Einzelbild herunterladen

der­

en

Ein- und Ausfuhr von ftri material. Um 7. Adril Nr. 1487 verlc

riegS-

Rate am 15.

entgegengenommen.

8k-

Ra mve.

yiDcn an

t an

er Bc

Linien rül

unb SBtahmü bietet itkn. «BiClS'uÄtaW

unter Dr. I Ma: teobsichtial Xagore, in Franksun eäten Vor 1 trag (in englischer Sprache) zu halten.

die von

Solschen mgdaf.encr jiniier £u»tia&rt und neuer inilttärtscher Lu,L<chr1 aufs: a len.

Hauptversammlung de» Deutschen Schulverciu».

Salzburg, 17. Mai. (Wolff.) Gestern vormittag fand unter dem Vorsitz des Ob­manns Dr. Groß und im Beisein der Ber­

an du

---------e bei Zeit heran gemacht und einRevoLmronsdrama" aeschaf'en, das sich aber »cm den oben genannten sähe unvorteiLdaft abtete f Mr.

Aus Scffeit«

Die OrtSklassencinteilung hessischer Städte.

Darmstadt, 18. Mai. Ein Antrag des Adg. W.tckg betr. Versetzung von Butzbach in die Ortsklasse C wurde vom Finanzausschuß angenommen und nach Berlin roeitcrgegeben. Außerdem bat die hessische Regierung ihren Ver­treter im ReichSrat beauftragt, für baldige Ver­setzung der Städte Alzev, Michelstadt und Ooven- heim nach C cinzutreten. Angesichts dieser Tatsachen dürfte die von Gießen. Friedberg und Bad-Naubeirn erhobene Forteruna nach Einreihung in Ortsklasse B gewiß berechtigt sein.

treter von 265 Ortsgruppen sowie zahlreicher Ehrengäste und Mitglieder aus allen Lundes- ländern unb dem Deutschen Reiche die vier­zigste Hauptversammlung des Deutsch ^chulvereins statt. Dr. Groß verwies

material. Am 7. Adtil Nr. 1487 verlangten die Militär- und Marine-KtmtvoVommissionen er­neut einen GesetzeStert, der dem in den Artikeln 170 und 192 des Friedensvertrages fest^.'sesten Ein- und Ausfuhrverbot für Kriegsmate^-ial tat­sächlich Wirksamkeit verleiht. Dieser GefttzeSteft ist den Kommissionen schttellmöglichst, jedenfalls aber vor dem 30. Juni mitzuteilen.

tRabinbranatl) Ta göre, der auch m Deutschland rühmlichst bekannte indische Dich- und Vhüosovh, der vor einigen Tagen feinen bO. Geburt«tag feierte, ist gestern früh zum Besuch deSGcasen Keyserling und der Schuft der uktöfw in Darmstadt ein getroffen. Für Ende

dige Saufknnttxme des alten Herrn überwältigend wirkten. Auch die Träger vieler kleiner Rollen mühten sich ehrlich um den Erfolg bc» Vierakters.

Adolf Teleü)» Regie gebührt hohe Anerken­nung. Kräftig saßte sie die vielen Szenen zu­sammen, ohne die Geschloisenbeft und Bildhaftia- fett der einzelnen zu wrengen. Richt so leicht vergessen wird man den Aufmarsch der ungebetenen Gäue im ersten Akt und dasSauflager" im vorletzten.

Das harmlose, aber liebenswürdige Stück, das nichts nxu als lustige Unterhaltung, wurde txrn dem leider nicht vollbesetzten Hause in bester Laune

^Tas AlteTheater warte« ün Rahmen der xturrührur mm zeitgenössischer Dramati xr.fc em er ,,drama: schen Passion" des ostNteußiscken Itb- Reck-Malles zewen ,^Joannto'* Die Lauckrrer (,. Wahnschaff^ und Fritz von U-nruh (MateO- ßo hat ftch auch Reck-Ä^ltes-

uni 1921, die zweite Rate am 15. August 1921, die 3. Rate am 15. No? vember 1921, und die vierte Rate am 15. Fe­bruar 1922. Eine nochmalige besondere Zah­lungsaufforderung geht den Steuerpflichtigen nicht mehr zu. Wird die Zahlung versäumt, so erfolgt Mahnung und Beitreibung. Die vorläufig gezahlten Steuerbeträge werden spä­ter auf die für 1921 endgültig festgesetzte Steuer angerechnet.

" Hefsen an der Wolga. Unter den dreiviertel Millionen Deutscher an der Wolga, die trotz des langen Krieges und trotz der Schrecken der russischen Revolution sich bis heute dort behaupteten, sind auch zahlreiche Abkömmlinge von hessischen Auswanderern, die im 18. Jahrhundert der Heimat den Rücken

darf. Für die Zerstörung von sieben Zeppelinen soft üt entern besonderen Vertrag von De.itsch- lanö die Leistung von Entschädigung zugefttert irerben; für un ulässigerwei« ansgeführtes Üx»t- rafjrmatcrtal soll eine mei ere (Sntdiäingung Von 25 Millionen Mark gezahlt werden, und endlich soften b.e enigen Begrif soes immun gen aneriannt werden, die die Alliierten für die Unten (bei Dung

(Siegener Staötttjeater.

Im wunderschönen Monat Mai.

®on L. Spannuth-Bvdenstedt

Gießen, 18. Mai 1921.

n Seligtznt, lachende Innigkeit, zarter oeicbtnnn, auch schivermütiger Zweifel und holder ^tru3. all bic'e lieblichen Kinder des wunder- )nen Mai treiben ihr Wesen vor allein in der enlen Liebe zw.ier Scihtzchnjähriger, die Hmipt- perkmen desfröhlichen Soi?ls^, bas geftern aöcnb nn Stadttheater gegeben wurde. Wirstich liebe Kerle: Gundel (Cläre Turf), ein autllfrifdx*r, vorlauter, auch altklug'drolliger Backfffch mit her ganzen Weicliheit wrnantischcr Schwärmerei, wie sie chen nur ent Backfisch haben kann, und Teddy cu Döring), ein ebenio verliebter und ocr- Ihegencr Primaner. Heiter, wie diese Kinder mit den nur halb empfundenen Worten der Alten t»n ihrer Srex sprechen, wie sie wegen Wichtig toten tn bat Job geben nx>(ten, wie sie am Schlüsse In OSvll nteterfnien, als dieser bei der D^>İbevei fragt, ob noch jtmanb den ©egen wünsche.

ist aber ünrfnenng, voll blutvollen Lebens, fieber- heißer Leidenschaft. In alcidxrm Maße t;u"tric» rcitb und charakterisierend. Mit der Handlung innig verbunden, ist sre wie diese ganz aut Sei- rocao gestimmt.

Tie starke äußere Wirkung dankt die Over Gustav Hartungs meisterhafter Regie^nst, die manchem in diesen Tagen be» Konflikts mit Baftrna, da stimmen laut wurden, er vernach­lässige Die Oper zu ©unften des Sckanf viels, ct res Besseren belehrt l-aben dürfte. Die Bühnenbilder n-aren erpressronistisch unb reali iich, in dem Farbenllang und in der Formgebung von saszi- nicrender Glut. Höchste AuSdruckslrast war nut primitiven Mitteln errettt. deren Gesamtwirkung gegenübr unbeb.utn?cr Beanstand mg von Einzcl- betten sänveigen:men. T« Darstellung mir Jenn» ^unglauer und Johnsten, Fannn Cleve, Siirhn unb Häuser in den Haupmar ien war bei» rorragenb, das Orchester unter Bafting leistete Meisterhaftes Tas Publikum bereitete der Neu­heit eine an Begeisterung grenzende Aufnahme und vier Tarsftfter u d Kmip- nist sowie .Hartung Un­zählige Male vor die Rampe. r

Frankfurter Odeurs Theater.

Hermann Bahr:Die Äinbcr".

Hermann Bahrs KomödieDie Linder" ist gutes^aut weite Stellen glänzendes Theater. Kvn- rad, Sohn des Grafen tvrerjt, unb Amia. Tochter bei Hofrat» Scharver, lieben sich der Hoftat verbietet die Ehe, denn Ärmrab ist in WirklickLeit fein Sohn. Im dritten Akt erlaubt er fk denn Anna ist in Wirtlichkeit die Tochter des

höltnis zu der durch die Note von Bouloäne zu- gestandenen Stärkevermehrung ftebt. alte Polini- ntegerformationen abvufrf'affcn, schließlich die Ge­samtstärken aller Polizeikategorien, uniformierten und nicht uniformierten, auf die Zahl ton 150 000 Mann herabzusekcn Die not^ wendigen Umbildungen müssen hinsichtlich der Or­ganisation und der Stärken vor dem 15. 7. burmgefüfrrt fein und die entsprechenden Anwei- fangen ter Kommission vor dem 15. 6. mitge­teilt werden.

b) Bewaffnun^.

Waffen und Munition jeder Art, welche nicht genehmigt sind und sich noch in den .ftänben der Polizei befinden, müssen vor dem 31. 5. abge­liefert werben.

Wie oben gesagt, werden die Höchstzuweisungen an Kriegsmaterial für die Polizei demnächst feft- aefefrt. Der Zeitpunkt der Ablieferung des über­schüssigen Materials wird später zur Kenntnis der deutschen Regierung gebracht.

Fabriken.

Die deutsche Regierung hat der interalliierten KontoollkomMission vor dem 20. Mm mittags 12 Uhr miWeilen, daß sie bte Liste der Fabriken, die Kriegsmaterial Herstellen dürfen, anerkennt.

1 WerkeTiefland Ausbau ter, Han>- ojui-m z chaft ;rrt- wiTjcry' ni fit von

dem Reiche.

Große deutsche Kundgebung am Hermanns­denkmal.

.Am Pfingstsonntag fand, wie man uns lchreibt, am Fuße bes Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald eine großartige Kundge­bung der Deutschen Wehrschafter (Ver­band deutschvölkischer, farbentragender Stu­dentenverbindungen) und der Deut sch na­tionalen Jugend stall. Ungezählte Tau­sende hatten sich eingefunden, ein Bild natio­nalen Lebens, wie es Detmold undDer Her- mann" noch nie erschaut. Admiral Scheer und Prof. Dr. Werner sprachen unter stür­mischen Heilrufen über Deutschlands Not und Wiederaufstieg.

AuS der U. S.P.

TuJSi b^?1K?crk>tun^n tnobl ein halbes " A FamSienfeierlichkett unb

^e rote Fülle heiterer und qrx» M er .®5ruen umrahmt. Dvr Jubilar .Rudolf Äoll) ist ein gutmütiger PantvfieUxlb voV bcii.i hebet Sehnsucht nach Jugend .mb Freier dec ferner .Iantum? (Lmse Rammeft unn nur antge HeiratSkanbibaten für ihre Töe-. lud- bir garre nahe und ferne «enomünfdaft -rj Bekannt,chatt erscheinen läßt. nx>rauo sich -xm.,7 hab bte tollsten Verwicklungen ergeben

Dteben den Jdwm genannten Schau,melkrästen mögro nerf) beonberj etiwbnt .oerben Auguste M«cks as gütige, mich lne Jugcnb ran rerftebenSt alte Tante unb Richard Veliborn, der einen wafch. lappigen 'L-ofl efretär mit köstlichem trockenen Hu- mor spielte, sowie Osüir Feigel, G«ra Hebing

**DieEinkommensteuer,die im Rechnungsjahr 1920 auf Grund vorläufiger Steuerbescheide und Anforderungszettel ge­zahlt wurde, ist nach einer Aufforderung des Finanzamtes bis zum Empfang des endgülti­gen Steuerbescheides für das Rechnungsjahr 1920 auch für das Rechnungsjahr 1921 (1. April 1921 bis 31. März 1922) vorläu­fig weiterzuzahlen und zwar die erste

Urauf()runfl am Hessischen Landestheater. Scirvcc o". Drei Akte für Musik, von Eugen d'Albert.

Text von Lev Feld unb Karl M. Levstzow. St. Darmstadt, 17. Mai 1921. oie hiu>brantati,d) aufgebautr, peitfebenb? öon venxrjen Leibensck>a't<m cu-uVted>nrulc Handlmig tegt in allem ber unheimliche, mar ft- titrn,bc- vder zum Wahnsinn reihende zäünennurm, ber Scirocco.

Telegraphenanstalten. Denn aber nicht frei* gemachte Ortssendungen in dienstlichen An­gelegenheiten an eine Post- oder Telegravhen- behorde gerichtet werden, so verzichtet die Post darauf. Die Gebühr nachträglich einzuziehen. Ties gilt aber nicht für ©entrungen, die ledig­lich aui- persönlichen Gründen des Absenders verursacht werden. Geschäftsanpreisungen kön­nen z.B. als postdienstliche Angelegenheiten nicht gelten. Bücherzettel in Kar­te n f o r in müssen nach einem andern Bescheid des Ministeriums in Größe und Stärke des Papiers den Bestimmungen für Postkarten entsprechen. Für sie gilt also auch die Bestim­mung, wonach als äußerste Grenzt für die nicht amtlichen Postkarten im inneren deut scheu Verkehr die Maße von 15,7:10,7 Zenti - meteru festgesetzt sind.

Zivilanwärter mit Familie, die zur Probedienstleistirnq als Beamte ein­berufen sind, kömteu jetzt Entschädigungen er­halten, wie es für Militäranwärter mit Fami lie vorgesehen ist. Voraussetzung ist dabei, daß die Anwärter eine Vergütung in Höhe des niedrigsten Diätensatzes beziehen. Die Ent^ jchädigung wird gezahlt für die Zeit der Probedienstleistung und die sich anschließende Dienstzeit.

♦♦ Neue Paßvorschriften Die Paß Vorschriften haben mehrfache Aenderun aen erfahren. Um den Reisenden nach dem Auslände dort Unannehmlichkeiten KU er­sparen, sind die Paß- unb Sichtvermerks- beworben angewiesen worden, ihnen stets an- heimzugeben, sich über die Bestimmungen über die Einreise bei den Mständiqen aus­ländischen Vertretungen zu unterrichten. Die Gebühr für einen Sichtvermerk nack den Vereint gten Staaten beträgt fetzt 10 Dollar Gold. Mittellosen deutschen Aus­wandererfamilien wird der Bermerr jetzt auf einem gemeinsamen Paß für die JJamffte gegen bte einmalige Gebühr erteilt. Auf dem deutschen Passe brauchen nur noch die Namen von Mutter und Kindern angegeben zu wer­den. Mädchen über 21 Jahre und Knaben über 16 Jahre bedürfen aber besonderer Pässe. Das Lichtbild deS PaßinhaberS wird jetzt nicht mehr auf der vierten Seite des Passes angebracht, weil es dort leicht aus gewechselt werden kann. Es kommt auf Seite 15, bte ein Ganzes mit dem- ersten Blatt bildet. Pässe und Sichtvermerke stellen jetzt sämtliche diplo­matischen Vertretungen des Reiches auS.

Vornotizen.

Tageskalender für Mittwoch: Hotel Einhorn, 8 Uhr, $eacntfter Bauerntheater. Hotel Groß Herzog, 81/» Uhr, Begrüßungs- abenb der Lltertumsfvrs chungs-Tagung. Licht- spiÄtheater, wie gestern.

Aus dem Ta aeskal ender für Donnerstag: Dörfaal 2 der Universität, von 8V, Uhr vormittags ab wissenschaftliche Verhand­lungen der Altertumsfarschungstagung.

Das Operngastspiel de» Hess. LandestheaterS mitColi f a n t u 11 e" von Mozart findet Montag, 23. Mai, statt. (S. Lluzeige.)

Erster 116 er-Ta g. 2üif vielseitigen Wunsch, zum Teil von früheren Mannschaften, findet am Sonntag 21. August (Tag von AnloO eine kameradschaftliche Ver­einigung der früheren 116er in Gießen ftatt Alle Ämichörigm deS ehem Reftmenks 116 sowie seiner Kriegs: ormationen R.-J.-R. 116, Lbw - J -R. 116, Ers.-Batl. R.-R. 222, J-Ä 254, 186 usw. werden gebeten, zahlreich zu «scheinen, unb diese vorläufige Nachricht möglichst za ver­breiten. Wie uns versichert wird, hcrnbelt eS sich um ein rein kameradschaftliches Zusammensein,ohne ftgliche politische Nebenabsicht. Anfragen und Anmeldungen sind zu richten an Hauprtnann a. D. Kienitz.

Wie unS dieDemvkratischePartei- lei tun g mitteilt, wird am nächsten Montag abcnd ün Katholischen VereinSbauS eine öffentliche Versammlung stattfinden, in der der Vorsitzende der Temokratischen ReichStagsftaktion, Senator Dr. Petersen überDeutschlands Ge­gen war t un d Z uku n f t" sprechen w.rd. Der Vortrag des bekannten Politikers, ber die Nach­folge Friedrich NaummrnS in seiner Partei über­nommen Hal, wird sicherlich auch in meiterm Kreisen interessieren. Näheres im Inseratenteil.

hätten bewirkt werden muffen, müssen wirksam be­trieben werden, derart, daß sie vor bem 10. Juni vollständig beendet sind. Der Rest der Waffen unb Münition ist, wie in der Pariser Note vorgesehen, yum 30. Juni abzuliefem. Wie bereits barnzL-gt, ist bei ber Ablieferung bte Herkunft 6er abgelie­ferten Waffen anzuqeben unb zwar so, daß j bc Berwechjelung zwisckren den Waffen, welche von ber Bevölkerung hernlhven unb b^»Knigen tx*r Selbftschutzorgamsationen, der Poli.-ei unb bcS Heeres vermieden wird.

Polizei.

a) Organisation unb Stärken Die Organisation und die Starken ber Polini müssen mit den Bestimrnimgen ber Noten von Boulogne vom 22. Juni 1920 unb von Paris vom 29. 3<ntuar in Einklang gebracht werden Zu dicfem Zwecke wird den von ber Kommission im Schreiben vorn 18. Mär.; Nr. 1447 vorgebrachten Berner kirngen und Forderungen Rechnung zu tragen sein. Die Kommission besteht ganz beson­ders daraus, daß alle Maßnahmen getroffen wer­den dahin: der jetzigen grünen Polizei den Charakter einer mobilen Mili­tär i s che n Streitkraft ; v nehmen, Probexit und kurzfristige Dienstzeit abziischaffen, leben Personalaustausch zwischen Polizei und Heer M untersagen, den Pvlizeischulen wieder den Cha-

Leipziger llvauffschrungen.

Aus Leipzig wirb unS geschrieben: In Leipzig brachte bi» Schauspielhaus Wolter von MolosDie helle Nach^ beraus Walter von Molo, anerfcnrrt al» naturalistischer Dichter unb Verkünder idealisl.r'ck.en Menschentums, erweüt sich in diesem Schauspiel, rön?ermaöen üterraschenb, als Eoo^ter vom modernne. Schlage Ter Kernpunkt des Prol»lemS in MoloS Sckrausptel ist fiKgenber:Alles, was geschieht, ist nxi.e unb nbtig, in allem steckt Fruckt unb Samen für Oberes Werden!" Um diese Erkenntnis glaubhaft zu gestalten, läßt Molo eint Anzahl Menschen auf- treten, die den LäutermigSprv^ß von derfluch­beladenen Erbgebunbe: fyrt" zu höherer Werbung an fick, selbst erfüllen Molo wählte dazu bas Mi­lieu einer fogaiannten hrimtoenfcbcngeind ffa t, irgendwo am lulcer, wo unciroci:a.;b'-ite, aJei Daum gebügelte Leidenschaften eine fch i'ü'e, eivttsche 2T> n osptiäre sckaf en. Mit eigemril i -* ar er Hand hat Diolo den Dormun Eünfäcrtfch gestaltet: tn der ^Dhtnerung einzÄner Vorgänge aber fbörenbe Lücken offen gelassen Das Publikum ries am

schulvereins statt. Dr. Groß verwies in eindringlichen Worten auf die schwere Not des deutschen Volteö und schloß mit bem Wunsche, daß Die Tagung dem Anschlußgedanken diene n möge. Die Versammlung nahm ein­stimmig einen Antrag auf Zusammenschluß des Deutschen Schulvereins mit dem Ser ein

acTüfyrt, einige _ (Tbaranerc, beonber» b*r ooftembc Hof rat. der auf fein SauernMut unb sein Parvenü- tttm so stolz ist, famos beobachtet, der Dialog, eie* gant geführt unb oft scharf pointiert. Bahr zwingt un; vuvt aber er amüsiert, interessiert, rührt und regt Mm NachtenLn an. Gcfoiett bet Erstauffülrnunq des Neuen TheaterS tyrante Leitung flott unb gut.

Die Kommission beehrt sich das Ersuchen zu stellen, in Anwendung des Artikels 208 de» Frie- venSv-rtvageS alle Maßnahmen zu treffen, um die Freiheit ber Kontrolle ficherzustellen tmb bi? nu diesem Zweck getroffenen Anweisungen ihr vor ' bem 10. Mai mittags 12 Uhr. mitzickeilen. Sic bringt insbesondere das in ber Note vom 20. April Nr 1535 enthaltene Verlangen in (Erinnerung.

Schließlich folgt bte Erklärung, daß bte ver­schiedenen Schreiben und Ersuchen ber beutfch.ni Regierung, welche ber Kommission vor bem Ah. «ongstage zugingen, nicht Gegenstanb einer be- sonderen Mitteilung bildeten, unb durch die Note erledigt sind.

Die Ablieferung deS Luftfahrmatenals

Ms Ergänzung der Note deS Generals Nollet über die Durchführung ber Entwaffnung ist von dem Vertreter bes (Generals Masterman, des Leiters der Interalliierten ßuftfalyrtflommt)fron, per Reich»vegierimg eine Note überreicht worden, m der die einzelnen Forderungen bezüglich der Ablieferung deS LuftfahrmaterialS ausg^ählt sind. Auch diese Note greift in bet Hauptsache auf bte Forderungen ber Pa rifer Note vorn 29. Januar zurück. ES nriri) Der- langt die Deschleuniguna ber Nachforschungen nach verstecktem Material und ber Ablieterung des vor borbenen LüflfahrtiierSteS, die ÜCnerfainug bet Entsck>eidung von Boulognc, daß die Fabrikation mid die Einfuhr von Luftfahrmaterial erst drei Monate nach ber vollständigen Durchführung ber Abliefe rungSpllicht wieder auf genommen werben

gekehrt haben. So findet man denn in den Wol^akolonien neben bekannten hessischen Familietrnamen auch noch zahlreiche hessische Gebräuche, die mit großer Treue festgehalten worden )inb.

Unfrankierte Briefe an die Post. Zur Frage der nicht frrigernachten Briefe an die Post liegt ein neuer Bescheid des ReichspostministeriumS vor. Seil dem In- krafttreten des Gesetzes über die Aufhebung der Gebührenfreiheiten besteht, abgesehen vom Postscheckverkehr, kein Recht aus gebührenfreie Beförderung der Sendungen an Post- und

B e r l in, 17. Mai. (Priv.-Telegr.) Rach einer Blättermeldung aus München wurde 'auf bem Parteitag der bayerischen Un­abhängigen festgcstellt, daß durch Spaltung der Partei die Mitgliederzahl' 42000 auf 16 000 zurückgegangen sei.

Jltc Over ist vor bem Kriege, vor etwa iidjt ^avren geictene^ii rie Handlung weist rratz ausgczrofEr realnhiä,- Mft.eu chilber-.mg ör Frembentegon. ber yeraoe. j gibt .hr onmb A u- b Bob-m, ber ranbatng ton bl, nre der Mu i', bi-' tx' aus- flepragie ^: idualrtät b*M-errs rerrä! Gc-

Uus StaOt und Land.

Gießen, den 18. Mai 1921.

Einlösung beschädigten Papiergeldes.

lieber die Einlösung zerrissenen Papier­geldes bestehl vielfach llnklarheit. Zerris- senesPapiergeld, dessen einzelne Stücke einen vollständigen Schein oder eine vollstän­dige Note ergeben, wird von den Ausgabe- stellen und Banken c i n g e l ö st. Ist ein eingeliefertes Teilstück größer al» die Hälfte des ganzen Scheines oder der ganzen Rote, so werden Rcichsbantnoten und Reichskassen­scheine eingelöft, wenn der Nummernaufdruck noch zu erfehen ist. Darlehenskassensckeine zu 1 und 2 Mark werden in diesem Falle auch dann eingelöst, wenn sie keine Nummer tragen. In allen anderen Fällen, also wenn das eingelieferte "Tcilstück genau die Hälfte eines ganzen Scheines oder einer ganzen Note beträgt, oder kleiner ist als die Hälfte, wird in der Regel kein Ersatz geleistet. Aus­nahmen werden nur in Einzelfallen gemacht, so z.B. dann, wenn beschädigte Darlehens­kassenscheine zu 1 und 2 Mark, die aus Teilen verschiedener, nicht zusammengehöriger Scheine bestehen, eingeliefert werden. Hier wird Ersatz gewährt, wenn der die Nummern tragende Teil wenigstens genau die Hälfte eines ganzen Scheines betragt oder wenn bei 5-, 20- und 50 Mark-Darlehenskassenscheinen der eingelieferte Schein weniger als die Hälfte des ganzen ausmacht, wird ausnahmsweise Ersatz geleistet, sosern glaubwürdig nach- gewieseu wirb, daß die fehlenden Teile ver­nichtet wurden.

VettcrvorauSsage

für Donnerstag.

Wolkig, meist trocken, Temperatur we­nig geändert, Winde aus östlichen und nörd­lichen Richtungen. Die Wetterlage hat sich nicht wesentlich verändert.

*

** Amtliche Personalnachrichten, lieber tragen mutte bem Lehrer Karl Heß zu Michelau, Kreis Büdingen, unter Zurücknahme des Dekrets für Ober-LaiS röte Lehrcrstette an der Bollssckmle zu Klein-Stein heim, Kreis Offenbach : dem Lehver Fritz Sauer %u Köddingen unter Zurücknahme de; Dk.ets für Michelau eine Lehr er­stelle an der Volksschule zu Ober-Lais, Kreis Schotten.

W . M ______

hon wirb jäh zentert durch banale Touolekmuiik brumaendx Grä,> ro.i .-.ralttgem <e.nfc«mcnt stedt nedeii weichüec. ichöner. aber m Sentimen-

7 ' ' Tie Miyik al: (bmzes

für das Deutschtum im Auslande an.

Salzburg, 17. Mai. (WB.) Die Ver­einigung desVereins für die Deut­schen im Auslande mit dem Deut­schen Schulverein, wurde gestern in der Festversammlung im Stadttheater offiziell vollzogen. Der Lanbeshauptmann-Stellver- treler Preußler feierte in einer Ansprache den Zusammenschluß als eine nationale Tat und als eine Bürgschaft für das Erscheinen des Tages, wo die entrechteten Deutschen die Frei­heit wieder erringen würden. Der Bürger­meister Preis er führte, man könne den An- chluß wohl verbieten, aber nicht verhindern, ich geistig zusammenzuschließen. Der Obmann )es Deutsck>en Schultereins, Dr. Groß, bezcicch- nete als nächste Ausgabe die Wiederbelebung der zwischenstaatlichen Beziehungen durch die Aufhebung aller wirtschaftlichen und kulturel­len Schranken. Der erste Vorsitzende des Ver­eins der Deutschen im Aus lande, Dirken», übermittelte den Dank für den warmen Empfang.