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geleistet

fiflatfibnicf verboten.)

Fortsetzung 25.

,Wo

als

Ohr dran-

beide stehen und loufdjtm mu

Leber Er üand über de Armen da Und sah uns ruhig

idxxt) mit erhobenem Revolver mid) er einige Schritte in Den so das das Tunket ihn halb

Gestern Licht-

ück llle

£tt Alte, fdxrnber dSTTii außer sich, barfte flm beim Arm und schüttelte ihn heftig: er schien

verhaltenem Atem. Jetzt kam der Laut tv eder ... Er klang wie ein Signal, wie cm scharfes, kern es Zischen, von dem man unrnöllih hätte sagen * nen, von 1m es kam, aus dein $>auit selbst oder vom $>3fe her, ober bom Wald gegenü er.

Horst du eS?" fragte Fcrdt.os flüitcrnh

Versammlung wurden folgende Beschlüsse gt. faßt.- Tie Versammlung ist einverstanden, daß n, Schularzt mit einer jährlichen Vergütung von 5009 Mark angestellt wird Tre Stelle kommt nicht tu

und Kraftanlage für den Krris Ms^rld zur Feststellung deS Platzes für die TranSsormalionS anlage. Unsere Gemeinde wird an die Hauptl ikung angeschlossen, die über Ilsdorf von Laubach k'mmt. Von hier aus wird der Hauptstrang über Heilbach

vorzog. Ich folg'e der Richtung seines Blicles, der starr aus die Tür zum großen 5torr£b3r gerichtet war, wo er vor einigen Rächten den Affenmenschen gesehen halte.

Patz aus ... da ist es wieder . . .* flü­sterte er

Und nun versta"d ich, wrs er m-inte. Ich hörte deutlich, wie ei ie Tür ober ein F.nster sich bewegte . . . ein leises Klirren von Eisen, etwa io, wie wenn man vorsichtig ein Fenster aus den Angeln bell . ._.

Es ist cknscheinend semand, der einzubrechen oerhKbt." sagte ichWas meinst du, von wo Vas Geräusch tommt?"

AuS dem großen Saal," sagte er.Es mutz semand drinnen sein, horch .

Aufs neue ertönte da) Signal.

Mein Gott, was kann das nur jein?" hörte ich Fridtof flüstern, während er aas den Zel'en- sp-tzen auf die Tür zugüig. Ich salgte chm auf den Fersen.

..nyHtrt jino Lieg Hand und

altfin i nur die S W

nah bi

berahnrt:

M mbra

Ter Vater lieh ihn aanz unerwartet los und tot einige Schritte zur Tür. nach seinen Zimmern zu. Aus der Schwelle wandte er sich noch einmal um und sagte mit vor Erregung zitternder Stimme:

Gut, mein Sohn, wie du es Ixixn willst, p sollst du es haben: Wie du es dir gewunüht hast?"

Ter Sohn eilte auf ihn zn:

Vater," sagte er b ttrnb,du bist krank. Erlaube mir, das, ich dich begleite."

Rein!" sagte der Alte harr und schlug die Tür bvnter sich ins Schloß.

Tas Merkwürdigste^axr war, datz rtnr seine Schr tle nicht hörten Sollte er etwa gar hinter der Tür stehen und lauschen . . ?

Ter Sohn war von dem Zornesausbruch Alten offen>>ar sehr pernlick b ü rl axr er bin die Zähne zusammen und lietz es sich nicht mer­ken: reden falls war et nach wie vor feil ent« schlossen, hmter das Geheimnis des Va^ts zu kommen.

Wir wollten gerade dos Stri'<> mmer weder verlassen, als ein merkwürdiger Laut an uniei

na* Gi-vf^Fekba geführt und weiter nach M« Eine Abzweigung geht von hier nach Dettsaaf» ^.as Tvansfocmut wnsbauschen kommt ar. r*i Westen bedes Dorfe? Tie Licht anlag wird total in Angnn genommen. In absehbarer Zeit bt» (omm: unsere Gen ein de also bc- elektrische Lickt, und Kraftquelle Man sieht in un e em On be« neuen Kulturfortschritt mit Freuden entgegnt

Mreis Friedberg.

Unter Ententekontrolle.

3 tiebberg, 24. Febr. Die Reue Taoea. zeitimg Friedberg erfährt, datz am 23. Februar biet eine6ntrn;etommiiiton" ein trifft, die kn, trolliert, ob den 23e,t immunen des Bersai.lei träges entftnafynb, bic S la m m ro11en ette« ani dem bic> igen ehemaligen Bezirkskonunando nichtel sind. Die peiamten öjnbe von 1870 heute müssen zweimal buaMjniLci und 3th- gangsweisc so über, ichtl ich ausgesliwÄl fein, eine üvntwlle .'eicht möglich ist. In Gegenwart fr: Sommifiion roiro dann alles au^irHrnceroeftre« und veniichtet werden. der Arbeit des Durch schneidens dieser Zaujeux do t Bauden soll mu bereits 14 Tage beschäftigt fein.

Q. Bad-Nauheim, 23. Febr. In btr gestern abgehaltenen 31 a b t oe r o rbn e itn.

Wir lauschten wiederum, und mr.txrjm tonte her le.t ame Laut, a er ei war nun, habe er sich schon beträchtlich genähert.

Und plötzlich fuhr Fridt oi zusammen.

Nun weiß ich es . . sagte er.

Was weißt du?"

Er nahm mit ber einen Land die Lampe, während er mit der a:rb? en ben Ne vlver der-

Das Geheimnis des Allen

Roman von Sven Elvestad.

verlara . . .

Wer sind Sie?" ner *mttn Freund drohend. I eUnö wie kommen Sie in dieses Haus 2"

Gerade war er im Begrifs, bie Tür uim Kvr- ribor aufzureisen, als ich ihm in den Arm fiel.

Warte noch Einen Augenblick," sagte ich. ,^atz uns noch einmal horchen . .

Ich legte bas Ohr dichten da- ScklüsteTloch, imd es kam m»r vor, alS hörte ich l;t iter bet Tür m ber Tal etwas ivie ein Büsten und Schnau­fen, als stehe lernanb brausten tm Tunket und märte. Nun bedauerte ich allerdinis, m i :en Rc- volver droben im Schreibtisch liegen gelassen zu haben. Au: alle Fälle aber hatte ia Fridtwi den seinen bei sich: ich zögerte deshalb nicht mehr lange, sondern ritz einem plötzlichen Ruck die Tür aus . . .

WaS wrr brausten tm Korridor fachen, erschreckte uns trotz allem so teitig, baß wir iuüoillkürlich einige Sckrirle zu rückwichen . . .

Im Türrahmen tm heilen Schein ber Lampe, stand eine menschliche Gestalt . . .

Arbeit im Dienste des Gemeinwohls werden kann.

Kreis Alsfeld.

Up. Ruppertenrod, 23. Febr. weilten hier bv Leiter der fleftrifdvn

Au» StaM «nd fanö.

® t e & e n, ben 25. Febr. 1921,

An die Bevölkerung!

Das Gesamtministerium, gez. Ulrich, er­läßt folgenden Aufruf:

Ter Zeitpunkt, der nach dem.Friedens- Vertrag in Oberschlesien vorzunehmenden Ab­stimmung rückt heran. Das Ergebnis ist für die Zukunft Deutschlands von der schwerwie­gendsten Bedeutung. Alle, die zur Abstim­mung berechtigt sind, werden sich daher der Mühe der weiten Reise unterziehen, umso­mehr, als die Opferfreudigkeit der oberschlv- fischen deutschen Bevölkerung und die um­fassende Fürsorge der Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschlesier alles getan haben, um bie Reise zu erleichtern uiid ein Unterkom­men an den Abstimmungsorten sicherzu­zustellen.

Diese Vorbereitungen verursachen na­turgemäß erhebliche kosten. An Alle, die nicht stimmberechtigt sind, ergeht daher die Bitte, durch Geldspenden die Bemühun­gen der Oberschlesier und der genannten Ver­

bände zu unterstützen.

Zuwendungen, auch kleine Beträge, sind willkommen, können an die Bezirksgruppe der Vereinigten Verbände heimattreuer Ober­schlesier in Darmstadt, Paradeplatz 4, in Lder Hessen an die Vezirksgruppe in G i e st e n , Landgraf-Philipp-Platz 3, gerich­tet, oder auf das KontoGrenzspende" bei der Deutschen Bank in Darmstadt eingezahlt wer­den. Weitere Auskunft, insbesondere über die Reise nach Oberschlesien usw., erteilen die ge­nannten Bezirksgruppen.

Um Irrtümer *u vermeiden, möchten wir dar­auf Hinweisen, daß. wie aus einem Aufruf in unserer Samstagsnummer hervorgüig, terHilfs­fonds für Oberschlesier" auch ein Konto bei der Mitteldeutstlfen Cvcbitbank in Gießen hat. Es ist selbstversoänblick» gleich, an welck^ Stelle bie Geldspenden «zuerst (C,ekiiuet werden. Sie müssen nur bald erfolgen, da die Abstimmung nunmehr auf ben 20. März festgesetzt ist

Beranfrairungen.

Freitag: Statt tratet, 7 Uhr.Gas". Evangelisches Schivesternhcms, 6 Unr, General- inrsammlung des allgemeinen Vereins für2lrmen- und Krankenpflege Giesten. Lotet Prinz Carl, 5 Uhr, Dortrag über sparsames Kochen und Heizen.

Großer Hörfaal der Universität, 8 Uht, Vor­tragsabend der hess'schen Bei-einigung für Volks­kunde. Hotel GrvtzherPrg, 8 Uht, Jahres- rersammlmtg der bemotratn'dxn Partei. Cafd Leib, 7*/i Hin, Konzert und Vorstellung ber Chiem- leer. LiclK'pielhrus,Tas Mädchen mit dein fremben Herzen" u d , Eine Temi no-de-Hctrat". Lichtspiele, Seltersweg, wir gestern.

wüchse unserer derzeitigen Mode veranschaulichen und zugleich voriühten, was als gut und geoie.gen anzuiprechen ist. Die Vorführungen der Dame haben in Mannheim so großen An lang gefunden, datz man sich entschlossen bat, bie Bilder au etiem besonderen Film verarbeiten zu la im, ber aber noch in Vorbereitung ist. Am glci.ixn Abend werden Reigen und Tänze unter Leitung von Frl. H o r n e s f e r, Gießen aufgeführt, ferner >oll ein Gedicht vorgetraaen und ein Theater­stück gegeben werden Gedicht und Tbeaterstü sind 'versaßt von Mitgliedern des Vereins. Al

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Srteibrn |p\, aitnabmeu. &Ä WZ frimaij

Ur. Lanbes-Univerfität. Ter Af- ststent um landwirtschaftlichen Institut Profeswr Tr. Friedrich Parcival S t e g m a h n erhielt tte venia legendi für bas Fach ber lanbwirtschaftlick'en Tierzucht.ehce bet unserer p.,ilosoplnslt-en Fakultät.

** A in tl iche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 21. Februar der Vortragende Rat in ber Abteilung für Schickangelegenhriten des Landesamts für bas Bildungsweien Ober- sckwlrat Theodor Ritsert zum Tirektor deS Realgymnasiums zu Tarmstadt imtcr Blassung der Amts.»ezeich'MigOb-ischulrat" mii Wirkung i*om 1. Apnl 1921 an. Uebertragm wurde am 17. Frbr. dem SchulamtSanwZrter Hrch. Wedel aus Naunheim bie Lelwerstelle an ber Volksschule zu Breungeshain, Kreis Schotten. In den Ruhest mW venctzl wurde am 21. Febr. b?r Di­rck or mi dem Roalgymnasium Ta m'a t Geh. Sckmlrat Ludwig M-ilnch auf frin Nachsuchen unter Anerkennung seiner tem Staate geleisteten Dienste vom 1. April 1921 ab.

** Vorl icht Falschgeld. Don einem Un­bekannten im Alter von cllva 2>30 Jahren, mittlerer Statur, hnirbe vor einigen Tagen in einem hiesigen Lokal ein Tausendmark­schein in Zahlung gegeben, ber später bei einer Amtsstelle als falsch angichsttm nmrte. Tcr Schlvindler machte den Ei d uck eiues Studenten, gab fick auch als solchen aus und trug eine schwarze Aktenmappe bei sich. Do nicht bn der Einnahme von Tairimomai!.d;tinen erscheint ge'wtrn.

" Tas Künstlerfcst des Gießener Stabt- theaters nahm gestern abenb einen ungezwungen fröhlickien Berlcruf. Tie OperetteDer Toricaruso" war zwar nicht bie beste ber Spielzeit, paßte sich aber dem Abend tpxt ein, da sie manch lustiie Situa­tion bringt unb im Vorspiel einen Blick hinter die Kulissen tun läßt, für den sich bie Zuschauer 6e» sonbers bankbar erwiesen. Tie gute Laune erreichte ihrrn Höhepunkt, als Se«nisfinu.S (Wolf L e u t - bei<e^ mit Kinbermann (Carl y u b n fin

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Ich hatte erwartet, es werde ber Astenmensch sein, bies tedoch war rin hochrewa be ec, ernster Mann rn ben Vrerzriern, mit tLtidrm Ban und großen, rnelanclwlischen Augen. A.n dem Kooi trug er einen breitträmpigen schwarzen Hut, cer lerne Stirn fast völlig ver.org, unb seine Beine, bie unter dem dünnen, schmutzigen Mantel lerfror» schauten, staken in großen, schweren Schaft ieteln aus brawllichern

Brust gekreuzten an . .

AlS Fr'btfot am ihn uiamg. Aon vor zurück.

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plötzlich Riesenkräfte bekommen zu t.aoeii. bu ben Namen her hast, frage ick» dich!"

Ja, bitte wer ist vom dieser HawkeS?"' fragte

An« öetn Aelche.

Hlnausschkbung der Kcv'.nettSblllum« In Preußen.

Berlin, 25. Febr. Zur Frage der Ka­binettsbildung erfahren die Blätter aus par­lamentarischen Kreisen, daß der Vorsitzende ber Reichstagsfraktion der Deutschen Volks­partei, Dc. Stresemann, an die ande­ren ReichStagskoalitionsparteien ein Schrei- . den gerichtet !hat, in dem er vorschlägt, die Ver­handlungen Über di« Bildung einer einheit> lichen Koalition im Reiche unb in Preußen bi- nach der Londoner Konferenz zu vertagen. LautVossischer Ztg." sei an­zunehmen, daß diese Vorschläge auch den Wün­schen der sozialdemokratischen Partei ent­sprechen werden.

SozlaQemokrari'che WfrWt im sächsischen Provinzial-Landtag.

Berlin. 25. Febr. DemVorwärts" zufolge haben die Wahlen zum Provin- zial-Landtag der Provinz Sachsen eine sozialdemokratische Mehrheit ergeben.

AuS dem Relchsrat.

Berlin, 24. Febr. (WTB.) In der fcutigen S tzung des R e ich s r a t s wurde die Prägung von weiteren 50Dkillio- ntn Mark in Fünfzig-Pfennigstücken aus Aluminium angenommen. Ferner wurde ein neuer Notetat für die Ausgaben für März 1921 genehmigt, der die Regierung ermäch­tigt, über die Positionen des Etats für 1920 '.inschließlich der Ergänzungen insoweit zu verfügen, als nicht bei der Beratung im Haus- haltsausschuß des Reichstags oder in der zwei­ten Lefung im Haushaltsausschuß des Reichs­tags oder in der zweiten Lesung im Reichstag Aenderungen vorgenommen werden. Ange­nommen wurde noch die Ausdehnung der Gel­tungsdauer des Gesetzes über die E n t w a f f - nungderBevölkerungbis zum 1. Juli 1921.

ber Loge erschien, eine huldvolle Ansprache an sein Dvlk hielt und seine griilrrichen Bemerkunam mitten in ben Gang des Stückes bütrinroarf. Mit viel Freude wurde auch die mit humoristischen An­spielungen gewürzte OroenSveririlung an bie Künst­ler ausgenommen. An dem (rrii>l$ der Operette warm in der Hauptsache beteiligt tue Tarnen Säte Otte, Steffi Pseffer-Teutsch, Luise R a m- m e l und Cläre Türk, sowie Oie Herren Ruoolf Goll, Richard H e l l b o r n, Adolf Falken. Os­kar F e i g e l, Hans B e ch st e i n uni) Paul M e h- n e r t Nach ber Aufführung entwickelte sich in ben Gängen unb dem Foyer, wo finba netto ertrage ge­boten rouroen, ein levhaftcs Treiben, bas sich noch lange nach Mitternacht fortsctzte. Tic Wohltätig- keitskassen des Stadttheaters iverden mit einem schönen Reingewinn rechnen löimen. Tie Auffüh­rung ber Operette wird außer Abonnement wieder­holt werden. a.

** Kleine M i tteilungen. Am 23. Fe­bruar, mittags zwifchm 12 und 1 Uhr, wurde am Haupipostg-bäut« ein Fahrrad. MarkeStabt- ler Nördingen", mit schwarzem Rahmenbau, neuer Bereifung und stark verrosteter L.mkstange, ent- wendet. Bor Ankauf wird gewarnt. In einer der letzten Nummern deSRcichsanzeigers" wurde die Erteilung eines GebrauchsmusterschlUtzes auf den Namen Moriy Levi-Gießen, unb zwar unter Nr. 767 376, Klasse 33a, Gegenstand:S ch i rm- baHer" Annielcer: Moritz Levi in Gießen, Datum brr Anmeldung: 16. 8.1920, Aktenzeichen des Reichs Patentamtes L. 45 015" vecöifentlicht. In der Bevö.kerung ist vielfach die Meinung ver­breitet, das hiefige Säuglingsheim sei ver­pflichtet, Säuglinge auf Antrag Unter hab- tungspflichtiger ohne weiteres, womöglich sogar uneTitaeltlirf). aufzunehmm. Es wird darauf hin- gewiesm daß eine Aufnahme nur in Fällen dringendster N o t erfolgen kann.

** Vornotizen. Aus dem Stabt- theaterbureau Bei ben Aufführungen des G ö tz von Berlichingen". die bisher stets ausvcrkauit warm, tonnten wiederhol' nicht alle auswartiaen Billet bestrllunqen befriedigt werden. Es wikd tkdbalb b i der 23o. ftl.unfl a n tommen. cn Sonntag nachmittag bei andere Rücklicht auf aus­wärtige Beiucher genommen werden Die Vorstel­lung beginnt pünktlich um 3 Uhr unb enbigt kurz vor 67t Uhr. Tie Aufführung besGötz" ist in 21 Bilder einnetrilt und hat bei Presse und Publi­kum ganz autzerorbmtlichen Bei all gew «den, na­mentlich da auch sehr schone Bühnenbilder gezeigt werden und die Berwan-lungen fich überraidKiib schnell vollziehm. Der Gießener Haus- frauen-Bcrein wird am 3. Marz über Kultur der Einiachheit" sprechm lassen Die ReOnerin wird dabei auch im Biloe, ins­besondere aber am lebenden Modell, Oie AuS-

Die Teuerung in ber Schweiz und in Deutschland.

Bern, 24. Febr. (WTB.) DieNeue 3ßrid»er Ztg." veröf fentlicht heute zum elften Male in ihrem HanbelSteil eine Tabelle ber schw>?izerischen Großhondelsinbexzahlen. Der Tabelle ist ein internationaler Ver- gleichSinbex beigegeben, dessen Zahlen, to*ie in dem Blatt ausdrücklich hervorgeh-oben wirb, so berechnet sinb, baß sie ohne weiteres mit beni neuen Zisferinber verglichen werben 'können. Diese neue Tabelle ergibt, baß ber durchschnittliche Preis st anb in der Schweiz im Januar 1920 etwa dreimal höher, in Deutschland aber zwöls- ma I höher alS 1914 war. Währenb so- barm im Januar unb Februar gegenüber Mitte 1920 in ber Schweiz eine Senkung bes Preiskurses um ninb 20 bis 25 Proz. erfolgt ist, zeigt ber Zifferninbex im Januar 1921 wdch eine Steigerung um weitere 59 Prvz. gegenüber bem Vorjahre an, im Februar außerdem noch 36 Proz. In biefen Zahlen so schließt daS Blatt zeigt sich komit bie unübenoinbliche große Teuerung In Deutschlanb gegenüber ber Teuerung in der Schweiz mit aller Deutlichkeit.

Ter Fremde antwortete nickt, sondern WX sich nur noch tiefer ins Tunket zurück.

Also bann," ner Fridkiof, ckomm, pack» wir ihn, uno setzt er sick zur Wehr, so fckieße ich chn über ben Haufen . . .!"

Wir wollten uns gerade über ibn werien, als er einen mächtigen Satz tat unb durch bei Korridor bahiuzulauien benamt. Wic chm nach Ter ganz«: Korridor bornierte unter unfece» Tritten . . .

l*K> plötzlich schlüpfte ber Mcmn cn bie ostn»- itrbenoe Tür zum großen Saal, bie ec im 5n hmter sich schloß. Wir waren ihm shon ,o nabe gekommen baß wir ibn beinahe hätten greif« können, aoer lerne Bene nnwen waren fo g f hme»- oig, datz wir nicht einmal ben Fuß zwilchen d« Tür setzen tonnten. Wir stemmten uns qefl« sie, um sie auszuorücken, aber es gelang un- trotz aller Anstreniu-igen nickt, unö wic fühlten Deut­lich^ W er sich feinerfeils auJ aller Kraft geg« ite stemmte . . .

Tann schlagen wir eben bte Tür eut!" rr Frcktios.

Er spnmg einige Schritte zurück, um be« nötigen Anlauf zu nchmen, als ein bcoheubeS ,^alt" un- umblicken lietz . . .

Vor uns stand ber Alte. Er hatte m ber Tat drinnen in seinem Zimmer qelaui'ckt bJttt den Lärm gehört und war gerade nzxb reckkzeitig hinzuaetommen. um ben Sohn am 3enrihnmcrx ber Tür zu huibem . . .

Es ist iemanb drinnen tm Saal," sagte beeter.

(Fortsetzung folgt)

fponden)," den ©♦anbpiijtfr ber ösfer-l reichischen Regierung bar. Ang fichts I des Umstandes, daß der Staat auf die ein» gesührten Lebensmittel große Beträge drauf- Aahlen müsse, ergebe sich die Notwendissieü, Dorkehrungen zu treffen, daß den in Oester- reich nicht hei'matberechtigten Personen der weitere Aufenthalt nicht mehr gestattet werde. Der größte Teil der polnischen Flüchtlinge, der aus Juden besteht, habe keinerlei An­stalten zum Verlassen des Staatsgebietes ge­troffen. Es kämen rund 70 000 Per- fonen in Betracht. DiePolitische Korre- spondenz" stellt fest, daß 140 Personen von der Polizei außer Landes geschafft worden seien. Siete der polnisck»en Juden hätten sich der Preistreiberei, des Schleichhandels und der Valutaschiebung schuldig gemacht. Der in der Note der polnischen Delegation beim Völkerbund erhobene Vorwurf der Massen- j ausweisung sei demnach vollkommen unbe­gründet. Die Ausiocisuagsaktion müsse wer- i ter geführt werden.

Darbietungen des Abends stehen mehr ober weniger in Beziehung zu dem ThemaKultur und Ein­fachheit".

Landkreis Gießen. Amtseinführung des neuen BülXtzermefsterS in Sich.

L Lick. 24. Febr. Gestern nachmittag wurde unser am 3D. Januar gewählter Berusbürger- meister, ber seitherige Stadtsekretär Theodor Völker ans Friedberg, in sein Amt ein geführt. Die besten Wümche der Einwohnerschast begleiten den neuen Bürgermeister bnm Antritt feines sckwerrn Amtes. Uner bisheriger Bürgermeister Fuhr, ber nur l/8 Jahre an ber Soi^ unseres Gemeinwesens geftanben und freiwillig von seinem Amte geschieden ist. hat sih in der kurzen Zeit seiner Tätigkeit des Vertrauens, das man Bei seiner Wahl in ihn setzte, in vollem Maße würdig gezeigt, unb nur ungern sehen viele Lm von seinem Amte scheiden, das er trotz ber mancherlei Schwierigkeiten der Uebergangszcik rach dem Grundatz der Gerechtigkeit ohne Parteilich­keit aewis enpaft führe. Sein Bestreben war stets, die Gegensatz- zwischen ben einzelnen Volks chichtm auszugleichen. Seinem Na Holger hat er ben Boden bereiten hellen, auf bem bei verstäub lisrwllem Entgegenkommen der Einwo' ner cka t ersprießliche

Ausschreibung, sondern die hiesige Äerzteoernn». ffung soll geeignete Bewerber dori(fragen. T< die Stadt für die Haltung b*-t Schäferei große Z» fchüsse leisten muß, wird beschlossen, das BeilriebS- gelb für jedes Schaf auf 25 Mk (jetzt 1 50 Ml. läbclich zu erhöhen. Tie Versammlung beschließ daß Bad-Nauhrim dem Rrichsstädtebund beitritt Tcr Verband deu tfcker Bübnenschriiz. steiler und Bühnen tomponisten will in Bad-No»

I Heute letzt9i

JtiW I liiluirtilB Ltei®! LyftSSl

Preiiabl

bnm ein Heim errichten Dcihrndlungrn mit ben Verband sollen ringriritet w>roen Ein altes Wahrzeichen Bad Ne.uhrims, die Ries'nbäuw in der Ludwigstraßc, sollte nach <nnern letzthin lnapper Mehrh it gefaßten Beschluß, entfernt wei­den. Tie Stadt wo lle bann bie Verstellung bd Fußsteiges mit rin cm Kost-nau fuund tx> i 3000® Mark übernehmen. Ter Staat läßt zur Aell nur einige Bäume entfernen und die S'adt weigert ßü nunmehr ben Fußsteig in Stand setzen zu lasse».

Heffen-Nnsfau.

Frankfurt a. M., 24. Febr. (WolffD De amerikanischen Lanbwirte, bi- kürzlich den ersten Transoort amerivanischer Milchkühe nach Teutschland geleite en und zu kurzem Be u h aiui in Frankfurt weilten, haben einen schmerzliche» Verlust erlitten, indem einer der jungen Fahntei!« nehmer, Herr Wolf, unterwegs erkrankt unb trotz sorgsamster Pslege in Fcankfntt a M. ver­storben ist. Tie Beerdigung des junget Mannes, der von ber Beteiligung an einem Werke edler Menschen!, ebe nun nicht mehr in feile Hei mal zurüclkehrt, wird unter Teilnahme einer ameii.a- nisch.il Vertretung aus Berlin, sowie vonDertveter» der Stadt, des Roten Knitzes, ber Zentrale für private Für'orge, der Krrisbauernschaft. bti Land­wirtschaftlichen Bereins usw. am DLoniag bin statt finden.

** Nachrichten au« Hesse«

unb ben Nachbarstaaten. Fichtenstäwmr wurden in Wißmar in diesem Iah e mit löO Maik, im roijabrc mit 133 Mark riii ben Fest>> meter bezahlt. Jeber Haushalt erhielt 3 Raum­meter Knüppel - unb2 maununrte: Slmitlholzzu« Preise von 7080Mcrri b*io. 100 bis llü Mark für ben Raummeter. Ein Kontrolleur tun Kommunal verband Bübingen nvad'te in Stvck- be i m die D^odackitung, bau in einem Möbelwagen, ber nach Pfunguabt gehen sollte, eine Anzabl Säcke wiietft eingr laden wurden Ein Revisor, ter sich bie Sackie genauer ansah, tonnte über 21 Zent­ner Wei-enmchl, fonne Wtiz«n, £om unb Gerste beschlagnahmen. Männer unb Frauen der Ge­meinde BurkbarbS febiossen fich zu einem etwa 40 Mi'g fder fta (cn Oesangreniu zusammen, be ben vollscstmlick'en, besv idrrS aber den g iflicken OSefa-g pflegen will. Es ist an eine gern inscme Dirksamkrii mii bem seit einigen Monaten be­stehenden ffaulfa>rer Ckoc gedacht Beide Bere« (eitet Lehrer Mengel-Kaulstoß Die Gemrinbk Büdingen stellt bei Hausneubauie i 50 des Holzes unb ben zum Baum betätigten &nw umsonst zur Ber ügung. Man bof t bab.ird) auf die Baut U gkeil bdrbenb rinzuwirkm. Aus te Chackotten hülle in N leber schel ben gniri ein Arbeiter aus Betzdorf, ber von einer Lokomotive ab springen wollte, rnter Hefe unb würbe getötet Ter Spitzenkandidat ber Deutschen Bolksvortri für ben bes en-nassaui chm Provi iziallnndrag, Landwirt Philipp Fink ans Weyer lWeilburn) stürzte von se.nem Ge'pann. dem die Pferde rwrch- gingen, gmd unter bie Räber und würd' getötet Gin PlaNndieb, ber bi Hepvenheim mit rinff Anzahl Genoi'en den Turm ber elektrischen lieben» lanktzentvale berauben wollte, gn(:t an tri Scart» I ftrom, fürste ab unb erlitt sch-oeve Schädeloev» I letzungen.