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Di- Proara mmrede de- preußischen Minister
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^mrdeim, C den 23. ,
Derkfmrieg das Wort" verantworten können! Wol en Sie daran denken? Und nullen Sie nur (£ru> nerimg an die en Vorabend Ih es Eintritts m die Well den kleinen Kompaß annrtymen — tun M araniS Po la ?"
.n-ören.
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Der Künstler
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Er konnte eS selbst nidit begreifen, M!
Tanz neigte sick dem Ende zu.
füh'te. daß er d« Untrrta tuug
tit nur ctnÄ nj:roenbig: sich Ict aber Tai -u fragen, ob rott sie vor bem Auge bc: W lt nor
1921 am Montag, 25 April, auf bitt Seher* mittelamt. Zimmer 9h 8, in Empfang >u ne mm.
Tie Erklärung des MinisterprS'idenlen wurde von der Mehrheit des Dauses mit lebha tem Bet- fall, von links mit einigem Zi.chen au benommen. Ter Präsioent vertagte darauf die Sitzung bü nachmit.ags 2 Uhr.
Äukrcchter Haltung der Ordnung im Lande fpredteiu Tas Batt begrüßt d ee Worte a.s den Stent»
9)hi trr, die früh gestorben, tar ältesten Srttv-estrr, die sic und tae klernen Geschwister enoe:t, vom Pater, der sie unterridtfet hatte, und besten Sekretär j e grtürien war. M hr als einmal brarb hre Stimme, aber tao'er bekämpfte ftr i're Hi'ibnmg. Und er wuidc nick müde, ber Erzählung dieser einfache:', a.Uänlt-hen Tinge zu»
itf) Ihnen einen Rat geben? Tenten
Xad) Iranern mittig unser li and Onkel
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Aus Stadt und Catib»
Gießcn, den 23. April 1921.
Die Fleisch- itnb Wnrftpreise.
entspricht! Ä ,n ttiifl
«tCTt> rttnm'iM fentrnentaU
In die Welt hinaus.
Skizze von E. He ld t.
(Nachdruck verboten.)
(Schluß.)
Jetzt errötete auch sie? „Ach, wie IdWuerfäHin ich bin! Sie gebrauchen das Wort in üdmtraget'er Bedeutung. A er was kömite mir in bieier £>t - fi<ht gcfitaben? Was ist fürchte oter vteimeln filrdvete, beim aute iblicklick lstltle ist mich >o tr-1 und leicht, as könnte ich den Mut nr wed< vei lieren, ist u f eu ch ife, lailc Be a bunn bi Despeifftick». die m ber Fa.tel von den tastte Pferden das eine töten, roShtmb b s andere fiel- eine- Löwen siegreich rrroctrl D er Gefahr? Wen ich nach besten $h:äf‘en meine Pf.icht tue, roei könnte mir etwas a: haben?"
„Tu gutes, unscknild ges Knch." dachte er mit Mephisto Die we il a «n st du die Zer *be, b c mt« täglich ftünbrf) Fallen stellen! Wie oö.lto vergißt du brt ßtili nmste-i Fei -d in be; .tie n' Brust, die immer lvachbe ei e Leche-fftast' Urb dann badtc er an dts Wei -, bi> er liebte ic h haßte, daS er teraditen musste, und von dem er twb nicht lassen kannte
wäre nicht — ber ich bin, stntam wirklich — MarguiS Posa Sie roisten, als er Darios zum höchsten Guten u: b zur lösten Sibönleit emp.w beben will, da weik er iom tan besteres Vorbr d m wählen, a 8 — ein reffte« Weib! Um dos au sein, zu bleiben, um unverrückbar, wie otcie Nadel, das eine Ziel im flute tu behalten, bayi
Tn Eröffnung "tftitid)en Geschick 'lim^rormitlag i mrfiöfn Kliniker Wicjflt aus dem » ' $Ubl der annx
Ter erste Dors fc? (Beüin), be, llmemmlunfl. Te
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SonDtrt wy B» Sonbrrqeridjt in h:t ta bekannte tor fcjr’anbne» ße' Ü all tränkens chm ■nmttn Noten
SamStag: Gastwirt Deckmann. iTcrifer- Allee, 8 Uhr: Mitgliederversammlung ber Bereinigung ehemaliger Kriegsgefangener. — Hotel Einhorn, 8 Uhr: Th?atri> Variete. — Caf6 Leib, 8 Uhr: Konzert einer Kölner Truvvc. — Lich'- spiele, Nirvanna, 5. Teil. — Lichter'lhauS, Klatsch Peter Boß.
Sonntag: Lichtspielhaus Bahnhofstraße, UV* Uhr: Lichtbildervortrag der Gießener Hoch- ''chulgesellschast über Forschungen an Menschenaffen. — Sportplatz Rodh-stmer Straße, ab 2 Uhr: Volkstümlich? leichtathletische Wettkämpfe deS Turnvereins 1846. — Hotel Einhorn, 3 Uhr: Sängertag des Mitteldeutschen Sängerverbandes. — Katholisch*« VeretnshauS, 4 Uhr: Kon rett des (VembarbH(f>m Zither- und MandolinenchorS. —
Versuch einer weitgehendsten Verständigung zw sckien Ml-tzger und Landwirt zwecks direkten DiehcinkaufS.
Möglichste Beschleunigung der Maislieferun- gen an die Landwirte zur Vermehrung und Verb lligung der Mast.
Einwirkung der Mengerverbände unb Innungen auf iyre Mitglieder zwecks Innehaltung eines möglichst gleichartigen und möglichst nichtigen Wurst- und Fleischverkausspreises.
Tagcskalender.
♦* LebenSmittelauSgabe. T e Waren- auSgabetabcllc des städt LebenSmitt lamses lst auS dem Anzeigenteil unseres heutigen Blattes zu ersehen — Die .Kleinhandelsgeschlfte werden gebeten. die ZuckerbczugSscheine für den Monat Mai
tn otc vanv iicienv. twin ‘ \..h «w-
Gackerobe, nahm Hut unb Neb'rrock u o durch bt klare Wi'ternacht sei cm v't^* trieb ihn in bte Ei isamkeit. Sein
„Ich will daran denken, dazu helfe mir Gott! Unb ich danke JHuen!"
Ein Lickst hader Begeisterung veredelte und reifte die ki d üben Züge a'8 ft* diele Worte sprach unb ihm de Hand reihte. Sie war ftrah- lenb sckdn so daß ihm wieder ein Dort ieines Lieblmgsbickters entfiel, bis lange in feinem ®c* däckstnis reiebfummert bit e. mci er nicht G - leoenheit fand, es anzuwenden: „Tu bist rote eine Blume!
Tie Musik idwtneg. Die tanzenden Paare lösten imb trennten sich. Frau SchrStker flü':erte ihrer Schutziefollüenen ein W^rt zu Tte'.e stm d auf. „W:r müfien fort, ich soll mit dem Frü> tuge ialrren: Leoen Sie tvohl k Und Tank, tausend Tank?"
Er führte ihre Hand an feint Livven. p ehrerbietig, als sei he et ’t Fürstin, w e ct e der von roei:em I<?ba•Stenten Tarnen den G.fckbr- linnen spöttisch m-tteilte, unb bann — war sie im Gewühl verschwunden.
Ter Künstler herab sich zu einem der Ftst- wrpthx'r unb bat. ihn zu entschikdioen, a?enn er heil Ball verlasse Er sei zu abK’pmnt, um länger die,den zu können Er t-aitie nickst mehr an den Aezensauen und die Waste, die er ihm
wend unb erregt: er konnte n bt^em n «r. - in Oer gewohnten Welt nickst teita^"1 er emnfmio v War es Reue üoer ew rno vergeudens Leben, war es ®rrn:TfT2L,rk. st nderzeit. wo auch er andickstm am V“ * Mu ter, en-e< Vaters gefrntgen bat t f „ wird dies Gefühl Der flogen fein, bann t»t er Mr ZüLfim ehwr irbejn ^enn sie reiht ihm b?n berausche-den T Lust, ohne oen er nich: leoen kawn fühlt er eckst unb warm! v
wie Kinbeichhibe umfängt kbn be.. i im-n-Z* ' er einem socaenbe asteten, rmbe bte S'bnx t von ber Vrust a^no |
starkv' Mut w eder tn tbr
•ämer des S e es fei id> m U •»» !
Talisnwn für die 8u fifflitbaie.
ter tumrl: wtrkungsre,.ch stm rmch wst Geber mit Glon« umfl iC“tn rjw i zu sehen meint. ES hu ä *
rem unb groß, in schnples zu leben, wenn feit fübtt. wie wenig dies Vst d r« --
Armenpflege hat er so segensreich gewirkt, baß er auch in den Berliner Zentralaus.chuß berufen wurde. Auf kirchenpolitischem Miete war er un- crmüdlich tätig, und er ist geistig fugendlich und rußig geblieben bis in sein rotziges hohes 2llter. Ter weitblickende und arkch weitherzige, roi'fcn- schastlich lwchgebildere Mmm. in dessen Hause Har- nack und Koltenbusch verkehrten, erführ vielerlei Ehrungen. Tie Gießener tlrologische Fakultät er- rannte ihn zum Ehrendo'.'tvr. D e weitesten Kreise u".serer Gießener unb oberhessischen Bevölkerung wünschen thm -u feinem 75. Geburtstag noch eint s,artliche Reihe von Jachren der Wircksambnt und
Berlin, 22. April. (Vrivattel.) Nach der „Voss. Ztg." beschloß die Landtagsfraktion der Teutschen Volksvartei gegen den neuen preußisch'n Minister des Innern, Dominikus, ein Mißtrauensvotum einzubringen. Damit erhielte Dominikus im Landtage keine Mehrheit und wäre zum Rücktritt gezwungen. Wie das Blatt von parlamentarischer Seite hört, trete in diesem Falle auch Minister Fischbeck zurück.
Au» Liessen,
Der LaiideSverbano Hessen der Deutschen Volkspartei schreibt uns:
„Noch immer beaejnet wir im Lande der Be^ hauvtung, die Landtaqsfraktion ber Te-utschen SMTSpartet habe der Vevordnund der hessischen Regierung über die Kartvfselbcwirtschaftung zugestimmt. Wir toci'en wiederholt daraus hin, daß diese Darstellung imrichtig ist. Die Abgg. D i n g e l d e p und Hahn 'taten in ter Sitzung vom 17. November im Namen unserer Partei die Verordnung der hessischen Regierung a'S rechtsungültig bekämpft Abg. Di n gelbev führte u. a. lveral Protv?oll der 73. Si'.',ung Se te 1890) aus: „Ich bin der Auffassung, daß ber Wei. den die Regie ung cingcschlag.m und bei der Präsident heute begründet tat, tatsächlich nicht als rechtsbeständig anerkannt Ire ben Taiut. Ich batte die von der Regierung erlassene Vevord-nung für rechtsungültig imb zwar aus folgenden Gründen . . ." Demgemäß haben unsere Abgeordneten bei der Abstimmung gegen diejenige Entschließung des Landtages gestimmt, die sich für die RechtSgültig"eit der Vervödmrng der.hessi- fetan Regierung crilärtc.
als Ergänzungswert beide halten Tre neuer Gebührensätze hoben sofort wieder einen großen Bedarf an einzelnen Wert ichen gezeitigt, den die einzelnen Postansi t ten nsthj immer befriedigen können. Die berct.4 abae. sck)affte Marke zu 15 Pf. für Drucksachen v?. nur z. T. zu Haden. Wieder auögeaeben wer. den auch die Marken zu 25 Pf. und zu 3 Nk Die Herstellung der neuen und der wieder nötigen alten Marken wird von der Reich», druckerei beschleunigt. Es müssen aber febt
ounft feines Programms. .
Die „G e r m a n i a" hebt die aroße Klarhett hervor, sowie die Sachlichkeit, rooburrf) sich die Rede Stegerwalds auSzstchnr. Er trete an fein Werk mit kra'tvollem Zielbewußtsein heran, das »ich nicht beirren lassen wolle.
Tas „B. T." bezeichnet Stegerwalds Programm als farblos und vermißt vor allem Worte über die so dringend notroen ige weitere Demokratisierung der inneren Verwaltung.
Dcr „Vorwärts" nenn: di? Prvaramm- rede inhaltslos und meint, daß schon allein oie Tatfache daß Stegerwald den vollen Bn all per Deutichuational n und der Deutschen VollsvaNei aefunden hat. Grund genug für jeden Sozialdemokraten wäre, diesem Ministerium mit schärfstem Mißtrauen gegenüberzustehen.
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des Wohlbefindens.
** Amtliche Personalnackrichten. Am 14 April 1921 wurde der Forstreferendar Hermann Künanz zu öungen zum Forstasfeisor ernannt.
*• Oberhessifcher Kunstverein. Tie Ausstellung der Frankfurter Künstlergesellschäft hat sich eines regen Besuches zu erfreuen. Sie istnur von kurzer Tauer, da die für die nächste Ausstellung angemeldeten Kunstwerke bekannter Künu- (er schon eingetroffen sind. — Die Gießener Kunstsammlung im Neuen Schloß mit der Tr. L>ans-Bock-GÄ)ächtnis-Stiftung ist auch wieder jeden Sonntag unentgeltlich geöffnet. Nächste Woch? werden in dieser Ausstellung wieder neue Bilder zur Ausstellung gelangen, zugleich roitb eine Neuausstellung von Werken ber Radierkunst sdatt- fmben.
** Wie uns von der Gesellschaft Liebig-Museum noch mitgeteilt wird, soll in dem Vortrag des Derrn Dr. med. Werner auch der neue Kurven-Kino-Appavat nach Geheimrat Straub voraesührt werden. Temonstration und Lichchilder weichen die Ausführungen ergänzen. Ter Redner wird auch kurz auf die Liebesmittel (Aphrodisiaca) des Mtttelalters und der Neuzeit eingetan.
** Tie Intelligenz deS Stbtm warfen. W Köhler, der am 24. Avril im Rahmen der vcxbschulge'ellsckiaft Gietan taer sp efien wird, war 61/? Jahre der Lei er ber_ Antlwopoiden- S tat um der Akademie ber Wnenscknftrn aut Teneriffa. Er fuhr im De^m>? 1913 binru’, um dort die im Anfmtg des Jahres gegrüi b* c Station von seinem Vorgänger zu übe mckhmen und wurde durch den AuSbruch b?? Kriegs dort test- gehalten, so daß er erst im Juni 1920 zurück- kehren konnte. Von Teneriffa aus hat er drei längere Abhandlungen gefd/idt, die in den Slb- banbfungen der Akademie veröffentlicht sind. Sie beziehen sich aut die Wahrnehmung und tr Intelligenz desSchimvansen. In B> d- NauheiNi hat Köhler bei der letzten Naturforscher- Versammlung zum erstenmal vor einen großen Publikum über Kvte Ergebnisse berichtet vi'wischen hat er in Berlin vor mehreren gelehr'eu G.'- sellschaften Vorträge gckha'ten. Da die A t*7TJ- poidenstation nicht mchr aeTialten treten tonnte, so sind die Tiere nach Teutfcbta'b geftafft worden imb befinden sich letzt in Belin tn zoolvn- schen Garten. Autar ül'er d'e ge"» ntcn F a eu tat Köhler auch großes Mate ial über tas o-z ale Verhalten ber Tiere gesamme t. Tie Vi ber und Kinomawgramme, die er vvrführen wird, find von ihm selbst in Tene-iffa auigenommen roorten ui’ö geben ctuen lebnidigen u b praktischen Em- blick in die Versuche, die er mx*. den Tieren anqfr- fl eilt hat
*♦ Volkshochschule. Die ArbntSgemein- schaft über elektrische Jndukttonsersckte nun^en beginnt am Dienstag im Realgnmna inm, die über landschaftliches Zeichnen am Mittwoch in der Obcrrealschulc. Siehe Anzeige.
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rnlaßte ibn. von seiner Uhr einen kleinen, golde- ten Kompaß abzulösen. Er reichte ihn dem Zungen Mädchen.
,^ch sprach vorhin von einem gefährlichen Weg! Gewiß. Sie batat Rech,', so leicht bann ans niemaich e:nxrs anha'-rn. nenn wir immer unsere Pflicht tun! über daS ist zuweilen schwerer, als Sic letzt gtauL-en unb roi“en !ö.nen! Tais
errfffTtfl in tartetoUm. vertraut baba aul br weitere Pf lich treue der ®eamtenfctait.
Zur Aufoechterhaltung der Ordnung im In- ' nern bedarf es in vor gege.croärtigcn Zeit einer Melfidxncn Führuna dcr inneren Bcrwa.tutrg, du sich nicht bloß aut die unbedingt leistungsfähig zu haltenden Machtmittel mit Nachdruck stützt, sondern auch mit Reformen versteht überall dort, wo solche infolge veralteter staaclickier Einrich tungen notwendig find. Entsprechend die emGrmrd-- satz wird das Ministerium die gootan Reform gefetzt über die Gemcindevelfaffung, insbe ottaix di Landgeniembe*. Städte-, Pvovinzi.lo d ung, w> wie das Gesetz Über die Provinzialauarnomie so rasch als möglich vor die »ffetzgeb.'noe Wrperfchatt billigen. Ps.eg« ter Eu tu e len Ene - unt StammeSart einerseits, Stärkung des Zugelwrig- tertogefübU *u den gesamten deutschen Staaten andererseits sollen bei bieien Reform m bte leiten den RicAlinieu sein. Tie Aufrechterhaltung der Ruhe unb Ordnung läßt sich nur bann durchführen, nxnm btt Rtch.sotlege Preußens vom Vertrauen des Vollsgewl e s getragen tu d B iioll le t , lebl>affe Zwischenrufe unb Unruhe linkS.) Schutz und Vertasserung berielben ist, daher eine ber Regierung obliegende bcilige Pflicht. An der vom Reich' betriebenen Iusttzresorm roub Prcuyai nach Kräften Mitarbeiten.
Neben einer sozialen Voben- und Siedlungspolitik in ben Städten wirb die Regierung die Vermehrung des landwirtschaftlichen Mtttclstau des sowie die Seßhastmachung von Arbeitern eifrig k> treiben. Insbesondere will sie in ben Grenzen ihrer Zuständigkeit allen wirtschaftlich Schioachn jeden Schitz, auf ben ffe Anspruch haben, angebettan lassen.
Tie materielle Not ber Zeit fordert eine bewußte Pflege unserer ideellen Güter durch den Staat Dem wirb in erster Linie bie Durchführung ber begonnenen Neuordnung unseres Schulwesens im Sinne bet Reich?verfaffung bienen. Tie Grundschule wirb planmäßig auSgebaut, bte Gruublage eine« einheitlichen, aber vnchgeglie- berten Schulwesens bilben. das auch Fach- und Fortbilbungsschulen umfaßt Bei ber Grunbschule soll nach Möglichkeit ber Berschiebenheit der Weltanschauungen burch Einrichtung gleichberechtigter I weltl-chei Schu'en neben ben b stetanden Simultan- schulen unbKons ss onS'ckTu'en im S nne ber Reichs- foflung Rechnung getra n*n werben Den Kem- punft der Schulpolitik bildet die Lösung der Frage der Lehrerbildung, die aus einer wi fenscha tlichen und prafiiidKn Fachbildung auf ber Grundlage einer abgeidjl offen en l»ö Heren Schulbilbung bestehen soll Die höheren Schulen erforbem bei tat schwierigen Lage der staatlichen und kommunalen Finanzen eine wohlburchdachte Planwirt- schuff. Sic müssen sich dem Ge'amtvlan der Vo'ks- erziehung eingliedern doch soll daS vollwerti-te bumaniftifrfie Gvmna'ium unbedingt erra ten biete tan Es müssen Mittel unb Wege neunben werden, den sozialen Ausstieg mit der Aufrechterhaltung der hohen Lage unserer Bildung zu vereinen. Tas gilt befonber« für unsere Universitäten und Hochschulen Uetarall finb neben ben intellektuellen Kräften bie sittlichen und künstlerischen Wette zu pflegen. Die Seihe«Übungen sind besonder« zu fördern und in ben Dienst der Cha- taherbilbung zu stellen.
Narb dem NeichSge'etz vom 27. November 1920 hat Oberschlesien mrnmrbr barilber »u b’ff*- ben, ob ii ein selbständihes Land im Rcchmeu des Tmrfdxm Reiches werden, ober tarn teenßi'chen Slaotsverbaild weiter zugehö ig d'e ben will. Für ben letzteren "Fall ist die ^reus!isck)e Reoterung ernstlich und aufrichtig gewillt, den menartigen Lerhälniisten in Otaffchesien, bte'tiSbcfj b.-iv auch auf furadiidyem Gebiete liegen, verständnisvoll Rechnung zu tragen.
Unter Verletzung de« Vertrages von Versailles ist wtt e-e« veeustifche« Ge' tel taietzt imb eine neue Z.'l grenze gefdiafirn wo den. Aber gerade m den Stunden dec höchsten Not bat sich die brutfdx? T eue z^im a :gefhammten Daterlante sttts am standtaftesten gezeigt. Wm wir auch dringend wünschen, daß eine Versti' btgimg mit unteren ©egnem erzielt wild, so müffe i wir doch auch an dieser Stelle nochmals au'd-ücklich und feierlich auSsprechen, daß sich die Veiei 'tarungen, für bie die deutsche Unterschrift gefv tatt wird, im Rahmen der Leistungsmöglichkett der deutschen Wirtschaft takten mü'fen. (Hebtafte Zustimmung) Tie derzeittge antanvilr- tijche Lage vergegenwärtigt mt« ben ganzen schworen Ernst deS Augenblicks Seit tarn Treiß'.g- i&brtgen Kriege ist da« Schicksal de« beutfdym X5uire« nicht so bedroht gcroccn wie setzt. E« au« bieier hirdxttaren Lage yu Wreien, wird nur möglich fein, wenn der Wille be« gesamten Dol les sich Tr a f th n f l - nu ■ ’•{*’* tr <, sich nicht durch inneren Parte:tader zermürben zu lassen (Starker Brifa.l reil<5 tuu in bc. :uiu , Zwiscltenrufe linkS). sondern anmü.iq zuiammen- »ustetan mit dem festen Entschluß, zwar nach Mör- licMeit zu erfüllen, sich aler als Nation ni l t vernichten, nicht versklaven tu fafen (f'ebtaftes Biavoff In diesem Sinne wi d d « M:'"i>num, Kgen v?n der tailtgen Pffickck. bte Vollem r - nicht im Stickte zu kaffen, die Geschäfte nach bestem V's'en und Gewissen führen unb da« entwickelte ttroqrrfnrm mit Tat machen.
betrLchtkick>e Vorräte an Marken anfaebrauch! werden, bie nicht mehr ober wenig erfor derkich sind, bis bie ganz neuen Marken erschienen sind. Die Reichsdruckerei liefen i t statt ber bestellten solche zu 5, 75 Pf , i 2, 2.50 Mk. ufh>. Gegen das Frei der einzelnen Sendungen mit mehreren ken sträubt sich begreiflicherweise ein ber Absender.
Darnvti^en. Frnmde der kicken Mufikpflege seien daraus aufmerksam macht, daß der Gernhardtsche Zither, und M a n do l i n e n cho r morgen im liui» lischen BeremStaus fein bii-«ialnigr« Frübabrs- tor^ert veranstaltet. Auch Nichnmtgli der brixi Zutritt. — Ucber moto rlose« Flieg«» im- den Gleit- und Segelflug-Wettd» werb in ber 'Slbdn w.rd auf Vermckn td Vereins für Luftschiffahrt in Gieren Pros It König einen öffeiflidjen ©ertrag mit Temonfrr» tvonen unb Lichtbildern halten — Am Mo wirb Frau Dr. Torge i*nt Ei ihorn über Kie ctzn Patent^rubeherb spreckten. Dem Vortrag nvtbei sich prakttsche Vorführungen mit Prvbe4dnhni -Backen imb -Braten anfckLießen.
Landkreis Gießen.
Garbent eich, 22. April. Die Kreil st r a ß e n o r t s b u r chf a h r t Garbenteick wegen Vornahme von Dalzarbeiten vom 25 d. ft ab bis auf weitere- für den Fuhr- unb Äu'vmow verkehr gesperrt. Der Durchgangsvertelr Ti* von Torf-Güll über Grüningen—Watzenbor»- Stcmberg—.Gießen unb umgekehrt geleitet
Starkenburg unb Rheinhessen Landesverräter.
fpd .Offenbach a M„ 22 ttpril JRadfrr. erst ber Werkmeister Bickert von ben Mü l tun Farbwerken wegen Verkauf« von Farb^w^fev ei daS Ausland verhaftet worden ist naäm rn jetzt auch Hessen beide Söhne fest. Titte ir?L:i gerade 80 Geheimrezepte über tranfti a M. an das Ausland verkaufen, wurden a>r babei in Frankfurt überrascht.
Der niedrigste Wasserstanv seit 160 Zober?
Aus Mainz wird unS tarickttt: 2t1 • Wasfcrbauamt verö sentlicht eine SOhrtei'.mifl trr-- nach dcr Wasserstand be« Rhein« an der Tm-- tnünbung bet Worin«, wo sonst immer reich ur Fahrwaffer oorhanben war. bis auf 74 Amhnuz' gesunken ist. Die Wasserstände des Rr-in> seiner Nebenflüsse zngen einen Mangel a.i wie er seit li-O Jahren, solange besteht die W®* beobachtung, mcht vorhanden gewesen ist.
kiefsrn-Nassnu.
NiederlLndi'ch-Deutscker Tng.
fb. Frankfurt a M. 22 starker ©etei'iaung intrrcf'krte: lolläubischer itr deutscher Landes- und 3nbuftrieL*.ie twffi*» batte in Frankfurt d e Verlxmdlunaen des länbi'ch-Teutscym Tage«. Im Muternvn Verhandlungen stand ei' Vortrag von Ir 1^’ huus Amste: dam über tic Rbein Politik » wi t'chaft'ichen Interessen Teutsck.'a'd-^im^ 1. land) kien innig miteinan er ni’rbwtheitLr^ den Mein der den Ienkralnerv des vettk^ bixta. könnten be be xänter nickt .eoni i- Rh<-inpo''tik sei >-ack '
brrmtaibr e t Probl me gerorr'en. rde.’ . fick keines der Länder entziehen könne 1 . seien in erster Linie zu prüfen: Mn^cken Rotterdam und Antrorp.n. de i -f fischen Arbeiten am Oberrhein unb bejfivr r der Schweiz, Deutschlands und Lollands * ' den fRhrin-, Maa«- unb SttaDte-Jo«®. «J» ■ Gegensätze iwiscken tnrrtburg und wternjj • Verailles habe an neues Be t'hrr brrWHw*" begonnen. T otz s-e-iatfettiger Verii-benET'',^ - sailkes und Barrelona sei es nickt avx w : ollen Ländern danach gestrebt werdeeinel^ führen, welche bie Flülse an c ?
- WeltverkelnSmittcl betrachte tvnm’b r i * nickt stark genug, twren Grundsatz fte-m - “1.
•* Deutsche Brie f ma r ke n z und 20 Mark nrill die Rcichsyoft tetzt neu ein führen. So hohe Werte hatte früher (n Deutschland nur die bayerische Paü- Wegen ber Gcbührcnerhöhung sollen autzerdem Marken zu 1.20 Mk. und 1.60 Mk etngcfühn wev >er. Degen Entbclirlichkeit nicht wieder her- gestellt raerben sollen bie Marken zu X) ,5 Ps und 1.25 Mk. Tie 5-Ps-Marke nxrb
** Geh. Kirckenrat D Schlosser belebt nächsten Montag 25. Äp ü, seinen 75. Ge- flJ fATiXXXZI 11 u r I 51 0 5. Lbgkcich er mt Jahre..1915 bie pr anbei tat trndel den Vetsatt tre beutidxtatr>* 0t5ttf ^ler 4ij^hrjg^i Tätigkeit in Gvrei oer- nalen, oollsvartcüichn unb ZentrumSpre'e zassen hat unb nach Fraitffurt überge :ebelt ist, Di: "Deuts che -L, ag e si e 11 un g' beb’ tT ^ch erte rege Tätigkeit im Dienste ber hervor, daß ber Grundton der Aus ugrungen ste Nächstenliebe fortführt, ist er bet uns allen noch qerroalb« auf cm wirklich natvmales Gmpfvitan ^^^gcssen. Er war der Stadt Gichen mehr al« abgestellt war. „ . . . , em warmherziger Seel arger. Sein ousgespr^<fn>
^Die ,,T a g l t ch e R u nds chau betont be- ncd OrgLnisationst^tttt hat uns neben tarnt Eteo- -onberd bte Worte Stegerwalds, ine von einer 1U)rcn m Bad-Nauheim ben oberheswctan zielsicheten Führung ber inneren Vecwalttmg zur, Mission gegeben, unb in der
batet Enchorn, 8 Uhr: Theater-Bariöte. — Eas6 L:ib, 8 llhr: Konzert einer Kötner Truppe. — Lichtspieltheater: Wie Samstag.
Im weiteren Verlauf ber Untritaftimg rranfe Derber! seine Nachba.i t nach ih em Sxtir.at.xjrt imb ben Ihrige r. Seltsam e ü . c e.> 14 , i prunktallen Ba l aal ber Dellstrd ein lä Mt c , ..
Jdvll entrollt zu s^en! Sie eilMt? mit kt: ta dem Auge unfeier Lieben (er rool.te ick ietzcn: lüfte in Vertrauen tun Sher Leinen Welt, von der | vor dem Auge Gottes, aber er geniert sich und
** Anlagenmusi k. Die
1. Bataillon« In anlerie-Regiment« Nr 15 (Leitung Oltemru'ikmeister Löber) spielt morgen vormittag von 11 Uhr ab in der Süd-Anlage. Die Soiclfolgc ist: 1. „Ein feste Burg ist unter Gott", Choral. Tr M. Luther. 2. Ouvertüre zur Over „Fidelio" (Leonore Nr. 3, C-Dur), L. van Bert- doven. 3. „Der Lenz", Lied für Trompete, E. Lül- dack. 4. „Der Mllitärmarsch", auttantisch chronologische Zttlammenst.'llung L. Kott 5 Armeemarsch Nr. 223 (König Karl), L Unrath.
Zur Anbahnung eine« Preisabbaues toutben, . die Kreispreisprüfungsste.le Gi ßen mitteilt, folgende Maßnahmen ins Auge gefaßt:


