Ausgabe 
17.3.1921
 
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217,50

390,-

1.7,14.

Behördliche Anzeigen

(Biegen, den 14. März 1921.

3027B

den Ausbau unfereS Nr. 14 unb 17 deS

179,75 m: z

237,

605,

451,-

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15. L 9,47 4,60 9,85

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179,75 174:- 308:50

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284,-

infiituti Qcridjtettn, rn irftctbter Täglichen An-

Gießen, den 8 Febr 1921.

Mit Sntrüfhntfl haben mir van den gegen

ZkurS 16.3.

77,50 68,30 67,90 66,75

181,- 300,50 252,50 217,- 206,-

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174,- 444,75 306,25 323,- 448,- 319,- 305,25 569,50

514,- 402,- 279,50 230,75 479,- 219,- 583,50 240,25

73,30 387,50

15.31

77.50

16.3.

77,50

Im Anschluß an die vorstehenden AaSffahrun- qeu wird und weite-chm nadxfteijertbe (XrFl 5rung der Gießener Studierenden der Forst­wissenschaft mit der Bitte um Abdruck über»

15.3. 77,50 68,40 67.60 66,75

181,50 301,- 255,- 217,84 205,50 179,75 186,50 179,- 452,- 311,50 324,75 461,- 327,75 309,- 679,- 529,- 410,- 285,- 236,50 477,50 240,- 603.- 246,-

72,50 393.-

yandel.

Berlin, 16. Marz. BSrsenstim- mrungSb i ld. Hochgradige Lustlosigkeit gab Dem heutigen Börsenverkehr wiederum DaS Gepräge. Die gedrückte Stimmung hatte ihre Ursache in den Befürchtungen hinsichtlich . Der Wirkung, die die von den Alliierten ange­drohten Zwangsmaßnahmen auf wirtschaft­lichem Gebiete haben würden. Die bis vor kur­zem noch ziemlich optimistisch gestimmte Spe- fulolion ging in Jnduftrieaktien mit Verkäu­fen vor, was Kursrückgänge bis durchgängig etwa 10 Prozent zur Folge hatte. Darüber Din ausgehende Verluste blieben vereinzelt. Buderus büßten 21, Hösch 15, Daimler gleich- falls 15 Prozent ein. Das Privatpublikum ist anscheinend am Geschäft nur sehr wenig be­teiligt. Bankaktien blieben auch heute wrder- KandSfähig. Der Anlagemarkt war behaus tet. Die Devisenkurse neigten bei kleinen Um­sätzen zur Abschwächung.

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Abend- Abend- Schluß- Schluß-

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Stadt, tebenrmittelamt.

Sonderausgabe:

Wurstkonserven, Leder« u. Blutwurst 5, - M. die Dose Aemfeife..........4,- M. das Stck.

Dohnen, weiße 1,- M. da, Pfd. Erbsen, gelbe 1,80 M. das Pfd. Aonbenfierte, gezuckerte Dollmilch .9,- M. die Dose

Verkauf im Lebensmittelamt bis auf weiteres vormittags von 9 bis 12 Uhr und von 2 bis 5 Uhr nachmittags an jedermann, Samstags nur von 9-12 Uhr vormittags.

Dr. ®. Borgmeux

o. 6 Professor der Forstwiffenschaft. Direktor des Forstinstituts der Universität Gießen.

MarknotterungE,.

Für 100 deutsche Mark nm eben gezahlt:

Datum r ' ...... "

Datum:

S/, Deut Ariegsant 4e/e Deut Reichsanl. 3*/, Deut. Reichsanl.

4/, Dreuß. Aonsuls Darm|t6bter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bann . . Rationalbank f. D» . Mitteld. drebilbanl. ß.- Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . v- Luxemb. Bergt». Gelsenktrch. Bergw. . Harpener Bergbau . dberschl. Eisend.-B. . t) bersch lel. Eisenind. . Phünft-Bergb Akt. . Bad. Anilin. u. Soda töchster Farbwerke.

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Schuckert- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler .

Bub.» Eisenw.» Skt . Sblerwerke 4 '/.HessLtaatsanl. . Electron Grieshet» .

Nutzholzversteigerung.

Montag, 21. L Mts., werden nach Zusam­menkunft um 8 Uhr vormittags im Distrikt Ham- struth, in der Nähe vom Sicklerterch, aus den Distrikten öainftrutU fiohleberg, Rinn- toege, Kir ch g eher g, Steinberg, DS- nngSteich, Odenberg, £)6rne», Nlol^ Eibschenhain und Ampel versteigert:

Stämme: 22 Eiche 6. fit = 1,17 Fstm. (Wagner hol»), 1 Fichte 4. Kl. = 1,05 Fstm.: Derbstan gen: 8 Eichen = 0,25 Fstm., 1300 Fichten = 77,17 Fstm.: ReiS stangen: 278 Fichten -3,70 Fstm.; Nutz scheit: Rm.: 2 Eiche (2,5 Meter lang', 72 Eiche (2,00 Meter lang, Gor- tenpfoftenV 19 Eiche runb (1,25 Meter lang), 34 Eiche 2. fit (1,25 Meter langt), 22 Buche (1,25 Meter lan^, Dagnerhol^), 11 Fichten (2,5 Meter lang), 7 Fichten nntb (1,25 Meter lang), 12 Fich­ten rund 2. fit (1,25 Merer lang), 6 Mefern (3,00 Meter lang), 20 Zkiefern rund (1,25 Meter lang), Nutzknüppel: Rm.: 8 Ende (2,00 Meter lang), 17 Kiefern (3,00 Meter lang), 6 Kiefern (1,25 Meter lang), 6 Fichten (3,00 Meter lang): Nutzreisig: Rm.: 1,5 Esche (Schichthauten), 8 Fichten (4 Meter lang, Schicht Hausen).

Tas zerstreut sitzende £>ol> aus den Distrikten Kahlenberg, Rinnweye 1, Kirchgehecg 1 u. 5, Oden­berg, Dörnes, Noll, Eibschenhain urtb Ampel wird nicht vor ge-eia t urtb kommt im HöringZttich Vur Brrftngvrung. Holzhrndler sind au^eschlosscn.

Nähere Auskunft durch die Freiherrlichen Forstwarte Wißner zu Londorf und Äönwunrn tu NüddengShausen. 3167 D

Gießen, den 16. März 192L

Freiherr!. Oberförsterei RaberraL.

Trautwein. Geh Forstrat.

TptanTfurt a. M., 16. März. Bör- senstimmungsbild Die Haussestim- mung ist sehr schnell herabgedrückt worden, und es machte sich bei dem geringen Geschäft eine schwache Tendenz fühlbar, umsomehr das Angebot überwog. Die gesamte Situation in dec Frage der Reparationen und Sanktionen ist noch nicht geklärt, infolgedessen die Speku­lation es nicht wagt, sich in bestimmter Rich­tung hin festzulegen. Am Devisenmarkt, auch ein maßgebender Faktor, bleibt die Haltung abwartend. Der Balutamarkt verkehrte bei stillem Geschäft in wenig veränderter Tendenz. Immerhin neigten Mexikaner eher zur Be- festigung. Deutsche Petroleum 690, Mansfel- der Kuxe stellten sich auf 5025, Chemische Mainz auf die Dividende und Bonus leb­haft gesucht, der Kurs stellte sich auf 1075 bis 1100, Rhenania ca. 712. Unter den Montan­papieren waren leichte Erholungen zu bemer­ken, hoch blieb der Verkehr ruhig. Gebessertz gehen Schantungbahn hervor, auch Nordd. Lloyd IVi Prozent hoher. Chemische undElek- trizttäts-Aktien lagen still bei befestigten Kur­sen. Elberfelder Farben 430, plus 5 Prozent. Der Einheitsmarkt verkehrte tn unregelmäßi­ger Haltung. Brauerei Schösferhof höher ge­bucht, Maschinenf. Badenia gaben etwas nach. Daimler Motoren unterläget! weiterem Ange­bot. Der Schluß gestaltete sich ruhig bei be­haupteten Kursen. Caro, welche gefragter waren, stellten sich 5 Prozent höher. Lokomo- tivs. Krauß 376, büßten weitere 4 Proz. ein, auch Hirsch Kupfer schwächer, 354.

Börsenkurse.

zeigerS vom 18 und 21. Januar 1921 erschie­nenen, sonne in Nr. 22 des Girhcner Anzeigers vom 27. Januar 1921 erörterten Angriffen des Herrn Professors Dr. Weder, trüberen Trrekwrs des hiesigen Forstinstituls, Kenntnis genommen. Die gebührende Zurückweisung dieser Angriffe ist von berufener Stelle aus bereits erfolgt Wir beschränken uns daher aus'die nachstehende, in roter Versammlung der Studierend^ der ForstwiNen- schast einstimmig beschlossene Erklärung:

Dir verurteilen es, bati .Herr Prof Tr. Weber, wenn er die von ihm gehegten Bedenken gegen f tnc Durchführbarkeit des Ausbaues des Gießener Forstinstituts $nm Ausdruck Erragen wollte, den Weg durch Ire Presse zu nehmen und hierbei die .Hessische Regierung in solcher Weise aatguqrefreit für ridjhg bemnden hat. Ebcnio nne nnr unS im Sommer 1920 in einer etnntflhg ge­faßten Resolution dem Antrag der Landes-Um- verfftät auf 'Erhaltung inti) AnSban des Forstinstr- tutS angeschlosscn haben, eberifo einmütig treten nnr auch heute an die Seide von Regterurrg, Uns- versität and Fakullät in ihrem fianchfe gegen tnc Kräfte, die uns um er Gießener Jvrsttnstitut neh­men wollen. Wrr hegen kerne Sorge um Gießens Kukunst Schon heute finden wir hier tn reichem Maße was nnr für unsere Auslnldimg suchen, vor allem erfreuen wir uns der besten, von gegen- fettigem Vertrauen getragenen Beztehungen zu un­seren forstlichen Lehrerm wie auch zu allen anderen Tozenten, bei denen wir hären, die alle chr Bestes geben. Sv wird es auch künftig Heften. Und mit dem fortfdjreitCTiben Ausbau un­seres Fvrstrnsfttutö wird die Zahl der Studieren­den der Forstwissenschaft weiter wachsen und wette -reise der grünen Farbe werden es dereinst den Männern zu hänfen wissen, die sich heute für die Erhaltung mtb den Ausbau des forstlichen Sod>- Ichulunterrichls an unserer alma mater Ludo- vimana eingesetzt haben.

I A.': getz. Sellheim. gez. Matthäi, gsz. W achtel.

Krtilvillige NachlatzlikrßtigtNlilg.

Fretta, den 18. MLr, 1921, nachmittags von 2 Uhr ab, versteigere ich Neuenweg 28 (im Ltzwen) gegen Barzahlung:

I- 2 KleiberschrLnke, 1 großes Bett mit Nacht- ld,r^>nJ,r?tn' 1 Dienstboten bett, mehrere Stühle, 1 Waschkommode mit Marmor?latte, 2 Liege- stehle mit Aifitn, mehrere Spiegel, 1 Wäscheschrank (3teilig), 1 Schreibtisch, 1 viereckigen Tisch! Wasch, bottiche, Od- unb anbere Bilder.

U. 2 Tafelttsch«, 2 vollstLnbige Betten, 1 fileiber. schrank, 1 Aommobe, 1 Nacktschränkchen, 1 Wasch, tisch. 1 (Tbailelengue, 1 ALchcnschrank und Tisch Fenstergalerien unb vieles anbere.

Um P/, Uhr auf dem Lager bet Fa. Lpncker «rlengasse, 4 Ballen Seegras, mehrer« AObd Walch.' pasta unb eine grSher« Partie Bittstenwaren.

Dersteigern»g bestimmt.

JmjüUi, GertchtsuaStieher, PiockKrajM 4. HO*

Der Cberbikflenneifter. (LebroSmittdamt.)

Stamme nni) Nlltzholjvtrjitigtrilllg.

Mittwoch den 23. März l.J., von vormittag* 9Uhr an, werden im Reidtschen Saale zu Grebenau aus den StaatSwald- distrikten Sommerellenrvd und Altstranch bet Ftzrsterei Raimenvod, Hvofenl'rück und Remberberg der FSrsterri Grebenau, gtoth der Försterei Üben- Hausen an fiieferustammbolz versteigert:

Schnittholz: 2 Stck. 1. fit. mit 3,56 Fm.; ISStck 2. fil. mit 23,31 Fm.: 188Stck. 3. fil. mit 170,13 Fm.: 16 Stck. 4. Kl. mtt 8,79 Fm. Bauholz: 1 Stck. 2. fil. mit 1,46 Fm.: 34 Stck 3. Kl. mit 32.75 Fm.: 177Stck. 4. Kl. mtt 144,10 Setaxeter: 200 otd. 5 fit. mit 114,35 Fm. Ta- Schn ttt Holz lagert in jedem der gen. Distrikte, da- Bau holz nur im Distrikt Alft trau ch, au- dem sämtliche Stämme zum AuSgebot kommen. Nur Selbstverbraucher und Kleingewerbe- 1 r e iben be dürfen mit bieten. Holzhänd^ ler und Wu derverkäufer sind vom Mitbieten auS- aesÄosien. Aus Verlangen der OberfSrstrrei muh der Nachweis über die Verwendung des gekauften DolzeS erbradit werden Wird ein Wetterverkauf von unbearbeitetem tzwlz festgestellt, so hat der erste Kämer eine Vertragsstrafe in DSHe des kün s fachen Kaufpreises zu bezahlen. Da» von den Darrdwerkern gewünsdne Holz ist in dem ver> steigerungSlwlz erngeschloisen. Nähere Auskunft eo- tttten am Wunsch dre Herren Förs'ter Schmcht zu Aden hausen, Mankel zu Grebenau, Nahrgang zu tRmmmrob und die unterzeichnete Dienststelle

Nminnerverzeichnisse werden fiauf lieb- habern von größeren Mengen auf rette- zeitiges Ansuchen vom 19. l. M an kostenlos ge­liefert Ta» Holz ist vor bet Versteigerung rin- |af eben. 3158D

Grebenau, den 13. März 1921.

Hessische Oberförster« Grebenau

B u L.

Freitag den 18. b. Mts. nachm. 4 Uhr soll ein der Gemeinde gehörig untauglich geworbener Bulle unb daran anschließend ein abgängiger (Eber öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gegeben. 3078D

Treis a. Lda., am 14. März 1921.

Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner.

Der galante König

Fenier:

3141e

Die antike Drablkominode1'

Lustspiel In 2 Akten.

Zu diesem Programm haben S<httler und Jugendliche In den Nachmltta^svontellunKen Frej- tafre und Samstaxa Zutritt Die Karl - Mny - Films sind speziell von der Keichstensur für unsere Jugend genehmigt Deshalb El­tern und Erzieher, macht Euren Kindern die Freude und führt eie ins Lichtspielhaus.

Ferner nur für Erwachsene-. Charlotte Böcklin in <L großen Sittendraoia in ü Akten Sumpfhanne.

Die Todeshrawane ron Karl May, nach dem gleich­namigen Roman aus der Relae- erslhlung

Von Bagdad nach Stambul 6 Akte.

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Das Haupt des Suarez

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So Ist das Leben

6 Akte nach dem Praak Wedekladaekei Draea. Unter pereönlieber Mitwirkens der Sattln dee berOhmten Dieb* tarn Frank Wedekind ala Prlnaeeeln Alma.

Ferner: * 3154c

Das große Beiprogramm.

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Die Buben der Fran Dbterbcte. Roman non Rudolf Herzoa. Verlag der I U Cotta'scheu Buchhandlung Rach,., Stuttgan Xa vorliegmtt» neue Roman Rudolf DerzogS veran­schaulicht in einem reichen Fam.licngemälde dos Teuischlanb vor mrb feil dem Beginn des trieges, aber nicht um müde BcryDdfIung4mm. nrnng zu vredrgen. sondern um jenen unbeueicn<x zu wecken, der aus Ruinen eine neue u>z schönere Welt erstehen läßt.

Dem deutschen älavier finden nnr i» ter neuesten Nummer 4w3 der Leipziger3 ll*. striertenZeitung" (Verlag I. I Weberin Reihe fes'einder Beiträge aewidma. Wettere striette Beiträge behandeln die ncu.'ritblefit^ größte Höhi« Deutswlemds. die ..tzront blri' , Lüdharz, den Maler Earl fivr'.haus. den TicrKgtz bauer Otto Pilz, die tüxianiftbro Gebtttnühicu, tz» Ttircktkunst der Naturvölker. daS deutsche Reiä^ nnnschaftSmufeum u. a.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.)

(Eine protestlundgedung der rheinisch«

Provinziallandtages.

Tüffetborf. 16. Mir, MTB.) S» ba Schlußsitzung deS rheinischen Tts- vinziallandtaaeS gab Iustitznu M S n i n Köln nornenS der mirgrtlidjrö Parteien und Mebrhettssozialisten folflende Er kl ärung ab- Tie Besenung wettereil deutschen Bodens auf bei rechten Rheinuser, die angekündigte unrrträgli^ Belastung der deutschen Ausfuhr, insbesondere dtz Äntrohung und Errichtung der Zollgrenze ax Rhein Haden neues Unglück über unsere rhronsch ßermat gebracht, firinc dieser Maßnahmen ist ad dem Boden des Rechts gtarünbet. FnSbesonden darf die Errichtung cmer Zollgrenze für das be setzte Gebiet nach Artikel 270 des FnedenSvev- träges nur in Erwägung kommen, wenn sie er­forderlich erschrott, -um tnc wirtschaftlichen Intrv essen der Bevölkerung zu wahren. Der rbc n'ch 'Lrovrnziallandlvg, nne au, Grund des rrriffta Wahlrechts gewählte Vertretung der gesamtza N hem Provinz erhebt deshalb Einspruch argen be enolaten und geplanten Maßnahmen. Die durß die Zollgrenze rhrtrrtrnhe Ablchwrrung vom bn» scheu Mutterlaride würde dre Wirtschaft unb ha Handel tn den Rheinlandcn der Vernichtung e& gegen führen und so die WirtfchaftSkvast in oem Irv stungSfähigsten Teile TeutscklandS zur baumwal UnfnicbttNrrfrit und die arbettsfreudige und wett- tätige Bevölkerung zur ArbettS- und TnHltofbM verurteilen. Tie ErmchtunA der Zollgrrn^ nxirbt die wirtsdiaftlichen Intereften der Bevölkerutm ia dem besetzten Gebiete nicht wahren, sondern ihnen im Gegenteil einen vernichtenden Schlag tvrkr/n. Wir können nicht glauben, daß daS RechlSgefühl der Völker solches Unrecht dulden wirt», stvmme, itxri kommen mag, die Rheinländer fühlen sich in Treue einS mtt allen deutschen Volksgenossen und kn, Zwang und keine Not, sie mögen noch so schwer unb bitter kein, können uns trennen. Ober müssen! Groote schloß mtt einer Ansprache den Pronm« ziallandtag, in der er auch zum Ausoruck boachtt, daß die Rheinlanöe in treuer Vaterlandsliebe mit dem gesamten deutschen Baterlande untremstx» verbunden seien.

Eia Eisenbahnunglück.

Merseburg, 16. März. r&TH) Um Mit­ternacht entgleiste zwischen M i rftUurn und &> mendorf ein Gütersondersug. BaK> baiuid wurde hierdurch vie Entgleisung vcs auf dem «leise aus entgegengr setzt, r Richtung kommendtL EilgüterzugeS Nr. 60091 verursacht. Ge­tötet wurde der Zuaführer vom Güter sondern-, der Lovomotivfühver deS EilgüteczugeS soirie na im letzten Zuge mitfahretcher Viehhändler. Ver­letzt wurden sechs Bahnbemnle, die sofort mü­der Minik in Halle über geführt tourt-cn Ter M» terialschaden ist sehr bcüeutcrro. Tie Gelrise bleiüc» 20 stunden lang gesperrt. Unbebumte ©ebn* frevler hatten die GklriSschoauben gelöst und so daS Unglück herbeigeführt.

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Kirchliche Nachrichten.

Isräel. RelrgionSgemcrnde. GotteS- btcnfl in der Synagoge (Süd-Anlage). SamHtzrg, 19. März. Borate. 6.15. Düorg. 9. Ates. 6.40 und 7.20 Uhr.

3i*laci. ReligtonS- Gesellfchaft. SEatfeier, 19. März. Freitag abd. 5.05. Sams­tag vorm. 8.30, nachm. 3 30 Sahbatausgang 7.20. , WvchengolüÄienst: morg. 6.45, aböd. 6 00 Uhr.

Büchcrtisch.

PeterGeibel, MeinschinsteGruß. Neue humoristische Gteichte in Wetterauer Mund­art. Umschlagszeichnung von §). Heckrott-. Preis 4.20 Mk. ^lZirifter'sche Verlagsbuchhandlmig, Gie­ßen.) Kein Besserer ist berufen die Hrimatliebe in uns *u wecken als dieser Sanger der Wetterau uno des Bogelsbcrges. Sein tresfcnder Mutterwitz in Öen laimig-derben, hunronvllen Gedichten, feine sprudelnde Tichtergabe laßt ihn uns als echten und rechten Dichter erkennm, der cnizit Ehrenplatz in der deutschen Tialcktltteratur cinnimmt. Man lese nurDie Speackschwoart" undD's «scheit Hannesi". Tas Büchlein ist durch alle Buchhand­lungen zu beziehen.

Unser Oberschlesien, ein Buch der Heimat. Im Verlag von Friedrich An­dreas Perthes A.-G. in Gotha ist ein kleines Buch erschienenUnser Oberschlesien, ein Buch bj Hei­mat", das den Abstimmungsberechtigten mit auf den Weg gegeben wir). 3m Buchhandel ist es vor- a nicht erhältlicki. In Wort und Bild wird chlesiens Schönheit, Oberstdlefiens Wert an hen unb Bodenschätzen geschildert Das Buch erzählt von der Geschichte deS Landes, von den Trachten, Bräuchen, Liedern unb Sagen seiner Be­völkerung. Ohne vvlttische Schärfe stellt es die Be- bcutunfl deutscher Kultur für dies von den Polen begehrte reiche Land fest. So wird dieses oderschle- sische Heimatbuch zu einem Dokument unserer Ge­sittung. Nicht umsonst heißt der Lritsvruch der lleinen Schrift:Dem deutschen Oberschlosien rin herzliches Glückauf!" Neben einer großen Anzahl interessanter Photographieen suchen sich rei»vvlle Leisten und Ueberschriften von der Hand de- in BreSlau lebenden oberschlesischen Malers Max Odoy.