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m (Wolff) In bet Mtmerminisser bei chte Mnstvn Thur. Wbi$.enfl[ifdiei

nach Bedüriuic iiiiiiabmi aiiigt cadjöeriüiibigtii ed des Schied- Ges.) r» -vöbleu. feiten» ber Ae-

beteiligte Grünt», evoltmächtigt ist. e Mehrheit von er Voraussetzung >lich. Beteiligter »gesetzes isi, ,>ver r Snöber einer fc ijlciiyitdlt. oöer Mannte itW dn Br- des $eutW" ter zu erachten, gung de» Orts- st, so siiröet die xs entsprechende

-dar! der Du» udstück zum ein­er Einwilligung haben gehörig-'

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,rn ivohuaidt" XK Zuschrift"" ]t mehr erfolgt.

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Der Gießener Injelqer mit der Dientiagsbtilage .Speit Umfdfau- er- scheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. Monatliche ve,ng?rreise: «Mark 5. - einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung 112,' für Druckerei, Verlag und tSeichäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger ckietzen.

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Annahme von 3i für die lageonumi

Erster vlaü M Jahrgang Samstag, 25.3uni 1921

SietzenerAnzeiger TvV »orfchr.ft20 .Aufschlag.

r.'ür.ifr lug.

General-Anzeiger für Gberhessen 8-ßW

_ . . - , , Aniei < v.l >»in» Beck.

vnick unö Verlag: vrühl sche Unw.-Vuch- und Stemdruckerei R. Lange. Schriflleitnng, Geschäftsstelle nnd VrnSerel: Schulstrotze 7. sämtlich tn an.tz.n.

wochenrN ckbück.

Dem deutschen Volke sind in oen letzten Dänen Schauspiele geboten roorbcir, die seirrem Ansehen und seiner Würde weder im Ausland noch im Inlande dienlich sein können. Ein nichtswürdiger Berbreckser, der mit ben gemeinsten Mitteln des Terrors wochenlang Mitteldeutschland in Angst und Schrecken hielt, benützte mit einer Frech­heit sondergleichen die Anklagebank zum rebrtrrifArn Feldherrnhügcl und svielte sich xum Ankläger der bürgerlichen Gesellschaft auf, indem er mit Kaschemmenwitz, dem Un­flat der Gosse, kommunistischen Phrasen und nriftverstandenen Schillerntaten versuchte, sich selbst ihr al? reinen Helden gegemiber^u- stellen. Wer die BerhandlungSberichte las, konnte sich bei dem Gebaren des modernen SchinderhanneS Mar Hol;, der aus ein wenig Räuberromantik unb Verbrecher- sentimentalität sich ein scheinheiliges Mäntel­chen zusammen flickte, der Empörung und des ElclS nicht erwehren. Dieses Gefühl muhte sich ober noch steigern, wenn man in Vlät- tern, wie demBerliner Tageblatt", der Dossiscken Zeitung" und auck in der..Frank­furter Zeitung, ein widerliches Literaten- geschnruse las. das unter dem Anschein völliger Obfektivität dem Verbrecher den Stempel des großen Mannes aufzudrücken versuchte. Daß die Kommunisten denroten General" als einen der Ihren reklamieren und als den rücksichtslosesten Vorkämpfer des Proletariats neben Karl Liebknecht und Rosa Luremburg stellen, kann man ihnen nickt verdenken Der ..Vorwärts" weiß aus diesem 'Grunde derb mit ihnen abzurecknen. Blätter, die sich bürgerlich nennen, sollten jedoch größeren sittlichen Ernst ausbringen unhnicht ihren geistreichelnden Feuilletonisten zuliebe seelisch Haltlose mit dem Heroenkult eine# Verbrechers verwirren.

Richt minder trostlos war da? Schau­spiel der Baherndebatte im Reickis- tage anläßlich der Interpellation zur Er- mvrdimg de# unabhängigen Laüdtagsabge- «ordneten Garei? in München Schon die Rede des Reichskanzlers trug nickt dazu bei, die vergiftete politische Atmosphäre, von der er sprach, zu entgiften. Auf welchem Tiefstand der Parlamentarismus heute angelanat ist, bewies aber ein Zwischenfall, wie er bisher nur in der Tschechoslowakei üblich war. Die Gewitterschwüle entlud sich in einer beschä­menden Prügelei., bei der der Kommunist Remmele aus einen Zwischenrnfer der Deutschen Volkspartei losstürzte, ihn unter Wutgeheul an der Brust packte und Jfim einen heftigen Stoß versetzte. waS ein wüstes Durcheinander anslöste. Und dies alles der polisischen Ausschlachtung eines Mordes wegen, für dessen politischen Ursprung sich noch keinerlei Andeutung ergeben hat. Was nack Ansicht des Reichskanzlers die politische Atmosphäre reinigen sollte, hat die Span­nung zwischen Rechts und Links, zwischen Nord und Süd gerade in dem Augenblick verschärft, da s'ine Unterschrift unter das Ulsimatum unserer Friedensgegner ein- mütialtes Zusammenstehen des ganzen Volkes erheischte.

Der Opitimismus des Herrn Wirth zeigte sick auck in seiner großen Essener Rede die nur durck einen glücklichen Zufall vor Radau­szenen durch die Kommunisten bewahrt blieb. Man entdeckte nämlich im letzten Augen­blick, daß die Linksradikalen, die in der Wahl ihrer Mittel nicht gerade wählerisch sind, an ihre Genossen gefälschte Eintrittskarten verteilt hatten. Da sie jedoch dabei die An­gabe der Drucksirma vergessen hatten, konnte eine scharfe Kontrolle die Störenfriede fern- halten. Der Reickskan^er hatte auch seine Rede vor dem Deutscknm Gewerkschaftsbund christlicher Gewerkschaften nur sein Programm Verständigung, Wiederaufbau und Versöh­nung eingestellt. Tie ...Kölnische Zeitung" be- merkt zu seinen Ausführungen: ,.Tic Cf feit- heft, die urrfere Gegner bisher an Dr. Wirth so hoch anschlugen, war auch das Kennzeichen dieser Rede. Ob solche ..demokratische" Offen­heit wirklick höchste Staatskunsl darstellt? Wir konnten uns manchmal eines Kopf­schüttelns nicht erwehren, wenn Wirth es so hinstellte, als ob die Erfüllung des Ulti­matums gar nickt so sckwierig wäre, wenn wir es nur wollten. Und doch sieht man, wohin'man in deutschen Landen blickt, gegen­wärtig nichts als krisenhafte Erscheinungen im Wirtschaftsleben! Optimismus ist schön, und wir Deutsche brauchen ihn, wmm wir nicht ganz verzweifeln wollen. Aber Wirth hat davon denn dock eure gar zu große Portion. Was nützt uns aller Optimismus Und was nützt uns aller guter Wrlle, wenn -nicht dieselben Voraussetzungen auf der Gegenseite Vorständen sind, und wenn aus unserm guten Willen uns jedesmal ein neuer Strick gedreht wird."

Daß an ein Ent

immer

fornhvlxnkginifl tu fördern, gleichzeitig aber auch diese, dem Völkerrecht widersprechende und den

die

-luflSsnng sämtlicher Selbstschutz- verbände.

ß an ein Entgegenkommen der Entente I sämtliche Gefallenen angenommenen Papiere ha- noch nickt zu denken ist, besagte die den da-Z sorgfälligst narbgepruite Material ber höhnische Antwort Fran!'rcick)s auf die Ober- > Anlagen geliefert. Damirs ergibt sich das ziel- schlesiennote der Reichsregierung, die Der- bewußte Streben der polnischen militärischen frntblungcn des VÄr-rbmidsrat-s in Gens ^Lnttcn. m W-'k-d« potnifAc Ans.

Berlin, 24. Juni. ^WTB.) Wie Blätter hören, wird in Kürze eine Verord­nung des Reichspräsidenten erlas- fen werden, die die Auflösung sämtlicher Selbstschutzverbände verfügt, um den Bestim­mungen des Ultimatums gerecht zu werden, nach denen die Verbände bis zum 30. Juni aufgelöst werden müssen.

Eine deutsche Protestnote gegen die polnische Unterstützung der Aufrührer.

Berlin, 24. Juni. "WTB.) Die deutsche Regierung bat an die Sonthaftertonrennu noch- fteftenbe Note übermittelt, die auck dm Regienm- gen in Lontvn. Paris und Rom üblichen wurde:

Die deutsche Regierung beehrt sich, anbei eine Zusammenstellung von Nachrichten zu übergeben, wodurch bcmc'en wird, daß die vvInt, che Armee den Aufstand in Obers chlft:en mit allen Mitteln unterstützt. Bei dem Um Tang, den diese Unterstützung angenommen bat, ist nuöt beton zu zweifeln, daß die Vorgänge auch m den mch^- Militär.schm amtlichen Kreisen Polens bekannt ^Tie Aussagen von polnischm Gefangenen und Ueterläufern zum Teil ausgmommen von Major Croday, Lia'ön Cfiicer rottb tbe gtrman Figfsting Organisation in Kreuzdurg tonne

Reichskanzler auch ber hessische Staatspräsi­dent Ulrich .zu Beginn der Generaldebatte Mim Staatsl-aushalt in der Volkskammer. Zn der Parallelstellung zu Dr. Wirth konnte es sick auch das hessische Staatsoberhaupt nicht versagen, sick als politischer Wetter- mtid)er zju (betätigen, wobei ihm ber sozial- bemotratische Abge-ordnete Kaul eifrig sekun- bierte. Die Haushaltsdebatte aeriet dadurch ins politische Fahrwasser, unb die unaus­bleibliche Folge war eine kraftvolle Abwehr der Rechten, als deren Sprecher Dr. Osann auftrat. Besonders dankenswert ist es, daß er dabei die ungerechtfertigten Angriffe gegen bin Landesuniversität scharf zurückwies und die bleiche Furcht vor der Person des früheren Großherzogs, in dem man den mon­archischen Gedanven verkörpert sehen will, der Lächerlichkeit preisgab.

Während man sich bei uns dergestalt im Parteihader verzettelt, zeigt London ein Schauspiel von we!tpolitisck>er Bedeutung, die britische Reichskonferenz mit ihren dabei an­geschnittenen großen Fragen. In seiner Er­öffnungsrede hatte Lloyd George sehr vor- sichtitz und zurückhaltend die Umrisse der künftigen inneren Ausgestaltung des briti­schen Weltreichs sowohl wie die großen welh- politischen Ausblicke an gebeutet, die für die nächste Zeit die Politik beherrschen werden. Das war mit kluger Berechnung geschehen, um den Vertretern der großen Dominions die Gelegenheit zu geben, sich freier auszu­sprechen. Diese Gelegenheit ist nicht unbenutzt oelasseii worden, und mit ungeschminkten Worten haben namentlich die Vertreter von Canada, Australien unb Südafrika daraus hingewiesen, daß vorläufig Europa nicht mehr die erste Rolle in der Weltpolitik spielt, sondern daß der Stille Ozean zum Gegen­stand des Widerspiels der Weltgroßmächte geworden ist. Die Eröffnung des Panama­kanals hat es Amerika ermöglicht, seine ge­samten Seestreitkräfte im Stillen Ozean zu. vereinigen und mit Nack^rruck auf seinen An­teil an der Herrschaft zu bestehen. Das all­gemeine Einvernehmen, das zwischen dem britischen Weltreich und Amerika heraestellt worden ist, mag von längerer oder kürzerer Dauer sein schließlick; wird doch einmal die große Auseinandersetzung zwischen bei­den Ländern kommen müssen, in der end­gültig entschieden werden wird, welches von beiden angelsächsischen Reichen die Oberherr­schaft über die Meere antreten wird. Zu­nächst aber haben sich beide verständigt, weil als Dritter Japan einer Teilung im Wege steht. Allerdings ist J-apan Englands Ver­bündeter. 9£ber schon vor dem Weltkrieg hatte bei der Erneuerung des japanisch-englischen Bündnisses der Vertrag eine Klausel, wonach England in einem etwaigen Kriege zwischen dem verbündeten Japan und Amerika zur Teilnahme nicht gezwungen werden konnte. Jetzt bestehen Australien, Neuseelatid und Canada mit vollster Offenheit und Rücksichts­losigkeit auf einer Aenderung des Bündnisver­trages in bem Sinn, baß jede Möglichkeit einer unfreundlich n Handlung gegen Amerika beseitigt werde. Das heißt mit anderen Wor­ten, in einem etwaigen japanisch-america- nischen 5Meq wäre England nicht einmal zu wohlwollender Neutralität zugunsten Japans verpflichtet wahrscheinlich wurde die zu beobachtende englische Neutralität wohlwollend nur für Amerika sein. Dieser Gedanke mag in England selbst nicht allzu­viel Zustimmung finben, er wirb der eng- liscken Negieruna aber aufgezwungen durch die Stimmung in Canada, Australien und Neuseeland.

Erklärungen ber polnischen Regierung en wegen- iKkbtt Tätigkeit nach Möglichkeit zu versctreiern. Bisher konnte die Teilnahmc von Angchöriarn nächsteb.mber polnischer Truppenteile an drin Auf­stand einwan.frei itftccfielü nxr at: Zollbata llon 5 (früher Etaprendll 4/3) Jns.-Rgt. 27, Inj Rgt .b8, Jnf. Rgt. 73, Inf. -R.it 155, Radr.>-Lelegrapl>n- Batl. 23, wib Telegraphen-Abtlg. deS Ul.-Rgls 15 ökjangene sagten aus, daß auch geschlossene pol­nische Trupv.mteile nad> Obersckencn netanbt tviit« ten, von denen das 2. Batl. Ins -Rgt. 27 nnd eine Esk. des Ul.-Rgts. 15 genannt nrrtxm. Ferner ist festgestrllt daß in polnischen Truppenteilen Vor­gesetzte ihre Untergebenen »ur Meldung nach Ober. kNeiiai ausgefordert und sich nickte gescheut haben. Befehl ntm klbmarsch geschlossener Einheiten nach ObersckLesicn &u geben, nxitn die Zahl der Frei- nnlhgen den Erwartungen nicht errtftraub. Heute, die sich ftcinnllig nach Obersckitesüm melden, ent­fernen sich mit Wissen ihrer Vorgesetzten von der Truppe ober erhalten unbefristeten Urlaub. Beim Gen er al fc) nrnumbo in Posen empfangen solche Leute Zivilkleckung Geld, falsche Papiere und Marsch- befchie. Tie ?lngel>örige der polnischen Armee müs­sen, soweit sie nicht von der Militürver- toalhmp in Zivil einqekleidet sind, die polnischen mllitärisck)en Abzeichen von der Bekleidung entfer­nen. Das Ucbmcfrtxnfen der Grenze nach Ober- schlesien vollzieht sich für cinidne Leute, geschlossen eingesetzte Truppenteile und für den Nachichick noch immer ohne jede Schwierigkeit, obwohl nack) der Erklärung der polnischen Regierung gegenüber den alliierten Regierungen die Grenze völlig gesperrt sein soll. Beßniders muß hierbei auf die Tatsache hingewiesen werden, daß nach Aussage eines An- g.'hörigen der 25. polnisckxm TÄegvaphen'Abtcilung chte für militärische Zwecke neu angelegte unter­irdische Fernfvrkchverbindrmg von Sosnowice nach dem obersckslesischen Gckbiet hinüber besteht. (Anl.7.) Auf Grund dieser ermvandfvci erwiesenen Tatsackien erhebt die deutsch.' Regvruntz erneut nachd rück- lichst Einspruch gegen Die Unterstützung des polnischen Aufswndes tn Oberschlesien durch die Dienststellen nnd Angehörige ber poln ischen Armee. Sie en'ucht dringend, daß die alliierten Regierungen nunmehr durch geeignete Riannalimen die endgültige «SiXTnrng ber ober» schlesisch-polnischen Grewe sickrstrllen und damit dem vvrstrhmd qeschüderten Uebertritt polnischer Soldaten und Truppenteile unb bem Nackrschub üil'er die GVmre ein Ende bereiten. Gleichzeitig bars sie erwart n, daß seit-ms der allii.-rten Regierungen der polnischen Regieeimg nacknnuklich't wirksam jebe ientere, wenn auch nur verschleierte. Unter- s!Ätzung des Aufstandes in Oberschle'ien unter­sagt inirD.

Der Note sind eine Reihe von Anlagen bei­gefügt, die den sckfü'sigen B'weiS für die Be­hauptungen der deutschen Regierung liefern.

Annahme des RäumungSplaueö.

B e r 1 i n , 24. Juni. (Prio.-Telegr.) Ter oberschlesische Berichterstatter desTageblav- tes" erfährt aus Oppeln, daß der von Gene­ral Höfer und General Henneker ausgearbei­tete Plan einer Räumung Oberschte- siens durch die Insurgenten und den deut­schen Selbstschutz von der interalliierten Kom­mission angenommen worden ist. Der Abschluß der Verhandlungen werde augenblicklich nur deshalb verzögert, weil die interalliierte Konick Mission noch mit Korfanty verhandele.

Tie Wiederaufbauverhandluugen.

Paris, 24. Juni. lWolff.) Wie der , Petit Parifien" mitteilt, werden in der kom­menden Woche Zwischen Staatssekretär Berg­mann, Reichskommisfar Guggenheimer und Minister Loucheur Verhandlungen über den Wiederaufbau geführt werden. Da­bei werde auch die Frage der sYeteiligung deutscher Arbeiter am Wiederaufbau, die Minister Rathenau in Wiesbaden ang»' schnitten habe, besprochen werden. Die erstck Unterredung fei für Dienstag angefeyt. Ter Petit Parifien" sagt: Mit anderen Worten: kommende Woche wird die Reparationsftage in die Phase praktischerAbmachungen ein treten.

Tie Taktik der Sowjets.

Loudon, 24. Juni. DTB.) Zu den Meldunaen über vermißte amerika- niscke'Sckif fe teilt dieDaily Mail in einer Depesche aus Neuvvrk mit, seit Januar feien schätzungsweise Zwanzig ^ahrzeuac ^darunter auch Hochseedampfer Ünd Segler verschiedener Natt>nen spurlos verschwunden.

über die Verwaltung des Saargebietes, die neuerlich versuchte Losung des Danziger Pro­blems und die nock immerwährenoen Sank­tionen. Gegen diese protestierte neben dem

Au» dem 2Uid><.

Rrichskuratorium für ®lrtfdiahli<Mnt.

Berlin, 24. Juni (DTB ) Dieser läge wurde unter ber Beteiligung von Vertretern der Industrie, des Handwerks, der zustän- ck^- und S?dnbcrbel)örben und von Parlamentariern das ReichSkurato- rium für Wirtschaftlichkeit in ber Industrie und im Handwerk gegründet. Seine Ausgabe ist eS, die bisher mehr ober weniger zersplitterten, auf die 5>ebung der Wirtschaft- lickkeit, der industriellen und gemerblidyn Produktion gerichteten Arbeiten zusarnrnen- zufassen und weiter au-zugestalten.

. München, 23 Juni. (Wolff) Der Ge- schäftSordnunaSausschuß deS bayerischen Landtags lehnte den Antrag ber Unab­hängigen auf Haftentlassung der Ab­geordneten Toller, Nierisch, Eisen­berger, Sauber, Hagemeister und Schmidt mit den Stimmen der bürger­lichen Parteien gegen die Stimmen der f* zialistischen Parteien ab. Dr. Hilpert (Mit- telpartei) betonte, daß ber Landtag sich selbst aufgeben würde, wenn er diese Leute, biie dem Parlament daS Lebenslicht auSblasen wollten, in die Möglichkeit versetzen würde, ihre verbrecherische Tätigkeit fortzusetzen.

Au» Oesseu.

Beanstandung deS hessischen Besoldungs­gesetzes.

Darmstadt, 24. Juni. (WTB) Nach einer gestern dem hessischen Finanznsiniste- rium aus Berlin zugegangenen Nachricht hat die ReickSregierung das von bem hessischen Landtag genehmigte Besoldungsgesetz auf Grund des Sperrgesetzes beanftxuibet

Deutscher Aetchstag.

122. Sitzung, nachmittags 1 Uhr Berlin, 24. Juni 192L

Auf bet Tagesordnung stehen junArfift Qriie Anfragen. Auf eure deutschovikSpartrilicke VLnfraflfl wegen Mißhandlung deuts cher Staats­angehöriger durch franfr'fiidx iDffiyen unb Manns^Zrften in Oberschlesien wird regio* runq:-fciriq geantwortet, daß ber latbnüanb uv* treffe nnd daß die Rogrerung Verwahrung da­

gegen ehdegte.

Abg. Hesel (D.-Natl) fragt, wie eZ mck der Entsckiadlg>rng der dmrh den Mafsenübertritt von bvN'ckrewisiicken Truppen im Vlugnft 1920 übet die oslipreußische Grenze geschädigten Einwcchner stehe. RegiennrqSßrtia wird erklärt, die beutfde Regierung ihrerseits tonne eine Pflicht^»um l'Vab nicht anerkennen. ES sei Sache ber Sowjetregiv- rung. Aus BÜligkeitSaründen habe die deutsche Recner^ma indes«, 2 Million en Mark ("' Prvtz des SckubenS- angewieß.'n, die der Oberptäsident von Cfarrrußen >u bertälex habe.

Auf eine weitere Anfrage der Deutsckmation« len wegen der Entschädigung für bat durch die Polen in Oberschlesien angerichteten Schaden wird erklärt, daß die Ncgier.m,i sich mit Rücksicht auf die noch schweben dm B-rhra^ lungen eine Antwort ttorbcbaltat müsse.

Auf eine Anfrage ber DeutsckmatVmalen wo­gen des Aust-nthattes Rabe7S und anderer füfr renber russischer DersönlickLeiten in Deutschland wirk» regierungsseitig geantnwrtrt baß Heb Me Meldung bisher nicht bestätigt l«be. Richck habe sich Mir fraglichen Zeit jedenfalls in Rußland

aufgebatten. . w m

Auf eine Anfrage deS «vg. BeuermannkD. Bvt) wegen der aaisJ^rräingm gegen d e Teut- schen in O st rvwo erwidert Mmisterwldireknn «m Malt zahn, die Dor^nne seien der Reinerun« brkannt. In Ostrowo wurden etwa 50 --inr.lwt tx-troffen. Greise und Per'onen weiblich« Ge- schlechts seien mißhandelt und die Geschäfte geplün­dert worden. Die EntschädigungSfrage regele sich in diesem Gcktetr nach der dort rwch geiwrüen alten preußischen Bcrordmoig von 18>' Tne Reichs- regierung W- m Warschau Protest erhoben und gefordert, daß eine Wiederholung solcher Vorkomm­nisse verhindert und der ber Mörder beiten ge­währleistet werde. Glerck^ittt sei bei der Bovchaf- terkonseren» Einspruch erhoben tonne m Darrs unb London auch durch unsere Bottckofter Lrötest ein­gelegt worden. Trotzdem dauere die Hetze fort.

Lii eine Anfrage des Äbz. M a red k y (D. Bvt 'wegen des Ansuchens ber mnudltfajen Re­gierung, die FilmeSckwcrr^ rchmachr und Xbenteuet eines Fremoenlegronars' ju verbieten, wird rtnndert, bie Tattoche fei richtig. Daß Aus­wärtige Amt W- Schrttte getan, bie ,n!ms bei ber Lb.nprüfungsstLlle nochmals n^chpruten »u las­sen. Wegen der mit geteilten Tatsache übn in Frankreich lauienbe Hetzfilme gegen Deutschland werd: die Regierung ebenfalls eine Prümng vor- nehmen lärm. .__ _ _

Tas Gesetz über den Uebergang der Daster- straßen aur das Reick» gebt an ben Düfsw-rt chaw- lichen Ausschuß. Tas Gesetz wegen Ueberleitung von Reckt-angelegenheiten der Sonsulargert^ btrrfeit wird ohne Debatte m zwerrer und drittes

Lesung genehmigt. ,__

Tas Gesetz über bie Verlängerung der Höckt- zeitdauer des Kohlen sten e rg e se tzes JrJ rum 31. März 1922 ruft eine Debatte hervor Ter Ausscknß bat bie Bestimmung gestrichen, bat> rtne Ermäßigung der Stit/.mftniei ^r emjelne Be­zirke durch eine Erhöhung der allgemeurLN Steu«. gesetze ausgeglichen werden mua.