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Unterhaltung Erhebung Selehrung

Keller jedes Hauses liegt die geräumige, durch ie

und als einer her groben Bahiihrccter der Ge­schicks nrirb Magellan für immer unsterblich Weihen

qenroa rt? ___ ______ _

frage ich mich mit jedem Tag:Wie mutz ein ver­einzelt Wesen in sich und durch sich selbst testeten. nvlckpS die Liebe zu einem eblcn und schönen Wesen erhob?" Träumen möchte ich immer, doch träumen ist Selbstvernichtung? Selbstvernich- tuna <5fi(jl)eit!--Fühlen! mein Herz fühlt

noch in dieser armen, alles lötenden -Heil lebendig >md warm, sehnt sich nach Würklickikeit, nach

lieblich Bild von Dir fand ich darinn. Aber ach! das ist Vergangenheit! Was ist Ge­ll tu n f t? Jetzt

webte und lebte, mitliebend in herrlichen Dich­tungen nachfolgen können. Jetzt erst verstehen wir die wunderbareAbbitte" Hölderlins:

wendet und mit Bäumen tepflanzt.

Jede HauSrcibe besteht aus drei EinHelhSusern von ungefähr 60 Quadramvetern Grundfläche. Im

Der erste tDeltumfeqler.

(Zu Magalhaes 400. Todestag.

27 April.)

die wollt ^fertigte. ba6 -^Dichter I S'ä'»

iie als Athenerin an sprach. Jehoher wir I ^nd wird mir immer gertgen, und nau# m, mweun «uuiuiki, «.i ben Lyriker Hölderlin in neuerer Zeit schätzen,1 was man ff Ust nennt, vaLwge iri nutzt, .DiH I dorr durch Veranürng

Dtensckchcit wurde nun von den trüben abcrgläu- bifdxu Vorstellungen befreit, denn es zeigte sich, Hatz nichts von den fabelhaften Ungeheuern vor­handen war. die ein Jahrtausend die Lehrbücher erfüllt hatten. Kolonien und neue Staaten wer­den gegründet. Natur- und Erdkunde treten in eine neue Periode ihrer Entwicklung ein, und es fft Bein Zufall, batz unmittelbar nach der ersten Deltumseglung die HimmelSkunte in ihren Grund­lagen festgelegt wurde. So batte Magellan eine neue Aera des Menschengeickneckstes h raufgeführt.

Hast du manche gelernt von mir.

O vergiß es. vergib! gleich dem Gewölle dort Vor dem friedliche Mond, geh' ich dahin, und du Ruhst und glänzest in deiner.

Schöne wieder, du süßes Licht!

Im Anfang März 1799 schrieb Diotima u. a. diese Zeilen:

,,Wie gerne. Lieber! möchte ich Dir treu er­zählen, wie ich die traurigen Tage unserer Tren­nung zu gebracht, wenn nur nicht die Wieder lwluny dieser Zeit für mich so peinlich wäre. Seit einigen Tagen bin ich wieder allein, und es ist schon etwas besser. TaS Scteimmste war, daß ich mir I keine einsame Viertelstunde zusichern konnte, unb ich auch selbst, wenn ich allein war, meine Gefühle so g-waltsam zusammenpressen mußte, damit meine nassen Augen mich nie verrahten und zu lästigen Fragen Anlaß geben möchten. Aber die ersten einsamen Stunden waren für mich schrecklich, mm wollte ich mich meinem Gefühl wieder ganz über­lassen. Ich durfte auch das nicht, denn die Sehn­sucht nach Dir wurde so groß, daß ich mir nicht zu Helsen wußte, und ein gewaltiger Kampf in mir entstand. Ich suchte mit allen Kräften Dein ver­löschendes in mir gewordenes Traumbild mit leben­digen Farben wieder in meine Einbildung zu rufen. Ach! es war mir versagt, sch fühlte den Wunsch und die Olmmöglichkeit zugleich. Ich dachte wohl an Deine Briefe, Deine Bücher. Deine Haare, ; aber ich wollte keine Hülfe, wollte ganz au5 mir selbst Dich in mir erneuern. Doch mein töhricht Herz mußte bald vor der Verminst erröten und Entschuldigung finden. Einige Tage nachher kramte ich mir Deine lieben Sorten und Briefe von älteren Zeiten aus, die mir damals, als ich Dich noch hatte, wenig waren, und wovon nichts mehr in meinem Gedächtnis war. Welch einen Schatz von lieben Worten, welch einen Trost, welch ein

kein einziger unreiner oder trivialer Ge­danke. Man findet eine so rührende Schick­salsverknüpfung wahrlich nicht in irgend­einem Briefe des galanten Zeitalters wieder, sondern höchstens in alter und sagenhafter indischer Hinterlassenschaft, und der Reiz muß sich gewaltig erhöhen, da wir Hölderlins Bücher zur Hand haben unb dem feinen Sinn und Geist, der in diesen Beziehungen

Kölnisch Wasser.

Tas Kölnische Wafer erfreut sich bei aöat Parfumfreunden einer besonderen Beliebtheit unb genießt diese schon seit mehr als 200 Jahren. Leu, Herstellung ist aufs engste mu dem Namen Johann Maria Farina verknüpft, der ia auch heute noch auf den eigentlichechten" Fabrikaten prangt Die inlieber Land und Meer" erzählt wird, flammt die erste Nachricht über einen in Köln am JülichS- platz ansässigen Kaufmann dieses NamenS au* ter Jahre 1709. Es war ein Italiener auS Maria Magiore bei Domodossola. der einen schwun^nr» Handel mit Seiden. Toilettesachen und Payßm- trieb. Er mag wohl das Kölnische Wasser erhintet haben, das barm während des Siebensahr« Krieges Weltruf und al'gemeine Be b citnng er­langte. Tie Offiziere der Mrnzo fischen 3met, die wm Rheinland aus gegen Friedrich ten Gwßa vordvang, kauften es nämlich in großen Mengen-, so kam es nach Frankreich und wurde so i» der Zeit des Rokoko ein>eparsüm. Natürlich bekam der (5rfnib.*r bald eine ausg fronte Kv* kurrenz, und im Jahre 1819 gab es nicht wenigs als 60 Fabriken in Köln, bte sich mf dn 'Her­stellung des Kölnischen Wasers tel tiäfetgt-n. ic aber die'e ter E'senz nun einmal mit bei Namen Johann Maria Farina verknüpft wer, so ließen die findigen .Konkurrenten ganz 3ti ri nach Leuten dieses Nameirs absuchen, nahmen fe in ihr Geschäft als Strohmänner am u d fjnm teil ihre Flaschen nun auch >rrn ich mit ben berühmten Namen schmücken. Obgleich rh p-ensx sck)es Gesetz von 1828 die en Unfug verbot, gab d nach 1891 36 solcher Firmen, bte dm Nam« Farin« führten Ursprüng'ich war die Zufemwv» jetzung des Kölnischen Dosters em von b;m (h sinder ängstlich behüte es Geschö tsgeleimnis. Ttt dxmifthe Wissenschaft ist nunmehr längst haue dieses Verfahren gekommen, unb so kann nuu allgemein das Parfüm Herstellen.

Heilig Wesen! gestört hab' ich die gofbene Götterruhe dir oft, und der geheimeren, liefern Schmerzen des Letens

germge Serfdbtebenbeit der Fenstergruppfernn^ a> reicht wird. Das Ganze macht einen wo horchen, anbei ntelnßcn Eindruck

Im allgemeinen stellt man sich unter bet Nürnberger Baukunst um 1500 fretlioi ecraJ ganz anderes vor, als das. was diese Häuschen zeigen. Man denkt an Erker, spitze Türmchen, rrrch verzierte Haustote. Nichts von alleöem natei hier. Daraus kann man den Schluß ziehen, daß bie damalige Zeit jede Aufgabe ihrer Eigenart ent­sprechend behandelte, .Schmuck unb Retchch n per Form, wo er hingehönc und mst her Bestür­mung des Baus im Einklang stand: Am Gotrez. Haus, am Rathaus, am reichen Bürger Haus Tu einfachen Bauaufgaben des täglichen Bedafttz wurden nicht künstlich ausgeputzt und weder u Paläste, noch als rrgctb «was anderes hingestellt, wie als das. wa- sie waren: einfache Wohn- urh Arbeitsstätten für einfache Menichen. (texate darum wirken sie im Stadtbilde gut um» auch dem» noch erfreulich.

ehren große Männer, Dich finde ick» rn affen Schilderungen edel er Naturen und brauche das elende Zeugnis unserer Welt nicht dazu. Noch heute las ich im T a s s o und fand unverkennbare Züge von Dir. Lies ihn auch einmal wieder!'

Ihre innige Selbstlosigkeit steht außer Frage. Van manchem spricht sie nur, weil sie Hölderlin kennt und weiß, wie er so leicht durch Phantasie irregeleitet fick» die Sachen anders vor stellt als sie sind. So sucht sie ihn einmal sogar vor Eifersucht zu bewahren, indem sie über den Besuch eines Freundes schreibt:Aber um's Himmels willen, mein Einziger, laß es Dir nur keine Sorge machen, I es wäre sicher unnötig, ist betheurc Dir noch einmal: Er war mir nie mehr als Bruder unb Freund? und kann mir nie mehr werden. Aber Du kennst mich ja und Du hast tausend Beweise, wie mein Herz Dir hingegeben ist, und Du weist, daß, wenn man gegen die Liebe fehtt, man sich selbst am mersten ver­wundet."

lieber den Kreis ihrer intimen Herzens­regungen hinaus interessiert die Schilderung einer Reise, die sie im September 1799 mit ihrer Schwägerin nach Thüringen machte,

DieSieben Seilen in Nürnberg

Von den lleinbütgetlichenWohnbäufern unserer Städte im Mittelalter, die natürlich damals, wie batte, die überwiegende Masse der städtischen Bauten ausmachten, hat sich nicht viel bis in uniert Tage gerettet. Da es selten massive Bauten gewesen ftnb, haben sie den Stürmen der Zeit nicht Trotz bieten können: und wo sie vom Zorn der Elemente verschont blieben da sind sie oft den veränderten Wohn- imd VerlehrSbcdürfnissen der Zell »um Opfer gefallen.

lieber eine solche Wohnanlage aus dem 15. Jahrhundert, die mit unwesen lichen Abände­rungen erhalten ist. schreibt Walter Lehweß in der Halbmonatsichri tStad: baukunst in alter unb neuer Zeit" (ArchitekturverlagDer Zirkel", Berlins einen interessanten Aussatz.

DieSieben Zeilen" in Nürnberg bat der Rat dieser Stadt im Jahre 1488 auf dem Gelände des alten Stadtgrabens bei dem Dreyberg (beute Treibberg genannt) bauen lassen um 20 Barcheut- rocter ans Augsburg darin unterzubringen. Dm i Anzuredelnd n wurden Zugeständnisse gemacht, wie wir sie ähnlich auch heute wieder bei länMidben Siedelungen f.nben. Die 20 Weberleute erhielten zehn Gulden im Jahre und aus fünf Jahre Be- ireiung von allen bürgerlichenBeschwerden": dazu nach Ablaus dieser Zeit freie Wahl, in ihre Heimat zurückzukehrm oder als Bürger wohnen zu Weiten.

Der schmale und lange Platz, bet für bot Bau ber Wohnungen zur Verfügung stand, wurde in senkrecht zur Längsachse gestellte kurzeZeilm" ausgeteilt. Es sollten ursprünglich 14 solcher Zeilen werden, so daß auch der jetzige Webersplatz, der I früher Schwabenb rg genannt wurde, bebaut wor­den wäre. Man änderte bann aber dreien Beschluß vielleicht wegen des starken Ge'älles. das bieser Platz aufweist unb teaiiügte sich mit 7 HauS- rciben. die ter Anlage ihren Namen gaben. Der freie Platz würbe als Laaer- unb Marktplatz Der*

Heber Gang und ßnuf ber Giraffe

gibt Rnbolf de Haas in feinem atentcuemttfe Buche ,^Jm Schatten a rikanijch't 3ägar Verl« von A. Scherl. BerliM eine anschauliche ruitg.Aus der Entfernung erscheint ihr Zufer langsam, allein das Glas llärt darüber auf,t* außerordentlich rasch vorwärts kommm. Es i- bei ihren Bewegungen, als werde ein Hampelmann an ber Schnur gezogen, als kn-cke hier eine Trick- figur systematisch in jedem GIcte zu'ammen. uff sick, sobald die Schnur frei, toiber in ihre natür­liche Lage zurücksckm.'llen zu lass«."

ES ist fein Gaukelbild ter Phantasie: Dick Tiere dort unten in bet Steppe befinben fitf) a voller Flucht. Diese unglaublich«. unwicklichnt vorsintslutlichen Bewegung« bringen sie in ra« dem Tempo weiter. Tie grotesken Strisilickev puppcnverrenkungen sind bloß daS äußere Zerrte" her windschnellen Flucht ter Giraffe. Man Ku« sich jetzt in ter Tat vorstellen, roa* Jäger MM erzählten, daß sie bei diesem Anblick zu fmwBrt vergaßen und mit weitausgerissenen Pumllen kan'ck dem Vorweltgespenst ter Steppe herstarrten mu sich buchst ablich schütteln mußten vor Lach n. d die Giraffe längst im Akazfenwalte verschnnmc" war." An einer anderen Ttcklle schfitzt de.vo^ Als sich die Riefentiere in Bewegung setzt«, wl es aus, als bäte man mißgestaltete Esel « Tclcgravtenftange gebunden und sie mit cn Dordcrfüßen in einen Sack gesteckt: oer|mr*eu werfen bte Vel bette Borterbeine im Sack o Höhe und versuchen, vorwärts zu komm». die Telegraphenstangen wackeln hin unb her."

dem Wiederhall der Liebe, nach Mittheilung, Ein- klang, Harmonie? Seligkeit! Soll ich es tadeln? Doch ruft jedes Gefühl in mir meine ganz« Sehn­sucht. vermischt mit tausend Schmerzen, zurück Selbst durch meine tiefsten Gedanken finbe ich nickchs Wünschmswehrtes, als die innigste Be- uebimg ter Liebe. Denn was kann uns leiten durch oieß zweydeickige Leben und Sterben, als die Stimme unsers bessern Wesens, welches wir einer gteidyn liebenden Seele anvertrauen, diese Stimme, bic wir aus uns selbst nicht immer höbren können. Verbunden sind wir stark und unwandelbar int Schönen und im Guten, über alle Gedanke 1 hinaus im Glauben unb im Hoffen. Aber btefe Dezielnmg ter Liebe bestehet in ber würklichm Welt, bie uns einfÄietzt, nidjt burch ben Geist

beste größere Bedeutung gewinnt die Volle Aufklärung seines aeifhgen Umganges mit der Hamburger Kauftnannstvchter. Eine Großnichte Hölderlins, Frida Arnold, hat im

~ , ...i Gegensatz zu den Bedenken ihres Dakers,

Am 27. Avril sind 400 JAve vergan^n feit Dnotimas Briefe aus Gründen des

Sn^K-r"ÄÄ. Ä

Tob ettilte Nachdem er glücklich Südamerika UM' bewahrte Sammlung unter Zusugung eines fahren und damit ben schwierigsten Teil feiner von ihr verfaßten, fesselnden Nachworts dem ganten Reife vollendet hatte, war er nach einer Insel-Verlag in Leipzig zur Veröffentlichung dOt^iqcn Fahrt, bei ber bie schleckst ausgerüstete übergeben Das kleine Buch bedeutet eine Schiffsmannschaft nur durch das überaus schnelle Endige Ueberraschung für die literarische Dvrwärtskomrmm tei günftigftem 9Mcr hör tem denn Diotima offenbart sich in ihren

^rhungern^ewotet tourte, nach ber 3ni< on ^fen als vollkommen Herzens- und geistes-

Marionen ober Ladronen gelangt, mw icgene non i Ans ihren Brie-

hott nach den Pblwvin-n. wo bte Ermatteten und Derroonbt mit dem Dichter. Aus il)rcn -orte

Erkrankten ter lleterfluß eines glücklichen Tropen> sen spricht eine so feine Frauenseele, wie lantes umfing Magalhaes oder nne die häufiger man sie in Schriften kaum jemals wieder- gebrauchte latinisierte Form des Namens lautet, findet. Auch wenn es nicht Hölderlin wäre, Magellan. wußte ben mächtigen <5ultan t>on_3ebu an ben sie schrieb, waren ihre Offenbarungen für Spanien zu gewinnen, unb bieser Fürst, ter f^rtCT Bewunderung wert. Es lebt in ihnen sich taufen ließ, errang mit Hilfe ber Timten I - - * - - -

die Oberherrschaft über bie Nachbarmfeln. Nur -noch ein Häuptling auf ber gegcnüterlfegenben Jnfel Matan weigerte sich, dem Sultan zu hul­digen Um nun feine Untefiebart-tt allen deutlich bor Augen zu führ-m unb fein Ansehen zu heben, erklärte ter kühne Abenteurer m toller Berw-gen- Äeit, er nrrte ten roiberfpenftigen Häuptling mjt nur 60 Mann ganz allein besiegen unb lehnte bie Hilfe tes Sultans und anderer Häuptlinge ab Ater als er auf Matan landete, wurde das kleine Häuflein von mehr als 1500 Insulanern umringt Nnd mußte sich in hastiger Flucht auf dfe Scha­luppen zurückztchen. wobei ber Oberbefehlshaber mit nur sieben Mann abgeschnitten tourte unb feinem Schicksal überlassen blieb So ereilte ihn Wer nach Ucbemnnbung unenblicher Schtoieng- friten, mitten in ber Aussühnmg seines gewal­tigen Unternehmens, ein tragisckier Tob. Das An­sehen ter spanischm Macht, das er auf den Philip­pinen Der treten hatte, war schwer erschüttert, und

wobei sie mit Sophie Brentano in einer größeren Gesellschaft auch mit Wieland unb Herber zusammentraf. Wörtlich schreibt sie: Beim Abschied reichte mir Wieland sehr herzlich die Hand und sagte: Die wemgen Worte, welche'Sie gesagt haben, machen mich wünschen. Sie öfter zu sehen. Das freute mich um Deinetwillen, und aus dem Rück­weg dachte ich nur an Dich. Den andern Tag fragte Wieland Sophien, welche von uns beyden sie sich wohl zum Umgang wäh­len würde, nachdem er meine Lchwägerin besonders gelobt. Sie wählte mich-, und Wie­land antwortete ihr kurz. [Dafür verdiensl Du Madgen, daß man Dir die Hand Kiffe." Verzeih mir die Eitelkeit, daß ich Dir dieses wiedererzählte, ich sage es ja nur Dir, und wenn es gefehlt ist, darf ich es Dir nicht ! verbergen, daß es mich stelz machte."

Fesselnd ist im Ansck-lug hieran auch eine kurze Schilderung eines Besuches be Schiller. *

Wir sind davon überzeugt, da,ß die Briefe der Diotima die Zahl der Freunde Hölder­lins, besonders auch in der Frauenwelt, die das neue Buch mit regster Anteilnahme er­greifen sollte, vermehren werden

Der Abschied.

Bon Hölderlin. _ A Trennen wollten wir uns ? wähnten et gnfintb Da wir's taten, warum schreckte, wie Ddrrd, btt v- Ach! wir f *nnen und weniy, Denn eS waltet em Gott tn uns.

Den verraten? ach ibn, welcher uns alles «ü, Sinn unb Leben erschuf, ihn, ten testet end« Sckmtzgvtt unserer Liebe, Dies, dies Eine vermag ich nicht

Aber anderen Fehl denket ter MenschenbA^ Antern ehernen Dienst übt er und anders Und es fordert btt Seele Tag für Tag ber Gebrauch unS ab.

Wohl! ich wußt' eS zuvor. Seit ter Al'entzwestnte Haß Götter und Mensch« tre®.

Muß, mit Blut sie zu sühnen, Muß ber Siebenten Herz vergehn.

Laß mich schweigen? ota6 nimmer «mm» Dieses Tödlich? fehn, daß ich im Fried« t*>®

Hin in- Einsame »fete.

Und noch unser ter Abschied fei!

Reich' bie Schafe mir fefbft bab i*

Heil'gen Giftes genug, daß u6 deS Setteft

Mit dir trinke, daß alles, Haß und fittbe, vergessen fet.

SiTtytm will i<6. toJSrtb\en'aB >! dich h« Äba. tfl

Tann da« Wünschen imß srndlich Gleich den Seligen, fremd find wrr. Und ein ruhig Gespräch tohret un- 6e

Sinnend, zögernd, doch W

Hier die Stelle des Ab'chtdS,

ES erwärmet ein Herz in un., ,

Staunend sth ich dick Stimmen imdsü^a Wie aus voriger Zeit, hoc' rch unb Sa^w^

Unb betretet in Flammen

Fliegt w Lüste ba ®eut nn» at

ter Fürst vou Zebu änberte ferne Haltung völlig. Aber bie Riefenausgate ber ersten Weltumfeglung, bie Magellan unternommen hatte, würbe von I anderen vollentet. 6Vt Monate nach tem Tode des Generalkapitans wurde das eigentliche Ziel ter Reife, bie Molukken, erreicht, und am 6. Sep­tember 1522 lehrten nach fast bretiübriger Ab- wesen test von ben 265 Mann, bie am 20. Sep­tember 1519 vom Guadalquivir abgesahren waren. 18 zurück Sie hatten 38 000 Seemeilen zurück- gelegt und die erste Fahrt um die Erde voll- brarfjt Der Geist ihres genialen Führers hatte sic bis zuletzt geleitet.

Dfe Bedeutung ter Taten Magellans steht noch heute so groß vor un? wie jemals, und un­vergänglich ist ter Zauber, ter fein unerhört kühnes Wagnis umgibt. Das er mit ten denkbar armseligsten Hilfsmitteln durch eiserne Willens­kraft und rücksich'slose Tollkühnheit geleistet, das hebt Prof Tr Münch in einem Gotenkaussatz $erTrutfckrn fReoue" hervor. Tie Schiffe, mit denen er sich aufrnachtc, waren alte zusamrnen- geslickte Kähne, die bei jedem Sturm leck wurden und neu aufaetatelt werden mußten. Alle fünf batten kaum so viel Tonnengehalt wie teilte ein Küslondampser. Irgendwelche hpgfenisckten Einrich­tungen oder Dequomlickikeiten gab es nicht. Tic Nahrungsmittel waren fck)lecht und wurden bald durch Fäulnis und Ungeziefer ungeniessbar, so daß fürdjibare Krankheiten ausbvack>7N. Da noch nicht einmal bic Größe ber Abweichung ber Magnetnadel bekannt war. fe ließ sich in freu unbekannten Moeron ein fester Kurs nicht an geben, und bei ber Bestimmung ber Länge kamen Fehler bis | zu mehreren Graten vor. Dazu kamen noch bie1 völlig falschen Karten, unb ein weiteres psyckw- logifckps Hinternis biltetc ber Aberglaube ber hamaltgen Menschen, ter ben Ozean mit furckst- barm MerroSungeheuorn bevölkerte. Als aber bas Unternehmen, wenn auch unter ben größten Ovfem unb Schwierigkeiten, gelungen war. da wurde die Fahri als eine wahrtest Übermensch!icte Leistung gepriesen und von den Zeitgoiwsicn mehr gefeiert als die Entdeckungen des Kvlumbus oder Vasco te Gamo. Erst ein halbes Jahrhundert später gelang es einem anderen Seefahrer, Francis Drake, und zwar mehr aus Zufall, die gleiche Lei­stung zu Dotlbringm.

Ungeheuer waren die Wirkimgen ber Magel­lanschen Fahrt für bie Entwicklung ter Menschheit. Run erst wurte handgreislich Har, baß bie Erbe runb fei. Magellan erst entdeckte wirklich ten Stillen Ozean und überraschte die Welt durch feine riesige Ausdehnung. Der früher völlig im Dordcrgrund stehende Indische Ozean sank fast zum Dang eines Nobcnmeeres herab. Mit dieser Erd- umfegvlimg war bte Zeit ter ganz großen Ent- bedungen abgefchlosion. Der geistige Horizont ter

allein, auch bie Sinne (nicht Sinnlichkeit) go- .^j große Kellcrfenster fehr gut beachtete Bork- tebrm ba^u Gme Siete, bie rtnr gara bm fflurt bic Fenster werten burch hölzerne, nach lichknt cntrückm, nur un Geiste noch fuhren, feine obcn a,ifschlagenbe Klavpen teS Nachts oerichlosien. Nahrung unb Holsnung mehr geben konnten. Darüber liegt bic Wohnung in zwei Geschoss«, würde am Ente zur Träiimerey werten oder vor Man billigte also einer Weberiamlli- ein« recht uns versckTwinden- sie bliebe, aber wir wüßten reichlichen Raumtedan zu: nach Abzug ter es nicht mehr und ih« wohltäthige Wirkung aus Maucrn und Trcvpn ergibt sich eine Wokmstächc ?^fbe aufbobren " ___ von etwa 100 Quadratmeter, was mehr ist, als

Rührend ist eS namentlich, tote sie immer rojr heute für Kleinwohnung« für nötig halt«, wieder von dem Gedanken geguält wird, daß Das roirft ein recht günstiacs Licht auf die Wohn- e c ixt i: i sie den Gcllebten feiner Mission entziehen litte und bie Wohntech:izkeit Nürnbergs in jener

vtc Briefe OCt UlOtiniOe könne, baß er Nicht in hoffnungsloser Liebe Zeit. Die Abstände ter Häuser betragen im Durch- - - J sein Leben verträumen dürfe, und toie sie 'chnitt 7-B Meter te, einer Bauböte, drc -wischen

. . ?d?Cr(tn5t \ » dann doch immer wieder von dem Wunsche 6 anv 7 Meter schwanll. so daß eure ausrerchenüe

sein dichlerilches Schäften mit den Bezieh UN- g^rwälliot wird die aeliebte Liebe" ru Beleuchtung der Raume gesichert ist

yn einer F«U zusammenhing. die für fo tanae roü nur 'Be* >i» aam fMidX. lieber raub-

i$n eine ädnlichr Bedeutung erlangte, wie 5 erhalten,,o lange mir nur , Wanden em 6at,cN»ch mrt nniien Dub-

etaxi Beatrice zu Dante. Er nannte sie Dio- rrFwfFlt «, lukcn. deren Zalü ursprünglich wabftchmrlich ge-

tima und wähl e liefen Nomen ans hem ihm Glnt0e Monate später schreibt sie and) ringet war, roie beute. Trotztem wirk« bteeieten

so^n^ H^ a^ l ienen ^mXnrnm - ffe wieder: Zeilen ganz unb gar Nicht langrorilii Die S:arr-

LTich selbst darfst Tu Miss Spiel nicht fetz« beit, tec heben ganz gleiche HauSreiteu baten

die (^ttin eines Bankiers Und hu6 Deine edle Natur, ter Safegel alles Sännen, bar kmmten unb m unfr.er Ze.t der st^ißschfenc woln> Sujette C'tonlnrb, geb. Borkenstein. Alles, was zerbreck^r in Dir Tu bist der Wett auch fcbeinlirf) baten würden ist durch tenkbar einfache die Literaturgesd>uchte bisher von dieser Frau schuldig. ;u geb«, was Dir verklärt in höherer unb geringe Mittel gebrochen. Bei afeitter Gröte Wußte, war rühmlich für sie. Sie war nicht Efestalt arid)?int. und an Deine Erhaltung befon- und gleicher Baub5te der Häu'er an ten Berg- und -nur eine Hochgebildete Dante: ganz im Gegen- ters zu denken. W-n:ge sind wie Du!--Und Talscitcn find die einzetu« Häuser etwas geg«-

fatz zu ihrem Gatten, ben sie nicht liebte v'ns jetzt noch nicht würkt. blnbt sichet für künftige emanber verschob« woburch der Blick längs c« ber Literatur und den Künsten innia ucre^ 3e:tcn Hantele nur nie aus dem falschen Be- Hausgicteln sehr telebt wird. Die Gretel sind neint tondern sie war auch wie ihr? B Ute S .'s, Du T-.r Ehr. mach«, unb alles, unb dies möchte ich aui künstleri.che Ah ich 1 zurück- =5*«; was Du iu, ^rboracnen tretbft unb würtefl. leite rübtrn - teils mit bafb.-m Salm ettftben. teil« M ÄMÄ'S Ä mit nid* ke lieb, Tu müRten iant« meine togung | aU BoUgiebd ausgebild^. »et (SnMU M<b« g, die einzelnen Hausrnh« zeigt icteSmvl cm« s. I anteten Cdarafter, ter hier burch ein« Baunu

I tes Laufes oder bar<6

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LT®1 'ei- T iweifelbo jungen übei Stalte?8, ,P1 werbe, i, ausg fi ^5 auf ivtait Vavasmel nec ;mthhg(eit i ffeint. Die x'.^nbes b t>0 wob-

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| Amen, sondern « !che Neaclung. E jialisnsche Kreise cnem besonderen nng einpsohlen. . rifa hat bie Par Hfril, den sie be litte, wieder m d feurer Bedeut! Momente: erst!

i Deutschlands, de «ch Washington tv halnmg d A ist mit größt n welchem Maß «abhängige und vird, unb wie w Tutionalisüschen