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° und Rachitis l 'fy getragen,
M eine Tr- | e^> weih non I er nur irgend I nmnenbreche, | Übend!
•5. Juni 1921 I n unter WNMql ebener StadUheatmT telOM
Ende 2 Uhr.
ich Sonder-Inserate I egeben.
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Freitag, \T. Juul 1921
Nr. 159 Zweiter Vlatt
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dhenroald
m nachist.'/r4 Uhr
ieitzug
15 an werden Jugend- tratzen der Stabt beim d gupfgeigen die Ain- uge teilnehmen wollen, idthaub an der öüd- >tr 3ug 8/t3 Uhr ju- Er bewegt sich über atze, Aaiser-Allee nach
Dort:
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(Nachdruck Derbsten.)
37. Fortsetzung.
— txrg ist ein Sknrt,
GsrtscMng folgt.)
To» $>oilö befehl.eRt sodann, die Sitzung uto 8 Ufr mi Litterbrrdxn
Sdjüib 7* 4 Uhr
mat alflckbtU.
Ter 9!nt ai iSuno-Tinibc wirb gegen tne getarnte Xi tr ^nt.imcmntm.
8'■ *D.ä item Bell teilt sodmm nm, daß der
mer.tem Regen La Balette, teifen xxrien qrm, leer imt, bis auf eirtic ^iidrr5x>te und eine 3ndH „SjrmärtL ' mit raglikfcrr rffamte „ftortoätti"
Lzerrn Collins Abenteuer
Roman von Frank Heller.
ßoridtlai gcmnd't nvrde.i fei. jetu bb 8 11 br abends die Sir..ntg ui vertagen, um dann die
b-i.tr Le ung br» Gefevrs norra e.rmen
H>g (ScbCT M OTDtc.t.n dagegen, letzt hinter den Wu i fra >,on. gQi roe.be.
bte Hand, bi 6er wurde (1 seinem Iraifefici brt gebräfit, m.b inan begann btr Ausladung des Raumes, der mid> p sehr t ttrrtiftr t hat
I» gelang mir, einen Platz zu i iten, von an td) W.chen • irmt Der Grab kein des Pastor» - in em er mäebH jen Äifbr — wurde durch lkräne g> taten imb aut den Cum Die:irrt, und während mar mit dieser Arbi beschäftigt war kannte it dunb die Luke aui"tem Herbert einen Hifi in Per Raum werfen
Es waren nicht mehr d» vier oder fünf »du darin, und es tonnte kein Zwriel besuchen, weich'» tun timen daS unsere war, rote G saft Es ftrnb in der ernen Ecke, eine aewAhnlid-? Dr.ru < Doti» ftnr mi: Cucriijmm und einig -n Z.rtplambto ir.ib Siegeln. Ich nahm rate (5c t r-pba tag wobt: des tiafteTrum» aui und ging meiner Wege, unr fern inrnöt ge» Lüftchen zu erregen
Eine Stunde später terfirjen rrtr bet 'rite
freund, den Pa'wr aus Malta denken? lind an unsere StfYKfcertim?"
Ich bx.Itk mich, es ihm M versichern
..Tav in nett von Ihnen," fa.?t? er mit stin.-r ItrfenvTOüib gsrcn Stimme und ladlr. „Taut Sl* wissen ;a, ich habe St immer schachmatt gemacht'"
vxute, als die In sei in St IM km, gldtb^runh dem Lunch, tarn er k>xrr mir Tert. D« Sanne schien ia noch, und er wir (ehr nnrm emnebülit Über io nre rmr angelegt frt en, begann es kühler yu werden nach zwuniii M.nuten fing es an w retner und bet Nette brachte den Alten m einem £ra<rTel ans Land Boitar nahmen natürlich Qf'r ?vt fm .[b'dxcb, ‘tapilän Selbn mi atl-r- letzt, und ter Kap.trn fagte:
.Nun, neunten Sv also Ihren Gröbstem mit, Pastor?" , ..
„Meinen Grabstein? Natürlich Natürlich, »n- pitan Stibö !"
„Aber Ste fühlen sich doch be>*r r
„Ach, Kapitän, wer weiß teuta was ,morgen geschehen ftetn! Sie sehen fa. bu 2uit tt schon idledr.tr geworden es regnet!"
.Kommen Sie mi mir nach atejanoria. Paüor! Tort ist die Lu't ausgez'.tchiet"
Ter alte Geistliche lachte.
Tramal richt Ta- nächte Mal, ft.iocar '
To äaroitön sah aus, als dächte er: dieses nötigte Mal wird wobt nie kommen, und als wollte cr es nicht yrgra Gr schüttelte dem Pastor stumm
Lohnerhöhungen rabr. so yuge bcr> 1 guoBHi Ma gei an . ;i lern ^^erfrä ta s 1 i :<v .ummmfl
Ärlta 1 b s '.'aiff-djuffes nni 2n6 gegen 136 Stirn
endlicher r^agge. „BorwärtS" ___2, da- letzt m'tne Losung rorrten muf;! G wird es mir in Notfall in die Ohren tuten, — aber das wird nicht nö n sein BsrwLrts beute abend, ohne oorbrrge < ibtm Whisky! Bor märt5 $n der brrcc en Pa^hiw im Sksfrrrmm und ihrem goldenen Inhalt' Bonvärts, ihn -xd. um Hindernisse - oder Gevew'ker! — im fümmenr-.
gut gewesen war i±» roci6<t:TCn'. ^en.^nc nicht gut war?), dak der Alte mit Avvrtit gege kt. hatte, und bebau pro», deutlich zu -üblen, wie btr Lutt krtron mir ibn ui wirten an i g In mixr nicht erst Jagen, datz die Freude ar^-ecgrotz war namentlich unter den Tarnen :.m '.'coctun.ttoq yo es eine all gerne'ne Wallfahrt I ry.mtzr ind Storni fen zimmer — natürlich nur aui .i t Xne-te. natbrim aber so. und der Alte wirde mehr Derbat)*h.' t als selbst für raren so etjdguten Mann w 1 zuträglich sem kann Ter Nes e leuchet; t»r öu fti^enbcit. und wer nib: wen ger 't a. ltt. wir Kapitän Selbn. Er stand da und >ah ben 0 ter Geistlichen unverwandt an. ds wäre er sein Pater, und sagte einmal ums andere:
.Denn ich nach Mo':a komme, bann suche ict Sv auf. Herr Paüor z irrtmmt. und bann bringe ich Ihnen cri t;.ar Heine Heiden ans Indien mit, bte können Si: taufen!"
„Tun Sie daS. nm Sv bas!" sagte der Alte, und 'lächelte, ohne im geringien böe y roerten „Tun Sie das, Kapüän Selbn sie >uib immer willkommen/- •
„Unb ich?" erklang es »owrt tm Chor bo; den Damen.
— .Und ihr? Meine kefrm Kinder' Natürlich, dle. alle seid ihr wi tkomm-n?" ,
Tarnt wendete er sich an mich „Und Sv. roetben Sie auch manchmal an Ihren armen xten
Bin ich koN? Dar ich damals totl? Sch ick mir fehl? Aber nein, es ist unmög ich, ich sd> nicht fehl: tck sah aUes ebenso deut.ich <us ick letzt diese leert WviSkvflasche vor mir sehe. Ja. ich fall recht.
Und dann? .
' Tod wib Teufel! Nicht einmal letzt^wo ich aU dies zu Papier gebracht ^bc, will t'er Lchrerton fid- le '.en. Der doch noch Db^-.v !)otte
07 'Tiber Ein unfreund.irt-r Tag. m Kop?schn7ent noch von dem viel m üarl'en Whisky, den ich ihm gestern zumu^.e, bamr er bergeie... nein, ich u i.'l gar nicht erst nieder, ckireibci wa^ Ich tcrgy'i'e eÄ ja doch nie und nimmer, öu baten 'Malta ängelaufcn und vor nncher verlaufen, unmittelbar vor ^r chruM der Tämmerung Es regnete, und b.e wenigen - tage, die das Schi'n i 1 Malta zu besorgen hotte,, wurden so rasch als möglich eriebigt. Niemand gmg an? Land .
Niemand außer dem Pastor und fernem Nettm. Kann man sich einen solchen alten Mann den en r
Gestern morgni schien cr sich etwas b’ 'er zu fühlen. Ter Neffe kam nach dem Lunch aut Ten. ganz strahlend, und erzählte, bau die Narbt
und sieht in ihr nur ein ^crubigmtgjpwDcr, das dicke Ende werde schon noch nachkommen.
Minister Hermes: Die Gestaltung des Brvt- Preises hängt ledidich davon ach wi' viele Milliar- den dos Nerck zum Ankauf von auÄäiidischem Getreide zur Verfügung (teilen kann.
Der Antrag der Unabhängigen wird sodann vdgelehnt und der Nest des Gesetzes in der Fassung des Ausschusses angenommen.
Ter Ausschuß beantragt, zu dem Gesetz eine Entschließung gesetzlich r Sorfotge zum sduttc des Ncallohnes angesichts der zu erwartenden Teuerung M tieften, um namentlich bec Nentenempfänger vor einer weiteren Verelendung zu schützen.
Im Lwife der Tebatte erklärt der;?Cbytnbnete
Adendsitzunq
Berlin, lb Juni
Um 8 IPbr 15 Minuten wird bte Sitzung wieder ausgenommen
Aut der Tage.ordnung stecht nunmehr die dritte Lesung dos d e ctzes über die Regel mg deS Verkehrs mit Getreide
Wältreud der Pause babeu sich du Parteien deL Zentrums, der Tai tarn Bolkopartei und der T.- mokraten aui einen Kvmproniisanlrag grei ngt, der an die Stelle des ab.'xlrfmten 8 1 treten soll und den glcidten Wortlaut hat rote die bioherige Fassung, also die Umlage am 2>, Millionen Tonnen seftsetzt und lediglich die erste Lieserungssrist <nn Oktober und Dezember verschieb!
Aba. Schiele Tlsch 1 erklärt nameno ferner Partei. schFveren Herzens für ti'ien ikom- viomisa'trag ra »' treten, da cnc Ablelmong in.1 Beib.b Ihnig der ZwmgSwi t dxift bebriien roflrbe Ter Vliitiag sei also dao kleinere Ueb.'l
Der Antrag rotrb mit iämt'.idwn bürgcrlubcit Stimm.m gegen die Linie angeiwmmen, ctHii:c der Rest des Ge'etzes mit mtroetentlidKii Zusätzen und Abänderungen.
Zur Gesamlabstimmung erklärt Abg. Herz (11315.), daß feine Partei das Gesetz ablebncn müsse, da eo ein Todesurteil für die Rentenempfänger und Eriverds ct?waclxm iei. Ta.- Um schwenken der Dcutsch talionalen sei ^utein rat Beweis dafür, daß das Umlaneuertabren nur eine ver'ch cie.te Einführung der fre.en Wirtschaft sei Tie 'Jlblcbnung aller von der Linken gtildli n Antrag' sei eine Üampfanfagr an de Arbeiter schast. Seine Partei sage der :)icgicrunn unb tem Snitcnt Id'ärfften Mampf an.
Abg. (irfart (Äom.1 fdlieftt sich dieser Er Lärung an. Tie bürgerlichen Parteien bättrn nut ihrer Ghiiaung den Beweis erbracht, daß ter |ii lammen In eiten, wenn es gegen die Arbeiterschaft gebe.
Dao Gesetz rotrb sodann unter lauten Pfuirufen der Linken angeiwnim.it, desgleichen eine baui gehörige Entschüteßung
Frc..ai radMuittag 1 Ufn Anträgen, Gtlctz über daS Verbot des Baues von SuftfabrAeugni, unabhängige Interpellation über den Fall Gareis
SttiluB gegen 9 Uhr
mungen brr Reich^erreidevronuna vorsätzlich Mi* mibergehantelt in Tic Ta: ieibft wurde vom An geklagten nicht brfintter. V.'ad) hem Wert her bintcrzoaen. 11 t^e irr ^mengen tuar Ixe Strafe an \ 7ICH) P,k \u berechnen Die Staatwnn»alljduff beantragte krtte Strafe hem 6>nc|t rnf(premfl6i J Unb nun geschah dao Eigenartr» haft her Ver- teibiger des Angeklag.'en Huf eine Otefä inzSkrate plädierte, roabnrnb . re S:aa: v.itroattlrtwi! Geldstrafe beantragt batte Der derleib.-rrr bemünarti einen Antrag damit, hifi dann, wenn auf Ge- ängnu' erkannt itnrh. eine nächst strafe äi Otelb nicht vorgeschrieben ift Das Oh-;uh: erkannte auf einen Tag iMSngm# unb 100.) Mk vMbftralt Die FreideitSitro e würbe nur deshalb erkannt, um nicht gejroungen in ein, die S'rute von 7lMWk. ju verbänden, bz den Angrtladen nnnichafllich allzu schwer getrosten hätte.
Angrine der Frankfurter Zeitung auf die Nesvli- tixm Cum>-Dusche geeinigt, wtiche die Erschwerung der Lebensddtung mciter Kreise der Lohn- und Gehaltsempfänger, sowie der {Rentenempfänger, anerkennt und die Maßnahmen fordert, um den Achwieriateiten dieser Entwicklung zu begegnen.
Abg. Dr. Her» USP. bedauert, ton der echte demv?rati'chc Gci'i. wie er in ter FrMiNurter Zeitung jitm Ausdruck jonrmt, richt aut Pie bero» kratifche Partei übergegangen sei u:ib gen tr Temcf aten wegen ibv.r Haltung gegen die Lohn- empfänger aut das frfWT*eritr an. Er soroeil ci**e sofortige Lohnau^besterimg der Beanueii iuw Ar beiter, damit iie die Meh koste.: te. Ernährung tragen könnten Wenn der Abg. Andre 3 oorhin gemein: habe, unsere Wirtschaft vertrag« krue
Gießener Strafkammer.
Giehen, 14. Juni
Unter Ausschluß der !>ffentlichteit wurde gegen den 7-lsährigen Heinr. Pb. aus E.*<. Per- handelt. Er hatte sich an schulpflichtigen Kindern unsittlich vergangen. >seme Verfehlungen waren so schwer, daß trotz seine- hohen AlterS unb seiner Unbestrastheit auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr unb 3 Monaten erkannt wurde Der 'Angeklagte, bei nicht unter Haftbefehl stand, bat um sofortige Strafvollstreckung. Offenbar schämte er sich, nach Hause zu- rückznkehren . «
Trotz seiner 20 Jahre bereits mit sechs Bor straten wegen Eigentumsdelikten belüftet stand c<r K. Pl. aus Gießen uun suchen dm TZde vor den Schranken des Gerichts In einer Strafte Gießens hatte ein Milchmädchen bei ihrer Kanne ein Paar Schute, 1 Schürze und ein Geldmävpchen ohne Inhalt liegen lassen. Ter Angeklagte nahm die £adxm hi i^erlxmib mit. Er nxirbc ettmidt. Ta er ein rückfälliger Trb ist und die Arbeit nicht *u lieben idjeint, wurde cr mit sechs Monaten Gefängnis bestraft. Bei (i:oem weiteren Tiebftatl rrobt ihm das Zuchthaus.
Ter S K aus U hatte in Rüstnngen einen Scheck gefälscht unb sich 500 Mk. erschwindelt. T-trttcr bat» cr sich in Gießen unter falschem Namen Bctrage von 60 bis 100 Mk in pter w.-iterra Fällen erfdxvinbe.'t und f 1 zwei« betr F-älle Quittungen unter falschem Namen ausgestellt. Er wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. wobei eine Strafe auS einem kürzlich wegen eines ähnlichen FdleS ergangenen Urteils einbegriffen ist ä w ~ ,
Bei dem Sacker L. Th. aus Gr. hatte man nicht unbeträchtliche Mengen Sehen, Roggen unb Mehl griunden. die Th. der Befchlaanahme ent- :ogen hatte. Ein Strafbefehl von 12OO Mk war gegen ibn ergangen. Tb leate Einspruch ein TaS Scliö'fenaericm erkannte au^ 1800 Mk. Hiergegen nnirt\ iteruhmg durch die Staatsanwaltschaft verfolgt. da nach dcrn Gesetz auf den dreifachen Betrag
würbe sich sofort Patronfadjen. Tr B-.vantwor- amg dafür übmtebmrn wir nicht Tie D tckun.ien einer solchen titaftropbden Politik la kn iid noch «rrnich: über eben, befonner» bei den Millionen Arbeitsloser, Lurzarbeiler und notleu^nrai Rentner. Ein ruhiga llebcrgang muffe affdjaifen rva- den. Wenn wir heute bu freie Sirtid>att beschließen würden, würde zunächst t m Halm mehr wachsen. f£bo rechts
Abg. Tt. Heim: Wenn Sie das Umlage verfahren einen Uebrrgmtg nennen, wann wird dieser Urbergang fein (ritte finden?
Minister Hermes betont, dast bte Reserve zum lieber gang zur freien Wirtscha't nicht auS reiche
Abg. S1 m 0 n S - ftranfen lU. S. P.) polemisiert grgen den Abg.ordneten Andre.
Tie Paragraphen 2 und 3 werden angt nommeu
Abg. Hemeter deirtfdxnat.) b'nnirugt. den ß 4 in anderer Fassung anznnehmai, nämlich, dast die Erzeuger nach den Borichlägra ter Land- wirtschaft.ktmmar unb der freien Landwirtscl>afts Vereinigungen Hertvrtrr für ihre Interessen er nennen bürten.
Ter § 4 wird unter Annahme diese- Antrages angenommen.
Ebenso weitere Paragraphen.
Weiter angenommen ro tten eine Reihe von Äompromifeanträgen der Mehrheit sowie ein An trag Blum (Zentr.), wonach die oterste Landes- tebörte das Umlagefoll ter Reichsgetreibestelte bis «tm 15. Juli mitouteUen hat.
Abg. Lind (TeuN'chn t. $> an tragt, len Para graph 21 zu ftrridxm, ter daS Rech! gibt, nicht redtijeitig abgelietertes Getreide -u enteignen. Ter Paragraph sei eine gwnc Härt.', denn cs f jnntai untn-rfdniltete Berhältnisse eintreten, rote z. B. daft eine Treschmaschine nicht zur V:rftlgung stände, die die rechtzeitige Ablieferung unmöglich machten. _
Ter Antrag wird abgelehnt. Im § 31 tmrb der Satz gestrichen: „Tte Be.chwerde bc'.urft keinen Aufsckrub."
Zu ß 44 wird der Antrag der Tcurfd>- nationalen, die für Hafer bestehe.ite Besd-änttrng aufzahebra, von dem Mg. Bachmann befür»
Minister Hermes betz ».chtet d esra Antrag als hock st tebeitfltd). Auftrrx. .n erklärt er sich gegen eine Amnest.ermig der Land.irfte, die gegen die Haferveiardnung verstoßen taten.
Nach längerer Tebatte, an der sich de Mgg.
S ch in ib t (So-.'), Br 01aus fTcm ui b*>H 0 f e n seid llSP.> beteiligen, wr d ter ß 44 in der Fassung des AussckKistes angenommen. Te.'glricten die solgraten Paragraphen.
?[ui Anregung des Adg Marin (Tt,chntl.i erklärt sich Mn iäer Hermes bneit, selbst im Lauft de» nächsten Munal> nach Ctttrcufm zu komm.n, um an Crt anb Stelle Maßnahmen zu treffen, damit nickt Lstpreusen di ter Durchsüdrung des Gesetzes geschädigt werde.
Zu ß 50 begrihtet Simons- Franken ill einen Antrag seiner Partei, dast für die 5-eft setzung des llmlagepreises auch die Zusrt-nmung
Reichstage- etugetatt roeita. Außerdem stellt der Abgeordnete die Jrage, wann der erchdhte Brotpreis wollt m straft treten werte
Minister Herme- erwidert, daß dies erst im neuen Dirtschaft»iahr ter Fall frin werte und daß die Erhöhung 50 Proz. nicht üterfteigrn weite
Abg. Cuno (D. Dvt.) legt dar. daß der bisherige Preis die Selbstkosten ter Landwirtfckiaft nicht getackt hck>? unb schildert, wie Ostpreußen unter ter Zwangswirtsck^aft glitten habe
Mg. Simons Franken sll.S.P hält du Antwort des Ministers nicht für tefridngenb und
flue Dein -lmttzvcrkündistungHblalt.
•• Tai Amt-verkündigung-blatt Nr 86 vom Ifi. Iwu enteilt: Äbitccring bei beififdjen Au<< üb nm »bemmmun < i ju: Y*r.'ttk ming zur Bexbung ter dringendste 1 W'lncungs- not — tf.e.ngariai imb Ml i tpa 1 «i<iritatbnjna. — »hxrfa» an der Land.initscho.lliU'rti Schule w Lich — Twftnadi.i «rti
Tie Landn» Schul e Lick» hält fi ihrem Schul geb uidr vorn 27. Iunt MA <\ i'dN. 2. Ju!» einen Zknrsus über Tünflung unb »Motenb arteituna für Landwirte. Rcckn r van Genoiftnstaftra unb ib.nhUtgf La dn».t^<l»stijchü.el ab Ter Unter- riete beginnt am 27. 3uni. turmvtiflJ 9 Ubb und wird 11 ad» Rücksprache mit ten J i!u dmernHß gelebtl. daß 4>te Morge n unb Mi trniS^g tanützl nvrbrn lärmen. Änmdbun.je« walle man spätestens bis zum 23. Juni an ten Schuf: itrr. Sxm Landn» Leckrer Tr. Mav in Lich it bim
Tier, stnachr ichl en des st r. I ■ <1 m tr• 3ii staichcn «r. ftr.rDb-rg i l du Maul- unk stlauen seuch. amt id) fielt e dlt nvrtm Dr und Gemarkung ftridxn roerb. n yim Sp ngetefi erklärt Tre Gema»kn gen Vare-
giflTfhrata und b n.'iabt iftb're.i zum . eolxx» tungs-ieklkt 'Tic i7md unb >7. tuen ruche A Moischt ritz» Marburg ist ei loschen. Tte an geordneten Schilimaf» fixln sind aufarlxiben — Ti. Maut unb Mlamu cud" in Wollmar <Jto Marburg ist erloschen. Ztr an geordnet«' Schutz- mafirrgdn au'gitabn.
Ta5 Ministe tuiit de? ,hnra tat ter Vavert scheu Lantasgruvpe des £>üb.*baute.* ’ür Pie CSifate Lothrmger 3. R. in München bt ck rlaubniS rr- trilt, 5000 Lose einer am 12. Ochab.r b. 3s. zv re ran stal teilten Geldlotterie innert^ ch des Palksstoate-' Hessra w vertreiben. — la» Mr nisternim bat ter i'tem 11 te Gro ß-11 m sta di d. Erlaub ns c.i i t, anläßlich te5 am 15 and 16. September 1921 badbft fla 11 tauten PiTrte-. hatten*, 3afel- und Zuck»ttnebmark:eS eine ber- 1 a f u ti g ixm lebenbem Buch and (Velwamchtz »geuständen pi wranfldkn, um btr Mittel für bv tarnremng^irede zu erteilten — Ta» «litte mim tat dem Vor dach te» Wetterauer Bienen- züccktervererns die Erlaubnis erteilt. grlcgerrtHrt) der dirsiäckrteeu genuutamen ?3« internet fa mm fxmg und Ausstellung ta , rtedbeffixfirn Bieren»üchtei> i»ereino" (Sitz üi Staffel) eine ft t r I j | U « g v.m Honig unb tat Sziut ti-nrnten (tegenstä» den usw yi veroTrsialtra.
Hernrud Sck»n eider II wurde yim ftanv Mandanten unb Ja Lab Hofmann FV mm S'.eNe Vertreter te» .itzammm d n en ter TfTW* njerrortw NcrSrvd ernamit und verpflichtet
obgegangen ii.id Die Ausfuhr von Hülscnftuchtra ist auch in dem Fo-le nicht bedenklich, tr» etwa eine Kommune sich darin übermäßig rin gedeckt hat. 3di erkenne gerne an, daß ein große: Teil der deut- schm Landwirtsck»rft bis heute i’fyrr Pflicht getan bat, 'onst wäre tie Zwangswirtschaft schon langt wufanrm mgebrodxn. B^ifcül.)
Abg. Dr. Heim Bayr. VokkSp.) tritt trod» Wals für die freie Wirts straft ein
Abg Tt. Her» <11 SP.) hält feine AuSfüta tttngea von geste.n aufrecht.
Abz. Andre Zenlr.): Durch bw Zulassung tes freien Handels mit Brotgetreide würde der Qtetrc.tc preis in romigen Tagen an den Welt- maik.pr.is heoansihncllen und unser Brotpreis
Deutscher Itclcbstag.
115. Sitzung.
Berlin, 16. Zion 1921.
Haus und Tribünen sind heute nur schwach tefttzt
G.-mSß Antrag des ltaschäftsvrtmuTtgs'Äus chusfts wir. ohne Tebatte die Genehmigung zur Erl dl um des Strvt versa Vvens gegen die Abteord iieirn Ernst (U.Sft., und Nemmele (•.: abgelvteit, ebenso geg n den Äbgeortmrten Reich 'ft1) unb Mittwoch (U SP ).
Der Antrag Hoffmann auf Haftent- laffurg des Abgeordneten THamas v*t.) wird auf tarn Wege d s Hammelfprutuies mit 187 gegen 108 Stimmen abtekbnt Dafür stimmt die Linke gefchloff'n. Tas Ergebnis ter Abstimmung wirb am ter Linken mit lauten Pfuiruf.n ausgenommen
Die B-ratung des Grietentwuries über die Neaclun-g deS fBerfcbri mit Getreide wirb fortgesetzt imb #roar mit ter Abstimmung Über den § 1, ter die Umlage festfetzt.
Zunächst w rten die unalchängigen unb soziali frischen Anträge aaii Beite Haltung der Zwangs mirtschaft abgelehnt
Der Antrag Du sche aui sofortige Einführung oer freien n"'stxtst wird in namcntlidjer Abstimmung mit l'<3 gegen 150'Stimmen abielehst. bei drei Stimmenthaltungen. Die sozialdemokratischen imb intaKjängigen Aauräge auf Erhöhung der Umlage am 4,5 MiN. Tonnen werd-.n abgelctnt
Der Antrag Böhme-B itrlage, die Umlage aut 2,5 Mill Tonnen h rateust'tzen wird in namentlicher Abstimmung mit 214 gegen 12(1 Stimmen angenommen.
Ter Antrag Hergt (Dt'ck.rntl. als ersten IHictrruii(t4tcrmin den 21 November statt ten 21. Ok.oter et huseven. nncb abgclctett. B.r ter uamratli.lxn Lltetimnrung f.tminen ne.cn ter Lin ken ousti die Tcutsck/nationalen gegen bv neue stermulierung be4 fi 1.
DaS Ergebeiis bleibt Omchclhaft unb co nntb wieder -um Hammrl.^rung gcgrifien. § 1 nt.ö ichlies/ ch mit 189 gegen 145 Stimmen abg lehnt.
Präsident LSbe bemerkt, tast damit dem Ge setz fa die Seele genommen sei. Ter Herr Minister wolle aber allem Ansckzein nach nicht Ikab'tlrtigeii, den Gesetzentwurf -urückzn riehen. Das Haus tab? also die Beratung fortyufeben.
Abg. Tt. Hetm <Bayer, ftp.» betont, datz tne Bnxrngranrtfdxift auch ti ihren letzten yieften amerträglidt fei. Wenn cri Zwang emgesührt werte, müsse er au| bie Allgemei ch i iUisged.chnt werden lZuruf: Orgesch!), aber b'x Vanbrotrtfetaft allein unter Zwang yi fidlen, fei er ie Ungerv-.l' »igle.t Tas Um'.agrtr.Tfdb e t habe alle Nackr.r.'e der ZwangSnnrt.'cta st, und darin, tast der Land- •rofrttdirft freies Getni e übrig bleite, liege sein arSstter Schier BiSler habe Banern tapfpt'lt so viel wie das übrige R>itt abgd c ert, weil tie Ge itojfenf<tafien mit dem Ertasen betraut gewesen wärst Redner betont, dast in 14 Tagen bereits das tfftt Getoeite geerntet werde und hält es für auSgesckiloffen, dast b.s tahm alle Vorbereitungen für daS Umlageverfahren getroffen werden tannen. NeichSernShrungsMtonister Hermes^
Der üofartige Sdj itt in die freie Wirtschaft ist intrteg irf) Gewiß ist die ZwangSwirt'ckwft p obut- tionShratinend, aber wir müssen die Belaüorng ter ^msrnmwten rn Betracht ziehen und beide Mo-^ mente miteinander v.rbinten. Ich bin in ter Land- roirtfdxift in ter Preisbildung immer so wett rote mag ich entgegei-gekommen. Das Gani^c ist für wich rine Tmtixafrage. $d> hoffe, daß nut ter Umlage die Zustände ftch weiter Hesse n werten^ Freies CJetrrite bat auch fetzt schon be,tanken hn Sri?c d hontel. Die BerftU) ung für ten Bauer roar i.r.m r da. Zm P i xÄP wird also nichts geändert roetten. TaS Gntfdritente it wie können wir der eerorg^ imgfbrredritten ©iD^'erioig »fiter daS nötge Brot *u erträg^idjen Preisen beschaffen. Daraus aat roch keiner ter Herren eine genügenta Antwort gegeben Dir wollen et e bestimm ft Menge auS ter Landwirtsck-aft lftrauS.'olen und das kann oie
Landwlrtsctast bet gutem Willen leisten Geleit' über tarn Abg. von Braun elitäre ich. daß meiner Ansicht rach iriic genügente Zufuhr aus tam Aus-^ tonte noch richt sichcrgeslellt worben ist De Kosten aut 85 Millionen Maik Die von dem Abg. Tr. der ReichZgetreitestalle leticfen sich im letzten Jahre \?cri, neile.n fritt ierte Ausfuhrleroilligring von yüj'enfrü.tnen und Getreide und Saatgut bezog sich im wesent.ichen auf gan* geringe Merora, bte| ---— -7-• , , r:* k,^.
^imr Teil rach Skandinavien unb »um Teil nach Boehm (Tem.i ferne Partit habe srch trob c*.t ten ehrma's teutfdv i Ge.ieftn Ttrrtig und Mcm l ---•1™Kn,rtrr mn hv Le>oll!'
hochschul Nachrichten.
Son her 7%ranffürtrr lluibcrfitöt.
mc. Frankfurt a. M, 14 Juni yt der letzten Zeit mehren sich die Dieostühlr und Einbrüche in der UniversitLI In der Hauptsache haben eS die Spitzbubeu auf die Sleinkassen der StudenlenauSschüssg und Seminare abgesehen. Das Rekwrat hat jetzt 500 Mk. Belohnung für die Ermittlung des oder der Täter festgesetzt. — Im Februar dieses Jahres hat sich eine D i r t s ch a f t S - aenossenschaft an der Universität gebildet, der bereits 1000 Mitglieder anaehören: sie hat die Bewirtschaftung deS ErsrischungS- raumes übernommen und im Unteraefdpp BertausSräume für Lebensrnittel, Gegen, stände des täglichen Bedarfs usw. eingerichtrt. Eine Flickwerkstatte wird dieser Tage eröffnet, in der die Studentenschaft ihre tfeÜMinp und Leibwäsche in Reparatur geben kann.
Rranffurtcr Mediziorrhtim.
fpd. Frankfurt a. M., 15. Quni Für die Studierentan ter Med'-in und der riobnizolhnibe ’njurte hier ein Mediziner-ei m unter dein Romen ./temeinnümg Speiseanstal 1 für Medi, riner" eröffnet. Tw Witte! zur 5inridnung bei Unternehmens [teilten der Staat, die Stabt und privat.- Srrife m rridxm Maße iur ^rfummg
SP?M^


