krich-Mchttt-nnnMers vom 23 7.1919 Brhtffeitb < bte (Srtiunbenbeit m Gott Te^itbtfl vor flugen <ft» I betomnte ich röten gnädigen (5ctr", Der (glaube ujun tx>n D't fremden und Flücht'ragen erliefen stellt zu haben. baS ist bad B kenntnis des größten' an bi2 Barmhcrrigkeit Gottes actt ihm.bie Kraft,
i. bad ist bas B kenntnis des größten dem Gottes Gnade das deutsche Voll
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padenben LuSfühi
Mannes, mit gesegnet hat.
rrorben, b bad man schon letzt füt btt Die schwersten Be.Arch ungen hegt.
Tagkstalender.
_____________es gab ihm Die Start, <nrb den Gavalrigsten u b Mää^.g'e.i bitter Dell gegenüber standhaft zu bleiben. Luther er» fheht? eut eoanq Lebens ideal gegenflhrr dem mittelalterlichen Mönchs idcal. Was er schui, rvor
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Prozessor D. Berger mb-eitrte sich über die na tonalen und (u'turc'len Tio^aus etzungen von Lu her- Tat. Hieraus re-fintst fr* Gtt.imrat Krüger die von der tteologsschei Fa u t5t der Universität Gießen Dorgetwntmenen Gunennungen zu
Ehrendoktoren der LandeSuniversi är.
Doktoren der Theologie promoviert: Konrad Belte, Kirch"nrat und ordentlicher Professor am evangelischen Predigerseminar Friedberg: Gottfried Weimar, Professor, Studienrat an der Ludwig-Oberreal^chule in Darmstadt: Ferdinand Euler, Geh Ober- konsistorialrat und Suverintendent der Suver- infendentur Mainz, Prälat der hessischen Landeskirche in Darmstadt, Lic. Gustav Pfannmstller, Bibliothekar an der Landesbibliothek in Darmstadt.
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der Anfang einer Geistesdewegung. es war das L-rbensideal eines ganzen Boller. Tiefes Lebens- cdeat und bet feste Glaube eines Luthers helfen uns über alles Schwor der (^egenroart und Zukunft hinweg. Das Bc Kenntnis ;u diesem Lutberalauben lebt auch nach dem XoV Luthers noch fort, in ferner Kirch, seinen Liedern und Werken und vor allem in seiner deutschen Bibel.
Reichr Beifall belohnte den Redner für feine
Beherbergung sowie der Zu^ug Ortsfremder in Der Tauer der Zeit ober in anderer Weise beschränkt wird Es wurde trorgef(hingen, bie maßgebende Derordnuny vom 23 7. 1919 aufzuheben In der Diskussion wurde von den süddeutschetr Staaten baram hmgew efen. daß auch heute noch insofern erheblich Mißstände oorhgnten feien, al- bie Fremden vielfach an bA Zeit läge nrb der Umgebung höchst unangemessenes Äut- treten zur Schau trügen Ter Reichsminister für Ernährung und Lantev'ttschaf' emnsrhl gegen ein derartiges, auch von ihm qemißbilligtes Verhalten der Fremden das Einschre ten auf Grund lomeS- -rechtlichr Derordnungen und stellte fest, daß die Konferenz mit der Aufhebung ber fraglichen Neich^verordnung einverstanden sei.
Schließlich beschäftigte sich bie Konferenz mit der Frage der Aufhebung der auf dem Gebiete der Fleischversorgung ans ber Kriegs^eit her noch bestehenden gesetzlichm B'ftimmungra Ta bie Voraussetzung, d e damals zu dem Erlasse bet Va-0'dnungen fribrte. in treten Fällen nicht m?hc bestehe, soll z. T ihre Aufhebung erfofgm. Ter Ort der nächsten Konferenz der Ernährungsminister ift Stuttgart.
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Üfd). M die Eröf r*f«< in G, »r ^6" ff ehrt e.cattn
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padenhen Ausführungen, die in beftrr Weise in das hieran anschließende Schauspiel in einem Aufzug: „Luther in Oppenheim" von 23. Nithak- Stahn überleiteten. Die Aufführung, bei 2>er alle Mttwirfenden ihr 23efbe5 gaben, veransaiaulichtt besonders wirkungsvoll, wie Luther trotz aller
christ roirb durch das Wrt z richmett rt " Tas war eine gründliche Absage an bie rnt.rlicheu öuubcd- Stnofsen Dutten bat harn» auch in einem B irf von ber Sbernburg au- bekannt: ..Tarin gehen bxnx auseinander, daß m ine Ratschläge menschlich sind!" An einer ganzen Reihe von B i vielen zeigte <&b. Rat Krüger, wie Luth r sein Leben hindurch W der Gewissenssrage stand. Er zeigte, daß cs diele Grbunb-rnheit in Gott ist bie er ,«i idrucks. »olle Vereinfachung^' nannte. Tic 23efrciung durch
fmdtbeatcr. wie gestern. .. .
Mittwoch Dalltorstraße 21 ‘
Ausstellung dcr Kleiderändcrstabe des Vereins.
Rückkehr txmt Ärmser Reichstag i i i’-rren Mauern gastliche Aufnahme yewS.'rn zu hal-ei Bekannt und auch bi o.isch ernwandfrei feftge "teilt il daS tur allem von intern offen Fre i en Reichs- st a d t- Eite Gedenktafel an etnan der alten Däuser der Kaiserstra'e am Dause ,.Zum Grün- bera", erirnert uns beite noch daran, daß Luther h ber Nacht nonr 23. zum 29 April 1521 hier Einkehr grl? dien hat. Drv Schreiben des Reformators ft tb von Her aus datiert, eins an Kaiser §a t V , eins an bi? Kurfürsten und Reichs starrte, weiter mach et rige Selen an rröieu Freund Avala- tin, den Geheim'ch e ber des ffurfür. en von Sachsen, die Notiz her De ftrnrnfe nach Grünberg am 29 Ao il vermeldete Luther von he r unter dem Schutz dcs Rcichsdevolds Ka'var Sturm an gekommen. den er von hier mit den genannten i ai» pcncr, gciu -
Schreiben nach 2Bon»3 zurück'chickte, da er seine I links) tun Iurnter. Er ist wn
ner u a aus: Wir sind gewohnt. uns b i>c a's zusammengehörig zu benf<m. wie es damals auch in Flugblättern geschah Wnu Paul Kalkhosf mit friner Umwertung Duftens Recht behalte i sollte, wülscn nnr unstr Urteil künftig anders einstellen. Cl >es war icfryt früher si her: Aut das Angebot der Bundesgenossenschaff Duftens hat Lu h?r ge antwortet: „Ich roill nicht, daß rfiü Gewalt und Wort» lür das Evangelium gestritten wird. Durch das Won w rd tne 23dl übmvmtiei und die flirrte erhalten werden. Turch das Dorf wird sie auch hn.'berbcrgefleUt nr.rhen köuwm und auch der An,i chnst wird durch das D. rt eine gründliche Absage an
heutigen Abend har <9tium fere
dem Mord Er vech enf grobe vä ftcl: die Bcachwng a5er i«ewr« J als heller, gelb leuchtender Etrn^ Aiztt
Gefahren an seüiem Glauben sesthielt. Es war erh:bend bargefteKt. wie aus der Not des Augenblicks die einzelnen Gedanben des mächtigen ^uthcrliedes ..Ein feste Burg" entstanden. Nach einem weiteren 9toti'tAxirt ai, Marsch u b Chor aus ber Oper „Tie Zaubrrflöt^ von Mozart, wurde den ZuhSrern durch Harfenist Wigger, ber von früheren Skranftoltunq-en her noch m bester Erinnerung steht, mit „Ave Maria" von Joh. Srb Bach ein besonderer Genuß geboten, der noch durch bie wirkungsvolle Begleitung des Orchesters wesentlich erhöht wurde Mit dem ge- mentiam »'fungenen Lutherlied „Ein feste 93urg" fand die Feier einen würdigen Abschluß.
Tie Feier in den Nachbarorten.
f. 2Nlendors (Lda), 18. April, llnieve Gemeinde hotte ge"tem ei ie Lutherseier Veranstalter. Aormitars fand ein Feslaotfesdrenst statt, tn dem Irl. Jäger- Lich zu Orgel- und Dwlinbegleinmg em Largo \on Händel fang. Nach der Festpredigt folgte ein Bio in- und Orgelvortrag des „Reigens dec idtgen Geister^' txm Gluck. Nacftmi tags fand ein besoude er Gottesdienst für dic Schuf fugenb statt. — Am '?rbenb re-an st altere der Zweigve ein d?s Evang'lißl e, Bu be-5 einen Familien«'»end, ber dem A de km Luther? Gewidmet war. Musik lißße Tor ttu p u b Ge- bid'i'.Dortcdae umrahmten •inen Vortrag uuie.cs Pfarrers Pros. Liz. Jäger.
K. S t e i n b a ch. 18. 2lv il. Die Gedächtnisfeier des Wormser Reichstages wurde gestern in unserer (Semetnb? in würdiger Weise begangen. An dem Fe'^gvtt -d e'ft nahm fast bie go He Genrei rbe teil. Sehr zur Würde der Feier trug der hie'ige Gesangverein Germania unter Leitung seines lewäh ten Tirige'fen Damisch bi Ter Verein ang zu 23eainn des Goftesdrösfes das fl'te Luthröied „(Sri feste 23urg", das auf alle Anwesenden einen tiefen Eindruck machte. Nach der Predigt, in der der Geistliche auf die hohe B.'dcutung deS Tages von 23urmS hinwies, brachte der Gesa-rgverein noch das Lied „Dies ist ter Tag des £'errn7/ zu Gehör. Nachmittags sand sodann die F<rer für die Schuljugend statt, an der sich ebenfalls eine stahlieiche Gemeinde beteiligte
tt. T r e i S a. L., 18. April. Außer bem Fcst- aottcsdienst am 2Zvtmit:ag in b?r Kirche, wobei der Kirchengesangverein den Lutchrchoral ät seiner ur» svnlnglichen Melodie vortrug sand am Abcn^ in 25:115 Saal tzu Ehren b.'# 400^ffbrigen Wormser LutheriubiläumS ein gut besuchter Gemeindeabend statt bei dem Psarr- r B ö ch n e r, hier, den Fest vortrag über Lutfe s Aust ctei in 2?orm5 hi'ft, der durch Ehsre des tiXrdfenfrfangcertina unb Teklamationen ber angehenden Kvnsirmanben umrahmt war.
4 Ba b -Nauheim, 17. April Der Lufh r- gek^nktag würbe Hute von irr evangelischen Ge- nrcinbe ti ber Tan'esTircle fellich begangen. 2kn dem f^si§"rt''sdienst am 23ormittag, bei bem Kirche nrat Wi'sig predigte, e traten txmr Turme der Tankcskirche Choräle des Posaunenchor-. Nachmittags fand ein Jugendgottesdienst statt, bei dem Prof. Keller (ft riet berg) predigte. Ter Kinderchor unter Lnbung von Lehrer Ti hl v rsckönte die Feier.
Burkhards, 18. Afn'il. T«is Luthe r- tubiläum ro irX kurrft einen Feft^ttte "bienst und einen Gemerndeal»enb begangen B b Feiern, melfte gut beucht waen, wirken brirrtr die Mitwirkung ber Bu-Ha ber and Kaulstoßer Gtta g- v er ei ue ^-fdidnt. Das Fest'pel ,Der dcutsäfeu Iugenb Lutt)ertl-eue" tarn rur Ausführung.
•S Nibba, 18. Avril Dier fanb bie Lutherfeier in erbirn^er 2V,tf? statt Gestern vormittag prebigtr im ftestgottesdienst Pfarrvermalter Söbler von hier über Luth-rs mannhaftes Auftreten in Worms. Ter gemischte und röi Schülerchor verherrlichten durch vallende Lieder die Feier. dkbenbS würbe das Luthrrseftspiel von D Derring im Gamkrinus t*'” ^^n^lmgen unb M5b. eben auS Ober Li's imt r Mitw r'ung vra O ka ft e i g e I vom S'adtth"ater i t Gießen eindrucksvoll aufgetührt. Ter Saal war bicht besetzt Deute abenb um 6 Uhr soll fteftgefällte von den beidra Wesiren Türmen die Wichtigk il b*r Tat Luthers » r*ünben. — o ^. »rtf[frnrin f <jT Schlicht nrirbf re der Wfigm f/öhee n 23ürr r an hie böh^e Mä^ c. :n, ai? nach Gi ßen rerl- tzt. An ihre Stelle ttitt bie Anwärterin für daS höh?oe Lehrfach Frl. Petter aus Alzey.
O Butzbach. 18. Avril T« Worms - feier nahm in unserer Stadt ben 2^r-
f<rtf. Gestehe morgen um 7 Uhr war Fe"bg<-läute mit allen Wlocfm um 10 Uhr Festes"tteSvi nst. bn bem her Eivgellste ffirdenchnr mtbrt lt\ ftür bi-' Schüler her Bolls - und Renlldrilc fanb am Mittag et» festlicher Jucfe'bwtmgdienst statt mit (TMrm unb Tdlamati men beiher Schulen. Abends wurde evf stark lesu-^fer fit ir i eher Got esbienft neranfhftet bei dem Lutter selbst in Sich unb Wert besonders zur Geltung kam.
Luthererinnernngcu in Oberbeften.
Friedberg. 18 April Mehre e unterer hessischen Städtchen ne men für sich d e Ehre in Anlpruch, hemJbdben tt- Referrnnftin au» seiner
Aus Stabt unb fanö.
Gießen, Den 19. SLcnd 19?l föcttcn>or<iiieiiqe für Mittwoch:
Borwiegenb heiter und trocken, tagsüber ifev- nachts kalt. Nachtfrostgefahr, uördliwe 8nute
Tie Depression, auf deren Rückseite üb«» noch nördliche Winde vorherrschen, liegt V*1 über den Ostseeländern. Heb t b*m 9ltlin' Ozean folgt wieder hoher Truck, so daß mrtirr«- heiterem. trockenem, nacht- kaltem D tter gcrhbi- reerben kann.
Freibura, 18 Ap-il WB.) Tr bdi Ditterungsumschlag am letzten Tage hn r’i Ni Dösten bes Schwariw ldes stir en 3 * n tf1 e, gekracht. In beu nie?e en Lagen nm br schon weit vorgeschrjt enen O b st ku l u r e n fr ri, den ffäüerikffali schwerer Schab n <n|rriif*1 sonberS die ©dnbtrct "t b r:a f tri gej—e
Die Wormser Lutherfeier.
Worms, 17. Avril.
Nach bem Wegen unt Sehnte ber letzten Tage fnrtfnrte heute durch den kühl-n Morgen wncher eine »reunbliche Sonne auf die alte Stahl am Rh.ttn, die sich anschickte, ihren Helden zu feiern ftfiröer- unb Magnelienbäurnt liatleu ihre ersten Blüten c»nt- ifnftrt. Straßen unb Anlagm grüßten im schrnuchrn Frühling»0-wind jungen GrstnS Schon seit Wochen Bnrte sich WorrnS genlsttt Ter Ernst ber Zeit ttnb die ganze ßnae im hefenten G-biet wrhoten hrei- fid) vieles. waS sonst fBeVtrhrB und Freude ge- d? sen märe: ben Glanz Wallen ber Fahnen, das 0Unrfdy*n mferfärrhifdier Litt^rllön"e ?ll' r gfahe h» her Otebämbftleil intb to/tiz de frit bertfeh n Ke- fflfi# wirkte baS elementare 2ite.mrnis irr Masst»
ft stsreube. nach Erh7bimg imb Einigkeit im G ifte §uth-rs dopnelt ergrnstnd Tas Lutherd,'nk. mal hob sinne Schönstnt durch Schmuck mm Tannengirlanben. Lorbeerkrön»<n unb einfgchcnr ©fumen Aehnfich waren Aftare unb Jnnen- rSnmc ber Kirchen geschmückt. Ter Strom her Gäste letzte in den fetzten Tagen langsam rin. Ti? Zahl der aus größerer (fritfermmfl Detteig-eiftcn war degrriftichrnveise nidtf sehr aroß. se mag ftch im Ganzen etwa aut 150 bis 200 bttaufen, mttst Ab- jgeorbnete ber heutschen Lanb^skirchen und her Kosten evangelische CerMnbf. Doch fehlte auch
4 Auslanb nicht: auS Jngollovien und lln- E. ans Dollanb. Finnland intb Scstwtt^n haben
23ertreter eingefunden, die die Grüste tfrer rnt mithrinnen und flnicmt# abl-gon für die alle Schranken übrrfvannenhe Ei'iheft Im Geist. Besondere Freude bereitete ein Sonberzng auS bem ©aararbiet, der in den Moraenstunden über 000 jTeifnestmer brodyte. die auch nickst ganz auf Musik lind Föhnen wenn auch nich» in d?n vaterfändisck'en Vott'rn vrmi'chtrt frtfen Stark nr»r bfe 2^cröfTc- ning der Nackcharstädtt Mainz, Tarnt habt. L"d- wi »Kstcisen. Mannst im verirrten und vor allem daS Land, da- in Scharen horemströmte.
Der zweite Sefltaq in Oorrns.
fvd. Worms. 18. Avril Nach einem Fest- gotte-birnste in d?r Dreiial igkeitSkirche bei bem <Mrh Ob^rkonsjstorialral D Conrad »Berlin hie Srebigt hielt veriammelte sich gegen 12 Uhr eine große F-eftveickamrnlung zu einer Akabemilchen ?‘eter im Corn (ianum. Ti» Eröffnung-a-'snradie irlt Ob rkons'storialvrä l>ent v Nebel-Da m- stabt Dann svradten in lichtvollen b'aeisternbcn Anft'rachen Geh. Kirch nral Prof. D Krüger- Gicstrn unb Geh. Dos rat Prof. v. Berger- Ta rmslgbt.
Die ffirbf D ffrstgerg belwnbelto die histon'schen BorauSsetzungen des 18 Avril 1921 unb zeigte. zuwelcheuErgeb- »iffen und Umwertungen bie g e - sdtichilicheftorichungunbEntwicklung gekommen ist.
Aus feinen umte'f nbrn wistenschaftlickten A is- 1flhri!naen f.i folgi ndeS Herno gehob n : Tie Worte, bit Luther am 18 Avril 1521 zu WorrnS spra st sind Meuschheitsworte: ..Ich mag und will nid)! mirmrr'rn weil wider dis Geraten zu ftatiHn. beschwerlich unlteilvoll unb gefä'irlich ist!" Tas war eine bstreiende Tat ES batte sich — mitten- schtftlich gerehet — eine her eindruckvollsten 'Ber- .fin’admngcn vollzogen, bie bie D« tgesd ich e kenn'. Hust hatte sich vor dem Konzil von Konstanz aus fein Gcwis'en st ruten unb es w ird? ihm geantwortet: „Tu kannst bich nicht auf dein G wilien berufen, sondern aus das was b'wierö ist." Luther erwiderte: ^Laß dein G. wissen nieder, denn bu bist in Gott." Huß fvurbe verbrannt 2 ither nicht, obwohl et ganz anbere Dinge grreb’t hatte als her Bößme Wir haben gehört baß bie Zeit für den Danbel rii geword.n war Die Forschung hat uns tlrr grl hrt baß ohne b S Ku riß elfen ftriebrich sorg öltigeS und z elst wußte- Handeln bie 23orm er Tagung einen anderen Berlau' genommen l ätte Tet ^ürft handelte in ber Ueberjeugung, baß ihm in Luther etwa- Großes ge- sch nft iei. Lutter bat seinen Lantestierrn in Wo mS nur einmal g sehen niemals gesprodttn Die Stimmima Teutid^ands sei bamaU zu neun Zeh i, trin auf leiten Luthe S geivesen. lieber Lutlzer.- Stellung zu Ullrich non Dutten führte b t Red
lie meisten Lanbeseeaierungen, in betxm Bezirken in erheblicher Fremdenverkehr zu verzeichnen ist, Srflimmungen, woburch ber Aufenthalt unb bie
Aus der Festrede, bie
Prof. D Schian am Sonntag mittag bei ber Fefer am Lutferdenk- mal tn Dürrns stielt, tragen wir folgende Ausfüst rungen noch nach:
1521, sagt? er, war ein stürmische-, lautes Fostr. Ter iunae deutsche Kaiser befrei d,m Wittenberger vor sich, daß er Verantwortung astlege. Es reden He Männer der Kirche uith der humani- sftschen Wiftruschaft. Sie wetten um di» S-efe des deutscst»n Volkes, und es rebrt ber schlichte Mönch von Wittenberg 23as bie anderen gesagt staben, ist her Hungen 2Das Martin Luth r gesagt feit tw Kaiser unb Reich, bas klingt noch heute nach, daS klingt durch alle Briten hindurch
192t, rin lautes, ein stürmOchcs Fahr Auch in bHem Jahre reden viele noch viel mehr, als damals geredet staben. Und sie alle werben um die S"ele des bcutfifrn Volkes Äller neben ifeten allen soll der Mann zum deutschen Volke reden, der 403 Jahr? vorh-r hier in 23ormS gesprochen hat.
WaS hat Martin Luther uns zu sagen? Das deutsch? 2Mt ist rnf b-urdmttc’-t von tausend Fragen und Sotaen. Laßt den Sutfrt zu uns reden! Er fegt uns: ..T ? u t s che 4 V o f k, vergißTeineGeschichtenichl' E n Volk, bas seine Geschichte vergißt, es ist ein ton ry ff ödetet xsoii, oan 7 tnen Bestand hat. Tie Sorgen, die un- burchzittern, sind äußer? Sorgen. Trotz alles brutfrfrn Idealismus ist ri:lleicht taum eine Zeit in größerer Gefahr gewesen, als diese Zeit, daß wir in äußeren Tingen aufgesten. Laßt den Martin Lutstw zu und reden. WaS sagt er bem bratfefrm Dc'lk? Deutsches Volk vergiß Deine Seele nicht. Vfenn bu deutsche Art bewahren willst, mußt du wissen, baß du eine Seele hast und w he dem Volk. baS feine 5rtk vergäße. Ein 23off, daS keine Seele mehr hat, ist ein verlorenes Voll.
Weswegen stand Lutter vor Kaiser und Reich? Nicht feiner persönlichen Sach? willen sondern nur deS Evangeliums willen. Der Martin Lutster, der dort in b?r Gefahr bes Leist'- unb Lest?ns vor Kaiser unb Reich sprach b?r Martin Luther, ber ich nicht fefann. ob er fest bleiben sollte, ionbern ber um Gcwis'ens willen stark und treu fein Zeugnis ablegt?, dieser Martin Lutt.er redet heute zu uns. Das ist es, maJ er un? sagt: Deutsche- Volk vergiß da- Evangelium nicht! Wehe dem Voll drs da? Evangelium besessen hat und da? es preiSgeben wollte.
1921. ein stürmisches Jahr jetzt nicht nur für das deutsche Volk, sond'rn inZbe'onbeve für bie evangelische Kirche. Stürmi'che Jahre vfelteichl auch noch in der Zukunft Nun denn, ie mehr Sturm, je mehr Sorgen. Stürme unb Wogen in Zukunft, um so mehr Zuversicht, um so mehr Vofsnitng um so mehr Glaube. Das ist es, was ber Luther, her unter uns ist, zu uns rebet mit gewaltiger Stimme. Glaube, beuttches Volk, an ba- Evangelium, an seine Zukunft unb an feinen Sieg.
ES rebm Ville unb werben mit ihrer Srirnrne ums bcutfdhc Volk: Luther rebet auch Wenn Luther zu un- redtt. so wissen wir, burch ihn rebet der allmächtige Gott selbst. Höre feine Trimme deutsdzcs Poll. Ta- Reich muß uns doch bleiben Amen!
Sine kuiherkeier in ließen.
Ter Evang. Arbeiterverein, Evang Bund und Wartburgverein o-ranstalwten am San Mag abend ans Anlaß b-r 460jährigen Wröerfthr de- Rrichftages zu 23orms in her Turnhalle einen von etwa 703 Personen besuchten Familie» abend, der sich zu enter er hebenden tferer gestaltete. Eine bconberS gute Einleitung bferiu stra ber von Mitgliedern nnd ftrmnthen her rvanstaftenhen Berritv unter Leinmg von Rknsi7-> lehrer Gernhardt ht stimnnmgSvo'ler Weise au Gebär gebrachte Musikvortrau „Die Dimrnel rühmen bc$ Ewigen Ehrc" von Beethoven. Frau MendelSsohn-B arthold v. bv: bereit 3 bei anderen Gelegenheiten ihre künstlerischra Fähig feiten bewiesen bat, bot mit den beiden Rezttario nen „DaS flindlein von Mainz" ir* „Ter SdW von Er arfe" wer vol e 2fe:träx 'Katb man tneiteren Musikvortrag „Andante religiöse" von Büttner, enveutc ftraii Rose Diehl, die über eine weiche svmpatbisdte Stimme verfügt, durch Zwn schlicht mtb innig norgetragrae geistlich«' Lieber: „Kein Hälmlein »nächst auf Erden" von Fr. Bach imb „Jefusliefe^ von Hilbach, daS tiefe örgriffenb.rit hinterließ.
3m Mitielmmkt bes AbendS stand ein Bor- trän von Bibliothekar Dr. Schneider über ^.Luthers Tat in 23orms". In kurzer fecniger Ansprach' veriuchte her Redner btt Frage zu beantworten: ..Was bleibt unS von all unteren Reformatwn-feiern. wenn die Festglocken ver- klungen und bte Ftststimnnmg verrmdchr für untere Kirch;, für unser Bolk>' Ter Redner schill berte zunächst, was Lu hn- vor der Rttorrnatwn bewegte. ES iroei Er ch lisse ei er <e*'e n schwerer Not. denen auch alle Trostivrüche seiner Kirch.' keine innere Ruhe vtrfchasfen tonnten. Seine Seelen kämpfe gipfelten in bem Gedanken: ,,©ie
Dien -1ag: Stadttheatet. 7 IRr. . Heidelberg". — Gewerkscha t-'ma- 8 Ubr - et liehe sozialdemokratische Beriammlung. — Einhorn, 8 Uhr Theater-Bariet- - 8 Uhr, Konzert einer Kölner IriUW. — Kue*
ber Großmütige, ihm et en Ge e tsbrr s au-^I dakte. Ta- vo.i Äaiprr Sturm bemal- ferrTjS1 grstasfene Geleitschwert il durch b n
i m deS S6u(i*äntUve flarf 23i itcrna^ *7 lang des vviigen JabrtnindertS als Sammler c» moc len wollten, der Saht fXiZ geb t betr Jetzt befiibc stch das Lul^rsäwen^> htettgen 9Ru eum
U Loubach. 17. Avril. In feinti<;*r Af- wurde beute hier daS o i e r b u n be r 11 ä h r i., Gedächtni - an be n Reichstag . , Worms begangen. Bormittagö 10 Ubr der Siadttirche ein weihevoller 5tftto fN>, statt. Die Festrebe hielt Dekan VoIv ihn Chor sang dar alte Lutberli.-d .Wir glaubn y, an einen Goll". Abrnhs 8 Ubc aib rin. iaeS, Feier in der Stadtkirche statt Sehr wi funjfe wurde unter Leitung des Reallehrers Geih, i die Reiormatjonskantaie von Karl Haine, u-" getragen von dem durch einige Gvmna uifLm Närkttn Kirchencßor Außerdem mmb n c 4a dene der Feier entsprechende Teflimanonei m Gvmnaiiasten und Stadtichüln g boten lieber Reichstag zu Worms und die B.deutuwi Lu-fe, sprach Tekon V v l p. In Laubach wnde d» Asi-, mation schon frühe, tm Fahre 1544, durch h Rrichsgraten Friedrich Mognu- zu Svln,.Hu» bad*,, einem Halbbruder Phi.tvvS desG:oß.uü j«. eingefübrt flrin Germgerer ab Pdiliov U , lanchthon hot vettchiedc»? G.ristlitde unb ueh» nach Laubach empfohlen. Hiermit hing dani » Grünbung bet Laleinichul? 11 La >bach im 1t - 1555 zuiammen sie bis 1807 b ftanb >n 1875 wurde Ije durch d n Grafen Fnchnch » ntn.*r ftorm akS G rn ain nFieiin m rr-\M belebt. Im kommenden Fabre roiro oie^ «nU. als Prvgomnaiium und Realschule euuenÄe werden
Grünberg. 17. Avril Auch unferr fern hat h ule die Reformation festlich begann .» 10 Ubr vormittags fand FestaotteuSdi nfi statt m ter Mitwirkung deS Gesango.-eeinS ..Snigrttar^ und des MusikoerrinS: die Prebigt bull {;(ar- Grauling. Abends 8 Uhr fanb m brr flti» rine (Semeinbcfrier statt unter Mittmttuaz Männergesangverein- unb de- Scßülenferi Stadtschule: außerdem sanden Teffematiimn» m Gedichten durch Schüler statt Im Mittelv! st te, ftttet Halb cti ge'xrltvoller Vortrag tun Trnr Schmidt über Luther aut bem Reich. Worms. ®rünberg ist ober auch besonders tigt, das Gek-ächtnj- des Reformators zu
Hier ferbittgte Luther auf der Rüll hr von fl vom 30 April zum l. Mai. Tie Uebett bezeichnet das vor drei ftahrzeh ttrn ab« sog Lutherhaus auf dem Marktplatz dWt « Marktgasse) als da- Quartier L.ttbt- 2 nt :w bete Ufberltefmmg bnarfmet al- fpldvi bi# hft h re „Gaßhius zum Löwen" in ber Bahngoh>rft ftetzt Anwcsen deS SRenbanten Karl Cutte !x bamalS von Friedberg, »w tt ten fai r £)erofb entließ 23on ©rflnbetn zog er fedai« ce 1. Mai über Gemünden nach Alsfeld
=■ L ich, 18 April Erne a tr Ueberlt» f c r u n g, die sich bi- zum bentigci Tage erfelri bat und "heute, am Lutbertage wi der boen-'.-d lebendig ist. befagt daß Lutter auf feiner nach WonrS in Lin in bem Böhm ichev-ai t in ber Schto&gaffe übernachtet febe 2# e^t aber keinerlei utfinibm in den Archiv n ter tch bezeugen. Eher und wft größerer Ti ritt- t ’1\1 ftch an nehmen, baß Lutter auf he 'Umfr ir ree 23©rm5 Lich berührt feit Eite Grund f h 'bn. tat ^olmfischen 2^'ben *u meinen, bü fte bi nn oorg . legen haben, ba Gras P14 iiw zu Tol "s cbu>id noch bem kttholi'chen Glmil-en j iget n bei Lcha Luther- sympathisch gegenÜLer gestand« hat
** Kleine Mitteilungen Jmy'»' s p» e l h a u - wird in diesen 1 agen fef c ; Teil de- auSgezeichieten leteftirfJnd • lionendieb" Peter Voß, über de fen erste« wir vor kurzem au-'übrlicher benebret *** • F geben Ter Film ist hurchau- empf b e siortt
•• Tem Soldaten n>trb vj«’! Ueher die friftiofe ffü bnimg befr t<fnfrr<rH _ nisies in her Wehrmacht hat der Skt •*> eine bei'on^erf Iteco b u’fl criailfli aeiev siebt batet dir Miv t hr-a kammern vor Soweit diese nod) mv n ! in. nxrixn t»r tedd> ii ei für b« n < U« “ digung d'S Tienstvettältutses von Un e - imb Mannschaf en auch MN he Ofttere ; wendet. Bis bibm kann allen SofhaT« «KJ fristlos gekündigt we ben wenn £'«nb^ ,e
Unterlassungen festge e tt ft d, dunb h t Soldaten der Achtrng u mru b g die »re Bendel uj Hotbrl 2s ffUt auch dann, menn b e verseht ungen vor o tritt in bie Wehrmacht btgangri ft-* J’ fcbrtften bes 9l.tf»nxbrre rBtJ ü er t<x werden audi anifeefe Mninaunc an-" «»:
- toniunftjon 6<tuxiu
Am Nachmittag fttgte ri~e Ditte^ho'ung b*r Auflü^ru-g he- O"at"'l ms „Luther »n W o r m 9" Am 9tte"b neTiniate man 'ich zu einer Feier in her Drei faltig^' ^ffHr, hei b*r der V« kannte ffanjef eV'er P n^ellor D. Smend- Münster d'? Festansvrache h elt — Neb-u diesen offi'iellen F?i»n» hielten v»rschiebene kirchftche Vereinigungen Hessens ihre Hauptversammlungen ab.
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