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Äirt Äurt Kurs

Saturn:

,2.

) Sie Abendborse fällt bis 26. Aug. aus.

19. 8.

Schweizer Franken

Oktober an-

5,60

6,25

totere

Kurs 18.8.

129,60

369,99

316,65

86,41

123,60

359,60

304,15

83,41

647.35

360,40

304,85

83,59

648,65

720,

327,

257.7k 637,-

330,-

129,90

370,40

317,35

86,59

672,20

18.8. 7,- 3,87 7,65

Universität Wien enbflüliig für den 1 genommen.

17.8.

6,30

3,69

7,05

14,50

1,12

1.7.1 l. 51.125,43 W- 59,23 Är. 83,83 Kr. 117,33 Kr 83,83 Kr 117,88 Sh. 97,3) Fr. 125,43 $ 23,83

9,92

101,75

22,13

f Anstreicher- 1 Weißblnder-Gesch.

. A. Belitz, K Liebigstraße 83 A X Tel. 945 Z

6,37

15,60

1,18

100 Fl.

100 TBh.

100 Är.

100 ftt.

100 Fr.

1 £

100 L.

100 Fr.

100 Ar

100 $

100 Kr.

100 L.

Handel

Weiterer Iufammenbruch eines

78,60 76,80

68,20 175,- 324,50 261,50 234,- 195,50 170,50 176,75

594,50 451,- 467,-

425,- 363,-

1050, -

Warknotierungea.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

183.25

7.20 0.70

7.- 45.70 21.63 25.60 44.95

1.55 594.-

3 30 7.25

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag. . . . Klockholm . Wien.... London . . Daris . . . Neuyork. .

183.50

7.- 0.70

7.15

4575

21.63

25.45

44.90

1.60

592.-

3.40

7.25

Snmüms- werd-sachgem. u-vrelS- * wert gestimmt u.revar.: G. Ebert, Bavieraaclier j ®iem WM. 1L i Stimmer n-Reoarat.b 1 Sa. Rudotob- (Sieben, i

3ftaeL ReligivnS - Gesellschaft., Sabdatfeier, 20. Aug. Freitag abb. 7.00. Sams­tag norm. 8.00. Rachm. 4.30. Sabbatausgang 8.25. Wochengottesdienst: morg. 6.30, abds 6.30.

10,08 10,12 9,88

102,60 102,90 101,45

22,57 22,63 22,07

Echt Wests.

Pumpernickel frisch etngetrofien Reformhaus

Kreuzplatz 0.

Brüssel-Antwerpen . Thristiania...... Kopenhagen .....

Stockholm kelstngfors......

Italien........

London........

Neuyork .......

Paris.........

Schweiz........

Spanien.......

Men (altes). . . . . Deutsch-Oesterr. . . . Prag.........

Budapest...... «

Bulgarien ...... Konstantinopel. . . -

Todes-Anzeige.

Heute morgen um 4 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unser heihgeliebtes Töchterchen

Elfriede

im Atter von l/4 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Stamm, Schreiner.

Großeu-Linden, den 18 August 1921.

Die Beerdigung findet Samstag nachm. 31/, Uhr vom Trauerhause aus statt. eull.

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . Wien . ...... Prag ....... Pans ........ London .......

Italien.......

Brüssel.......

Budapest ...... Neuyork....... Agram. ....... Bukarest......

Franksurt a. 9JL, 19. Augnst. Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

17. August. 18. August.

Wettkonzerns.

Berlin. 18. Aug. .Wolff.) Wie die

Z." erfährt, ist auch der Wettkvnzern Ar­thur Muller u. Eo. in KarlShorst- Berlin zusammengebrochen. Dach der CB. 3." betragen die Passiven des Müllerschen Zusammenbruchs etwa 8 MMionen Mark, denen kaum 3/j Millionen als Aktiven gegenüberstehen

B-rse«»rse.

Frankfurt Berlin

Abend- 1-tthr- Schluß- Schluß-

670,80

1453,501456,50 1416,051418,95

1108,85 1111,15 1086,40 1088M

zur Empfehlung:

Diese Woche vrima 8996

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Fritz Keßler, Neuenw. 33.

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Züricher Devisenmarkt.

18. 8.

Hochschulnachrichten

Die Technische Hochschule in Danzig.

Danzig, 18. Äug. (Wolfs.) Durch eine Entscheidung der interalliierten Derteilunaskom- Mission wurde daS Eigentum an der Tech­nischen Hochschule der Freien Stadt Danzig uneingeschränkt zugesprochen. Die hieran geknüpf­ten Bedingungen wie Einführung eineS Lektorat- für die polnische Sprache usw. sind von unter­geordneter Bedeutung. Die Hochschule bleibt vvll- hmtmen deutsch und behält die deutsche Unter- richtSsprache und Selbstverwaltung unter der Re­gierung der Freien Stadt Danzig ohne jeden Ein- sluß der Republik Polen. Der deutsche (Sbaratter wird in keiner Weise angelastet.

Heute nachmittag entschlief sanft nach Kurzem, schwerem, mit großer Geduld er­tragenem Leiden unser liebes, braver Töchterchen, mein einziges Schwesterchen mwim im 14. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Karl Rohrbach I.

und Stau geb. Körber Toni Rohrbach.

Lollar, den 17. August 1921.

Die Beerdigung findet Samstag, den 20. August, nachmittags 2*/z Uhr, statt. _______________________________9048

ßembroirffchaft.

' mc. Bon der Bergstraße, 18. Aug. Die Frühobst ernte ist allgemein beendet. Der Ertrag hielt sich troh der groben Rachtfröste während der Blüte in mittleren Grenzen, ins­besondere sind Frühbirnen besser ausgefallen, wie man gedacht hatte, während die Aepfel unter dem Apfelstichler und anderen Odstdaumschädlingen schwer zu leiden hatten. Die Ernte hat manchen Ortschaften reichen Gewinn gebracht, zumal sie im Sanbumdrcbcn verkauft war Biel Obst ist nachAorddeutschland gegangen.

mc. Born hohen Dogelsderg, 18. Aug BiS hoch in den DogelSderg, wo kaum das Ge­treide für die Ernährung der ortsansässig« Be­völkerung ausreicht, kommen norddeutsche Auf­käufer, um zu hohen Preisen die Ernte aufzu- laufen. Das) sie in den meisten Gehöften abge- toiefen werden, mindert ihren Eifer nicht im Ge­ringsten, zumal eS immer noch Dauern gibt, die sich durch die hohen Preise bestechen lassen, von ihren Borräten zu verkaufen. Wenn fit bedenken wollten, baf) sie sich mit solchen Verkäufen selbst

sollen.

Berlin, 18 Aug. Börsen st immungs- bild. Die wesentliche Besserung des Markkurses rief an der Börse naturgemäß daS Bestreben hervor, auf Grund der vorangegangenen Geld­entwertung die in letzter Zeit erworbenen Indu­striepapiere wieder abzustohen. Der Derkaussan- brang wurde allerdings durch noch von vorgestern vorliegende Saufaufträge etwa- gemildert, muhte aber notwendigerweise zum Tetl ganz außer- o. deutliche Sursverschl«hterungen verursachen. Am stärksten hiervon wurden die von der Speku­lation bevorzugten Montanpapiere und chemischen Werte betroffen. Buderus. Gelfenkirchen, Phönif und Rombacher büßten über 50 Prozent ein, Bo­chumer 45 Prozent Elektrvwerte hatten geringere Kurseinbußen zu verzeichnen, jedoch waren Akku­mulatoren 55 Prozent niedriger. Besser gehalten und meist höher stellten sich oberschlesische Hütten­werke auf die gestärkte Hoffnung hinsichtlich einer befriedigenden Lösung der oberschlesischen Frage. In Schiffahrtsaktten kam gleichfalls eine gute Meinung zum Ausdruck. Bankaktien lagen fest und waren teilweise gebessert in Erwartung guter Jahresabschlüsse. Valutapapiere waren erheblich niedriger. 5proz. Mexikaner büßten 60 Prozent ein. Der Anlagemarkt ist wenig verändert und im allgemeinen behauptet. Devisen unterlagen aus bedeutend ermäßigtem Aiveau beträchtlichen Schwankungen.

I am allermeisten schädigen, wäre den Aufkäufern gar schnell Das Handwert gelegt. Aber leider lahlr es hier noch meist am nötigen Verständnis.

Die Technische DothNfe beim Tifettbahner- ] streik.

Äaffei, 17. Aug. Die Technische Avchilfc hatte gestern die Vertreter der Presse gebeten, sich am Aachmittag gegen 2 Uhr auf dem Bahn­hof Oberstadt zu einer Besichtigung ihrer Hilfs - arbeit einfinden zu wollen. Zunächst wurde in einer kurzen Ansprache die Tätigkeit und der Cha­rakter der Technischen Aothilfe erläutert: diese richtet sich sowohl gegen Arbeitgeber wie Arbeit­nehmer. wenn durch deren Verschulden lebens­wichtige Betriebe ins Stocken kommen oder dem Srliegen anheimzufallen drohen, denn diese Ein­richtung ist völlig unparteiisch und als staatliche Hinrichtung gedacht, die auf Befehl des Reichs- mtnisterS DeS Innern seinerzeit geschaffen worden ist Dann wendete man sich gegen die Behaup­tungen, die in den gelegentlich des Eisenbahn­arbeiterstreik- herau s gegeben en Flugblatte ent­halten waren wonach dte Helfer der Technischen Aothilfe pro' Stunde 2025 Mark, also täglich 160170 Mark bezahlt erhalten hätten, weiter ihnen neue blaue Anzüge und Schuhe geliefert worden seien Tatsächlich hat jeder Helfer lediglich den gleichen Lohn erhalten wie der Arbeiter, dessen Platz er ausfüllte, nicht einen Pfennig mehr, blaue Anzüge feien nur zu dem Zweck geliefert worden, um die gute Kleidung der Hel­fer zu schonen. eS handele sich um einfache blaue Arbeltsanzüge, die später wieder -urückgegeben werden müßten; Schuhe und Stiefel sind nicht geliefert worden. Die Helfer arbeiteten in drei Schichten, jede Schicht umfaßt 6070 Arbeiter. Die wichtigste Arbeit ist das AuSfchlacken der Lokomotiven, das Bekohlen und Anheizen der Lokomotiven, schließlich daS Bedienen der Hills­maschinen und die Instandhaltung der Bahn­anlagen. Darauf wurden die verschiedenen Bahn­anlagen besichtigt und auch die DetriebSwerk- stätten deS Bahndreiecks.

sd. Fulda. 18. Aug. Unterschlagun­gen größten Stil- bei der Eisenbahn gelang eS der hiesigen Kriminalpolizei im Ver­ein mit der Hersfelder aufzudecken. Sieben Eisen­bahnbedienstete im Alter von 20 blS 24 Jahren

sind verhaftet und dem Amtsgericht Hanau zu­geführt worden. Der Wert der gestohlenen Sachen läßt sich bis jetzt noch nicht übersehen. Bekletdunasstücke, Fahrräder, Lebensrnittel und große Posten Zigarren und Zigaretten sind im Walde vergraben und zum Teil wieder auf ge­funden worden. Ebenso sind Postpakete und Geld­briefe mit größeren Werten geraubt worden.

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 18. Aug. Amtlicher Bericht. Geschäft bei Kälbern und Schafen leb­haft, zum Schluß abflauend. Es wird geräumt Aufgetrieben waren 882 Kälber, 425 Schafe, 216 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zent­ner Lebendgewicht für Kälber, beste, 750 850 Mk.» mittlere 650750 Mk., geringere 550650 Mk., giiugfte 400500 Mk., Hümmel 300500 Mt.. für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 11001300 Mk., alle schwereren, einschließlich bester Qualitäten, 13001425 Mk. Außerdem wurden 38 Binder ohne amtliche Prei-notierung gehandelt.

fpd. Frankfurt a. M., 18. Aug. Der Do­zent für romanische Literatur an der hiesigen Unibctfität, Prof. Dr. S. (Sraefenberg tst Mittwoch abend im Aller von 57 Jahren plötz­lich gestorben. Er war einer der besten Kenner der spanischen Literatur und Sprache.

fpd. Frankfurt a. M, 18. Aug. Der Ot> dmarius der klassischen Philologie, Geh. Reg- Rat Dr. Hans v. Arnim, hat den Aus an die

1', Disch ÄritaeenL 4/» D'fch Deich,anl. 8/, Disch Neichsanl.

4/, Preuh Konsole Darmstädter Dank . Deutsche Dank . . . Dirconto-Gesellschast Dresdner Dank. . . Nanonaldank f. D. . Mitteld. Treditbank. H.Amerik. Pakets. Norddeutscher Lloyd. Doch. Gußstahlwerk . D.-ßiqimb. Vergw.. Gelsenkirch. Dergw. . Harpener Bergbau . öberschlef. Tisenb.-D. Oberfchles. Eifenind. . Phönir-Bergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Tlektr. A. C. G.....

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Aus dem AuUsvcrkündigunflSblatt.

Das AmtsverkündigungSblati vom 18. August enthält Ergänzungswahlen zur Handwerkskammer: ttoberwachung der Auslän­der: Betrieb der Anschlußgleisanlage der Firma ®g. Phil. Gail A G. in Gießen bei Km. 2,5 der Strecke GießenGelnhausen: Durchführung des 3. Buches der Aeichsverficherungsvrdnung (lln- fallverficherung): Gebühren für amtstierärztliche Dienstverrichtungen: Feldbereinigung Dorf-Güll: Dtraßenfperre: Gefunden, verloren.

Meldepflicht der Ausländer. 3m Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Buhe, Ordnung und Sicherheit hat sich jeder über 15 Jahre alle, zur Zeit innerhalb des nicht vom Feinde besetzten hessischen Staatsgebietes sich auf- haltende Ausläicher bei der für ihn zuständigen Ortspolizeibehörde (in den Städten bei feinem Polizeirevier) unter Vorlegung seines Passes oder des als Paßersah dienenden amtlichen Ausweises persönlich zu melden. In gleicher Weise hat sich jeder über 15 Iabre alle Ausländer oder Staaten­lose zu melden, der zu dauerndem oder vorüber­gehendem Aufenthalte zuzieht. In diesem Falle ist die Meldung binnen 24 Stunden nach der An­kunft zu bewirken. Sie hat bei jedem Zuzug von neuem zu erfolgen. Jeder über 15 Jahre alte Aus­länder hat feinen Paß oder Paßersatz jederzeit bei sich zu führen und auf Anfordern den zustän­digen Sicherheitsorganen Voranzeigen. Ausländer, die diesen Vorschriften zuwrderhandeln, werden zur Feststellung ihrer Persönlichkeit und Prüfung ihrer Papiere festgenommen.

Kanallfation der Hauptstraße zu Harbach. Die Sperrung der Kreisstraßendurch­fahrt Harbach wird aufgehoben.

VerkehrSsperre. Die Teilstrecke der Kirchstraße vom Kreuzungspunkte der Wehstein­straße bis zur Reustadt wird vom 20. bis 23. I. Mts. für jeglichen Verkehr gesperrt.

Gefunden und verloren. In der Zeit vom 1.-15. August wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Krawatte, 1 Rasiermesser, 1 Bade­mütze, 1 goldener Ring, 1 goldene Vorstecknadel, 1 Ilmbang, 1 Halskettchen. 1 Paar Holzsandalen, 1 braunes Portemonnaie mit Inhalt, 1 gelbe Tasche mit Inhalt, 2 Broschen, 1 Markttasche, 1 Paar Ohrringe, 1 Medaillon mit Kette: ver­loren: 1 Badeanzug mit Kappe, gez. E. H-, 1 gol­dener Ring mit Rubinen und Perlen, 2 Porte­monnaies mit Inhalt, 1 graue Handtasche, 1 Hemd, 2 Kragen, 1 Paar Lederhandschuhe, 1 Selbstbinder, 1 Trauring, aez. H.H., 1 gelblederne Brieftasche mit Personalausweis, 1 goldene Brillantnadel, Wert 2000 Mark, 1 Monatskarte, Gießen-Dad- Rauheim, 1 Kinderwagendecke. 1 weißer Stehkra­gen und 1 weißes Taschentuch, gez. 21. St.; ent­laufen: 2 Hühner, rebhuhnfarbig.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine gesprengte Monarchistenverfammlung

in Prag.

Prag, 18. Aug. (WTD.) Anläßlich des Ge­burtstages des Exkaisers Karl haben sich gestern abend etwa 300 Mitglieder des Reichsvereins der Oesterreicher In einem Hause zujammengefunden. Arbeiter sprengten die Dersamm- lung, wobei es zu Raufszenen tarn, bei denen ein früherer Offizier ein Schuß abgab, durch den jedoch niemand verletzt wurde. Die Polizei mußte eingreifen. Der bekannte Monarchist enführer Hauptmann Riedl wurde in Schutzhaft genom­men. Die Arbeiterschaft ist sehr erregt. Ein starke« Polizeiausgebot patrouilliert in der Stadt.

Ein Personenzug ta die Lust geflogen.

Pari«, 18. Aug. (WTD.) Aach der Mel­dung einer 2lachrichtenagentur auS HelsingforS ist ein Personenzug, der auch Benzin trans­portierte, bei Luga in die Lust geflogen. 78 Reifende wurden getötet.

Eisenbahnzusaunnenstoß in Spanien.

PariS, 18 Aug. (WTB.) Rach einer Mel­dung aus Madrid ist in der Aähe von M a d r i d ein Personenzug mit einem Güterzug zusammengestoßen. Bier Personen wurden getötet, mehrere schwer verletzt.

Eine Feuersbrunst in Konstantinopel.

P a r i s, 18. 2lug. (WTD.) 2lach einer Diät- termelbung au« Konstantinopel hat eine Feurs- b r u n ft mehr als 1000 Häuser in 6 f u t a r t auf dem asiatischen Ufer zerstört. Die Streitkräfte der Alliierten haben zur Dekämpfung deS Feuer« eingegriffen.

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W..C

Todes-Anzeige.

Gestern abend verschied nach kurzem Kranken­lager unerwartet meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Maua* WM geb. Mer im Alter von 68 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Ferdinand Wiedmeyer.

Gießen (Ludwigsplatz 14), den 19. August 1921.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 20. August, nachmittags 4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt

Beileidsbesuche dankend verbeten. 9054D

Vermischtes.

- Sine Wiltente als Drutvogel im Fuchsbau. Kaum könnte es etwas älnwahr- scheinlicheres geben, alS eine Wildentenart, die die Gastfreundschaft unserer Höhlenbewohner, des Fuchses und des DachseS, in Anspruch nimmt; die Gier bebrütet und samt den Jungen von dem sonst dem Federwild so gefährlichen Wirte ver­schont, ja geschützt wird, xmb doch hat die Ratur in der D r a n d e n t e, ,im VolkSmund auch Brand- ganS genannt, ein solches Wundertier geschaffen! Die Brandente zieht wie ihre anderen nordischen Vettern Krick- und Knäckente, im Winter nach südlichen futterreichen Gewässern und Seen. Im März kehrt sie wieder an die nordischen Küsten zurück und beginnt die Brut, wenn genügende Schalentiere, Insekten, Froschlaichs und Pflanzen­teile für die gefräßigen Jungen vorhanden sind. Dann sucht sie sich an der Küste, am liebsten im Dünenfeld, eine Erdhöhle, meist einen Fuchs­oder Dachsbau auf, und fertigt hier, sogar einige Meter tief unter der Erde eine Resthöhle an. Diese füllt sie mit MooS und eigenen Gebern aus, legt sieben bis zwöls Gier hinein und brütet etwa fünfundzwanzig Tage, während der Dranderpel vor der Hohle Wache hält Der Fuchs oder Dachs kümmert sich gar nicht um die Ente, wenn aber Junge da sind, spielt er den ganzen Tag mit Ihnen herum, ohne ihnen ein Leid zuzufügen. Ist es doch schon vvrgekvmmen, daß Ente und Erpel sich zan­ken, währenddessen der FuchS die Wache und Sorge der Sntenkinder übernommen hatte.

Mannheim, 18. Aug. (Wolff.) Kommer­zienrat Dr. Lanz, der seit Jahren an der Spitze der Weltfirma Heinrich Lanz in Mannheim ge­standen hat, Ist heute nacht nach langer Krankheit gestorben.

Kirchliche Nachrichten.

Ifrael-ReklgionSgernelnde. 'Gottes­dienst in der Synagoge (Sud-Anlage). Samstag, 20. Aug. Borabd. 7.15. Morg. 8.30. Abds. 7.45 und 8.25 älhr.

Datum: . - -___

Amsterdam - Rotterd. 2717,25 2722,75 2592,90 2597,60 ------ 655,30 656,70 634,35 635,65 1128,85 1131,15 1088,90 1091,10 143",55 1441,45 1368,60 1371,40 1873,15 1876,90 1775,701779,30 - " ----------- 123,90

Frankfurt a. M. 18. Aug. Börsen- 1 immungsbild. Die Börse eröffnete in Uebcreinftimmung mit der unsicheren Haltung der Auslandsdevisen recht unregelmäßig und auf den meisten Marktgebieten in schwacher Haltung. Die Kursrückgänge setzten sich fort, umsomehr, als ich größere VerkaufSaufträge einstellten. Es herrschte äußerste Zurückhaltung. Die Spekulation schritt anfänglich zu Realisationen. Später wurde die Stimmung ruhiger, doch waren Kurseindußen auf der ganzen Linie zu verzeichnen. Auch ein­zelne erflllafflge Industriepapiere hatten Verluste aufzuweisen. Diesen standen aber auch Kurs­erhöhungen gegenüber. Am Montanmarkt war das Geschäft bei vorwiegend schwächerer Tendenz nicht sehr umfangreich. Oberbedarf büßten 5 Pro­zent ein. Caro besser gehalten. Westeregeln, die gesucht waren, stellten sich 10 Prozent höher. Rie- brigete Kurse wurden für chemische und Elektro- werte genannt. Rvrddeutscher Lloyd büßten 5Pro- zent ein. Hirsch Kupfer matt. Adler Kleyer nic­htiger. Benz-Motoren schwankend. Mexikaner schwächer. Von Banken blieben die führenden Aktien fest. Zu den ermäßigten Kursen sanden später wieder Rückkäufe statt. Der Schluß ge­staltete sich ruhig. PrivatdiSkont 38/* Prozent.

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