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5)«* s.- eki'chkeblich Trägerflta, durch die T-'t bfieqre Tlorb 5.75 u, chltetzüch Betirllqrl». lern prech - Risch küsse: 'Er bl» ^djrjfiteileM 112; tr T)ru*ern, D erlag ub Le chasiellell, 5L Anschrift für vrohtuach- id)Un Hnulaer Ltetzr».

Po|f a>e/leite: troiffirt e. N. UM.

Erster Blatt

M. Jahrgang

Samstag, 19. Zebruar 1921

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vn»ck enb Verlag, vrßhllsche Univ.-Vuch. und Steinbrurferfl K £aige. 5chriflleltang. SefchLltsstelle ueb Dnderd: Zchvlstraße 7.

luOif h« s«i«ie«t ftr bi< laeeeRweeer d O <eei Hach« lag »» d" rbe» |rbe Verdlmdl chdeit. Preu Itr I h»de fir 1« j-igei» 34 mm Brette önl'ch » TI . eeeeArt» 45 Tf ; für Hebt e*e» le leige* »ee 70 m» SteitelSOTi

»edd>t t« ?0 * . les chlag. f>oup |d)rtfitfiter Ting, eprtt TfraelvorUich ftr ToO-ft luq Gaetz; ftr de* übrtore leit s>. Irntbelb 3»aj. bei Imdqeetrd A. Tech, Itetin* le

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len (wedtda:

selber Spiel

alls weigern muß, die urven nach dem Irrte*

Treibhausblüten von GroßstaDtzirkeln als befreiende neue Kunst angevriesen. Und wie seelenlos die überhitzte Gedankenwelt der Neuerer auf uns cinoringt, das wird man ge­rade nach einem solchen Kondensationsprozeh inne, wie er sich im Münchener Gericknssaal abgespielt hat. Georg Kaiser ist keiner Steige­rung seines Ausdrucks und seines Wollens mehr fähig. Er schrie in den Saal, daß er sich namenlos groß" fühle, daß fein Ende gerade­zu einnationales Unglück" bedeute. Er spr«h prophetisch vom Größenwahn, der beru­fen sei, Oie Welt zu bessern und zu bekehren. Die Lehren, die auS seinen Dramen ziemlich mühelos abzulesen sind, entfernen sich je­doch von der landläufigen Moral ebenso weit, wie die Verschwendungssucht, die Skrupel­losigkeit und Unredlichkeit des besinnungslosen nno hemmungslosen Literaten auf der An­klagebank. Groteske Ideen, aus dem vielgestal-

Tas bcntfd>e deer u tb b e beutid-f Flotte so b oer|d>rounben. (Tine riesige Menge N- iegSma ertai nmr e ev4qr!irrrt Tir beutitbrn Galante«i nidrt mein ES wirb ans Pflichtri? teirauf in Q'bt.nt fri- T>ut chiand bi? an tie au rrit* Grenr- Kr»r triiur ffs i. ttfnr 3t> br.erurrr, boi

Diiglirdn des iBac.am.iit:-, bie erfärm Teund> land töitnr rne grosse leinen

tnn hrrrrt Veron roo. lubk i Sgefüdk ai bei -taj

Ein Rücktritt tfmerifat von der R cparati ontkom misst on?

DariS 18. Febr tWol^/i dana» mrfMl In Pariser omerikanifckien Krri en tft hn< ü*t herbrritet. baß br Regierung der V'cin n'fit Staaten ibrrm Verirrter bei brr lfe »iratimS- kommiffion, Bovben. Sriuna erteilt ba'-e. nicht mehr an deren Sitzungen teiltu­ne h m e n D Hs Okrü-fH fchrinr sich tu i en. Ter Mnrnb für biete öa'brni ro(( b*r Duntch her nrgenwärt gen Reurnmi bi Verriniglrn Staaten sein, brr a n 4 Märt ihr Amt «ntremhn Ne- nirnmn völlig irHr fjanb tu lallen bmüg'lcki bri Versackter FriedensvertrageS unb seiner Durch fühning.

DariS. 18 Febr föo(H.'i Die bei Eck» be DariS" mitt-ift. scheint festzusteben. baü hie ameriknniicl» Reniernna noch vor dem 4 März ben vssizj l'en Vertreter Ameri'ai b-i brr Reva-

v w, »f f ir n 0 hp

rufen werbe Man glaubt loaar, daß er lern« Abberu'nna-befeLl schon erfa'len da'«.

DariS, 18. Febr. (DTB.) Der Te m p s" bestätigt heute abend, daß der Vertreter her Vereinigten S'na'en bei her Ro- paiationSkommission, Bonden, von seiner Negierung zurückl>eru>n wurde Er werbe sich morgen von feinen Kollegen verabschieden.

dem Tiegel der Spaltungsprozesfe zerschmol­zen. Manch hoh-r Geist, der die Gipfel der Re­volution erklommen hatte, mußte vor ganz ge­wöhnlichen Gerichtsschranken erscheinen, wo- Iht man keinen Kaiser, keinen General und reinen Staatsmann des alten Systems zu nö­tigen hatte Gewiß, die Kritik Bismarcks an Wilhelm II. klingt hart. Aber der seelenkun- dige, scharf beobachtende Staatsmann wußte nur noch präziser zu erklären und zu deuten, was mir später alle wußten: daß der letzte Kaiser phantastisch und, ohne ausreichende Be­fähigung, selbstherrlich war. Dabei war er je­doch immer noch zehnmal begabter als die allermeisten Bannerträger der Unabhängigen um) Kommun-sten, ein moralisch einwand­freier, wohlmeinender und eifriger Patriot.

Wir wollen ihn gewiß nicht feiern, könn­ten seine Rückkehr auf den Thron auch dann nicht wünschen, wenn die Gegner der Mo­narchie den Weg freigäben. Aber ist es nicht ein bißckien spießbürgerlich gedacht von den Enthusiasten der Republik, wenn sie alle Zei­chen einer gewissen Anhänglichkeit für das Lobenzollernhius, die doch menschlich zu erfiä- ren ist und politisch keine Gefahren im Gefolge gu haben braucht, denunzieren und verseh- men! Die sozialistischen Be irkswächter schei­nen darin allerdings mehr zu leisten als die sozialistischen Regierungen. Es war in einem nicht gerade taktvollen Dahltlugblatt der Rechten dieser Tage eines angeblichen Briefes des Prinzen August Wil­helm von Preußen Erwähnung getan worden, worin dieser mit entrüsteten Worten über das Verbot einer in Aussicht stehenden Trauerfeier für seine Mutter, die fchwer- erkrankte, ehemalige Kaiserin, geklagt haben sollte. Eine amtliche Feststellung durchliei daraufhin die Presse, es sei unwahr, daß der Reichspräsident sich abfällig über eine geplante feierliche Uelerfübrung der Leiche geäußert habe DieFranks. Zkg." erfährt dazu, die preußische Regierung habe auf eine Anfrage von Vertretern des Lio^nzollernhaufes durch­aus keine Einwendung gegen eine Trauet^ feier in Potsdam erhoben, nur den Wumch ausgesprochen, diese Feier möge nicht zu einer politischen Kundgebung au'gebauscht werden. Mit dieser Feststellung könnte man zufrieden sein, denn die politische Ausbeutung eines 10 traurigen Ereignisses wäre wirklich auch für durchaus national Emp indende widerwär­tig und abstoßend. An dem erwähn­ten Wahlblattunfug wird jeder vernünf­tig denkende Mensch Anstoß nehmen müssen. Es kostet sogar eine große Ueberroinoung. den Fall überhaupt ötsent- lich zu berühren, oa uns der Tod, Der die ehemalige Kaiserin ja noch nicht fort- geführt hat, milder und rücksichtsvoller er­scheint, als die schnöde Faust, die das Gc- sinnnngsmachwcrk eilfertig unter die Wähler wiarj ..,

tigen sozialen Leben der Gegenwart entnom­men, phantastisch uno sensationslüstern für oie Bühne zurecht gemacht, jagen sich

in unfruch'bar pessimistischem in den Abgrund. ES fehlt

das Ethos, das die Menschheit auf

allen Wegen der Kunst b gleiten soll unb den großen, auch den unglücklichen, Dichtern, aus ivelche Kaiser zu berufen sich vermaß, ge­meinsam war Mit nrtd)em Ekel würden un­sere unsterblichen Geiste Sherven von dem ent­artetenKünstler" sich abwenden, dem heute selbst diejenigen nicht mehr Beifall spenden, die seine Irrfahrten in unb'kannte KUnsd- regionen mitmachten unb förderten. Es kann ein nationales Glück f*in, w.'nu das Mün­chener Drama unserem Volk auf oie belferen, unverlierbaren Wege der Lkuust zurucklcuchtet.

Fühlung mit Der Volksseele fast gänzlich ver- loren hatten. Zu oft wurden und werden

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leam In-t vockchagm bi- «-iy unlxird» a'-rbar I **unmiano iiq g.euma i'nn unb bie tnn j-rtü.iitiKr Mensch empi< l*n ^uilaqe zu .len, L*

umntf oocrLpluhe 5tid*<Lii.M4Uuie jewa ldensverrrQg toannionen

2tu» dem ZUicbe,

Die nette Zuckersteuer.

Kersi'n 19 ste'»r Ter G ^ventimn iwr Abändene g M stuckergeneraesetz-» hrbt laut ..Deutscher Al g Zei'nng" einen Svun-'ci ntm 100 Mk fit ben TotrTlK't rr ^-ick) 14 Prozent beS iep gm Kleine 'au es t«t Au» txr vo--schl«lenen 6 biTir a her etnm rofirbt sich nrm nun von einem vr-nauck» van ru*ib 12 Millionen Tcy'-fvenfter au>eck>' n -e Ihn» --ahm, von 1,2 Mickiar7<n Mort 'Sbickich erne'en, bo? ift gegenüber ber ie»iiri 2teuer eine Medr- einnahme von nmO 1 Miltiorde.

Schwere Ai S'chre>kunaen in ein r ®ab nrr'an-m ung.

Berlin, 19 ste-r to- »Verl. T*r» bfcrtf" au» ffifi meldet, fam ti h nnrt Dablversommlung ter D, u 1 i ck».Aa- t ivnalen m fz*nen AuScki ifunnet. Irr 7 ü^rer einer Im'S abik-'len G ve wn nnm 5:uhi gegen den Bor a bStikch 11 b on rx-f Kfidten ,u rnirm bert ff-n SM''U»mk»r»^--'ent. Metnere De'sn-'en wue e noecleU 1« vAita räumte schließlich ben Saal.

ber Wert beS abgelieferten Material- belaufe ivb auf ü b c r 2 0 Ö i 11 i <1 r be n Mark. Die Ällcetten erfläriei dlerbina». es « imüon Diese rage werbe von bem RkwaraironSau-schuß untersucht werben Deutschland bade cm 6ng(aiib Werte von £>unbertm urm Mi It):e 1 Pfund tsier- luifl auigelu-fett Brndonlev gebe sich nicht ber ye- rina'te Rechen schäft txroon. roridr prafriklr Extum o- rrckeiten bestünden, wem man de Entschädigung auS einem an beim Lande be ouSbolen würbe, um sie birr einzenoblen Das sei die praktische Sckvrne- ritfeit Denn man wvlle. !ön:e man üi Deutsch­land ein sammeln Aber nnr wo le mm es bterier bringen? Was würde man einsamneeln? Man mürbe (Mb erbaltrn im Paoe gib d's Londes. Wer wolle bieJ? Man würde GdxfWlatninrrn beut scheu Pavierg-ldes miibring-n Es s ie> ob r keine flüfihcn "?sttivo zur Bene lung da Wesdald- Weil das deutsche Peunevgeld nicht imtiierh Cbar e Welcken Nnpen würde man hon der deutschen Pa- piemiarf haben, trenn man sie alle bte her be kmime? 230 seien augenblirÜich notwendig um ein Pfund Stert big au »su machen W-nn Sie sie sammeln, sagte unter Gelache deS dauies Llvvb OVforgr zu Dotlvnley, würden Sie rin Sriass v.1 er Mark gebrauclen, um daS Fad gelb für sich nach Li au ie zu bezahlen CS wurde ance egt. man iolle a b- Manu olturen, die man bex>mm n >ne. ous Deutsch and herau.h len. Ärccnommiit, man nehme bas g ßimte Ganzzeui, baS man brauche, aus Teulschlanb, so würde bieS ben Neuiundlänber Pwi ralr.Ien ernstlichen Schaden nifügen Äußer- b-m würde die Antiierschwendunq-lim ntbt in ber Loge sein, ihren Feldgua zu führ n. Man habe v-wg schlagen, um eine Bezahl irr.-.; der Ent.'ckä ng ung zu erholten solle man mit keinem anderen Lande als mit 'Scurithlano danbel treiben DieS let Irin rwak ischer Borichüag (S.T, Llovb George,

Verpflichtungen durch Deutsch'and werbe rint Aktion bn Allnerten |u ibrn Er»w>n- gung betbri übmt Bevor tedoch irgendeine ^eqierung die Beran wortlicht ei ühr n mmt nämlub die Beran Noon lichten, an Qn Land zu arme liier en. um bi- cne g xlxm Mo sitbrnm *u treffen, die notwendig seien, di fr Ve.oi ichmngen tu erzwingen, müssen die Stere ungen und Tartfl- mente ber VSlHer baoon übeietg* frin. bo*« fnr 9?i£Mburtbfübrune seiner VerpflülN'M'wn seitens Deutschland- nicht aus etwas »nrüchickübren ist. was es oerminftoemäb erflä ei tnrni so 'bem aus ben vorsätzliebenBerlu <1^ , utichl 0 ndS, Europa noch einmal t»er<iu<|ufge­be rn.

tos Mitglied der A r bei terva r t e, T. Sbaw nannte bra Versuch brr 9T liinrtcn, auS Deu sch änd die imiaen abge-nbenen Forbe« bmrmrn b rausznvrest-n. einen Ä 11 f e * 6 l uf f unb sagte, bie Arl-'itervarl'-i unterstüde ben ?Tb-i flnbmmflanhxifl von Bmnnlev. do sie bn An» fidN sei, die aesamte Politik der Regie­rung mit Bezug auf ben Friebensveo trag müsse ber Wählerschoit unler- breitet werben

Ter A S 'be^r g^mwan Votwnley wurde in? 181 gegen 40 Stimmen o'.gelehnt.

Beim Kapitel BolkSempfinden und DolkS- erziehung müssen auch dem Fall Kaiser einige Worte Fiv^dmet werden Ein deutscher Dichter, der e-s immerhin zu einiger Berühmt­heit gebracht hotte, ronnbe in Münck>en we- gen Unterschlagung zu einem Jahr Gefäng­nis verurteilt. Dir haben über viele Tra- aöoic etwas ausführlicher berichtet, weil die Pstchologie dieses Literaten, der sich olS Er­zieher des deutschen Volkes aufspielte und in der Tat auf eine nicht unbedeutende Einwir­kung in die Kunstpflege unseres Vaterlandes sich berufen kann, eine -Enthüllung bedeutet. Wir Dürfen uns nach diesem Prozeß klar wer­ben, wie faul die Wurzeln waren, auS denen bas dramatische Kunstschaffen Kaisers sich nährte. ES stand ohnehin fest, daß die mo­dernen Erneuerer des deutschen DramaS die

(Eine neue Hohe Ll^yd ßeoracs.

London 19. Fcbr WTB Unter­bau fe sand gffiem nahmst ai ei te Deba.te ui*r die RevarationSsrage statt.

Botton ley bähe einm WänderiinnS- antrag ein in b-m ba^ Be^u-m a "geduckt wirb, bas» in Anbetrickt ber Ionien Sei fMimr seit UntecuVrnrtg ir4 Waue.all o-b^ lrm<- in Anbetraht b.*r Tala1 x bi.i, ba? fti t Gelegenheit bat c seine Anncht uo'r tue Snrbr vertrage ausm ühren und in 9 litik der Minister mit Bez.g au be ^n v aungen und b e Der a ioe t germ die ^/ie S^er- bredxr der 5rön:g in b?r Thronrcbe tne Ad 1 ht aiiagcbrü-fr hab1, ha5 lemte Paria nenl zu ernem baldigen Zestvun.'t aufzu'o en.

Robert Claube Lowthe r un erüübte bm Abänderunqsantrag uub wart ber Regierung zwei

heutige Politik oor

Ta» Parlamentsmitglied Dice erklärte. Deutscblanb müi e für den Schaden, ben tJ in Europa anger.ckitet habe »i' len Dies se irboch in her grciin titcn unb bll.m Serie geffte en.

ofonb George er.Iärte bie F aie fei febr nridrtlg. > antrle fi^ um rin Tbemi. briürnt- roegen bie d! irrten T Uir»r in ben allernälüften Tagen m t bm Teubrfx:» zu ammeitre en würden ffr sei in da- Unt.-rdaus ge'o nmen mit br £w l- nung. 9uf*ldnmi über dirie shw- ige Lair erhalten. Er sei jebob ent äuicka worden Er .obr niemals Reden gehört, bst weniger >ur_ Hul- Härung einer Sähe beiaetragen dät en. GS be- ftfbc en grober Unterschieb bo hl ob Teutick anb ixe gefamten Kosten des Krie­ges ta Lm solle ob.-r bi! zur Grenre feiner L e i N u ngSfäbigkeit Er fei d rei. »'« feinen Versprechungen zu iV'err ÄU er währenb br letzten Sa il in Bristol über tae es L'iemo ae- iproeben txibe. ha> er ae azt. Leutiä-lanb mÄfe biv an di- Grenze inner Le,

stungsi'ädigkeit zahlen. Er "ehe nod) beute zu bieiem Berirreckrew Die rro^e

sei mir, rot Idy* br G eiz-' bi £*rimn<T*f5tngf u DmtxblM-.dS iri Sir haben bei ®utad)tem ter Bckrifeier Sarvon'^.di»m eingcMt. ri' -jranr- rtid» Italien. Belohn und un- zur Berfürung s-kuiden. unb cui ben Rat birirr äu-'rrit 'äd^n ^ä-..7,er brarttm nnr unsere irrte ung vor Str fübttL tne Hedi ismm d«S irriedcnsre träges bst -ur au Beriten Grenzt der Mari, trpmb rt< ^en- au-' Bvtsomrn bube nids m pu-r-ntr er. den Scgriri baren, was bartto^rZjdm mn I das Wkomtnen burchzu mir en Tot »hi cd hi1 be- ctud eine «o> Me-<r Spbsne. imb ft b-

wochenrückdüL

Morgen finoen in Preußen die LanvlagSwablen statt, und damit wird wieder rin Markstein aus dem Wege der Re.chSpolitik errichtet. Dir werden bie Wand­lung der Volksstimmung und die Zeichen der neuesten Zeit in Zisfern un»deraegenwärligen können. Reue Impulse politischen Schaffens werden daraus HervorgeHen. Schon als die auS ber Erpresserpolitik ber Entente und der allgemeinen volkSnot geborenen Ausrufe zur Milderung deS inneren Streites erschienen, waren die Feuer der Parteikämpfe ziemlich tiiedergebronnt Nicht als seien die alten (Mc* qensätzr verschwunden? D ese bestehe.n fort und non Scheidemann zu bergt müßte man noch rin ganzes Erdenrund von Schwierigkeiten uno Gegensätzen durchchreiten. A^er die Hänoe ruhen von demthränenvollen Streik", nicht in ver Erwartung eines Bersöhnungs- ßtsteS. soneern weil man sich müde und heiser qeredet hat Sodann aber erfordert die neue nationale Parole besonders von den Parteien der Linken mancherlei Verzichte. Höchstens über die Vergangenheit läßt sich noch streiten, unb da ist da- einstmals siedende Wasser der Linken kalt geworden, während die Rechte um Reizstoff in ber lcd'en Zeit weniger zu sorgen hatte Einige Beispiele unb Ausschnitte: Die p'ycholoni ch ungemein inicrcf'ante Bismarck- Ep stel über den früheren Kaiser, die auch wir vor einigen Tagen abgedruckt haben, ist von einigen sozialistischen Blättern agitato­risch au-genutzt worden. Wahrend derVor­wärts" immerhin noch maßvoll blieb, schrieb die unabhängigeFreiheit" mit riesengroßen Lettern von DemRarre n", ber daS alte Dentschlano beherrscht habe. Alle erfindlichen Schimp'worte vustctc oaS Blatt aus, ohne da­bei -u bedenken, daß, wenn man die übrig gebliebenen Parteihäupier der Unabhängigen zählt und mustert, nur ein kläglich armer Per- 'önl'chkettswert aufzutreiben ist. Alles ist in

funb le nicht auf rigtntn Rat, fanbem auf ben Rat ber Sachverstand g-nt. rodriz d e La ie K'ben T»ig prüften. Ter Schluß, zu ben sie qetommen feien mit Vrzug auf die 5iiiung^fäbiff?e,t Deutfch'andS fri der, den man am der Pariser Konferenz ange­nommen hibe Lb'vd George erklärte, wenn man aus Unrnöfflickies bringt, bekomme mn 1 gar nidt-3 Dieser Kn eg habe m,hr gekostet, als i'gtnb ein Land zahlim könnt. Er habt 50 Millia ben Pfund ff kostet. Aui ben Zurm des Obersten Darb ,,Die Ti-u schen w.rrd.m England im F ckle rine# Siege- gcplunbert unb jbes Stück Privatbesi> hxgn-- tumimen haben!" sagte £lvnb George: Schön, wir wollen sagen, sie h ttrn bas Land g ptünberi Au- gitommen, sie Hutten bi- Nationalgal.e i- gtvl m- bert, alle unsere Einruhtungsgegenstände mitge­nommen unb all unser Gib. $>ai einer schon je­mals überlegt, wie weit bi ses gereicht hnben nnitbe? Es roürbe noch nick t einmal für eine Jah^-srnte Ents.h dianng gereidit ha 'tn? Diese Entschädig ung kann n 11 rin Wart ober Arbeitsleistung gezahlt werden. TeS- h.lb h.ben bie Alliierten d.n 9hi5lubrofl in ben ^.epa ationsplan ringeiügt. Für alles, i»aS TcutsfüMid aussührt, wird es in Gold bey^eit. Es muy idiod) ein bestimmter Betrag für Rvbüqj> unb £rl*ndmittd ausges-vt werben Llopd *Se- orflt erklärte: Ich will mein Bestes tun, um aus Teukschlnndben letzten Dfen - nia herauSzuziehen,ben eS z u ,ahlen inber Lage i st.. Ich toll jedoch nicht b e Bn sch ägt unterbreiten', bie nach bem Gutachten ber Sachnerstänbigen höd-st unbiird) üb'ar si id, unb im Lande falsche voslnmigen er.v.cken würben.

Bezüglich bes Verahrf S gegen bei trübe­ren veutschen Äaiier e kläre £'tort> t^eorg, m Anbei a^it ber Weigerung £wlji 14 iebe er temen Sortril darin, ba am zu be.ie.iet, hu, ber Kaiser au4ffrix' T-*rt roerfe Fra- k ri h tn f xm)o enridäoifen gero-ien nrit Engla w in ber Fv tx*runn, bau SrÄrlrn H. aff'urtri t u b bestraft weiden x>;k. A.er f» yrr F a Lrid) f*t *ter 2lnldr oe» rooen, be Alln rten foLtei n>1i eilt rvtbe ff ixrrdtm g gegen £wl(<mb riskieren. Tic4 fti bir £odx nirir wert grivrien unb nur »1 Rüfen, lei nicbt würbenolL Trotz ber S^rmengfriten, kne Ttu-id>ja b hi t, he anderen K ingsre b.erfyr nn Oe ridjt zu bri g n veriichert er eatz treuibtm Berlahren gegen be^ePe- tonen bestehen u id ^ooau bi r1 nebt, b-eirtKn, df u nnt f'ritfr Ohxni a n ri en fr~- üfr hätten, mühen abieunrill merbm Sem bie Aslnenen mt ben bruldje-i V rt e em in etne 2 Wochen iucmmentriien, würden sie am die er Fordern- g beitrhen.

64 nrebt ge eit, ban Trurirftarb mchk alle? 3U, trm fernen p i *>u gm >a 'v kommen E stimme bem zu. da'» Tmrvur b innen roneiiKidyr Teil be* Berr^off4 non Befall eS nicht ,0 txnr*> yhibrt to'.t, nre eS dies ir qdi köm en. Tmr'dy jrib "hex sich nicht bis $ur Grenze trim Ff.,'- tert ober in einem Maße wie br Alliierten bt- '"trurrt Deutsch^a d tumme vor ba: Ge^chc in Lumpen gekleidet, um zu zeigen, tote arme» fei. Tie Mari Tn rwch ni ht K> t* - himpt wie sie fdxine. Ice Deuri -en könnten ein bihchen Politur aut bie Mart itgrn irt» bted fri ri ter ber Pu cktr. au bet bei bei >-u schen Tc: ga ton re rn gri n> b.m mi f, b* m-t Teuh'dxa d nunmehr n die 1,'aot torrirr, lerne yenrilirixungen »u er'ü."en, Sir roo'Ir a>r n du D-rgeii'ai, was bem 5 nollendet wur>

Dr. Simors in Pormffott

Darrn stabt, 18 Febr (Wolfs) Auf seiner Süddeutschland reise letzter ©tarion traf RrichsMinister Dr Simon» heule t^rmit- ag hier rin, um der Hess scheu Regierung feine Aufwartung zu madten. Zn riner Sitzung de» GelamtnnmsterriumS begrüßte S'aatSpräsident Ulrich den Gast. Unter be­sonderer Bebvnung der derzeitigen außenpoli­tischen Lage des Reiches versicherte ber Ztantspräfibent, daß bie hessische Regierung mb daS hessisch« Land an ber Einheit t-e- Rriches nicht rühren lasse, obivr>hl Reffen bei ben drohenden Sanktionen den ersten Zroß auszuhalten haben werde, st h« eS fest hinter der Stellungnahme der RrichSregie- -ung Der Reichsminister aab fobonn einer Genugtuung üb:r den sreuiiblidien Empfang Ausdruck und sagte: W^nn mich bisher die Lasten der Berinsqeschäste ver- rinbert hatten, nach Süddeutschlond zu fern« nen, so finb eS jetzt gerade Sie, die mich zu dieser Reise veranlaßt hadrn. Denn die Lon­doner Konferenz ergebnrS os ve lausen sollte, ^nnen bie Sanktionen nicht ohne wrirereS zur Anwendung gelangen, denn nach bem