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-u fein.
Hörden und Vere ncn
war ein bet Se:tof;en
n-r*>nfm3
8. Fortsetzung
Wie im Schmerz prefete Ina die Lippen zu-
u*'öf w,v pu'MiuA-**"» ö*,v
dieser Che ocb.öngt bit e Oder bat verlernt, sich au3 u d efcn? W>
vor
•otel Einhorn, 8 Uhr, af6 Leib, 8 Uhr, Kon-
______
Achmer» u:tb B: ter seit in sich ve-sllntzen muB, dem will zuletz: tn8 redie Wort nicht mehr Der
In der nrorgigen Aufführung von Alt- Heidelberg wird öen: Fredy Döring vom Stadttheater in Kaiserslautern lfrüher in Mainz) auf Anstellung als jugendlicher Bonvivant und Liebhaber gastteven.
gerinig, bie Ttmtt torhufdx*n, gewiitrmaßen »>> ' ;t:c sie eJ nur
Inas Augen verm die ungctocin.tn Trä ncnd auj chc Derz u b al es fiari, von weichem. »ättlitem Emp n e.i sich txi ti ge» legt hatc Kalt wurde fe tri» tart.
Hi.sckderg war trotz em 'ebr gtitntbni mit
die Lippen tarn men.
Tie Verwaltung fb-eS groben De-mögens hatte Ina ganz i>rem G*xif tu überlassen. Si- wollte tun dem vechaßen Geld? nictt) we r tefe unb hören. fti.-Rhte g terabete i re Ha bu g - weise natürlich letzttb al- ettet Beweis ihres Vertrauens, und ec wiße ihr Taik bifür. Er behandelte |ie ivic an bem ersten Tax idrer Ehe mit chevalere-Lr Löslichkeit wib liefe ix ferner
Jünglmg würde nrcinris dm Versuch einer Cou - mattere i bet der iu.tgen F au aewau haben. I>.rc Scitönheit aber glckrne aut allen Bile.i, sie war der btwu b? t e u w be.icixt e Stern tec
Ein Iugendtraum
Von D. vonderOsten.
Verbtn, 15. April. (WE.) Me uns von zuständiger Seite mitgeteilt tvird, steht der Teilnahme von Lehrern und Beamten, Abordnungen an der Bei- sehungsfeier für die Kaiserin nichts im Dege, icooch findet die Beteiligung ihre Grenzen in der Bedingung, daß der Dienst in den Schulen und Behörden in vollem Um sänge aufrecht erhalten bleiben muß.
Theoter-Dariets.
zert einer Kölner Truppe. — Lichtspielhaus, „Die einsame Insel". — Lichtspiele, Sel- terSweg, „Nirvana, die brennende ©labt".
Sonntag: Stadttheater, 3 Uhr, „Der Tartüff". (Geschlossene Vorstellung.) 7 Uhr, „Alt-Heidelberg. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Thcater-Varietri — Cafs L-eib, 8 Uhr, Konzert einer Kölner Truppe. — Lichtspieltheater, wie SamStag.
♦* Aus dem Stadttheaterbureau.
lernet jriaii S.e rep.ä en nr e mit un achahn'.- Ikber Würde seine bo^t Stellung u id ih e eilt Zurückbal urg, ihr hrchäh enter Sblj letzen ach niete den öaueb einer Ve eumd mg an den Sanm ÄreJ Kl et e> rüjet. Le ft "b t unter :etm e bfb
Au» Ktadt und Land.
G i e g e n, den 16. April 1921.
Wettervoraussage
f ür Sonn tag:
Wechelri» bewölkt, unbe'^ndig, kalt, nördliche Winde, Nachts ostacscchr.
Tie über Der lüft e und Skandinavien l egende Depression Hal ihre Lage roenig verändert Als folge der nördlichen Luttstr munge.i i't im westlichen Europa di erb.eblicher Kälteinbruch er folgt Tie Niederschläge gii gen zum großen Teil a's Sckwee und Graupen nieder. In Lauterbach liegt heute mmgei Vs Zentim ter Neuschnee. Im holten Vogelsberg I en der Schnee noch höher. Auch in Gießen und Tarnrstadt traten Schneefälle auf. Gießen hatte ge'iem 4- 8 Grad Höchsttemperatur und 4- 1 Grad Mindesttemneratur. Tann- flabt 4-28 Grad und 0 Grad. Lauterbach 4-8 Grad und —0,4 Grad. Die Nieters Äägsme"ge betrug gestern in Gieren 1,7 Millinrb-r. Für rw-wgen ist mit külst^m, unbeständigem Wetter zu rechnen.
Schnee int Vogelsberg.
t Mücke, 15. Febr. Vom hohen Vogelsberg bis herunter zu uns liegt der Schnee. Unaufhörlich fallen vom graubedeckten Himmel die Flocken, und — die Landwirte setzen Kartoffeln! In Wohnfeld, Sellnrod, Graß- Eichen, Ilsdorf konnte man während des heftigsten Schneegestöbers diese Arbeit verrichten sehen. Aber auch diesmal wird jene alte Bauernregel Recht behalten: „Setz mich im April, ich gack doch, wann ich will!"
Essen, 15. April (WB.) Nach dem heihev Wetter der letzten Tage ist gestern p ötzlich ein Wit erurg^mschlag eingeh etc i. Heute f d) n e i * t es saft den ganzen Tag. Die tixr-b'd?a?t (rietet bei 1 Grad über Nult ein winterliches Bild
Veranstaltungen.
-2iebe.
Ob auch Iesto eS ahnde? öchte Blicke ruhten rft mit beimliter Sorge aui ter Schwester, wei n >r in ihrem aaftfelcn Hause zu Besuch war: wn er liefe 'sich lii ht t micken. Er wu re, bafe i'ie selbst das befdiiitenc 'UtaB von Glück, baJ |.e .ii ihrer Che geiudji, iriftt ge unten batte. U b er hätte sie so nem glück.ich ge eben, oder lie doch wenigstens getröe:. Ä ec sie liefe et fa me zu einer Aussp.ache komme.i. Selbst ibn gegenüber wg sie sich herb und stolz zurück. Ni: b.'gleitete sie ibn nach Rausin, trotz aller sei er Bitten So sehr er nch auch bcmiTte, da) alte, herzliche Verhältnis ihrer ftiiter ahie nrieber her?ustelle , es wollte ihm nicht ge tugen. ES Hieb etwas Frenkes u' d Kuhle- zwisövi ihi-e.i. Ob sie ihm immer noch lümte. w4l er sie durch ferne Wit-
Tie Er'irinrng der S eeftodXtr überliefe Ina ganz dem Vater worüber nemand zufriedener rox Lomnv war: denn sie fdbmcifrite ihre tlvtren Anliegen sehr viel lieber ihrem Davachen ab, irv der neuen Mu ter, trofebem b;f|e ihr lel'ci eine Bitte abschlug u b noch feite er einen Tadel für sie hatte. Aoer es lag etnxn in i.yrtm B ick, was L'ornin mehr fürcküete wie das barscheste Wort des Vaters.
Neun Jahre waren vergangen, leit Ina Solkau foau Hirsckx'erg geworden war Ein eisig kalter tag im Januar war e*. Ter Schnee glitzerte aus Wald unb Flur, selb! aur den Stoa feen Der Stadt versuchte er immer toiebn ferne tue:fee Tecke ouszubret.en und tiufe b 6i4fri "teile h itzttn an den Fenstern. Matt und glanzlos schien die Sonne Ihre roärmricei >5t alne.1 n»f)e i Derer:« de grauen Nel« ßch'e er zu burdjb.inger, di: sich nt eine schwere Wol.e über bei Häuierma |e bei Hanm- fiabt lufamm aibaü tat.
Ina lag in rin warmes Tuch gehüllt, aur der Chaistlcmgue iy.iJ Z mwe - Sie nur erkältet — kerne Settocheit bei ihver wxtm Gesunv-
KreiS Friedberg.
ich, 14. April Unter Beteiligung fast sämtlicher hiesigen Vereine uitb zahlreicher auswärtiger Trauergäste wurde bi.*fe Woche ter unerwartet versch.e e ic Rechner des lresigen Dor- schußverri is und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ludwig Ö e r b o l d zu Gv-b' --ttogmi. Wie schwer sein Verlust Stadt und Vereine be- tioffen. ging aus bat zahlreicher Nachrufen frt* t»r, die brät Versllorbe e i am Grab: von Be- [ geroibmvt wurden Derbold ,w_. ______________schaftlern und in Fmerwehr-
krei'en in ganz Les en bekannte insichkett. Er ?L-börte dem PrvvinzialauS schuß unb dem a b SauSlchuß b?s Be ban eZ bt hessischen §iei wi ligen Feuerwehren am Am Schlüsse beS Feld» kommerfeS mUfelirf) der Feet des 75jährigen De- heben« de« Turnvereins wurde er ban einem Schlaganfall betroffen, nachdem er kurz vorher noch bi? Glückwünsche der F-.e w ll gen F uerw hr dem Iubcl'wiri-i mit fr sckei beg i erttm Wirtet unter dem B ifa'l der Qeüterfammlurg übermittelt bät e
♦* Oberhessischer Kunstverein. Die neue Ausstellung der Frankfurter Künstlerschaft ist morgen Sonntag, am Montag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 1 Uhr geöffnet.
** Der M ieterverein bi-lt gestern abeno im Caf6 Leib eine gut besuchte Bersammlung ab Zu Punkt 1 der Tagesordnung: „Wahl d s 1. Vorsitzenden"' lagen 2 Anträge vor, den bisherigen Borsitzenben in Anbttracht seiner Verdienste um die Sache der Mieter wiederzuwühlen, was die Bersammluna fast einstimmig befolgte. Dr. Riemann machte die Annahme b.*r Wahl von einer Aenderung in der Zu ammensetzung des Vorstandes abhängig, was nach längerer . Aussprache gutgeheißen wurde. Es wurden neu in den Verstand gewählt: Rektor Fischer, Ingenieur Weber uno Frau W isbeck. Im weiteren Verlauf der Versammlung ki'lt Amtsgerichts-Obersekretär Schröder ein R ferat über die Stellungnahme zu Weiterverhandlungen mit dem vauSbesitzerverein betr. Miets.'vrein- barung. Er hält eine solche nicht für notwendig, da ein Reichsmietgesetz in Aussicht stehe. BiS zum Mrafitreten dieses Gesetzes dürften nur Mietsteigerungen auf der Grundlage der Borkriegs- miete mit prozentualen Zuschlägen vereinbart werden. ohne irg ndwclche Nebenverif ichtungen ^Reparaturen usw.s. Die anderwärts eingetretene Mietsteigerung betrage meist nicht mehr wie 25 bis 30 Pro;., in Großstädten 35 Pro»., aanz vereinzelt 40 Pwz. Für Gießen als Mittelstadt dürfe als Döchstmietr nur ein 30vrozentiger Zuschlag in Frage kommen. Für den Fall, daß der L»ausb sitz'rverein weitere Der'a idlungen ad- lehnt, emn i?hlt der R'dner eine dd*1 b*r Veriamm» lurtg re a*t? En s l.li ßuni an taS La ib s-Arb i «• und Witt'chattsam zu sendm wo in schleuniaste Einführung einer Döchstmi teverordnung ge'ordert wird. Die Denammlung stimmt b:r Entschli ßung zu. ebenso einer solchen an den Oberbürgermeister wegen vorzunchmender Resormen im Wohnungsamt.
Kreis Alsfeld.
i. Flensungen, 15. April. Ein sehr bedauernswerter Vorfall H elt heute abend unsere Gemeinde in großer Aufregung. Die 18- jährige Tochter der in hohem Ansehen stehenden Familie Sv. w a r f s i ch im Kammerwald, etwa ein Kilometer von der Station Mücke entfernt, vor den um 7 Uhr von Gießen heranbrausenden Versonenzug. Ter Geistesgegenwart und Achtsamkeit des Maschinenpersonals ist es zu danken, daß die Lebensmüde ihr Vorhaben nicht aussühren konnte. Der Führer brachte den Zug zum Stehen. Die Maichine schleuderte oas Mädchen zur Seite. Wenn keine inneren Verletzungen entstanden sind, ist Hoffnung vorhanden, daß die Verletzte, die sofort mit dem in Mücke haltenden, nach Gießen fahrenden Personenzug in die dortige Klinik überführt wurde, am Leben bleibt. Liebeskummer scheint die Veranlassung zu ihrem grausigen Vorhaben gewesen
beit". Daß sic sich in ie'er rt ngermafeen wichtigen Sacke nact: seinen Wünickei zu richten batte, empfand er nicht als ei:e Beschränkung ihrer Rocchtc: das hielt ec einfach iÄc 1 lbstter äi d ich. Und sie machx ihn ja auch nie brraui aufmerkiam, öafe ihre Neigungen oft sehr veischichen von den 1 .inen waren. Sie cha tt stch xu fügen gelernt, aus Gleichgültigkeit viel! ibt ir b wich an# Srin- nck4 nach Freien: denn sie war zu kli'g. am nicht xu wissen, daß ei i Mann b.r ein halbes Menschenalter leinen Mllen über dem eigenen gekannt hat, sich nicht mein: erziehen läßt.
nabmegcHbrtn für Wasser-, Licht- und firn ft* an agen. Anlegung einer Dahlkattri. Ge'uch des Gießener Bo.ksbrdes um Gewä.irung riw.'s Darlelms von 25 000 Mk. für das Geschäftsjahr 1920 (Kj.s. Annahme ein s Svvtt achocntändioen auf Pricatdienstvett ag. B i stad lickung b.sBolks- kindergartcnS. Anlage eines Smelplatzes beim Äofpital. ^lenderung d s Vertrags über das Balten der Fai^lochsen. Gesuche um Erkanbnie zum Schantwittscha tsbelrieb des Fritz Krämer für Marburger Straße 27, des Fritz Burk für ftatha» rinengaife 7, des Georg Stern für RodHeimer Straße 3 j, oes Wilhlm Am end jun. für Batm hofft raße 62. des PHUivv Müller für den Ausschank von alkoholfreien G tränken in der Badrans:alt an der Lahn Bewilligung eine- Zuschußes für den Kreiszicgenzuchtvevein Mit.eilungen.
*♦ Kurze Na chr ichten aus Lesse» und den Nachbarstaaten. In Staufen- bet'g feiern teile bi? Eheleute Johann Lauaos und dessen 61kirau Marie ®i ab.ti.a oeb. Gißler im Krcis von 15 Enkel unb 1 Uren.e «S Qti: tu goldenen Sxxfucit. — Für bet terijorbne.i germviiter Schäfer der Gnmi ttc Naun bt!« nru ib: Landw.rt Rühl als Oberixurpl der 6’enn l tr Naunheim bestätigt — Schulamtsbeire.bei Nich wurde mit bet Verwaktuirg ccier Schuli>Nk « SR ob beim a. B. beauftragt — An Stelle des aus dem Amt auSgeschiede en G mrinbereLner- Gatti-ger von Frankenbach il Ivha in ® gewählt und bestätigt worden. — Er e.n 3irrt dmv auf Käufer in Fronhausen würbe roettm Dreis- treib erei vom Amts sticht ein Strasb fr bi u.y stellt, bet auf 14 Tage Gefäng? l) unb 2000 Äaik Gridstrafe lautet. — In 3>a tm itabt würfe tau 28iäfnigc Mfettdame nachts aus dem Lrinnoeg von einem Sckiffer nach einer EifersuchrSs^x Ldt> fallen und durch etwa 23 Messerstiche schwer err- letzt — Der Kreistag des frrci S 5 f (6n>egt be- nn litte 500 000 Mark fit Ansfilhrimg voi standSarbeÜcn und 3JO 000 Mark mr Fördmu^ des Wohnungsbaues.
** Eine Sitzung der Stadt verotd- neten-Versammlung sindet am rächsten Dienstag 19 April, n a ch m. 4 U h t, im Stadtdaus. Bergstraße, Zimmer Nr. 6 fta L Aus der öffentlichen TageSordn ina ftelei: Erhebung einer BrranügnngSsteu.w. Erh b m einer Fremden- abgabe bei vorübergehendem Au entha't. Erhöhung der DerbrauchSabgabr für Wein. Obstwein unb Branntwein Aenderung d?r Bestimmungen über die Waren!>a ,S- und F lialsteuer. Anpassung der Teuetungszuschlage für Beamte, Lehret und Angestellte an die neuen stattlichen Grundsätze. Gesuch deS Ob. rfeldschützen Georg Weber um Versetzung in den Ruhestand. Gesuch des Robett Jrnheuser um Befreiung von der Vorschtist drS Attikel 53 der Allgemeinen Bauordnung wegen eines Fensters in der Brandmauer des Hinter- aebiubcd Plvckstraße 2. Baugesuch des Ludwig lamm; hier . Befreiung von der Vorschrift des 8 17 des OrtSbaustatuts wegen Errichtung eines vintcrgcbindes aui dem Gr mdstück Liebigstr. 99. Ärrbiterro itcrung für Be chaffung von Elektriri- kätszällem Kredi.b willizung für bau iche Veränderungen im Kaf'enraum d.t Stadt'asie. Kreoit- bcroil.igunq ’üt Beschaffung von Stühlm für die Stadtmädch.nichule an b.r Sckiilletft aße. Be eit» stellung von Mitte'n ^ur Wettetbe^chäf igung der Notftandsarbciter. B wüligung von f.inbcriu agen an iläDtiidje Arbe.ter. Beschalfung brs G.'itü ls ür den Sitzunys aal b.r Stadtoerordnelen-Ver- ammlung. Errichtung einer Wo'nung für den Ortner in der Alt.n Klmik. Festietzung der Ab»
[ ] SR atburg, 15. Avril. Bon den «n Montag wegen der Meuteret oom Schwud- geeicht ab^eurteillen Ziegenhainer Zucht, ha usgetangenen, die sich noch lümllich im hiengen LandgerichtSgefLngnis btianben, sind in letzter Nacht vier entwi
6ct aTfett ffooHHon angesehen werden BS.Tnt, w.it dafür neben den genern veröffentlichten Gründen nach bald zweimonatigen Ve>han0lungen oer Parteien die Möglichkeit 1 verbaut sei. Weiterhin trete er aus äußern- und innerpolitilchen Gründen n i ch t e r g c b - n f SloS zurück. In posiive Hinsticht fujlägt Stegerwald vor, es werde ein Ministerium ge- Lttdel auS drei politischen Perfön- > lichkeitcn, nämlich Stegerwald, Severing unb Fischbeck. Daneben sollen brei Mitglieder der oich.'rigen Koalition parlamentarische Staatssekretäre werden, damit zur Erörterung rein politischer Fragen im Kabinett au6rc:d).’nb politisch orientierte und erfahrene Männer vorhinden find. Die vier verbleibenden Ministerien sollen mit Beamten ver- -sehcn werden, die sich verpflichten, die Reichsverfassung und die preußische Verfassung in Stunden der Gefahr mit allen staatlichen Machtmitteln nach allen Seiten hin zu verteidigen. Führt auch dieser Vorschlag nicht zum Ziele, dann ist Stegerwald entschlossen, bis nach Erledigung der Sanktionen ein Geschäfts- und UebetgangSministe- lium zu bilden, im dieses erprobte Manner zu berufen und bei der Vertrauensfrage im Landtage diesem die Verantwortung zu überlassen.
Scheidemann und Erzbcrgcr.
Kassel, 15. April. (Wolfs.) Reichstags- Abgeordneter Scheidemann übermittelte dem Wolf schen Tclegrapben-Bureau folgende Mitteilung: Die vom „Berl. Lok.-Anz." ver- breitete Nachricht, daß ich in Gemeinschaft mit dem Abgeordneten Erzberger auf lirgendivelche Re g i er u n y S b i l d u n g hinarbeite, ist ebenso falsch wie die von anderer Seite verbreitete Meldung, daß meine Mann- Heimer Rede eine parteioffiziöse Ankündigung der Bereitwilligkeit der Sozialdemokratie zur Teilnahme an der Reichsregierung hätte bedeuten sollen. Mit dem Abgeordneten Erzberger stelle ich in keinerlei Ver- bindung. Ich erinnere daran, daß aeleaent- lid) der Unterzeichnung des Frieoensver- trageS keine sd>rofferen sachlichen Gegensätze benfbar waren, als die, die zwisd)«n Herrn Lrzberger unb mir bestanden haben.
Zur Beisetzung der Laiserln.
Berlin, 15. April. (Wolff.) Anläßlich b'eS Ablebens der früheren Kaiserin aibt der preußische Kultusminister svl- aenden Erlaß bekannt, bet auf Grurnd deS Beschlusses deS Staatsminisberiums bereits -tm Dezember v. IS. an die nachgeordnLkeii Delwrden gerichtet wurde: Es wurde bei mir angefragt, wie sich die mir urnterstellten kchranstalten unb Institute im Falle deS Ab- klcbenS eines Mitgliedes beS vormaligen KönigSl^auses zu verhalten haben. Bei voller Würdigung der persönlichen Gefühle, die ein sold-eS Ereignis auSlö-st, bin ich verpflichtet, darauf hinzuweisem, daß nach der Aeuderung der Staatsverfassung alle polittsch zu wcr- tendei, Veranstaltungen, wie offizielle QTriiu er feiern, Sdprfschluß und Halbstpck- slaggen auS einem solchen Anlaß zu unter- Halsen sind. Den Anstalten, zu denen die verstorbene Persömlichkeit in besonderen Bc- »iel)ungen stand, soll eS unbenommen bleiben, ßl/reS Protektors oder Wohltäters in schlichten unb inipülitifd}en Trauern feiern zu gedenken, doch darf auf die Lehrer unb Schüller keinerlei Nötigung zur Teilnahme an diesen Beran- rstaltungen yiSgeübt loerdcn. Dieser Erlaß ergeht im Einverständnis mit dem Staats- mmisterium.
Haag, 16. April. (Wolfs) Gestern abend sand ein TrauergotteSdiensk für die verstorbene frühere deutsche Kaiserin in der hiesigen deutschen lutherischen Kirche statt. Dir .Kirche war dickt besetzt. Die hiesige deutsche Gesandtschaft war vertreten. Der Kammerherr der Königinmutter, Graf von Limburg-Styrum nahm tm Auftrage der Königinmutter an dem Trauergottesdienst teil.
Amsterdam, 16. April. (Wolff.) DaS ^.Allgemeen HandelSblad" meldet auS Doorn: Die Leiche der früheren deutschen Kaiserin frnrb heute gegen Uhr von Doorn nach an n a n gebracht. Der Zug wird am Montag früh 9.45 Uhr Maan verlassen und übet Arnheim-Zevenaar nach Deutsd)land fahren.
^ivei sind entkommen, sie hatten sich andere Kleider zu verschaffen gewußt, einer blieb beim Abspringen fchwer verletzt liegen, unb bet Icate wurde hier in Marburg in der Wohnung seiner Frau ergriffen.
ftxmme.i, l e uiu. e , !-/•*» _u u
Sdvitien aus ih.ern Zimmer gt:ig '»iS trüge t «hu grofx La,t aus tben ©dultmt, io m<U< schlich ii< den langen Korridor titab, der zu t ren Sck)'.afiimmer führte. Lauge stand ii' di, dt? Vai.d VlXait utrabb6iigaib u d die le.fee © irn w:r zur
Küdiu g gegen die Fe.ii.e.sch t t b ü e b, an i e ein feiner fRejeii la.ig am iiiXemc.e te. xi t Tränen hingen bie fdyve en Tropen en bem 0Mai>.
Inas Augen vecavssen Beii e Tränen; a.er a l en filen h iz u b bre - ol es fuitb, waS nscl-
Hf« beanspruchen.__
beit Ina kränkelte viel, alecki igS p3egtt fu keine Rückßck-r am Le Ge unb r.t w n - men. fühlte sie sich beftmteJ mzÄt!f JTLfH grgrifien, al«c trotztern wüte ste whl { .
bei bem Ball bei Oberbürgennnlers e^at unb sich Eingelegt ba’en, wenn rite ite - m bienfllidxr Lngelege.iteit verr.i l gennen Sic war fo froh, einen yorwa dzu da einem bttfer RieimieiU zu ettieven, ojf gesunden Tagen «cher cm« Cual tri« ein XjainHfl für sie bedeuteten.
Sie war gerate damit besckä hat. tte« «w burdj em paar höfliche Brie'worn zu nivck«^ als eS cm di« Tür klopfte und danro di« junge Nick« Man.»Z, in bii lUfltf3ruH Büfl« fcttlCT fid> bei bem «jWl Mädchens auf Bom ersten S^«i an te h W' « warme Snmpacki« für emyu’U*. o _ fdiv 5dJ i dien Mu ter T lim mttste K^i * y die ganze Sorg« für ten DouK»att batte unb n emalS klagte, wem , Mittel ber Eltern [ie jam Benite «u anügen zwangen. Und wieder w e w si Ina fenhenb" Deikash tonn» 1mm° tiWl nicht wie vanna fnn ? Zc ^rnü- «gy w terzenswa nt batet? 'Tann öd e st- « unglückli-d gern r at fr.
Danna ah ne natüriid) ron ir»
danken ihrer Tante Steteitle anr
brtgen Sessei ne r.i die Tbaiie^.-b 'ckmiegte sich dickt «m tee dock nicht krank, Tantten?^ '• A o
„Bewahre, nur emxrf matt.
während sie die Hand Itcbtote-b über Wange gleiten liefe. (gottiesuns tow-1
Ter Name Otto K-^'i^-nark wir nie ü'er Meinung nach auch.„volle^ unteschrLn^ y-rri.
>te Livven drr Frau Hi.sch'e g yetommen. „Gr.t ..... Ä
illcin wuicke es, wie imait5.di<h'il) jein Bi d in trrer Serie lote, wie icter Sch az i -res LcrzcnS -in Sehnen war nach dem verlorenen G-ücke seiner
nehmen QtekLkttit.
9Lud) ihr Mwm glaubte, bafe sie bi rin ihr« volle Befririi tung sänte. Ein Le z. das nach Liebe verlmiglL unb Liebe geben möch e, hatte er bei Ina Sol.au nie vermutet, und ihcem Ehrgnz bot er ia genug.
siebener Strafkammer.
Gießen, 12. April 1WL
In der heutigen Sitzung tarnen hauvtiächki- Diebstäblc zur Aburteilung Ter noch nWhtte Lehrling A. L- ist deS schweren Straßenraubs cu grtlagt. Er hrt auf öffentlicher Landstraße einem ihm begegnenden Schüler unter Anwndung txm Drohungen für Leib unb Leben einen kl i w QMb- betrag weggenommen. Tas Ge'etz sieht für em H« cheS Verbrechen auch bei Annahme mt kr tber Um« stände mindestens rin Jahr Gefängnis vor !Rit Rücksicht aur seine Iuaend kommt der Brsthuldvtr mit drei Monaten Gefängnis davon Außerdem tot er wegen einer bei der gleichen öeletvutott oer« übten Körperverletzung 50 Mart Geldstrafe ja ^^^Der T. H. von Wickcnborf Hit rinem feefigen Kellner Kleidungsstücke unb andere Gegenftäntzt gestohlen, intern er lief beim Oefinen einer lüi n'tte ocknungsmäßiaer Werkzeuge bediente. Er «rhllt 6 Monat« Gefängnis
Der Schweizer R. A. von Sangnnu mtb wegen eines einfachen unb eines schweren T iebslabs zu einer Gesamtstrafe von acht HRonaten verurteilt. Er hat im November nnb Tezember IWO eine 9teS;e von KlerbungSstücken, äi etiem 8riK mittels EinftrigenS gestohlen. ,
Der Treh.-r K. 8 aus Rödeshrm rft im Dezember 1920 in Nieter-WSNstadt und in Ilbei,state in mehreren Fällen ringebrochen und hu, tert hauptsäcklidr Gänse und Hühier enh»?ntet Da fr im Rückfall ist, ihm aber trotzbem noch einmal m I- terrche Umfbänbe zu gebilligt werbe» wüt' er zu zusammen rin Jahr otri Monaten Geiäng 0 ttr» iurtrilt unb ihm auch zwei Monate zwei rsochen Untersuchungshait angcrerftnri.
Der Fabrikarbeiter §. Pf. und ter fnqendluto Schlosserlehrlina D. N. aus Gambach h'b<m aut dem Bahrhü Griedel an einem SBaigmi btt Plomben gelöst und auS bem Wagen 41 Pfund teilet gestohlen. Außerdem Hot sich P' ter Nötigung ftfmtbin g*mad>‘, btt Einrirtnunt iTi*r Zelle im DmtSce i^LSgeiä gnrS ÖU3 ab ww tnt unb sich eines falschen Namen» bedient, v' zu einer (Seiamtilrafe von 1 Jahr 7 Mmvteu Qte- fSnanis unb zwei Wochen öa t N. zu s Mona!« G längniS verurteilt. DeS letzter n Sckwriwr der Begünstigung an» klagt war. ra w \»N® freigefprochrä. Pf betäub fick im Rückfall
Ter Kaufmann M S ans Weifend im in tet Pfalz hat zunächst in Nicker-D iiri einen T<vr a sestohlen. AlSdann ist er in der Nacht vom w. zum 11. unb vom 12 ium 13. November fri buch und in WeckeShnm ringebrodwn und d" ten eine R4be von Genenftä-iten darunter »'-V tt m Treibriemen, von ter TOafdx e weg. ge twiy Wen ter Sachen betrug in bem einen Ja- 3000 Mk.. in bem anderen 2000 Mk Er sich im Rückfall und verbüßt zur Zeit noch untere längere Zucht ha u-strafr Ter er»l1 Einbrecher wird zu einer Ge'ornlzuch b^*»Te f 4 Jahren 1 Monat vtmittnlt. Trr ^^beiwr^- B., ter bei dem Ti bftabl t' Weckesh im my*1 3 hat wird zu 6 Monaten G fängni» oeruN i r.
Außerdem wurden noch einige Berunm^' fachen verhandelt, bie aber lein allgemev«< 3M»1


