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Nr. 89

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Sur Beilegung -er Kaiftrln.

?1 m ffe r b a m , 17 Ätnil (8TB.) .^andel-blab" meldet au» baut Toorn: Ter ehemalige Kaiser und seine Söhnt wachen abwechselnd a in Sarge der Kaiserin und Ibsen sich m der Totenwache >e nach ireci Stunden ab Tie Trauen'eier tn Haus Toorn wird heute abend3 Uhr gehalten Daraus gehl der Leichenzug von Toorn nach Maarn

Ä m st e r d a m . 17. April. (DTB) Zur Einleitung der Trauerfeierlichkeilen fand heule in Haus Toorn der gebräuchliche Sonntagmorgen-GolteSdienst im intimen Kreise statt, der dem (Gedächtnis der verstör^ denen Kaiserin galt. Ter frühere Deutsche Kaiser und die nächsten Familienangehörigen sowie das gesamte Hausperional nahmen an dem (Gottesdienst teil. .Hoiprediger T rnander predigte über den TextSei ge­treu dis an den Tod. und ich werde dir die Krone des Lebens geben".

H a a g . 17. April. (WTB Tcr Prinz­gemahl der Ntederlande bat seinem Adjutanten und seinem Sekretär Auftrag ge­geben. heute abend beim Transport der Leiche der verstorbenen Kaiserin aus dem Bahn Hof anwesend zu sein.

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«U4 Äarlibab.

Wien. 18. April. (IBoTff) Sie die Blütter Mio Prag melden, soll dem Direktor deS städtischen Theater in dem rein deut­schen Karlsbad dir Lizenz meuerung von der politischen Behörde nur unter der Be­dingung erteilt rc.*rben, daß eine bestimmte Anzahl tschechischer Vorfrellungen zur Auf­führung gelangt.

Tie vtedliekerungen an die Entente.

Berlin. 16 April Wolfs) Zu der von der Agentur Havas tvrrbreiteienyWerbung, daß auf Anweisung der deutschen Regierung die B i eh li e fe r u n g an die Alliierten ein­gestellt sei. erfährt das Wolfsbureau aus iinterrichteter Stelle, daß eine.Einstellung der laufenden Bteblieferun den hat und daß auch ein Beschluß der deut­schen Regierung aus Einstellung dieser Bieh- lieferungen iveder vorliegt noch der Mepara- tionskommission mitgetcilt nrurbe, vielmehr ist in einem Rotenipechsel der Kriegslasten- kommission mit her RenarationSkommission dieser gegenüber ausdrücklich der Wunsch aus- oefprodm morden, in »eitere münd­liche Besprechungen über die Frage her Preisfestsetzung bezüglich den Bieh- lteferungen einzutreten Tn bei ist lediglich zum Ausdruck gebracht morden, daß hie Bor- (»er ei tu ng für die Durchführung neuer (an­derer als der bereit» laufenden) Yiehlieferun- gen erst getroffen »erden könne, wenn von der deutschen Regierung die bereits Mitte März erbetene Entscheidung über btt Preisfrage vorliege Deutschland ist also nach tote vor bereit, mit der Lieferung zu be­ginnen. sobald e» durch eine billig»- Fest- setzung des Abnahmepreiess überhaupt in die Lage versetzt toirb, Bich zur Ablieferung an die Entente zu erwerben. Die InfidM, daß die Frage der Lieferung von der de- Preises ganz unabhängig sei. »derstreitet den prak- tischen Bedürfnissen und stellt nach Ansicht der deutschen Regierung mit den Bestimmun­gen deS FriedenSvertrageS 0HH Äbf 2 und 5 Abs. 2 Anlage 4 zu Teil8) nicht im Einklang.

Vie Politik Amerikas.

London, 16. April. (Wolfs) Rach einer (Hemermelbiuifl aus Washington hat Ro­bert. ein Mitglied des Ausschusses für aus­wärtige Angelegenheiten. ün Rcpräsentanten- l>rus eine Ent,chlicßung eingcbradit, in der Prä'ident Darding au'gefordert wird. Großbritannien. Frankreich und Italien zu einer Abrüstung- - Konferenz nach Washington ein \ u laben. BiS man über die Abrüstung übcretngctomnicn sei, iiKTbc eS die Poktik ves Kongresse» sein, daß die vereinigten Staaten eine Flotte haben müßten, die der feiner anderen Macht unterlegen sei.

Por iS. 17 April Rach einer vafeSnteldimg aus London kündigt eine au» B-'xfLiruiten stam­mende Tepejche oif.ziei! an. bin btt Sfcrtmtiien Staaten entfchcefen hätten, sich aur den jfon* ferenKn üler die ReparationSfrage »jn>e bei asten anderen, die »ich aur Ftu-ien beure i, d:e durch den Ärie-i veranlaßt rou he , vertre­ten ,u lassen.

Paris. 18. Ap il STB Em N«'urrorstr Telegramm deSTcit Pa fien" nri l hi i n b b Präsident L> arbing nicht den aan en Vertrag von Beriai'lle ? mit fern e bund ok e ai den Senat ü enverien rverbe Er mite nur a en Teil der Vertrages flhemri e i, bit eigentidxn redens ertrag uhne b e BölferdundSakte unter Beifügung tun Bar behalten

Seibiitfton, 17. Apil ^W'lff) Davos meldet auS Wati tflton: Ta» Staat»depanem nt wird dem Kungrrtz rin Gesetz unterbreiten, da; d> Sendung von Saiten und Munition nach Wh fern. in fenrn i'ie zu revolutionä- rrn Zwecken teuren bei netten turnten, ver­bietet

Paris. 16. April (Wolfs.) Nackt einer vavasmeldung aus Washington hat sich B i v i a n i von dem Präsidenten h ar d i n g verabschiedet. Staatssekretär Hughes gab ihm zu Ehren ein Festessen, an dem auch General Persl)ing. Senator Lodge, Mac Eormick und der französische Botschafter Ius- serand teilnahmeir.

Willkürliche Verurteilung »berschlestscher Redakteure.

Berlin. 16. A?ri! Wolfs D-r geichäits- iüh enbe Aaefchust b*5 Re»chSvrt1>and?s der deut­sch n Pres e erläßt euwe Au »tut an die Kollegen fe» In und Aurlomfe». m brn a -gen bu durch das sondergerichc brr üUeralluenei ÄommifHon m C wir. mol gl? Bernr ter tung der ober» sch ! ei«ich < n Redakteure (feiger. Tr Mer» fang. Wirch und ProSfr 43 Geianginst'troien pn>- lefrierl mb. In fernAufruf feßr es: ..Ten verurteilten toGegm grdnb bittere» UnrrMt Schimmer noch M aoer brr S-ntofe gegen die Pn^eiretbcit. der hier Dorttegt Während rt fer vo! nisifen fljuarxn-.»Ftef c im flHcmmung*grb''t unb.mommen blxb. fast üg ich He-arnkel ui wr- öüewtl:d>.m und 3«2th.üben iu oerbtnien. die ge- rgnet rpiren. be ohne tun schm nerfr Erre^-ng her ftan-tn br* ;in Sedefe-e iu rtntmt. ü-t- y drille dir irrer all urte Äsrnmi'" 01 vier beul dr fiv l am su SefängniSstraen ne ei brr Lctöstentlichrng euk-r Mekdung. lic durch

aus bu Ws rchinlich-.it ifir sich hatte Ta« pei ni'dx Oknrtalfon ujai mabtr die m rra/imtc IvCTrnL' im bzraui an hüt.Tun. ixe ®Xef--uug

tarnen« armricn sein Lurur Ibirjbr^ bersotu- ruen. E» ist Hwiefen. das die Meldung frinerln beanrabyeafe Folgen zettgre Litb -?äcr t* bei der Lbmnnnrmg Störangru r-ko mm er io wäre biz VeröCTent.'ichutt4 j ne: Meldung tnxvdtoi c.t. weulgüen Schuld arnria Ader der auer»

Die Erpressung gegen Veutsch-Gesterteich.

Drei Drohungen.

AuS Wien wird uns geschrieben:

Man macht sich wohl kaum die richtige Borstellung, in welchen heiligen Zorn da» müde, halbverhungerte Truntf) Lrfierrntf) durch die neueste Drobnote der Entente ge­raten ist Der Zorn richtet sich eigentlich nur gegen Frankreich Der englische und der ita­lienische Gesandte milderten die Schärfe de- aUiyrten Schritte» ganz bedeutend ab. indem lie durchblicken liehen, daß fflr Wien und feine Rettung au» dem Finanzelend alle» auf die flute Laune Frankreich» ankäme, und diese sollte man doch nicht verderben Aber der französische Gesandte, 5>err Lesevre- VontaleSl Al» er im Juli vorigen Jah­res sein Befllaubiqung»schreiben überreichte, ''etzte er sich bewußt in Gegensatz zu seinen- italienischen und englischen Kollegen Mar (6efe della Toretta und Lindlep) und sprach von den gefährlichen Einflüsterun­gen. vor denen b kN der ® 1 gieruitfl bie junge Republik zu wahren hätten, womit bereit» nicht» andere» gemeint war al» her Gedanke be» Anschlusses an Deutschland Diesmal wurde der Herr noch deutlicher Er sprach von Umtrieben! Dreierlei drohte er der denttchösterreichischen Regierung an, wenn sie nicht imstande fein sollte, die auf den Anschluß abzielenden Umtriebe einzustellen: Ersten» Unterbleiben der beabiichtigien Hilfs­aktionen, zweiten» Ruckgängifliiiachuna be» Berfprech-n» hinsichtlich des Generalvfand- recht», dritten» Reueinsetzung de» Wiedergut» mochnng»au»fchusse» in Wien Besieht mnn stch bie<e drei Drohungen hei Lich'e 10 'chrecken fie n cht Die H,fs»aklionen. die VundeSkanz- 'er Mayer kürzlich in Pari» und London bc- prochen hatte, bestehen au» sehr zweiieshas. :en LebenSmitteUie'erungen. in der Erhöhung de- zngebissigten Kohsenmrnae und in der skreditiemng de» erhöhfen Quantums. E» naren sehr allgemeine Besprechungen, ofeie Interlagen, ohne bestimmte Zahlen. Im besten FaNe wäre der RahrungSbedarf Deutsch' Gestenreich» fflr tza» nächste Finanzjahr und hie Möglichkeit einer verstärkten industriellen Produktion durch Erhöhung der tlohfcnlirfc- runoen oel chert Bon einer Sichentelluna der Leben»fäb gkeik de» vielgeprüs'en Lande» keine Emir Also soll man auch nicht vor Schreck umfinfen. wenn diele zweifelhaften Wohl­taten gekündigt werden. WaS hat e» zweiten» n:t dem Gnneralpfandrecht ist- eine Bewandt- ii»? Die Alliierten hoben sich, daS ist aller- sing» richtig, bereit erhärt, da» im Friedeu>- 'erfran roraerebene Ge-e-a'p^andrecht auf alle S'aa -"e nnah uen Deu"ch Eefierre <b» Fei ein- »einer bieder Einnahmen. ,0 auf bie Zölle und tuf die Monopole, zurückiustellen. daß diele Einnahmen al» Sicherheiten für einen Teutlch-Q^sterre'ch zu bewilligenden Kredit sienen können. T>fcr Kredit 'ollte Deutsch- Deftrrre d) burd) Be handlungen der Finanz- Vn.miffion de» Völkerbundes mit verschiede len F'nanigruppen beschafft werden Aber na» ist in b'C'cr Richtung bi» jetzt geschehen? Y-ch'S D e Ratioualstaateu. die die Sache ne sen Italien in erster Linie angeht, haben dar ^urücksteslunfl her Pfandrech'e auf d e Staat»- nnnahmen Deutlch-Lesterre:ck» noch n'cht zu- tcfhmmr und werden iirfi auch noch s-hr Zeit assen Sodann flieht noch viel Waner d,e To­tal. h nun'er. bi» ein Ergebnis der Be-hand- ungen der Finamkommmion de» Bötterbun- »e» mit den frani»H,drn und englische ' Bank- iruvven vorliegt. Wa» endlich drittens die Lrod'ing anlangt, den Wiederflutmachnng»- ruS'chuß in Wien neu riiuuwfren, hie Gra- täte platzt nicht, sie ist ein Blindgänger. Bor em Reparat onSauS'chuß ist niemand mehr 'lange. Im Gegenteil, man bat mit biffm Douwau verbälmisrnäßig recht gute Erfa^- unnen gemocht. Sir William Goode. der Bor- yende der Wiener Sektion der Revarations- blr.mission. legte bekanntlich in Paris einen !PiederqutmachunflSvlan vor. der die furtbt- l-aren Verstümmelungen zu Hei en versucht, die Deutsch-Oisterre^ch mit dem FnedenSinstru- rrent von St. Germain he,gebracht worden j nt. Die Denkschrift en.H elt eine Fütte prak» t'chet Einzelvorlchlä^' Der weiß, ob n:chk 8;c Wirf'ck tflS'achvernändigen der Alliierten mit der Zeit dah:u kämen, al: praktilch-S Radikalmittel zur <vüung be» österre:chischen Elend» den Anschluß an da» Deut'che Re ch «1 emviehlen. Schon mehren sich auch in En- »ntetreifen hie Stimmen, die nach dem Aber.- ±uer von Stetnamanger den Am'chlußgede: 8m al» besten Schutz gegen die bab»curgifche Veiahr und da» Wiedererstehen, der alten Monarch e emp'eh'e.i Tav Wüten Frank- «ich» hält die Entwicklung der Dinge ntdn auf. Es ist auch schon viel zu spät, fclbft wenn ck:e Diener Regierung bem Rad in die Spc- »er. fallen wollte. Die Tiroler lassen sich schon

läallch. «Atz,: Senn, ueb 3*trrtaq . »«aaiNch« Bei*««»', |r Tat- 5.- «ulchüedlich Trdgrtlehe, durch bu Tch btjogr* Wark 6 75 ruUchlichlich 9eft,lg<l> F,r,,pr«ch->xschlull,. 16r6it9*ri1,!,ueng 112; ftt vdickerel. Dtclog unb ek;t)d|H|tel< 6|. Nilchttst für Dratzwach. richt»»: l«iri«rr etrfcn.

Kra«st»n a. M. H6M.

Vie Absichten $ranfrdd)$.

Paris. 17 April lDolff) Wie der .Petit Tarifen" mitteiü, tourbe in der Ko n- ferenz im Elyfäe am Freitag beschlos­sen. eine gemischte Kommission einzusetzen, die Vorschläge ausarbeiten soll, torlche nach dem 1. M ai ben Asliierten Unterbreitet werden sollen, wenn Deutschland nicht nach dem Friedens- i ertrag von Versailles seine Verpflichtungen bi» dahin erfülle. Tiefe gemischte Kvmmisfum wird am Montag eine Sitzung abhalten, wor­an u a. Marschall Foch. General Weygand, Loucbeur und Seydour teilnebmen.

Tas Blatt sagt weiter, da die Konferenz der Alliierten nicht vor den ersten Maitagen f'attfinden könne, würden die französisck>en 'S.ickMerfiändigen ungefähr H Tage Zett hoben, um ihre Arbeit zu vollenden. Qk- wisse Fragen müßten geklärt werben, vor allem die, wie toit bie alliierten Truppen Vorntarf(feieren sollten und wie man bie Be­wohner der befetzten Gebiete ernähren solle Dos mifudrifd c Problem tonne also nicht von dem nnrtschoftsichen getrennt werden Tie Hauptfrage aber sei, wie rn a n s i ch b e- zoblt machen könne. Wenn man bei­spielsweise eine Steuer auf die Kohle be» Ruhrgebiet» lege ober bie Kohlengruben be­schlagnahme. die im SiootSbes tz seien und beten jöhrlikfeer Ertrag auf 13 Millionen Tonnen qridkim NErhe, erhalte man nicht viel Eine Kvbl«ifteuer von 50 Prozent des Wert» ergebe keinen höheren Betrag als 700 Millwnen <-x>fbmarf Der Wert der Staat», gruben überschreite nicht 500 Millionen Golk-

Presse nufet oder nur imaenüoend eiHgeftfentitR nrurbe. lud sie dir vier < >'.«ne 1 der trutiAat Blutter vor die Sckuanken ibrrb 5o«b-t x.idxi» bok* Dieser verurteilte sie. tro&be tolle« gen naldzuwei en oe.inoduen. ban die i^rL>uno rrrbrr nad'tfdige Folgen i*ihitr, nnd) aus bäser Adsttvt ausae>vnmen «k'tbrn i r. *: fete 1 (^r:b- und sogar ^rrifeus irasen Äol:egm tr.' Ja- and Auslandes' Alle, die ihr otrtebl brrft unb denen e» da.um zu tun ist baii unter lo-.irnnt» nieder Bv- ruf ireidleidt mtb bir Pre tt nid« irrfftflo, wird, nehmt gegen^bie es Urteil der Cin-dmr kon m sston Sieiluu. Sept die gange Machi der Pr,>< -Kgen jene Ukrfnwitlgimfl ein. bir ein £>otin it aus die ReebtSbeg ihr aller g- uirtrn und nr.baltdicn Völker An fe» >reideu. xtivil und dBerufs-- ehre aller des In- und Auslands g«nu

unser Aprxll. Front zu moehen gex-n fe» Urt.il. da» tich nicht nur gegen tue deutsche Presse, km- fern gegen die Journalisten brr ganzen Wett richtet "

darum a cm einen Fall zu i<feaca Nachdem iie zahlreiche feer die Setungrn im Ab^i nuum z». -c^.er ani ganz g-r.ng ü tarn Urmfeai cerboi, während gegen die KockSoerhevun^ der potnr'chen

rem gar nicht» mehr von Wien deseblen Sie werden abstimmen. Und ist die Absummung einmal vollzogen, so müssen die Delegierten Deutsch-Oesterre:ch» mit die'en Abstimmungs- zissern auf Grund her Bestimmungen de» Fnedensvertroaes vor den Rat bet Bölker- dund treten Die will Frankreich diesen rein rechtlichen Schritt vcrdmderu? T,c Er­pressung wird e» nicht durchführen tonnen, weil die darin enthaUeuen Drohungen nm hartgesottenen Geuuü de» ehemals so weichen Oksferreichers abpralkn.

Wien. 17. April. iWTB Rach der beute 00m Arbeit»au »schuh der BerusS- 'lände für den Anschluß an Dtutichland veranstalttt-n Kundgebung, nxri 1 Regerung und Nattoualrat au geforfett nxrb n iofot: al!« zu hm. wa» zur «ubalmung des Anschlusses er- orfedid) ist erfdnm eine größer.' Afeldnung beim BundrSlanzl r 3)1 au r. der e k.Lrle. feß bv- Regierung den Weg de» unmittelbaren Anschlüsse» imgegcnwärtigcn A ugeu- blick nicht beschreiten tonne, da Cefitn i tz bann keine Strebite betommen würde, jaiij ob gesehen davon, daß man Oesterreich bet Anschlu e an Teutidstand gar nicht gestatten toürbe Auch Leutschlano lönn? gegenwärtig Clirrrricfe3 An- 'chluß nicht zugeben und nicht wünsch.u. fe c» sich selbst in einer furchtbaren Zivaniölage be­finde Ich muh bifer fuhr Bunb Skanüci Maur kart. Ionen Schritt gcgetmkärich al» nicht g licfitcfe fezeichn-n. Durch einen unhe orcienen 5d>dtt könnt, selbst da) Burgentand noch verloren qetrm imb auch fei Schick al Oberichleii-n> umiünfhg teernf.ui'i m.-roei. Badenter *eir audv feil irnr olme auswärtige Hilfe vielleicht schon in zmci Monaten nicht» mehr zu essen Hafen Die Mbe.jic* mag muß dafer geg-nwärti, b.in mb bit en, ivcnigstrns in den nächsten Wochen vim derartigen Munb<i( bungm afe.ifrben.

Wien, 16. vcp.Ü 'Wolff.) In einer abenfe itiiln- fern Vorsitz des Unr.<cs,tarsplvirÄrS Tr Vugelni<xnn abgebaltme.t Beriuninü.m.i des e b t i ft 1 i di e 11 Boi ksverein S in W ä h- r in 0 sprach Reichstagsab0aordneter Tr Mapi- müiin P e i sfer Berttn) über fe^ Iremo ,.Iu- sammmbruch imb Wieferausbuu de» ceuIschen Bo> keS". Tie AuSsübrungeil tvuifei mit givi em In trrefie aufgeiommcn Ter Vonipnide gedachte der Bch'ebmmen ttvi dten her deutstfen f>«ifrum-5wxrtci und der Clni lict-o^ialcn Partei Oe :-r.eich^ un ­betonte, fest tie Frage de» Anschlusses tk Frag, b-1» Seib rie mrtmin sreckt-s tr» beut ebm itnd deS östeneidn chei Vol.eS ler Redner pvteftirtte ebenfalls gegen br.i Berück fer f a"- iicken Gesrnidten in W at der ös^rvickt cken Bevälkenma den Mund zu verdicken E» Fommi für un» nid)t darauf an ob eS utÄg'idj ist, den Auidstuß feute ober m^rgei zu :vnuirf.irf>a*. 0 r- tem fetnui. ban mir bereit ft b, i^am bie Ift.v iischc Stunde sdüägt "

Innsbruck 18 Anr-.l WDB? Ter ^ox- fibmbe des Vt'bnt»au3fdi:i f<\' für bie Bolk>abi'tim- mung, Dr Stttmpf, vrrö f nklich^in d n feu'iien Blättern ein*n Auicul zur Sammlung einer Tiroler Svende, bie die Mittel für b e Reise fer auSn'ärtiien Tirvl.r zur Volksabstim­mung drschaffen soll. Ta) Land TiwI könne nickr alle 5li>fini allein »ragen Die Tiroler Mbü müßten milM'tn E» gebe um die Zukunft fe» Tiroler Volke' Am 24. Aorü werfe e) >ick ent- 'cbeiden. ob fe» Volk tontrrbin untä tg und willen­los bir Vrr.lrtibuni rrbulben ober ob c) seine Oldd?üfr fc.bfibe'rnm-.-nb m bie xxmb ne! m 11 toolle Beim Arb itSausidniß ftnb zablr iche u c «iniPhidv Protest' gegen die Per e. a tt ung be» seldstfestimmungSeerWs durch Frankreith rn c laufen Alle forfem br unb.*ttniL* A ifredNerl a'- tung be) Landta i^feicklui e) i n'» vertan e 1. daß die Land'sregierunq un> bi' Part reu ei bletfen Ein Zurück gebe es nicht mehr

Berlin. 17. Avril Wolff Der Oester- r c t dj 1 f d) deutsche Vol.Sdunbre a t' al- tete beute rm gare Reife große Jiunb.cjimgcn der ir Oesterreicker für di te.<yr*e:etbe Volksab­stimmung ti Tir l und b.c Bereinig.mz th e» i*nrnartanb» mit fern leutidei Reick - '.n

Berlin smid tiefe Ic.-anftolmngjn de 1 Mam« mettübt vielen statt tc.cn groter Saal uJerfülU war Licktdildervon'übru-gen aus fern Ti- vler Land und C4rano»- orträ'en te Berliner Lirderiafel rour < t Ku» ge u 'g e nrde.t 1 Ta n fo 0tt.i Ansprachen ton vfef oail.-ur ixnnann Kienzl (Heb rrrrai Tr Peuck v n di Um- versitäi Ber i: und Ir Miefchler au» Tirol, bir jrfle braufrrret Beifall »anbei. Lm'nmm q wu fe ei»e Enticklierung ana-noTtrnren. n der es beißt: .Wir Iirolrr werfet am 21. Avril mn der Bois-abf immu"g lorangtfen. fer übrtce Dfi'rtrrndi wirb #r» folge- W r grü'cn Euch Deut ck £rtterra(fer und <fen in Eurem Tun ei-en befetnmgsvollen Scharr <ur fe nnrÄrck nq unsere» anoß-fentt'lfe» W<r t<-» I- g i'fer f*-- metnfchaft gdobe 1 wi' nickt ;a rr ei imb nickt us mfen, dr» larfcr FoT sich amgt ' ack fen Reckte der Idee u.rb noch her ?bee ter Reckte

lssen ordnete nv- > Meinet Rehevm - ;unt ftfrif. Bst x#- 1 bit Wwde aller fr trahmten ßfidjrain» vom, hafe Sr?

ünzen- imb Öe? GtsdlskhastsMinm 3 rk Aärt. Suwr* mtb modern gekfe.- > Stühlen herumlav - rotben marra. 6ut e itngt&aiüi tingnid)*d. 6rt f-1 , bak Aoethe tot? ast ohne jeden fiircr - . Rödel mtb Siifcnt. nt frei liehen, . iniqfciim.6.1 'frist s MteiMen

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mark Man sei also wnt entfernt von ben Milliarden ^«ofbrnarf, die man für bie Repa­rationen nötig habe höchsten- könnten bie Erträgnisse im Ruhrgebiet bie Besetzung», toften decken unb einen kleinen Betrag für bie Reparationen übrig lassen Tie Besetzung des Ruhrgebiet» ober jebe» anderen in» bufmcllrn Bezirks müsse also viel eher al» ein Druckmittel auf Deutscküano als ein Zah^ rtng»mittel angesehen werben

DerMann" sagt, eS wäre unklug an- yinehmen, baß, wenn man einmal da» Ruhr.

1 aebier vom übrige« Deutschland getrennt nabe, T-eutschland sofort kapitulieren werde

I Tas Ruhrgebiet müsse nicht nut ein Triuk

Erstes Blaff M- Zahrgaitg Montag, (R. April 1921

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