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Dienstag, 8. Febr.: Mllchsuppe mit Einlauf und

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ickwrrr hübsch, nro^, älter.

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Die Bt Kipelle dc

wofenm* Ifct ftfr «uf «e so erfreu, ,iche einheitliche Aickferismig des deutschen 5^>rr<*a aesttitzt Es Tommt nun brrrmif nn, txifi das twniW Vals diesesNein" nun­mehr Mich Träftin stützt unb bah eS anaesirits fccr bmf*^nben Ge^ahn-en auch ai'freettt'rhalten tont) Die aus meiner süddeutschen Reise art- gemein, so fhibe ich auch in Hessen zu meiner flTofien a>mufltuuuq eine feste unb enrtmkn- fene Haltung. Das ist mir eine besondere 6tärfunn für meine Reife noch London

In längeren Behandlungen würben so­dann noch eine Reihe von Ira gen erörtert Am späten Nachmittage fanden im Staats- -Ministerium S8 r f D r e rh u n q <* n mit fuhren- den V«toönlichkriten des politischen unb wirt-

Garteusttchle. X'tegeihd)! imöne kXDcrt G.etz- iamie an-3 Zmlbiech. 'Bor »nfaui nnrt) gennrnt Tie Warenausgabetabelle tes städt Vebendmittclair.t s iil aus bem Än^geitteü nn*

Don ecbwrre henenei riter, G

Darmstadter Uraulführungen.

Der entfesselte Zeitgenosse von S t er n he i m.

Aus Tarrn fiabt wird unS geschrieben:

Stafette ül ctiaa 130x3) groß, 154/ 3cntunest bocb und bat am Teckel 'etnrn Gnu In der Zeu vom l l. bis 16 d. Mtt. muten aus einem Gartenhaus am P.i ofophe.iwa.'d-Weg durch

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all dieser ,.Krri5lerinnen" wohnen.

Recht als' Geg-nsatz Wirten die durchaus ehr­lich gemeinten Arbeiten von Otti Jahnz lDeil- farm'). die zwar auch feine künstlerischen Offen­barungen sind, aber statt Neuland zu roden, aut <rut biiTtfwtrfrrtem Dodm das tägliche B M zi'hen. H-lene Albrecht (Deilbnrg'> zeigt schön getönte $ Eb mfalls austerhalb des htt W Dill- gerodr Tiltenfura' ausgestellt ri ff'ünftfer, der noch sichtlich mitten in brr Grittorfluna st'ht, her sich noch nicht von allen (Smlüien fafrrit Hot. bei dnn man aber üb-r<T eine fea tvolle T rfdnfitfiTeit xwfpürt. Bef anders birgenn-'en sei trif ein^- chenbildnis i Del von 1915, das Patt'ätstudien von 1920 der Ges ch'vser feit trrgen trriri hm il, und tx>r allem auf das Beg^äbii- deS Hirten. Tie graphischen Arbrit-n sich n teilwtfe not) stark im Banne von Ubbelobb', a^er auch hier hebt sich in eünwn bereits das P-rsönliche stark herrms

lern istnast veritv'denen Dilb lm Stein- häufen zu Ehren b-r Dusstrll'ma eine Reihe seiner bekanntesten Arbeiten ungegliedert zz.

Wett Voraussage

fürSonntag:

Vorwiegend heiter, trocken, kalt, Nacht­frost, östliche Winde.

Wir stehen wieder ganz unter dem Ein­fluß des über die Nordsee nach Osten ziehen­den Hochdruckgebietes. Es ist daher mit heite­rem, tagsüber mildem, nachts kaltem Wetter zu rechnen.

Veranstaltungen.

von Deckick'ing-m". Turnhalle, D^nxilctfgarfen, 8 Uhr, öffentliche Versammlung der Deutschen VvlkSvartei lRefoer: Fina?iMinri?rr Dr jfrto). Eass Leib, 71/, Uhr. .ibonwrt und Vorstellung her Chiemseer. Liclü'pielckeater wie gestern.

Sonntag: Sfadttbeater, 3 Uhr. .,3nxrg8- einauattierung" (geschlossene 2?vrs'.e lung : 6/,

A. 11 s

leres heungen ^Katted zu meben.

Gießener Ko nze r t verein. Dar zweite O rche ste r ko n ze r t findet, wie fdrn an, gekündigt, alsBvahn^adend" unter Brot Traut- nianns ^itung, Dienstag den 22. oebnjar^ im ©tabttbeater statt. Zu Gehör tonrmen bk D-tur- S'nrphoiiie, das Dwlinstmzett unb bu alab 'seit- »jpertü e Die Smnvlon i».' flamm: aus tei ichönen Erbottmgszeil am he-riichen Wörlherlee unb atmet eine lieb.übe, freunMirfr, ibtr Art pauora e otinfr nrung. Tererste Satz' be-rinnt mit einem wio- genten Motto, das as-dald von ?tor»tiai unb Hörnern irnagrfefrt wird. Die Holzbläser tragen die Stimmung weiter Nach der Turdifübrung und her etwas veränderten Reprise läult der Satz in einer rei enden pi-i aboloda aus. Ein ichwer- müitgedÄbagio", dessen Ge.ang bir Gertt unb Fag-.'tte anfimmen, wird bann von er emWie» greito graü-iojo", in munterem XLänbterirmuj ab- gelöst. Cin glanzv, liesAllegro txm spirido"bo> fließt in ausgclasienster Fröhlichen das herr­liche Werk In Pöttsckiach am Wörther See, wo Brahms drei Jahre hintereinander roeihe.JdniT er auch sein ,,V io l i n ko n ze r f Er widmete e& .^oarLihn, for es gleich in arten Muiilhentren

(ZuroraS Männl d)frit' Mitgis siäaer unb als Be rperb-r um ClaaS Hand in enge.e Wahl gestellt Außerdem ein 'urchtbar geistreiher Professor Me­diziner von Deltru, d^artatan. E idlich Klette, die Hmivtper'on des S'ücke), der Träger des Deges >nr Ge unbung. Er stand gls I ir'st vor dem Staatseramen unb wurde Tischler ein Naturbursche gesund, rod ist, voll Miß'ranen regen feine Zeitgenossen ein fanatischer WahrheilSucher unb -lager b s zur Brutalität.

Ter entiessel'e Zeitgenosse ist lklette. Fr ist Zeit ki nd w i den frin> die mögliche Zn- hmft nicht die auSgemachte Getemvart gehört Naiv, anberührt, brachte bei Zusammentreffen mit Tiara Elementares in ihm zur Tn zst 'ding. Er proklamiert alS oberste Forderung an? Leben

I die wurrsächltche Eri cheinuLg, zusammsthaugö-

©berljeffildier Kanftoerein.

Gießen, 17. Febr. 192L Der KreiS.

Wenn flfttoien in fihmftbingnt sich radikal ge- RWbm. wich man von vornh-rrrn zu emer skep» tifeften B trachtuna gebränd. denn brm Wefen bet Fvau liegt die fHevoluti-m weder auf politischem, noch auf künstlerischem Gebiete. Schlich'beit des Gefühls, Innerlichkeit, liebevol'e B-rsunfenh N vor bm Wundern brr Natur, kann die Frau zu doch- wertiaen künstlerischen fii ifhinaen befälnmn. Warum sollte sie fick au bem Ringen um neue idimstformen beteiliaen. das nur arrü' schöwe'ifche Naturen über daS vi l ach unsiuchtbare Erveiiwent hinaus zu einer neuen persönlichen Auffassung fiip- rm fen? P'rsircht sie es beniwrf). so wird ne ihr hestrs Teil auf geben unb trotz grober formalistischer B'gabun-i. im Ringen den lkramp'. im Ergebnis die Gesühlsl.'ere h nter Formen, die sie mit eigenem Erleben noch nicht erfüllen kann, unangenehm burchfüksten taffen.

Tie allgemeine Betrachtung wird durch arte Arbeiten der ..<hTt5,'-S3'rrinigima Münchener Künstlerinnen bestätigt Es fort nicht verkannt w-r- tm dnß sich stark trranlagte Naturen unter ilmen befinden die über ein wirkliches stönnrn verfügen.

Salzbrötchen. . , ,

Mittwoch, 9. Febr : Trin rtakao mit süßen Brötchen Donnerstag. 10 Febr : B ühreis mitSalzbrötchen. Freitag, 11 Febr : Dogmen uope mit Salzbrötchen. Samstag, 12 Febr : Trinkka'ao m.'^enBrötchen

Tie Sv isen wurden üerab olgt an 31 werdende ober stillende Mütter, 5*5 Binder im Al'er von 26 Jahren unb 719 Linder von 614 Jahren

zerte geleitet.

»* Bornoti-en. Der O bettelt n d>c , Geschi chtsverein beixur ai:et am komme. - den Donnerstag, 24 b MtS.. a e ds 8l/t Uhr , im Hörso-al 44 des Borlem ig;ge-äu.)es brr Uuv versltät den letzten Borttag be5 Winte^1)alb:abres über em gerxtbe Heu e für weite lkreiie aititelei* des Tlxma: Univ -Pwfessor Dr. äntba wird Vreden ü'xr Einwirkungen beu 11 (he r Rechtskultur au i Romanen und üifl- wen (ogl. Anzeige in häutiger Nummer). Ter Bortvag soll batitcllen, wis untere Wadrarn im Westen unb Osten bei EntwiLung ihrer Reä-t - tultur deutschem Enifdttz oer an len. Ten Aus­gangspunkt bildet die Barbarinermig d?s römi;d>- antiien Rechts in Westeuropa, in den aut Römer- Eoben entstehenden germanrfd^n Dieidyen. Der Rüclsd>lag romanischen Geistes iöbrt i.i F an freut), Spanien und Italien zu einer B.ebcängung bm germanischen Grund agen des Rrcbts und damit zu einer Entnationalisierung, bringt aber »ich m Deutschland selbst eine teilweise Wandlung ds überkommenen Rechts mit sich. Das Fold teS dauernden bcurfdyen Einflusses liegt im Osten; doröhm dringt deutsches Recht als Ritterrecht, vor altem aber als ein Rech! der Arbeit vor, ge­trogen von nxigenruhgen deutschen stoloni «i Als deutsches Ste^redM kam zeichn! os seine grr- lidx Eigenan gegenü vr dem siawiichen Landrecht Längs der ganzen Ostirenze, von den baltischen Ländern über Dolen, Böhmen unb Ungarn ds aut ben Balkan ist vom Mittelalter her der Deutsche durchaus der gebenbe Teil, nicht mir tm posittichen Machtbereich deS Teutscl/tums, sondern wert darüber hinaus, zeitlich hne käumsich $nt Jer Wiedererrichrm'g des R ickyes bart Teittichbmbs Weltgeltung der Uebernahme vorb ldluber d.ut cher Rechtseinrichtungen den Weg geebnet: freilich bxben diesen Weg die Folgen des Weltkriegs vor­läufig wieder verschüttet. Ter Dorwag nnrt> bei rre^m (SuHtt allgemein $ugä g.td> tein Oberhessischer Kunstveretn Damt.rchr erst feit 8 Togem äuSgesteltten Kollektionen der Münchener fiü ift:envrer:iginifl, ,.Ter Srri5v', tn - lenigen von W Willgewdt, Ottt Fachnz intb ine groÄyische Sammhrig von Pro,. Tr. iL'terMwmm bleiben mir noch morgen Sonntag und Mon­tag von 11 biS 1 Uhr ausgestellt. Nvct>

sbe^ttschaiwna besinnt Einbruch g itoblen: l Xnl ist«nzu , g a -b au, JbwÄ.w-i

rtm Gegenteil, sie kann xu einer neuen Statuier- ttchung hin führen. »

Tie Münchener Künstlerinnen haben k in «n- ziges Dflbitb ausgestellt: si' lassen aber auch in ihren anderen Arbeiten die Veannerluhung ner- miffen, die ihnen gerade als Künstlerinnen beson­ders angelegen sein müßte.

Tora Bromberger war einmal mit flat« feren Arbeiten hier vertreten, die ein feinere» Empfinden für Farbenharmornen verrieten. W Dörner zeigt es in einigen Acwarellen, doch müßte sie den Bildorganisnms stra fer xifammen- halten. Gabriele M ü ll e r- Ka n din s k V zei.M verschie>>rntlich Anklänge an Daul Ri e, ohne je- doch bem Wien dieses Esoterikers irge^wv nahe­zukommen. Paula Fritsch hat farbig rttioolle Landschasisbildchen, sollte fick jedoch vorn figür- licktn, zumal von Kompositionen fernhilten. Auf- sollend gew-rtt und nicht gekonnt ist der Sticf) ins Erp es'ionistische bei Emmv Klinker. Ganz in- Abstrakte verlieren sich di' Holzschnitte von A. Baumann, während Marie Ziegler eine schöne dekorative Wirkung erwerbt unb Anna M u I- ler-Wernerinihen verschiedenen Arbei'endas Ach" der beiden Seelen beweist, die in der Brust

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Kr*11® fc c ass# grämten & et*' ben non her böbertn

Kfrnin?" von. urtfofübrej« k erme. welche « beitet aus rot du Iudi a

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Aus Sta'i und Cnnö.

Gießen, den 19. Febr. 192L

Das mysteriöse Wahrzeichen.

In Ulstern gestrigen Blette b'fen wir ans Anian eines Rundganges durch dos neue etabt- bri4 die Frage aufgeworfen, wrh-r he b r e t £ oroe n dämmen, die im neuen Si imgssaole A'tt- ffeiämg finden sollen Aus öerVarbe Tx5P^e\ nnißte geschlossen werden, daß sie sich rrüfrr auf rnem Brunnen vor dem alten Rathaus am Markt­platz befanden. Nun ist auch di fe vorläufige Htst- stellung wi dm- »wei^lbaft u id das Mvstermm, das die merkwürdigen^ Tiere umgibt, noch dichter gt-

Hons Haym ch Am 15. Februar starb in Elcherfeld der städtifä-e Musikdirektor Pros. Dr. Hans Haym nach kurzer, schwerer Kransheit. Haym fvar als junger Mann ums Jahr 1890 Dirigent unseres evangelischen Kirchenchors. Viele unter den älteren Mit­bürgern erinnern sich seiner und seines schönen Klavierspiels, durch das er im Verein mit befreundeten Kunstliebhabern oft erfreut jvit. Haym war ein Sohn des bekannten Philosophen und Gescknchtsschreibcrs Rudolf Haym in Halle. Robert Franz mar der Meister, der ilyn in das Reich der Töne etn- ülyrte. In Elberfeld hat er 30 Jahre hindurch als angesehener Dirigent die städtischen Kon-

Die Handlung ergibt sich eiventfich schon aus der Aufzählung der Personen. Die Deiverber find sämtlich Gäste im Schloß am See Klette kommt in ihren Kreis geschneit. Ihre enbiüfrtge Entscheidung zu treten, fDringt dlara bei einet Segrloartie in den S« unb keiner ihrer glühen­den Verehrer versucht die Rettung, keiner fanr schwimmen Nur Klette fDringt ihr nach er kann zwar auch nicht schwimmen, aber beide rettet der Bootsmann Also fällt Tiara! En scheidung auf Klette, den sie natürlich längst liebt, aber et will nicht! Sein Mißtrauen daß alles vom Schick­sal. von der Semirn t. non Clara oorausbenechnet, läßt ihn Nein iagm Er will weg. Er wirb aber schließlich durch Ma^er den Kammerdiener unb Philosophen zur Erkenntnis bei Menschenwertes Claras bekehrt. Sernun t, d b Unvernunft. MetiP beit. Natur unb ein klein wenig Weisheit-- und Lebcnsvbilosophie liegen.

Der D alog ist geistvoll: reich ohne Zweifel an gedanklichem Wollen Fast verwischt Hub die Grenzen zwischen Ernstgemeintem unb Satire, Irome. lo daß die Menge nicht roeii, ob unb wo fie Lehren ziehen ober lachen fort, soweit sie nicht erkennt baß bie Mi te das Rechte birgt. Die Dichtung arm an Rhnthmus und Schwung. Die Form gewollt smanchmal gesucktt «ore"w- nistifch Ab-r dock ein Kunstwerk. Tri Lustiv'^, baä kein Lachen aus!S en kann, als über bte Darstcll mg. Im ganzen: ein Stern beim.

In>n erung unb Tarftelluni waren unter bet Regie Hartungs meisterbasi, bie Bühnenbilder 'w\ Pilartz im Stil erpreß imcstüch. An »e Zchaufvieler stellt br Komvli,i.-rtt-eit txrr Stradx bie all rgröß en An ortornniei Die Darmstädter Besetzung mit Frit a Brod vom Fran5urterScvan- 'pielba 's tmb RVifd), Slrnnber. Harvrecht. Ung* Heinz Jürgas Frau Meißner, war berro-rggenv.

Das Publikum war rat bem ersten All ver- stLndn slos: nach trm zweiten und dritten konnte jedoch starker Bei all her vornehmlich ber »ui- lübruna galt, vereiwze tes Zischen unb Tfeiien erdrücken. Autor. Zn endant und Darsteller rou»

ben viels ach vor bie Rampe genuot *L*

Unter sich selbst kommen fie sich fast bis mr Schablone nabe, wäh-md brr Kunstv rstänbjie b*r mcb*men Kiinstausübung nicht vrin'i'n ll abfef>* itenb gegenüberüeM, unter brr Uebrrv'b von Mit- ttuf Tn und NacbNusirn bi* ttr**i<m Führe p riö - lickkriten als scharf voneinander abgegrenzte Naturen nwh'. zu untersch-iden vrmag

Die Malerinnen des .Kreis" halten jedoch immerhin ein Stoffes künstlTifches Niveau iine. Mmb es ist lange nicht so. wi.' der Laie oft meint, er brauchte nur bie Farben zur Hand zu nehmen ton Gleiches zuwege > bringen Der praktische Per- siich würde ihn bei b'en, daß auch die gewollte Primitivität eine starke künstlerische Kultur vvr- vuss-tzr

Die Kunst verarmt in ihrer Dos-inkhrttting wie bas ganze Volk. Das DT'ilb imt*' su müm des dirtigwen Lapar llS und der arnphsschm V rfebr-m immer mehr «uritfg d änit Ties- äußer ich' 8er- yrmamg braucht keine innerliche nach sich zu ziehen.

Der Verein der 2l«bak-Indu­striellen von Gießen und Umgegend e. jb <oe- zirksgrupve 7 des R-ichsvr and s deutscher 3i- garrmb rüeller» bittet uns um 2nsi«h ne folgen­der Zuscl/rist:Ter in Nr 40 ®itWr An­zeigers gebrachte Artikel ,.Die ^abakpretse kmn bei dem Laien ben Anschein erwecken, als ob das von dem Vertreter des Reichs inanzmi.nrstermms, Gkb-imnti Jahr, gtoadite Zahleniwtte ial über bie Tabakprrise und die Friedensproduktton iich auf die Tabak-Industrie rn al aemeinen b<^i ben Tonne. Wir legen Wert darauf, festtust llen, dag cs fich in dem betreffenden W T>Artikel a n s s ch l l e fe­it rf) u m die 3i garetteni nbu Orie ban- d lt. daß die 3 i g a r r e n b c r ft e H u n g nach tev

. . , , « . . X _ k .ma U» «« . m XA*

vor sich noch tn Zwangs..- b b mir 40 Proz. des Cuan..

des Jahres 1913 h rite len dar , und dofe die Preise für Z gv treu tu «le infolge des l,w <n

stürses (im Gegensatz zu bem niederen Ktos der 3igrrcttentaf-afe pcotnr ierrnben TonaulanDer) nicht nur nicht fallen, sondern steigende Tendenz

nicht möglich sri.

In der Aussprache bekundeten bte Vertreter der fmrtscha st sichen Organisationen von 'Industrie, Landtpirtschast, Handel und Gewerbe, der Archeitgebersckwft, der freien wie der christlichen Arbeitersckfast, der Selbstver- totltungsverbSnde usw. die tmrtTommenfte vebereinstimmung mit der Auffassung von Reichs- und Landesregierung a-genüber den Pariser Beschlüssen. Im Anscl>lutz an diese Besprechung fand abends noch ein zivangloses Zusammensein in den Raumen des StaatS- -ministeriums statt.

mals entoehlm wir unseren Lesern kaS Ät r<Ven- ko n z e r t den b deut iwe-t Org fornuoje.! A 0 olf Wiever.GeagO atoricn ä ge.ui E l, e B e r- L o r g). Im S. adtmissionSsaal im.« Sonntag abend 8> < Ubr em Vortrag stau. Tbema T i e beiden größten M ächte der Welt." Ein Vortrag mit Ausstellung ^Sparsames Äo die n und Heizen", der bei der rfeigm a l- g-meinen K hl en not wd> enormen hl n-undGas- p.eisen sowie bei ben so lästig nnrfcnjcn Gasiperr- fnuiöen von großer Bedeutung fein bürite fuibet am Tonnl-rstag ben 24. und Freitag ben 2o.

bruar im Saale des Hotel ..Prinz Ea.l" statt. Wir ix-aueifen auf das Inserat in Mutiger Numma.

** Ä* 1 e i n e SD? 11 te i'l un ge n. In der Nacht vom 15. zum 16 d. Mts. wurde aus em<m Bureau m bem nordwestlichen Stad teil eine auS euiblbled) bestehende, grün ge.tr tdrae Staf ettr mit 355 Ml bei einem Einbruch getohlen.

Uhr,Die FasiSnySferi'. Hviel Kkbri, 3 W, Versammlung bei De-einüplng elemUtger 16«r. Neue Aula. 4'/, Uhr, 2Sobltäiiy.cv5 oniert. Katholisches Vereinsdaus, 7 Ubr, Ht!gasfest des KondivorgeHilfenverens Eafö Leib, 7/, Uhr, Konzen und Vorstellu g ber Chuuiyecr.

s piel chc ater wie gefxuL v

Ohne einen Regisseur, wie Gustav Ha r- tung, ohne Darsteller von gleicher oerständnis- tiefer Hingabe, wäre biefer Sternheim auf der Bühne unmöglich; einNichtS! Der EifelteZeit­genosse" wäre, mir gesprochen, eine glatte Unmoz- lichkcit. Aber f tne literarische D.-deutung ist grog, wenn auch nicht überragend. Ter Dichter Stern- Heim, als Kämper gegen innerlich h'ble. un­gesund, gristii unb vhnsisch verseuchte ZeUmmo"fen, zeigt letzt wirllich ein neues em anderer Antlitz^ Er weist Wege zur Gesundung. Jsm Grunde aber gebt er dabei den Weg wie viele andere: ms Ertrem. Neu ist die Form in der er qcingt wirb, dabei aber auch sehr komvliziert: kompliziert vor allem in der Cbarakteczelchming ber werb ichen Hauvtverfon des S üfes

Tie Handlung beleben: Clara (Saf all, bie £f Erbin eines Kifegsgewinnlers sehr sehr selbständig, im geistigen Wollen eher unrtar. Eine Grä in, etwas in innigem erSäTire zu Clara toheub. alte Schule, unkömoliziert und imlogiftb. Maner. Fude unb Kammerbie-'er, Philosoph mit gesunden Ansichten. Dann ein Ad­miral. ein Divlomat rin Publüist, ein Politiker, ein Tenor Tie e Fün> sind ( Ansle'e auS

Ter frühere Rat-Viener Moll, besten Bm-- , fahren im fetzigen Stanbe?amt Generationen hm- fnrreb wohnten, wirt sich ans feiner iriihm Funenv

(SW)

d" W'M" Ticks ftanb, 6m

rutm führende Manner des wirtsck'af lütten m4tcr narf) Abbruch des Brunnens

und politischen Lebens in zusammen- >h^' in dnn Hock'schon Örtern,t^r Apo-

»rfunben, um in Anltvsi'nh-nt des Reichs- . u-b nw non bei; ©leferfbrücfr

wnnisters Dr Simwns die blonderen Inter- Tie Löwen hingegen sollen wn je-

rf^rn des Helfenlandes fonr»hl tm Hinblick ^er auf bet Mauer des Steins Gatten gesellen Är« SrwÄKX **5. I« J-.-Me rtg

brr fflrifcr WAfüff< frmtrr bte SetrftSreate- ,ofitn

runn gestellt haben. Der Ausgang oer Kon- Tast die Löwen von Anfang an anf der Mauer serenz sei ungewiß. Sollte etwa ein N e i n w ©trin« Gatten vostiett waren, Lh-'lich w>e zwei nottnendig werden, so müsse es auch durch- xsmm vor einer alten Dittschaft der Innen-

aelxilten werden sonst seien wir als Nation stadt saßen, ist und nach ben t7r^3t?'T.

SfcMflt. (BufHmmun».) Ztichrn

WittettT fortfe"^ Ärien. fo n^rbe dne

Tafrik. die vielleicht bei unzivilisierten Völ- Edere unserer Leser mit dazu beitragen kann,

fern Eindruck mache, bei unS. die wir unffre Dunkel zu lichten.

nationale Selbständigkeit unter arten Um- Erhöhung des Milchpreised.

fClCn' Laut Beschluß oer Städtischen Lebens-

^^ReichSminister Dr SimonS dankte für Mittel-Deputation vom 15 Februar 1921 die Gelegenheit mit Vertretern des hessischen wird der Milchpreis mit Wirkung vom 21. fr* Dalbes. insbesondere aus dem besetzten Ge- bruar 1921 auf 2.30 Mk. für den Liter frft» biet Aussprache halten zu rönnen Der Zweck gesetzt.

seiner Reise nach Süddeutschland sei nicht Neber die QnSfer'peisuug

der, gegen die Pariser Beschlüsse Stimmung erfaf)rcn roir Wohlfahrtsamt:

zu machen, sondern dort die Meinung der Monk an bn 31. Fmiar bis Samstag

durch die Absichten der Gegner am meisten Februar- 1921 wurden folgende Spreu en

bedrohten LandeSteile zu hören. Die Pariser verausgabt: s

MAfüfff red-ten gegen fich selber. (Zusttm- Montag, 31. Fan.: Milchsuppe mit Emlaus unb TTTung.) In überwältigender Weise sei ihm SaUbrötchen. ,

1i?6 k 9tiifT)(YU der ®irt* Miriwoch, 2 : Trinlafao mit süßen Brötchen,

entgegengetreten, daß der Aufbau der Wtrt-1 > 3. Fcbr : Milchreisbrei mit süßen

schon Emmpas mit ber Srrtrümmmitm ber 0

wirtschaftlichen und moralischen Rite ^100, 4. 9^.: f&ofmen^utiÄ.

Deutschlands unvereinbar sei. Die Pariser Samstag, 5. Febr.: Trinkkakao mit füßenBrötchen. Beschlüsse seien deshalb .gegen das eigene Montag. 7. Febi.: RriSiveife mit Kakao.

Interesse der Entente, namentlich Frank-" *-t-

»reichS Die ungeheuren Lasten deS Versailler Vertrages seien nut zu fragen, wenn hinter ber Erfüllung des Vertrages die^reiheit lfrhe Hinter den Pariser Beschlüssen ober stehe die Versklavung des deutschen Volkes.

' Es erfülle ihn mit Genugttiung, daß diese Auffassung auch in Süddeutschland verrieten to-rde Der Minister schloß s ine mit häufigem Beifall unterbrochenen Worte mit einem Appell an die Einigkeit der deutschen Volks­teile und Berufsstände, ohne welche eine Der- rietung der beiitfd)en Interessen in London

spielt. Tas Weck gefiel damals sehr neuig, man nannte esdas Ko.ujert <pgei dir Vvilme". Heute denll man ganz anders über dieses Werl. steht aus glctrin Htnftierikfrr Höh« w.e letn Vor bild, dasBeetd^vensche Vwlinknzett" und ge on yum eisernen Bestand aller grasen Geiger. Das Orchester breitet bte Themen vor unS au«, bw Soloubline umspielt sie unb tommt bann In pöd> fttr Soge mit bem Hmiptthema brruuS. Gigai artige Mangwirkungen bettllneii unser Obr, bc sonders im Adagio, wo bie Holzbläser das Thema wundervoll süß blasen. Mehr ald dcS erste Allegw lyai das F-inale echte (Mcrrtaunc: rriärfitfr Doppel­griffe füllen die linke Hand, ei e tolle Laune er­laubt sich, allerlei rhythmische Fincken : btt The­men sind nicht weit von Ungarn #u Hause BrahniS ivar von ber Universität BreSlau arr T^'kwttua h. c. verliehen worden, sein Dank ist die gfab Festo u ve rt ü re. Boll lufeger Stuben tätlicher ist das Weck Jeder wird seine Freude haben an den Melodien des LandesvaterS und an dem kontraounktiich verwendeten Fuck»8lwbWas tomirt fort oon ber Höh". Die Partituren iPayneS Par­tituren) sämtlicher Werfe sind zu haben ba Ernst Chartier, MujikalienHandlung.

Landkreis Gießen.

Q Grünberg, 18 Febr. ^n bet kürzlich veranstalttten Hauptversammlung tc5 Bürger­vereins würbe auch die Frag' des Brote- angeschnitten, dessen Beschaffe'hrtt in der letzten Zeit sehr zu wlinschen übrig läßt Noch bem cuv siimmigen Urteil ber Bäcker ist es auf das schiene Mehl bzw. dessen Streckmittel zurückzuführm Twtzdem ist nun in den Nack^backreisen z. B Alsfelb, ein immerhin ttwas bes'eres Bvot zu finden, ganz zu schweigen von dem Boote der Selbstverso g<r. das viel besser ist. Der Gememdv. rat bat kürzlich eine Eingabe an den Kmnmunal- öerbanb abgefanbt. unb auch ber gerverem will nochmals mit artnn Nachdruck sich borftrn «wWai. Zn ber Versammluna verlang'en eiserne Redner die Anwendung radikaler Mittel. Wue.chin be- und vorauSfetzungslos. Er kommt mit dem sterev- tvpen Grw'ß vernünftig in sein nicht aus. brnnr ist er 3eit kind unb qefort schon lvä^rer Gene- cation an bie andere Ansprüche bat

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