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Wach auf! du blütenreiche Z« Und bring unsFrieden", G

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setts aus der Angliederung von DereinSlaza-, f u r t a. M. beschäftigte sich in feiner geftri* nen ynn mittei 1>

l retten lau die menten Anstatten, durch die 6171 f gen FrühiahrsfiLung mit verschiedenen An-! zralistische und 2 bürgerliche Veruenr nctptftL

trnnen teügestellt, die von I< und einigen Hilisarbeirern k

hinaus von bt immer

L. Roloff, Gießen.

Der neue Gepäcktarif.

verübt fort). Bei einem ^krb'x&r'n-.er ta^b Daren tm Werte von mehr al- 50000 Mark. D* et au- Paketen gestohlen batte. Die Gefamtwerr der unterschlagenen 1htetr burtt kaum nod> festgestellt hxrben Törütcn. oom Kreistage bei La^dkrüks Hanau djlP13*

>ur Knechtscha l Denn teilen. Wie Führern der deutschen ZentrurnSpartei

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 31. Marz 1921.

FrühlingSerwachenk Zum 21. Marz.) Dacht auf! schon Dringt durch die Natur Des Schöpfers mächtig WortEs werde". Uno ringsumher in Hain und Flur Schmückt sich mit Grün die weite Erde.

Es braust hinaus wie Slurmeswogen

Dec Frühling kam ins Land gezogen." Wacht auf! schallt es in Busch und Wald Aus langer Wintersnachl uno Träumen. Und untecm Laub mir Allgewalt Beginnt em Rauschen, Knospen, Keimen

,Lm Buchenschlag von hohen Eichen Tönt Vogelsang aus allen Zweigen." Wacht buf! schon rauscht in Tal und Höh'n Vom Eis befreit das Bächlein wieder. Es singt von Lieb' und Aufersteh'n Der_Hirtenknabe frohe Lieder.

Schallmei'n und Glockenklang der Herden Verkünden Frühlingszeit auf Erden." Wach auf? auch du, o Menschcnherz, Der Frühling will nicht länger warten. Vergiß Die Älltagsnot den Schmerz Und eil' hinaus in Gottes Garten.

Dort jubelt es an allen Enden, Nun muß sich alles, alles wenden."

versichert worden ist. find wir bereit, am Wird,-rausbau der zerstörten Gebiete nach Maß- 'gate unserer Rräite mitzuarbeiten. Aber in voller Ur be rein stimm una mit den vom Reichs­kanzler Fehrenboch in der Reichs tagssitzung am 8. ^ä^ und dem Führer der deutschen Zentrumspartei Trimborn in dec Reichstagssitzung am 12 März gemachten Aus ührungen erachten wir die angedrobten und teils bereits vollzogenen Sanktionen als in schroffem Widerspruch mit dem Frieden-vertrag und dem ch i Üichch, Empfinden stehend. Tie Äölner Zeickenmspartei nrihbc unter

bannen finden hier immer größeren Anklang Nach einer Mitteilung in der Stadtverordneten- sitzrmg in Donau belaufen sich die UnterfÄfctm* gen eines städtischen Angesxllten bet der Xx*r* ftefie auf 93 000 Mark. Bei Kraenfteie kam eS gestern zwrschen vom Marburger $rtte* markt Mrückkchrei den fahrenden Künstlern vw Bauern zu entern Streit, bet dem aud> =s*t'uv( freien. Telephonisch becbeigerutene Lanbiäger m--* len Ort Rude wieder her. Am Dem Frank­furter Bahnpo'"raml wurden große Dervnt-ev» ' ' - -Qb-iX-i Beamt«

labten wstematod

anderen Dechältnissen es für ü.ecslüssig betrachten, daS rückhaltlose Festhalten am Deutschen Reiche zu betonen. Nur im Hinblick auf btc Tatsache, daß neue Teile der gelegneren ©auc unserer Hetmatprovinz von Enh-nwtruppen be­setzt futb imb angesichts der drohenden nnrtlchatt- lichen ZwmtgSmaßnahmen erklären wir feierlich: Keine Macht der Erde wird semals ver­mögen, uns und unsere Stoiber wanke id zu ma­cken in der unverbrüchlichen Liebe und Treue zum teueren de u tschen Vater­land e!" Tann wurde an den ReichStagsabgeord- neten Justizrat Herschel folgendes Telegramm gesandt: Ter erweiterte Ausschuß der ftölner Zen- trumSparte', bittet 3te, den ob^mschlefischen Partei- ftrimben die herzlichsten Grüi> zu übermitteln. Tas rn fdvoerer Bedrängnis lebende Rheinland will und wird deutsch bleiben. Möge Oberschlc- sien, vom gleichen Sinne beseelt, am 20 März dem deutschen Vaterlande bie Treue halten'

tragen aus M r ld e r u n g der durch die orbnung der Gütertarife am 1 Te^eT 1920 eingetretencn Frachterhöhung tanp mit Fahrplanwünschen. Er be ü wartete einen Antrag her Handelskammer Offenbach 15ü-r auf Verbilligung der Fracht für Muura'.' Wasserflaschen und stimmte einem Anträge be Brauereidirekwrs Rudolf Funke am > scblagsfreie Beförderung von Mal; in gedeckter, Wagen zu. Eine Anregung des Herrn laldirektorZ Gröbler,Wetzlar, die f rfc, ren Notstandstarife für daS Lahn» und gebiet wieder cinzuführen, wurde unter 5 Weiterung auf das Steggebiet dem ndnbiei Ausschuß zur Vorberatung überwiesen. Bezirkseisenbahnrat befürwortete ferner Diederaushebung der vom Vertreter der delskammer Bingen bemängelten, erRhBettt,

verein während und nach der Kriegszeit tat* ig angenommen. In den Jahren 1914 919 konnten 136 658 Mk. an Unterstüt­

zungen bewilligt werden. Leider nahm bei den Kollekten die Gebeczahl seit 1913 um 24 000 ab. In Der Kuratoriurnssitzung wür­ben Mittel und Wege besprochen, dies Inter­esse neu zu beleben.

** Das großeOsterreinemachen steht vor brr Tür. Für die Hausfrau ist dies eine Arbeit von nicht gering zu schätzender Bedeutung, mögen auch die Heroen der Schöpfung dagegen die Nase rümpfen und mit Unmut und Ironie m3 Feld ziehen. Nachdem der Kohlenstaub und Schmutz entert Winter hindurch das 3immer verunreinigt hat und allerhand Spinnen und andere ungeladene Gäste von den Winken und Ecken der Wohnräume Besitz ergriffen haben, ist eine gründliche Säube­rung der Gelasse nur wünschmswert und auch in gesundheitlicher Beziehung angezeigt. Gepolsterte Möbel. Kissen, Decken. Tapptckr und Matrazen verlangen nach gründliche: Entstaubung: die grau gewordenen Gardinen und Bitragen wollen durch neue Fensterz irr ersetzt sein und auch die Doppel­fenster, blind geworden vor Altersschwäche, sehnen sich danach, in den Ruhestand versetzt »u werden Drei Taae lang gibts im Hause Revolution. Lär­mende Ausklopfer, scheuernde Wur^e.bürsie.i und Schrubber, Staubtücher und Putzlappen sind die Llufwiegler, und der Besen läuft fogar voll Herrsch- luclst an den Wänden empor. Dann aber, nach­dem die Soda- uitD Seifenwasftrdünste verduftet läti>, kommt dieneue Verfassung" und heilige segensreiche Ordnung und peinlichste Sauberkeit walten wieder im schmucken Reiche dec Häuslichkeit.

** Kleine Mitteilungen. Nach einer Beiordnung der interalliierten Rheinlmid.omnw- sion ist dre Beförderungvon Waffen und Munition (ausgenommen Gegenstände des KrlegsbÄwrss) mit der Post aus unb nach den besetzten rhcinisckien Gebieten sonne tm Durchgang durch diese Gebiete für solche Fälle zugelasien, wo eine besondere Ge-leb.-nigung der zuständigen Desatzungsbehörden erteilt ist. Nähere Auskunft über bic Verwendun^oorschristen geben btc Post­anstalten. Ter Preis für das zur Verteilung kommende Petroleum ist ab 16. März bis 30. April 1921 für den Kauter 6,50 Mark pro Liter ab Laden des Kleinhändlers. Auf den von her Frciw. Sanitätä-Kolonne veranstalteten Äusbildungskursus in der ersten Hüseleistung siehe Anzeigen teil ma­cken wir besonders aufmerksam. Die Kolonne hat vor dem frriege iLhrüch solche Kur« vermistaltrr und es ist zu begrüßen, baß sie diese Tätigten wieder aufnimmt, denn die Schulung in der ersten Hilfeleistung ist überall nötig. 91 id» nur tn ge­fahrvollen Betrieben, sondern in feder Familie fointen sich Unglücksfälle ereignen, bei denen die Umgebung meist ratlos dasteht und nickt weiß, wie sie sich verhalten soll. Manche- Menschenleben ist schon dieser Unkenntnis zum Opfer getanen. In den höheren Reichs telegravden- dienst w.'tch.m sogleich junge Diplomingenieure, die an einer technischen Hochschule die Diplom- Prüfung bestanden haben, als Postveferendare ein- «estellt. Anwärter, die die Tiplomprüfung m der Elektrotechnik, insbesondere tn der Fernmeldetechnik, abgelegt haben, werden bevorzugt.

Bo rno t t zen. Am ö. Osberieiertag ver­anstaltet bet frühere lan-fährige OberspiÄeiter bei Gießener St^dttbnit«"s He mntn Vakrs wieder einen seiner Vortragsabende, biedmal nnirr Mit­wirkung des künsllerehepaacS Hans und Rosa Eisolt. Tic Begleitung des gesangliche Teiles hac Herr Pianist Julius Hahn übernommen Näheres siehe Anzeige.

Kreis Lauterbach.

B. Aus dem südlichen Vogels­berg. Unsere Cfepenh wird von einer wahren Flut von Hausterern Überschwemmt. Es l-andelt sich dabei meist um Arbeitslose aus den Städten, die auf diese Weise üjr Brot verdienen wollen. Dabei spielt Der Tausch­handel seine Rolle. So wurde eine Schachtel Schuhwichse gegen ein Ei angeboten. Zu einer Landplage scheinen die häufiger er- scheinenden Zigeuner werden zu wollen, deren Betteln infolge ihrer Zudringlichkeit immer noch Erfolg bei den Bauern hat

Starkenburg und Rbeinheffen.

nn. Darm stabt, 18. März. Die Stadtverordneten-Bersammlung genehmigte heute eine Vorlage der Verwal­tung, nachher der WasserpreiS von 80 Pf. auf 1 Mk. ifür den Kubikmeter erhöht wird. Da das Städt. Hallensckmnmmbad einen jährlichen Zuschuß von 600000 Mk. erfordert, sollen die Schwimmbäder für Erwachsene auf 2.50 Mk., für Kinder auf 1 Mk., für Wannenbäder auf 4, 6 und 10 Mk., für Brausebäder auf 1.50 Mark erhöht werden, und hofft man dadurch, eine Mehreinnahme von 200000 Mk. zu schüf­en. Der Antrag des Erwerbslosenrales der hefigen Erwerbslosen auf Erhöhung der Un­terstützungssätze um 100 Prozent, Aushebung >er Karrenzzeit, Anerkennung deS Erwerbs- osenrates, die Gewährung einer einmaligen Entschuldungssumme von 1000 Mk. und der- gleichen mehr wird auf Antrag der Verwal- , tung nach lebhafter Aussprache, in welcher oer ganze Emst Der Erwerbslosen frage berührt i wird, abgelehnt.

HeUen-Nnsskm.

kranke Soldaten gingen. Die Ranonierungs- vor'chriften lasteten wie auf dem ganzen Volke, fo auch auf Den Anstalten schwer. Die im Gefolge dec Unterernährung auftretenbe Tuberkulose und andere schwere Krankheiten ra ffen einen erhebliche.: P o entsatz der Kran­ken dahin. Die heute noch nicht völlig behobe­nen Emahrungsschwicrigkeiten drängen immer mehr zuni Ausbau der Sctbstvcrsor- gung, eigner Milchwirtschaft, Schweinezucht, Ackerbau und dergl. mehr. Enorme Kosten stehen Diesen Plänen freilich hinderlich im Wege, zumal sich trotz erhöhter Pflegesätze der Staatszujchuß entsprechend den erheb­lichen Mehrkosten für Verpflegung, Löhne uno vieles mehr bereits verzehnfacht hat. Ter ent­lassenen .Kranken und namentlich ihrer in Not befindlichen Angehörigen hat sich der Hilfs-

Lin veschluh der dentrumspartd.

Köln, 20. März. kWTB.) Der erweiterte «Ausschuß bet Zentrumspartei hielc gestern eine stark besuchte Vcrammlung ab, in bet folgende Entschließung angenommen mürbe: Der er rotierte Ausschuß der flöhtet Zentrumspa tei die latzungs- yemäße Vertretung ber Kölner Ge arntvar ei, gibt ihrer rückhaltlosen Genugtuung Aus­druck, baß die bevollmächtigten Vertreter ber beut- jchen Reichs reg ierung auf den 8o n bon er V e r- banbluagen cs adgelehnt haben bic Pari'er Beschlüsse zu unter iei dm tn. Dir sind mit dem engllschen MlnisterPräsidenten Lloyd George ter Meinung, daß die Schuld am Kriege nicht bei einem einzelnen Volke zu suchen ist. Es ist imrecht, einem Volke Bedingungen, wie die Pariser Beschlüsse sie darstellen, aufzuzwingen, die es aus Generationen

Ein amerikanischer Bericht über die schwarze Schmach.

Berkin, 19. März. (Wolff.) Die ameri­kanische Regierung veranlaßte General Allen, den Oberbefehlshaber Der ameri­kanischen Truppen in Deutschland, zu einem Bericht über die Ausschreitungen Der farbigen französischen Truppen im Rheinland, oer am 19. Februar im amerikanischen Senat Vorgelegen hat unb jetzt in Europa im Auszug bekannt wirb.

Der Bericht bestätigt, baß in einer An- zohl von Fällen bie französischen Kriegs­gerichte einschreiten mußten unb betont, daß bei weitem nicht alle Gewalttaten farbiger Soldaten bekannt würden. Der Bericht höbt hervor, daß die Senegalesen schlecht diszipli­niert sind, wie die kürzlich in Marseille vor- gevommene Meuterei zeigte, er gesteht ferner auch zu, daß bie von Den französischen Mitt- targerichten wegen solcher Gewalttaten gegen die farbigen Franzosen verhängten Strafen milde sind. Trotz dieser anscheinenden Objek- v tivit.Lt ist jedoch das Gutachten Mens irre­führend, da wesentliche Tatsachen außer Acht gelassen oder falsch auf gefaxt sind. Men gibt an, daß fein Neger mehr im Rheinland 'verwendet werde, und übersieht dabei, daß die Proteste der deutschen Bevölkerung nicht bloß ptgen die Neger im engeren Sinne gerichtet sind, sondern gegen alle halbwilden farbigen Truppen, wie Madagesen, Tonkinesen und Nordafrikancr. Besonders bie Marokkaner stehen ben Senegalesen an Roheit minbcstens gleich. Außerbem waren bie Schwarzen nur ro&Jrcnb des Winters nach Sübfrankreich zu- rückgezogen worben. Das warme Frühlinas- roetter bescherte sie uns bereits wieber. Men ist ferner im Irrtum, wenn er nur von we­nigen 66 Falken spricht. Einwanbfrei festgestelkt sinb vielmehr 40 Fälle von Not­zucht, barunter 13 Fälle mehrfacher Nod» zücht, 70 Fälle von Notzucht versuchen, 20 Fälle sonstiger sexueller Ausschreitungen gegen Frauen unb 7 Fälle widernatürlicher Unzucht. Die Zahl ber unbekannten Falle dürfte daS Mehrfache betragen. ES ist also unzutreffend, wenn Men sagt, die Fälle kämen nur gelegentlich vor und mir in bt- schränktet Anzahl. Die Tatsachen werden auch nicht geändert durch den Umstand, baß sich einzelne rb<inifche Zeitungen unter schwerstem französischen Druck zu einer Abschwächung ber Veröffentlichungen über die farbigen Trup- Pen bereitfanden.

den Verpackungsbebingungen für Erpreß gut und sprach sich für eine Nachprüfung > Bestimmungen über die Erhöhung der bühren für Anschlußbesitzer aus. Die Dtridr.e. denen Anträge auf Aenderung des Fahrplan fanden in der Mehrzahl die Billigung des & zirkseisenbahnrats.

r. Hanau, 17. März. Für den Bereich des Bezirksverbandes Kassel ist eine mrngS-Fürsorge-GcsellschaftHessische Heil» ftätte", G m. b. H., gegrünbet worden. Tfc Zrveck der Gesellschaft ist, unbemittelten milien und Personen gesund und zweckmätz.« eingerichtete Wohnungen zu billigem Prei'r zu beschaffen. Die Gesellschaft sucht dies dukch zweckbienlick)e wirtschafllick)e Förderung Ur4 Unterstützung der örtlichen gemeinnützizk, Bautätigkeit zu erreichen. Aus StaatSmunli ist der BezirkS-WohnungS-Fürft>rge.Gcstll. schast eine Beteiligung bis zu 500 000 Mk i» gesichert, auch der Kommunallaiidtag des fc gierungsbezirks Kassel hat seine Scteiligiw mit einer Stammeinlage von 500 000 3.' beschlossen. In Würdigung deS Zweckes te GesellsckiaftHessische Heimstatt^, durch b* auch die Bautätigkeit im Landkreise Ha« eine Förderung erfahren wird, haben rtrt* auSsckuß und Kreistag deS Landkreise- Hom den Beitritt des Landkreises Hanau zur D* sellsck)aft .hessische Heimstätte^' mit einen Gefelljckiaftsanteil von 50000 Ml. befchlosse-i.

spd. Bad Homburg v. b H., 20.

Kaum ist bie Kunde in bie Oesfentlichkell g<- brungen, daß gegen den Wunderdoklor M ü l- ler-Czerny, zu bem täglich noch hun- berte strömen, Strafantrag wegen Betrug- gestellt fei, so regnet eS jetzt Anträge fc Gericht auf Eröffnung des Strafverfahrens gegen den Mann. In allen Fällen wird Muller-Czerny Betrug, Erregung öffenr- lichen Aergemisses unb Wucher vvrgervvcfev Zahlreiche Personen, deren Namen tn ba Dankschreiben" für erfolgte Heilung glän­zen, wissen davon überhaupt nichts. Ein be­sonders krasser Fall wird auS Altenfeld in Thüringen berichtet. Aus diesem Ort soll Müller ein blindes Mädchen in einer Crfurt.- geheilt haben Die Großmutter be» Aod- chens mußte ein Schriftstück unterzeichnen, in dem sie die Heilung der Enkelin betontet«, kannte aber den Inhalt des Schreibens nicht Jetzt gibt der Gemeindevorstand von Alten­feld bekannt, daß aus der dortigen Gemeinde nicht eine einzige Person geheiU worden fei

M

** Kurze Nachrichten aut Hessen unb ben Nachbarstaaten. Tie ÖkDenfurtL die ber Krtegerverein Leihgestern für du Gefallenen gestiftet hat. ist vollcntet unb soll bald nach Ostern tm Goilcs aus ein,teweihr werten Tie Tafel, bie etwa 2500 Mk. kostet, trägt te Namen von 37 Gefallenen Bon einer Mascdt« erfaßt wurde auf bem Bahnßof Gunter-- Hausen bet SckaHtmeister Richter auS 8mV Gemündm. Seinen schweren Koyfoetletzunyrn ck er am SamStaa erlegen. An ter Tüfnerlmilü unterhalb Nieber-Gemünden soll i tetief'T' kraft ter Obm burch ein neues Wehr crieit werben. Zwei Turbinen sind Dorge'cben. burd) bi- ©utp-Gkmünten, Bleidenrod, Büßfeld <* Nicdcr-Gcmünben mit Licht und Kraft oetüN* werden »ollen. Am TonnerStig ip ach W Geilsl.aufen KreiZodst bauteckmi ler re-oer üter Obstbau, wöbet er cingebenb die SrlliDo 9$crbKtnifte berührte Der größte Teil Der 3* Hörer trat dem Oberhes tschen Lbstbau^erein t*1 Ein tmgenannter Gönner stiftete ber fn** fco[tobkmei)©diilf in Gebern 500 Mark ß»r tesmaffung von Lebensrnitteln. Ter Veurne* evang. 3imgfrtmem>eretn reranfinliet« am fro- lag eme wohlgelungene Schlu^erer, bei 'ter «e Den Mitgliebern -iv.t Heine Aufführungen ptboke wurden. Erne schön verlaus e Schlußieter ver­anstaltete am Frertag bk Bad-Rauhel»" Stadtschule m ber dicht gefüllten Turichil» des Turnvereins 1860 Tee De-anstaltrrng, Ri Heimat- und Baterlandsltebe qetoagen, fn.itrdtdl enten tiefen Eindruck. In Friedbera nn- bie Notstamdsar'.eiter, die mit 5kanoli akimS^rdn- ten tefthüfdgt wurden, a n M-reitaq hüb tn oetreten. Tie kaum begonreicn Arbeite» b ewen liegen. Tic Schlitzer BolkShochsckule bat für d e Grenz vente 562 Mk. ce ammelt w Volkshochschule Schlitz bat ihr 2. Ci tenemefkr entern Vortrag von Pfarrer Rettb-Er überSpiritismus als Sertanfdxrwruq und W* gnmserfstz" teflOftm Tie B l s i'err istenre-

lu$ dem besetzten Siedlet.

Saarbrücken, 19. März. (Wokff.) Die Regierung-kommission des SaargebtetS erläßt folgende Verordnung: Auf Grund der §§ 19 und 23 des Artikels 2 der Anlage zum Abschnitt 4 (Teil 3) deS Frieoeiisver- rvageS hat die RegierungSkommifsion in ihrer Sitzung vom 16. März 1921 folgendes be- schloßen:

ß l. Vom 1. Mai 1921 ab werden sämt­liche Einnahmen, gleich welcher Art, der Eisenbahn-, Post- und leie- graphenverwaktung in Franken er­hoben.

82. Vom gleichen tage ab wird DaS Personal der Eisenbahn-, Post- unv Tele- graphenvercvoltung in Franken besoldet, bzw. entlohnt.

§3. Ter Regierungskommissar für öffent­liche Arbeiten im Eisenbahn-, Post- unb leie- gvaphenwrsen ist mit dem Vollzug dieser Ber- orbnung beauftragt worben.

Vom Bezirkseikndahnrat Frankfurt.

F r a n k s u r t a. M., 18. März. (Wolff.) Der B e z i rkSeisenbobnrat Frank-

M. beschäftigte sich

Veranstaltungen.

Montag: CafS Setb, 7»/, Uhr, Konzert unb Vorstellung ber Meoick-Meibingcr. Lichtspielhaus,Die vier Teufel". Licht­spiele, Seltersweg,Es fiel ein Reif tn ber Frühlingsnacht".

** Der DolkSbund Deutsche KriegS- gräberf.ürsorge, Ortsgruppe Gießen, hiell am Mittwoch in der Turnhalle der Höheren Mäbchcnschule eine Versammlung ab. An ter Hand guter Lichtbilder zeigte Herr Dc. Schneider bas Wirken teS Buntes an bat Kriegsgrätern und -friebliösen ter Kampfgebiete. Neveu verfallenen unb verwahrlosten Gräbern, bie der Fürsorge noch harren, sah man zahlreiche schöne unb stim­mungsvolle Ehrenfriebhöst. Manmem mochte es tröstlich zu sehen sein, batz auch von bem früheren Feind jetzt viel an unteren Gräbern getan wirb. Befvnterem Interesse begegneten Gräber ober» hessischer Landslaite in ben Karpathen, in herr­licher Hochgebirgslandschaft von einem wohlgefimt- ten Geistliäien trefflich gepflegt. Geschäftliche Mitteilungen befchlosfen den Ätenb.

** Der Bezirksverband Gießen ber Ortsgewerbevereine hielt kürz- lich im Gewerbehaus in Gießen eine gutbe- suchte Vertretersitzung ab. Nach Er­öffnung burch den Vorsitzenben Prof. Dr. Krausmüllcr fanb eine eingehenbe Be­sprechung über bie Schulen ber einzelnen Vereine, sonne über bie Abhaltung ber Gesellenprüfungen statt. Aus Antrag bes Vereins Licb roirb beschlossen, an maß­gebender Stelle darauf hinzuwirken, daß der Errichtung einer Handwerkerkranken- kasfe naher getreten oder bie Zwangsver­sicherung der Haiibwerter bei der reichsgesetz­lichen Ärbeiterversicherung eingeführt wirb. Aum Sck)luß ber Sitzung empfiehlt ber Vor- fi^enbe noch ben Anschluß ber Vereine unb Einzelmttglteder an ben Hanbwerkerbunb

**DieDeutscheVolkSpartei hat, wie,sie uns mitteilt, in ber Erkenntnis, baß in dieser politisch so ernsten Zeit innigste Füh­lung zwischen ben Wählern unb ben Fraktio­nen der Partei bestehen muß, eine Reihe von öffentlichen Versammlungen ab^ehalten, in benen Dr. Knauß über bie auyenpolitijche Lage nach den Londoner Verhandlungen unb jre Rückwirkung auf die Innenpolitik unb Wirtschaftslage sprach. So wurden Versamm­lungen abgehalten in Villingen (Kr. Gießen), «chlitz, Angersbach (Kr. Lauterbach), Wal­lernhausen (Kr. Bübingen) unb in Ulrichstein. Die meist febr gut besuchten Versammlungen zeigten ebenso wie die vecschiebenen Fragen unb Aussprachen den lebhaften Anteil, den bie Bevölkerung Oberhessens an ber Entwick­lung der pvlitilchen Verhältnisse nimmt.

** Das Kuratorium bes HilfS- Vereins für bie Geisteskranken in Lessen trat erstmals nach Dem Kriege am 7. b. M in Darmstadt zusammen. Der Vorsitzende berichtete über Die Lage bes Irrenwelens wäh­rend des Krieges unb heute. 2500 Kranke reucDcn zu Kriegsbeginn in ben Anstalten beS Landes verpfleat. Große Schwierigkeiten er­wuchsen dem Anstaltsbetrieb aus der Einbe­rufung vieler Aerzte und Wärter unb anhercr-

Unb bring unsFrieden", Glück unb Liebe. Auf allen Fluren weit unb breit Beschütze unsre zarten Triebe.

Hilf Armen, Kranken hier auf Erden Unb laß für AlleFrühling werben."

Bon Frankfurt nach

Basel Bad Berlin Breslau Köln Hamburg Leipzig München

Vom 1. April b. I. an tritt im Bereich Reichseisenbahnen ein neuer Gepäcktarif in Kraft, durch ben die Gcpäckfrachlsätze um burchschnittlich 90100 v. H. erhöht werben. Gleichzeitig wird bie verbilligte Vorstufe (1 bis 30 Kilogramm) durch 3 Gewichtsstusen von je 10 Kilogramm ersetzt. Die Zahl der oo[gelegten Fahrkarten hat daher auf bie Frachtberechnung in Zukunft feinen Einfluß mehr. Die Wirkung ist an nachstehenden Bei­spielen ersichtlich.

20 kg

50 kg

100 kg bis. hünf.

bis­

hünf»

bis­

hünf.

her

tig

her

tig

her tig

9.-

17.-

1980

40.-

39.60 79.-

9.-

27.-

34.-

67.-

67.60 133.-

9.-

37.-

45. -

91.-

90.- 181.

4.60

12.-

14.40

28.-

28.60 55.-

9.-

27.-

34.-

67.-

67.60 133.-

9.-

19.-

22.60

46.-

45.- 91.-

9.-

21.-

25.80

52.-

51.- 103.-