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zreilag, 23. Dezember 1921

UL Jahrgang

Erstes Blatt

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ein Einverständnis über die An wort w erzielen.

die man Deutschland irbcjug auf die Zahlungen von

Seffern,

erflalter der $ana5-Qlgenrur gibt in einer Mel­dung ad» London zu, bad deutsche dele­

gierte zu den Berat ui

Spa und London im

dem De­

in Sanne» anc \n raar » u g e ( a H e n

HeereS. das es angesichts Wehrlosigkeit

führung deS Wiesbadener Abkommen- usw. Uneinig seien die Sachverständigen über die eventuelle Erweiterung der Machtbefugnisse tes Garanticausschufscs und über die Oppportunität

<ho<n PennMooNttch für Vollnh: Jlug. Goetz; für den übrigen Iril: JUrl IDaltbrr; für den Snjcigciitcd: ftant Deck, sämtlich In Stegen.

Litzung des Obersten Rates in Cannes.

beschäftigt, namentlich mit dem deutschen Kohlenpreise Dem l.Mai ab. mit der )luS-

l i s ch e n Re

P a r i S. 22. Dez. (WTB. > Aach Sonderberichterstatter!deSZourna! des bars- in London soll der ObersteRat in 6 an-

Rachdern die Sachverständigen unfähig gewesen seien, an die groben Probleme heranzugeyen, hätten sic sich mit Fragen zweiter Bedeutung, die während der letzten Monate zwischen der englischen und französischen Regierung ober vor der Repara­tionskommission in der Schwebe geblieben seien.

dem ergibt allerdings sehr mannigfaltige Unterschiede in der Besteuerung. So bat z. B. Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich und England, eine Kohlen ft euer eingeführt, Vie für 1922 pro Kopf der Bevölkerung 169,16 Ml. jährlich betragen wird. Die Be­lastung des Tabakverbrauchs betrügt in Deutschland 1921 piv Kopf 64.88 Mk. jähr­lich; in Frankreich dagegen infolge des Tabak- Monopols 24,13 FrS., und in England 1 Pfund __________________

6 Schilling 7 Pence. Anders allerdings liegen gewisser Reformen, wie z. B. der Unab^ä-igigfcit die Der^lwisse bei der steuerlichen Be- der ReichSbank, die einen Aeutralen als Gou- laftung des Dein und Branntwein- verncur erhalten solle. Wer eS sei ausgemacht, tierbrau*« (nmio bei her Ruder ft euer bah der GarantieauSschah nicht aus seiner rem y 2CUCtli^ '>Ia,,UnbUät bi

al» bei un»' in b * ®c,^"cu cnl6a,

Angesichts der Dertellung der gesam-I Wie der Sonderberichterstatter deS .QHatin ten steuerlichen Lasten aber charakterisiert auS London meldet, hat der italienische Botschaft« eS sich als eine schiefe Darstellung, wenn de Martino gestern bei einem D^ich Lloyd em Mitalied der Entente wie "Frankreich er- George- feine Ueberraschung auSgedruat, dah n»^Khe»TurG^^IIu^ -7'

Dicht- in feinem Staatshaushalte der deut- ^^^en, da Loucheur in Brüssel über

schen ReparatwnSza. lungen bedürfe. Frank- Derbandlungen Aufklärung gegeben habe,

reich verfügt offenbar noch über sehr er- qjrianh habe gestern abend den belgischen Dot- giebige unauSgeschöpfte Steuerguellen, die eS schasier empfangen und ihm über die Untcrbanb- zur Beseitigung deS Fehlbetrages in seinem hingen, die er mit Lloyd George gepflogen habe, Staatshaushalt heranzieben könnte. Bevor Mittellung gemacht.

also Frankreich eine Erhöhung der Steuern P a r i s. 22. Dez. (Wolfs.) Der Sonterberrchi- in Deutschland forbert, sollte eS erst einmal erftatter de» .Petit Parisien meldet wtS Conbon. die steuerliche Belastung deS Einkommens bei in dem Mähe, in bem es möglich fa. über bas ®r- sich auf dieselbe Höbe bringen wie in Deutsch-1 w" tat? W tf

land. Frankreich besitzt in dem Ausbau feiner cs vollkommen der Srwar-

Einkvmmenfteuer. gegen den sich das fron- tnng der öf entlichen Meinung entsprechen würbe, tzösische Rentnervolk von jeher mit allen Kraf-j^^ h.^ man von der Begegnung in London er- ten gesträubt hat, unzweifelhaft ein Mittel, i ^cfft? Hätte es sich einfach nur darum gebandelt, um steine Finanzen in hohem Matze zu Der

würben. Diese Gerüchte, so fügt er d.nm muffe man allerdings mit her ausdrücklichsten Reserve verzeichnen

Pari». 22 Dez. (Wolff ) Qla4> dem Lon­doner Berichterstatter der ,<$bkago Tribüne" wird al» inoffizieller Berater der Bereinigten Staaten wahrscheinlich der amerikanische Botschafter in London, Oberst Har­vey. der Tagung deS Obersten Rates in EanneS beiwohnen.

Wie der Londoner Berichterstatter der($bl- caqo Tribüne' meldet, ist Lloyd George be­müht gewesen, die Konsevenz fortzusetzen, Driand habe eS leboch für nutzlos gehalten, ste auf der gegenwärtigen Grundlage weiterzusuhren. Obwohl planmästig die Konferenz heute hätte zu Ende gehen sollen, sei gestern abend 5 Uhr in der Downing Street crflärt worden, sie würbe am Freitag und SamStag fortgesetzt werben. Zehn Minuten später habe Driand im Sarlton-Hotel mitgctcilt, da» sei unmöglich, denn er würbe deute nach Paris abreisen Um 6 Uhr seien Lvuchcur und Dcrthelot nach der Downing Street iurüdgekehrt und hätten eine Unterredung mit vlobb George. Shamberlain, Sir Robert Horn« und Sir Worthington GvanS gehabt Hierauf fei von Driand und der Downing Street gleichzeitig mitgctcilt worden, dah der Oberste Rat in Lonnes zufammentrete.

Die vorläufige« Richtlinien der sachverständigen.

Der .Figaro" schreibt zu dem Ergebnis, da- jedenfalls nach denBeratungen in London zu erwarten ist: Anfang 3anuar werde man lebenfalls in die Periode der Konferen­zen eintreten, die nach kurzer Frist zu einem neuen Kongretz führen werden, zu dem Ruh - land und Deutschland eingeladen wer­den, angeblich, um die Wiedererhebung Mittel­europas vorzubereiten, in Wirllichkeit aber, um das Werk von Versailles umzugestalten. Man benachrichtige Frankreich gnäbigft, bah das Er­gebnis. das in London erzielt worden sei, vor allem psychologischer Art sei.

Paris, 22. Dez. (WTD.) Aach dem .Petit Parisien' soll das vorgeschlagene Morato­rium abgelehnt werden. Deutschland soll im 3anuar und Februar 500 Millionen Gold­mark zahlen. Der Betrag von 275 Millionen Gold­ina rk, der der 26prozentigen Slporisteuer ent­spricht, soll vorerst beiseite gelassen werden. Die Sachverständigen sollen aber die Verstärkung der Machtbesugnisse des Kontrollausschusses emp­fehlen. Man könne jedoch bedauern, bah die briti­schen Sachverständigen sich nicht vollkommen der französischen These anschlössen, um diesem Aus- schuh ein DerisizierungSrecht zur Einmischung in die deutsche Verwaltung zu geben.

Rach dem Sonderberichterstatter des .Echo de Paris" bleibt das ganze Finanzpro- bl em dem Obersten Rat Vorbehalten.

nicht, datz unter ihnen gewisse Meinungsver­schiedenheiten beständen. ES sei aber kein Aniah, deshalb, wie eS einige zu tun glaubten, zu er- klären, dah die Unterhandlungen von der Dow­ning Street gescheitert seien, und dah der fron- zösische Standpunkt mit der englischen Aus- fasfung unvereinbar sei. Indessen legten die eng- gierungSkrelse . eine gr­iffe Enttäuschung an den Tag. Man hätte eine ziemlich rasche Verständigung über die Rcparativnssrage im allgemeinen und der um­fassenderen Prvoleme der wirtschastlichen Wieder-

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Paris, 22. Dez. (WTD.) illach dem Lon­doner Korrespondent deS .TempS" haben die französischen und englischen Sach­verständigen sich über eine gewisse Anzahl wichtiger Punkte geeinigt, die zur Grundlage des Programms deS nächsten Obersten RateS gemacht werden sollen. Wohlverstanden könnten diese allgemeinen Grundlagen nicht a l S ei­gentliche Beschlüsse angclcbui werden, denn die Sachverständigen selbst verheimlichten

Januar und Februar hätte geben wollen? Wollte man nur etwa den KohienpreiS bestimmen oder über da- Finanzabkommen vorn i3. August ent­scheiden oder schhehlich auch über baS Wicsbabener Abkommen? Was man erhöhte, daS sei, d^th in­folge her augenblicklichen Schwierigkeiten und aut Grund der Lehren, die die Konferenz von Washington au,gegeben habe. Lloyd George und Driand daS gesamte französifch-englifchc Problem aufrollen und bann zum europäischen Problem übergeben würden. DaS scheine auch Lloyd Georg« erwartet zu haben, und seine Absicht scheine auch gewesen zu sein, eine endgültige Regelung her Re- parationSfrage durch Verzicht aus den britischen Anteil zu Gunsten Frankreichs oonunebmen. Man brauche auf diese Hosfnungcn nicht zu verzichten, jedoch scheine es, dah die beiden Regierungschess nicht her Ansicht gewesen seien, dah diese groben Fragen für ein Gesamtabkommen, sei es auch nur grundsätzlicher Art. reif seien Man fön/tc aber vorauSsehen. dah die Arbeit der Finanz­sachverständigen zu einem präzisen Adlom- men über die Januar-Zahlung führen werde. Dic groben allgemeinen Probleme schienen jedoch nur angeschnitten worden zu sein. Lloyd George habe daS nicht wiederholt, was er Loucheur in Ebe- queres hinsichtlich der Liquidierung des englilchen Anteiles an den Reparationen getagt habe, jedoch scheine man nicht nur von Ruhland, sondern auch von der wirtschastlichen Lage in Mitteleuropa viel gesprochen zu haben. Rach dem Sonderbericht­erstatter bestehe ein Unterschied darin, dah Driand. was die Konsolidierung Europas ant et reffe, mit einer französisch-britischen Annäherung beginnen wolle, während LloydGeorgesichauf den europäischen Plan fest gelegt habe, und zweifelsohne auch Deutschland hinzu- ziehen wolle. Sie hätten jedenfalls noch keine gemeinsame BerhandlungsbasiS gesunden Man habe aber noch nicht darauf verzichtet; das beweise die. Zusammenberufung des Ober st en RateS für Ansang Januar. Es sei wohlverstanden, dah dieser Oberste Rat sich nicht nur mit der Repara- tionSfrage, sondern mit der Gesamtheit des euro­päischen Problem- beschäftigen würde.

10. Mai entrichten, jedoch die abänderung-fähige Annuität, berechnet nach der Ausfuhr, solle provi­sorisch nicht gezahlt werden, da sie zum groben Teil durch Sachlieferungen gedeckt sei. Die Emp­fehlung stelle auch die Zahlungsfähigkeit Deutsch­lands fest und gründe sich auf Statistiken. Die Empfehlung enthalte weiter eine Anzahl von Dispositionen, die getroffen werden sollen, na­mentlich eine strenge Lleberwachu ng der deutschen Statistik über die AuSsuhr, serner die Zuerkennung ausgedehnter Defugnisse deS GaranticauSschusse«, ohne jedoch eine Einmischung in die innere Verwaltung Deutschlands nach sich

Die letzte Besprechung zwischen Briand und Lloyd (tzeorqe.

London. 22. Dez. (WTB.) Die heu­tige letzte Besprechung Briands mit Lloyd George hat anderthalb Stun­den gebauert. Mm zwei Mhr reifte Briand nach Paris zurück. Er teilte einem Vertreter des Aeuterschen Bureaus mit, man habe sich im wesentlichen in allen Punkten geeinigt; nun hätte noch der Oberste Rat seine Entschei­dungen darüber zu treffen.

Paris, 22. Dez. (WTD.) Rach der letzten Unterredung, die zwischen Lluyd George und Driand um 11 Uhr vormittags stattsand. und der auch Loucheur, Dcrthelot unb dic französischen und englischen Sachverständigen beiwohnten, ist um 1 Uhr nach Schluh der Sitzung folgende- Kom­munique ausgegeben worden:

Die französische und englische Regierung seien in allen Punkten sehr befriedigt Dic Unterhand­lungen seien befriedigenden EharakterS gewesen und blieben wohlverstanden vorläufiger Art bis zum Zusammentritt des Obersten Rates. Die wirt­schaftlichen Derhältnisse Europas seien sehr sorg­fältig geprüft und die Möglichkeit ihres Wieder­aufbaues besprochen worden Man sei vollkommen einig darüber, dah die Initiative zu einem solchen Wiederaufbau von den Mächten ausgehen müsse, die dic gröbere Stabilität besitzen. Gin Deschluh hierüber sei nicht gesaht worden. ^Beschlossen fei, dah die englischen Industrie- und Finanzvertrelcr morgen mit dem Premierminister in allen Einzel­heiten über das nach den Unterhandlungen der letzten Tage einzuschlagende Verfahren beraten sol­len. In dem gleichen Verfahren der Unterhand­lungen würden in Pari- die französischen Inter­essen diskutiert werden und die nächstwöchige Kon­ferenz der Vertreter bei den Regierungen über dic Finanzfrage verhandeln. An dielen Verhand­lungen würden auch die Minister teilnehmen. Die Ergebnisse dieser Besprechungen würden auf der Konferenz in Tanne- erörtert werden. Die Vorschläge, die dort den beiden Regierungen un­terbreitet werden sollten, würden sich auch auf die Einberufung einer europäischen wirt­schaftlichen Konferenz beziehen. In der Reparationsfrage sei keine ernste Meinungsver­schiedenheit zu Tage getreten, aber die Frage könne dem europäischen Wirtschaftsprvblem nicht an- gereiht werven.

Die Rückkehr Briands nach Paris.

P a rch s. 22. Dez. lHavaS.) Ministerpräsident Driand ist in Dcglcitung von Loucheur und Dcrthelot heute abend wieder in P a r i S an­gekommen.

P a r i S. 22 Dez. (HavaS.) Dci feiner Ankunft in Doulogne erklärte Driand. Wir sind in Lon­don zu einer prinzipiellen D e rein- barung gelangt, die den Willen zur Zu­sammenarbeit zwischen Frankreich und Eng­land zum Ausdruck bringt und eine Vorbereitung für die praktische Entscheidung bildet. Jetzt handelt cs sich nur noch darum die fcftgelegtcn Richtlinien zu vervollständigen und sie in EanneS zur prak­tischen Anwendung zu bringen.

Pari-, 22. Dez. (WTB.) Aach einer Meldung des Sonderberichterstatters der Ha- vaSagentur in London hat Generalsekretär Bert he lot heute vormittag dem ameri­kanischen Botschafter Harvey die Antwort der französischen Regierung auf die Botschaft von Staatssekretär Hughes über­geben, die gestern nachmittag dem franzö- fischen Ministerpräsidenten durch Harvey zu» gestellt wurde. Abgesehen davon, dah Staat-, sekretär Hughes die französische Zusttrnmung zu dem amerikanischen Standpunkt in der Frage der Grohkampfschiffe anerkenne, soll er noch Auskunft über die französische Auf- fassung In der Flottenabrüstung in bezug auf die Unterseeboote verlangt haben. Dieser Punkt muhte sich auf die Erklärungen be­ziehen, die Berthelot heute vormittag namens de: französischen Regierung abgegeben habe. Einzelheiten fehlten bis zur Swnde noch.

London. 22 Dez. (Wolff) Diner Meldung der .Times- zufolge wird über den gestrigen DetuchdesamcrikanilchenDots aaster- in London bei Driand im Earlton Hotel all­gemein Stillschweigen beobachtet Gs totrb ledvch ur möglich gehalten, dah e- sich um eine neue Mitteilung HugheS' über dic U-Dvotfrage han­tele Harvey werde heute vormittag erneut bei T i tanb voriprechen und möglichelwei'e dann die Antwort Briands erhalten. Der .Times" zufolge ist durch die Forderung Frankreichs nach einer rermchrten U-Dvottonnage. während Grohbri- tannien völlige Abschaffung der U-Boote über­haupt fordert eine Lage s-c'chatten worden, die cs für Qrofjbrilannicn schwieriger mach?. Frank- neS am 3. Januar zusammentreten. i reich Zugeständnisse in der Reparationsfrage zu

P a r i s, 22. Dez. (Wölfl.- Der Sonderberichr- > gewähren.

20 000 Mk. bzw. Fr. in Deutschland 8,5 Prozent,

in Frankreich 5,55 Prozent.

Für einen Lohn- oder Gehaltsempfänger mit zwei unterhaltungsbedürftigen Kindern stellt sich die Belastung bei einem Einkommen von

30 000 Mk. oder Fr. in Deutschland auf 10,40 Prozent,

in Frankreich auf nur 4,91 Prozent.

Der Unterschied ist also für Familienväter trotz der französischen Iunggesellensteuer nockj gröher für Unverheiratete.

Aehnlich find die Derhältnisse bei dem Einkommen au-'Handel und Ge­werbe:

Ein unverheirateter Steuerpflichtiger mit 30 000 Fr. oder Mark Einkommen, daS nur aus Handels- und Gewerbebetrieb herrührt, zahlt in Frankreich 9,7 Prozent Einkommen­steuer, in Deutschland 11,6 Prozent Einkommen- steuer.

Auch die Kapitals re ntner sind in Deutschland weit höher mit Steuern belastet als In Frankreich. Sin Kapitalsrentner mit zwei minderjährigen unterhaltung-bedürftigen Kindern und einem jährlichen Einkommen von 30 000 Fr. bzw. Mark zahlt in Frankreich 10,79 Prozent Steuern, in Deutschland 18,40 Prozent Steuern.

Diese Unterschiede werden immer nur her- voraerustm durch die Geringfügigkeit der fran­zösischen Einkommensteuer. Während die KapitalerttagSsteuer in beiden Fällen gleich hoch ist, nämlich 3000 Mk. bzw. Fr., muh der deutsche Renmer an Einkommensteuer 2520 Mark zahlen, der französische Rentner an Ein­kommensteuer aber ganze 238 FrS.

Eine vergleichende Betrachwng der D e r- b r a u ch S st e u e r n in den verschiedenen ßän-

crf>cbung Europa-, auf die Lloyd George offen­sichtlich groben Wert lege, erhofft. Don eng­lischer Seite seien schon jetzt die Grundlagen der Beratungen in Cannes wie folgt angenommen worden: 1. keine bruchstückweise Regelung, alles müffe Zusammenhang haben; 2. Wiederherstel­lung des englisch-französischen Einvernehmens auf solidarischer Grundlage; keine chronischen Krisen mehr. Rach dem Korrespondent sei ein Mora­torium für Deutschland unwahrscheinlich Rach den Berichten englischer Blätter behauptet der .TempS", Deutschland würde ausgesordert wer­den, seinen Berpslichtungen vom 15. Januar und 15 Februar nachzulommen, während die übri­gen im Jahre 1922 fälligen Zahlungen zum Gegenstand der Beschlüsse des Obersten Rate- gemacht werden mühten. Das Garantiekomitee werde mit neuen Vollmachten ausgerüstet wer­den. lieber die Ausdehnung dieser Vollmachten bestünden noch MeinungSverschiedenhettetz. Die (vranAofen verlangten eine viel stärkere Kontrolle al- die Engländer geneigt seien in- Auge zu fassen.

Die französisch-amerikanischen Anseinandersetznngen.

zu ziehen. Die belgische Priorität werde ausrecht erhalten und garantiert. Das sei in groben Zügen der Inhalt der Empsehlung, mit der sich Lloyd George und Driand heute um 11 Uhr beschäftigen werden, und die nach gemein­samer Ucberetnninft den (Beratungen des Ober­sten Rates zugrunde gelegt werden solle.

1,1 *'*'2* I >1 Lüftung, die Verminderung

der (Entente. Mann betragenden stehenden

,, Frankreich unterhält, obschon

Angesichts der Unmöglichkeit für Deutsch- völligen militärischen land, die im ersten Vierteljahre 1922 fälligen DcutsäsiandS von keiner Seite Reparationszahlungen aufzubringen, hat die öroRt wird.

Entente eS für notwendig befunden, in der-

Die steuerliche Belastung i

in Deutschland und bei |ÄVS«Ä

Nr. 301

Der Ofetzexr Sijel^ei erscheint täglich, außer Sonn- und ^eiertccs. m*ialli*tB<ing«prci|e: Mt &50 einfdjL Träger- lohn, durch die Do ft M». 7.50 einfchi. Bestell­geld, auch bei Nichterschei­nen einieln-r Nummern infolge höherer ®eu>alL Fernsprech.Anschtütze: furöieSd)nftleitunq 112; für Druckerei, vertag und (Seschäsfstelle 51. Lnschrtst für Drahtnach­richten Iwjeiger O letzen.

voßschetttonto:

Srenffurt a. m. 116*6.

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oderhessen

vnick nnö Verla-: vrühl'sche Univ.-Vach, inb Steinbruderei R. Lange. Sdfriftleihing, Seschästrpelle und Druderei: Schusittatze 7.

stärktem Maye auf die Bereitstellung von

Mitteln für diese Zahlungen zu drängen. Danz

besonder- wurde daraus hingewiesen, dah zur Die vonooner

Leistung der Reparationszahlungen die

Steuern In Deutschland noch weiter erhöht -Uerl)ClTI0111119011-

werden mühten. In diesem Zusammenhänge ist mari< n Dez. (Wolss.) Der Sonder- eS nun interessant, einmal die Steuerbelastung' Berichterstatter der Havas-Agentur meldet heute in Deutschland und den Ländern der Entente vormittag, man erfahre, dah gestern spät abends miteinander zu vergleichen. die Sachverständigen sich tatsächlich ge-

Da- ReichSfinanzministerium hat al-Ma- einigt hätten um den beiten Ministerpräsidenten SeXHÄÄE F tetrdfenb bT teut^? Ägcn Tnl

diesen geht u. a. hervor, dah das Etnkom- toriurns, ter VON britisch-'i Seite endgültig men in Deutschland überall weit b ö b e r I aufgegeben worden sei. Deutschland müsse 500 belastet i st al - in Frankreich. So be- | Millionen Goldmark nach dem Zahlungsplan vom ttägt z. B. für einen unverheirateten, über 30 Jahre alten Lohn-oder Gehaltsemp­fänger die Steuerbelastung bet einem Ein­kommen von jährlich