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ICtttiff und Wissenschaft.

Hkssischt ^alidkS-Wandcrdühuc.

Der Weiterbestand der im vergangenen Jahr Leben gerufenen H ssischen Landes Wanderbühne S «sichert. Hat doch schon in vergangenen Jahre, as Unternehmen gewissermahen noch in den Ain schuhen steckte, die Bühne große kulturelle W geschaffen, und allseitige Anerkennung gesunden. Erfahrungen der ersten Spielzeit, auch der zahlreici über das ganze Reich verteilten gerneinnüh! Wandertheater, die untereinander in regem Gedanl austausch stehen, weisen neue Wege in organisatoris und technischer Hinsicht Bon dem Standpunkt c gehend, daß Unterstützungen nur in unbedingt i wendigen Grenzen in Anspruch genommen wer sollen, mutzte für größere Einnahmequellen geh werden. (Eine wesentliche Erhöhung der (Eintrittspi kam nicht in Frage Man entschloh sich daher, Gedanken einer befferen Ausnützung der Spielkr durch öftere Iweiteilung zur Tat werden lasten. Wenn z. B an einem Tag am Ort A grober Klassiker aufgesührt wurde, der das gesa Personal in Anspruch nahm, soll tagsdarauf gleichen Ort mit der Halste der Künstler ein wen personenreiches Stück vorgeführt werden, währ die andere Hälfte ir: benachbarten Ort B gleichze ein Lustspiel zur Aufführung bringt, das ebenf nur verhältnismätzig wenig Mitwirkende erfort Der Vorteil liegt auf der Hand: doppelte Einnah Möglichkeit an ein und demselben Tag. 3n den W stätlen des Landestheaters Darmstadt wird nach (Entroürlen der technischen Vorstände dieser Bül eine Stilbühne sowie eine kleinere Lustspielbühne di« Iweiteilung), über deren technische Einricht demnächst von berufener Seite berichtet werden gebaut. Als Gberspielleiter wurde Walter Jen früher Direktor des nunmehr polnischen Stadtthea in ©rauben} gewonnen.

Müller'sche Badeanstalt.

Wasserwärme der Lahn am 21. Juni: 14'

V#.-

Handel.

Berlin, 20. Juni. BSrsensti mUngsbild. Die Geschäftstätigkeit an Börse war abnehmend, obwohl bei Beg ein-elne Werte infolge fehlenden Angebr namhafte Besserungen erzielten, so Bochm hhiß, Buderus utib Harpener um 56 Pr Hüsch um 13 Proz., Katdowitzer um 6 Pr rLaurahütte um 8 Droz., Badische Anilin 20, Felten u. Guilleaume um 10 und Ad werke um 37 Proz. Am Schissahrtsakt mailte waren gleichfalls bemerkensw Besserungen zu verzeichnen. So stiegen Ha uni) Llol)O um« 5 b^w.' 4 Prozent. Im Verlc zeigte sich eher Neigung zur Abschwächung istillem Verkehr, aber ohne wesentliche Kl Veränderungen. Schantunabahn waren e sördlicher gedrückt, nämlich um etwa 20 P Am Anlagcmarkt blieb der Kursstand Haupte.t Die Devisenkurse waren wenig ändert, was mit dazu bei trug, die Geschä tätigkeit einzudämmen. In den ttut zu ( cheitskursen gel^a adelten Jndustricpapii gestaltete sich schließlich das Geschäft ins des starken Kaufandranges des Privatpi kums wieder außerordentlich umfangreidj weientlicl-cn Kurscrho-hnngen. Die Kurs Stellungen wurden hierdurch wieder au 'ordentlich verzögert.

Frankfurt a. M., 20. Juni. B ö r s 41immungsbild. Die Umfafotätigfcit (ruf allen Gebieten ziemlich lebhaft und feste Haltung konnte sich auch an der Ab 'börse erhalten. Es lserrschte besonders zu tyu Einlseitskursen notierten Werten ein yaftes Geschäft, wobei Maschinenfabrikal lebhaft gesucht blieben. Stärker war die 91 frage in Maschf. Karlsruhe sowie Mo Klein. Für Berlin-Frankfurter Gummif. Gummiwarcnf. Detcr hielt das Kanfinte an. Feinmechanik Jetter sehr fest, 1055 tax letzte 9Lotiz 890. Erne größere Kurssteigei erfuhren Bad. Anilin;, 650 plus 15 T

Behördliche Anzeig

Bekanntmachnng.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: die Firma Münnich, Althosf L Co., TRittcltrutfdx Elektrizitäts - Gesellsdiaft mit be- schränktrr Haftung zu Gießen. Gegenstand des Untenicl)nten5 ist der Bau und die Emrichtung von cldtriidym Anlagen jeder Art und Größe und insbesondere der Fortb.trieb der zu Gießen unter der Firma Münnich & Althosf bestehenden offenen Handclsnescllsdiaft. Das Slammkavital be­trägt 400000 Mk. Ter Geselisd)aftsvertrag ist am 5. April und am 20. Mai 1921 festgestellt. Ge­schäftsführer sind: Oswald Münnich in Gießen Und Earl Heinz Sdxtrfschrer in Bad-Nauheim. Gesellsclxiftrr sind: Oswald Münnich au Gießen, Emil Althosf au Rödgen, Karl Tietz zu Buchschlag, Kart Sdwrsscheer zu Bad-Nauheim. Die Gesell- sclvfter Münnich, Althoff und Tietz bringen als Sad^inlage ihren Anteil an der i*on ihnen in Gießen unter der Firma Münnich L Althosf be­triebenen offenen Haich.lsgesellschait mit Zubehör dergestalt ein. daß daS Geschäft vom 1 April 1921 an als aus Rechnung der GescllsdKU't mit beschränk- ter Haftung geführt angesch n wird. Der Wert dieser Einlagen wird bezüglich der Gesellschafter a) Münnich auf 60 000 Mk., b) Althosf aus 70000 Mk., c) Dietz an, 120 000 Mk. festgesetzt

Gießen, Nrn 14. Juni 1921. 6933B

______________Hefsiidvs Amtsgericht.______________

Bckanntnmchnng.

In unser Eleno's7nsd«ftsregister wtirde heute bezüglich der Riebeckfd»- ArbeitS und Siedlungs- Genos'ensäurst, eingetragene Genosmuchast mit be­schränkter .Haftr.s idii. Gießen e n e rwren Der Sitz der Geuvssensdtast ist nach. Halle verlegt

Gießen, den 16. Juni 1921 6932B

__Hessisches Amtsgericht_______

Bekanntmachung.

3n unser Genoffenschaftsregister wurde heute bei der Spar- und Darlehnskaffe e. G. m. b. H. in Lich eingetragen: Die Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genoffenschaft jetzt im Heffenland.

Lich, den 18. Juni 1921. 6954 D

Hessisches Amtsgericht.

vusjuijnyi v I I l n i i i uj t ut V I u> V N der Stadl Gießen wird am

Mittwoch den 15. Juni d. I., nachnr. 3 Uhr, Mittwoch den 22. Juni b. 3., nachnr. 3 11 he, Mittwoch den 29. Juni d. I., nadnn. 3 Uhr, im Jmvslokale Turnhalle der Stadtmädchen- chule, Schillerstraße 8 abgelialten Imp pflichtig im lausenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder sowie die rückständigen au2 früheren Jahren.

Die hiesigen Einwohner, welche imvfpflichtige Kinder haben, werden zur Benutzung dieser össent- liä^cn Termine mit Dem Bemerken eingeladen, datz alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung werk st ekligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten JahreS eine vierwöchige Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung setneS pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß auf seine Kosten be- geletzt wird.

Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche tm lausenden Jahre geboren sind, auf Wunsch chrer Vertreter geimpft.

Alle in einem Termine geimpften Kinder musten tn dem acht Tage später abgebalterum Termine zur Nachschau nochmals erscheinen.

Kinder. deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht w.rd, können gleichfalls dem Jmpsarzte in den öffentlichen Ter­minen vorgestellt werven.

Die Impflinge müien mit reiner Wäsche und rem gewaschenem Körver zur Jmvning gebracht werden. ES wird nur an einem Arme mit Lmnvhe aus dem Landesimpsinstitul geimpf:

Kinder aus Familien, in d.men ansteckende strankbeiken herrschen, dür'en nicht in die Ter- mme gebracht werden

Gießen, den 7. Juni 1921.

6610B

Ter Oberbürgerrnetster I. B.: K r e n, i e n. ^aki»rk veriilai unter (Barantie kann Brn, CU|Ull un) Nisten Qopf*. fileihet- nnb ?vi(\. vOfOll £00|t

Berkaus nut bet Haue Götz, öttfcut, Afterweg 1 ['**

It UJtfll U.ÜM4.VU VWV. *x «ni-**

bezüglich der Firma Münnich L Althosf in Gießen einffotraaen: Tas Geschäft ist auf dte Firma Müir- nich, Althosf & Co., Mitteldeutsdie Elektri^itäts-. Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen uberfleQanpCTL 16 1921. 6931B

Hessische- Amtsgericht.

Hengraöverftcigernng.

Donnerstag, den 23. Juni 1921. vormittags 8 Uhr anfangend, wird das Heugras der hiesigen Gemeinde versteigert. Die Törnbachwiese, Kellerbrunnentviese und das Baum stück vor dem Berg werden bei her Versteige­rung nicht vorgezeigt und kommen in der Hos- nrie>e zum Aus gebot. Zusammenkunft bei der Ziegelhütte.

A l le ndorf a. d. Lda., den 19. Junt 1921. Hessische Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.

Rein. 6948V

MUS SlkSeo Wenfteingaste Besitzer: HanS Stirilieer Eigener Brauerei.Ausschank Empfehle mein ff. Weizenbier Berkaus über die Straße ver 2 Mk. ohne Bsand

Heute sowie noch einige laset 08852 SoniertöetlltoletöefangstrttppeQ.BaueT Ciatr tt freit Es tadel ein HaaS Ktrziuger. hosreite-Versteigerung.

Samstag den 25. Juni nachm. 5 Uhr laste ich mein Wohnhaus, Neustadt 53, nebst Scheuer und Garten im hiesigen Rathaus- I iaale öffentlich meistbietend versteigern. lt$95D Otto Lein, Grünberg.

Für die hnts anläßlich unserer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzvch

W. Wadenpfuhl und Frau

Gießen, den 21. Juni 1921

illittmorfi, 22. Juni, obrnDö 8 Uftr jünfttirfi. im Vavaeiazimmer deS HotclS Großberzog: 1. WlM siiiöienoDeoo her Qrt-gruvve Gießen deS Bundes für Dreigltederung deS sozialen Qrganisnnrs.

8s ipriiit ßr. S. Pmcldim, 8nnfiurtt.$.

Gäste sind willkommen. Eintritt frei Bunö für Dreiglieberung der foj. Grganirmm ___________(Grtrgruppe Gießen). Gießener Turnerschaft.

Wir richten an unsere Miralieder die dringende Bitte, sich an dem Freitag den <4. Juni abends 7 Uhr im Stabtibeater stannndenden Tum- u. Sport-Abend recht Zahlreich zu beteiligen.

Nicht nur der gute Zweck, den diese Beran« ftaltuno veriolgt, sondern auch da» Jniereste für die deutsche Turnfache erfordert, daß dir Turner 'N möglichst großer Zah> et scheinen.

6!<6fh-| Ter TurnerichaftS-An-schntz.

! Billige Aisienbezüge:

glatt..........Mk. 26.50

festoniett .....Mk. 35 Z

ausgenäht.......Mk. 35.50 o

| Fritz Nowack