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Nr. 2Z6 Zweites vlatt

Kjehener Anzeiger iSen ral-Anzeiger für Ofrertcjjcn) vonncr-taa, 24. November l(kl

Zwei Jahre Technische Nothilfe.

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Vorsicht I

Nachwiegen i

Genichtssaal.

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(Flachdruck verboten.)

46 Fortsetzung.

Male.

(Fortsetzung folgt.)

nicht. Deine bc4 SnfcU. Und Han«

vor deal den Po« Polizei»

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ttb (? o u 211 g Han*, et Zund

/E5a6 du Viele Nacht erlebt frrt. ich will es nicht rvilien! Ader von nun an gibt e» Feine Krdennnisse mehr vor mtrl Denn dein Grotzvater ift dein bester Freund!"

Da hatte Ehristepb Wärbahn den Plahl ne­ben dem jungen 'Baum eingeschlagen, der ihm

]( Qlla rbu rg. 23 Nov 2m 19. 3unl. einem Ocmuag, stieb ein junger Pttvatförstcr am Wald- randc m der Nähe des Görzhäuf« Hose« aus zwei Wilderer, die sofort im Gestrüpp Deckung suchten. 216 der Förster sich bedroht fühlte, gab er einen Schuh ab und traf auch einen der beiden Männer in den Kopf Diese ergaben sich dann auch Heute beschästigle sich da» Land­gericht mit bet Sache. Der eine Angellaale, ein Schwcrkriegsbeschädigler. der bei dem Zusam­menstob ein Auge eingebüht halte, wurde zu 8 und sein Bruder »u 6 Wochen Gesängni» oet- untc lt. Auherdem wurden die Gewehre beschlag­nahmt.

nid?t5)a hatte Ehristvph Wärhahn die Erde fest

Breitbeinig stand der. 2Lte da - tote eine Siche aus dniamer Höhe - sagte Lein Wort.^ 2b, den 2rien und dem Laude konnte der Sturm teeren. so viel er wollte, und brechen und mit sich nehmen, wa« morsch war, aber ihren Wwscl

die starken Augenbrauen zu einer ballt.

.Lieber, guter Grvtzrxtter!"

2loch immer antwortete der Alte

verstand die Frage. ®r schüttelte den Krp'

Ich hab 'nicht gewildert! Ader gestern zu viel getruirlen! 11 nb bin im Walde vom Pferde aesallen! Sin Wilddieb war dran schuld! Und bare früh bin ich beim 'Baron Züschen gewesen! Ich hab dich diese Nacht mich rufen hören! Erst wmhte ich nach Züschen! Glaub mir da«. lieber, auter Grvtzvater! Und heute nachmittag bring mich nach Kastel in ein« DorbereitungsanstaU, ich toaft da» Siniährige noch, da» will ich dir bc- ^^©'tn tiefer Atemzug hob Shristopb WarhahnS beeile Brust.

.Zunge! . . . Zunge!

Han« vermochte nicht berauszuhoren, ob durch

Aus Stabt und Land.

Dieven, den 24. Nov. 1921.

beugt keine Siche. ___.

Zn dem einsamen Manne da oben stürmte «s. aber er rührte sich nicht Mit vorgeschobenem Kinn die Hände in dm Nocktaschen. stand er da.

~ Wulst ge-

Halt geben sollte

, Zerbrach dich das Leben, zmdrach ich mtti Wein ganzer Äampf um bte'c« schön« Stück 3rtw märe vergeben» gewesen! 5Xia wirft du mir ni chl antun wollen, Hänschen I Zctzt pack ich dich am Herzen!"

Da hatte Ehristoph Wärhahn den jungen Baum fest gebunden, schaN den Knoten angezogen Sv scharf, last t-em Zungen die Tränen au« ben 2u:m stürzten. Und dann nahm der Alte sein Flei'ch und Blut bei der Hand mit festem ^nd nun komm mit heim! Unter deiner 5bn?i^b Wärhahn liest den ®rfd ,ey' allein, inne, .ich fe1 mu^te einer im stillen Kamnvrlem werden Unterdessen erkundigte er sich durch den Fernsprecher, tote e» ®r*te in 'Stf ur.gcn ging, und da di« Antwort leidlich lautete, fuhr er nachmittag» mit fernen Gndel nach Kassel.

21.

9tn ^ch^will an deinen guten Bottah glauben. Heute Nachmittag bring ich dich in die Bor- dere.tungöanstatt nach Kassel? Pack Ne nötigen

stark eingesunken, trotz der SiUx-rplatten, die ein­gelegt worden waren, sie hatten zu geringen Hall Al» sich Giere zum ersten Male im Opkgel besah, hatte sie laut ausgeschrien Ahne Nerven waren schwer rnitgerwrnmen. Der Negierung»- a'sestor von Holtenau hatte sich anfang« sehr b.-'orgt um fte gezeigt, al» er aber überzeugt war hast das Gestcht seiner 'Braut dauernd entstellt l'eiben würde, hatte er vorsichtig abgebaut. 21a« einer kurzen Neise war eine Versetzung gewor­den. ein 'Brief folgte, in dem Grete die Wahl gelassen wurde, ihn aufzufordern, sein Wort ein- >ut61ro ober ibn sreizu geben. Wa» Holtenau wünschte, ergab sich au« der 2tnfr-,g# Maria wollte daraus bestehen, bat) der Assessor sein Wort einlöste, zu ihrem mastlosen Erstaunen gab ihn Grete mit hi-y-n Wo-ten frei.

Ta« würde em schöne» Leden werden! Dann hat er mich eben nicht wahrhaft geliebt r

Worte waren da», die Grostvater gefielen. Ihm wäre der Nr-gierungsassesfor überhaupt nicht willkommen gewesen. Gr fuhr seiner Enkelin lieb- fo<enb über da» 'Blxmbfaar.

7Le4< hast du' Cbne innere Würde ist der Mensch keinen Psifferling wett Die ist em Gut. das mit Tang und Stand nicht« zu tu n bat. Tick innere Würde verlangt al» Aayr- toben psl chttreue Arbeit. Grete "

Giof vaters Dort« gaben dem jungen jHäo- ±at viel'zu denken. Als der Oelonomierat eine» Morgen» da» SutterMjütien kontrolliert«. war seine Enkelin im Kuhstall.

Aanu. Grete_ ©ie lachte Seit langem wieder zum ersten

b. Schotten, 23. Nov. Am Toten- onntag fand in der hiesigen Turnhalle mit einer außerordentlich stimmungsvollen Feier die Weihe der von den Vereinen den Ge­fallenen gewidmete Gedenktafel stakt. Musikverein, Sängerchvr, phtlharmon. Orche- ster wirkten durch passende, ernste Dorträge mit. 3n ergreifenden Worten gedachte Bür­germeister M e n g e l der Gcfal'enen, Kirchen­rat Münch nahm in einer tiefgehenden An- spräche die Einweihuna der Tafel vor. Die Gedenktafel, ein Werk deS Bildhauer» V ö l - zing (Nidda), ist auherordentlich wirkungs­voll, in Eiche geschnitzt, die Namen der un­vergeßlichen Helden treten leuchtend hervor. Die hiesige Kirche wird in Kürze ebenfalls besondere Gedenksteine mit Den Namen der Gefallenen in ihrem Ehor anbringen, auf dem hiesigen Wartberg wird den Gefallenen zur Ehre ein Heldenhain errichtet, jedem einzelnen Gefallenen eine Linde dort gesetzt werden. Auch das hiesige Kriegerdenkmal zu Ehren der Helden von 1870/71 wird noch einen Gedenkspruch zu Ehren der Im Weltkrieg Ge- fallenen erhalten.

lg. G e d e r n, 23. Dov. Die Termutungcn bett. deS seit einigen Tagen verschwundenen TaglöhnerS D o l e i haben sich bestätigt. Der Vernichte ift am SamStag an einem Baume in der Nähe des Ortes erhängt aufge» funden worden.

Starkenburg und Rheinhessen.

dtb. Daufchheim i. Nied. 23. 31°°/®l_u.e tiger Zusammenstob 3m SlaatSforst Drei- eich wollte der Landwirt Gütlich einen zusammen- getragenen Holzstob auf feinen Wagen laden al» der Eigentümer dazu kam. S« ent-mnd darob ein heftiger Streit, in dellen Verlauf G den Besitzer Sachen zusammen und bereit) Wnt Schulbücher

nerS Breidenbach zu Vbet-Düllstadk gegen da« Urteil de» Krei»ausschusse» de» Kreise» Friedberg vom 12. August 1921.

** Die Hafernährmittel dürften in den letzten Jahrzehnten in gröberem Um­fange al» alle anderen Erzeugnisse Eingang in Die Küche gefunden haben E« ist dieses sehr zu begrüben, denn e» zeigt, datz die bc- achlliche, wissenschaftlich begründete Kenntnis von der rationellen, zweckentsprechenden Tct- tcllung der im Hafer reichlich vorhandenen Nährstoffe, von Fett. Siwech und Stärke, so- wie vom natürlichen Gehalt organischer Kalk-

fcrlettunfl herrüh:'. der einen XeU eine» unter- ttdtschen Gange» bildet, der vor Hunderten von Iahten von enem alte Kloster in ber Abtei auSgega.ngcn fetn soll ober von der Umwallung be« l .. Irlc» stammt, wird der 2lltertum«1chutz

' Wieseck. 22 Nov AmTvtensest zeigte unsere Kirche schon tm VsrmittagSgotteSdienst. ben bet Frauenchor mit zwei Ehoren reicherte, viel Blumenschmuck tm Qlltamium. den Ange­hörig- der im Felde ruhen..n Kriegsopfer bereit» am SamStag tm Angesicht b.r acht ^ntdn mtt ihren Bildern teil« mit finnigen Aufschriften mebergdegt Zur Verlesung der Namen d ' L oten des letzten KirHcnjab e» und der KnegSto.en er­klangen untere zw.n Glocken, denen eine viele offene Hände findende Hau-Iammlung bald die in ben Krieg gezogene Ge adrtin w'.eder erfehen will. Bei der gleich den andern Feiern stark be­suchten $r iebbol »feier am Kriegerdenkmal von 18Z0 71 vermihte man da« einträchtige Zu­sammenwirken aller mufikalischen Kräfte vom Vorjahr, dellen Wiederkehr man im nächsten 3at>r hoffentlich an einem würdigen G-dächtnis- mal für unsere bald 150 Kriegstoten erwartet. Dankbare Anerkennung fand die Beteiligung der Gesangsableilling des Turnverein« untc: freudi­ger Ueberwindung der Schwierigkeiten durch Ver­hinderung de« Dirigenten in letzter ©tunbe; ftc umrahmte mit bem Konsirmanbenchor bte An- spiach- b,i OrtSgeistlichen und die Berte ing der Totenliste vom WclUrieg. Die offene Kirche war bi« gegen Abend da« Fiel von HundeNen die noch manche Kranzspende an den für da« Heimat­museum bestimmten Bildern meberlcgten. die hoffentlich die Gemeinde bald unter Gla» bringt 3n der Totenfeier am Abend kam der Ireffi'che Odenwald^'rcr Karl Srn't Knodt mit Gedich­ten vom .Bruder Tod" durch Konfirmandinnen »u Wort, au denen paffende Echöre vvraetragen wur­den AIS Nachllang wird der Madchenabend dio- fer Woche u. a. Bilder vom Tod sNethel. Hol­bein) und Märchen vom Tod bringen. Zu ibm find als Gäste auch Frauen willkommen, für die spater besondere Abende geplant sind.

Mreie Schotten.

bereit ist. , _ , _

Die« muh jeder Frau um so mehr eine Be­ruhigung sein, al« der Ausbau der Technischen Aothilse krästig sortgefchritten ist. Die Zahl tev Ort»- dzw Landaruppen Hai sich über die Hälfte vermehrt, die Mitgliederzahl hat fich feit dem Dvriahre verdoppelt. .

Sv kann die Technische Nothilfe mit dem ObetDubtktn. auch ihr Teil an der Gesundung Deutschland« beigetragen iu haben, auf da« ver- floffene Arbettsjahr zuruckschauen Und jeder, ob Mann ober Frau, der der Nothilfe angehörl, kann mit Sloiz f,ch Nothelfer nennen, denn er »eib dab er damit eine Organisation stärkt, bie nicht nur in Worten, sondern in wirllicher Tat dem Vaterland« hilft

"ProvinzialauSschuh. Am SamS- tag ben 26. November 1921, vvrm. 8*/V Uhr, findet eine dfsentliche Sitzung deS Provinzial ansfcktusses der Provinz Oberhessen in dem Sitzungssaal des Negierungsgebäudes zu Gie- hen, Landgraf-Philipp-Platz 3, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage deS 0.21.11. FrLdberg gcaen den O.A.B. Giehcn wegen Ersatz der für die Familie der Chrtsttan Schneider Wwe. in der Zeit vom 10. Juli 1920 bl» 25. Januar 1921 aufgewendeten Unter- stüyung»kosten. 2. Klage des C.2I.T. 5ticD- betg gegen den 0.21.23. Ossenheim wegen Er- ftattung von Unterstützungslostcn deS Ludw'2 2llbcrt Hammerschmidt. 3. Neuregelung ber O^efoldung Der Gemcindebeamten in Ober- Ddllstadt: hier: QSerufung 0e-S Gemeinderech-

durch etnru Nkvolvertchub lebensgefährlich ner»

AeichSwettzentrale und Nenn- vereine. Die Oberste 2Unnl*ebörbe datt« vor einigen Tagen nach den Räumen M Unlon-ÄIub« In Berlin die Vertreter der deutschen Nenn- vereine sowie verscht-dene Parlamentarier gc-

-E »**

Die Teilnrthtne brr ^rnncu.

Die Technische Notbitte fana jetzt aus ein .weites 3a hr chre« BJteben« ytr idbliden. unb sicherlich tir.rb e» auch die Frauen Inter- dlteren. zu ^rsabren, was d.ese Crqanilatioi. d,c al« erste Xr. h-vrian sation die Frauen Aur al- itotfl Mitarbeit aufrid, im verga. g -e» Jah-c ge­leistet hat So bauha -v -im ersten Irdr« I.re> Bestehen« hat bie Technisch- Noibitte in diesem 3abtt nicht in Xätigleit au treten brauchen - «in edreulitbe« Zrichrn sür bie inaere Gesundung uxfer« Vaterlandes. Während sie im ver­gangen« Sabre in 521 Fäll ' ein'e jca muhte beträgt di.-Smal bie Em'a» User etaxi JO).

Nichtsdcstowcnfqer gehl au« ber S a.Hllt ber- oor bah auch in diesem Hahr« laum eine Wot>e vergangen ist, in der nicht die Technisch: Notditte in irgendeinem d-ut'chen Orte durch Rettung und Bewahrung lebensnotwe-d ger Ivette ber All- gemein bet i gebient bat Bänglich der Art der aufr.ch!i rhclli. n.'n Betriebe hat !th IM 3abrc 192021 gegen iber dem Jahr *9192) da» Bild insofern vedchoben. a« die insatzza l: Da -. ®aikr- und Sleltriutätswec.c im BerhäiHue zu rückgegangen ist. während in der Land wirt­schaft bie Ein'öt'e bedeutend zunahmen. Da- bedeutet, dah die Nothilfe ber Frauen immer mehr an Bedeutung gewann, denn gerade be. Ginsän« in der Lanbwirtlchaft ist die Mitarbeii ber Frau unbcblnat notwendig Diese Tatsache findet auch ihren Ausdruck darin, dah sich Die Zahl der Nothetterinnen verdreifacht Hit und von den eingesetzten Frauen über die Hälfte in der Landwittschasl beschäftigt waren Ader auch in Kranken Häusern, Elektrizität«- und Gas­werken. im Transpottgewerb« unb sogar bei (Droh- feuer hat die hitt«bereue Hand der Frau nicht gelehlt und in oulopfember Arbeit hat Ite gezeigt, bah sie ebenso wie her Mann bereit ist. ihre persönliche Begnernllchkeit zuruck.u'ie lei. wenn c« gilt dem Datedanbe zu helfen Be onderS wert- doli hat fich die Hilfe ber Frau bei dem groben Einfatz ber Technischen Nothllsc bdm Streik der 6taat«arbeiter In Bremen gezeiat Hier forgten über SO Frauen in der Küche und Kleidettammer für da» leibliche Wohl ber in GaS-. Walley und Elektrizitätswerken, Schlachthäufern unb 5neb- bhfen arbettenben Nothelfer und trugen fo »hr t«U da.;u bei. die Nothelfer zu der schweren un­gewohnten Arbeit zu befähigen.

Viele Frauen wird eS auch interessteren. zu bbren. dah bte Technische Notbilse immer mehr lur Hilfe bei elementaren Ereignissen heran- gezogen wirb, so bah gegenüber 3 Ein ätzen im vergangenen 3ahre die Notbitte bteSmal in 26 Fällen und ttvar hauptsächlich bei Grotzscuer. Wald- und Movrbränden H.lfe fu leisten hatte. Sicherlich ist e3 sür manche Frau eine Beruhigung, zu wissen, dah fall» in ihrem Orte ein elementare« Ung lud au« Feuer«-, Wa fer- ober Sturmqcfabr «tftebt. eine entschlossene Ochar gut organisierter Männer unb Frauen stets zur sofortigen Hilfe

und (SifenfzUe immer mehr Allgemeingut ge­worden ist Unterstützung sand dieser Totgang fcurd) die Anpassungsfähigkeit der Industrie, fo vor allem des Haufe» Knorr in Hell' bronn. die die restlose Erfassung und vollkom­mene Erschliebung der Nährstoffe in Den Hafernäl) Mitteln Durcki-uführen und der Küche in der praktischen, gebrauchsfertigen Form von Hafermehl, Haferslocken und Hafergrütze zu bieten verstand. .

Da S Verschieben von Briesen und Postkarten in D r u ck s a ch e n s e n- düngen b.Ibcl fortgesetzt die Ursche unlieb- «dmer Brtesvedchleppun^cn und Bnesvettufte Ungeachtet öiebcibolter 2Uimahnungc:i durch Die P^dse unb trotz unmittelbarer Emv.rkung der Postanstalten auf die Abfender werben viele Drucksachenfendungen leider immer nvch in fo mangelhafter Okrpadung zur Post eingeliefett. hast sie leicht zu Fallen für kleine Sendungen werden 2ll» besonders gesährlich in dieser Bc- Atcburtfl erweisen sich, wie neue5c(tftelLungc bestätigen, die häusig zur Versendung von Druck- suchen benutzten offenen Vnefum'ch Sae. bei benen die 2Lb1cnber die am oberen Nand ode: an der Seite vorhandene Klappe nach innen einfchlagen. In den dadurch entstehenden Spalt vedchieben sich unbemerktBriefe. Postkarten ufw.. die dann in der Drucksache oft weile Irrsahiten machen Im eigensten Interesse deS Publikum,.' mut) eindringlich davor gewarnt werden. d,e Klappe solcher Umschläge nach innen cin^udj.a- gen: viel besser ist es. die Klappe über bie Nückseite lose Überhängen zu fassen. Als recht zweckmast g Ixibcn sich Um­schläge bewährt, die an der D?rschluh.1appe einen zungenartigen Ansatz haben, der in einen duhcrcn Schlitz bc» Umschlag« gesteckt wird Sie sichern den Inhalt vor dem HerauSfallen und verhindern da« Einschieben anderer Sendungen, ihre mög­lichst ausgedehnte Verwendung ist im allgemeinen Interesse zu wünschen Tkrhältni»mäßig häufig verfchieben fich auch 'Briefe ulw in Zeitungen, die unter Streifband verfchickt werden. Es ist

1 dringend zu raten, die Streifbänder so fest wie ; möglich um die Zeitungen zu legen, nachdem diese . umfchnürt worden find.

Maria war anher sich. Aer-llfche Kunst hatte nicht vermoor Grttes Gesicht vor Entstellung zu dewaren. Ucbcr bte Tbr-ge wj Nch «ne breite, rote Narbe Tas Huseibm halte die Ge- webe zu arg zer ort, und Der Nasenbugel war

»Liebe Icrangiarbx itei man in einer bidige® arten GanbTumplu.tcn vier Meter Tide land

.H .um, tt va 1.5 Meter

Landkreis «teßen.

Klein-Linden. 22. Nov. Sine sehr eindrucksvolle Gedächtnisse! e r für die Ge- fallenen deS Weltkrieges fand auf d«n hiesigen Fttedhose statt. Piarrcr Ackermann richtete tn 1 einer AnIprache ergreifende und zugleich tröstende Wotte an die Hinterbliebenen Die Ortsgruppe de» NdchSbundes und der Kttegerveretn legten prachtvolle Kränze aus den Grabern der hier beerdigten Kriegsopfer niedcir Vedchorett wurde die würdige Feier durch die Musikstücke und Eho- räle bc« Posaunenchor». __

rl L ich. 23 Nov Sin Veschluh von grober 'Bebcutung war ba« Srzehni» einer gemdrjamen Ddv.echuna. au ber ber Gemeinderat. der Schul­vorstand da« Lehrerkollegium unb bie Geistlichen cingeltiben warm. Sinstimmig wurde nach aus­führlicher Audhrache befchlo fen, da« Mlnisteiium um die Genebmiaung zu educhen. datz die hie'ige Volksschule durch Einrichtung v o n b t - f o n b e r e n « (a f f e n Wir gut veranlage Kinder unb 5 tn u ügung c.nc» neuen neunten , ahrgang« eine öraxiucang erfahrt, sie e« gerade weniger bemittelten Eltern möglich machen soll, ihren Kindern dne weitere Bildung au versch^isfen Man veispricht sich von der Durchführung dtdeS Pla-

einen Ersatz für daS Vorfem nar durch de fen Verlegung Lich sdne höhere Lehranstalt verloren hat. ^laa bohl, ba) auch Kinber ber umliegenden Dörfer diese Vildungsmöglichkeit benutzen. Zu- gleich sollen auch für die Schwachbegabten HilfS- fiaflen errichtet werben, in denen diese Kinder nach ihrer Eigenart brhanbelt unb gebi'.bet werben können. Ferner würbe in dieser Sitzung die Forde­rung ber VolkShildungSsache und ber Hetmaigeschichte besprochen Forstrat Dr. D i e s s e n h a ch. der übrigen» bider Tage feinen 70 Gebutt-tag gdeiert Hat. Hat sich feil langen Jahren in uneigennütziger unb ver.ländni«voller Weife darum feyr verdient gemacht Au» Be- schkuh de« Gemeinderat« ist vom neuen Iahrc an

Turnen, Sport unb Spiel.

Der Wert bei Zeppelin-Luftschiff«-

Da« National Abvif ory-Eomite for Aeronas- tic« in Amerika ljat an den Prüf identen H'rbing sowie den amerikianifchen Krieg»- und Nlanne- miidUcr folgende Slot« gerichtet: .Die Anstren­gungen enc.onb», eine Kopie der lenkbaren deut­schen Luftschiffe zu erzielen, waren erfolggekrönt Die Katastrophe von N. 33 wirb tinglanb nicht hinbern. die Tallgkeit auf blcfem Gebiete sottzu- fenen Der 'Wett ber Luftfchttse im Frieden wie tm Kriege ist durch die Deutschen bewiesen wor­den. unb man muh zugestehen. bah Die Mehrzahl ber UnglückSsälle. die Den Lustschisfen »uftiehen. auf die grobe Sntzündbarkrit der Füllungen zurückzuführen ist. Da Amerika reiche Hclium- aucllen bditzt. fo könnten die Luftfchitte «in diesem Lande vielleicht bcfler entmiidt werden al» in jedem anderen - Nur zu' Italien und Frank­reich haben sich zur Wiederherstellung der laut Friedensvertrag abge iefetten Zeppellne deutsche Fachleute kommen lassen müssen. England hat mit R.33 vid Pech g hibt. I-Y' kommt Anierika an hie Reihe Ober wirb e» mit dem Äachahmen deutscher Zeppeline am weitest« bringen?

laben um Stellung zu nehmen zu ^ber Sri .Buchmacher oder Neich«wettzentrale Srhr. Oppenheim verbreitete sich ausführlich über die Sntwickclung bc« Weltwe'ei» von ber SntsteHuna der Nennen an bi« auf ben heutigen Tag und bcleuch'.ete die Schwiettgkeilcn. mit denen die Nennvcieine zu kämpfen Halt« um öte Xotali- fator-Kr> .ellion »u «halten, die nachdem tm IaHre 1870 ber Hamburger Renn-Klub als Uhller eine von Frankreich bezogene Maschine aufge-

Der Schutz im Blut

Roman von Horst Bodemer.

eine städtische Hundesteuer in gleicher H5he mit her staatlichen eing-Ubrt

wa Obenbaulcn .Naben.iu. « Am Zonnraz sanb un er bem vor itz von vurg.r- mcift« Nächtig all dne - urgerver- sarnrnlung statt, in der cnbgu 13 über Oie tr ttchiung unkre» Ä r 1 e g c r b e ni m a l 0 oe- schloßen »urt-e D« alte B schluh. ein fr. des Denkmal vor ber Kirche aus zust eilen, nach dem fic.lanten Entwurf von ben »enrmiiJ- il'.7a« Geb Rai W a l h c - Da m a't nich- r !> ,tgt Jeot wurde nach seinen Nngabc bu.cj da » ÄrcUba-ja ni Siehe i ei 1 Jatroutl h-rge lCili. nach bem tm 3.50 Meter Hook» Denkma. in Dir hie Kirche umgebende alte Fri:bhofsmauer ein* gepa' t wirb Rechts unb link» cxrbe.n dl fianiei her C-da lenen in einzelne c c nlafcln angebracht. : Da» Den!oral wirb ausgstuhtt durch Die Firma He!fische Steinst.üche (Inhaoer Echmiedeknechl), Lonbors

ba» Wvtt Sorge ober 2tncrfennung schwang. Er sah Srobvat« fe^t in bie Augen

Vb IdMDÖr bir « zu, e» ist mir lntt«em!t »- - - ___

r.d<_ =>« nabt i*»«««»' - au* nein, ba« sage ich bir nicht! Kann « bir einfach mch< sagen! 2lder ganz fürchtctt'tch war « wa« ich bief« '21ad>: durchgemacht hat»:! Gewildert hab ich werd Gott nichi l Nie wieder feit bamal«r Note Ffeck« Brannten Han« auf ben Dan­gen Da« Kinn batte er Dorgd^cben. wie Grotz- oatCT. wenn er sich Gewalt antun mutzte Auf h-ele« vorgescholxme Kinn, den verzerrten Mund, fah Ehristoph Wärhahn. Da rang fdn Enkel wahrhaftig mit einem festen Entschlutz. Sv mutzte einer auOehen. ber sich burd>oeihen wollt«, ohne rechts unb lint« zu sehen Hab was ibm befon- Vers an« HeA griff, er fühlt« e^sv hatte auch er dagestanb«. al« « kin« grau begraben as» er um ba» Gut mit bem Iunker geferllcht. al» er zum edlen Male in schwerer Sorge, ob Jr sich mit bem grob« Besitz auch hatten werben könne, tm &inbujjcnjarß SSanb host sich fiel schwer auf tne 6^.1«Jet ne» r5ye[5 Uine 21ugen saugten sich ga'i« frst an lein, « war ibm bas Lhd/te au' ber IkÜ - L t« TMrSafrr.«

jetzt an bem jungen Stamm. wurzellvcker. brau'gettampttt aut Srt< barntt bie Wurzeln fest tm 'Boben lagen. Unb danken den Pfahl erngeschtagen, der deniungenBaam hielt und dann ihn sestgebunden den jun

wohl a^llären

h.b Nierstein. 23 Non Sine Schie- bung. di.' aber noch rechtzeitig entdeckt wurde, versuchte em Hönhlct au? Bobcnheim E. wollte auf Grund eine« Wiegeschein« ein Schwein von 340 Plund Hier absetzen ba aber beim Nachwie­gen nur ein Gewicht von 2i0 Pfund batte Die Sachr mar ganj etnjad). v. führte das schwere Sa-^cin rvicder in den Stall und da» ^leichtere nahm er mit auf den Weg 2U|o .

Berlin. 23 Nov Heute begann Schwurgericht der Prvzetz gegen iieciuntcripa4)tmciiier Orten uno den hanp-nxichtmttstei Meyer von der ,H u n d e r 1- , cha , l z » befvnderer Verwendung', die beschuldigt werden, am 15. Iuni 1921 den Obertvachtrnellter Buchholz getötet au ba- b n der an diesem Tage in bei Eharlottcnburger Schiohlaseroe tot aufg.lunben wurde. Gleichzeitig werden auch die Angaben zur Sprache loinmcn, nach denen bei der .Hunbettscha't zu besonderer Verwendung " ein Geh umstund bestand, der ben NamenD-mb bei Ringmannen" führte Dies« Gcbeimbund soll über gcoelmc Wallenlager t>er- ;üat bei Nacht Ehrengerichte abgeballen unb Ur­teile flcgin Verräter gefällt bähen Zu der brüti­gen Ve. Handlung sind über hundert Zeugen unb sachverständige gelad«.

trahenpllaster (lieh le auf einen mit leckten Schacht In