Ilach Geschmack zusetzen.
Erhältlich in Kolonialwaren-, Drogen Handlungen und Apotheken.
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Samstag, 20.Huguft 1921
Siessener Anzeiger (Senral-Anzeiger für Gberhessen)
Zweites Blafi
Nr. 19 f
Gedenkbuch zu schätzen wissen.
tes
Aus dem Amtsvcrkündigungsblatt.
Amtsverkündigungsblatt 19. August enthält: Verlängerung
eher wirlmd. Lrhllilich 1b Apotheken.
243c
" Das Ar. 120 vom
Auch in der vor uns liegenden gestrigen FreitagSnummer des Regierungsorgans wimmelt es von Stilblüten absonderlicher Art.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, 21. Aug., 13. nach Trinitatis.
In der S t a d t k i r ch e. Vorm. 8 Ußr, zu gl. Ehristenl. s. d. Aeukonsirm. a. d. Matthausgem.: Pfarrassist. Ramge. 9* L-: Pfr. Decker. Deichte und Feier d. hl. Abendmahls s. Matthäus- u. Mar- lusgem. — In der Iohannestirche. Torrn 8 Uhr, zugl. Christenlehre s. d. Aeukonsirm. a. d. Lukasgem.: Psarrassist. Müller. 9V>- Psr. Ausfeld.
21. August. Wieseck. Torrn. 9'/,: Gottesdienst (Innere Mission). IO8/,: Kinder kl rche. Aach- mittags 1: Christenlehre (konfirm, weibl. Zugend). — Sonntag, 21. August, vvrm. IO1 * Kirchberg. 11: Christenlehre f. d. männl, konfirm. Jugend. — Aachm. I1/2: Lollar.
Katholische Gemeinde.
Samstag, 20. Aug, nachm. 5 u. abds. 8 Übt- Gelegen!) z. hl. Deichte. — Sonntag, 21. Aug. 14 Sonntag nach Pfingsten. Torrn. 6>/,: Gelegenheit zur hl. Deichte. 7: Hl. Messe. Kommun, d. Ivngsrauen u. Hünglinge. 8: Austeilung d hl Kommunion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Aachm. 2: Hungllngs-Kongregation Auf. nähme neuer Mitglieder. 4i/3: Iungfrauen-Kon- gregation.
Kath0l. Gottesdienst. 21. Aug Sich, vorm. 1/28, nachm. 7,3 Uhr. — Hungen, vorm. Ü/210 Uhr. t
schwimmenden Blattes, an der medizinischen Fakultät der Aniversität Königsberg, die den General Ludendorff zum Ehrendoktor gemacht hat, Kritik zu üben; aber die Art. wie es geschieht, wird außer dem deutschen Offizierkorps auch die Aerzteschaft Deutschlands zu gewissen Fragestellungen an daS Darmstädter Gesamtkabinett veranlassen. Denn die „5>ann= städter Zeitung" schreibt wörtlich: „Den Herrschaften, welche als Militärärzte während des Krieges den verwundeten, Herz-, lungen-, magen- und darmkranken Soldaten Aspirin in unmäßigen Quantitäten als alleiniges Allerweltsheilmittel verschrieben, scheint ihr Gehirn nun vollends verkleistert zu sein." Äm Schluß des Artikels heißt es: „Wir gratulieren Herrn Ludendorff zu der neuen Würde. Massenmord und Doktor der Medizin — das paßt gut zusammen." 3m Zusammenhang mit einer Besprechung der Post- reklame müssen die Hohenzollern wieder herhalten, indem das Regierungsblatt einem Kritiker, nämlich Herrn Professor Dr. Limmer, gegenüber, sich zu dem Satze versteigt: „Wir sind gespannt, woher Herr Dr. Limmer bat Geld zur Declling deS ReichSpostetatS nehmen will, wahrscheinlich von den Millionen des desertierten Hohenzollern."
Ob der „Darmstädter Zeitung" nunmehr auch wieder, wie in der Angelegenheit des Direktorenwechsels an der Universitätsbibliothek, Veranlassung gegeben wird, zu erklären, daß sie „nicht anstehe", die Form ihrer Ao- tizen selbst zu bedauern?
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 21. August Der fliegende Holländer; Montag, 22.: Der letzte Walzer; Dienstag, 23.: Die Zauberflöte; Mittwoch, 24.: Die Fledermaus; Donnerstag, 25.: Lohen- grin; Freitag, 26.: Carmen; Samstag, 27.: Die Apachen; Sonntag, 28.: Die toten Augen; Montag, 29.: Fidelio; Dienstag, 30.: Die Gezeichneten; Mittwoch, 31.: Der letzte Walzer. — Schauspielhaus. Sonntag, 21. August: Der König der dunklen Kammer; Montag, 22.: Alt» Franlfurt; Dienstag, 23.: Der Traum ein Leben; Mittwoch, 24.: Robert und Dertram; Donnerstag, 25.: Schneider Wibbel; Freitag, 26.: Der Traum ein Leben; Samstag, 27.: Ernst; Sonntag, 28.: Egmont; Montag, 29.: Robert und Dertram; Dienstag, 30.: Maria Stuart; Mittwoch, 31.: Haus Herzenstod.
Büchertisch.
— DaS R eserve- I n fan teri e-Re- gim ent Ar. 2 2 2. Die in zahlreichen Gefechten bewährten Kriegstaten des Reserve-Infanterie- Regiments Ar. 222 bilden den Inhalt eines soeben bei E. S. Mittler & Sohn in Derlin erschienenen Duches unter dem Titel „Das Referve- Infanterie-Regiment Ar. 222“ von Oberstleutnant a. D. Frhrn. von Rotsmann (Preis Mk. 7,—). Der Verfasser, der dem Regiment als Kommandeur des 1. Bataillons und als Regimentsführer angehörte, gibt in diesem Duche nicht etwa eine reinfachmännische kriegsgeschichtliche Betrachtung, sondern er bietet auf Grund der ihm vom Reichsarchiv hierfür zur Verfügung gestellten Kriegstagebücher. Aufzeichnungen und Briefen von Offizieren sowie seiner eigenen Tagebuchserinnerungen in geschickter Weise verarbeitet ein überaus klares Bild von den Kriegstaten des Regiments bis zu seinem Abtransport In die Karpathen. Das Buch beginnt mit der Errichtung deS Regiments und seiner Ausbildung in den Garnisonen und auf dem Truppenübungsplatz Oberhofen. von wo am 12. Oktober der Abtransport ins Feld begann. In fesselnder Weise berichtet der Verfasser von der ersten kriegerischen Tätigkeit
der Geltungsdauer der Verordnung über Sam- melheizungs'- und Warmwasserversorgungsanlagen in Mieträumen. — Durchführung des 3. Buches der Reichsversicherungsordnung (Unfallver- sicherung). — Gebühren für amtstierärztliche Dienstverrichtungen. — Radrennen. — Viehseuchen. — Aeufestsetzuna der Ortsdurchfahrten. — Sonntagsruhe im stehenden Handelsgewerbe in der ©tobt Gießen. — Diehmarkt in Grünberg. — Einsendung der Abdeckereiverzeichnisse.
Radrennen. Dem Radfahrerbund ,O b e r h e s s e n" zu Hungen ist die Erlaubnis erteilt worden, am Sonntag den 28. August L Zs. in Queckborn ein Radrennen auf den Kreisstraßen Queckborn, Aeumühle, Grünberg, Londorf, Mainzlar. 'Saubringen, Hangelstein, Gießen, Steinbach, Lich. Münster, Queckborn abzuhalten. — Dem Radfahrerverein „Wanderlust" 1906 zu Ober-Bessingen ist die Erlaubnis erteilt worden, am Sonntag den 21. August l. Zs. ein Radrennen aus folgenden Strecken abzuhalten: 1. Ober-Teffingen, Aonnenroth, Villingen, Aon-
------------------------—- Rasch a. J»'
Der Schweinerotlauf ist im Gehöft der Konrad Köhler Witwe zu Langsdorf erloschen. Die Sperrmaßregein werden aufgehoben.
Sonntagsruhe im stehenden Handelsgewerbe in der Stadl Gießen. Für Sonn' tag den 21. d. Mts. wird der Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen und die Beschäftigung von Gehilien und Lehrlingen in der Stadl Gießen von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags für Kolonial-, Feinkost-, Zigarren-, Zigaretten- und Tabakläden gestattet.
Ein Klauenviehmarkt findet Donnerstag den 25. August 1921 zu Grünberg statt. Zugelassen ist Klauenvieh, das aus dem Kreis Gießen stammt oder die vorgeschriebene Quarantäne überstanden hat. Ursprungszeugnis ber betreffenden Bürgermeisterei ober das Zeugnis eines beamteten Tierarztes über die abgelausene Quarantäne muß beim Auftrieb vorgezeigt werden.
deS zur 48. Relerve-Division gehörenden Regiments in der Stellung Le Maisnil und Pont-de- Pierre, aus der es schon nach 19tägigem Stel- lungskamps herauSgezogen wurde, um in die j Kämpfe bei Lodz eingesetzt zu werden. Hier hat das Regiment von neuem in verschiedenen Gefechten seine Schlagkraft bewiesen und an dem Zurückwerfen der Russen bi- hinter den Dshura- Rawla-AbschniU und die obere Pilitza ruhmvoll mitgetoirft. An dem vor diesem Abschnil: gegen Ende 1914 sich entwickelnden SlellungSkamps hat daS Regiment bis zu seinem Abtransport in die Karpathen teilgenommen. Allen denen, die an diesen Kämpfen der 48. Reserve-Dlvision teil- nahmen, vor allem aber den Angehörigen des Regiments 222 selbst wird diese wncrläffigt und gründliche Zusammenstellung der intereHanten Kämpfe, die mit übersichtlichen Gefecht sskizzen versehen ist. ein lang gewünschtes und wertvolles Erinnerungsbuch sein an schwere, aber auch erfolgreiche und darum schöne Tage. Die Angehörigen der in diesen Kämpsen gefallenen Tapferen werden es als ein den Manen Ißrer Lieben wer-
Das neue Gesicht
der „Darmstädter Zeitung".
Die gestern milgeteilten und von uns kritisierten Leistungen brr „Darmstäbter Zeitung“ haben ziemliches Aufsehen erregt, wie fol- genbe Zuschrift eines vberhessischen Beamten an unS bezeugt:
Die .Darmstädter Zeitung", das amtliche Organ der Hessischen Landesregierung, wie sie stch stolz am Kopfe des Blattes nennt, scheint ber Ruhm der .Fackel“, der „Freiheit" und andrer Sumpsblülen der Revolution nicht schlafen zu lassen: sie hat anscheinend den Ehrgeiz, im Gossen- tvn und in dem sich anschmeicheln an die niedrigsten Instinkte einer betörten und verhetzten Masse den Rekord zu schlagen. Die letzte Aummer vom 17 d MlS. enthält unter der Rubrik .Kleiner Tagesspiegel“, in dem sich fast regelmäßig nicht der Tag sondern die Gesinnung der Redaktion dos .amtlichen OrganS" wiederfpiegelt, zwei Ar- tikel .ReaktionärerKlimbim" und „W i l- b e l m al« Gutschei n“, die alles bisher schon von dem edlen Blatte Gebrachte — und es gehörten schon häufig starke Aerven dazu, es zu lesen — in den Schatten stellen. Wie traurig muß eS um solche Geisteseinstellung, um solch niedrige Gesinnung bestc-llt sein! Aber das wäre ja schließlich Sache des Blattes selbst und seines geistigen Aährvalers; es gibt Leute, die sich nur im Schmutz wohlfühlen und man soll sie darin lassen. Aber eine andere Frage ist denn doch einmal zu stellen: Geschieht eine solche Schmiererei wirklich mit Wissen und Willen oder doch mit st i l l - schweigendeDuldung der Herren Minister ber Hessischen Staatsregierung, deren Organ das Blatt doch sein will? Sind stch die Herren Ulrich und Henrich, denen man doch durchaus urbane Formen und persönliche Liebenswürdigkeit im Verkehr auch mit dem politischen Gegner nachrühmt, ist sich Herr von Brentano, der doch auch mach der Revolution noch seinen Tarnen als den eine- Edelmanns gern führt, nicht zu gut für eine solche Leibgarde ihrer Republik? Und sollte es nicht möglich sein, daß sich das Behörden- und -Beamtentum, das gezwungen ist, das Blatt täglich zu lesen, geschlossen aufrafft und erklärt: Wir weigern uns, uns unter der Flagge eines amtlichen Blattes täglich alles, was uns vor der Revolution hoch und heilig war und was wir zu unsrem großen Teile auch heute noch im Innern Hochhalten, mit Schmuhkübeln von einem unreifen gesinnungstüchtigen Schmock bewerfen zu lassen! Wir verlangen, daß ein Blatt, das man unS amtlich zu halten zwingt, wenigstens in einem Tone schreibt, wie er unter Gebildeten üblich ist. auch wenn .der Dildungspräsident" einmal aus Urlaub ist. wie das Blatt an andrer Stelle mitteilt; deswegen ist es nicht nötig, daß nun auch sein Leib- blockt alle und jede Dlldung beurlaubt"
ist die beste Seife
nenrvth, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen. 2. GS wäre schließlich das gute Reckst des nun Ober-Teffingen. Aonnenroth, Aieder-Dessingen, einmal im sozialdemokratischen Fahrwasser I Ober-Dessingen.
Stadt. Arbeitsamt (Siesren
Liebigstraße 16, Teleph. 2054.
CS können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Krankenpfleger, 1 Elektromonteur, 1 Kupferschmied, 1 Sllberschmied, 2 Weissbinder, 1 Glaser, 1 Schmied, 1 ölt. Bau- schlosser.
Lehrlinge: 1 Automonteur, 2 Friseure, 1 Schub- wacher, 1 Glaser, 1 Schlosser.
t». bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Eisenbeton- arbeitet, Maurer, Zimmerleute, Einschaler, Aroet Prootssonsreilende, 2 Svengler und Installateure, jüngere landwirtschaftliche .Unechte und Arbeiter, 1 Schneider, 2 Friseure, 2 Kaüenmacher, vier Schreiner, 3 Anstreicher, 2 Kürschner.
Lebrlinge: 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Schreiner, ein Frisenr, 1 Schlosser.
ES suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker' Schreiner, Kaufleute, Schreiber nnd Reisende' Packer, Hausbnrsrben und Ausläufer, Maschinen' schlosser, Bauschlosser, Schuhmacher, 1 Krankenpfleger, 4 Sattler u. Polsterer. Bäcker und Metzger, mehrere Kellner, 1 Krastfabrer, 1 Dornier, 1 jiing. Schmied, 2 Buchbinder, Mechaniker, 1 Klavier- spieler, 1 Heizer, 1 Wagner, 2 Dreher, 2 verh. Knechte, 1 Schäfer, 1 Tabakspinner. 1 oerbeir. Hofmeister, 1 Tapezierer, 2 Gärtner, 1 Drechsler, 1 Handschuhmacher, Bergarbeiter, Autoschlosser, 1 Optiker, 1 Schmelzer, 1 Goldarbeiter, 1 Installateur unb Spengler, 1 Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Heizer, 1 Konditor, 1 Ingenieur.
Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen- genomnien.
Lehrlinge: 2 Mechaniker. 1 Friseur, 1 Elektromonteur. 1 Schuhmacher, 1 Weissbinder, 1 Gärtner, 3 Autoschlosser.
Weibliche Abteilung:
ES können eingestellt werden:
•. bei diesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Kauffrauen und -mädchen für einzelne Tage, nichtige Alleinmädchen. 2 einfache Stützen. 2 Köchinnen, 1 Hotelköchtn, 1 Schneiderin als Beihilfe, 1 Friseuse, 1 Lehrmädchen in Blumengeschäft.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtschaftliche Diennmädchen, 4 Dienstmädchen, 2 Haushälterinnen, Alleininaochen, 2 Köwtnnen, Zimmermädchen, 1 Büglerin, 1 landw. Haushälterin, 2 Küchenmädchen. 1 Stütze.
ES furfjen Arbeit: 2 Berkäuseriunen, 1 Flickerin, 3 Waschfrauen, einige Laufirauen, auch für Nachmittagsbefchäftiaung, Mädchen für tagsüber, 1 Büglerin, 1 Fräulctn erteilt französischen 11 itter» richt, 1 Gesellschafterin, 1 Kinderiräulein. 1904« 8
Die Arbeiten unb Lieferungen zur Errichtung von 17 Doppelhäusern mit 34 Wohnungen sollen öffentlich vergeben werden, und zwar:
Los 1: Erd-, Maurer-, Beton-, Putz» und Asphaltarbesten,
Los 2: Zimmer- und Statt erarbeitet,
Los 3: Dachdeckerarbeiten, Los 4: Klempnerarbeiten.
Zeichnungen und Terbingungsunterlagen liegen bei dem Eisenbahn-Betriebsamt Fulba, Zimmer 22, zur Einsicht aus. Die Derbingungsunterlagen können, soweit ber Vorrat reicht, unb zwar für Los 1 15 Mk., Los 2, 3 unb 4 je 10 Mk. (porto- unb bestellgelbfreie Postanweisung) von der genannten Stelle bezogen werden
Die Angebote werben Montag den 29. August, vormittags 11 Uhr, im Zimmer 19 des Betriebs- amtes Fulda geöffnet
Zuschlagsfrist: 4 Wochen.
Spar« unb Dauoereia Ftllda. 9101D
Arbeitsvergebnng.
Für die FeDbereiniaung Treis a. d. Lba. sollen Freitag den 26. August 1921, vormittags 10 Uhr. auf dem Rathaus zu TreiS a. d Lda.
Fuhcleistungen veranschlagt zu 3 200 ML
Chaussierungsarbeiten , , 2 500 „
Berschleifungsarbeiten „ , 17 000 „
Verlegm von Zementröhren , , 210 ,
Drechen von Dasaltbruch-
fleinen „ , 910 „
Aufsetzen von Basaltbruch
sternen , „ 200 „
Liefern von Zementröhren , „ 1420 „
tn einzelnen Losen vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit entsprechender Aufschrift verleben, postsrei bis zum Ccöfinungstermin einzureichen sind. ZuschlagS- frist 3 Wochen.
Gießen, den 16. August 1921. 90688
Hessische Kulturinspektion.
I. V.: Krause, Reg.-Baumeister.
Bekanntmachung.
Infolge der in den Geschäftsräumen der Sparkasse. Zohannesstraße 5, vorzunehmen, den Umbauarbeiten sehen wir uns genötigt, unsere Kassen stunden von
Montag den 2 2. l. M iS. ab bis auf weiteres auf werktäglich
8 — 1 Uhr vormittags fefljufeßen.
Gießen, den 19. August 1921. 9085C
DezirkSsparkasse Gießen. ZacheiS.
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Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt und Drennstoffamt.)
1. Brot: Wochenmenge 1850 Gramm oder 1370 Gramm Mehl.
Preis für 1-Pfund-Laib Mk. 1,70,
Preis für 2-Pfund-Laib Mk. 3,40,
Preis für 3-Pfund-Laib Mk. 5,—,
Preis für 4-Pfund-Laib Mk. 6,70,
Brötchen zu 50 Gramm Mk. —.20.
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Warenausgabe
für die Woche vom 22.-28. August 1921
Richt rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.
3. Verfall von auf gerufenen Kohlenmarken. Als Verfalltag für die Matcken 1 und 4 ist der 1. September 1921 festgesetzt. Beide Marken werden nach diesem Zeitpunkt nicht mehr beliefert.
4. Verkauf von Brennholz. Die Abgabe erfolgt in beliebigen Mengen von Vs Zentner an vom Lager In der (Ska belsberger- ft r a ß e täglich von 8—11 Uhr vormittags und 1—4 Uhr nachmittags. Bezugsscheine werden täglich von 71/2—12 Uhr vormittags und 1/28—5Vr Uhr nachmittags im Brennstoffamt. Garten- ftraße 2, Rebengebäude (früheres Ortsgericht) ausgegeben.
Preise: Hartholz, geschnitten, Zentner 14 Mk., Weichholz, geschnitten, Zentner 12 Mk. Für llein- gehacktes Hol; wird ein Zuschlag von 1 Mk. für den Zentner berechnet. Bei Abnahme größerer Mengen, mindestens 50 Zentner, wird ein Preisnachlaß von 1 Mk. für den Zentner gewährt.
2. Rährmittelu-ZuckerfürKranke. H. Zung Rachf., Rittergasse 11, Aug. Wallenfels. Marktplatz 17. A. Plack, Reuen Taue 17, Konsumverein, Frankfurter Straße, Ecke Klinikstr.
3. Sonderausgabe des Lebens» m i 11 c 1 a m t 6:
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Stabt. Brennstoffamt.
1. Ausgabe von Gaskoks für den Hausbrand und größere gewerbliche Betriebe. Gegen Abgabe der Marke 4 der Haushallungskohlenkarte (blaue Karte» können bis zu 5 Ztr Gaskvks bezogen werden. Die größeren gewerblichen Betriebe, denen Gaskvks zugetellt ist. werden aufgefordert, die ihnen zugetellte Menge umgehend zu beziehen.
Gaskoks kann durch das Stadt. Gaswerk und durch die Kohlenhandlungen bezogen werden.
2. Ausgabe von Braunkohlen. Gegen Abgabe der Marke 5 der Haushaltungs- whlenkarte (blaue Karte) können vis zu 3 Ztr. Braunkohlen oder Braunkohlenbriketts von den Kohlenhandlungen bezogen werden
Bekanntmachung,
den Voranschlag der Plock schon Stiftung für das
Rechnungsjahr 1921 betreffend.
Der in der Sitzung der Stadwerordneten- Dersammlung vom 29. Juli 1921 fest gestellte Vor» anschlag der Plock'schen Stiftung für das Rechnungsjahr 1921 liegt vom 22. ds. Mts. ab wahrend einer Woche auf dem Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Rr. 17, offen
Es wird dies mit dem Bemerken öffentlich bekanntgemacht, daß die Beteiligten innerhalb der Offenlegungsfrist den Voranschlag cinsehen und bei dem Oberbürgermeister schrist.ich oder zu Pro- wkoll Einwendungen gegen seinen Inhall Vorbringen können.
Gießen, den 20. August 1921. 9090B
Der Oberbürgermeister: Keller.
Bekanntmachung.
Laut Beschluss der Lebensmittel-Deputation wird mit Wi kung vom 21. ds. Mts. der Verkaufspreis für einen Liter Vollmilch auf Mk. 3.60 festgesetzt.
Giessen, den 19. August 1921. 90946
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