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Laufe des Tages wird sie teilweise von franzö-

^lC C^pIoflonSnfltGftrOppC tn sischEn Truppen übernommen werden.

Oppau

um 7.33 Ubr stehen ge-

GrtlosionSunglücks in Oppau telegraphisch sein

Nachrichten.

Mannheim, 21. Sept. (WTB> Del der

750,75

. 749.25

Dörfenkurfe.

Berlin

Frankfurt

370,

368,

226,

416,

22.9

Schweizer Franken

iRonnefeldt'sTee!

I 11 arraatltth uad lutglülg, billig Im Vertraue»

f Miede rltgei 1 e allen Stadtteilen

und Retters der evangelischen Sache ib entgegengenommen baten, für die

470,50

099,60

228,

231,

715,

479,

445,

9,82

127,40

15,02

687 880 610, 540, 820,

183.50 5,30

0.525

6.85

41.15 21.61

24.15

41.15

0.85 550410

2.60 5^0

100 100

100 100 100

1 100 100 100 100 100 100

9,78

127,10

14,98

349,50

790,-

419,-

5,21

13,36

-,93

21.9.

5,35 2J7 5,30 4,'35

4*78

13,12 0,90

620, 875, 820, 600,

805* 549, 479,

Kr.

L.

20.9.

5,47

2,98

5,50

*4,50

i KukaroS

5dwhHM5.SO * AfioMen . Ongm trtoHA

Drogerie Xoil, Bahnhofstraße 51. n«

Erschütterungen bemerkbar, die Türen und Fen­ster erzittern und erbeben liehen. Jedoch scheint unsere Stadt nahe der Peripherie des Wirkungs- seldes der Explosion gelegen, denn Schadenwir­kungen. wie sie noch von Frankfurt gemeldet wer­den, sind hier nicht zu verzeichnen.

aendes mit Es ist nunmehr einwandfrei festge stellt, datz die Explosion im Oppauer Werk in einem Silo stattgefunden hat, in welchem 4000 Tonnen Ämmonsulphatsalpeter lager-

Mannheim, 21. Sept. (WTB.) Die hie­sigen Blätter bringen ausführliche Be­richte von Augenzeugen über das Explv- fionSunglück im Oppau-Werk. Aach demGe­neralanzeiger" ereignete sich im Dau 3738 eine Explosion eines Gaskompressors unter Bildung einer ungeheueren Stichflamme, und bald darauf erfolgte eine zweite Explosion. Die Arbeiter, die gerade in die Fabrik einfuhren, erlitten fast alle Verletzungen. 3n Massen strömten die Arbeiter aus der Fabrik, größtenteils blutüberströmt. Am Oppauer Weg lagen Hunderte der verwundeten Arbeiter. 3n Oppau wurden fast sämtliche Häuser | abgedeckt oder zum Einsturz gebracht, lieber der Anilinfabrik lagerte ein Dunst von giftigen Gasen. Vach einem anderen Bericht erfolgte die Ex­plosion im Dau 51. Ein Teil Arbeiter befand sich gerade im Bade und floh splitternackt. Tote und Schwerverletzte gab es sofort. Ein anderer Augenzeuge sagt auS, daß. als eS nach der Ex­plosion wieder hell wurde, der grvte Dau in Drand stand und die übrigen Dauten einen Trüm­merhaufen bildeten. Zur verhängnisvollen Zeit sollen im Oppauer Wert 820 Arbeiter beschäftigt

1825,65 1829,35

1373,601381,40

9,83 9,87

123,60 123,80

18,33 18,97

fb. Ludwigshafen, 21. Sept. In der näheren Umgebung von Oppau bis zu 30 Kilo­metern ist nach den vorliegenden Meldungen kaum

Kurs

21.9.

77,50

gewesen sein, über deren Schicksal noch nichts be­gannt ist. - lieber die Wirkung der Explosion tn Ludwigshafen schreibt dieTribüne", dab in den Lagerspeichern am Güterbahnhof eiserne Türen eingedrückt und teilweise tote Papier zusammen­gedrückt wurden.

der französischen De s a tz u n g S t r u p- p e n ist ein Opfer der Explosion geworden. Wie " . find sämtliche llhren in

feit unseren innigsten Dant auszusprechen. Un­seren Festprediger und den schwedischen Erzbischo haben wir um diese Uebermittelung gebeten. Fer­ner erstattete Generalsekretär Pfarrer Geitzler- Leipzig den Jahresbericht, aus dem zu entneh­men ist, daß die gesamten Einnahmen des Gustav- Adolf-Dereins im vergangenen Hohre die Höhe von 7 Millionen Mark erreichten.

Ludwigshafen, 21. Sept. DaS in der Anilinfabrik befindliche Wachtkommando

4'/. Hess.Staatsanl. , Elektron Griesheim. 475,50

Wechsel auf

Holland Deutschland Men *prap........

DaNS ..eee.ee London . e e e e e e Italien . e e . Brüssel Budapest . e e e e Neuyork. . e e e e e Agram. . e e e e e . Bukarest......

479,50 450,50 730,- 349,- 780,-

426,25 66,-

391,60 392,40

105,39 105,61

Kirche und Schule.

Die Hauptversammlung des Gustav-Adolf» Vereins.

Bremen, 21. Sept. (Wolff.) Die Bremer Gustav-Adolfsreunde überreichten Fest­gaben in Hohe von ungefähr 500 000 Mar'. Am Mittwoch vormittag hielt Geheimrat Dr. Dirtrich Schäfer einen mit lebhaftem Beifall auf genom­menen Vortrag über Gustav Adolf. Anschließend daran wurde eine Dankeskundgebung zu Ehren Schwedens veranstaltet. An den König von Schweden wurde folgendes Tclrgrcunm abge­sandt: Sr. Majestät entbietet die In Bremen tagende 67. Hauptversammlung des Gustav-Adolf- Vereins in dankbarem Gedenken an Allerhöchst Ihr und Ihrer erhabenen Vorgänger auf dem schwedischen Thron unserem Liebeswert vielfältig erwiesene Teilnahme ehrfurchtsvolle Grütze Dem lutherischen Kirchenvolke Schwedens haben wir, nachdem wir aus dem berufensten deutschen Munde einen begeisterten Vortrag über die geschichtliche Bedeutung Gustav Adolfs, des protestantischen

1.7.1 L Fr. 125,49 Fl. 59,29 Ar. 88,8) Är. 117,33 Kr. 88,8) Är. 117,88 Sh. 97,8) Fc. 125,4) | 23,8)

255,- 245,26 220,- 237,26 228,- 710,- 650,- 681,- 905,- 610,- 545,-

815,-

dem Verein besonders in jüngfter Zeit hochherzig gewährte Förderung unserer Fürsorge für die von der KriegSnoi heimgesuchten Glaubensgenos-

183.25

5.35 0.525 6.85

40.60

21.68

24.20

40.60

0.95

581.-

2.60

6.50

19.9. 77,50 70,50 77,25 65,10

239,- 360,- 306,-

251,- 242,-

28935 225,- 700,- 634,- 670,- 835,-

599,60 520,- 790,- 535,- 480,-

479,50 436,- 735,- 338,- 765,-

426,25 66,75

Mftngfors. . .

Italien.....

London

Neunork . . .

Paris

Schweiz. . . .

Spanien . . . Wien (altes). , Deutsch-Oesterr. Pray.....

Budapest. . .

Bulgarien . . Konstantinopel

Mannheim, 22. Sept Wie die Lud­wigshafener Polizeidirektivn mit» teilt, waren biS 4 Uhr nachmittags 200 Leichen geborgen Ueber die Anzahl der Verwundeten

wnnten bisher keine näheren Angaben gemacht Heldenkönigs werden, da sich der weitaus größte Teil der Ar- | in Deutschlani beiter, der glücklicherweise mit leichteren Verwun

Deutsche Bank . . . Disconto« Gesellschaft Dresdner Dani, . . . Nationalbank f. D. . Mittcld. Treditbank. ^.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Boch.Guhstahlwerk . D.-Luremb. Bergw.. Delsenkirch. Bergw. . Harpen er Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. . Phönir.Dergb.2lkt . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Elektr. A. E. G Schuckert-Werke. . , Felten-Guilleaum«. . Daimler .

Bud.- (EijennM Akt. . Adlerwerke

Datum:

Zürich Amsterdam . . Kopenhagen. . Prag Stockholm . . . Wien London». . . . Paris Neupork. . . -

Fl - tJJÖL =3 Rt. =» flr. = 3rr. - £ = C. - Fr. - Rx.

Vermischtes.

Der Gordon-Vennet-PreiS der Lüfte.

P a r i S, 21. Sept. (Wolff.) Wie die Morgen- preffe meldet, ist der Gordon-Bennet- Preis der Lüfte, zu dem die Ballons am Sonntag von Zürich aus gestartet waren, von dem Schweizer Armbrüfier in dem Ballon .Zü­rich", der auf der Insel Lambah, 750 Kilometer vrn dem 6tariert entfernt, gelandet war, gewon­nen worden.

geschlossen.

Der deutsch-amerikanische FriedeuSvertrag im amerikanischen Senat.

L 0 n d v n, 21. Sept. (WTB.) Meldungen aus Heut)ort und Washington zufolge entwickelt sich im amerikanischen Senat eine Opposition gegen den amerikanischen Frieben mit Deutschland. Die Möglichkeit da st die republikanischen Senatoren nicht in der Lage seui werden, die notwendige Zweidrittelmehrheit zu­sammen zu bringen, sei aber nur gering. würde jedoch eine ausgedehnte Debatte über alle Phasen der internationalen Lage stafinden, die dieLatiftzierung des Friedensvertrages beträcht­lich verzögern würden. Die republikanischen Un­versöhnlichen widersetzten sich dem Vertrage mit T?D^rü7dung. dah er die Bereinigten Staater in europäische Streitigkeiten hmeinziehen werte Andererseits hatten die Demokraten die Absicht, den Friedensvertrag zu bekämpfen, toeU er bie 'Bereinigten Staaten zur Teilnahme an den euro- Uch^ Angelegenheiten verpflichte weil ein Sonderfrieden mit Deutschland zu entbehren sei.

Hühneraugen

Hornhaut. Schwelen « Warzen

Züricher Devisenmarkt.

21.9.

ten. Bevor zur Lagerung dieses Produktes ge­schritten wurde, war dasselbe sowohl in der Ani- lrnfabrik als auch anderwärts eingehend unter­sucht worden, so dah mit einer Explosionsgefahr tn feiner Weise gerechnet werden konnte

Benz und Düringen wurde schwerer Ge­bäudeschaden verursacht. Einige Meldungen kommen aus Rheinau und Heidelberg: Die Maschinenfabriken von Reidig oder diesseits des Industriegebiets von

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

Saturn:

Vi Disch, firiegsnnl. 47, Disch. Neichsanl. 37, Disch. Neichsanl. 4 7, Preuh Sonsols Darmstädter Dank .

düngen davon gekommen ist, sich sofort nach dem Unglück nach Hause begab und die Schwerverwun- teten durch zahlreiche Fuhrwerke nach allen Rich­tungen in die umliegenden Ortschaften und Kran­kenhäuser gebracht wurden. DieReue Badische Landeszeitung" bezeichnet die umlaufenden Ge­rüchte, die von 2000 Toten sprechen, alS über­trieben und hofft, dah eS der Direktion der Ba­dischen Anilin- und Sodafabrik gelingt, alsbald authentische Angaben zu machen. Don mahgeben- den Stellen wird berichtet, dah der Ammoniak-! bau an der Unglücksstelle einen tiefen Trichter von 100 Meter Durchmesser aufweist und die Bau­ten 110 und 111 wie vom Srbboten verschwunden sind. Die auf dem Lande in unmittelbarer Rahe der Unglücks stelle arbeitenden Feldarbeiter sind schrecklich zugerichtet. Man vermutet unter den Trümmern noch etwa 100 Tote. Auch unter den Trümmern der Oppauer Häuser sind noch Tote und Verwundete anzunehmen. Groh ist die Zahl der verwundeteit Kinder von Oppau. Viele Fami­lien kampieren im Freien. In den Rachmittags- ftunben wurde die Absperrung verstärkt. Im

Beileid auSgedrückt.

M ü n ch e n. 21. Sept. iWTD.) Aus Anlab des Ludwigshafener ExplvsivnSunglücks haben die pfälzischen Abgeordneten der Bayerischen VolkS» partei einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, wo­nach bie 6taat6regierung durch den Landtag er­mächtigt werden soll, zur Unterstützung der durch das schreckliche Unglück in der Badischen Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen betrof­fenen Personen die notwendigen Mi t tc l bereit z u stellen. Von den pfälzischen Ab­geordneten der Bayerischen Mittelpartei wird an Die Regierung die dringliche Anfrage gerichtet, welche Schritte sie anlählich des schrecklichen Un­glücks zur Hilfeleistung zu tun gedenke.

Hohenheim. 21. Sept. (WTB.) Am hur­tigen vormittag meldeten die Instrumente der hiesigen Erdbebenwarte um 7,32 ein ziemlich starkeSRahbeben, allo zur gleichen Stunde, in der die riesenhafte Explosion in der Badischen Anilinfabrik in Ludwigshafen erfolgte. Man mag daraus ermessen, wie stark die Erschütterung der

Explosion war.

rm. Darmstadt, 21. Sept. Auch von hier ist eine SanitätSabteilungmit Kranken­autos. Aerzten ufto. nach der Unglücksstelle abge­gangen. Auster den Rachbarorten und -Städten haben auch viele Ortschaften weiterer Entfernung, insbesondere die meisten Orte der Bergstrahe, an Scheiben ufto. grosten Schaden erlitten. Ein soeben von der Unglücksstelle zurückgekehrter Augen­zeuge schildert den Eindruck als geradezu nieder­schmetternd. Ganz Oppau ist ein Trümmerhaufen, aus dem hier und da noch einige Schornsteine hervorragen Ein Chaos von Trümmern, Steinen. Eisen, Rauch, Gestank, Feuer und Menschenteilen geben ein erschütterndes Bild. Sanitäter und Hilfskräfte, aller Schichten sind bemüht. Tote und Verunglückte auS den Trümmern herauszubringen, deren Zahl noch nicht festzustellen ist. Die Gewalt Stogm üni> nerhKfrm ÄuSstmsl Ober dm Ter- I beä Shif^tude« d-ig> 'ich tn ntem ihrer Pramilienmitaüeber zu erhalten Leider I an den ßtfentetlen, Kesseln, Betonbauten ufto., d ffnb auch S Sfinb^ b^ stch gerate auf wie Strohhalme und Holzkisten zusammengedruckt tem Tkg< in dieSchule befanden. irilS getötet, find Sanatits- ^b^dere Personen, wie Kraft- L verwundet toorten. Die Direktion erliest autoS auS ^^.^den d« näheren und weiteren heute nachnrittaa eine Bekanntmachung, in der Entfernung smd bei dem Hllfswerk tätig sie mitteilt, datz die Gefahren weiterer Explo- mc. Fran kf u r t a. M., 22.- Septz Die Op llonen ausaeschlossen sind Pauer Salpeterexplosion hat trotz der weiten Ent

lioiwm 7®; fernung von fast 100 Kilometern hier grost-n

Ludwigshafen 21, ^pt, (WTB.) Die | OTg<>ri$tet Eine ganze Anzahl von Ge»

D i r e k t i 0 n d e r A n i l l n f a b r, k teilt fol^ schästshäusern büstte ihre grosten Schaufenster etn, die vollkommen zertrümmert wurden. Auf der Zeil muhte ein Schokoladeladen es sich gefallen lallen, dah der zerstörte Erker auSgrplündert wurde, bis ein Supomann davor Wache hielt. In der Fahrgafse wurden in einer Etage sämtliche Fenster zertrümmert, überhaupt gab es in der Stadt viel Arbeit für die Glaser. Allgemein meinte man, es handele sich um ein Erdbeben.

4 Dad-Rauheirn, 21. Sept. Der starke Luftdruck, den die Ludwigshafener Explosion ver­ursachte, wurde heute früh 3/*8 ^ihr auch hier noch deutlich verspürt Desondevs in den oberen Stockwerken der Häuser machten sich heftige

Köln, 21. Sept. AuS »im allgemeinen gut unterrichteter Quelle" geht derKöln, x tg.' fol­gende Meldung zu: Ich höre, dast das Zentrum den preustischen Ministerpräsidentenposten Dr. P 0 r s ch übertragen will, und dast S t e g e r Wald dann das Kultusministerium erhalten soll. Diese Ernennungen sind Wohl noch nicht endgültig.

1-Uhr- 1-Uhr- Schluh- Schluh-1 Inzwischen haben wegen der Bildung der Kurs Kurs Kurs KurS ~ ' £ nn~

19.9. 77,50 76*75

Mannheims sind bisher keine Verluste an Menschenleben au beklaaen. Dagegen kommen auS Ludwigshafen die beunruhigendsten

Äm roten Band wird LUHNS erkannt!

Luhns-Seifen mit dem roten Band sind überall im Land bekannt

Vertreteri Ludwig Schöck, Gießen, Fernsprecher 1624»

n ist nach Den Dornegenoen oieioungen r. m<»[ben

eine T^usterfcheibe unbeschädigt Ludwigshafen aleichz'eitig um 7.33 Uhr stehen ae-

grvst die ^uUerschutteru^war^beweist dre Tat o(iebeng H also der Augenbllck der Srpio-

fache, dah sich eine zwrschen | Hon. - Der Reichskanzler hat im Ramen

c.a"i t hob der Reichsregierung der bayerischen StaatSregie-

Strahenb^hn sekun^nlang auS de ^ch rung, dem Regierungspräsidenten von Speyer und

D« Umfang .^Katastrophe '^ noch mch^ab^ Stadt Mannheim auS Anlast deS schweren SKS» M5 w V toüerc in O»»au t.teorMif» fern

folgten, brach ein Bran 0 aus ^5Dn.cJ>cl.mr.^S!1 j fleft nichts mehr Der Ort Oppau ist fast voll- j ständig zerstört, die Verwüstungen smd geradezu grauenhaft Auf den ©traben unb unter ten Trümmern ter eingestürzten liegen Tote

und Verwundete. Die Ueberlebenten fluchteten unter Zurücklassung ihrer $ab<Man und in die weitere Umgebung. Die die Exploston erfolgt ist. weih man bts letzt nicht genau. Es wird vermutet, dast sich in der Dampfkesselzentrale Knallgas gebildet hat, eine andere Version geht dahin dast in ter Kupferwaschereu bie unter 2000 Atmosphären Druck arbeitet, Knallgas ent­standen ist Zur Zeit ter Explosion toqten in dem Werk von ten 8000 Arbeitern etwa 2500 tm betrieb Das Laboratoriumsgebäute, in dem 800 Arbeiter beschäftigt sind, wurde durch ten Luftdruck empvrgrhoben und begrub die Arbeiter unter sich. Bis gegen 2 Uhr nachmittag« waren 200 Tote geborgen. Sine mindesten« gleich grobe Zahl liegt noch unter den Trümmern. Wieviel Opfer die Katastrophe forderte, kann erst in den nächsten Tagen festgestellt werden. Die ©traben Oppaus sind gedrängt voll von Qa ft automobil? und Krankenwagen für die Ausnahme ter Toten und Verwundeten. Die Feuerwehren ter Pfalz find fast vollzählig anwesend und versuchen ten Brand einzudämmen. Auf ten 6traben Oppaus und ter Rachbarorte Friesenheim und Oggersheim sieht man allenthalben blutende, verbundene Ge­sichter Von den groben Fabrikgebäuden sind die meterdicken Betonpfeiler zu Staub zermalmt. Wo die neun Gasometer standen, die 50 000 Kubik­meter Ga« enthielten, befindet sich ein riesenhafter ExplosionStrichter von 90 Metern Breite. Der grfcfjte Teil der Einwohner Oppau« dürfte durch das Unglück um Hab und Gut gekommen sein. An der Unfallstelle spielen sich seit heute vor- mittag herzzerreibende Szenen ab Die Ange­hörigen der Arbeiter drängen sich an den Ein-

9'1"9 ßO 2377 40 I geleitet Es mo vier xranicnauioe mu unl> trter =kr»te na* Lud-

457*- 458' - wigshafen abgegangen. Um V3I2 Ubr 9cb®n 406*56 407'451 weitere ärztliche HllfSkräfte ab. Um 12.12 Uhr 109 39 109 61 folgen mittel« O-Zügen toeitere 50 Samariter 76695 768',55 und 10 Aerzte. gleichzeitig mit ter entsprechenden , Menge von Verbands- und sonstigem Htlss-

1423'55142635 I material.

KabinettSwechfel nn Reich mid in Preußen?

fianbel i (3 einem Teil ter Auflage wiederholt.)

»«rUa.21. 6tot T6rf.nftimmung*- Da« «kpl-st-nlunglück tn SuHtrig^aHn, bild Da die Dellerung des Markkurfe« later Mannheim, 21. Sept. (WTB.) Ra« nicht anhielt, unter dem Sinflub ter traurigai weiteren Meldungen derReuen Badiscyen deutschen Fwanzlage vielmehr eine weitere Ente LandeSzeitung" handelt eS sich bei dem U n * Wertung eintrat, setzte sich am Devisenmarkt au<y fl[QdinO!>pau um die Erplvswn deS GaS-

S?!r« »5

mif Da« Geschäft war bater auf allen Märkten alÜckSstätte ist in undurchdringlichen Rauck ge- wieder rtzcht lebhaft wenn e« auch in ten Sinheits- hüllt. Die Auswirkung der Explosion in Oppau furfen noch nicht an'die frühere Rekordhöhe heran- h^t sich besonders schwer in Waldhof und reichte. Von Divitentenpapieren standen Montan- Sandhofen bemerkbar gemacht. Auch bei werte bei Steigerungen von 10 bi« 40 Prozent im Mittelpunkte. Bei ten anderen Industrie- papieren betrugen die Erhöhungen durchschnittlich 10 bis 20 Prozent. Desonters lebhaft waren die Umsätze in Phönix, Essener Steinkohlen, H<M>ener,

^inkteHo^fmann^^urch^^ cm deren ^^bei^Dt^gerungen I M a' i n - sind schwer beschädigt und tei^eise von 50 bis 70 Prozent Rheinmetall war sogar um zertrümmert. In der Vlllenstadt im Osten 85 Prozent und Bismarckhütte nach den lenttägigen - * *" 1-1 00 T" ""

Einbusten um 110 Prozent gebessert. Von Valuta­papieren stiegen Mexikaner um 50 bi« 136 Prozent. Auch Petroleum und OtaviS waren wesentlich ge­bessert. Am Bankenmarkt betrugen die KurS-

gewinne bis über 10 Prozent I fcVnba u~e r"in ter Friesenheimer Strafte

^ngen ünbTub^in°dn ÄftÄ

^tÄhkabmen gegen bi, hie, Ä

«V 21. Sepi. Mörlen- trieb der Sabrit muht, eingestellt «erben.

stimmunasbild. Schon zu Beginn zeigte sich, Bei der Firma Huth gab eS Stoben ®e- bab die lebhafte Geschäftstätigkeit merklich nach- häuteschaten. Der ^erschuppen wurde Vernich- aclassen hat. Es überwogen heute wieder Kauf- tet. Sieben verletzte Personen von ter Fabrik must- orbre« Am Markt ter unnotierten Werte war ten zum Spital gebracht werten.

die Haltung unregelmästig. Benz Motoren zogen Bei ter Fabrik Sisenkonstruktion 3 o f e f an In Montanattien stellten sich die ersten Ro- Lanz in ter Friesenheimer ©träte beträgt tet tuen durchweg höher Sehr gesucht waren Har- ^^ch die Explosion verursachte Schaden über bener. Schiffahrtsaktien ruhiger. Lebhaft gesta - 400 qoO Mark.

tete sich ter Verkehr in Mexikaner. Die Dorfe Darmstadt, 21. vept. (WTB.) Die Er- schlotz fest. PrivatdiSkont37* Prozent. schütterung infolge der Explosion in Oppau

Frankfurt a. TL, 22 September. ^ar in ter Stadt Darmstadt so heftig, dab in cR,rrtn,r Devisenmarkt. etwa 12 Geschäftshäusern ter Stadt die Erkeb-

ISÄSÄÄ"

51ott<rt. 3306,66 33?3,35 3<M.O5 3440,96 @ ( a n Mutt a.^

ÄT Ä Ä Ä 237/401 geleitet. « sind »ter_ÄrantenauM mit »ölte« - - 154,80 155,20

444,55 445,45

Reichsregierung Verhandlungen zwischen 21. ß. I ten Sozialdemokraten in Görlitz, der 77,50 DeutschenVolksparteiin Heidelberg und 75,- dem Zentrum in Berlin stattgeiunden, dte sol- 78,30 gente Grundzüge haben sollen: man will unter 64,25 allen Umständen St res emann mit Ra- 237,25 thenau in« Kabinett haben und erfterm das 375, -MinifleriurndesAeutzern arbiden. R o - 307,- h en würde eine Gesandtschaft bekommen. Man würde ihm Washington anbieten, nimmt jedoch an, datz er wieder in den Haag Aht. Unter der Voraussetzung, datz die Deutsche Vollspartei das preutzische Finanzministerium erhält, loh tet Sozialdemokrat Kell die Reichsfinanzen erhalte.!, Zentrum und Sozialdemokratie legen, wie ich höre, auf da« Verbleiben Wirths als Reichs^ kanzler keinen Wert mehr Al« lern Rachfolger wird ter Reichstagspräfttent Lobe genannt Die Verhandlungen sind noch nicht ab-