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Unterhaltung > Erhebung»Belehrung

cbrern imb Gönnern in feine Hände, wobei tj

netcs Moment erscheinen tonnten.

braudKn wolle."

fein Gewesen in Gottes Dort gegangen sei. ..Hier stehe ich," ries er aus,ich kann nicht anders!

Erzeugnisse des tüchtigsten Kirn st Handwerks aal Grund hoch'Ntwickelter llcberliefenmg zu schönen n>uRte. Vieles geriet auch als Ge schenk von Bet-

jette vorhanden waren.

Die bat nun all diese Tinge ©oeffr- sufammen-

recht zu erhalten.

Ob es ihnen damit gelingen würde, war frei­lich eine andere Frage."

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war. Xöic DCC 4UII1KI wm xahii ui uic < u i- oieie uunujuicuL«; iy. imuu.8 ... Bewegung & -/ v,_v w f7r>IL>r^

pcie stieg, lies alles aus die Straße, den Mönch-den 7aiscrlichcn G.mächern sand man etnen Zettel 1Kunsch Meyer unterstützt, nach neuen Etwer

brennen, wenn er nur das widerriefe, was von dem Konzilium zu Kvstnitz verdammt wordm sei, und was er diesem Urteil zum Trotz wieder aus­genommen habe. Mehr aus die Jnfallibuität /der Konzilien, clls auf die des Papstes bezog er sich."

Indem Lutber abreiste, ohne sich zu der muv besten Beschrönmng seiner Meinungen verstanden iu haben, kam nun der ältere Beich'iiß der S^nde. der für,seine Berufung Anlaß gegeben, auch Tür

Und sogleich des folgende Tages gegen Abend ward er in die Versammlung des Reiches ge­führt. Der junge Kaiser und unter den sechs Kurfürsten der eigene Landes'^rr, so viele andere weltliche und geistliche Fürsten, vor denen bie Untertanen ihre Knie b?ugtcn, zahlreiche durch Taten in Krieg und Frieden b.-rühntte Ober­häupter, roüroige Abgeordnete der Städte, Fteufe e und Feinde enoarteten den Mönch. Der Anblick einer so erhobenen prächtigen Versammlung schien ihn doch einen Augenblick zu blenden. Er sprach mit ziemlich schwacher, unvernehmlicher Stimme: viele glaubten, er sei erschrocken. Auf die Frage, ob er seine Bücher, bren Titel ver­lesen wurden, sämtlich, wie sie seien, verteidigen oder sich zu einem Widerruf verslel)en wolle, bat er sich Bedenkzeit aus: auch er nahm, wie wir

St ft die deutsche Sprache rauh? Denk eS: keine andere ist. Die vom liebsten Tun der Welt, Von der Lieb', so lieblich spricht.

Seinen deutschen Landsleuten dagegen hatte Lutber vollkommen Genüge getan. Die versuchten KrieciSbauvtleute hatten ihre Freude an seiner Unerschrockenheit: der alte Georg von Frund.'berg klopfte ihm im Hineingehen ermutigend auf die Schulter: der tapfere Erich von Braunschweig schickte ihm in dem Gedränge der Versammlung einen Trunk Einbecker Bieres in silb rner Kanne. Beim Herausgehen will man ein; Stimme gehört haben, welche die Mutter eines solchen Mannes

von ötr Hruchtschale Friedrich von togaus.

Als em wertvolle- Bändchen derSch'estscbe^

gebracht? Wozu brauchte er sie und in welchem S' ne stellte er ft** auf. Tiefe Fragen behandelt Vol'gang v. O e 11 i n ge n in der im Insel-Verlag zu Leipzig eritfrienenen Festgabe für Julius Dahle . Funde und Forschungen" in einem inlpltsreichen Aufsatz. Während die naturwissenschaftlichen .Sammlungen ihm hauptsächlich für seine wissen­schaftlichen Versuche auf diesem Gebiete wichtig nxirm. wollte er 'ich durch fein' Kuns.-ammlungen möolickst eine an'ckaulicke Borstelli'ng der ge'anUen antifen und christlichen Kunstgeschichte verschaffen.

: er. wn Karl August und dem

düngen Ausschau und wandte nicht festen veiPllt* nismaßig bedeutende Mittel an. , Bald war ei ein Fund, eine Ausgrabung, die ihn bervcherte. bald ein Angebot, oas er erhielt," so schildert uns der Verfasser die Art von Goethe« Sammeln,an Kunstversteigerungen beteifigrt er sich durch Agenten, denen er ans den Kataloge» Aufträge erteilte, auch ließ er sich von Snri.ni arm

Kostnitzer, festgesetzt worden sei. Seine ganze Macht, Leib und Leben, ja die Seele selbst wolle er dafür verwenden. Rach den Aeußerungen der Hartnäckigkeit, die man gestern von Luther ge­hört, fühle er Reue, daß er ihn bisher geschont habe, und werde gegen ihn venahren wie gegen einen offenbaren Ketzer. Er fordert die Fürsten auf. in demselben Sinne zu handeln, wie ihre Pflicht fei und sie ihm versprochen."

zu sehen. Er saß auf dem offener Rollwagen, den ihm der Rat zu Wittenberg zur Reise ge­geben, in feiner Augustinerkutte: vor ihm her ritt Der Herold, den Waovenrock mit dem Reicks ab ter über dem Arm. So zogen sie durch die verwunderte, mannig'altig beweg e, gafsmde, teil­nehmende Menge. Indem Luther sie übersah, ver­wandelte sich in ihm der kühne Mut in feite Zu­versicht: er sagte:Gott wird mit mir sein"; so stieg er ab."

und anderen Kunsthändlern Ansichtssendungen kommen: gelegentlich erwarb er ganze Summ- tun gen, w-.e die f (fröne Gruppe von Maiolika fchüsfeln aus dem Besitzt' Detschiiis, die er all

lieber nicht kommen : leicht tönne ihn das Schick'al Hüffens treffen.Huß", antwortete nutbcr, , ist verbräunt troröen ab;r nicht die Wahrheit mit ihm: ich will hinein und wenn soviel Xeurel auf mick zickten als Ziegel auf den läiber sind." So langte er in Worms an 16. Avril 1521. -nn-s Dienstags gegen Mittag, als man ebm bri Ti che . .._M_______

rt>ar. Wie der Türmer vom Dom in die T o r-1 diese teilnehmende ©e Innung m

selig Vries Auch der vorsickstige und bedachtsame Friedrich war mit seinem Profes-ot zufrieden. ..Ö", sagte er zu Svalatin abend« in seiner Schlaf- kammer. ,w wie gut hat Doktor Martimis vor Kaiser und Reick gesprochen." Es hatte ihn be- 'onders gefreut daß Luther feine deutsche Er­klärung so geschickt lateinisch zu roi'berbolen ver­standen. Seitdem Hinten ihn die Fünfen wett­eifernd in feiner Wohnung auf.Habt ihr recht, Herr Doktor", sagte Landgraf Pbilivv von Hessen nack einigen Scherzworten, über die ihn d e er lächelnd zurechtgcwieien, ,w fcdi euch Gott." Man hatte Lrtther wohl früher geagt: ehe ibn die Gegner verbrennen solltm müß en sie alle uit verbrennen Die entschiedene Erklärung des Kaisers, so außerhalb aller Form des R'.ck's, brachte

Unterdessen gab eS einigeV-rmit lungsret'ucke. besonders bei Sickingen auf der Gbernburg, der weben auf« neue in den Dienst des Kaisers trat und als einer Der vornehmsten Beschützer Luthers galt. Sickingen lies; denn auch Luther ernladen, im Vor- übergeben bei ihm einzusprechen.

Tenn sckon kam Luther den Weg txm Witten- berg nack Wonne dahergezogen. Er predigte ein mal unterwegs: des Abends scklug er in der Herberge wohl die Laute an: alle Politik lag außer seinem Gesichtskrri e, über jebe per sönf icke Rück­sicht, sogar auf sich selbst, war er erhaben. Auf Dem Wege vor ihm her war ein neu 25 kai erliche« Mandat angeschlagen mord.m durch welches feine Bücher verdammt rourb.n so daß der Herold ihn schon zu Weimar statte, ob er fortrieben wolle. Er antwortete: et wolle sich des kaiserlichen Ge­leites halten. Dann kam jene Einladung Sickin- genS. Er erwiderte: habe der kaiserliche Beicht­vater mit ihm zu reden so könne er dir wohl in WormS tun Nock au' der letzten Swtir n ließ ihm ein Rat seines Kur ürsten arm: er möge doch

Luther auf -em Reichstag zu Worms.

In der alten Lutherstadt am Rhein, sowie in Eisenach und auf her Wartburg, aber auch in allen deutschen Landen und Städten, weht heute der Geist der Erinnerung an große deutsche Vergangenheit. Luther erschien am 16 April 1521 in Worms, wo der Reichstag Karls V. bereits am 28. Januar, dem Tage Karls des Großen, begonnen hatte. Wenn wir uns in den Geist der damaligen Tage, in den bewegten Kampf der deutschen Ge­müter um die brennende religiöse Frage, <ibcr auch in die Betrachtung der verwor­renen Reichshandel und ihre Zusammen­hänge mit ausländisck>en Angelegenheiten, recht versenken wollen, so müssen wir zu Leopold von Rankes klassischer Darstel­lung greifen. Vor 400 Jahren lag Deutsch­land in großen Wirrungen.

Die dcutschcn Stände waren jedoch nicht so leicht zur Rachgi.bigk.it zu bringen wie die römv fdjen Juristen. Sie machten den Kai er ausmcrk am,

Ehe die Stände auf die Eröffnung des Kaisers einainaen, trugen sie noch aus einen Ver­such an, Luther von einigen seiner schroffsten Meinungen zurückzubringen: es werde eine Em­pörung ;u besorgen sein wenn man mit so rück-, . -w

iidtaloier fflafdibcü gegen ihn »trabte. -Bet Sätet berm gdt. da- mtnbe^rauteatt allmaMuh me- gestattete zu dem 6nbe eine Feist van einigen betju beftü.gen.^öoethe stiebte bet bet StuAaabl 7napn " wohl nach gut-r Qualität, aber wichtiger als aste

9 re» c c. - 4» -u» at- technische Vollkommenheit war ihm der Geist

Gb lies sichor^^. ""6P bet aus bem Shmitoert leuchtete. Im Segen--,

Sgafn^/'Ä^et^.a^^ SS

CTJ?n-£C' e5 Molchen über Gottes Wort allen Zeiten zusammenzubnngen

nicht richten lasten. oon ägpptifchm 2ll>güs:en, antiken Gemmen bis

Karl V. ward durch feine Verhältnisse nicht zur Opposition wider den Papst, fonbem zu ciicr Ver­bindung mit ihm aufgcforb:rt. So schrick ihm denn auch der Papst nach WormS:Jetzt könne er zeigen, daß ihm die Einheit der Kirche am Herzen liege wie den alten Kaisern Vergeb:ich würde er mit dem Sckwerie gegürtet sein, wenn er es nicht, wie gegen die Ungläubigen, so gegen die Ketzer, die noch viel schlimmer als die Ungläubigen, ge»

mit den Worten:Weh dem Lande, dessen König ein Kind ist!" Ein Anschlag an dem Rathause kündigte b?n Herren Romanisten und vor allem dem Erzbischof von Mainz die Fcindicka't angeblich von 400 cerbunDcnen Rittern an_ weil man Ehre und göttliches Recht unterdrücke. Sie feien dagegen verschworen, den gerechten Luther nicht zu ver­lassen.Schlecht schreib schließt die er An­schlag:doch einen großen Sckadm mein ich, mit 8000 Mann Kriegsvolk: Bunoschuh, Bimdschuh, Bundschuh!"

Gott, Fleiß und die Gelegenhett Beherrschen Menschen, Welt und Zev Gott ist in Nöten anzufleh'n, Gelegenheit nicht zu verieh'n: Der Fleiß muß fort und fort besten Tie Welt ist wie ein freaxn. Hat Waren, ganze Haufen.

Um Arbeit steh'n sie feil Und sind durch Fleiß zu kaufen

Hoffen wir. daß auch dir Svrücke Logans uns noch m Enüllung seho werden:

Der durch Waffen übenvund«, Hat noch lange nicht Stiegt; Friedemachen hat erfunden. Daß der Sieger unterliegt. Kühne Faust und blanker Degen Dringen Würd' und 9Mm '

Ruhm und Würde muß sich legen» Stützt die Feder nicht den Degen- Glück ist nimmer zu erzwingen. Wem fein Tun nicht will gelingen. Muß so lang geduldig gehen. Bis sein Stern wird besser stepen.

au den Künstlern seiner Zeit. Allerdings wäre, die Gruppen sehr ungleich vertreten. Vom Mittel­alter war sehr wenig da, sehr viel au- der Zen der reifen Renaissance und des Barocks und b* Italiener überwiegen in allen Abteilungen U fehlt aber fein ganz berühmter Künstlername tn

YV uw a*'°-- I feinen Sammlungen.

ferne Verdammung m Kraft.

C-in- 8° tt°ng n-atb a-Ichwiczm. Schon ^de mm *e»

manch- abge«il*t; alle übrigen Geschäfte waren nicht ta. er etwa an. einer Rebe von Zchmm beenrnch. Indem nun ber Kaiser am 25. Mar abge,ch!o^neS Museum l»nr_ Drr mufc ir# auf bem RathauL erschien, um die Formalität °^mehr »-Erllnn ba» bre «arche aller Sah- r Annahme ^BesZüs'e übet Rechment, taume m.t (Rattan jt^en Zer-b^d A

richt und Matrikel persönlich zu vollzrehen, bat er die Stände zugleich, noch drei Tage zu blecken, um noch einigeungeschiedene" Sachen zu Ende leünt lNdenG^ 'rill ckaftSzrnnErlno

tu bringen Wie es Sitte war, gaben iTym, als er Utellt warm und daß Ducker, SuDTrrrorfr. SS£ Stt *S£ BSäSS feäjtÄgÄÄÄius dem Papst an die Kurfürsten emgelausen: dw Run

zien überreichten dieselben. Unter den Eindrücken 'hmae^Ta-

nÄrb baü*6 ^InCTtiÄn"' Jste ES Äi' Ä. M

ff nbLfin lassen auf ben Grund des Goethe bei seiner bochmltrigerten Emr^lmgl-.ckkeU S ünde Es war aber das ttck von zickringlichm rtunftcmtorrEunien, dir chu n^ich ßute getort unb abgelenkt hätten, habe stelhallo-

SS LrlnLdn^Ä ^nvünschtt unt

hauenes Glwd mit allen seinen Anhängern, Gön- Notwendige an Utf> berantommen.

nem unb Freunden in Acht und Aberacht erklärt.! Jedenfalls hat Goethe m einer Zett ofntf Seine und seiner Anhänger Schritten werden ver-1 Museen und ohne phowttchuisck^ Rackmldungei boten und zum Feuer verurteilt. Damit in Zu- mit brispielloser Energie und Zrlbewußthrit sowie funft keine ähnlichen erschrinen. wird eine Zensur I unter großen Opfern eS verstanden, sich mit eine« für alle neuen Drucke angeordnet. einzigartigen Anschaumrgsma^erial zu umarbm,

Dergestalt setzte sich die weltliche wie die sein Auge und Urteil tm Anblick von Amlfe gastlich: Gewalt der religiösen Bewemmg, die in werfen bestandi^zu ^üben und aus die^k ber Ration erwacht war, entgegen. Es war ber | [um Opposition nicht gelungen, den Kmser, wie sie gehofft hatte, in ihre Richtung gegen das Papst­tum hineinzuziehen; dicser hatte vielmehr seinen Bund nut bem Papst geschlossen: s« batten sich vereinigt, bie bisherige Verfassung der Kirche auf»

I Heimatbücher:i" i'herauSgegcb'n von Emil Glauler.

* * I VcriagSanstalt Görlitzer Na fr richten unb Anzinger)

I ist eine Auslese aus Friedrich von LogauS 3:iw Eine Festschrift Mr 400. Diererfehr der svrüchen unb Epigrammen erschienen.. Friert großen Tage von WormS nruroe txm Pwfessor von Logau hat in bitterster 3*it deutscher Not, ) Dr. Paul Kal kof f-Breslau, bem besten nämlich während drS Dreißra ährigen Kn^geS f« Kenner der Geschickte jener Taoe. nn Auftrag Volk durck charaktervolle Mahnunacn unb kero- wn Freiherr C. v. Hehl »u HerrnSleim und deutsche poetische M-iShrit au ge t biet er rrt. seiner Gemahlin Mathilde, geborene Prinzessin ein Meister un e -er artx, deren boprdtr M" zn Psentm g DDingen yftfraeben. Sie ist nicht er wundervoll kennzeich.nete:

Z tÄf Ä?Än<Ä Ä Sann bie bentMc Svrache ffina*. bem Zcitaller <r gepaßteir Fraktur unb mit au<s feftnarren, poltern, bonnem, frad) - aezeichnctem Buck ckimuck tw i be lernährten Hand Kann ste doch auch sptelen, lcher»en, heben. P vf Otto Hupps versehen. In unfe en Tageri kosen, tändeln, lachen: des Niedergangs der Buckttlltur ist e3 ein Genuß, bfefc nack Inhalt. Druck, Ausstattung und Papier DDCt- gebrgenc und w Ersck inu-g (Verlag von J^hs Waitz in Tctntftabt) in die Hand zu nehmen.

Es lebte zwar", so sagt Ranke,eine ge­waltsame. geistreicke, erfinderische, ernste, tres- |lu# UUI,, uul4, .«» «..

sinnige Ofcneration: il? hatte ein Ge ühl davon, daß I bie Förmlichketten des Reiches für sich in in ihr eine große SBeltocränbening ^'gtnne Aber Anspruch."

Nock, tchwankte alles. Ei! war keine Form mr die _ fo( bcn Tage erschien er aufs neue in fRegifrung g'tunbcn fern ^Ezlv^w. brne jßcrsammluna. Es wurde spät, ehe er vor-

SnegscmAchtung zustande S-bracht worden es roarb; s^n -ünd te man Fackeln an; du

/em höchstes GeE , der ^ndfeied^ ^i. ch Veriammlung war vielleicht noch zahlreicher a s beobachtet. Alle Stande im Neicte n>aren_miber I Gedränge des Volves so stark, daß

einander. Fürsten und Ad l, fjiitter unb i-,ote, I . v- ^ijrrfCn Jlim Situn kamen, die

WclkUcke und ic. ?c^I)^rejnf^1 aim^Qf^r^merksamkeit aui den enlscheid.nden Augenblick noch und du Dauern. Und derKaller^, iwOktober m oespannter. Jetzt aber war in Luther feine Spur Aüen gekrönt, war ein wn^er Mensch. r»n Beiangcnhrit. Aus die ihm wi-derholte frühere mn. noch in l"n» Entwicklung «gritt«u ^rage amroortctc er mit männlich-fester, starker Gr fwtte jcßt fo roeü 016^^0^, er gut^u gt.mmc mjt bem Ausdruck freudiger Rulu. Er Pferde fasi und f"ne Lanze so gut brach w n ^jne Werke ein in Bücher der chrnttichen andrrrr Aber rr war -w-h wn wm>°nr<ml»r Schriilcn nricer bie MM-anch- des Stahles Gesundheit, melancholisch und v atz, ernill,a t, wie m.nnt linK :n Streitsckri ten Die ersten wider­wohl mit Äm Ausdruck des ^hl^ le^ ^(n müssen, sagte er, würde unerhört fein,

er wenig Proben Dort Geist, bie Geickaite uberlieb k ^lbst die päpstliche Bulle viel Gutes bann an- er anDrrcn. erkenne; bie zweiten das würde ben Romanisten

Ranke gibt und etn grandioses Bild «r Ver- em Anlaß rocroen, Deutschland vollends zu Unter­handlungen des Kaisers mit dm deutschen «yürUen, brücfen; dritten dadurch würde seinen bie das alteReichsregiment" ^neuerten. Es Gegnern nur neuer Mut gemacht, sich ter Wahr- rourbrn bedeutungsvolle Lehens,ack)en besprochen entgegenzusetzen. Eine Antwort, die mehr unb erledigt Karl V., so hoch er die Wurde des falsch gestellten Form ber Frage entsprach,

Kaisertums schätzte, sah doch den Mittelpunkt feiner £er Absicht, welche die Reichsstände mit dem

Politik nicht in den deutschen 3ntercnen. Er sgcr^r verbanden. Der Offizial von Trier kam fühlte sich, nach Ranke,immer als der burflun- Sache näher, indem er ihn erinnerte, den dische Prinz ber mit leinen anderen zahlreichen Widerruf nickt durckstius unb gänzlich abzulehnen: Kronen auch die höchste Würde der Ehrtttenhett l)ätte Arium einiges zurückgenommen, so wür- - Derbano. Von dem Treiben des beut|d>en ben nirf)t dessen gute Bücher vernichtet

hatte er ohnehin keinen Begruf; er ^kcstand tneber I roDrt>cn jCnt; auch in b?zug auf ihn werde man untere Sprocke, noch unsere Gedanken. Ein wert- Mittel finden, seine Bücher nicht alle zu ver- würdiges Schicksal, daß die Nation in dem Augen-' blick ihrer größten, eigensten, inneren Beringung sich ein Oberhaupt berufen hatte, das ihrem We;en fremd mar. in dessen Politik, die einen bei weitem «räßeren Kreis umfaßte, die Bedürfnisse und Be- rebunnen der Deutschen nur als ein untergeord-

Aber Luther glaubte jetzt an bie eine so wenig wie an bie andere: er entgegnete, auch etn Konzilium könne irren; ber Of.izial stellte bas in Abrebe: Luther wieberholte, er wolle beweisen, baß es geschehen könne und geschehen sei. Natür­lich konnte der Ofl'izial darauf nicht m dieser Umgebung eingehen; er fragte jetzt nochmals defi­nitiv, ob Luther alle seine Sachen als rechtgläubig verteidigen, ober ob er etwas bavon widerrufen wolle: et kündigte ihm an, wenn er jeden Wider­ruf verweigere, so werde das Reich wissen, wie es mit einem Ketzer zu verfahren habe. Aber auch in Luther, der in Worms Disputa!ion oder Wider­legung, irgcnocine Art von Befehrung erwartet -------. batte, statt dessen sich aber ohne weiteres als cS bei bem gemeinen Manne, ut we chem J^ehrer behandelt sah, hatte sich in bem Ge.- mancherlei Gebanken. Pliantaiien unb Wunsckic volle Bewußtsein einer von reiner

durch Luthers Predigt erweckt worden, für einen ^JiHtür abhängenden, in Gottes Wort gegrün- Eindruck hervorbringen dürste, roenn man X,utl)tt I um Konzilien und Papst unbekümmerten durch so fdiarie Mandate verurteile, ohne ibn.auch Uebcrzeugung erhoben: Drohungen schrecken ihn nur vorgesordert zu haben; fre drangen daraus, daß bie allgemeine Teilnahme, beten Obern er man ihn auf sicheres Geleit kommen lai.cn into um rirf) drehen fühlte, hatte chn erst recht V- vethören muffe Eine neue Frage aber wat, auf fcfti t; fcin Gefühl war, wie er tm Hinausgehni pclchet Grunblage bies Verhör anzusfellen fei. - t . er taufenb Köpfe, so wolle er sie sich Die Stände unterschieden zweierlei Meinmigen ^^ abichlagen lassen, als einen Wckerruf leisten. Luthers die einen »n bezug aut me kirchttche I ^ujetie noch wie vor, merk er nickt mit Benasinng; da sollte man glimpflich mit ihm Stücken bcr hriligen Schrift überwiesen daß er verfahren, auch wenn et nickst widerriefe, wte >ie | (-0 Fgnnc un{, roo[[e er nicht widerrufen, w il

denn m derselben Eingabe dem Kai er die Se- @ertll|-,en in Gottes Dort gefangen fei.Hier Ickwrtden ber Nation gegen den Stuhl von Rom . ich," ries er aus,ich fann nicht anders!

auf« neue ans Öen legten; bie anderen aber mir, Amen."

wider die Lehre und den Glaubenden sie, ihre roi ., ,.3,n <>. _. iq ysvris

Väter unb Voreltern bisher geholfen". Sollte er »®l.clt6TL

mich auf diesen zweiten bestehen, und sich weigern, der Kaiser d.n _ N"ck4stand.m m ctt« nfen ... tnihrmifen in erllärten fit sich bereit in I händigen, franzölisck abgefai,ten Erlla.urg feinen

KlKÄÄ Ä kn b«n °n,ch.u^!un° kn » tu Mauden «tauben Ohne weitere »»Putatton ,u banbbaben.- m« die«,

In diesem Sinne war es, daß Luther nack i^aS in den Konzilien, namentlich auch in dem Worms gerufen wurde.Wit haben befchlossen,"1 « r n ---K r-:

heißt es in dem kaiserlichen Sckre.ben,wir und des heiligen römischen Reich; Stände, bet Lehre und Bucker halben, so von dir audqegangcn, von dir Erkundigung zu cmvfahcn." Ein kaisetlicket Herold ivatd gesendet, ihn hetbeizuiühren."

ö)k 60Ctf)C fOnHHCltf. Friedrick von Logau war also krineswe-s^

®odk W «u S-wmler Hnegan» erstaunlich d-rtar

große Menge von Gegenständen zusammen-4cobad)tungcn ab das auck im Devstckland gebrockt, die beute wohl auSreicken. würden, um u^et^a® o trnalS Dir gleichen NottKrtdiM» ein mittleres Museum zu lullen. Auger^sernen na- - . ^bet die damaligenSei tbebett* turwissensktzftlichen Kollektionen, der Steinsamm- bic der Entente bc- uns

lung. denmit bo ani'unfehlbar am Werfe find wie in jener alten M den zoologischen Präparaten uns rhvttkal scken Jn-I, . ^ickter-

ftrumenten besaß er bebrutotoe Sammlungen txm I,Q9te '

Maiolikm. Münzen. Gernmcnabdrücken, Werken der stl'inplastik, Kunstblättern usw Ter von Christian Schucchitdt veriaßte Katalog seiner Sammlungen führt an gtorhi'chen Blättcrn 2369 Nummern auf, auf. txm beiten manche aber mehrere Ernz-lblötter rmthalt-m. an großen illustrieren Werken 200, über 500 Porirätzeicknunaen, 29 Oelbilder. übet 1100 Handzeicknungen, 232 Plaketten unb Dtonz-.m, 1949 Medaillen, 1991 Münzen, über 5000 Ab­güsse ron Gemmen, gegen 200 Gipsabgüsse, 110 Majoliken, etw 150 Figuren in Stern Elfenbein, Hol; uiw. im ganzen mehr al« 9000 Kunstgegen- ftünbe. Dazu kommen noch 17 000 Mineralien cürr Art, HO Nummernphysikalische Gegenstände", mehrere 100 Nummern Zoologische«. Botanische« unb Etbnograrhisches, so daß mehr als 26 000 Ob-