhe ne* idxbctt, die unabhängig tvn sei tum Villen waren. — Tü5 5o aber gen du deS Land^xii^tz I I btichäf- riflte fid) mit bem fo m m u n t ft t i <be n Anschlag auf bie Pseilerbrückc in Chor» lottroburg. Wegen Berbrrchen» gegen bu.' Spray stoftyeetz und wegen der Bvrd^irimg cinH l»dp Derr&tenfdjen Unternehmen) war bei SU b-riet Gbriüopb Kramer auS Charh)ttenl»urg ange- Lagt. Er wurde zu sün t 'Jahren und sieben Monaten Z u cbtbauS verurteilt.
DaS Recht auf deut Namen.
Berlin, 25. Mai. Bor der 3 Zivilkammer be*3 Landgerichts l wurde gefbrm über Ine nx<e Schriftstellerkreise interessierende Frage verhandelt, ob ein Schriftsteller da- Recht bat, in einem Roman sich eines frei erfundenen Personennamen) zu bedienen, ivenn eine Person dieses Namens tatsächlich existiert. In dem im Verlag
kann nebeilt werden, Sorech'i n>en invlleben, ‘Pflbnbofabotel Venv jeden Moulaa von 10bis 1 Ubr Dr. a»l Alberti, zpedotorAL Berl’.aEWll.
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innen am lerStag Juni 1921
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Ullstein erschienenen Roman „Flammen" von Helene statisch treten als Episobenfiguren ein Direktor Ladrwig und Gattin auS Chemnitz auf. Tie Charakteristik dieser beiden Figuren ist humoristisch gefärbt Nun meldet sich aber der Tirektor einer Chemnitzer Aktiengesellschaft. Kommerzienrat LouiS Ladewia, der sich durch die Namenswahl getroffen fühle. Er erhob zugleich für seine Gattin Klage gegen die Verfasserin und beantragte gegen ben Verlag Ullstein den Erlaß einer einstweiligen Verfügung aut Untertasfung des Vertriebes deS genannten Werkes 3n dem gestrigen Termin, in dem über die einstweilige Verfügung verhandelt wurde, machte der Rechtsvertreter deS Berlages geltend, die namenSrecht- liche Bestimmung des 8 12 des BGB. könne keines- falls fo weit ausgedehnt werden, daß der Gebrauch eines bürgerlichen NamenS in einem Roman durch die Person deS Trägers verhindert werden könne. Ties würde zur Folge haben, daß eS überhaupt nicht mehr möglich fei, Namen aus dem bürgerlichen Leben in einem Roman zu verwenden. Eine unerlaubte Handlung könne nicht in Frage kommen, da die Persönlichkeit deS Klägers weder der Verfasserin noch dem Verlag Ullstein bisher irgendtoie bekannt war. TaS Gericht schon sich diesen Ausführungen an und wieS ben Antrag Klägers Ladewig zurück.
landSgetreide Mir Borsüguna stehen, um den Uebergang bis zur Einb.r «gnng ber neuen Ernte zu ermöglichen und den Bvöt.'^an sicherzustestsn. Tafe diese Sicherstellung erogen muft, i t felbst- verstäudlrch. •
Ttc ArbeiterverhSstnisse txrbrn fick nicht im Interesse der Landnn ticqaft unb der Allgemeinheil entwickelt. In einzelnen Teilen des Lmides ist der Bedan an Arbeitskräften, r sbe- svndere für die Viehnri-tschaft und ixmShnrtfdxitt auch nicht annähernd gedeckt, und eS wird rnfolgen dessen in vielen Betrieben, so tz. D in Rheinlelien, ci:re noch weitere Ern'.chränkung deS Viehbestandes die Folge fern. Aus der anderen Seite mutz Unter dem Mangel an Arbeitskräften die gesamte Wirb- toaft und nicht zuletzt die Kultur von Acker und Wiesen leiden. Tic Löhne Halen eine weiter- gehende erhebliche Steigerung erfahren.
Ter Verlaut der Witterung war tm letzten Jahr zum Teil ganz abnorm. Durch den Mangel an Niederschlägen iöid durch das frühe Auftreten Don Frost wurde erheblicher schaden an dem Saaten stand und bet Ernte an gerichtet. Ti? Futterernte befriedigte nrht überall Strod- mangel trat besonders in den höheren Lagen des Landes und au, den leichten Böden in erheblichem Dia he auf.
Außerordentlich schädigend war das Auftreten der Maul- und Klauenseuche, die unic> rem Vich'esbrnb ungdeure Verluste brachte. Ten wiederholten embrt tglixten Vorstellungen der L. K. in erster Linr? ist eS zu verdanken, wenn auch rt e nachträgl iche Be rgütung derSchä- ben, die durch die Scarche entstanden ftnb, erfolgt Unser Viehl-esband hätte, form überall ausreichende Futtermittel und Arbeitskräfte zur Bett- sügung standen, eine wei e» gün tie Omtvidiung erfahren, wenn nicht bie Ad'.i^erung an den Feint«- tnmb unsere LandnnNe oftSradj zur Abgabe ihrer besten Zuchttiere gezwungen Höne.
Wtnzrrstreik.
fro. Nierstein, 25. Mar. Tie Winzer sind in ben Streik getreten, bie Kellerarbeiter und Fuhrleute werden aufgefvrbertz sich solidarisch $u erklären. Die Zugänge zu den .Bernbergen smd durch Strei votterr gesperrt. Der französische Administrator hat sich erboten, die Streifenben durch sranzö suche Gendarmerie zu schü tzen , waS abgelehnt niirbe. Arbeiter, die evic Bchdx'migung beibringen, datz der yeforderte Lohn ab 1. 3. g^ohlt and), bünerr arbeiten.
fpd. Frankfurt a M., 27. Mar. Tv Frankfurter Metzgerinnunsen haben bm den zuständigen AmtSs.elle.', ben dringenden ^Antrag aut Errichtung eines Mag^-u-r'h'.-o's in Frankfurt a M gerichttet Tie Mi td dazu sollen aus bnt Millione nüber schössen, die die B ieh - handelsverbänbe Frankfurt a. M. und Kassel während des Krieges erübrigt haben, aut- gebrxxbt werden. Wie wir erfahren, ftnb bie Bi erhandel ^verbände nicht abgeneigt, Mirel xur Vev- nnrflidxjng drries Planes Hern zunellem ^Le Lut-
Kan't wr fiftTt allClfcCiaS bCl ÖCTlm. AlS
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Zwangswirtschaft strhrn Notwendig erfdxr t es, banaui hmMweiien, datz bür uiXDtgxim'f Veimrv- schaftung der Milch ot zu emer erheblichen Verteuerung führt. So erhält der Landwirt nur 2 Ml, der VekaussLnreis ist aber 3M für das Liter.
Beinz Brotgetreide
gebensr man das Umlagesvstem, nicht brr freie Wirtschaft chiPubädren. Txe Ao und i)öhe der rwrgestchenen Umlage ist aber » B für £*eiten, ko, datz mü einer Erlei irterung deS Vcrkehro mü Brotgetreide, Gerste uxb S.xi er 6mm zu redmen ist. Tie Umlage, bi* man vesien au erlegt ixrt, ist auvervrdenllich doch 5X’ Bcogliöüeit, die nach den neuen Bestimmungen dem Landwirt gegelten werden soll, bad über bie Umlagemenge bmauis zur Verfügung stehende Getreide im irtien Verkehr zu wdkmitit, ist praktisch ohne Enolg, denn dem Landwin in vesfen vjcrbai nur wei l e Mengen oder LberchauM feine yrm freien Verlaut zur Verfügung stehen. Tazu tvnuncn bie gerade ui drakonischen Giraten, welche dein Landwirt in Aussicht gestellt werden, der seine Umlagevsli!tt nidx erfüllt hat. TaQ mit der Fver.abe eine» Teils des Getreides auch ber Modlsarviznxnig fallen must, ist an sich iclhstverstänb.rch; in der Verordnung ist barii'er aber nichts entchaltcn Tiefe Fv.derung ist eine ber ersten, weicht erfüllt werven muh
Tie L. K. hat bc5balb joroobi beim Verkehr mit Milch wie beim Verüchr mit (betreibe dir freie Wirtschaft gefordert, da nur aut dune Wteste ein entsprechender Ausgleich, auch erie ©tetg> nmg der Erzeugung müglich ist Es fl zu befürchten, bau das Umlagesyttem bet (Sctretbennrt» (haft im Laufe deS DirtjchrftS «chres zusammen- v richt, bann ist ber Gdxibcn austeiordenLi h. Unsere
altbewährt in Qualität und Ausgiebig- keit, ist nur etwa 4 mal so teuer als früher, während andere Nahrungs- und Genuß- mittel heute mindestens das Zehnfache kosten.
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;?SN öteuitii. >»Änn.
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•1913 eininung.
Milbe & ’11 Trlakiu. li’lirbtöutii. L*Öorftgub, 1 Mi. Kjr.
tnb 8 Ubt Übung. Rommenbo.
<ßcricb(*iaal.
Trr Anschlag auf bi? StrgeSsüult
Berkin, B7. ®toi (tdt'iff Vor ben a stcer- ordentlichen Gericht des Von\imdjt5 I fand Ir.itr ber P r o % e & grp- ii den 25iäorigni .'«a.ifmuw m > Schrift steiler ötibdm gering stvtt. der id>ut inr Prozest über den Anschlag a üs bic Siegessäule unter hmt Nom,n e rr v' genannt war. Die Anlage laut t • aut Bervrecl^» gegen das Svrengstz»st<qr,etz und Lo lwerrat. fcxnng wurde »u a cht abren Zuchtda u s und zehn Jahren E h rverl u st v< urteilt Wie üi brrn Urteil a zu, dast er ver-uchte da'. Ätte.itat mit m infiTrt
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Zweiter deutscher hochschultag.
Halle, 26. Mcst Geheinrrat Seeberg- ■ BerNn referierte über die Privatdo^enten- trage und führte aus: ES handelt sich hierher «nicht lrd.glich um ein-.' roimdrrftlidy Frage diejer , Ärt der Hochschu.lehre., sondern es *.<mbrit sich trm eine Lebensfrage der ganzen deutschen Wissen- Idiffft. Aendein sich bie nnrtschastlichvi Beehölmisse < nicht, io laufen wir Ge'ahr, den er
forderlichen akademischen Nadroursts zu verlieren , 5torch geeignete Maßnahmen etwa Teuerungszulagen, Lehraufträge mit attiprcdjcnbai Rcoruno raiionrn isw. nnist versucht werden, in den ein-- irfi.en Fallen zu helfen. — Prof Z f charn a ck- Berlin brachte (trn^elheiten zur ÄeirntniS der Versammlung, die bie bittere Not zeicsten. Tv Ausführungen fragten in folgenden Sätzen: Es muß eine VerscUechteruna gegenülm dem bislor (rr- reichte.1 etwa durch Ausfall bet Teuenorgs'ulagen durchaus verhütet werden Es muß verhütet werden, baß etwa durch Einziehung die bisherigen etatmäßigen Lehrstuhle vennrudert werden. Es muh gestaltet weiden, durch Uebernahme von Meistern außerhalb ber Universität S t S t i g ke i t den unbedingt notwendigen Zuschuß zur Lebensführung sich zu verdienen. Es nrutß tiir bie Hinterbliebenen auch ber Privatbozente n georgt ro.rben. — hierauf referierte Pros. Scheel- Tübingen über bie Bücherbeschaffung. — Ergänzenb? Aus- ttbrunaen zur Frage der Büch?rbescl>afning gab Praf Kautsch- Frankfurt a. M., der sagte. Daß »war die Nvtgeiu iuschaft Helsen wolle, baß uns bired aber nicht von der Pflicht befreie, eigne Maßnahmen -zu treffen, die etwa in möglichster ^Rationierung, also Vermeidung von Doppclansä'af- fuuaen aus Lidischer Zeitschriften, und in mög lidjfbrr AuS-nutzimg aller prr öillichm Beziehungen nach dem Ausland geiehen werden können. — Hierauf berichtete Gehemrrat v Dyck - München über die Droaniiatimi und die Wsichten der No 1 gemein s cha f t, deren Tätigkeit sich außer anderem erstreckt aus die Unterstützung der Herstellung von Zeitschriften, Forise tzungÄverken, AbhandlimgS- reiben, weiter auf die Beschaffung von Auslands- (itcratur, hauvtiädilich rm Wege des AiiStausclns. auf Unterstützung ber Bescl»afp,lNji des Laboraw- riuürsbedirss, soweit er sich auf Spezialforschungs- arbdten hazr ht und endlich auf Unterstützung von einzelnen Forsclierarheiten bezüglich ber Erleidste- rung des Drucks usw — Weiter referierte Stu- btefud Holiwart über bie .,W irtschafts - Hilfe ber beuts chen S t ud en t en schäft". Nach feinen Ausführungen wurde befriLoisen: Ter tzweite deutsdie Hachschultag begrüßt cäe durch Zu- fanmtenarbeit von Dozenten, Studenten und Freunden ber stkdierenben Jugend ermöglichte Gründung der „Wrrtfdraflshi'.fe der deut schm Stuben tensdiaft e. B ". Er halt sie für eine geeignete Stelle, die wrrtschastlicl-en B.lange ber oeutidxm Gestmitstudentensdast gegenüber Behörden, Kör-- Herfchasten und Privaten des In- und Auslandes wahozuncchmen und die wirtschaftliche Selbsthilfe- unb OürfDcgcbefLveb ungen ber einzelnen Hochschulen und ihrer Studentenschaften wirksam zu unterstützen Ter Verband der deutschen Hoch fdiulcn wird die ,Mir1schaftshilfe ber bcutfdKn Studentemchaft e. V." als die von ber beulschen Studentenschaft gestliloisene Zusammenfassung der wirtfchaftlhch.-n Be'ttebmigen d.-r Studie, enden nach besten Kräften unterstützen. Der zweite deutsche $x>d*bultag eMhseblt ben einzelnen Hochschulen undDvz^n en len Bitritt »ur „SSirtfdxrf s itfe ter bcuridKu Studentenschast c. V." und zu den dieser I angegliederten örtlichen Hilfsorganisationen. — Zur Fö rder ung ber Leibesübungen unter ber beu tschen Studentenschaft wurde ein ständiger Ausschuß gegründet, der in Form d er R s- lutvon vom Reich und beu Lindern Bereitste.!ung ausreichender Mittel zw^chs Bestreitung ber wicdrigsien Ersvrbecrusse für einen wirksamen Uebungsbetrieb imb bie Einführung eines Gebühre izwanges für die Studentenschaft verlangt, auS dessen Ertrag bie lausenden Unkosten des Turn- und Svvrtbetriebes zu decken sind. — Außerdem wird im Anschluß der Göttinger Forderung an die Stiödentenschaft die Einsü brung regelMäßiaerLeibeSübungen für bie Stu bierpnden gefordert. Aus Antrag von Geheimrat Seeberg wurde folgenbe Entschließung über de ToTto r promot io ne n Mi genommen: „Die großen Aufgaben ber Gegenwart madien imeren Hvcl»schulen ba5 Festhalten an dem bewährten Geist deutscher Wissenschaft zur heiligen Pflicht. Tas schließt aud) in sich die Pflidst, in verstärktem Maße die Höhe zu wahren, welche ber akademischen Würde des Doktors all* kommt und Uikcnmnen soll. Wir bitten bie Fakultäten und Abteilungen ber deutschen Hochschulen, aud) im Wandel ber künftigen Entwicklung unentwegt stsltzuhalten, wie an dem ungeschmälerten Fortbestand der innerlich notwendigen Vorbedingungen zum Erwerbe unserer fum ui honoreS, so
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am ganien Sörver angewandt und aänzticb davon befreit wurde laui Auen 3- Brück. Niederwetdbach. t»erba Seife zu haben in allen Ävoib-, Trog, und Hari. Be ianbt. d. Herbaüntderirall-Zutav : (£Je- matid 38 , t'erniana , Arnica 1H* » Saloia 1*r/.
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Ausweis umfassender und eingehender Wissenschaft- . kicher Ausbildung sowie atblid) daran, daß unsere I deutschen Tiifcrtalwinen als Zeuanisse wi senschast- I lidrr Forschung vor aller Well zu aeltcn ver- : mögen." — Pros. Kähler- GeeifSwalo referierte I über die Rationierung der Hochschulen, worunter bildlich gestmochen eine Einschränkung ( nach Form der Kriegs»wcmgswrrrich2st mit der Gefahr der „llnterroidijnmfl" verstunden werden nuiß. Sorge der Hochschule muß cs sein, sich mit allen Mitteln ge^m einen derartigen, den Stand der beutsdien S&'tenttaft aufs fdwvcrite gefäbrbat- ben Abbau ^u we iden uni) ju wehren. Ter folgende Antrag rorbe angenommen. Der Verband der Deutschen Hochschulen mvtze veranlassen, daß alljährlich eine genaue Feitsdellung ber am Schluffe des Rechnungsjohres vorhandenen besetzten und ,richt beetzten etatSnräßigen Lehrstellen (Ordinariate, Ertraordinaiiate und Abte.lungsvor- ücherstellen i mit Eingabe der Fächer und bei ffinj* tig wegfallendcn Lehrstellen und eine genaue Feststellung ber rm Bericrus des RcchnungSiahres ein» ge^ogr.tcn, -usoMM ngriogten, umy wandelten und neu eingerichteten etotSmäßigen Lehrstellen ver- öffentlidit werde. Der öertxmb möge lich dafür einieoen, baß die mit persönlichen Ocdiucnien belebten planmäßigen Ertraordinariate (forocit fit nicht etwa als künftig wegfallenb von vornherein dnaeridjtet sind» bestehen bleiben und nicht bei Erledigung eingezogen werden, um eine Ber- sdLechterung ber BerusSinSDlichkeiten zu verhin- bern. — Nach Erledigung crniger kleinerer Punkte der TageS'rbmmg wurde bezüg'ich der Fahrpreisermäßigung bei IbucrridXdaudfLigen folgende Entschließung angenommen: „Tter -»veile Teutfdte Hocllsdtziltag ersucht das ReichMiviistr- rium im Verfolge der in» h fach seitens des Verbandes der Teutschen Hochschulen gestellten Anträge, es möge für afabemiicbe Untenichtsausflüge und -giri en ohne Erfordernis besonderer Erlaubnis gestattet werden, hi PeronenNtgen mit Gcsell- ichaftSkarten 4. Klasse, in Schnell Lgcn mit Gesell sd»aftskarten 3. Klasse tu halbem Preise zu fahren."
Ter nächste, ber dritte Deutsche Hochschcütag, findet im Oktober in Aachen statt.
Landwirtschaft.
Die Tdtiflfcit der Landio>rtjchaftSfgmmer.
AuS bem Tätig keitSbencht ber Landwirtschaftskarniner. ber dieser Tage auf der Tatimftäbter Hauptvenamnilung ber hessi- schen £anubroirh'd>aftdfdmmcr vom geschäftsführen- Xm Direllor OAmumitcat Dr. Hamann erfinttet wurde, tragen wir noch folgende interessante Einzelheiten nach:
Tie Preise versck^chaier lcmdwrrtschafrlicher Erzeugnis,e sind erheblich zurückgegangen. Tv daraus hergestellten JerNgfabriSate als Noihrungs- mittcl zeigten aber wenig ober fernen Preisrückgang. Ter $erbncaud)cr, ber immer vom Abbau hört und lieft, ber ihm perwvochen wird, mertt nic^s davon und macht daher seinem Unwillen gegenüber ber Landwirtschaft Lust. Solche Ev^ gebnisse dienen ferner zum Beweis für die Aus- sassung, daß die Aufhebung der Zwangswirtschaft fernen Abbau ber Preise gebracht habe. Ein tief* sendes Beispiel hierfür sind Ne Häute und die schließlich daraus liergestellten Schul/e und <5tvTcl. Erstere zeigen ständigen Rückga. g, ie^t wohl vorübergehend wieder eine klci ie Steigerung, bei den. guten Schuhen aber ist kein vküchgang Kü bnobachten.
Bei der Wolle liegen bie Verhältnisse äbn* | lich. Nack) einem Werst crf>eb'rii)en Ansteigen der Wollpreise gingen bi.-fe später gußerordent ich zurück und erreichen heute einen grvhen Tresstand. So war der Breis für 1 Kg. Schmutzwolle bei der Versteigerung in Beriu am 10 März 192G 10U Mark, während er am 11. März, 1921 höchstens nur noch 20 Mk. betrug. Der Rückgang -der Preise der Wollerzeugnisse, b. h. ber Ferngsab i ftte, ine aus Wolle hergestellt wurden, ist nur unbcbeutaib.
Nur eine restlose Aufhebung be r Zwangswirtschaft führt -u dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage unb yi einem W>- ban ber Preise. Ueberall dort, wo cme Art Zwangswirtschaft noch vorhanden ist oder wo taust ber Staat irgendwie eingreift, ist von ernem Abbau ber Preise nicht zu sprechen. Wir verweilen in er auf bie Preise für Düngemittel, wo man es fertigbrachte, bie Kalipreise außerordentlich tu erhöhen unb weisen darauf hin, datz rtne Steigerung bet Preise für S l ickstof, bereits befd)laifen ist und zwar ab l. Junt.
Noch in der Zwangswrrtsdxut steht das Getreide unb bie M »Ich.
Tie neue Ve rorbnung für Mr Ich . soll eine llebrngangsverordnun g sein unb br'3 O» , einem gewissen Grade den frci-m Derbchr wieder • l>erstellen. Tan'adx ist aber, datz nach dem Bort- . laut ber Verordnung ber freie Verstchr mnerhckll, . der Städte witerlmnbcn ist oder inttrrbimben wer- । ben kann unb datz auch die Mchrheft der L-nv-
Turnen, Spiel und Spori.
** Fußball, fltommcitben Sonntag stehen sich <nn dem Spottpläk an der Hardt un (^dl* schaftsspiel die I. unb tll. Mannst» ten des l< f. 91.07 Limburg unb des Ballstnelllubr Merkur 1904 Gießen genenüt»-. Bei dem Bvrsti l in Limburg, bei welchem Gießen reichlich Ersatz hatte, verlor Marbury mit 3:0 tqro. 1:0. ne Gäste verfügen zur Zeit über sehr gute Ihrditt. Tu Trcfien dürften daher einen interessanten, Jdjönen Verlauf nehmen. Siehe Anzeige -
— Ter Rabfahrer-Beretn „(Her* mania", Wißmar, veranstaltet am iro eigen Sonntag eine Fernfahrt „Rund durch das miniere Lahntal", wobei bie Fahrer gegen b—PVj Uhr vorm., von Klein-Linden komm end, < r'vn imb zwar Frankfurter Straße^ Süd- und Ost- Anlage, Marburger ©trabe pa, ieren.
Andere Farben zurückweisen
Alleinige Fabrikanten:
jöebRHeihnannKölruRiga^
Tilit Laboratorium G.fnbH Leipzig


