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Data 5. - «afchllehlich

Trdqrrlob*, durch bi« V»n bepaea Mark 5.75 ,bi!chltetzüch ««hellgelb. *-irMipi«db*lnid)lülJ«: <3rbl«9*rtf1kitengll2; f ir Trudierfi, ««lag «ab G«,chafi»ll«lle 6L t «lchrtst für Vrahtnach. echte» Stntleer Kietzen.

pe|1*tfl«»t«: ^rtehurf «. M. ||6U.

Erster Blatt

171. Zahrgcmg

Samstag, 19. Titan 1921

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

vntck UN- Derlei: vpsthl'sche Umo.'vuch. und Steindrurferei R. Lange. Schristleimng. OeschLflzsttle und Druckerei: rchulftratze 7.

öod?enrfi(fb!i(L

CRn fetffärmr Vorgang fürwafrr: Lloyd "«orge muhte höchst gerührt seine Rede ab- u*frf)<*n, al» er im Unterlaufe die über- 'afdienbe Mitteilung machte, daß sein unio- -istischer Kollege Von« r Lan»wegen totaler :rfd>dphina ft inen Rücktritt angefünbigt iibc Bonn bestand die Rührung? Tränen 't Freundschaft und des Mitgefühls für einen Kranken? Schwerlich: die pol i- sche Freundschaft, die beide Männer, den liberalen und den Konservativen, verband, reicht nicht aflui weit zurück Und die Taten, |te während ihrer Dauer verrichtet wurden, hissen schlecht in einen HerzenSbund von -enlem Ofrefüge. Die Faust der Diktatur, Vt über Europa schwebte, die Iren unnach- 'ichtlicb unterdrückte, gehörte keinem senti- Twntaien Schwärmer Wenn der Gewalt- enftf) an der Spitze des britischen Reiches ^fhüttert war, so war etwas anderes im 'fiel. Bonar Law war höchstwahrscheinlich :>i einer politischen Krankheit und Er- db&pfunfl so schnell befallen worden. Iraend- rr Ergebnis der letzten Tage hat die gesund- tzeitllckte KrisiS brnrtrft. Man konnte dem Wl'uservativen Führer den PulS fühlen, indem ?<m seine Parteiblätter laS Sie empörten .Ifidb über das englisch-russische Han­delsabkommen, das in den allerletzten 5ageP in London unterzeichnet worden ist. !lnter der Oberstädte einer demonstrativen ningSmadie regt sich wohl auch etwas ! ibeliagen bei der weiter um sich greifenden leberzeugung von der Unhaltbarkeit der Lon­doner Wiederl^erstellungSbeschlüsse. Zwar ist tn<Deutsche Ges^ der Sllprvzentigen Ab- »rbe vom Parlament angenommen worden, -e l die englischen Volksvertreter eine ganz erbere politisdte Disziplin besitzen als unsere -rrt ei politischen Kampfhähne im Reichstag, fber ter Wurm deS Zweifels und der Besorg- ,iU nagt an der neuen Frucht. Die Politik lrt)b George« ruht nichr auf festen, sicheren sSulen. Sie greift wagemutig und snstemlvS

*, allem, nxi< sich gerade bietet Der eng- Ii he Handel liegt darnieder, weil daS zer- Birte Europa gar nicht aufnahmefähig ist. kV ist bekannt, nne manche klugen Franzosen neihrgenommen haben, dah Lloyd George mit >rr Erhebung seiner Abgabe vom Imporl teitfdm Daren Frankreich um seine Die- e l'erstellun iS o derungengeprellt" l-at Irfllaub wiN s i ch bereichern und die beut-

n Industrieerfolge Niederhalten, ^cm Zu- , mrnengehen mit Frankreich wird aber am «7 tlssten beleuckstet und getroffen durch den Abschluß deS Handelsvertrages mit Ruß- a rb, womit cS bie Bolschcwistenherrschäft t i- erste Grostrnackst feierlich anerkannte. Die vornhin Post^' bemerkte sarkastisch, Eng- i b nehme in bem neuen Abkommen mit Fan non den Russen die Gelder wog, k e diese den Franzosen schulden. Andere ?Citter fvradxm sogar von einem Faust- h'aq ^egen Frankreich. In bet Tat wirb baS r £?onbvn neu geschmiedete englisch-fran- ^ß-sche BündniS durch die Anerkennung der Ivenrjet Republik die stärkste Belastung et» fatren, die man sich denken kann. Man er» frrmt, wie wenig die britische StaatSkunst 11 Schlepptau der französischen Rationalisten tpdt' Lloyd George, der so beredsam die rn>ösischen Röte schilderte, denkt zuerst, unb r>ir ganz rücksichtslos, an die eigne, brilifdK cid* Faslboda Stimmung wirb der neueste -t-cidi in Paris auslösen Die englischen .'ifenxitipen wehren sich entrüstet gegen bie ttmäberunfl an Lenin unb Trotzki, für bie ki AI'kommen natürlich ein weit größerer [rolß ist als für daS Insellanb. Soeben sie ben Kronstädter Aufstand ersvlg- nich mit Daffengewrlt unterdrückt. Allem scktein nach hat ihre durch Hunger und t-TtfdxiftfufK Ohnmacht zerrüttete £vrr- |5dft sich noch einmal zu halten genxißL tc-,t schlagen sie mit bem Trumpf eine# i plomatismen GewinnS auf ben innerpoli» ffAen ArmutStisch DaS mächtige unb glätt- fibe England, in dem ber Sozialismus noch . '^Überschuhen steckt, macht mit ben Jtrro» rr-L-fer ^vmmu"isten aemeinfame sache! kS hat sich verpflichtet, nicht ab? Feind deS z chewistischen Rust and Lu^utreten, und 'i wirb dem jetzt wahrscheuilich bev erstehen- <- SchreckenSregiment Trotzkis gegen bie Teufenbe vonVerrätern" in Kronstadt und : ^ererSburg mit wohlwoNendem Verständnis irkfxmen. Der Unionistenpartei ist aber deS uten zu viel geschehen, unb Bonar ^aw sieht cil zum Rücktritt genötigt

Am gleichen Tage bet Bekanntgabe des ?oibon»T?o*5teuer Vertrages erfolgte auch die keröffentlichung eines zwischen Deutsch- a n b und Rußland verabredeten Protokolls, le: Inhalt der Abmachungen zwischen Berlin ui) Moskau ist nach der gestrigen Bei> nfrntlichung raxl) envaS dunkel. Es handelt M zunächst um die Rechte der beiderseitigen

Vertretungen und Staatsangehörigen. ES ist l aber immerhin auch von handelSpoli-l tischen Rücksichten die Rede. DaS Protokoll! ist am 18 Februar in Moskau unterzeichnet worden, also einige Tage vor Beginn ber Londoner Konferenz, bie bekanntlich am 1. Mär» begann. In der gestrigen 8m- ösientlichung aber heißt eS, daS Protokoll bilde gegenwärtig den Gegenstand der Prü­fung bei den in Frage bonrmenden Regie­rungsstellen tn Berlin unb Moskau. Wenn diese Veröffentlichung auch selbstverständlich keinerlei LerauSforderung, etwa Frankreichs, bedeutet, so wirb sie doch zweifellos in Paris als ein neue# Zeichen ber augenblicklichen Lage bewertet werden DaS England recht ist, ist Deutschland billig. Dir haben den Wirtschaftsverkehr mit Rußland viel bringen­der notwendig als Cnglanb. Gerabe ange­sichts der neuen Gewa ltmaßnahmen der Welt­mächte sehen wir und genötigt, beizeiten ben Rückhalt im Osten wieber vorzubv- reiten. Morgen finbet in Oberschlesien bie Vollsabstimrnung statt. Ihr Ausgang wird, wie wir zuversichtlich trotz kommunistischer Berrätereien, erwarten, die Anbahnung der notwendigen Beziehungen zu dem großen Rachbarreich des OstenS erleichtern. Aber die Lage ist nach wie vor ernst, unb wir wissen nicht, waS bie nächste Stunde, unS fdytxrn verschleiert, noch bringen mag. Darum muß der morgige Sonntag vom deutschen Volle in sehr ernster Stimmung verbracht wer­ben. Frankreich hat burch die Abstim­mung in ber dortigen Kammer Herrn Bnand ein BertranenSvotum dargcbracht. ES fordert eine Fortsetzung seiner Politik der sogenann­ten Sanktionen und Rückkehr auf bie Basis des Pariser FriedenSdiklares bei den bevor» stehenden neuen Verhandlungen Demgemäß hat eS im DiederherstellungSauSschuß be­wirkt, daß dieser unS nachaerechnet hat, in­wiefern wir unsere Verpflichtungen nicht er­füllt hätten und )vas wir für bie nächsten Docken zu zahlen schuldig feien, nämlich 12 Goldmilliarben! Line Antwort daraus wurde in der gestrigen ftonfereni des Mi­nisters Dr. SimonS mit den deutschen Wirt- sdmftSsachverstänbigen erteilt. Deutschland fühlt sich an seine Londoner Angebote, die nur auS politischen Erwägungen ent­standen sind, aber die deutsche Leistungs­fähigkeit übersteigen, nicht mehr gebunden.

Leider hat der Deutsche Reichstag, als er diese Lebensfragen unseres Volkes äu berühren hatte, wieder em klägliches Bild bargeboten! Fast scheint es, als hätten bie letzten Dema­gogenreden der £»erren Lloyd George unb Briand ihre Wirkung auf gewisse Teile der Linken nicht verfehlt. Der Abgeordnete Derw stein konnte namens der Mchrheitssozialisten erllären, Deutschland müsse nach wie vor die Gchulb am Weltkriege auf sich nehmen: damit allein vermöge eS eine Milderung der uns zu- gemuteten Lasten zu errechen Wiederum 'pricht bei diesem Verhalten ber Sozialisten die rein parteipolitische Taktik gegen ben an­geblichennationalen Rummel" mit. Unb ba- bai ist eS bad), wie gerabe ber Verlaus bet Lon- bonet Lonserenz sonnenhell gezeigt bat, bie Schuld derjenigen gewesen, die nicht schnell unb laut genug bie angeblichen deutschen Kriegsverbrecher vor die Gerichtsschranken ziehen konnten, die unS bas Versailler Friv- densbiklat eingebracht hat, das aus dem beute schen Schuldbekenntnis beruht.

3u dem deutschen Angebot in tonbon.

Berlin. 18 Wär». EM) Die SaH. verst Sn di,en. die an der Kntik der Panier Beichüs'e und der nnrtschajtticben 83rbemnmg deS brutfdm Angebot» m London teil^enommen txtben. iptndm beute bet dem Reubsrnunk« Aeußcren vor unb erflärien, daß sie ail ®ntnb hier SennkncS der deutschen tmrndiaitlidm «.a- üungS'Sb'gk.nt nach wv vor her Urbmeugimq unb baß rwbet die mit ben Pariser Forderungen ber Entente noch mit den beiden Londoner Angeboten der deutschen Reaiernng verbundenen finanziellen Leistun­gen von der deutschen Sirtschaft auk- aebrächt werden-mten T:ek beutidrn Auer- birtimgen. tne winschaitlich nicht gefiärrt irfli. wüßten fflf ihre Eriüllung an abnltdr Voraus- ietzungen ^eknüoü rorrbai unb ähnliche Folgen ie-.tigen. nne iie von den Sachv-rstündigen in ihrer Trnfithrif* über die Pariser Forderungen daroeleqt seien. Demgegenüber e.cklärte NeübSwmi'ier xx Simon», daß er die Sellungnahme der Sach wrfttinbtaen. nrz er bereit? im Reichitaq betont hab', voll zu würd'.g-n wisse, daß die vöde der An- orbetv ber deutschen Reg eruna aus politischen Erwägungen beraub bemessen sei und daß sowohl Pr Seifte Gierung «II auch der Reichs-ao dTvse an bestimmte Vorau-sevunnen gebundenen Angebote in London .noch ben Ereignissen her Lebten Zeit «IS nicht mehr besLheru» und end- gültig erledigt betrachten.

3ur Abstimmung in Oderlchlesten.

Paris, 18. März. (Dolfs.) Die Pa» rifer Botschafterkonferenz beschloß auf Grund eines von Deutschland erhobenen Einspruches gegenüber drohender polnischer Uebergriffe, sowohl an Deutschland, altz aud) an Polen eine Warnung ergehen zu lassen.

Breslau, 18. März. (WTB.) Der Volkswacht" ist eine von mehr alS tausend abstimmungSberechkigten Kommunisten unterschriebene Erklärung zugegangen, in oer gegen die von der kommunistischen Partei Deutschlands und der besonderen kommunisti­schen Partei Oberschlesiens ausgegebene Pa­role der Stimmenthaltuna bei der oberschlesischen Abstimmung am 20. März Stellung genommen und zurAbstirnmung fürdiedeutscheRepublik ausgesordcrl wird. Die Kommunisten, welche diese Erklä­rung unterschrieben haben, kündigen an, daß sie nach der tibflimmung der oberschlesische,i kommunistischen Organisation und der Glei- wltzec Roten Fahne Nachweisen werden, daß sie von polnischer Seite bestochen worden jinb.

Pg$ Gesetz gegen die Zeldftschutz. organiationen.

Berlin, 18. März. (Wolfs.) Der Aus- schuß deS Reichstages zur Vorberatung deS Gesetzentwurfes betreffend das Verbot der Selbstschutz-Organifationen trat heute vormittag wiederum zusammen. Der Iusarnrnenkunfk wohnten der Reichskanzler, der Minister des Aeußeren und Minister Koch bei. Der bayerische Gesandte v. Preger wandte sich gegen die Behauptung, alS ob der bayerische Ministerpräsident sich gegen die AuSsÜhrnny der Reicl>sgesetze wendete. 5ln seiner gestrigen Rede im Landtag habe Verr v. Kahr ausdrücklich gesagt, daß der fiiinigf geaen das Entwoffnuna-besetz nicht ein Kampf gegen bie Reichseinheit sei. Bon einer Revolte ÄinernS gegen das Reich könne keine Rede sein. Reichsminister Koch erllärte namens der Reick)Sregierung, daß er die Ver­abschiedung des Gesetzes für außerordent­lich dringend halte. ?luch für den Reichstag sei die Bemntwortung für ein Nichtzustonde- fontmen außerordentlich groß, denn es handle sich um ein Gesetz zur Ausführung des Frie­de nsvertrageS. Der Vertreter des Reichs» luftixminiftcriirmd legte des näheren dar, daß es sich bei dem vorliegenden ersetz nicht um ein verfassungänderndes Gesetz handle. Der Reichskanzler betonte nachdrücklich bie Notwendigkeit einer raschen Verabschiedung des Gesetzentwurfes. Bei längerer Verzöge- rung könnten Konsequenzen entstehen, die er und die ReichSregierung nicht zu tragen ver­möchten. Der außeTipolltische Druck und der des Friebensverträges zwingen zur Erledi­gung des Gesetzes. Wenn in einem Falle, wo bie ganze Welt gegen uns sei, hxr unS Ver­fehlungen zu Schulden kommen ließen, tonn­ten für uns Gefahren entstehen, die er nicht verantworten könne.

Aurdehnunü ber vesetzung im Ruhrgcblrt.

Mühlheim (Ruhe), 18 März (Dolfs) £*eutr m"b gegen 7 Uhr wurde der wesck.chc Tecl Mübihe'ws mit dem Babnbof Speldorf von rrrtw i<fm etb betau dien Teu oven deievr 9?atb rinri meürren Meldung erstreckt sich urr Zeit dir Beirpmq aus den Vabah-s emichlirblich ber Zugangrwem und der näheren Umgebung. Cs wurde rtn Beseh' b?» ttomnar- deurS der alliierten Truppen angrkblagei, wonach te» i-erxmcl iähnlicher BeckehrSanüal^en, wie E iendabn-, Post- und Telegraph w'w, ihm imler- ftrflt ist.

TuiSbur -. IR T?ärj Dokff.) Die alli­ierten Truppen be-rfurn hei Bobndof C ber- dausen-Vest und tie Schleu>si des Em- schrrkanals Dir Be-tzrrgeri beiden vorläufig g-rinqr Ställe Man rechne! mit einer dauernden ßtÜBung. da die Tacoven tert Quartier machten

Der Rücktritt Bonar Low4 nur vorüber- gehend?

London, 18. März. (Wolfs.) In einer Rede, die Lloyd George gestern bei einem pol:nichen Elfen hielt, teilte er mit, daß der Rückt rittBonarLaws nur potflber» gehend sei.

L oyd George über die Arbeiterpartei.

London, 18. März <Dolfs.^ Lloyd George freit gestern bei einem polirichen Ellen in London eine Rede, in der er nuh- drücklich für die Beibehaltung einer großen nationalenPartei eintral und erklärte, die Arbeiterpartei bedeute jetz: eine große, furchtbar drohende Partei, die _ die herrschende Partei in England werden würde, wenn nicht Schritte getan würden, die Wüh­ler darüber zu unterrichten, welche Ziele sie sich stecke. Diese Ziele seien für die Gesamt

Itruftur der Gesellschaft so drohend, daß es Irrsinn fein würde, über Trwaluäten zu Itretten. Llovd (George erklärte weiter, man müsse an die große Mehrdru deS Volkes appel­lieren, die eS ablehne, vom W,rdel- sturmderRevolution fortger,flen zu werden. Lloyd George sagte, bte Arbei­terpartei wolle die Zerstörung deS Prtvutbv- sitzes, der privaten Unternehmungen unb bie Umwandlung der gesamten Mittel ber gung in eine große StaalSmafchtnerie.

Gras vrockdorff'Rantzau gegen tuöcnöorff.

Berlin, 18 Mär» (Dolfs.) Der frühere Mßenminister Gras Brockborff-Ra nküii ndnete an Lndendorst einen offenen öixf, worin es briBt:

In emem f,Ter 3nwmq im Krv-ie" <!!* benen Artikel un Miluärwochenblati dtieren r« aus dem Werke eines verm Albrecht W i r I lr »x'k1 fienben Pasius:Nun kNm t*traf Brockdollb' 'iflupau, ber als Gesandter in Jtopenfram einer Muer Lebensführung entUnrd'mbr überaus bunte Gesellschaft um sich gesammelt frtte. und bet oifen ben Umstur» betneb, durch Parou» (bei* v!und. nnm brr C'itprfrn. aui »m

leuäitenden (Hebenfen. oen Teufel Nir *>k l^ebub irus-utreü'en und die Revolukion durch die '.Inan» rfiie |u erschüttern Er regte batu an Leni n unb Troysi nach Rußland |u beiörbem. um btH durch den Bolsch,-»msj |ur Macht zu oerhelien." Iw»

l li US ist b.« r a:i amt idn-n unr» ai.t.r

Stellen da hm auigesaßt nk'txn. daß mir d r Bon» murf gemacht wich, ich hatte in Deutschland auf CN?n UmftUTi bin gearbeitet, mit aubren Worten, mich des bockrverratks fdpilbifl gemacht Imolgs« d-slen habe ich, sobald ub von Dem Artikel Irnintnii erhielt, Erzellenz von Berg gebeten, pir Weh un^ meiner (ihre non Eurer ErHellenz im ,/J.Vdiuir* Wochenblatt" eine Erklärungzu verlangen, daß es Ihnen s.-lbstverständlich nicht in den yum gekommen sei, mir den ungeheuerlichen Vorwurf bet Hochverrates tu machen, und daß Gie fidi f rin ein Wegs mit der leicht mißziuoerstehe-iden Arußerung > denn .'.ro (äiett- , < hM

ich soeben erfahre, fcerrn von Berg gegen ilber ei abgele hn t, meinem Bcrlanqen m eitfpnrtben. Euere Ertelleng iöen ti f nie ren ßrti also mit dieser Anißerung. die gerinnet ist, meine Ehre in fd werster Form wu kiänkin Zur Steuer bn Wahr» h-it imb. um mit nicht nvur ngen Annnir-en aennj meine Person und meine politische lätigfeu auh Juräum-n. konstatiere ich daher na^ !, >» ?

Allmluhe yrrbädmrr'aen. mir sie in der von Ihnen zitierten Vteurynma erblickt mertw-n müssen, wurden bei eit« wahrend bei ÄYie e.' flfxrn mch erljoben Pnofessor barms ti flirt batte Gnbe 1917 nrxf> als Defaitisten denun­ziert unb behauptet, daß ich mich als beuilefwi Gesandter in floven Hagen für bei Pt-'n derQm trrtung Rordschle«mas eäifeBte.3d) hnf* do rau-hm am 21. Tegrmder 1917 eine ri igt.w ibe . epe-che an das Auswärtige Amt geridjiet mom ich auf lofortige Untersuchung bestand Ich habe eine Ehvenerkläruna Eurer Erteflen» tmlavit. bie 9k in der von mir geforderten ^tzorm a b g a b eit ? brr an ben ®ra m berUiRfl flr-i-ttete Er- Srung lautete wörtlichEurer Enel en, kpnechU ich für die im Interesse ber Srierni der Angv» leqntlyfit inUrawmmciTrti ©rfnüte inrnen Dank aus Ich b'tte ben toi rr i rn Gesandten Grafen Drvdd.'rfi'»Ra itzau wi-'m ,u las'en. baq ihm das von der C lr- -.-n n- hing, insbesondere von mir perunhd) bLxr srets entgegen gebrachte Vertrauen durch die Berichte des Prv'esiorS darmS in Deiner V<i e ers"«rt worden ist." Diele Erklärung ist am 17. Maß 1918 abgegeben worden. Tie Vor ä a-, bte im ArtikelDer Zwang im Kriege" e wähnt n-nbnt. spielten s i ch ein 3a b r früher ob Ich muß annebmen daß ste bet Cbrritrn ixrrr*» leituni bekannt waren ebat'o wie die R.l!e, die ich baba gr reell ba>n soll, unb bte keines wegs der Dorttellung Wir'hs

entspricht. Trotz ber mir noch 1918 schrjitlich aegeder^n Cer irfmi g 35tref r»-rsönlichen 8m raum# und tr* Vrnraue» - der L-ix-rsren £>errt#leiGCte toevrrn sich Eure Eitel- len, setzt afxr. mich vor bem 8ahn*r er* t -xf>» Nkrrats ru solchen und Zu erflärm bar r* Ihnen fent getegm habe, mich des feigsten V-rb^chtis teiben ßi wollen Ich Überlaste er bem Urteil dec Mit- unb Nacknveit. borüber yi mtsfri-m, ob teurer Erhellen» Tätigkeit während und nach dem Kriege rrm deutschen Volke schließlich nützlicher erweten ist, als meine Arbeit. Leider bin üh »u sockt in bie l itrnbe pobhfde Stellung berufen nxn-^-n fönst hatte ich nerfucht. Eurer Eftellen, das Lmgrständri? »u er­leichtern. baß nach ber verunglückten Ci»e fite tont Juli 191A nmn nicht schon srufrr, der Krieg für uns Militärisch verloren war.

Qefflf-ber CnnMag.

86 Sitzung

ß. Tar« stabt. 18 Mär» 1921

Am Renirrungs i'ch: Stea'lrrfi i>nt Uf' fch, rtinaniminilt-T fc. e n r i 4). ?i ni'ier De* Innern Dr. Fulda und Regierungs'ommi o-e.

Prä'idmt Ade tun 2 rrr-'net ie S V ng um f*/, Uhr. Bor EiMriN in die Tagesoiviung erhält daS Wort brr Abt. Same? Zxm tu rn-r kleinen An > rage: ?ia:- <"d»nk> He Re­gierung »'t tun. um bi» berechneten Wünsche ber OrtSger-chte au' 6rböhant b r 3 :»r.. be* onbers b*r SachoernÜ7ic>i?en zu eriüL-n un 'st bte Äegmmn bereit da?tVr ahm. ---» osten- rechneng, in ber Sachvernändijaigebühren oer-