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20. Okt.

Freienseen. 18. Oft. Wir hatten schon

19. Dfct

Datum:

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1h. 51

kommen.

22,62

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Marknotierungen.

19. 10

Schweizer Franken

100 Fl- = 186.-

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London . Italien . Brüssel . Budapest Aeuyork. Agra in . Bukarest

3,25 1,78

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1747,-

Fr. £ L. Fr. Kr. r Kr.

3. mifgem

Datum: Zürich . . . Anrsterdam Stopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Aeuhork . .

Ar. 53 (?

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2. wer sei Werber 30. Okt reichen i

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20.10.

77,50

70,50 81,-

62,50

398,- 408,- 368,- 396,-

500,-

182.50

3.16 0.375 5.65

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38 25

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541.-

1.30

3.90

lerer Qualität 800900 Mf.. geringer Qualität 700--800 Mk., Hammel 300550 Mk- Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 12001400 Mk.. von 80100 Kg. 14001500 Mk., alle schwereren Sorten einschl. bester Qualitäten 14001500 Mk. Außerdem wurden 28 Rinder ohne amtliche Preis» Notierung gehandelt. Die Marttareise liegen um so viel über den Stallpreis, als sie die nicht unerheb­lichen Gewichtsverluste, Spesen und Händler­gewinn in sich schließen.

Ehristiania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . Helstngfors . . Italien.....

London .... Aeuhork .... Paris.....

Schweiz .... Spanien .... Wien (alles) . Deutsch-Oesterr. Prag......

Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel

Rummels Hehr gereizt, was auch verständlich ist, wenn man>enrt, daß jeder Arbeiter mindestens 1000 Mark an Lohn verloren hat.

Jedenfalls verspricht das Programm m dieser Auswahl einen interessanten Kunstgenuß. Das Konzert findet um, 5 älhr in der Aula statt. Karten sind bei Ernst Challier (Musikalien­handlung) und auch an der Kasse zu haben.

100 L.

Märkte.

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elettr.-Gef. . . Felten L Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......

Daimler.......

4° o Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtfche. Bereinsbank

. 3976,- 3984 - . 269,70 270,30 . 659,30 660,70 . 537,95 670,70

8.25 ,61

400,- 350 - 365,- 925,50 890,- 838,- 870,-

1120 908,- 908,-

1030,-

700,-

685,- 674,60

998,- 649,75

594,- 549,-

62,- 800,-

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«'s die die H 'vllte n § oew ntung i Naleg icheidn lornos Leben, so fal Londoi Revier polnisch Lebens wird d Mg a der un sie tob ersvnn, Nischen -tost

1.7.14.

. Fr. 125.40 . Fl. 59.20 . Kr. 88.80 . Är. 117.80 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Sh. 97.80 . Fr. 125.40 . ? 23.80

betresst"!

2lui über M Aesthbl.

§1-1 vom 28- ?21 d-r und ZchieM

§2. kundung I

Der

3.50 0.30

5.85

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38.60 0.70

546.-

1.90 4.-

9,12

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Handel.

Berlin, 20. Okt. B ö r s en st i m m u n g s- bild An der heutigen Börse überwog wiederum die Kauflust des Publikums, das bei den Banken und Banksirmen enorme Grohauftrage für Groh- verkehr-s- und Einheitskurse-Dividendenpapiere aufgegeben hatte. Da aber an den zwei börsen­freien Tagen ein empfindlicher Rückschlag am Devisenmarkt eingetreten war, der sich heute in­folge der in Aeuhork eingetretenen Besserung des Markkurses fortsetzte, und die Devisen Aeuhork bis auf ungefähr 156, London auf 625 und Hol­land auf 1350 herabdrückte, realisierte die Dorsen- spekulation und ihre Gefolgschaft, so das; sich in das Bild neuer starker Kurssteigerungen ver- einzelt auch Kursrückgänge mischten. Hiervon wurden namentlich diejenigen Papiere betroffen, die in der letzten Zeit bedeutend gesteigert worden sind wie Aorddeutsche Wolle, und Leonhardt Tietz mit Einbußen von je 140 Prozent. Die gleich­zeitige starke Ermattung der Dalutapapiere, wie Mexikaner um 160230 und Canadas und Otavis wurde erklärt durch den Devisenrückgang. Don diesen Rückgängen abgesehen, blieb aber die Grundstimmung außerordentlich fest. Das Treiben in den Börsensälen war äußerst geschäftig und die Kurssteigerungen betrugen durchschnittlich 20 bis 60 Prozent. Bevorzugt waren Montanwerte, be­sonders oberschlesische. Chemische Werte erziel­ten Kursgewinne bis 100 und darüber. -Heber 100 bis annähernd 200 und vereinzelt darüber wurden höher bezahlt Essener Steinkohlen, Elber­felder Farben, Gesellschaft für elektrische Unter­nehmungen, Gebr. Körting, Charlottenburger Wasser und Chemische Griesheim. Der Markt der unnotierten Werte bot das gleiche Bild äußer­ster Geschäftigkeit bei weiteren starken Kurssteige­rungen. Don fest verzinslichen Werten lag starkes Angebot vor in Anleihen der Ginzelstaaten, das aber durch Auslandskäufe glatt ausgenommen wurde. Hypothekenpfandbriefe erneut um 2 bis 3 Prozent gesteigert. Sehr feste Haltung wiesen bei Besserungen von 410 Prozent ungarische und österreichische Anleihen und Prioritäten auf. Infolge der überaus starken Kauflust ist wiederum mit erheblicher Verzögerung der Feststellung der Einheitskurse zu rechnen. '

Frankfurt a. M., 21. Oktober.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Kurs Kurs Kurs 17. 10. 20.10. 19.10.

77,50 -,-

80'-

Arrs Stabt und Land.

Gleben, den 21. Oft. 1921.

Der Konzertverein

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Datum:

5°/a Dtfch. Kriegsanl. 4*/oDtfch. Reichsanl. 3°/, Dtfch. Reichsanl. 4e/0 Preuß. Konsols Harnburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Aationalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke Bud.- Eisenw.-Akt.. D.-Luxemb. Dergw..

Gelsenkirch. Bergw.. -,

Harpener Bergbau. 1080, Oberfchl. Eifenb.-B. 810, Oberfchlef. Gifenind. 809, Phönix-Bergb.-Att.1040,

Züricher Devisenmarkt.^

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Ausl 1921 svrdl vorMgß 'indendel loder 191

Cßeil beachtens

1. \ und Av» Lohnvl über ih Bewerb barer, ist jcdoc nach bei dieser ö fuhren. Mhlvoi

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Frankfurter Schweine- und Kleinviehmartt.

Frankfurt a. M., 20. Okt. Amtlich. Bei lebhaftem Handel wurde der Markt geräumt 1 machen werden

Kalber zogen im Preise an. 558 Kalb«:, 798 Schafe und Preisen wurden angelegt pr. Ztr. für Kälber bester Qualität 900

oder ihres Willens, den Inhalt durch die beiden Parteien befolgt zu sehen, sowie mit der An- drohung von Zwangsmaßnahmen, falls einer der Beteiligten sich weigern sollte, das Edikt zu unterschreiben. Der zweite Teil der den Vertretern Polens und Deutschlands zu über- gebenden Mitteilung enthält die Angabe der Grenzlinie zwischen Deutschland und Polen in Oberschlesien sowie die Aufstellung der Hebergangsmatznahmen. die dazu be­stimmt sind, ben Fortbestand des Wirtschafts» lebens in Oberschlesien sicher zu stellen und die Schwierigkeiten der Heberaangsperiode auf ein Minimum zu beschränfen. Diese Maßnahmen be­treffen besonders die Eisenbahnver-waltung, daS Münzwesen und den Zvlldienst, das Postwesen, die Arbeitergesetzgebung, den Derkehr zwischen den beiden Ländern, die Ernennung einer ge­mischten Kommission zur Regelung der Schwierrg- keiten zwischen den beiden Regierungen für eine Dauer von 15 Jahren. Abgesehen von diesen wirtschaftlichen Maßnahmen liegt die Entscheidung per alliierten Maßnahmen vor, bezugnehmend auf die Aationalität der beteiligten Bevölkerungs­kreise und den Schutz der Minoritäten in Ober­schlesien Das für das Inkrafttreten dieser Ent- scheidungen vorgesehene Verfahren wird etwa da­folgende sein: Heute abend ist an die interalliierte Kommission in Oppeln von der endgültigen Ent­scheidung in Genf, die b^ite nachmittag von der Botschafterkonferenz getroffen worden [ft, Mit­teilung gemacht worden. Gleichzeitig ist die deutsch- polnische Grenzfestsetzungskommission unter dem -Dorfitz des Generals Supont, welche schon in Tätigkeit ist, aufgefordert worden, eine Unterfom- Mission zu ernennen, die unverzüglich mit der Be- grenzungSarbeit in Oberschlesien beginnen soll. Die polnische und die d e u t s ch e R e g i e» r u n g werden a u f ge fordert werden, binnen a ch t T a g e n einen Bevollmächtigten zum Beginn der Derhandlungen bezüglich des provisorischen Wirtschaftsregimes zu bezeichnen, sowie Delegierte zu einer gemischten Derwaltunaskommission zu er­nennen. Gleichzeitig soll der Völkerbund gebeten werden, den Präsidenten dieser VerwaltungSkom- mission zu bezeichnen, der, wie bekannt^ ein Reu- traler sein muh. Die Mitteilung vom Morgen hat keinen formellen Sharakter. Die offizielle Bekannt­machung mit Folgerungen, die der Versailler Dert'-ag vorsieht, soll erst später übermittelt wer­den Die Mitteilung der Botschafterkonferenz soll morgen (Donnerstagi gegen Abmd bcroftentW werden. ES ist wah^cheinlich, daß der Völkerbund den Wortlaut dieser Mitteilungen den alliierten Mächten bekannt geben wird. In zuständigen Krei­sen glaubt man, daß Deutschland und Polen keine Schwierigkeiten hinsichtlich der AussührungSart

diesergerechten und praktischen Entscheidung I machen werden.

mc. Höchst a. M., 19. Ott. In allen Be­trieben der Höchster Farbwerke wird wieder ge­arbeitet. Die aufgeforderten Arbeiter haben samt und sonders Folge geleistet und sind in die 'Be­triebe zurückgekehrt. Aatürlich hat die Fabrik- I (citung die als Heyer bekannten Leute nicht wie- 73 auf 13 I der eingestellt. Die Stimmung innerhalb der Ar- t, so daß in I beiterschaft ist gegen die QlnfÜfter des ganzen

gewissen Berufen eine Beamtenflucht eingesetzt habe Die Desoldungsordnung müsse geändert werden nicht in der Einstufung, sondern in der Festsetzung der Grundgehälter. Aus verwaltungs­organisatorischem Wege rönne manche Besserung erreicht werden. Das Reichspenfronsge- s e h stelle infolge der Haltung des Zentrums und der sozialdemokratischen Partei die neu verreich- lichten Beamten des Eisenbahn-, Zoll- und Sieuer- wesens schlechter als die preußischen und bayeri­schen Staatsbeamten. Wenn der Trgänzungsent- wurf zum Pensionsgesetz, der den Nebenverdienst in Anrechnung bringe, Wirkungskraft erhalte, so werde damit Strebsamkeit und Arbeitswille un­terbunden. Die älnzweckmäßigkeit des Alters- g e s e tz e s in Preußen habe sich in der Durch­führung erwiesen. Es sei zu erwarten, daß es demnächst aufgehoben werde. Aicht das Alter sondern die Leistungsfähigkeit müsse entscheidend sein. Auch das Sperrgesetz, das von Anfang an von den Deutschnationalen als ein Eingriff in die Rechte der Länder und Gemeinden abge­lehnt worden sei, würde wohl heute von sämt­lichen Parteien verworfen werden. Aach kurzen Ausführungen über das Streikrecht der Be­amten kam der Referent auf die Teuerungs­zulagen und das. O r t s k l a s s e n s y st e m zu sprechen. Durch die Differenzierung des Teue­rungsfaktors sei vielfach Anlaß zu Klagen ge­geben worden. Die Beamtenschaft müsse sich mit dem bestehenden dreiteiligen Ortsklassengesetz ab­finden. Erst nach der Vorlegung des gesamten Ortsllassenverzeichnisses könne man Schlüsse zie­hen in welche Klasse eine Stadt endgültig einge­stellt werde. - An die faß 2Vs Stunden aus- füllenden Ausführungen des Referenten schloß sich eine lebhafte Aussprache an, an der sich Herren von der demokratischen und mehrheits­sozialistischen Partei beteiligten. Den gegen seine Partei und ihn persönlich erhobenen Vorwürfen trat Herr Schmidt in seinem Schlußwort noch­mals entgegen.

Kreis Schotten.

Bobenhausen, 19. Oft. Man hat in Aussicht genommen, auf der Südseite des alten Friedhofs, gegenüber dem Schiff der Kirche, em Ehrendenkmal für die Heldensöhne unseres Dorfes zu errichten. Der Platz wird durch gewal­tige Lindenbäume und hohen Fichten einge^thmt. Die Bestände unseres Gemeindearchivs sind in voriger Woche von Prof. Dr. Roes­ch e n - Laubach genau geordnet und verzeichnet worden. Diele wertvolle Akten und Urkunden haben sich gefunden, da unser Ort früher der Mittelpunkt eines eigenen Gerichtes war.

eröffnet seine Wintersaison Sonntag den 23. Ok­tober mit einem Kammermusikabend, für welchen das hier ebenso bekannte wie beliebte Schörg-Quartett aus Würzburg gewonnen tst. Das Programm bringt diesmal in der Haupt­sache moderne Kammermusik, wenn man von dem kleinen nachgelassenen OMoll-Quartettsah von Schubert absieht: neu für die hiesigen Konzertbc- sucher sind jedenfalls das Quartett von Grieg, die Italienische Serenade von Wolf und das B= DuP^Quartett v. Brahms. Das Q-Moll-Quartett von Grieg op. 27, das den meisten wohl noch von seinen Klavier- und Orchesterkompositionen her bekannt sein dürfte (einschließlich der 3 schönen Diolinsonaten), zeichnet sich llanglich, wie über­haupt die modernen Quartette gegenüber den klassischen, durch ausgesprochene Polyvhonie aus, die lediglich durch die reichlichere Verwendung von Doppelgriften in allen Stimmen erreicht wird, so dah man stellenweise fast meinen mochte, ein lleines Kammerorchester zu hören. Die Schemen sind klar; Kraft und Schwung und reiche Melodik sind gerade diesem Quartett zu eigen, so dah es fast nie seine zündende Wirkung verfehlt H u g o Wolfsitalienische Serenade" in O-Dur ein Kabinettstückchen musikalischer Feinmalerei, ist so­wohl für Streichguartett als auch für lleines Orchester (Streicher, Bläser, Solobratsche) kom­poniert. ein Beweis, wie sehr dies Wlrkchen vom Komponisten geschäht wurde. 1904 wurde es zum ersten Male in Wien gespielt und mit stürmischem <Veifall ausgenommen. Die Orchesterbearbeitung bildete einstmals ein Bravourstückchen des ehe­maligen Kaiserorchesters unter Weingartner und muhte stets wiederholt werden. Wolf hörte das Werk, welches 1894 als Bruchstück einer größer angelegten Komposition erschien, niemals. Von Alax Reger wurde es für Klavier zu 4 Händen übertragen (erschienen bei Bote und Bock, Berlin).

Das B-Dur-Quartett op. 67 von B r a h m s ist das letzte seiner Streichquartette, mit welchem er ganz neue Dahnen in bezug auf Form, Klang und Satz beschritt; es ist 1875 etwa entstan­den, zu jener Zeit, als DrahmS zu einem längeren Sommeraufenthalt in Ziegelhausen bei Heidel­berg weilte; aus dieser Zeit stammt eine Reihe von'Liedern (u. a. das herrliche LiedAbend- «gen) und Duetten. Aus diesem Quartett, ins­besondere dem Andantesah mit seiner gesättigt schwärmerischen Melodie, spricht behagliche Ruhe und Zufriedenheit. Ganz eigenartig ist die bevor­zugte Verwendung der Bratsche, welches Instru­ment man vergleiche nur die Altlieder mit v - - , , ..

Drcüschenbegleitung BrahmS ja sehr liebte; berichtet, dah unsere Gemeinde Gelegenheit hatte so erklingt im 3. Satze ein leidenschaftliches, zum als Ersah für die unbrauchbare K i r ch e n o r g e 1 Dell auch wehmütiges Thema von der Bratsche, eine solche in K ö n i g st e i n i m a u n u s zu er- das alternierend von der Primageige fortgespon- werben, dah aber der Denkmalpfleger aus bau- nen wird. Der Schlußsatz bringt ein volkstümliches stilistischen Gründen gegen die Aufstellung der Thema mit Variationen und leitet schließlich neuen Orgel sich erklärt hatte. Es ist nun vielleicht zum behaglichen Anfangsthema des ersten Satzes doch möglich, daß die Königsteiner Orgel erworben zurück Das Quartett ist dem Physiologen Pro- wird. Prof. Mendelsohn aus Darmstadt hat fessor' Engelmann in ältrecht gewidmet, welchen nämlich die Königsteiner Orgel geprüft undJeft° Brahms in Zürich kennen Lernte und als gewand- gestellt, dah der geforderte Preis von 35000Mk. ten Cellist sehr schätzte. im Verhältnis zur hervorragenden Gute be£ Wer-

---- -" -----kes außerordentlich niedrig sei. Einschließlich des Transports würde pie Orgel auf nur 42 000 Mk.

9,78 9,82 9^08

175,80 176^20 169,30

vz. Marburg, 20. Okt. Damit die Markt- gäste wissen, wie bod) sie mit ihren Forderungen bzw. Angeboten gehen können, werden jetzt wieder sog Richtpreise bekanntgegeben. Sie stellten sich heute wie folgt: Butter das Pfund 29 Mark» Eier das Stück 2.30 Mk., Kochkäse bad Pfund 7 Mk., Spinat das Pfund 2.20 Mk., Möhren bad Pfund 1 30 Mk., Oberkohlrabi das Stück 65 Pf., ^nterkohlrabi bas Stück 50 Pf., Zwiebeln das Pfund 1 30 Mk., Weißkraut das Pfund 1.25 Mk., Rotkraut das Pfund 1.35 Mk, Wirsing dasPfund 1 45 Mk. Aepfel l.Güte 2.50 Mk., 2. Güte 1.50 Mark, Kvchäpfel 1.10 Mk., Dirnen 1. Güte 2.50 Mark, 2. Güte 1 Mk. das Pfund. Eier kosteten heute 2 Mk., auch das Kraut war bedeutend billiger wie oben gesagt. m c

ff. Schotten, 19. Okt. Lebhaften Derkeht brachte der gestrige Her bst markt. Die Feld­arbeiten sind beendet, und so kamen denn die Land­leute aus der näheren und weiteren Umgebung schon in aller Frühe in großen Scharen zu Wagen und zu Fuß, um hier ihre Einkäufe zu besorgen. - Der Auftrieb der Schweine betrug 140 Stück. Die Preise bewegten sich ziemllich auf der Höhe der Frankfurter Aotierungen, während die Ferkel infolge der Kartoffelklappheit biS auf 60 bi« 70 Marl berabgegangen waren.

* Deutsche Sv lda ten g r ä b er in England. Das englische Arbeitsministerium er­greift, wie uns mitgeteilt wird, Mahnahmen, txnuit die Gräber in England gestorbener deutscher .scher Gefangener gut erhalten bleiben.

** Befreiung von der älmsatz-

Amsterdam-Rotterd. 5869,10 5880,90 5344,65 5355,35 Brüffel-Antwerpen. 1198,80 1201,20 1120,85 1123,15 . 2257,70 2162,30 2012,95 2017,05 . 3296,65 3303,30 3031,95 3038,05 -----. 3696,30 3703,70 234,75 235,25 614,35 615,65 614,35 617,65 157,84 158,16 1123,85 1126,15 3096.903103,10 2867,10 2872,90 2122,85 2127,15 2022,55 2027,55

Für 100 deutsche Mark wurden gezahll:

' - " 19.10. 20.10.

Börsenkurse.

Frankfurt Berkin 1-älhr- 1-llhr- Schluh- Schluß- Kurs

up. Groh-Eichen. 19. Oft. Gestern fand ein junges Ehepaar auf dem Wege nach Rup­pertenrod (der Mann ist Schaffner fn Frankfurt a. KL auS Ermenrod gebürtig, die FrLi von hier) Sprengkapseln verstreut liegen. Der Mann fegte eine Kapsel auf einen Stein und schlug mit einem anderen daraus. Die Kapsel explodierte und riß ihm mehrere Finger von der Hand ab;

** Befreiung von der llmsatz-1 auch am Kopf erlitt er schwere Verletzungen. Der » steuer Don der Warenurnsahsteuer befreit sind Verunglückte wurde durch ein Auw, das genwe , gemeinnützige und wohltätige Unter- vorüberfuhr, zur Klinik nach Drehen verbracht. F nehmen .lieber die Grenzen dieser Befreiung sind Die Sprengkapseln, die wohl zu technischen Zwecken fortgesetzt Entscheidungen des Reichsfinanzhofs dienen sollten, sind sicher verloren worden.

'» notwendig. Aach einem ^ser Urteile gilt die De°

fretung auch für eine Mittelstandsküche, in der I Ättty tyriCOVCrg.

Studenten, kaufmännische Angestellte usw. ver- # Friedberg, 19. Oft. Während der lehren, und die von einem Verein mit Vereinsbei- Herbstferien sammelten Schüler des hiesigen Leh- trägen und sonstigen Zuwendungen unterhalten rerfemtnar£ namhafte Beträge für das Deu t sch- wird. Kein ausschließlich gemeinnütziges Hnter- tum lm Auslande.

nehmen ist dagegen eine Viehwecd e Die mit Reichelsheim, 19. Oft. Gelegentlich

öffentlichen Mitteln zur entgeltli$en Aufnahme n Kirchweihe trieb sich hier ein junger

von Vieh der Landwirte errichtet ist. Mensch herum angeblich aus Bayern stammend,

♦♦ DeutschnationaleBeamtenver- D^rnädchen zur Mitreise nach seiner

sammlung. In der gut besuchten Deamtenver- \^mat veranlassen und ihnen höhere Löhne dort sarnmlung der Deutschnationalen Vollspartei im wollte. Die Gendarmerie nahm den

Hotel Grobherzog sprach am ^^^chabend fest da man in ihm einen Mädchen- at ei««ta9äa6ae?rt>net-r Schmidt- vEttrt«.

Stettin über die Stellung feiner Partei zu den y

Deamtenfragen. In sehr ausführlichen Einzeldar- Starkenburg UNd Nheinhe^en. legunqen gab Herr Schmidt einen Heberbliii dar- I . n on OFf xi» itni»

hörten Gegenüber den ernsten Gefahren, die dem und Frankfurtganz ^k^llcken^Straßen-

StHsrSÄ MS

K ix'seä s;«..

sei es nötig, dah er die parteipolitische neutrale

Linie nicht verlasse. Die deutschnationale Beamten- .yeffen

schäft werde sich hierfür stets einsetzen. Aur nach Dom Frankfurter Arbeitsmarkt.

schweren Kämpfen sei endlich die 1 Vs f a che F r a n kf u r t a. M., 19. Ott. Diegün-

Anrechnung d e r K r i e g s d i e n st z e i t für Entwicklung des Frankfurter Arbeitsmarktes, die Beamten zum Gesetz erhoben worden^ und ^.9 ^li begann, hat auch im S e P t e m b e r zwar gegen den Widerstand aller sozicllistis«chen .. n Fortgang genommen. Irn September tonn- Parteien. Das n « ue Beamt e n r e ch t 5Z68 Männer und 3150 Frauen in St.ll mg

kommen müsse und werde brinae die Anstellung tort>cn Arbeit fuchten 7273 Männer und

7 schematif<^ ^rchwhrung « zusammen 11465 Personen, denen

des Achtstundentages für die Beamten 11396 ©te(fen offen stände. Auch de Zahl der unmöglich, da Su grohe ^ngerechtigleiten damit ^fe^^g^mpfänger erfüllt et-ie wesentliche verbunden seien. Ernste Schwierigkeiten eiwuchsen (Sn>>, September befanbe:; sich ui

dem Beamtenstande durchdie Forderung des $^&fe,enfiirferge S51 Männer und 19 Frauen, Feindbundes, dah Deutschlands De- en ^35 Männer und 62 Frcruen im August, amten auf ^5 Prozent verringert ^erftü^una wurden 596 250 Mk. im Sep werden muhten Diese Forderung nmhte zum Ge° t 6)4 302 Ml. im August ausgezahlt,

setz erhoben werden trotzdem eine grohe Zah von _ Sl^nffertcc Masck-inen- und Feinindustrie ehemaligen alntervsftsteren noch auf Anstellung Monate hinaus mit starken Aufträgen

warteten, und die Beamten aus den verlorenen J.

Gebieten übernommen werden mußten und nun

nach dem Verlust eines sehr beamtenreichen Teiles I übtcDer Ruye m Docyst.

von Oberschlesien noch übernommen werden müs-

<en Das Besoldungsdienstalter werde in Zukunft vom 27. Jahre an gerechnet werden. .Sehr ausführlich sprach sich der Referent über die Ergänzungsprüfung aus als deren Vater er sich bekannte. Die Zusammenschachtelung der Besoldungsklassen von 7"

habe manches Unrecht mit sich gebracht, so daß in

Kirchliche Nachrichten.

Israel Religio ns - Gesellschaft. Sabbatfeier, 22. Ott. Freitag abd. 4.50. Sams­tag Dorrn. 8.00. Aachm. 4.00. Sabbatausgang 6 05. Sonntag nrorg. 6.15. Montag, 24., und Dienstag, 25. Ott. Hüttenfest­ende und Gefetzesfreude. 1. Tag: Vor­abend 5.00. Vorm. 8.00. Aachm. 4.00. 2. Tag: Vorabd. 6.00. Iugendfeier. Dorrn. 8.00. Aachm. 4.00. Festesausgang 6.00. Wochen- gcttesdienst: morg. 7.00, abds. 5.00.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die Mitteilung

der Botschasterkonferenz.

Pari-, 19. Oft. (Havas.) Die heute nach­mittag am Quai d'Orsay zusammentretende D o t - schaf terf onferenz hat, wie bereits gemel­det, die Redaktion der Mitteilung beendet, die morgen nachmittag den Regierungen Deutschland- und Polens bekannt gegeben wird. Diese Mit­teilung wird ein Sonderschreiben enthalten, ferner den Wortlaut der Entscheidung der Alliierten so­wie das Verfahren, das bei ihrer Anwendung befolgt werden soll. Diese Entscheidungen sind heute abend der interalliierten Kommission in Oppeln mitgeteilt worden. Die deutsch-polnische Grenzkommissivn ist beauftragt worden, unver­züglich zur Festsetzung der neuen Grenzlinie zwi­schen Polen und Deutschland in Oberschlesien zu schreiten Das Sonderschreiben erinnert an die Entstehung des vberschlesischen Problems, an die Bedingungen, unter denen der Oberste Rat den Völkerbundsrat in dieser Angelegenheit anrief, ferner an die Gründe, die diesen bestimmten, außer der territorialen Teilung auch wirtschaft­liche Maßnahmen festzusehen, in der Absicht, den Fortbestand des Wirtschaftslebens in den In­dustriebezirken sicher zu stellen. Das Sonderschrei­ben endet mit der klaren Bestätigung d e S äl e b e r ein f o m m e n s der Großmächte

23.22 23,28

53,90 54,16