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bd^iwft-n mtikubilben. Die angeftrertgten Vev- fudr in btejer Richtung buben nun ui einem ardf- baren Ergebnis gnubn. und die laliadx, bub die ffonftruhuon desve iaoutect" technnch dnrchfüyr- bar ift kann als eovieen gelten freilich ist das tutt ein Anfang, und e* nnrh grober Verbesse ­rungen der neuen Maschine bedürfen, bevor sie ebenbürtig neben das die 3ta.jrug tritt oder die« gar übertrifft In Fachkreisen ist man der Ansicht, dab sich tnrfleicfct eine Form finden lassen nnrb, die bic eigeni dunen des alten Mugzeugcs und beS .^dioopterd" miteinander verbuchet und so das ideale tHugemq der Zukunft bariiellt

Kalypso alS Toten gätt in. Die Nymphe Kalypso, die Odsseuß durch ihre berüdeiür Schonbeit tu gewinnen sucht, aber an der Natten treue beS (trotzen Dulders scheitert, ist nicht eine Erfindung HomerS, sondern eine Gestalt der grte- it>ischeu Mythologie, deren tiefere Bedeutung die moderne Mythensmschung zu ergründen sucht. In einem umfassenden Derk bat nun der Heidelberger Svoachwissenschastler, Professor Hermann Qhmtert. den Beweis zu erbringen gesucht, dab die schön.- Tvrau eigentlich ein Tovesdümon sei Kaliwso soll eine Bort »renn ber bri hrn Indosermonen ah-« Keinem bekannten Gottheit sein, die den M.nischen »um Genuß eines elbischen Trank« orrfotfen und ramit dem Tode überliefern will, Homer aber hat diese düstere Bedeutung der Ätalnpfo »urürfgebrängt. weil er in ihr nur ein Gegenstück zu der Okttttn «Penelope hoben rrollte. der Odysseus treu blribt. Während di«- Gattin alle Zudringlichkeiten der freier adwchrt, läßt die Nymph atlr BeriührungS fünfte spielen, um ihren Mann zu betören PS sind hauptsächlich sprachliche Gründe, die zu dieser Teu tung Veranlassung geben. Kalypso bedeutet eigent sich dieSkrbergerin"; eS ist also eine Göttin, die die Toten birgt, und dahinter steckt eine Töven- gottbeit, die sich sogar noch bis über die indo­germanischen Zeiten hinaus zirrückverfolaen läßt ^Die Umwelt der Göttin, besonders ihre Grotte, ist auch bei Homer so geschildert, das; sie sich durch­aus als eine Schilderung deS Totenreich« ernannt loht. Her Verfasser hat in seinen writschichtigen Untersuchimgen bewiesen, dah btt Germanen eine irTfxülknbc Todesgotth it kannten, die mit einer älmlichen griechisllmi Göttin zusammcnhängt. Tab ober diese indogermanische, toten verhüllende Gott- (rit in der Gestalt der bomrrifrfm Kalypso erscheint, bleibt fraglich Eduard Sxrmann hebt in der Deut­schen Literaturzeitung mit Recht hervor, dab Homer eS nicht hätte wagen können, eine im Dolksalaubvr hastende Tolengöttin mit so weltlichen und irbifdm Zügen anSzustotten Es war ihm nur möglich, aus dieser düsteren Dämonin ein blültndeS veriüh rerisches Weib zu macken, wenn die Züge der Todesgöttin im Volksglauben bereits völlig her blaßt waren.

Turnen. Spiel und Sport.

Das morgen flxtttfmbente Fu ß dakl- Wettspiel vvner repräsentativer Mannschaf­ten auf dem Sportplatz an der Hardt dürste, wie uns geschrieben wird, den Höhepunkt der diesjäh­riger Fußballsaifon bilden. In brr Mannschaft des Berg.-Märk.-GaueS, die Städte DuiSburg.Tüs- fdborf, Elberfeld usw. imtfaffriib. fieben eine Reihe der bekanntesten westdeutschen Spielker, bie sckvn mehrfach repräsentativ tätig waren. Der Hessisch Sxnrrooto. Gau, Haupts ächlvch durch Spieler von Äkr'fd. Fulda und Marburg werteten, dürfte gegen diese Spieler einen schveren 5tanb haben. Aber größerer Eifer und Schnelligkeit Barm bei technisch besser ausgebildeten Rheinländern gefährlich wer­den. jedenfalls werden wir m absehbarer Zeit ein solch bedeutendes Spiel in Gießen sobald nicht mehr zu /ehen Mummen. Anschließend an das FußballwettipÄ spült die 2 Hockeymannschaft des Sportklubs gegen Fulda Borussia

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hätte rxxJj sehr otek mehr töten tonnen, wenn die Anlagen genügt hätten, um den Tran zu sieden (nn Bewcher der Station, G Ward Vrirc, erzäblt uns. wie der Doifisch m den irnfatnittirn Ge­wässern gejagt wird:ES ist ein eben fv leichtes toie nützliches Unternehmen, in diesem schönen Sonnenschein auf bie Walfisckiaad zu geben T«r Dot mache es dem Jäger nicht schwer Ihre fföpfe sind so voll Fett, daß sie für nichts anderes bar in Raum haben." erklärte mir einer von der Mannschaft unseres Schiffes. ..Sie nehmen nickt bie geringste Rote, von dem Walfiichsänger. der Mi der Harpuncii. Kanone stelu, nx*iui oa> Schiit an ihnen vorbeifLhn. Und dal sich dir Harpune neck dem lauten Üttall deS Abschn'ies tief in die Seite d?s Untieres gebohrt und b < See ist auf 50 Meter hin leuchtend not gefärbt von feinem Blut, dann schwimmen doch die anderen Dalc in dichter Reihe ruhig weiter und warten, bis bie Reibe an sie kommt Tie toten Tiere werden mit Winden aus die Vlattform der Fabrik gezogen, nachdem man lic nttt Tauen bis dorthin geschleppt hat Ter weiße Sv-ck w rd abgefänitten und gibt getockt das beste L-el Auch von dem Fleisch und aus den Knochen wird Cd gewonmm Ter Setter der Station, Kapitän lorgerfen, lud mich tum Essen an, und ich bekam ein Dorwiglidr» Stück Arisch vvcgrietzr. ..Äusgezeich'ctrS B-afiteak?" sagte ich ixi meiner Unschuld und empfing die Antwort: .Lern Beafsteak. sondern Dal isch". ES tfl das delikateste ö^etfdx das mtri such denken kann, und da eS nur ein Trittei so viel kästet wie Rindfleisch, so werden die Bewohner der Um- geaenb von Gibraltar sich wohl bald an diese treff» liebe Nahrung gewöhnen."

Aunst unUfienschaft.

Der senkrechte Flug. Londoner Blätter bringen bi? Nachricht, daß das in letzter Zeit so eifrig umstrittene Problem d?S senkrechten muged gelöst sei. Ein österveicknscher früherer Fliegerleutiiant, Stefan von Petr'5 n», bat den erste rHelicopteri" nn? diese Mar chmen genannt werden ßonfhmirrt, der sich zu einer Höhe von 160 Fnb erhob und für einig? Zeit in der Luft blieb. In der (nglidxn FachritschriftAero-- Plane" wird eine Photogvattne dieieS senkrechten Aufstimes veröffentlicht, und die Berichte öster­reichischer wie auch amerikanische Saä:verstän- diaer lassen bie Tatsache außer jebem Zweifel er scheinen. Tie Maschine, die als eine Art ..Metall- türm" beschrieben wird, erhält ihren Austrieb durch zwei Schrauben, die tx>n drei Motoren mit ie 120 PS. getrieben werden Wie rinLuft-Lift" stieg sie empor, wobei sich vier Männer in dem Turm befanden und erhob sich in einige Höbe. Mit dieser Leistung ist zweifellos eine neue Phase in der Ge'chichte der Flugkunst eingdeittt. Seit eini­ger Zeit sind RegierungSste'len und private Er­finder der verschiedemteil Länder bemüht, eine Flugmafchine zu erfinden, die sich sofort senkrecht in die Höhe erhebt, anstatt, wie das gewöhnliche Flugzeug, erst einen Anlauf in bomoittaler Rich­tung nehmen zu muscn. Tie Vorzüge dieser Hriiooplers" treten besonders bei der Landung zutage, die auf einer gaira deinen Fläche bewerk- svclligt werden kann, während man beim Flug­zeug eines verhältnismäßig großen Raumes be­darf. Tie Borkämpser der neuen Eriindung be­tonten, daß untere Flug^mge keine befriedigenden Maschinen seien, weil bei einer Zwangslandung das Gelände eine Gefahr bieten könne, die bei dem senkveclü heruntergehenden Flugzeug fortsällt. Ms Ideal der Flug maschine totri) von ihnen rin Apparat bejeidmet, der sich ganz gerade aufwärts in die Lust erbeben kann. Die Verteidiger der bisherigen Fiugzeugbonstruktionen betonten da­gegen. daß man doch auch schon mit deck alten Maschinen sein schöne Leistungen erzielt habe und daß fr? sick als sebr sicher erwiesen batten. Vor allem iverte es, auch wmn die todznischcn Probleme

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Halle, 20. Mai. (Priv>Tel.) Qir Blätter aus HalSe melden, verurteilte das

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rnt Binnen, 21. Mai. In dem benach­barten Ockenheim gerieten eine Anzahl Zigeu­ner in Stre t, bei wclchmr eine Zigcunerin einen anderen zweier Morde berichtigte. Tie Gen­darmerie nahm mit Hilfe von Rad-cchrern eine

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Vm ÄRatfui den 29 Mai teert in Lihberg der unter der Leitung von Pfarrer Herpel stehende Gefangne.r-m cm SScLbteit Während der schwe­ren Gewitter, bte sich am Mittwoch über der Rhön entluden, traf rin Btitzstrahl das Glektri^tätswers in Da cha und ^ritvtte die Lritungsdrähte, so daß die Licht- und fitaftoerorgung vorerst einge­stellt wer dm muffte. He^te früh wurde einer ton München Wmnnatbcn txmrc kurz vor Aschaf­fe n b u r g, al- !ie vor Müdigückt emgefchlafen toar, der Koster rrii Kleidungsstücken, Wäsche, ttolbcnet Uhr und ihrem ganzen Geldvorrat im Gesamtwerte von etwa 000 Mark gestohlen.

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Ichu ift d - ettgti <nu bat FruncoiZ, btr mu tuteten toranitfcreN gleidtyi i] Djn f-jnt SriaJene, her 9?c i> Ms im SMschn limgm Lohn, bea te. in bei gr36^ti Mlltt feil Ihnii :>en. Gestern a'xnb heibelberter Stibb dfit&at Dicken bd erg auffiiridwn.'' iW (IWnfv-a) tt sich am Ttrübg Mhtmetm? du ter gröölvi ^rast es, Lrz Nirotl, t, über bu bchiachl wM." tfciäibitrtbtl findet gm nächsten &otd§ Großer», ffatl Lier tM [tn Peinamputiertttl rt 6batio wird de» ti) ^rti'rarm.

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Naumburger Sondergericht Schmied Friedrich Sperber wegen HockVerrateszu lebenslänglichem Zuchthaus. Sperber arbeitete zusammen mit dem gleichfalls zu lebenslänglichem Zucht­haus verurteilten Kommunistenführer Kerch die Pläne zu dem Umsturz im Leunawerk aus.

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Erfurt 20. Mai. In der Straf­prozeßsache gegen 62 Eisenbahn­zugführer, Schaffner, Rangierer imt> Eisenbahnarbeiter aus dem Eisenbahndirektionsbezirk Erfurt und einige Frauen wegen zahlreicher Eisenbahn- dieb stähle bzw. Hehlerei wurden 35 An­geklagte zu Gefängnisstrafen von 6 Wochen vis zu 2 Jahren 6 Monaten verurteilt. Die übrigen wurden freigesprochen.

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^r^o^ber idXuat^et Gefrilen m Dtfrnhetm und Tromershetm WL 3n rinon Zigeunerw-^gen fand man über 100 000 Mark m Tau «nd>Narks chrmai Man vermutet, daß bte Ge eUschast an einzelnen Raubmorden in der letzten Zeit beteiligt ist.

Berlin, 20 Mai. (Priv.-Telegr.) Ge- gen den Direktor j|. von der Hamburger Broncewerke A-G. wurde von der Lriminal- volizri das Verfahren wegen Landesver­rates cingclcitet. §. soll wichtiae Zeichnun- qen über technische Fabrikgeheimnisse der pirma an Ausländer verkauft und mit einem Ausländer Verträge über eine Summe von 260000 Mk abgeschlossen haben. K. behaup­tet, die Verkäufe ytur deshalb vorgenommen zu haben, um sich für Beträge, die chm die Firma noch schulde, zu decken.

Nauen, 20. Mai. (Priv.-Telegr.) In der Ueberlandzentrale in Nauen, die Spandau, das Oft- und Wefthavelland und Priegnitz versorgt, vernichtete ein Groß- feuer einen Lagerschuppen, worin hundert­tausend Transformatoren und andere Appa­rate sowie große Behälter mit Oel sich befan­den. Es verbrannten Werte von drei Mil­lionen.

* Erweiterung des deut scheu Fun Verkehrs Für die Abwicklung des beutfdy amerikanischen Telegrammite.k.hiS der nach "ber Fvrknahme der IriDat deutsckxtme i ani'chen Kabn durch die Entente üter ni lndeutsche Drahtt'erbin- bunget erstolgen muß, stecht der unmittril'are F^ink- weg iimfdm Nauen und der amerikanischen fftegen- Üatkm Manmi >ur Verfügung. Für die Bervoll- Loinnurung deS deutsckxunerikMiischen F inti-erleh.s find nack der ZeitschriftUe.<r Land and Meer" vor einiger Zett durchSkrcx iffavung der Rrichs- telegraphenverwaltung mit an;e i aiiischen G-'M- fdxrjten wertvolle Grundlage.i geivbafien worden, die auch eine non England unabchängtzre Beiör- derungsmöglichkett nach und mit Mit.elamerika, Südamerika, J-aprn, ©bina usw. ix>n Teutichl>ar.d und seinen NachLariändern herbei ülwen iverben Tas Netz bet beutfdjen Funkverbindungcm mit bem Ausland ist abermals errorie t worden Für den Telegrammverlechr zwischen Deutschland ir:b Jngc- flawien stvh: eine unmit elbarc Frmkverbt idung zwischen >köniciSwusielchausen und <xra en» rut Verfügung. Tic Wortgebühren sind die gleichen wie für den Drahtweg.

*Walfischjagd an der afrikanischen jkü st e. Mit der Walfischjagd txrbinbet man ge- wohnlich die Vorstellung ron Eisbergen inib Eis­bären als Hintergrund, und es mutz daher übet' raschen, daß eine spanische G sellschstt gegründet worden ist, die sich dem Walsischfang an der afri- vanrschen Küste widmet. Tic e Compa: 1 Ballerena Esvanola ist freilich hauptsächlich mit norwegischem Kapital grorünbet worden, und die Walsifchiäg<r, die sie beschäftigt, find durchweg Norweger Tiefe sonnengebräunten und blauäugigen Skandinavier finden in jenem histotisciien MeereSgcbiet, das Europa von Afrika trennt, und von den FA'en von Gibraltar beherrscht wird, das idealste Walsisch- jagbgebiet der Writ Wie ganz an'.ters ist es in diesen sonnigen Gegenden unter einem criurnen Himmcl auf sanfter durchsichtig blauer See die schwerfa'ligen Ungeheuer des Me res aufuiftrircn, al- in den rollten Wüsten der nördlichen Thailand- inseln oder in den vergZsenen Gegc. dm der gtön- ländischcn Küste. T« südlichste Station für Wal- ftschfagden, die es gab, bevor diese spanische er­öffnet wurde, war die der Blackod-Bat an der Westküste txm Irland. Nun ist erte Niederlassung für den Walftschfang in Sand.) Bai eingerichtet worden, etwa 6 ft'fLmrter westlich vm Ägeciras, und bereits in den ersten drei Wochen ihres Be stehens wurden 30 Riesenw.cke erlegt, ja man

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idü5 auf die verdienstoolle Tätigkeit ber Hessifchen ("enosfenschaften und beten Leitung hin. Hessen könne als die Wiege des Genossenschaftswesens ariien. Tioeftor Mager erstattete dm Geschäfts­bericht und gab baw eingehende Erian terun gen, au5 denen die fortschreitende günstige Entwicklung der 9affe zu eri^hen war Lic Iahresrechnung u,tb Bilani wurden genehmst. Für ben 9Iuffid)t»- - at erstattete ber Vorsitzende -ben Tätigkeitsbericht unb die Vorschläge zur Verteilung bei Reinge- minurt wurden gcncfmugt und der Vorstand ent­lastet Ten Bericht über bte ac-e6lirfr Revision erstattete Saiser-Michriftabt Ter Gesamtbetrag, den Anleihen unb Spareinlagen nicht übersteigen ollen, wird von 80 Millionen auf 150 Millionen er bäht. Nach Bericht bei Direktors Mager wurde befdjfoffen, baß bte Kasse sich mit einem Kapital »on 5 Millionen Mark an ber Preußischen tral-Genossorsck>aftSkasse beteiligt Hiervon vorerst ber vierte Teil eingezahlt werben.

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