Hreuag, 25. Scbruar 1921
171. Zahrgmg
Erster Blatt
'M» ?lM^acttnItuna bt$ forftltchcn I «eUngig, berm erste babm tautet«: NntirtmäfifT I Taburtf) iü Teuiftfilanb ftarf an ba* 9!u*!anb oe t- VU äusgcnaiiung VO ivifiiiuitu yu,bau <zz,ff^ner Institut- QHnthyma unb f Aul bet und <rvn< Teile brr beu’frfwn Unit!
t}od)| puiunttrriairs. I unter seinem Guuluft legte die Landes« Univorfitäi I nrbntungen bleiben Eigentum de- Au-la,d - Ta-
Tn* Presseamt oes hessischen einen Plan über den notwendigen Umfang diese- bniiidx Volk will lreber »u G<unde grAm. al- iw# «.^.^Ministeriums versendet eine Ausbaues vor Dic Au-iübrunien de- Professor- Urteil dauernd r Sllaver i selbst zu unter chrerden gea t»m in Hier l ums. nentlipci Cinr a.nrnmnnT1 Im Äl,6™ w,.*,™ nnkm fvn Trr Reich-minifter de- «eu Keren lüftet 1*. nach
Ter Reichsrninifter de- AruHeren rüstet lid), nach
r. Umtlidx £>aawifnvfbimj.
Lvndvn
e t c n * um 11 Uhr not>
in’b Tffnbirreiif .äf e Dir
Berre-» u g der !F.i en Wahrung der Ditrrmg
Edler von Braun: Nachdem die Pariser Beschlüsse bekannt geworden sind Alben olle Bolls- kreise die hirtbtixnm Bedingungen brgrif en. L ovd ßkorge bat im Unterhaus selbst anerkannt, was Teutschland schon ml inet hat Nicht nur die Kolonien. unsere Handels lotte und unler Snegsgerät haben wir abgrlirfcrt. sondern auch lobftoT e und Daren in großen Mengen. Außerdem baden wir
Dr. Borgmann im Gießener Anzeiger gaben den Inhalt diele- Plane- wieder.
Tamil war die Regierung vor tue Notwendig-
Sanktionen sind noch nicht fc i erwarten, wenn e- nad) 3kecht und B kligkeit gebt Andereriett- rrfläre ich, hoi sich manche Anzeichen wachri ebmen lasten. Mit eme Aäfehrun * Pan» al- D ider l ven land- ausaefaht und zu Sonktemen führen wird E- kann nicht Ausgabe der deutschen Delegiert ei in London sein, den Evsrouck zu er'vecken. daß wir teichtber»ii über hrrie Griähren linneyirfm, sondern zu brtonen, daß wir ten guten Villen babat, m tzuorbei-en an einem (Tun , tarnen Plane ter VieMraufbaues Der V'ederausba-i muß ankers g-nnach« werden CS.ist nicht mrn'ck«rm-glich, daß ein kolk den gm-Hen Sdxiben nne er gut macht, den 27 andere Völker e luten ho Mn Leb ha st.'-
S der Vorschläge wn tafett T e utlch-
„Sehr ridii/j!") Ein deutsche- Strafurteil baden mir rk*w untersch ieben Vir boffei. daß eine 3ru kommen rvtrb, wo da- Versahen wie er aus« genommen wirb, und wo unsere Jeinr-e ein'eh n werben, daß die Voraussetzungen und die Folgerungen unrichtig ftnb, unb baß fv mch für unsere Feinte selbst schrd ich finX Dir warnen, den Kamvi in dieser Zeit auf die 6d p.f pi treiben Ich roame vor allem vor unbt« haften inrervolitischen Abenteuern, wie sie «m mandrt Seite v plant wer dm Di se. Abenteuer wird iüb die N-i»eruna nicht gefallen lassen unb ich werke dos Mein« tun. cticti derartigen Vernich unrathklrlL'fi riertru’di^ii Di brau men eine Rnt de- Ausatmen- für unie-e SiriftMt mr Licherdeit ^a ür. baq uns ke Gegner nicht ** t die Möglichkeit ci schänden fchligm m tei Grernen des Mögtufvn für ch.e Lebürfarste be hilflich zu sein. ____
Noch »rblreich«
mt3 der VernammNwg verlas Pra tbmt Cb er -9 Broun eme (Mlänrng der Berr eter scho-lUck»» Rrnge- deutscher 5Lr.< nUlLru*
Der Reidi^wirtfdiafsrat nnb die pariser velchiüsse.
Berlin. 24. Febr IWTB.' Wenige Minuten nach 11 Uhr eröffnet der Boisiyenbe. Edler von Braun, die Sitzung Zunächst wird eine Abstimmung über eine Resolution zu §1, tofe» 1 drt M iet-steuergefe-e- nachgeholt. Tie Entschließung wird angenommen.
steliungnchnr zur Londoner Konferenz.
werden.
Ich habe vor kurzem die letzte Sipimg der Daelwerstönd gen gelri ei u’b di (hnLimmigfciz in den Gegenvorschlägen nicht w erzürn vermoöu Inzws<1>m ha en wir aber die Anrerungen re? §acbverständigen-AuSfchu les im enge en tririe no<b verfolgt und wir stich dahin gekommen, der Seid^re.iierung in sich t-ag.-are unb für t re dm,ticke D'rticha t erträglichere Vorschläge machen zu können, die auch die B bürfnisse der Ge,z- nrr berückncksti zeii und 'ich in einem Maße basten, daß sie vrak t(d> au- ühr >ar sind To über wird , ich da - üabinet« h>obntbfinlid)beutr ober morgen enifd) lieben we rden.
unk» Beamt en verbände, de mit Entrüstung bte Barster Forde ir>g zueückwriii
Icnort) nahm Mr Re,ch-nnrischa.'tSvRt folgend- EntlckU.eßuna
unter lebbaftcpi Bei'all an. Txe venrrter der Mutschen Diktfcbail. UniernelMner nne Ai bester, holten es für ibrr Sflubt, vor dem ßanbe unb der Dell zu bezeugen, daß sie bie Pau er Briftrlulse für unourchiührbar Hilten und bitten die Regierung, in Erfüllung der Sieder derlstllungsv, i4* b« äußersten Grenzen der Leistung- a bi ikn> ^'"s">- lanbe einzuhalten. Sollte auf birier Okunrtage feine lünijung erzielt werden, so bittet der 9<<id»- wirlschaft-rat in voller Erkennmi- der rtnlgen, dringend unb einmütig bei ihrer AblehftunE der gegnerischen Vorschläge zu vet harren.
Die türiischen gorberungen auf der Londoner Konferenz.
unv Grenzen fonr.e zur
im Innern: Umneitaliung der OkrbnnrrK u ter M k i.le auKSubifdrT Of i tere ; .^u ürf »e nng der fremden Truppen au- Jftjirftnntv o; el und der Türke, nach der Rati izierung de- Ve^ trage»
Vas tne finanzie.len unb nnefidaii i *n Ira- gen betriffl, so veichrnge tne Türkei o»*(:ftA Mge manÄrfic und nnit^l» Üiche U a<ürgnfat unb .'l'.ftchokunig der gcganeittgcn Schoben u^*b Ent-
In der Gipung der Konferenz um 11 Uhr vormittags erNärie Rezid Pascha. Mß m Anbetracht de- llniachlsein» von Tewftk Po chn tne beiden Abordnungen übeveinge-omm m f fen. Bekir Sami Bei "bie Do r1og.ini de- türfifdrn etnnM punkte- pt überlassen Bektr e ll ärte. dl' türkischen Sortierungen erfne tm fwb auf iioft Punkte Der erste Punkt beiresfe tn tmt» torialni und politischen Jordem 'nen, de tnritt die nnrtidNifilitfwm unb Hnait*i 1 en An irüde. Das den erüen Standpunkt anbeirnvTt, so verlmiqe er für Eu ovo die Grenze von 1913, für fllrmafwn eine Südgre »ze. die einer $?in'f Hifu nnrb. die nach'Cinveniestmen aller bet i.igirn Par- leien fefig lert werden soll Nach Olm müfst d>e e Grenze tie Abgremg ingolmfe iktv^r i her Türker unb Armenien feil in hmdbei G-ftalt. mr itr butxf' den Kilian »wiulten cm tV> ttm non Angora und der Negreruim von Crüoon sei gelegt wurde. Tie Griechen müirn Ml Gebiet von Smyrna räumen, da- an tne Türken zurürkfäXt Seiner wrd verlangt 5-wt* fabnäfreibei: m den Mre engm, obne dir E-utrr- beit von üvni'bantinovel in Gefahr iu bnunen unter Anerkennung der tüdifdiri £ e ho'.oi' trr gleichzeitiger Seltafung der Be nhaimg der Meer, engen: Giidebimg einer Meerengenkomn i swn, tn der die Türkei vertue«i fein wll: Einie»oig einer Gerickit-komniissioo aus cuflän iften und tur- r Kien 'nzrifjöi. rrm va- Re.iu-fvem nach modernen Gruntfähen nmjuffef’tt^e '; gmiögend Sr»
Wellung, in oer bie Regierung zu der be- rrien Sire,lfrage Stellung nimmt uno tn Itrr Emlelluna erklärt, auch die Unterrichts- r-altung mülle gleich Der Anfrage Urstadt i vr ft nur ..mindesten- die Gefahr einer Düngung der Interessen der Landesuni- 1 tär erblicken. Denn sie wirke auf die ^entlichktit, auch auf Oie Studierenden.
leit gestellt, über das Fortbestehen de» Forst- Institute- in Gießen grundfä-lfch schlüssig iu werden. In gemeinschaftlicher Beratung de- Finanz Ministeriums, der obersten Foritbehördc, der Unter- richtsverwaltung und der Vertreter der Universität ist am 30. Juni 1920 befchlos en worden. Gießen auSzubauen.
Man war sich dabei darüber klar, baß zwar bie Forberunaen der Universität nur den zu er- strebenden Idealzustanb baritelltrn, baß aber auch bei Beschränkung auf das fachlich unbedingt Notwendige sowohl eine Vermehrung der Lehrkräfte, wie vor allem au-reikie de Insti utsranme, mode:n ro ff n dwft idr» Aibe t-»eui und hcträdit liebe Mehrkosten für den laufenden Instituts-
.Itenb, unferr Au-fuhr iu unter- ... „tatiftif zeigt besonders in d-n testen Togen. Kiß ’bon einer mriftriimben Bnve.rung nicht die Siebe fein kann. Im Gegenteil, die Ge- fchäft-lofigh-it. bie fich in Amerika zeigt, roirb auch unS erfassen kBewguna unb Zustimmung.) Tas ist b» allgemeine Welttendenz, bie dahin geht, den S^ari nach Möglichkeit eiiizufchränk.'n ilebhafte Zuinmmung^ um die furchtbaren Lasten, bie ber Htieg allen Völkern eufer egt hat. burd> Evar amk^it nr.tber abzu ragen Wie kann man ba glauben, baß Deutschland das alleinige Land sein kann, bas eine solche 5teig*rung seiner industriellen Entwicklung vornehmen kann, um einet solchen Leistung von 6 Milliarden p uS 12 Droz der Ausfuhr, was von der Gegenseite auf zwei Milliarden Gold mark geschätzt roirb, gerecht zu
schad igm'gen
Nack kurzer UntTbrechuwi. während rre (brr die Alliierten sich berieten. Körte die «unteren* die Darlegung von Nüm» Rechib ^*1 fl'*er Tdta- z en an zweck- »a steninästiaer Feftstel'una brt türkischen Mehrheit in der thrazifchen Bevölkeru g unb bet Notwendigkeit. Osttdtazien sowob' im türkischen als auch im alliieren wie im gnedn dxii Interesse bei ber Türkei ri belifim Pc beiuint^t eine Forderung mit der Tat ade ban die griritn» scheu Sau leute der ftüfte nich. roirichof ,d> u abhängig von den türktichen Landvir en beueder, könnten, ba bi Ze ba» ßaitt» in Be iv haben
Nochbem bie Türken sich zurückaezo en atten., erscheint ftalegoroouloS. ber eufiro brrt rourbe. um 4 Ubr nachrnittan- eine Au Ml. nn ber grier'.i chen Fw berungen Herr f!- ^mnniae uiib Thraziens zur Beantwoitung bet türkuchen övc* berungen einzureichen.
Elfaß-ko hringifche Fragen In der Irantöftschen Hammer.
Paris, 25 Fcbr. (DTB.) In brr aefM* gen ftammerfitzung mürbe da- »nNjet für Elsaß-Lathringen besprochen. Dm- foz'ä- listische Abgevrbn'-te Unry kritisierte mJ augenblitkliche System in Efsast-Lothrii'ch-n. Als er den Lderkommissar mit einem -ftatt- fxi(trr verglich, erhob sich lebhafter Bootest. Der Abgeordnete Dr Pfleger erNar'e. bie Deutschen vermehrten bte Schtrnerigsetten tn den Pensionszahlungen, bte sie den elsaß- lothrinaisckten ftriegsverl y'en frühen Der Ellöffer Locklpiel wandte sich dagegen, haft deutsche Beamte bei den essaß-loth. rin gischen E fenbnhnen verwendet werben. Der Abgeordnete für Meß. Dr. Francs'-, er- rtZiTte auf dem Bahnhof tn Mcy werde als Ingenieur der ehemalige Adjutant des (Hene* raß Gröner beschäftigt Der Berichterstatter beS Budgets erklärte, daß augenblickliche Sie-, ginte sei nur ein Uedergangsregirne.
Sin Mordversuch gegen Trotzky.
ftovenhagen, 24. Febr
Aach den in Riga aus Moskau einqetro-tenen Meldungen überfielen ft of eien ben E,senbahn-ug Troßk v - auf ber £ mit „och Crenburg. Mehrere Eifettbahnbeamie wurden verwundet
Die Fragen der Cftinben in Cefterref^
Vien. S4. Febr. (DTB.) Zur Fraae der iDfliuben in Oesterreich, die seitens der polnischen Regierung vor den Volberbund, 1 gebracht wurde, legt die ^PolUrsche Lorrv-
Synbon zu gtbm Ich richte an ihn namens b - Rcllhswi'isctiasi-rate- die Frage ob er ent ch o fen ist. tne einmütige ablehnende Haltung de- deutsch n Volles unerschütterlich, und wenn e- fein muh. bi* iumbitteren(?nbe|u vertreten unb andere Vorschläge zu machen bte tne Lebensnot- roenbigfeit des deutschen Volke- berücksichtigen. Beifall.)
ReichSrninifter de- Aeußern Dr. Limonsi
Tie Reüb-regierunn jst gewillt, bte Ent- waffnung-verpfl ichtungen. die der Fr e- ven-venrag von Berfaille- und ba- Abkommen von Svoo uns auferlegt hat, in her Form, wie >ie lebt in ihren mäpiyrci Te minen ben deutschen Bolle in Paris au feillegt worden find. looal innerhalb be- Rohmens dr- Fiie-Vertrages |ii müllen. Die iX-rage b*r Dieselmotoren ist noch immer mdu im Sinne unserer Auffassung gehört Ich nnll weiter hinwien auf bie Ausbell nung des Begriffs der Kriegsmaterialien, nx>- turch ro ch ige f ieblilie Indust rn geichlb gt we.- ben Ich will end.ich binroriien auf nie Unter beüdung der bmtfd'en Firebensluftfch.isfahrt. be nadi unsever An icht für uns von auhrrortviUluher Bedeutung unb für ben frieblirlici Beckehr mit dem Auslände unabweisbar iil. Ick) trffe. bih in London such Geleyenv^t bieten roirb, üb r bie e Fragen sich mii dem Gagiier Derftiinbig zu un e halten
Freilich roirb jetzt it ber franzö ifchen Prelle gesagt, in Lonbin baib-le e- sich nicht mehr um eine Aenberung ber Pariser Befchlü se. fonbern um beten Durchführung. Dann (it e» roir ver
gebens nach London. Denn eine Anwendung und Durchführung die er Beschüsse halte ich für völlig ausgeschlossen. Sehr richtig! > Ich b'ichränke mim aus bie Unmöglichkeit ber Annnitäte-i unb aui die Unmöglichkeit der I2ptoim iten Abgibe auf den Erovit Eine be onders roicbtiie Annuität ist bekanntlich bie Leistung von 6 Milliarden Goldmark lährlich. bie 42 Jahre lang aui der beutirben Wirtschaft lasten soll. Es ist d-r Uel».-rschuß des Er- pori-. den b.efe Leistung lährlich oorauSfetzen laßt Es ist nicht eine du chdachbe. sondern eine von rasenbem Last einge gebene Idee, bah wir dauernd 6 Milliarden Goldmark aus unserem Ausfuhrüberschuß den Gegnern zur Verfügung stellen sollen. Schon jetzt maehl sich überall bie '’Vfirf bu nq gel binden. Die Cti
betrieb zu erwarten kten.
Der Finanz kraft de- hellifchrn Staate- allem können diese Mehrkosten nicht aufgrlaben werden — am allerwenigsten wenn es richtig wäre, daß da- neue Institut im wesentlichen nur die An- Wärter brt hessischen Forsch lenste- beranbilben nnrb. Aber sckion die letztere B-bauv'ung trifft k^ine-weg- zu. neben b"n hessischen Forsweflilfe- nm finb heule schon Thüringer unb Preußen in erheblicher Zahl unter den Gießener Forststuben- tm: es kann mit Sicherheit erwartet werden, daß ihre Zahl ganz bedeutend aunehmen roirb. sobald feststedt. daß ber Entschluß brt Au», haue- in die Tat umgesetzt w rb.
Tiefer Augenblick, an gekündigt durch die Berufung des mifw-otmetlulrn P a eifert trr Foril- roifienfdxift in Freiburg Dr Wimmer auf den durch £*erm Webers Fortgang erledigten Lehrstuhl, ist nun g. kommen Mit dem Antrag ber Regierung an ben Oberbürgermeister der Stabt Gtesten auf Ueberlaffung der Städti'ckm ftnfmv auf dem Trieb für Zw cke des forfbrificnfcba tlufm Unter- richts ist tatfädVid) bie mrfrfribcnbe Frage gestellt Bekundet bie Stadt Gießen durch bte Art. wie sie diesem Anträge gegen über tritt, ihr Interesse an ber Erhaltung brt Forstunterrichts in «'eßen, so ist be schwierigste Frage, bie Raumfrage, gelost ES bleibt bann noch die Antwort auf den Avvell Professor Borgmamis an bie Beihilfe ber Wald- hesitzer unb bes Holzhandels für btt Anf'anngung der Kosten her ersten Einrichtung brt Instituts abzuwarten, roir boffm. daß er trotz ber un- fmmblicbm Bemerkung ber Presseartiiel verständige Hörer uub laifräftige Helfer erreichrn roirb. 3tef>t dock, auch bie Forstwissenschaft nicht mit teeren hänben. fonbern b laben mit den Früchten ber Arbeit von Generationen fr-roorragmber, pflichteifriger Lehrer! mit musterhaften Sammlungen. die jedem Institute zur.Zxrde gereichen würden, in bie neuen Räume em. Möge bieKt Tag nicht mehr ferne sein.
Aus dieser Regierungserklärung geht hervor, bnft auch bie Gießener Stadtverorb- netenver'ammlung in der vorliegenden Frage ein entscheidendes Dort mitzufprechen haben roirb Auch aus diefem Grunde hatten roir bie Pflicht, zu einer Klärung beijutragen. Die Stodtvertretung foroohl wie bie ßestischen Bolksvertreter werden jetzt zu beurteilen vermögen, ob die Aufklarunb der Regterung , in allen Punkten stichhalttg ist oder nicht । Es stehen hier ganz altflfmeine Inter- i essen in Frage, die nirfrt einseitig angepackt , morden dürfen und boiivtsächlich einer gründ- liehen, der Armut unserer heutigen Zeit entsprechenden finanziellen Prü ung unter- liegen müssen. Es wird sich bnbet finbrn müssen, aus welche Weise man bie für d>e Psloge der Siffrnfrbnften notmenbmen unb in nicht zu geringem Umfange bereitzu- stellenden Gelder am besten und zweck- mäß-gsten anwendet. Die vorstehende Regierungserklärung bestätigt im Grunde d,e ftritit Professor Webers an ber hessischen Haltung bei der Heidelberger Konferenz am 10 IuN 1919 ES Geht au- dem Umfchreiben deS ^Presf omteS auch hervor, daß die bef- sische Forstverwaltung bie Möglichkeit eines etronigen Eingehens des Gießener Forft- instituts immerhin ins Auge gefaßt Haben roollte. während das Laiibesbi dungsaml durch bie Entscheibung für Freiburg bufe Möglichkeit ganz zu verbauen gebachte.
> P- es weiter: l
Tie UntcrrichtSverwal' ing bä te bereit- Ende
Icftuar dr S t a btver roal lang Gießen, k um St.llnng ber Institutsräume angegangen krtrn roar '.'Iu klä^uwie i zukommen laiicn, benen i.'lteatf-ej entiuhneu: lix« roar oerftänblid) baß nach bem pertorenen friege ber CcNm e ber Berrini-iuni un Ve bitli» en gl erneut au la ich e. B rstänokich auch baß er. ehemals von Württemberg ai-ging di- an e i g trcnnim Dr e i (öoiimbeiin unb Tübingen ä’ (ant'nntt d a t t bcä unb lorftroi- mfcbflitlube» foiid):iliihitu' b-aii unb ha rum nich: die Vortei'e » stnlckraitli der unb bubieidrer Na ur genoß die aus her >bon»eulration ber oeri(hiebenRen Jvrge naturroif enid <i t i.trr Forschung an einem i« eßen - zu zielten in der Laie ist.
Forst- unb Lwchichuloerroaltung Hessens waren fcb damals unb in ber ganzen Folgert darüber einig, daß rin übereiltes Aufgeben d.r Gießener tzorftialultät alznlebnen sei: ba auch die nähere» icilcgunnm Württembergs über seine Absichten tfi am Taie vor ber vereinbarten „zunächst ganz lurrbinblichm Erö'terung ' der Frage in hei el- ita (10 Juli 1.H91 einltcien beschloß man. ( db in aui ein A nbören ber beiben enberen Beteiligten — Baden und Kirttemberg — »u beschränken.
Imm.r i.i wurde bei lener Be prechung bereits tnrtert u Her welchen Modili S en d.r eventuelle Üi'.ritt' hri enS z» her schon bima's von Babm- Eüittemkrq >m Prinzip oiKn uhtlub iest be- feloiicnen Zusammenlegung er olgen falle llnb so hätte hei en zunächst a iick-nnend die Iritrre Entwi lung umy ä. rbct.ab »artonnen. Ei brachte aber e «en iene Svnwrenz von Heidel. Kn ein neues Moment in bte oitualwn bas bis leftn außer Betracht geb ieaen war. b,e <rr?äe. * bas neue gemein amt Institut, hem jukebe farlSrude unb Tübingen eutge.'tn rollten, in Heidelberg ober Freiaurg zu errichten iet
Tieie Frage ba: n hen beteiligen Ländern ta sehr leb^aitm Au-einanberfetzunaen getübrt. toib auch hei en rourbc von ihr in «itleib«d^ t Btrom; Un errichtSverwaltung unb ,vorflbb:ei- Lna waren sich nämlich wohl banni emig, roenn v,nb möglich, bas «iti>eiur irtrümihtut aut- t-* a letbalien und aus; bauen , aber vt her tvrage, tl'n eben Gießen Heidelberg ober erwiburg rrom !■" h'cbcn Liand. unk- aus vorzuzie^ i »er. icbtcben tfi die Meinunien: bie Fornoerwaltung gpb • h iberg ben Vorzug, da rt nach inner fortt- i'Ä aeriänet« f» fei <■« ti ruhen Gierens bie Ausdi-bung der b^ ischen q>:iibienüanroärter zu übernehmen: dem Lanhrt- cix für das Bildungsweien war tvreiburg geng- hrtrr. ba cs in ber Errichtung einer <vonild)r- tnflalt in bem näheren heideld.rg eine neue L-Knsgefahr für bas Giegener Inititut erbhcTiL
Sell'swcrftsndlich haben über b:c Sobl M Crtrt schließlich nicht bri’ifdx Dünsche. M.i- lur.gen ober Beiträge, sondern sack!-ckn Grunoe Ladens unb Württembergs enticfi'.eben gaben kn Ausicklag für Freiburg ^mFruh,ahr 1920 krd rt ben einen ber beiden Drbmartcn $n>- (lior Dr. W.ber. hqrtbm. Bei bem Skrudx:. ben
Full^ 19A) ! alle beutfchen Unrernchmungen unb einen aroßcn iu Ä' W 1 TÜl unferer Sorten «u fe» ^Un» «brm.
, äch st" obschreckenb.
Diese Bemerkung legt dafür Zeugnt- ab. der gegenwärtigen hessischen Regierung t achlich. rote roir es in unserer Nr. 35 an- * rutrt batten, das Licht der Oefsemltchkeit i tiefem Punkte etwas mißfällig erscheint.
Volk unb bie Oefsentlichkeit werden^ich '•i dadurch nicht irre führen lassen. Seit er Reihe von Jahren sind in den deutschen nit’crn o ch Be emsachui g-pläne offen unb fenllich erörtert worden, ohne daß die beteilten Hochschulen geschädigt wurden oder sich ir geschädigt hielten. Will gerade das bemo- ^tiidie LandeSbilbungsamt neue ©runb- M ausstellen, in denen das Mitwissen unb . Mitwirkung aller Volksschichten bei Heilsamen öffentlichen Angelegenheiten bes j ibe- eingeschränkt werben sollen? Hält man i 1 Volk auf einmal nicht für reif und zustän- h, will *man ben kleinlichen und engherzigen Itift gewisser Bureaukralen des alten ßyslems — nicht olle standen ja auf diesem iueau? — übertreffen und übertrumpfen? iid glaubt man im Ernst, bie an der Forst- issenfchaft intereffierten Streife würden mit füfettigen Darlegungen sich begnügen unb Wüßten sich nicht auch ohne da- Zutun der Meße des Problems zu bemächtigen?
Wir glauben »nicht, daß bte öffentliche flnmng der vorliegenden Frage, wenn sie mit icchlichem Ernst behandelt wird, irgend- tr Ichen Schaden /anrichten kann, und haben »Wflmehr den großen Nuyen int Auge, der Wcrer Landesuniversitüt unb dem Lande zu- ■: < kommt, wenn nichts Uebereiltes geschieht.
In bem Umschreiben des Preiseamtes
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xr tHrntlaqt tx'lage erl-UeKhee- «. ■ täglich, aafeer ♦ -nd Feiertags ittn*eStiw<*'»rr |e -1 5. ~ «ht'chlitßlich VTlohw, drnch bie i bezoge» Hark 5.75 tzließlich SepeUgelb. i ,,pt«ch-Anschlut|e: tikSAriftUüunq 112;
Dredierti, Der tag »«chäfi»stell« 61.
trift für Vrahmach. ch « tz^el^er *ie|ci- »nlhiri 1. m.
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SietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen -ZMW
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