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tfttffi tfn Za'ffkungVmkttel sein. Man müsse eine (ongcre Besetzung ins Auge fassen linb kein Mittel unversucht lassen, um ine normale Produktion aufrechtzuerhalten. Le Trocguer labe alle Voraussetzungen geprüft. «müßten zwei Millionen Tonnen Koh- ir die En^nte monatlich sichergestetit werden. Eine Million brauche man für die Bergwerke und Bergarbeiter. Aber man müje auch Sorge dafür tragen, daß di« übrige Koh len menge nicht in den Gruben bleibe. Es sei viel vernünftiger, Deutschland Diese Kohle teuer zu verkaufen, als sie zu entziehen, einmal aus dem Grunde, weil die Bergarbeiter streiken rvürben, wenn ihre Ar­beit nicht ihrem £*ribe zugute komme, zwei­ten- weil die Operation im Ruhr gebiet Geld einbringen anstatt Geld kosten solle. Eine Be­steuerung von 50 Franks pro Tonne, die nian auch steigern könne, würde allein von den Kohlen 2'0 Millionen Franks im Monat »einbrinaen. Dazu komme rwch der Verkaufs- preiS, den die Neutralen für die Kohle be­fahlen Tie Arbeitslöhne für die Bergarbeiter lunb die Fabrikarbeiter würden von den 'Kontributionen, die man den Städ­ten auferlege, bezahlt werden. Nach dem Plan von Loucheur sollen die Fabriken im Ruhrgebiet, namentlich die metallugrischen, rum Nutzen derbefreiten" Gebiete ausge- 8eiltet werden.

Deutsche Handclsschifsahrt fremde Handclsfchiffahrt.

Der Krieg hat uns gezeigt, wie wir auf «Gedeih und Verderb mit dem internationalen Wirtschaftsverkehr verflochten waren. Mit sämtlichen Teilen der Welt unterhielten wir tbis. dahin lebhafte .Handelsbeziehungen, um Lebensmittel, industrielle Rohstoffe, Halb­zeuge und Fertigwaren unserem Wirtschafts­leben zuznftihren Nur dadurch war es uns möglich, unser Volk zu ernähren, unsere In­dustrie in (mng zu halten und ständige Ar- beitSmöalichkeit zu soffen. Unsere eigene Handelsschif^ahrt hat uns groß und wohl- lebend gemacht. Der gewaltsame Eingriff des Krieges brachte den Güterumlauf für iDeutschland zum Stillstand. Das Versailler IFriedensdiktat nahm unS unsere Handels- lflotte. Damit sind wir eines der unentbehr­lichsten Zweige unserer Volkswirtschaft be­raubt In unseren Häfen verkehren fast nur Schiffe mit fremden Flaggen, unsere Ein- und Ausfuhr ist abhängig von dem Wohl­wollen fremder Reedereien. Die Millionen von Mckrk, die wir für Beförderung unserer «Güter auf See zahlen müssen, gehen unserem Volk? vermögen verloren und fließen in die Taschen fremder Schiffahrtsgesellschaften. 'Wir werden dauernd Xu Sklaven fremder Völ­ker Davon müssen rofr uns frei machen Nur durch eine eigene deutsch« Handelsflotte können r wir wirtschaftlich wieoer stark werden, nur in ihrem Besitze können wir unsere Ein- und ' -Ausfuhr, die Anknüpfung von Handelsbe- jziehungen so gestalten, daß sie befruchtend auf unsere gesamte Volkswirtschaft wirken. An der Erreichung dieses Zieles mitzuar­beiten. ist die Aufgabe, die sich der Deutsche See-Verein gesetzt hat: eine Ortsgruppe die­ses Vereins besteht auch in Gießen.

2ln» dein Neiche.

Die Regierungsbildung in Preußen.

Berlin, 16. 9lpril. (Priv.-Tel.) Zur ipreußiscl)en Kabinettsbildung teilt das dem Minii.erp-.äftdenlen Stegenvald nahestehende lB'attDer Deutsche" mit: 9iod)bem alles gescheitert ist, sind die Verl»ndlungen für die Bildung eines Grscl)äftsmtutsteriums aus- aen-vmmen. Sie dürsten alsbald zum Ab- scl>luß gelangen.

Nach demBor wärt-" lehnt es die sozialdemokratische Landtags- 7raktion ab, daß Braun, Severing oder andere Froktionsmitgliedec der Auffor- irnng Stegerivalds Folge leisten und in ein Geschäfts* oder Uebergangsministerium ein­treten. Die Fraktionen werden jedes Ge- scl)äftS- ober Uebergangsministerium bekämp­fen, das ohne ihre Zustimmung zustande- tbfrnmt.

Max -Slz.

Berlin, 16. Molft- Der sfixei- Präsident erläßt ei e De mr tmaclung, in d?r «5 beiß::Ter Da üen üner TOor Hölz iil Kl"> genommen. Zahlreich si.H die St rat taten, b c auf seinem Stuft to fLc .e i. ILigtoci 7 a t war er die trei.cnbc ftxa^ bet den Märj-Un ruhen Durch Wort unb Schrift dal er zu der («ir-af - Trim Genölt, DvnamitansäLägen und «rnderen hocftperräierisdreii Unten fernen a.iftewtte t Es ailt iedk, ch I ü d < n l o i c d Bild von dem g- «merngeickhrlichen und volksve derblichen Treib, n be? £>ölj zu erhalten, damit alle Straftaten, deren Hölz sich fd>u big gemacht hat, ityre ge.übnfiit* Sühne vor dem St.af.ichter finden. Für aui- klärendc Mitteilungen, de zur Dcour- ^ilirna des Hölz führen, fefr: ich eine Belo-hmmg VIN 000 Mark aus "

Berlin, 16. trryrtL (Vrw.-Te!.) Zu der Der Haftung des Mar Hvl-z ersLnt die ,.B 3" weiter: Don der Krrnrmlcktvlezei war ernrut/.t wo-dm daß ich Hölz schon se t mehreren .Shdk-n m Bnlln aushielt; Tie entbe-Fk ihn tvr yoci Socbat n einer Version tm Westen. Kur, iöoc Irt.ier Feunähme ge.ong es cm jr d.'ch, wieder sW ent ammen. Ge, e.n nacht boobad)te:en zlvci Pvlt?ctocamte, wie Völz ter sich durch Abnahme Iftk-Ä BatteS -Uruchneid n te3 Haupt^ra«> und durch eme H.^rnbrrlle un «mtlirfi zu machen ver- chrchk bat. ein Kan^hauS aussuchte VCL' er dieses mit seinem Beg'e.ter rerlitB. wurde i beide von den Beamten ,e ^.nommeu. Er erw bertc aus dre Frage, wer er :ei. das nrüßten jk cbätfe flut wissen wie er. Sie brauchten ia nur im %a5i> dungsblatt nachzusehen. Als ihm auf den 5toy: augclagr wurde, er sei Hölz, gab er e5 ;it XL -Verhafteten wurden in das Po'.tzeiprS'ibrum gc-.

bracht. Die sucht noch nach drei Koffern, die Hölz mit «ich rührte, at denen außer gcraubtrm Geld uns 'Äcrt sachär vaä geiamte Matri tat fLc: die Organ i aixm des Mäiv>m fuomt.es tt-tnutd wird. Laut .^V.'alxnt^rigcr' hat die Stsris- curwaltschäft die Abftcht. Holz b-teiti ent Kim­men den Däontag rvr das Sondergertcht zu ste len unb zwar in Gemein schäft nr.t den Urhebern vcs Anschlages auf die SiezeSsLule, dernt Prozeß am Montag tor Dem S^rdergericht tejinnt.

Berlin. 17. April. Bei dem zw.ften Verhör im Polizeiprä idium bestritt Mar Völz an dem Berliner Verbrechen irgendwie beteiligt zu sein, während er einen Teil anoner Stra ta.en ein» räumte. Die Ariminalro izü erniit et e Eltern Das Gepäck W Frstgenommenm Es bestand nur aus einem Koffer, ter aufer 5000 Vtt. nurWL'd>c stücke enthielt. Ein zweiter Koffer. der einem Genossen Hylz' gelwrt, entbiet L ebmfalls nur Wäsche und Kleidungsstücke. Den Blattern zufolge wird Hölz sich nicht gemeinen mit bit Urbcbc.1t ted Ans d>(a.ge3 auf die SiLtessäule vor dem Sondergericht zu verantworten l,-aben, sondern es wird gegen ihn ein beionderez Verfahren einge­leitet. wenn das Material über sei»-' Strasiaden zuiammcngetragen sein wird. Hölz wurde gestern nachmittag nach dem Moabiter UmersuchungS- gcfängnis gebracht.

Streit tu Der Kommunistischen Partei.

Berlin, 17. April. Die Kommunisten Braß, Däumig, Adolph Hoffmann, Klara Zetkin und andere ergreifen in einer Erklärung in derRoten Fahne" das Wort zur Verteidigung des aus der Kommunisti­schen Partei ausgeschlossenen Paul Levi und erklären, daß sie die politische Auffassung Levis Über die Märzaktion und das Verhal­ten der K. P. D. teilen. Die Zentrale habe durch Einleitung der putsch istischen Aktion die Parte iin schwerste Verwirrung gestürzt. Die Unterzeichner der Erklärung verlangen die schleunigste Einberufung etnes außerordent- licfjen Parteitages, der Stellung zu den um­strittenen Fragen nehmen soll, da sie der Zentrale das politische und moralische Recht absprechen, allein und selbstherrlich über die Köpfe der Mitglicderschaft hinweg über Fra­gen zu entscheiden, von denen die gesamte Exi­stenz der Partei abhänge. In einer Ge­generklärung teilt die Zentrqle mit, daß sie das gesamte Material über die Märzaktion der Exekutive der Dritten Internationale un­terbreiten wolle, um deren Entscheidung ein­zuholen. Sobald die Verhältnisse es irgendwie gestatteten, berufe die Zentrale einen Partei­tag ein, wenn irgend möglich, noch vor dem dritten Wahlkongreß, der am 1. yuni statt­finde. In einem Schreiben an die Zen­trale der V. K. P.D. 'hat der ans der Partei ausgeschlossene Levi gegen den Ausschluß Be­rufung eingelegt. DieRote Fahne" teilt mit, dem Appell werde Rechnung getragen.

Sus dem besetzten Gebiet.

Von zuverlässiger Seite erhält dieFrank­furter Zeitung" folgende Mitteilung: Die Reick)sregiernng beschäftigt sich zur Zeit mit einem Ersuchen der interalliierten Rheinland - Kommission an den R e i chs k v m m i ssar für die besetzten Ge­biete. Tarin wird der Reichskommissar er­sucht, einige Perso-nen, die wegen Vergehen gegen die Besatzungstruppevon den alli­ierten Gerichten verfolgt werden und seinerzeit ins unbesetzte Deutschland entkommen sind, auszuliefern. Für diese Auslieferung ist eine Frist von zehn Tagen gestellt. Für den Fall, daß das Er­suchen abgelehnt werden sollte, wird mit der Ausweisung' des Reichskommissars gedroht.

Koblenz, 17. April. (WTB.) Die in­teralliierte Rheinlandkornmission hat den Fränkischen Kurier", die M ü n - diener Wochenschrift fugend" und Das Freie Wort" Essen, für 3 Monate im besetzten Gebiet verboten.

Dir kuttzerseier in Worms.

WormS. 18. Avril. Unter einer beispiellosen Teilnahme aller Devö.k.-runasschichten begannen am gestrigen Sonntag die ErinnerungSfeierlich Seiden an den Reichstag zu Worms und Lutb''rs Bekenntnis »u Kaiser und Reich Aus al en Teilet, Hessens unb ber Pfalz brachten zahlreiche Sonderzüge viele Taufend von Menschen am Sonntag vormittag nach ber Luchwsbadt. Aus dem 2 a a r g e b j e t führte ein Sonderzug etwa taufend P -rionen nach hier. Die vom Bahnhoi nach dem Lucherbenkmal zogen und dort ein erschüttern des Bekenntnis zum Evangelium unb Teu i'djtun, ab legten. Von den Türmen tönten morgens Po- saunencküre über btc Stabt. Zn bat evangelischen Kirchen sammelten sich Die Gälte tu mwergchliäxm Festgotkesdirnsteu. Um 3 Ubr nachmittags Mnb am £utherbenfmal eine Feier fort, bfi b*t Professor Tr. Schi an-Gi eßen mit ht.cr<i>mlec B - redtsamkeil über die Worte sprach:Deutsches Volk, (ab deine Seele nicht untergeben, ba te ,est am Evangelium, vergiß seine Geschichte nicht!" Der Feier am Lutberdenkmal folgte am Spätnachmittag bx Ausführung des OrawriumSLukher in WormS" von Memardus. Den Abschluß des ersten Ta^>s bildete eine Begrüßungsfeier in ber Drei- saltrgkeitskirche, di: von P r ä la t E u le r 2ann- stabt geleitet wurde. An dieser F-eier nahmen Vertreter fast aller evangelischen srinbenctemcin- schaiten der Welt teil, so aus Holland. Norwe^m edtveben, Fnmla. b ber Tscheära-Äowa.n, "b r Schweiz unb NordamcriSa. Der Präsident bei Oberk.rchenra e», M ö 11 e r - Berlin, sprach in geiltroLer Be.se ü ec ine neuen Ausga e, ber evangelischm Kirche. Tat Gruß bes hessischen Ministeriums uderbcachte Dr. Strecker. Für bte evangelischen Fak.Ntaten bet beutfdnm Universi­täten sprach Prof. Dr Eger aus Halle. Pracht- volle mufrfaüidx: Darbietungen und gemeinsame Gesänge gaben allen FeierlicVeiten einen glanz- vollst Rahmen.

Lucherseter in Gießen.

Die Männec- und Frauenvereint­gun g bet Ma t^äusgtmc.nde hielt am Mittwoch chien Familiestälcud ab (5i.:ge.ct.et wu.ü.'

er durch Mnfikvvrträge tzrb Tellamnütneen, denen sich ein Sortxg von Paos. D. Schratt anschlotz. Et führte die Zuhörer un Geiste 4OJ Jahre zu­rück zu einem Ereignis, de'sen ErtTM-'ruttg t: die en la e.i in der gef m en e ang- tfile-i Ebrislenlieu [cratbtg ist d-m A i ) tag zu Worms. Aus dem reiche.-, Invalt ie.e.i fo genbe Sätze w edergege^en: Ihi e:e Zeil btftrt tn i rrem (ilenb wenig tri.cn i.ui Tie G ge wa.t>-".t uns an, die Zugluft ist oerfdjetert it.:b n>:r rtditen unsere «lieft darum mit Schi,sucht ut bt Bctgangenl.eii anr Man e, an ie.ien mir uns aurri<bten können. Tiefer Größen einer ist Mar t-i Luther. Aus bentfdrm öolvße cftiitzl, ixm deutscher Frornmig eit befec t mit teutidkm Gewißen aui- gcrüftzi, nur er einJhm er Teutfdxr So eesch.er, er im sEchie.'t Mönci's'ewa..o, des lb iftben Tones mangel,ch vor ter g ä.itausen Valammlung welt.icher u b gerstlicher Würdenr.ager in W-ocms unb niemand vermurete in ihm den Manu, d i lernet Zeit zu Lnpen vermöge. £).it>cbi er een Scheiterl-au'cn in sicherer Aus Lift hat.e, mt bem Flurl'. von Acht unb Baw, bet oht war, Watt: er es. ben Groß:n den Felcheha b'^ul) Innzmvenen. Wir bcjvir.tbem in bem Luchrc vyn Äorms nicht allein sein mannhaftes ,'jeugms für die Sehr!- t. enigcgeit aller M-h u gn,. Trol.ungen uns ISc,» spreä'mugen Wir oerte.i ihm vor al e:n bic B - fieiiing i.on ber mitte.a.terliciM Ein» (sl'ultur der römifclen fiirax Nur durch de persönliche Freiheit dec Reformaiirm war bet Aulsfteg auf allen Gebieten zu ber Kültur unferer iajc mug» (ich, Und sie ist das große Werk Lntterö, em Gut, an dem al e Welt uehrt. ohne das die 3iklt>» geschichte um Zahrhundette juriligewnen war­ben wäre. Lu.lec (>aL die Welt nstiauung van ber persönlichen F . ei heil, d. m prr d iliiti 3ni cn> rnenschetl, gearaä't Wer («ute nach 91^01, bte beiden Weltmtsäiauuilgen au) einen Nenner -a bringen, verleugnet bc.t Lu Her van WormS. Do bat Luther nicht ttur Timanen, er hat and) ben Gatt gesehen, ter zum e'angelischen Gewißen, p r zu ferner Wahrheit steht: an den glauben nnr.

2lus Stiftet und Land.

G i e ßen, den 18. April 1921.

Ter Steuerabzug vom Lohn.

Vom Finanzamt wirb uns gefd-.nefen;

Mit bet van, Neiiitag (cfd/Lfie en Aen- bcruitg de_- ßtnftniine i|teuc.ge|ei>ei si b auch de Lcslimmungen ü er tc.i Steuerabzug vom Lohn ruc cn'lid? geäiüect ivo ben. Einnia'. la ng bic staue.f eie , Eiiltvminens e..c für dt? El,ep:au unb iitinberjahrigen Kicher eiirfd^nribiibe Er­höhungen eriabren, weite.hin bei.ägt in ledern Falle ohne Rücksch: auf bte l c des Em tarn- menh der S.cuecab;.lig nur 10 Proze.tt v. H. deS bem Abzug unterliegenden Arbeitslohns.

Mit Wirkung vorn 1. April 1921 fhtb daher für den Stauccpffiditiren unb feine zu ferner Hous- l^iltung zählenbe Ehefrau vorn Abzug tret zu lassen:

a) im Falle ber Berechnung das Arbeitslvhnas nach Tagen fe 4 Mk. für den Tag,

b) im Fal.e ber Be echmng des Arb.-itslckhnes nach Wochen fe ?4 Mk. für die Woche,

c) int Fal c ber Be.ech.mtg des ArbaitSlahneS nach Monaten ie 100 TOT. für den 'JJtonat.

Waiiarhin ftnb für jedes zur Haushaltung zählende rniich rjähngc Kind f et zu ftele.i: a) im Falle ber Pe.achtmtg des Arbeitslohnes nach Tagen je ß Mk. für ben Tag, b) im Falle her Be ech ung des Arb.itslohneS nad> Wochen Je 36 Mk. für die Dache, c) fnt Falle ber Beaeckr ung des ÄrbitslohneS nach Monaten je 150 Mk. für den Manat.

NachM)enLe Beispiele mögen zur Er.äu- terung bienen.

Dvc!>e (ahn ebrtS ArbeitrettnerS 240 Mk.

abzugsfrei für Ehemann 24 Mk.

©lefrnu 24 Mk.

4 Kinder 144 TOL

(4x86) 192 Mt.

dem Steuerabzug wtte.liegendes Ar­beitseinkommen 48 Mk

Steuerabzug 10 t>. H. 4 Mt

M«ana sgehhlt eines Bean,ran 2000 Mk.

abzugsfre, 1ür Ebemmm 100 Mk.

(Tafran 100 Mk.

3 Ki 'ter 4 ,0 Ml. 650 Mk

(3x150) ________

bem Steuerabzug unterltagendes Ar- beiiseinkammen 13'0 Mk.

Steuerabzug 10 v. H. 135 Mk.

Wettervoraussage für Dienstag:

Unbeständig, kühl, wechselnde Winde, Nacht- frostgefahr.

Der schnelle Wech'el von Hoch- und Tiefaus- läufer bedingt wechsell»afte kühle Ditterunq. Ter Kälteembruch unb bie allnächtlich: Ans klär ung haben bi: Rahkt mperaturen roei erhtn e nLbrigt. >o baß überall stark: St a'ilung-röüe eintraten. In Gießen wurb?n in d:n L^tm Nachten minuS 3 Grad und in Lauterbach miniB 6 Grad beob­achtet.

Dem sommerlich warmen Wetter au An- sang des Mmtats ist ein Kälterückschlag ge­folgt, der die Baumblüte, namentlich Ztvetschen, Kirschen und Bimen arg geschä­digt Hal. Nachdem in der Nacht vom Freitag auf Samstag anderthalb Zentimeter Schnee­fall eingetreten war, welcher den umliegen­den Tannenwäldern unb Anhöhen ein winter­liches Aussehen gab, klärte sich daS Wetter auf unb brachte in der Svnntagnacht 3l/j Grad kalt. Die letzte Nacht mit 2 Grad Kälte zerstörte bann noch vieles, waS ber erste Frost vielftüht verschont hatte. Die Aus­sichten auf eine reiche Obsternte, welche die in diesem Jahre überreiche Baumblüte erwarten ließ, sind in ben wärmeren Lagen stark ver­mindert worden. Zn der rauhen Höhenlage, wo die Vegetation noch nicht soweit vorge­schritten ist, dürfte der Schaden geringer fein. Am wenigsten haben die Aepfelbäumc ge- litten.

Der April macht'- eben wie er will. Zn diesem ^ahre läßt er feine Will- kür aanz besonder- aus. Alle Aitlerungs- rnögttchkeiten des «nzen ZahreS bot er in gedrängter Ucbersicht. Sommerliche Schwüle, Gewitter unb Trockenheit, wohlige Früh­lingstage mit lauen Regenfällen, herbitlirvs I Stürme, <^fpice unb W utter frost. Der dicke

Marrtel, ben man erleichdair in den Schrank gehängt Hirte, mußte hervvrge.>l. werden Zn dieser Stunde ist man mfy [id)cr, was er in der nächsoen bringen rotrb. Noch immer scheint er feine Launen nicht ausgebobt zu haben unb man muß zweifeln, ob er damit zu Ende sein wird, bevor $1 bem Wonne neonat Mai Platz machen muß.

Tagestalender.

Montag: Lotcl Owstberzog 8 Uhr, Lauten- liederabend Nie.s Sorten. Turnhalle, £)* waldsgarlen, 8 Uhr, Lurl«se«r. S*o e. Ch- vorn, .8 Uhr, Theater Barirtä. CujS Leb 8 Uhr .Kotiert einer Kvlner Truvv' sprriyauS,Ter Millionend eb, 3 T -I' unb ,.S> '"arme Stranzkp". Lichtspele. Se t rsw gle Sedenre.jäut.r" unbTvten.el S.im»i en".

'Beginn de- Sonrrne-: ernt erS te V l shich, f(Liik und B gi m der gavcrolichm F^ribüouno-- schicke und Gewerbe,'chule

** . Au- dem Stadt theater« burcau. Um zahlreichenSünfdjen ru ent- spreck>en, hat bte Bühnenleitunä beschlossen, für bie Aufführung vonAlt-Heidel, berg" am Dienstag, 19. April, noch ein­mal Gutschei ne gelten au lassen Es ist damit den Abonnenten größtes Entgegen- Mitmen erwiesen worden, denn die Gut­scheine haben dann an 83 Darstellungen ber Spielzeit Gülttgkeitaehabt. Zn ber Dien-tag^ Borstelluna vanAlt-Heibe:berg" spielt Herr Wladimir Brande- ben Karl-Heinz. Dir Ausführung vanEphraims Tochter" am Mittwoch, 20. April, ist die letzte Mitt« woch-AbonnementS-Dorstelluna und damit die letzte Vorstellung der Spielzeit überhaupt.

** Ausländische Bauxilagen- ten in Oberhessen. Zu dem unter dieser Ueberschrift am 6. April gebrachten Artikel teilen wir nach einer Zuschrift Oer Firma Dr. Allaire und Pr^ewisinskt MagdebU'.g mit, daß die beiden Narnensinhäbcr der Firma »er Abkunft sind. Der Verdacht, daß um ein ausländisches Unternehmen handele, wurde für unfern Gewährsmann dadurch verstärkt, daß der oberhessischc Vtt- treter der Finna von der Gemeinde Tcdrn» bach einen Paß nach Paris, und al- ihm dieser verweigert wurde, nach dem von brit Franzosen besetzten Düsseldorf verlangt batte. Die Firma Dr. Allaire u. Przewi uiökh wünscht ferner die Berichtigung, daß d e Auga- ben unseres Gewährsmannes über einen Ab­bauvertrag in Schabenbach unrichtig feien. Wie wir jedoch durch Anfrage beim KreiSamt Alsfeld erfahren, haben bte Angaben un­seres Gewährsmannes über den Vertrag ihre Richtigkeit. Der Vertrag ist daher auch noch nicht abgeschlossen, weil e- der Geineiudk noch nicktt gelungen ist, (Garantien für ben tm Herbst versprochenen Abbau zu erhalten

" Abschaltung von Sirom-stetn« le itunaen. Wegen Reinigung ber flortben- iationSanlaae der größeren Turbo Dynamo im staatlichm Kraftwerk WölierSheim werden ab beite b.n niefü aenüxnber Stromerzeugtmg ta|<flber :nb abmds abw.ch.elnd einzelne Feciüeitungeu Kttaxtfr abgefdjalK't werden.

** Eine Gedächtnisfeier für die entschlafene frühere Kaiserin Augusta Viktoria veranstaltet inie man uns schreibt am nächsten Mittwch Abend im Hotel Gvoßherzva bie Deut sch- nationale Dolkspartei. 2luch gleichgesinnte Gäste sind herztrck) willkommen

** Ter OrtSgewerbevereln hält am Mittiovch abend eine Mitgliederversamm­lung ab, in her die Ergänzungsivahl itir Handioerkskammer, das Berbingung-wefen ustv. behandelt werden sollen (s. Anzeige).

** Gießener Hausfrauen-Verein Txr Verein bat für iet.tc Mitglieder eine nait Ciarichtuuo ähnlich der feiner Ze t jo stark fe- suchtcn Sch ihflickstunde, gefchrs'e.:. Tv ne < irin- ttchtung. hl: Ü (e 11> e r a n c e r i'l u b c, bietet bett Mug i.dern Geletenhed unter sahgem^er An­leitung d fache Kle dungSfbücke für Eiwachsnit uni Kinder zu ändern ober aniuferttgen, fei ti au- altem, fei cS cmS ne icm TOatexiil. Ite Ä1n>r- ä berftube soll zuglrich Beratungsstelle ki« Wer selbst (rfjite bert unb hi r*u e neS SRilrt be- t-a.i, wer ber bet AnpMbe ri ie Hilft notwendig bat wende sich an die Äle^erdnbnitube W-r tert arbeiten will kann fo oft kommen, all bt < Ätbeit e.lottert. ÄuS d-riem Gnu dr dtt trat davon abgesehen, Kurse .inzurichten. De >u Ausführung der neuen Auigo. c peborfif H W an einer Reihe von Äl.ibunwjiLftii unb kaMf Modellen geze gt werden, dft zu bie'em Kmeck, -M Mittwoch ben 20 April im Saale M Hs'6 Schütz zur AuSüeUung Kommen. Auch d e Heilung bie be fitl im Hotel Emborn »ll stb." war, wird bet dieser ®e egen freit miet erholt werden.

ee Tie alten Titel mflfjen weiter- geführt werden. Tie alten öfrrtntiH r ilr.it bekanntlich von ben Beamten rofitcrgrfütir: tvt* ben. Tie betreffende D- rettnunfl des RrichSrm't- benten vom 3ult v. I. erkftrt irdoch auSdrüttuv, baß den Beamten kein SftchtSanspruch bar^uf W* stehe, im dienstlichen Berkcbr mit den nannt zu werden (letzt crhdrt aber ber nfitfw* voskmtnister in einer besonderen V r üaun- an leij "Bereich eS für angemessen zu erachten, baß ou9 im Arntsverkefrr ben Beamten aegenüber neben bet neuen Ämt-b.-zeichnunv7i von ben mohlttworrene« Ehrentiteln Gebrauch gemacht errb All Bn'Ptß sühn er an: Rechnungsrat. Geh imet "kchmmiw- rat, ftanilefTat, (9ebeimrt Äenjldrot. wbT78 Postrar, Geb.im,1 Ober-Postrat. G h imer Bau- rat ufn>. Tte Beraten werden onSbrückluS an- gnriefen, hiernach künftig zu verfahren.

LauVkreiS Gießen.

Bürgermetfterwatzl In Viereck

x Wtcscck, 17 .April. Bei der Heu- ttgen B ü r ger m ei ste rwa h I tvurde Bür­germeister Schomber einstimmig trieocr. gewählt. Bon 2053 Wahlberechtigten (1 Be­zirk 1062, 2. Bezirk 991) hatten 12Ä sstl und 612), d. fr. 60 Pro^ von ihrem Stimm' recht Gebrauck) gemach! Z^rsplttlert . 15 (6 und 9) Stimmen: auf ben bl-hcriscn Bürgermeister, seit 1. Dezember 1911 mifsbürger meister, fielen 1811 (606 in® (Stimmen.