Samstag, 24. Pcjembcr 1921
Lietzener Zlnzeiger (SenrralAnzesger für Gberbcssen)
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3ufammen6mft 10 Uhr vormittag« am ^a[b• etnfl«infl oberhalb jtcLnva^Ien. 1227'_
37? Conthal Tü~9e9r183ä ÜKanou am JRain.
Tüeinbrenerei
Lchltchtungoauoicdnss der Provinz Lderhesscn.
616 u n g vom 22. Dezember 1921.
Hr. 302 Zweites Ulatt
Bekauirrmachuug.
1. D s e Dienst stunden de- Grund- b ucha m t s Glehen-Land sind festgesetzt wie Ie^den Dienstag vormittag» 8' »bl«
12 Uhr für die Orte:
Mendorf an der Lahn, Mendorf an ber Lumda. Alten-Buseck, Beuern, Ellmbach. Daubcingcu. HeibertShausen. L'ang-Ocn., Lei zesteri llainz- [ar, Oppenrod. Dreis an der Lumda. Wieseck.
Jeden 2N i 11 w o ch u o r m 111 a g o b 1 , bl« 12 U b r für die Orte
Albach, Garbentelch, Grohen-Llnd n, Haufen, Klein-Linden, Ruttershausen mit Kirchberg, ©taufenberg-5r Leb lbauten, Steinbach, Watzen- born-Steinberg. Oberftclnberg.
Jeden Donnerstag vormittags 8‘/j blS12UhrfürdieOrte:
Annerod DerSrod mit Winnerod. Burkhard«, felben. Drosten-Buseck, Reiskirchen, Rödgen. Trohe. Srüningen.
2. D i e Dien ft stunden deS Grund- bucharntS Giehen-Stadt:
Jeden Dienstag, Mittwoch und Frei« tag vormittag -9 bis 12 Uhr:
für die Stadt Giehen und Schiffenberg.
An dem Tage unmittelbar nach Weihnachten, Ostern und Pfingsten finden keine AmtStage statt. 13343
Giehen. den 17. Dezember 1921.
Hessische« LlmtSgericht.
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Brutto ah Irl
Holzversteigernng.
Freitag den 3 0. Dezember werden bn fürstlichen TMIbtri(trifte Hard (Jtelnbäu*« ©eile) versteigert: 2Ui/mmeter Schert holz Buche. 90 Eiche tunb;. 6. Knüppel Buche 38. Siche: 8. Erie: 6; Stockholm Buche 36. «che: 11: Buche 21£ dabei Ivritreifer). Siche: 34, E*che:
Gerichtssaal.
]( Marburg. 22 Dez. DaS Schöffengericht verurteilte heute eine Milchläuferin zu 1500 Mk. Geldstrafe Der Strafbefehl hatte auher- dem noch auf 14 Tage Gefängnis gelautet, die jedoch gestrichen wurden. Sine Warnung für ble- I icnigcn die sich auf folche Weise bereichern wollen.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen Die Firma Zoellner-Werke, Aktien- gcsellfcha t für Farben- und Lacks ad rikation vorm. 6. H. Eohn, Olcufölln bei Berlin, Zweigniederlassung Badenburger-Mühle bei Giehen. ®egen- tanb deS Unternehmen» ist die Herstellung und Dertrieb aller Arten von Farben, Lacken und chemischen Produkten, insbesondere Uebemahmc und Fortführung der bisher von der offenen Handelsgesellschaft in Firma S. H. Sohn (Inhaber Arthur und Heinrich Zoellner) mit dem Sitze in Reukottn betriebenen Farben- und Lackfabrik und ihrer Zweigniederlas ung Badenburger-Mühle bei Giehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, zur Srrei- chung und Förderung dieser Zwecke dienende bewegliche und unbewegliche Anlagen jeder Art zu erwerben, zu errichten, zu betreiben, zu pachten, zu verpachten und zu veräuhern. sich auch an anderen gleichen ober ähnlichen Unternehmungen in jeder Form zu beteiligen und alle mit dem vor- ftebenben Zwecken zusammenhängenden Geschäfte zu tätigen. DaS Stammkapital beträgt 10 000 000 Mark. Der Gesellschaftsvertrag ist am 27. Juni 1921 festgestellt. Aach ihm wird die Gesellschaft vertreten, fall» der Borstand auS mehreren Personen besteht, gemeinschaftlich von 2 DorflandSmit- Sliebem oder von einem BorstandSmitglied In »emernschaft mit einem Prokuristen. Zum Dor- standSmitgliede ist befielt 1. Arthur Zoellner, Zabrrkdesitzer. Berlin-D ukolln. 2 Heinrich Zoell- ner. Zabrrkbesiher, Berlin-Aeuköttn 3. Wilhelm Zoellner. Kaufmann, Derlin-Aeukölln Den: 3) Margarete Raeser, Berlin-Schöneberg b) Friedrich Zimm rmann. B-erlin-Baumschulenweg. ciGnch Glombiya, Beritn-Tempelhos ist Prokura erteilt, und zwar bergeftalt, dah ein jeder von ihnen befugt ist, entweder in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder in Gemeinschaft mit einem anderen der vorbezeichneten Prokuristen die Gesellschaft zu vertreten. ' 13341B
Giehen. den 20. Dezember 1921.
Hessisches Amtsgericht.
Industrie.
Diese Lohnsestiehungen sollen erstmalig am 1. Januar 1922 zum 15 Januar 1922 und weiterhin mit 14täglger Frist kündbar sein.
Die Quarzitbrüche In Treis an der Lumda Homberg ad. Ohm und Rockenberg sollen vom 1. Januar 1922 an ihre Löhne um 25 Proz. erhöhen Bisher erhalten verheiratete Arbeiter über 21 Jahre In Homberg und Rocken- berg 6 Mk.. ledige 5 80 Mk.
Die Parteien sollen sich binnen sechs Tagen über Annahme oder Ablehnung der vorstehenden Schiedssprüche erllären.
DieMain-WeserDasaltwerkeGm. b. H. In Saasen hatten elf Arbeitern gekündigt, ohne vorher die Arbeit zu strecken. Der Schltch- tungSauSschuh erklärte hie Kündigung als solche für untoirflam. Cie soll al« Ankündigung der Arbeitsstreckung gelten gemäh § 12 Abs 2 Sah 2 der Verordnung vom 12 Februar 1920 Erst trenn die Weiterl>eschäftigung aller Arbeiter unter Arbeitsstreckung dem Betrieb nicht mehr zugemutet werden kann, soll Arbeitern gekündigt werden können.
Sitzung vom 2 3. Dezember 1921.
In der Antragssache deS Gewerkschaftsbundes der Angestellten gegen die Braunkvhlengrube Gewerkschaft .Friedrich" in Trais-Horloff auf Einführung des Angestelltentarifvertrages deS Braunkohlen- bergbaubezirkeS Kassel erging folgender SchicdS-
Steuerpflichtige sind zur Anmeldung der Entgelte verpflichtet, auch wenn ihnen Bordrucke zu einer Erklärung nicht zugegangen fmb
Bei Richteinreichung einer Srflärung. die tm übrigen durch eine Ordnungsstrafe geahndet werden kann, sind die Finanzämter befugt, die Der- anfagung auf Grund schäyungSweifer Ermittlung vorzunehmen.
Gleichzeitig wird darauf hingewtesen. dah die Aufnahme deS Lagerbestandes der Juru«fteuer- pslichtigen Gegenstände zu Beginn etneS jeden Kalenderjahres zu wiederholen ist.
Bei nicht rechtzeitiger Abgabe ber ©teucrcrllärifng kann auf Grund deS §170 Abs. 2 der R e l ch S a b g a b e n - ordnung ein Zuschlag bl» zu 10 vom Hundert der endgültig festgesetzten ©teuer erhoben werden.
Giehen, Butzbach Grünberg, Hungen, den
22. Dezember 1921. 13336B
Die Finanzämter (Ilmsatzsteuerämter).
Stöbt. £ebensmittelamt.
Warenausgabe
für die Woche vom 26. Dezember 1921 biS 1. Januar 1922.
Richt rechtzeitig abgebohe Ware verfällt.
1. Brot. Wochenmenge 2000 Gramm Brot oder 1480 Gramm Mehl
2. ©ond-^rauSgabe des LebenSmlttelamtS: Trockenmilchpulver 90 Gramm 6 10 Mk
3. ©onderauSgabe von amerikanischem Weizenmehl. 1000 Gramm zu 3 50 Mk. das Pfund Ausgabe erfolgt durch die hiesigen KleinhandelSgeschäste geaei 2lbgabe der LebenS- mittelmarken 51 bis einschliehlich 5 vanuar 1922 Düten und Säckchen find mitzubringen, andernfalls der Verkäufer fit berechnen darf.
Die Kleinhandelsgeschäfte können daS Mc-Hl Dienstag den 27. Dezember am Lager Süd- Anlage 10 in Empfang nehmen Die Mehlausgabe erfolgt nur an diejenigen Geschäfte, welche über die letzte Ausgabe mit dem LebenSmittelamt abgerechnet haben.
Die eingegangenen Marken sind, zu 100 Stuck gebündelt, Mittwoch den 11. Januar 1922 abzuliefern. Leere Säcke unb richt verkaufte« Mehl sind am 11. Januar 1922 an daS Wehllager zurückzugeben
Stadt. Brennstoffamt.
1. Verkauf von Brennholz. Abgabe in Wengen von i ? Zentner bi» zur Höchstmenge von 20 Zentner vom Lager in der GabelSberger- strahe. Bezugscheine werden tm Drennstoffamt
In Giehen und da« Eisenwerk Hirzenhain sollen vom 24 Dezember 1921 an auf die bisherigen Stundenlöhne Zulagen zahlen von 120 Mk für Arbeiter und Arbeiterinnen von 14 bi» 1t Jahren, bis 2 Mk für bte Spiven'.odn- enwfangcr. leit dem 15 11. erhalten in Giehen gemäh d<m Schiedsspruch vom 12 Rovember 1921 gelernte Arbeiter über 22 Jahren 7 60 ^1. angelernte nach dreijähriger Tätigkeit » 30 Wk. Hilssarbeiter 6 64 Wk und Arbeiterinnen 5 d0 Wk. Familien et nährer unter 22 Jc her auf ihren Grundlohn dies—.- _ w wie die Spitzenlohnemvfänger Die lOproz Au»- Sleichszulagc für gualifuierte Arbeiter die keine »clegcnbeit haben, in Akkord zu arbeiten, soll in der bisherigen Weile nach Wahgabe deS Schiedssprüche« vom 8 12 1921 bestehen bleiben. Dem Antrag de» W e t a l la r b e 11 e r o e r b a n • de», eine 20prvz. Ausgleichszulage für alle gelernten und angelernten Arbeiter, die kerne De- legenbeit haben. In Akkord zu arbeiten, elnzufuh- ren, wurde nicht ft angegeben.
Die Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen H Schiefer st ein in Sich soll vom 24 Dezember 1921 an um 20 Pf niedrigere Stundenlöhne, die Fabrik feuerfester Erzeugnisse Scheidhauer & Giehlng AG in Mainzlar vom 16 Dezember 1921 an dieselben Zulagen zahlen wj§ die siebener Metallindustrie gemäh dem heutigen Schiedsspruch Das Mainzlarer Werk hatte bisher schon ähnliche Löhne wie die Siebener Metall-
Bettest end. Wasserversorai
Die Arbeiten und ßl
Maschlnenhause» und der Quellsassunq ♦ r die Gemeinde Bersrod sollen öffentlich ©ergeben werden.
Zeichnungen, Jlrbettsbeidjreibunoen unb Bedingungen können auf dem ftr/ sbauamt. L'anbqraf- Dhilipp-Dlat; 3, Zimmer Br. 22, eingeschen werden.
Angebote für das Maschinenbaus in ‘protentew des Doronschlags, für die Quellfalsung auf Angebots- Unterlagen, sind bis Dienstag, den 3. Januar 1922, vormittag» 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten ein.
Jahve« nicht ganz 10 003 000 Dollar CtJcn 19000 000 Dollar bei fast der gleichen Quantität im Boriahr Die Einfuhr von Olivenöl, da» natürlicherweise auch fast au»'chlieb!lch aus Europa kommt, sfeg der Menge nach um 50 Prozent um ihrem Gesamtwert nach um 10 Prozent zuruckzu- gehen. 2ln W o l I e führten die Vereinigten Stoa- ten im Zeitraum von Januar bi» Oktober au« Europa 52 003 000 Ib». ein gegen 32 030003 ld» in der gleichen Zeit de« Jahres 1920. wöbet die viel gröbere Wenge des heurigen Jahre« einen Werl von nur mehr 11000 003 S^gen 24 000 000 Dollar für die Menge be» Jahre» 1923 hatte
Der Preisrückgang, den die von Europa nach den Bereinigten Staaten auSgeführten Waren er- fahren haben, hat natürlich auch die amerikani che Ausfuhr nach Europa nicht unberührt gelassen Die Baumwolle, die Europa In den Vereiniaten Staaten gekauft hat. ist fortlaufend von 33 »tut pro Mund (englisch» im September 1920 auf 16 6<nt im September diele» Jahre» zurück- gegangen; bituminöse Kohle, die vor einem Jahre 10 Dollar die Tonne am Ausfuhrhafen kostete, auf nur 5 Dollar; Weizen, der vor einem Jahre w 2 90 Dollar der Bushel ausgesuhrt wurde, wird letzt mit 1,34 Dollar und noch niedriger notiert, und Mehl hat eine entsprechende Preisreduzierung durchgemacht. Der Ssportprei» für Speck steht gegenüber 24 Gent das Pfund (englisch) vo-r einem Jahre, jeht (September 1921) auf 15 Cent; Schmalz auf 12 Cent da« Pfund gegen 22 Cent, Büch'enfleifch auf 21 Gent g?gen 35 Blättert adal auf 30 Gent gegen 63 Cent. Rohkupfer auf 13 Gent das Pfund gegen 20 Gent und Pechkieferholz auf 32.55 Dollar für 1003 Kudik- fub gegen 61,55 Dollar.
nur 28 ttent pro Darb gegen 46 öent w wird« evident, bab ber Rückgang be« Wert« ber von | Europa eingeführten Baumwollstoffe in hohem Grade eine Folge ber erheblich niedrigeren Preise ist Die Menge ber tm September eingeführten (geschliffenen, aber ungefahten) Diamanten, die fast aurschltehlich au» Europa kommen, betrug 31733 Karat im Werte von 2 965 003 Dollar. wahre b die im gleiche ülanat be» Bor- fahre« eingeführte Menge 16 079 Karat im Werte von 2 254 OvO Dollar betrug, was einem Preissturz um fast die Hälfte pro Karat entspricht, und dieser Preisrückgang pro Karat ist au4> a>e- sentlich mit die Ursache dafür, bah die Einfuhr geschliffener Diamanten au« Europa in den neun Monaten Januar bi« September 1921 einen'©ert txm mir 21 000 030 Dollar hatte gegen 3c 300 000 Dollar in den gleichen Monaten de« Bor,ahrc« Ein andere» Beifpiel bietet ber Handel mit H ä u - l e n. deren Einfuhr au« Europa »n den Monaten CVraiai bi» Sepiemver 1921 34 000 030 lb«. bctrig gegen 36 000 000 IM. in der gleichen Zeit de« Vorjahre«, dagegen erreichte der Wert der Häute- etnfuhr in der Zeit von Jan tla lohte« nicht ganz 10 00
^Befrtitntmnrfninn*
3n unser 'del»register 2Tt B wu de beult be üglldh I e £«fTift«n Bankver in . Akuengefcll- fdxirt (Saffel. Mi.tale Gteile., cmgetrjg.n ^em Alton« Vonhost in Giehen ist Gesamtprokura für bte Filiale Giehen be« Heffifchen Tanherein«, Aktiengcscllschast zu Oaffel d.r^kstalt erteilt worden, dah derselbe b.rcchtigt ist. In Gemeinschaft mit einem anderen Prokuristen der Filiale Giehen oder mit einem Vorstand-m-tglied oder mit Hnem gj . tfuri en te» Gefam ge chä t/. die Filiale Giehen zu Dertreten unb zu zeichnen
Giehen. den 17 Dezember 1921 13342V
Hessische« Amtsgericht.
(Europas Anteil am Auhenhandel der Bereinigten Staaten.
Ton O P Austin ©tattfliler der Reuyorker Rational Eity Bank
(F. P. S.f Entgegen der in Amerika vielfach fcftebenben Meinung, dah Europa tm Grunde we- ulg zu verkaufen habe unb darum auch wenig faufen könne, liefert e» gegenwärtig einen gröberen Prozentsatz der amerikanischen Einfuhr denn je feil 1915 unb nimmt einen gröberen Teil der rrnerika.nlchev Ausfuhr auf al» je in den Heide, lebten Jahren Bor dem Kriege betrug der Anteil Europa» an der gesamten amerikanischen Einfuhr rund die Hälfte, dieser Anteil fiel aber 1916 «uf 28 Prozent. 1917 auf 23 Prozent unb 19!>* auf 14 Prozent, um sich in den Jahren 1919 und 1920 auf 19 bzw 23 Prozent zu heben, während er in den ersten Monaten De« laufenden Äalenber- tohar3 schon wieder 30 Prozent und im Oktober dem letzten Monat, über welchen Einzel heilen vorliegen. gar 35 Prozent betrug.
Wenn nun auch dieser wachsende Anteil Europa« an der Belieferung der Bereinigten Staaten ■um Teil darauf zurückzuführen ist. dah die ameri- kanilckft? Esnfuör im ganzen unternormal ist. so bleibt nichtsdestoweniger die Tatsache bestehen, dah ber europäische Anteil an der Wareneinsuhr der Bereinigten Staaten schon wieder gröber ist al« je seit dem ersten Krieg«jahr. 3m Monat Oktober machten, wie gesagt, die au« Europa nach den Bereinigten Staaten eingeführten Waren 35 Prozent der Gesamteinfuhr au«, gegen nur 27 Prozent tm Oktober letzten Jahre« Die Ausfuhr der Bereinigten Staaten nach Europa, die natürlich während be« Krieges auhergewohnlich gestiegen war — bi« auf 71 Prozent beispielsweise im Jahre 1915 — machte im Kalenberjahre 1920 54 Prv- tzent ber gesamten amerikanischen Ausfuhr au»; tn den Monaten Januar bi» Oktober 1921 betrag dieser Anteil 53 Prozent unb im Monat Oktober 57 Prozent ber von den Bereinigten Staaten ausgehenden Warenausfuhr
E« dürste damit erwiesen fein. dah. während
Bekanntmachung.
Steuerpflichtige die für das Kalenderuhr 1 922 eine Srmähiaung de« Steuerabzugs vom Arbeitslohn durch Anrechnung mlttellofer Angehöriger im Sinne be« § 47 be« Einkommensteuergesetzes oder durch Anrechnung höherer Werbungskosten nach § 46. Abs. 2, Ziffer 3 d des Einkommensteuergesetzes in Anspruch nehmen wollen. haben dahingehende Anträge bei dem zu- töntuen Finanzamt bi« spätesten- 31. März 1922 zu stellen.
Giehen. Butzbach, Grünberg.
Hungen, am 24. Dezember 1921.
Die Finanzämter. 133786
Millen
un-gegeben
S« ist zur Zeit nur Weichholz vorrätig.
2. Verfall von Kohlenmarken. Marke 5 verfällt am 1. Januar 1922 und kann alsdann nicht mehr beliefert werden __
3 Ausgabe von Kob»en Murre 9 der Huushaltungskarte (blaue Kartei wird mit zwei Zentner Steinkohlen unb Marke 10 nut bret Zentner Brau^hlen ober Braunkoblenbrt.'eltS beliefert. Wit Rücksicht auf die in Kürze wiederum steigenden Koblenpreife wird die Bebolkerung gebeten, die Kohlen alsbald von den Händlern zu beziehen. 133328
Giehen, den 22 . Dezember 1921.
(Ceben»mmdami unb Brennstollautt.)
Behördliche Anzeigen
Bekanntmachung.
betr. die Entrichtung ber Umsu tz - (teuer für ba« Kalenderjahr 1921.
Auf Grund be« § 144 ber Ausführungsbesiim- mungen zum Umfatjflcuergefeb werden bic zur Entrichtung ber allgemeinen Umsatzsteuer, ber ßuru«ficucr und der erhöhten Umsatzsteuer auf Leistungen be'onderer Art verpflichteten Personen. die eine selbständige gewerbliche oder berufliche Tätigkeit auSüben. die Gesellschaften unb sonstige Pcrsonenvereinlgungen im Bezirk ber unterzeichneten Finanzämter aufgeforbert. bie vor- geschrtebenen Erklärungen über den Gesamtbetrag ber steuerpflichiigen Entgelte im Kalcnberjahr 1921 oder in den Fällen, in denen ber Steuerabschnitt ein Kalendervierteltahr beträgt, im vierten Vierteljahr ^921 bl« spätestens Sude Öanuar 1922 ben unterzeichneten Finanzämtern (Umlanftcuerämlem) schrijtlich einzurel- chen ober die ersorberllchcn Angaben an AmtS- stelle mündlich zu machen Der Termin bars nicht überschritten werden.
AIS steuerpflichtiger Gewerbebetrieb gilt auch ber Betrieb der Land- unb Forstwirtschaft, ber Viehzucht der Fischerei unb bee Gartenbaues sowie ber Uergtoerfbetrieb. Die Absicht der Gc- winnerzielung ist nicht DorauSseyung für da« Dorliegen etneS Gewerbebetriebes im Sinne des Llmfanstcucrgefctze« Auch Angehörige freier Berufe ' Aerzte. Rechtsanwälte. Rotarc. Schrittsteller Künstler. Ingenieure. Architekten. Pruxrt- Uhrtr Lehrer bie Privatunterricht erteilen, uftoj sinb steuerpflichtig Auch lleinste Betriebe find steuerpflichtig: eine Steuerbefreiung für Betriebe mit nicht mehr al« 3030 Mark ilmfanen befiehl nach bem Llmsaysteuergeletze vom 24 Dezember 1919 nicht mehr. Die Steuer wtrd auch erhoben, wenn und soweit die steuerpflichtigen Perionen usw. Gegenstände au« dem eigenen 'Betriebe zum Selb st gebrauch ober - per- brauch entnehmen. Al« Entgelte gilt in letzterem Fall der Bettag. der am Ort unb zur Zeit ber Entnahme von Wiederverkäufern gezahlt zu tocr- den pflegt. ...
Die Einreichung kann durch — eriorderltchen- fall« zu wiederholende — Ordnungsstrafen bis zu je 500 Mark erzwungen werden. Umwandlung tn Haft ist zulässig. Wer meint, zur Erfüllung der Aufiorderung nicht verpflich:ei zu fein, bat dies dem Umsaysteueromr rechtzeitig unter Darlegung der Gründe mitzuteilen (§ 202 der R.AO.1.
Das Umfahftcucrgekh bedroht denjenigen, ber über den Betrag der Entgelte wissentlich un- rrchttge Angaben macht unb vorsätzlich bte Umsatzsteuer hinterzieht ober einen ihm nicht gebührenden Steuervorteil erschleicht, mit einer Geldstrafe bis zum 20fachen Betrag-r der gefährdeten oder hinterzogenen ©teuer oder mit Gefängnis Per Versuch ist strafbar.
Zur Einreichung ber schriftlichen Erklärung sind Vordrucke zu verwenden, die von jedem ©teuerpflichtigcn. und zwar in je einem Stück bei den unterzeichneten Finanzämtern . Umfan- ffeucrämtcrrJ kostenlos entnommen werden können. Sowci: Gemeinden ohne ©in eines Finanzamts in Frage kommen, find die Dordrucke durch die Büraermcisteret ab 1. 1. 22 «u beziehen,
^a^b- wert «le Brlhi'icfce Üalv -Brec^ereu 2. Lvne. Sielei 12271P | coaQDoaaacQDOQOQuxjQOQOODaQAQQCl^
zur eichen
3ulcbtagsfrib 3 Wochen
Giehen, den 15 Dezember 1921.
Der obere Baubeamte bei der streisoerwaltung: d e (Iar i u », Saurat. 131118
ber gesamte Austen handel der Bereinigten Staaten, nach seinem Werte gemessen. Im Lause be» Kalenderjahres 1921 einen sehr starken Rückgang erfahren hat. dieser Rückgang auf den Handel mit Europa nicht im gleichen Mähe zutrifft, dah vielmehr tm Oktober dieses Jahre« der Anteil de« Europa-Handel« sowohl an Ausfuhr wie Einfuhr der Bereinigten Staaten gröber war al« In den »ebn Monaten deS Jahre« 1921 und gröber al» tm Kaiendeijahr 1920.
Wenn trotzdem die Zahlenangaben über den Gesamthandel mit Europa auf ber Einfuhr- wie auf ber AuSfuhrseite. verglichen mit benen be« Vorjahres. Flein erscheinen, so ist dieser Rückgang hauptsächlich auf die niedrigen Preise zurückzu- führe' Baumwollstoffe dei'piel-weise, sp e- len eine Hauptrolle unter den Einfuhren au« Europa: bedenkt man nun. dah eingeführte, ungebleichte Baumwollstoffe im September 1921 nur 17« • pro Bord kosteten, gegen 33 G-cnt . _ , „
• tm September 1920. und gefärbte Daumwollwaren I icnigcn. die sich au!
bern Im allgemeinen werden bte bereit» un Anschluß an bte Gtehener Tarife ber Liuimannl- schen und technrche' Angeite.lten und ber Wer.'- meister getablttn Geilte', msbe'ondere unter Verückitchttgung bei grträbi .en Ja: mal belüge, für ent'p.echenb gehalten, mit AuSnahmt der unter Tag beschä tigten Xngefte.l en. Bezüglich dieser ttnrb eine besondere Zulage lur eriordeilich gehalten, bic b<r halben 6hanne ber beiivllcnben Werkmeiftergruppe entlpricht'
Für einen Registratutnngeftelltcn ber Firma Ainn a Eloos A G in Heuchelheim bei Gtesten (Zigarrensadriken» U'uibe ein Monatsgehalt von 1403 Mk lefigelebt.
In ber Lohnbewegung im o be r be 111 • schen Baukitbergoau einigten sich bic Arteten vor dem SchtichtungStermln.
Die Betriebe ber MctaNtnbusttic Schaff- bt. Hcvligcnstacbt unb Bännlnger > leb en und da« Eisenwerk Hirzen-
Ml Ärtwiw VW«a. <**•*!. De« ti0Uii4 ie Kl l»el|<lre A. v «L'ttt»


