Ausgabe 
20.12.1921
 
Einzelbild herunterladen

lk. 298 Swett« Blatt

Hietzener Anzeiger (General-Anzeiger für GberheUn) vienstag, 20. Vczemder l()2j

Stur*

Srtunbc

u crtMrt en bt

eine

acn* im lensen 3oh iaflcieinnahmen 4: _

JHilltonen Mart gegen

620,

700,

Marknotierunge«.

Mark tourben gezahlt:

müssen.

zu

100 FI

19. Dez.

17. ve-i.

Ta tum:

735, 785

125 40 59.20 88 80

29C,

3r 31 Xr

100

100

100

100

1

100

100

100

600.

500.

Cbem» jnb dir Jboater 5 Millionen einen De-

London . 3taüen .

Brüssel .

Budapest Reuhork. QCgram . Warschau

16. 12.

77 50 88.50 105,-

74,25 439 - 455 - 310,- 310,- 495.-

HÖchster 3nrbtnerfe QOIg »kttr

Fellen* Guilleaume ©dtudert-'lPerfe. . . Adlerwerk« Daimler 4*. Hess. 6taat*anl. Electron Gneibeim Dtlche Vereins dank

Xr. = Ar. =

6,6b 232,75 27,97 59,90

Paris .... Schwei- Spanien . . Wien ialte«) . Sev.rtd>-DefterT. Prag ... Budapest . . Buenos Aires

Stur* 16. 11 77,50 87.-

1<SSO 72.90 412.- 449,75 310- 310,- 499,- 4 29 -

Str. 117.80

Xr. 88.80

Xr. 117 80

Sd 97.80

Fr. 12540 $ 23.80

40.40

21.47

23.25

38.75

0.75

515--

1.90

0,16

187.

155

0.18

6,84 -.54

910,- 595, - 570 -

6N-2,- 93t', - 552.-

569,-

490,-

74.50

899,- 235,-

tei mürbe dieser Dorschlag als durchaus be­gründe! anerkannt, der Antrag selbst ist an» ~ *: Dr

Lmstcrdom-Ttotterb. 7142,857157,15 6618,35 6631,65 Brü^cl-Artwerpen 1483,50 1486,50 1 358.60 1361,40

Shrftiama .....3T) 11 95 3018,05 2827,15 2512,5

^Fi-'.bagen 3816,15 3828,85 3506, *5 3613,65 ClDdbplrn......48O>'15 *809,n5 4445,'5 4454 45

Aclfingfür* 369,00 370,10 345,6'. 3!6.'«5

Italien........ 88-y'O 888,35 816,61 818,35

London 816,65 818,35 756,70 75^,30

Tleutiort ...... 195,85 196,20 161/16 181,44

1525,45 1531,55 1435,55 144',<5 3801,15 3808,65 3196,5'j 503,50 2842,15 284 ,65 2637,35 264235

das abgcloufcnc Gekchäftsiahr des Ktau<t*ielbajlc5 gebt hervor. iah mit der städlilchen öubtxntiDn non nicht au*tjctvmmcn sind, Meftlvhr

Mk. = Str. = Str. = Fr. = Z -

L - Fr.=

Str. =

308.- 310,- 8s5, 730,- 765,- 797,- 1035,-

680,- 7 40,- '89,- 621.- 615,- 698,-

V46 - 557.,- 619,- 529.-

76.- 725,-

6,72

233,25 z8/)3 60,10

Stur* 19.12

77.50 87 50

105 84

73 - 390 - 449,- 315,- 310 - 4M > - 405 - 361,- . 300 - 29-«'- 765.- 740 - 730 -

I

1,60

1,41

2,70

0.19

6.60

21.62

40. -

0.775

513.60

2. -

0,17

Ta tum

5r ,Ttfch.Xneg*anl 4' .Tisch Reich*anl_ 3' .Tisch Beichsanl. 4*, Preust Jtpnlol* Hamdurg-Bakett

gornrn u Privatbank Torrniläbter Bank . Teulschc Bank Tisconio-Defell schäft Dresdner Bank. . . MMrid. ttrebttbanf Aanonaibant D Boch Guststahlwette Bud -Silenw - Akl.. T-Lu rem d Bergw . Eelsenkirch Bergw

Bulgarien St»niiantinopd

599,-

721,-

980,- 596,-

620, 11»,-

74,50 702- 245,-

1(10tonen Mart tm Vvnayre betrage

Weihuachts-Büchertisch.

- Gottfried Keller* Werke in

6^93 6,97

23'4,50 233,- 28,67 2^3 65,15 6535

Xur* 19.12 77.60 87,60 103,- 70,75 410,- 445.- 310,- 310,- *78,- 424.- 385.- 306,- 310,- 850,25 690, - 740,- 785,- 1030,- 575,- 720,- 920,- 606.- 584,- 665,

19.12.

2,90 1^2 2,70

2/20

3447,-

2,15

<27 6,94 -.50

Devisenmarkt.

19. 12. 20.12.

Schweizer Franken

Börsenknrse

Frankfurt Berlin 1-Ubr- 1-Uhr- Schluß-Sch-

Cßertrcter de* Reichsrats mic* an Hand von zahlreichen Zahlenbeisplelen nach, dah die Lasten des ReichsnotopserS mit einem Zu­schlag von 200 Prvz. genügend abgebürdet würden. Der Vertreter der Deutschen Volks- Partei erklärte darauf, dah seine Partei unter keinen Umstünden die Vermögensabgabe des Reichsnotopfers noch zu verschärfen gedenke und daher ftip die Vorlage des Reichsrais stimmen Gerd«. Diese wurde dann auch gegen die Linke angenommen.

Die §§ 38 und 39 erklären die Aufhebung des ReichsnvtopfergesetzeS. Es soll bei der Er­hebung des ersten Drittels bleiben, bet den artigeren Vermögen noch 10 Prozent mehr er­hoben werden. Bei den Körperschaften, die ja nur mit geringem Betrage bei dem Reichsnot Opfer berangexogen worden find, soll das !/,< fache des Reichsnotopfers enttichtet werden. Die Vertreter der Deutschen VolkSpartei er- klärten wie die übrigen bürgerlichen Vertre­ter. daß sie ihre endgültige Stellungnahme non dem Schicksal des KörperschaftSsteuer- gesetzes abhängig machen müßten, die An­nahme erfolge zunächst nur für die erste Le­sung. Angenommen wurde ein sehr bedeut­samer Antrag Dr. Helfferich, Dr. Becker, Dr. Moldenhauer. nach dem die reinen Hypothe­kenbanken von dieser Bestimmung ausgenom­men fein sollen. Zu § 41 beantragte Dr. Helf- ferich. daß insoweit zur lBezahlung des Re'ichs- nowpferS selbftgezcichnete Kriegsanleihe an- gerechnet würde, wenn der Steuerpflichtige es beantragen würde, d. h. bei Rückgabe des su- viel bezahlten BettageS des Reichsnotopfers auf die Vermögenssteuer angerechnet würde. Don den Vertretern der Deutschen Volkspat-

.<5anbel.

Berlin. 19 Te%. BörI«nstirn mu ng«- bild Die Börse wurde in der Erwartung, bat) e* nunmehr zu einer durchgreifenden (3r- leichtcrung der Repa rat ionSbedingungen kommen wird, durch die Meldung txm der Anwefenheit RathenauS in London gestärkt, und daraufhin machte sich auf dem Debilen markt eine starke Abgabeneigung geltend, die den Dollar in der ersten Börlenstunde auf 177 heraddrückte, 3m Zusammenhang damit stellten sich auch Dertflufc im Effektenhandel ein, die bei mangelnder Aus­nahmelust vielfach Kursrückgänge um 25 bl* 50 Prozent veranlagten. Da* Geschäft hielt fich aber in engen Grenzen, da weder nach der einen noch nach der anderen Seite fich die Spekulation zu engagieren geneigt war. Durch Festigkeit zeich­neten sich Anpener, ferner Oberschlesische Elsen- bedarf und Oberste'Ische GlcnlnMttie. sowie zum Teil Xäliwerte ai* Dhaler Eisenhütte Hie­ben behauptet Sinen empfindlichen XtrSsturz um 250 Prozent erf ihren Bogel Telegraph Im Zusammenhang mit der XapilalSerböh^ng Schisf- fahrtSaktien waren ebenfalls meist rückgängig mit Ausnahme von Argo Dampf'chiffahrt und Ber­einigte Glblchisfahrt. Bankaktien erfuhren nur geringfügige ©inbuhen Am Anlagemarkt war die XurSbewegung nicht gleichmässig, die Berän- berungen hielten sich aber in engen Grenzen. Balutapapiere stellten sich niedriger.

Frankfurt a. M., 19. Dez. Börf en - stimmungSbild Die Börse eröffnete den heu­tigen Verkehr in ruhiger Haltung. Die Tefrlten- dcwegung beeinfluhte den Markt. Der Dollar er­fuhr eine merkliche Abschwächung und schwankte zwischen 192 u ib 182. Das Geschäft war klein Gs fehlte nicht an Stimmen, die eine weitere Zu­rückhaltung durchaus für angebracht hielten. Man hält c* wegen der Rähe der Feiertage für an­gebracht. Zurückhaltung zu üben. Am Markte der nickt amtlichen ODerte tarn Ware heraus. SS wurden Deutsche Petroleum stärker angeboten, 1475- 1425 Benz nannte man mit 58J--5<K). Debr Fahr 930. ManSfelder Shire 19 800. Rastatter Waggon* 650. ir,hemilche Rhenania 880 Montan- vapiere lagen vorwiegend schwach SS stellten sich Xur#eiiTbut'en bet erster Aottz zwischen 50-100 Prozent ein. Auch in chemischen Aktien waren Ruckgärge zu verzeichnen. Anilinwerte gaben nach. Siektro Lahmcyer erfuhren Rückgänge um 30 Prozent auf 165. Zelten und Guilleaume an­geboten Metalldant düstten 90 Prozent ein, 900. Daimler und Sfleher sind niedriger AuSlandS- werte zum Deil erheblich niedriger. Am SinheitS- marh wat die Haltung etwas besser Die Den- denz erfuhr im Verlaufe teilweise Befestigung. Die nächste Borte finbet am Donnerstag, dem 22 Dez. statt Pr vatdiSkont 4i? Prozent

Frankfurt a. 'm.. 20. Dezember. Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Die erste Lesung des Dermögenssteuergesetzes. ;

Von UniversttätSprolesior <

Dr Wvldeahauer, M. d. R- i II.

Zu den Bewertungsgruadlagen laa eine Rech« von Annägen vor. Der Ar.trag der Deutschen DolkSvartei, Dr. ^Decker und Genossen, stellte sich auf den Standpunkt, säzltch die Vorschriften der Reichs- braing zugrunde gelegt werden soll- rrüdlld) betonte er. bah bei land- exh forstwirtschaftlichen Grundstücken, der Gr- traaSwen dl« Grundlage bllden sollte. Da- gegen für den gewerblichen Betrieb erflärten die Vertreter der Deutschen Volkspartei, daß an den 8 139 Ads. 2 der Reichsabgabenvrd- nung mit Rücksicht auf die ein getretene Geld­entwertung nicht festgehalten werden könne. Der § 139 Absatz 2 gestattet, al* Den der dauernd bem Betrieb gewidmeten Gegenstände die Gestehunaskosten etn-useyen. Das würde bedeuten, das) früher errichtete Werke und Anlagen erheblich aünstiaer behandelt wür- den als Werke und Anlagen aus jüngerer Zett. Andererseits wäre es ebenso unmöglich, den augenblicklichen Verkaufswert zugrunde m legen. Aus diesem Grunde sah der Antrag Dr. Becker und Detwssen vor, doh für die B^oertung dieser Gegenstände der gemeine Den abzüglich einer angemessenen Ab­nutzungsquote entsprechend sein solle: Da-.' Zentrum deckte sich mit seinen Anträgen be­züglich der Landwirtschaft mit den Vorschlägen der Deutschen Volkspanei, bezüglich der Jn- dustrle war dem Sinne nach eine Uebercinfttm- mung vorhanden, jedoch glaubten wir un­serer Fassung den Vorzug geben zu müssen. Die Deutschnationalen wollten die Wieder- Herstellung der RetchSabgabenvrdnimg, liehen aber durch Herrn Dr. rHelffertch erklären, dah auch sie eine unveränderte älebernahme deA § 139>f. 2 für nicht opportun hielten. Die Demokraten wollten für die lieber gongee it andere Bestimmungen als für die spätere. 3n der Llbstchi. eS beiden Tellen recht zu machen, sprachen sie davon, dah der gemeine Wert nach dem SriraaSwert zu berechnen sei, wor­auf ihnen Dr. Becker mit Recht antwortete, dah hier die Anschauungen gegeneinander- ständen, und man nicht gleichzeitig beiden Mei­nungen gerecht lderden könne. Sie wollten ursprünalich auch für Grundstücke, die in den letzten Zähren gekauft waren, den Kaufpreis zugrunde legen, strichen dann diese Bestim­mung wieder, um fte, als dieses den Hn- vMen des Dr. Bernstein erregte, mit einer

818.- 780. Harpencr Bergbau. 1050,- 1040, oderichl Gifenb-B 700,- Oderfchlef Gifeninb 760 - Pbonir-Bergb-Akr 1012,- Bad Anilin-u Soda 620,-

lauicnbr ®ekbätt<jabr wird der zu erwartend« BetrrebSvrrkust auf S Millionen Man

Tu* Defizit fvll durch aupervrbenUiche Zuichuste ber Stab gebext! Derben, da der Auf'.chtsrat der 2Liffaf1una ist. bah er fchon längst btc Grenze ber

i >erxiuf<etuino der Sinrrittspretfe erreich: t»be Weitere Erhöhungen würben sicher einen bcbca- trr.bei'. Rückgang brt Besuche* bringen, ber übri­gen* tm lernen 3adre gesteigen^wurbe. da die

trag sewft tft i «nrmmtn worden. Der Abgeordnete Scholz Hane mit Unterftüt$ung seiner 5n Jt Gntschliehuna cingedracht, die Reichs^ regiemng zu ersuchen, bi« Frage zu prüfen, ob nicht zur (Sntlaftung der Finanzämter, unter Benutzung bestehender Einrichtungen, Z-.D. der preußischen Katasterämter. eine Bewertung des stadttschen und ländlichen Grundbesiyco i u Steuern oder gegebenenfalls zu Be- ! eihungSzwecken erreicht werden könne.~ Die ReichSregterung erklärte, dah sie dieser Frage durchaus sympathisch gegenüberstände. Auch ie wurde den bürgerlichen Stimmen gt< aen die Linke angenommen. Warum die Linke

AuSgadc hergestellt wurde

Liselotte von der Pfalz. Einc deutsche Fürstentochter in Frankreich Mit 24 Ab­bildungen Don Gertrude Aretz - «Derlag von Zuliu* Hoffmann in Stuttgart. > Fünfzig Zähre lang lebte Liselotte am Hofe Ludwigs XIV Glanz, Pracht und Derfarwenbung. Sinnengcnuh, Intrigen. Geist unb höchste Verfeinerung höflicher Ccbcn*art umgaben diese* einfache deutfche Fürstenkinb. Unb c* ist nicht zum minbeften bider Äontraft, ber ihre Biographie ui ben festelnbsten gestaltet, die wir von Frauen besitzen

- - DaS vom Deutschen Au*lanbver- lage W Bangert. Hamburg herausgege- bene handliche Tasche nb uch der Ausla nb- deutschen. Der Hamburger Ausland- falcnbcr 21^22 von W. Herkenroth. bas nun­mehr im zweiten Zahrgange erscheint, bringt ben neuesten Verhältniffen entsprechend im ersten Teile alleS für ben Auslanbbeutschen unb am Auslanbe Zntereffierten wiffenSwerte Material, das unter Mitwirkung ber maßgebenden Behörden und Ver­eine auSgewertet ist."

Ganz Dein. Wege einer Liebe. Von Alfred ® tarnt 4) Sdde-Verlag (Mar Ahneri) XaffeL Geb 12,50 Mk Gläubig«, hingehende Liebe, wahr empfunde^ieS Menfchentum fprechen au* diesen Versen, diesen schlichten, aber schönen Worten eine* echten Dichter*

triedSver l»st von 5 9 4 1 5 4 0 Matt tr­itt! en haben, daran ist da* Cbern^u* mtt 3 950 178 Blatt, da* Schauspielhaus mit 1 391 362 Hart detelligt An Steuern mahlen beide Theater nuib 2 . Mlllwnea Mart auf bongen Für das

Landkreis Gietzen.

u. Heuchelheim. 19 D^ Unter Leitung feine* Dirigenten TutthS veranstaltete am Sonntag abenb ber Gesangverein .Teutonia" in ber Wittschast ..Zum Treppchen" einen must- kalischen Untethaltungsabenb. bet in allen seinen Teilen al« wohlgelungen bezeichnet werben bars- 6* war eine Freube. zu sehen, mit welcher Hingebung ber Verein bet ruhigen unb sicheren Äeituirg seine* Dirigenten bi* ins kleinste folgte Ausbleiben konnte e« barum auch nicht, bah bie vorgetragenen, teilweife recht schwierigen Thore bet ben zahlreichen Zuhörern einen tiefen Eindruck hinterließen, dem nach außen hin durch teichgefpendclen Veisall Ausdruck gegeben wurde Sbenlo freudig ausgenommen wurden auch bie Darbietungen deS Kammervirtuosen Kümmel auS Darmstadt der durch seine Eornet-SoloS für willkommene Abwechslung sorgte Zur Verschöne­rung beS Abends trugen ganz wesentlich auch bie Darbietungen bet Musikkapelle Mank bei. Die von bieser mit feinem Verständnis vorgetragenen Tonstücke verfehlten ihre Wirkung auf die Zu­hörerschaft nicht

Ober-Hörgern, 18 Dez Der im Preu­ßischen Landwirtschaft-Ministerium in Berlin tä­tige Kulturoberiekretär TobiaS Seipp hat ben C haraktcr a l S Oberleutnant erhalten.

x W lef eck. 19. Dez 3n feiner leijter. DemcinberatSfitzung setzte der Gemeinde­rat ab 1 Januar 1922 die Hundesteuer für die Gemeinde auf 40 Mart fest: in ben Borstand der Gemei nnütz igen Baugenossen- ' ch a f t wurde al* Vertreter der OcmcrniK Wll- bdm Vogel Höfer gewählt: bie Gemeinde er­klärte mit 53 Geschäftsan teilen ihren Beitritt Stc Erhöhung ber Pension ber frü­heren Hanbardertslehrerjn Lina H a n f u l t wurdr von. 500 Mark bi* auf weiteres auf 2COD Mart iestge'eyt. Tie Benutzung der Schulfälc durch andere X ö r per ichaf len beschloß man ab 1. Zanuar 1922 nicht mehr zu gestatten, mit Ausnahme der Volkshochschule, bie weiter Licht unb Her'ung haben soll Ticker Beschluh, ber vvn cinftncbcnbcr Bedeutun; für das gn- füge Leben der Getneinbe tft. rotrb lebhaft erörtert und ruft vielfach Wideripruch hervor

Hcsfcn-Ranau.

m< Frankfurt a. M. 19 Tev Von ben ft ä b t i t <fc c n Theat cm. Aus dem B - richt der neuen Theater-Aktiengefellfchatt über

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 19 Dez (Amtlich) Tet Xinbermarft wurde bei langfamen, der Kleinviehmarkt bei lebhaftem Handel ge­räumt. Schweine wurden bei anfangs lang­samem, später regem Geschäft auSverkautt 3m ein­zelnen ist au bemerken Aufgetrieben waren 1843 Stück Großvieh, davon 412 Ochsen, 70 Bullen, 1361 Färsen unb Kühe: ferner 481 Kälber, 554 Hammel unb 1663 Schweine An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht für Ochlen 600 bi« 1100 Mk., für Bullen 650 biS 975 Mk ; füt Färsen unb Stühe 450 bi» 1,100 Mk. für beste Färsen unb bi* 1000 Mk für beste Kühe: ferner für Kälber 900 bi« 1250 Mk. für Hämmel 500 bi« 750 Mk; für Schweine unter 80 Xilogr Lebendgewicht 1300 bl« 1600 Mk.. von 80 bi« 100 Ällogr 1600 bi« 180-0 Mari von 100 bi« 120 Kilogr. 1700 bis 1900 Mk. von 120 bi« 150 Kilogr 1700 biS 1800 Mk Fett- fchwrine über 150 Kilogr. 1700 bl« 1800 Mk Sauet unb Eber 1450 bi« 1550 Mk Die Marktpreise lie­gen um fo viel über ben Stallpreilen. nU Ile bie nicht unerheblichen GewschlSverluste Spesen unk Händlergewinne in fich schließen Des Weihnacht­seste* wegen sinbet ber auf ben 26 Dezember fal­lende Hauptmarkt Dienstag ben 27. Dezember b Zähre« statt.

Frankfurter Getreidemarkt.

Frankfurt a. M.. 19. Dez Die bevor» stehenden Feiertage mochten die H^ruptursache de« ruhigen Geschäft« fein. Die unsichere Haltung ber Devisen erschwerte ferner ben Verkehr unb war bdonber« heute ber Anlaß, baß bie Stim­mung sich recht unregelmäßig gestaltete. Etwa« Rachfrage beftanb für Welzen unb Roggen, doch war im amtlichen Verkehr bie Preisbewegung recht unsicher. Hafer würbe niedriger genannt Futtermittel fanden zu besseren Preisen Aus- nähme Hüfsenfrüchte ruhig unb behauptet Ori- faalen schwächer. Heu und Stroh preiShaltend

kleinen Abänderung wieder aufzunehmen. Bet ber Abstimmung wurden die Anträge der Deutschnattonalen, der Deutschen VolkSpartei und der Demokraten abaelchnt und schließlich mtt allen bürgerlichen Stimmen der Antrag de* Zentrum* angenommen, der, wie er­wähnt, tm großen und «ganzen den Anträgen entsprach Die auch selten* der Deutschen VolkSpartei gestellt worden waren. Bet der Abstimmung über ben Tarif kam eS zunächst zu keiner Einigung, so daß überhaupt kein Tarif befchlossen wurde. Von bürgerltck>er Sette, insbesondere auch von der Deutschen VolkSpartei, war verlangt worden, dah auch dieser Taris, der mittlerweile elngctrctcnen Geldentwertung anqepaht werden müsse. Das Zentrum legte scßltchlich eine Fassung vor, der die bürgerlichen Parteien vorläufig zu- stimmten, um ein Resultat der ersten Lesung ,zu erzielen, ohne sich tedoch auf die Tarife im ein,zelnen schon für die zweite Lesung fest­zulegen.

Für die ersten 15 Zahre nach Onkrasl- rreten des Gesetzes sind Zuschläge vorgesehen, die an Stelle des sonst auf Grund des Reichs» nvtopfergeseyeS zu leistenden Steuerbeträge treten sollten. Die Regierungsvorlage sieht Zuschläge für die größeren Beträge in Höhe von 30Ö Prvz. vor, während der Reichsrat nicht über 200 Proz. hinausgehen wollte. Sin

(3n einem Teil ber Auflage wiederholt.) Frankreich mit den Schiffsranm-ahlen einverstanden.

London. 19 Dez 'WTB - Briand empfing im Laufe M gestrigen Abenb« den Bot- fdtafter ber Vereinigten Staaten unb verslänbigt« ihn, bah Frankreich bie urlprüngllch vonHugheSfestgeletztenBechLltni«' zahlen für ben SchifsSraumannehme. Die betreffenden Zahlen sind daher für die Ver­ewigten Staaten 5. für England 5, für Zopan L. für Frankreich 1.7 unb für Italien 1,68.

Ralhenan in London.

Pari«. 19 De, (WTB.) Havas mclbet au« London. Dr Rat Henau fei mit Simon, ber Ihn schön bei feiner vorigen Reise begleitet habe, um Mitternacht in London eingetroffen Se fei In bemfelben Hotel abgestlegen. in dem er da* lef.te Mal gewohnt hat Es fei da« gleiche Hvtei, tn bem Lloyd Georg« und Briand wohnen Englisch« Erwerbslose für den Wiedera-fban.

London, 19 Sex «WTB - DerParrl« Berickterstalter M .Daily Erpreß- will wissen, Briand habe bte öntienbung von 50 000 englischen Erwerbslosen zwecks 'Betei­ligung am Wiederausbau Frankreich* vor- geschlagen.

Rücktritt bei chinesischen Kabinett-.

Pari-, 19. Tez lWTB.) man meldet bet . Associated Preß ' aus Pekmg. baS ch l n e s 11 ch « Kadinett habe en bloc bemillionlert»

liegen die Entschließung gestimmt, ist eigen!- !ich niemanden recht klar geworden. Sie ttmmten aber schließlich gegen alle von bür- 8erlich«r Sette kommenden Anträge, teil* au*

»rundsay, teils auS Unverstand.

Denn man auf das Ergebnis zurückbllZ'., so kann man sagen, dah di« bürgcrlidxn Parteien nicht alle Wünsche durchgeseyt, daß he aber doch dem Gesetz eine Form gegeben haben, bk auSschlieht, dah unter ber neuen Vermögenssteuer Die beutsche Wirtschaft zu- sammenbricht. Dk büraerlichen Dertteter haben sich dabei nicht gescheut, für eine Be­lastung des Besitzes zu sttmmen unb bte Ver­antwortung auf sich zu laben, während von dem gleichen Verantwortungsgefühl der Lin- ten bet der Beratung der indirekten nicht die Rede sein kann. ES wäre dringend zu wün­schen, dah auch die MehrheitSsozraldemokratte bi« Frage ber Besttzsteuern rein von bem sachlichen Stanbpunkt betrachtet unb nicht glaubt, unter ben gegenwärtigen schweren Zeiten auch hier wieder Parteipolittk treiben

bn Teilen (»et* Bändel, berauigeyeben von Mai Zollinger in Verbindung mir Heinz Arne- lung uni) Start Pvhfpeimer <Deutsches Vertag*- hau* Bong u Er . Berlins Die schmucken roten Leinenbänbchen mit gutem Pcipner erfüllen alle Anforderungen, die man heute an eine gute Keller- Ausgabe stellen kann: frc enthalten alle* Wefent- (kdx, eine Auswahl Der Briefe be* Dichters und treffen in Ihren Einführungen den Bebüri- nilkn gebildeter Lefer. für bie, nicht etwa für die Forschung, nach Worten bei Herausgebers bie

Für 100 deutsche Datum.

Zürich

Amsterdam Kopenhagen Prag Stockholm Wien London Pari« Aeuyork

Züricher

Wechsel auf

Holland

DeuNchland Wien.........

Prag.........

Aus Stabt und Land.

® leben, den 20. Dr- 1921

Der Ankauf von Gold für da« Reich durch die Relch-bank unb Post erfolgt in ber Woche vom 19 bi« 25. Dezember d Zs un­verändert wie in der Vorwoche zum Prelle von 720 Mark für ein Zwanzigmarkstuck. 360 Mark für ein Zehnmarkstück. <Jur die au-landtschen Goldmünzen werden entsprechende reife ge^alxit *Äriefl«gcfanflencnfluthabcn. Da. Reichsfinanzministerium (Reichs?>entral stelle für Kriegs- unb Zivilgefangene) Hal bestimmt, baß in Zukunft alle GutHahenlisten ber deutschen Heim­kehrer unb alle Anfragen über Guthabenange­legenhelten ber deutschen Heimkehrer der Aaubt- kaffe für baS StncgsflefangenentDelcn, Berlin SW 68. Schützenstt. 3. «inzufenben sind.

Verein KanarlaGleßen unbllm- gebu ng Bel ber letzthin obgehaltenen 5. All­gemeinen Kanarlenausstellung in Dießen erhielten folgende Mitglieder Preise Allgemeine Klasse: Kari Mahn kopp 3. Preis unb 3 Damenpreis. Hch S immer 1 Mitgliederpreis, L Petri 2 MltgliederprelS, Earl Hünermunb 3. Mit- glleberpiet« Hch H o s m a n n 4. Mitglieberprel«. Zoh. Sauer. 5. MUalieberprelS: Selbstzucht klasse: Earl Hünermunb 5. Preis und 1. Damenpreis. Sari Hünermunb 6 Preis unb 2 Damenprei«. Karl Dlertelhausen 7. Prei« unb 1. Mit- gllederpreiS sowie.beste Gesamtleistung. Karl Dlertelhausen 2 Mitglieberprel». Karl Llst 3. Mitgliederpreis. Aus Dogelfutter erhielten folgende Armen Preise: L. Robert Döll 1. Preis unb 1. Große goldene Medaille. Hch. Hahn 1. Preis unb 2. Große golbene Mebaille, ÖberhesslscheSSamenhauS 1 Preis unb 3 Große golbene Medaille. Die Zoologische Hand­lung Paul Ma in der 1. Preis unb Große gol­bene Medaille.