Mittwoch, (6. März 192|
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesfen)
Ar. 65 Zweiter Blatt
s
wendet.
420 000 M.
840000 M.
630 000 M.
nm Preis bat, als für fefatfeftt. ilfc, wird der
odütd) und unpolitisch gesprochen rtxntr (Vei-
all.)
' * 3)
tin Konflttt in drei Zeitaltern,
von B. N» erring (E. feeldt).
7. Fortsetzung.
24 Nov
mrr der «die Mann b* feonb , rtfldi Italien, mein Sohn, ich
ichre fte mü <nr rge bdfür, tMp
(Nachdruck verboten ) 23 Nov
Parte: Amme der Einführung bc4 Arbritsuttter- tühte4 in den regulären Lehrplra zu, ober für K bilde bie gtdiown nach hne vor die Grundlage de» Unterrichte-. Tv Besrittgmig des Re» Itaionsunterrichtes fei eine kulturelle Barbarei und
Preise von Milch unO Butter.
Da- feeffridr Landes Ernährungsowt dal an» Mäitz 1921 brirmmi
I. M ilchpreike
1 Die Brzah!unt der Vollnnlch r folgt ein»
met d:r Urlaub erteile. — Torten versäume rrit.f über Eurem Glück für unsere genrr. <cne Arbeit Su Nnrfen, damit, wenn mein- Kinder meberfehren, wir fürder 'sorge tragen können, baß es rin wenig bell er werde m der Welt!"
Ich umgürtete ferne feänbe mit ben metnigen und stammelte Tank- irnb SegenSworte unb idwur, mein Weib unb ich würden ihm tnernti«! *tit in Tank und Liebe jeden Ta», unb yebe Stunde!
Und alw Hl es geschehen von uns beide«.
(Forts-Mng folgt)
der fee* über ihr feaar. ,,Ich sah mein Ätnb tletd) und traurig, aber klageioS dinwelten und rrufete, worum larum sann ich nach und »and em Mittel, ihre Van gen wieder m röten * feier ifl cd d
(rr Turizm eine Schrift von dem Tisch and reichte sie Ar „Du bist memBrib nicht mehr, Mai garere; das dockKvürtnge fftetftftnrncn hat uniert Ehe ge:rerat!"
Margarete fnenb urjJHhdjctif • »feerr, lieber feerr!" nef sie mit huHttnmgeatbei sh turne, „was habe ich verbrochen, daß Ihr mich verfaße'.?!"
„Ich verstoße dich nicht," eetoegree er: „Tu bist mein Lind gewesen unb sollst es bleiben ?"
Und dennoch wollet Ihr mich aus eurem ferafe weilen!" sprach Margarete mit einer lkrall der Rebe, »o ich nie von ihr vernommen Senn .ch nrrtn törichtes feer» nicht vSlltg a .sucht hielt, !t> habe ich nrchrs getan, was eurem Weibe »ur Untere gereichen könnte! Ihr Hatter kein Recht, rriber meinen Villen tnS Band unserer Äe ra
erblaßte berat wieder, und fdjaute mit angtooll Tragenben Blicken »u dem alten Manne rauer. Teufel bi gen Gencht war gleichermaßen bleich und venallen. Tiefe Furchen, so ich früher nicht darinnen bemerket, durchzogen ine schmalen Bonget und die Stirn. — Er grüßete mich mit einem Neigen des feamnes und bub an zu reden :
,Hch bebe Euch hierher gebeten, damit Ihr Zeuge seid, wie ich em Unrecht, so ich begangen, wieder sühnet Ta du, Margarete. in Angst und Not dich mir ra gelobte it, wurde ich wtcht perrraxM hoben dich in anderer Belle zu schützen, dran ich tat. Ich weih, manches feaus, daS nur bcrreundet. Härte dich um meinetwillen wie eine Tochter angenommen? — Aber deine Holdseligkrit verleitete mich, dich mit dem fetteiten Bande an mich »u b-.nben. Ich glaubte nicht, ich wollte nicht glauben, bag dem feer» noch an dem Trreunb deiner Jugend hange Unb — ich war einsam und |ebnere mich nach ein wenig sonnenlicht'.'
Margarete legte ihre feanb fanft au* seine Lippen und lehnete das feoupt an bte Arm stutze 'eines Stuhl» Er Erich i^r über das feoar mu leite lebender feanb Train sprach er weiter mir fanfrer stimme: „Tu hn mein Ätnb geroetat, Margarete, mein liebes, dienstwilliges Sxrrb' Ich aber war em schlechter Vater, der blieL» seinem eigensüchtigen Ttrage folgend, selbst dem Be:- iisher Tür: und Tor gtör-rt: hat. Leryieb mir
falle bestimmt.
5. Insoweit einzelnen Gemeinden auf bene auSbrikfi itbe? Verlangen oder auf Anordnung der Landes-Milch- und Fettstelle Äolkrrributtcr in bis mj ediem halben Kilogramm ausgevfunbeten stücken geliefert wird, erhöhen sich die obigen Sätze in Ziffer 2 unb 4 um 10 31 für ein halbes Silo
6. Tie Zuschläge für ben Weiterverkauf dürfe« betragen: für Gemeinden oder Bedorden, denen
Vextscher Reichstag.
85. Sitzung
Berlin, ben 15. Mär» 1921
Tos feaus in mi Beginn der Sitzung außer- »rbenHkb schwach besetzt Auch die Tribünen sind mir schwach besetzt
Bon den s, eutschen in Balpareiio ist nne Kundgebung erngegangen. m der sie die Idlehmnig der nta&oien En t ent ewrderungen billigen Sie erklären, treu tut Reichsregierung zu liehen
Lus der Tagesordnung stehen zunächst An frage«
Aus eine Anfrage der Apnnnunwen wegen brr
lösen!"
Ihre Dangen brannten, ihr Atem ging heftig Sie festete das Barner mii beiden feänden: ,^Zch mriß, nur um meinetwillen habet Ihr bire sdnvt unterzeichnet. Ich aber nehme euer Cmer nicht an und n> jerrt.B ich —*
„Margarete!' schrie ich in ottfetzlicher E-iul, „Margaretes
Sie stund beim Mang meiner stimme eine Beile unbeweglich, dann sanken chre feände nieder und sie Hub heftig an $a zittern. Tas Papier ha yrr Erde Sie sckLng die ferabe vor das Gesicht
herabgesetzt.
4 Bei Lieferung von Butter, die beim Ankaui durch die Landes-Milch- und 7-ntftrire einen höbe- toi ißrct? hat, als für die befinde Molkerei butter feüfltfnu ist, wird der Verkaufspreis im Einzri-
21ii» Hessen.
Erbauung von Mietwohnungen für Beamte.
In einer dem Landtag ^gegangenen Regierungsvorlage heißt es:
ES besteht die Absicht, in ben größeren Gemeinden des Landes, in denen die Wohnungsnot am fühlbarsten ist, und bi.* Wohnungsverhälnrisse am ungünstigsten sind, die Errichtung von Mietwohnungen für Heamte in Angriss zu nehmen. Im ganzen soll die Errichtung von ehna 100 Wohnungen vorgesehm werden Tie Verteilung auf tne einzelnen Städte steht noch nicht fest: dies wird abhängig zu machen sein von dem Ergebnis einer raxh im Gang befindlichen Erhebung über du Zahl von Beamten, die in jeder der Gemeinden keine Wohnung erhalten können Beabsichtigt ist die Errichtung von Zwei- lt$ Fünf iimmerroobnungen in einsachster Aust'übrung, möglichst mit einem kleinen Garten für icbe Wohnung
Ter Gesamtaufwand für 100 Wohnunoen wird nach den heutigen Breisen etwa 13—14 Millionen Mark betragen Davon können gedeckt werden
1. durch stieichsdarlehen unter der Voraussetzung, daß diese für 1921 wieder in derselben feöhe gewährt werden wie für 1920 100x12 600 -..... 1260000 M.
2. durch die gesetzlich zu leistenden Zuschüsse der Gemeinden in feöhe von Vi der ReichSdarleben
3 durch einen weiteren Zuschuß ras Reichs- unb Gemeindemitteln in feöhe von 50 Prozent der Zuschüsse unter 1 u. 2 ...
4. durch einen Zuschuß aus dem b-f'ischra 20 Milltonenstock für Erwerbs l oscn s ürsorge, wie er
auch für Privatbcamten vorgo- sehen ist, von weiteren 50 Prozent des Reichsdarlehens .
OOWirgaiion ui v iiniwun iur v»
Mitteilen, daß eine Verhaftung nicht erfolgt ilt, MB bte Trlcflotfon tnrimrbr unbebmhert de De. tmrre an^eireten habe feier auf wird der Reiche iau41xi!t#pian für 1921 dem feauptauSfchuß über- miesen
Tie Gesetzentwürfe wegen Ämberung d S fünfe ja reu sieuevgeseves. wegen Verlängerung der Ründirunasdauer der LolKensteuer. wegen Aende tuna brt JuzferfLeurrgrege-’ unb ter Entwurf eine» SüHioffgrfelK» gehen in ben srauerawkschuß.
Bor der Fortsetzung der Beratung deS Etats »s ReichOnrrniftev» des Innern erklärt Präsident rvebe: Wir wollen versuchen, bi» Samstag -tvH nur den Etat des Reichsamtes des Innern, andern, wenn unrad nsöglich. den flauen Etat » erledigen TaS ist aber nur bann möglich, wenn dir Redner sich werfe beschränken, weshalb wir «ich nur eine Redezeit von 30 Minuten gelten lassen wollen Die fecrcpt von der Presse mögen es uns verzechen, wenn wir in dieser Wock» den mhtslüiidigen Lrbeüstag überschreiten müssen. Im •lyril werden wir dann mit neuen Kräften an Misere großen gesetzgeberi'chm Ausgaben gehen.
Ltg. fe o s t m a n n - Ludwigshafen lZrr. b t- ltt den Mmister im Snschlutz an die prmzip.elle ablehnende Haltung ferner Partei gegen ReicvS- schicken, die cklten Äubettnianftalten in Lemberg « übertragen. Andeverstits vettangt Redner die Sckwstmig einer hädaavgischen AuSkunftSstelle für das bv und aufflanb idy Schulwesen. Auch seine
träge, die »ich auf die Irage des SMwiotttunier- nichts bot 3m werden miteinander wrbunben
Adg It Luldcr T Bp wendet sich gegen bie unatbmgigen L- feck4irfMngra in bet Iragc bei Rcl gu»nflunlrrri1)l5
Iiau «bg It Matz D Bv befürwort.*: emc Entschließung, die Jugend tn da- Berständnil' für den t*erfa'lcT da» s,e eben io nötig bab*. nne tne Einführung tn die Verfassung. Politik wlle damit ruht urrbun- den weifen: nur be Balerlandsriebe solle dadurch genarrt werden
?rrau Älg. T ransseld 3tr.) ertrwrtrt von einen vv'.kSerzieheriithra Einstuß Tte werteren einen volkserjitherische nEinstutz Tu* weiteren Aus'ühnn.gen gelten dem .stamp« gegen bir femtrr- trevveit-Literatur
Abg. Tr Schreiber Ztr. begrünbrt den Antrag 20)003 Mark für b e sdyViüng einer vadaugiscden Auskunttstte^e v Iranihira.
Abg It Löwenstein U SP. > föhn B" schwerde darüber, baß m vielen Stolt#*dwlrn mo- nard'imfdx Prcwagrnte gctr.ebett werde Ter Rc- I.gionsunrerricht müsse, alö ordeiitliheS Lehrsach verschwinden
Um 9.15 Uhr macht Bizepräsident Tr. Diet- r i d> daraus aufmerksam, daß noch 12 Rttmer anzuhören seien.
Bom Zentrum ist ein Antrag eingegragra, der im Gegensatz zum Antrag Löwenstein nick« bie Anmelluiig ;um R.^igisnsiintenicht tt?r irl t, wndetn da.'- ifernbleiben vom Steligionfuntemdü von einer Abmeldung abhängig madx
Tie Abstimmung über die Anträge wird aus morgen vertagt
y^adibem noch verschiedene Redner vor tast völlig leerem feauk zu Won gekommen waren, wurde in der 11 Stunde die nächste Sitzung aus Mitvvvcki 1 Uhr an beraumt.
Cb sie eS tun würde? Mir folget durch bte Self! Mit mir fliehen nach 31talrn!lort leben
her 7\TCia<r w viele! sind wir nicht mng unb SfVawuS Belt ^rn Trotz unser Glück m «SraS? Und welches Glück?
Ach. ob fte es wohl am nnhbe!
unb schluchgete „C, lieber feerr, warim habet Ihr mich in bieie 'Versuchung geführt! Es ist nicht wohlgetan! Wahrlich, es ift nicht wohl- fletra!"
Sie Tutete an fernem Stuhle nieder und weinte aus feine feände Er beugte ba« feau-t tu ihr herab und flüsterte ihr zu, Borte, bie ich nicht verstand Ab-r es mußten wohl gute Worte sein, tnnx allmählich nxitb ihr Weinen ’anfter, obwohl sie nicht aufblickte, kern enryq Mal *u mir, der ,ch daneben barrete, von Mitleid unb Liebe unter- weilen bas feer» zerteilet?
Endlich schaute der lotter au*; ein hellet S<d* mm er lag au» seinem Gracht Er sgrach zu mit mtt vielem Ernst, fast feierlich Hangen lerne Borte ,^IHr müi'iet sie dnet um dreier Tränen will«' XVw-t ihr Zeit, fte wnD erkennen, baß ich so habe bandeln ntihlen zu unser aller feeil!"
Er richtete sie sanft cmvor unb fie verließ, das Angesicht verhüllet, das Gemach. Tarat reichte
Abg Iröblich fttomm greift die Regie- Tie Entschließe« .Schreiber sZ.' und Gen amg an, die erst ben Polen Befreiung vom rum- wogen einer Tenk'chnn übet ben Strad der körper- chen Joch t^mtxxxfxn hat, um fie dann umb Irden Crwbung und die zur^ Förderung Vlra- «hetet mrfttilnbeTn zu fönnoi Tie oberf(6leif(fr niästiger Leibesübungen getroffaien Marira-u« Vevölkeamg glaube ihr kein Won mehr. stür-1 wird ratfenuimnat Sämtliche Rap*le! und nn
überweisen könnten. Das Srnelplatzgeictz liegt noch diesen Wünschen.
MH snnravuSschutz vor Tie Neuregelung des Ter Antrag Itniest-Schiffee wird gegen die Sckiuliahres ist lehr ctngebcnb besvrochen worden. Lütte angenommen, ebenso eine R«hk anderer eter sämtliche Länder im ReichS-chulrasschutz ha- Artikel und Titel.
ben sich schließlich für den IrühiahrSbeginn ent- Mg. Wulle sD.^Natl.) apveviert an alle schieden. Parteien, ben Aamvf gegen bie sdmnMiteratur
Abg. Löwenstein (ll*SP : LuS der Zklasie ganemfam voriunehmen Er pnotestiert tm be- des Proletariats erwächst eine neue ÄUltur, die '"anbemt gegen die Berliner Reigenoufführung wir Sozialisten dem kapitalistischcn Geiste der Stin- TaS deutsche Volk gilt vielfach im Ausland schon re» und ferner Partei entgegenstellen, bie letzt als entartet Taä Berliner Theater ist verfault «nsete Schule beherrstben. Wir müssen eine Partei der Anständigen bilden.
Ada S in k o w i s ch (D^rn.): ^e Schule nmß iBeifckll rechts und ün Zentrum.)
sich dessen bewußt sein, daß sie zu emem Volks- Abg. Schreiber (8 ) begründet eine Rew- fiaate gehört laß bte Iamilie mit brr Schule lut ton, tn der eine Iraks chnft über Leibesübungen »usammen erzieherisch wirken muß, ist ein Grund- und körperlrckre Ertüchtigung gefordert wird. Tie iitz, ben wir uns nicht normen lauen werden Spidplaebciwgunfl (epi ein Ein großes stück
Aba. Müller- Franken (3oi. - verweist aut deutscher Volksgesundheit steht vor einer Raia- bie Befürcdtim^wn oberschlesischer Beamten, daß, ftropbe. . w
zaklS Oberldüeitra bei uns bleibt, Reorestalien Akig. Tr. Löwenstein lUEP): Viele An- gegen die'Beam»i erfolgen würden, die für die klagen laufen auf annsemitische feetze binraS Polen gestimmt Haden. ReHchsnnni'ter ff o tft: Ter Kampf des Reiches
Reichsmmi'ter Koch betont, baß bie Reichs- gegen die Unsittlichkeit werde durch die Zustänbiq- itgterung es von sich weise, evtl, eine Rache zu feit der Länder begrenzt Tas gelte auch für tne -Iben Der Minister bespricht sodann bre Frage der Ibeaterfragt. MÜ dem Benreben, schmutz und 4n- ober Abmeldung zum Religion-miterri'' t tee Schund von unseren Kindern fernzuhalten, sei er 3olHeikost«i und anberer unb gibt der Freu»* einverstanden Tie Ausgabe werde zur Zeil in darüber Au.chruck, daß hier über seinen Etai '0 der Kulturabteilung de» Ministeriums bearbeitet.
Irmnächil werde er bard? eine xrafufnift dem feras entsprechende Vorschläge unterbreiten.
Die Entschließung Schreiber (&) und Gen m einer lenk-chrin über den Stand der körper-
mtehk 6ittriifhnT9*aik Tiefe R-gierung ist unfähig und unmöglich Rieder mu bitter Reg erm'g
Abg. Ledebour USP bertu-ii euun f* in dem er mit Erschienen btdro« ivurde Tie UnteThufung c»yah. daß innerhalb der tonanu- niihidk-n Crgamjotwn rate grbe mr Un:e Organisation eine sogenannte ..ZeÜe^ > gebildet rojtbra sei mü dem Zweck, urtiebiame G.-g. tr zu beseitigen Pwteste links Genau nach diesem Rezept sei der Abgeordnete feoaie ermorde: worden (Tie Auseinanderetzungen zwischen ben l-eibrn Rednern der äußer-sten Linken mrqnt großes Interrsse und die Äl-grortwieini drängen sich in gromt Scharen um die Rednertribüne.' Ledebour fahrt fori: Er schildert bie SHrhanbümget unb Bedrohungen seines MtoKcpai Tünmmn in feambutg. bie alle aus daS gleiche Rezept Nlrückzusuh?en seien Tu ftommumffrn degradieren das gmu pMit.idje wuderholt für die Revolution auf das Spiel gesetzt Iratzdem verfolgen mich die Leute des Moskauer Te.r*?rismu- mu ihrem fear>
Abg. Dr. Le v i lKom. -: lie Pflicht Ltdebours wäre gewesen, die anstäntigen Kommunisten mit seinem Material bekannt zu machen Sart der Abg Ledebour behauptet, der Möcotr ferases sei von ben Kommunisten dirigiert worben, so ist er rin schamloser Verleumder. Große Unruhe im feaufe. Laute Ruie des Abg Ledebour Glocke tes Präsidenten.) Ter heutige Tag ist keine Ruhmestat im Leben Ledebours Ich sagt nur zu ihm Armer Teufel'
Abg. Adolf feoismann ifftom : Ich kennt Ledtbour fdion rin Menschenalter Er hat in seiner Nervosität oft alles nirbergmfftn. was wir eben aufgebaul batten Was Ledtbpur hier über die Ermordung feaafes Dorgthagra bat. ist Phantasie Wir waren alle iit derselben Gefahr, von solchem Irrsimiigen erschossen zu werden.
Aba. Schiffer iTem.c'Wir protestieren ba- grgen, vaß in der jetzigen Lage des Reiches jetzt hier solche Trage in so breiter und eigentümlicher Form vvrgebracht werden. Sehr ridjtig
Tamit schließt die Tebatte
E» folgen Abstimmungen. Artikel 1 wird angenommen. Tie Entschließung der Unabhängigen auf Vorlegung dcS Notenwechsels mit der bayerischen Regierung über die Entwasfnungssrage wird angenommen, desgleichen eine Anzahl weiterer unabhängiger Anträge, ba die Linke stark besetzt ist.
Abg. Kniest (lern.) begründet eine Entschließung, die sich gegen die Kommunalisierung
zusammen 3 150 000 M.
Tie durch diese Zuschüsse nicht gedeckten vom Staat zu tragenbra Baukosten werden danach noch rund 11 Millionen Mark betrogen. 5 MiNionra davon können außer ben vorher unter 4 angeführten Zuschüssen Ira? dem vom Landtag für 1920 unter Rapitcl 142 bewilligten 20 Millionen- stock für Erwerbslosenfürsvrgt entnommen werden, ber Rest von nntb 6 Millionen Mark wäre neu bereit zu ftdlra.
Tie für Tarrn stabt bereit- abgeschlossene Erhebung hat ergeben, daß hier nahezu 200 Staatsbeamte zur Zeit vorhanden sind, bie keine Wohnung erhalten können. Es soll daher zunächst für Tann- ftabt im Rahmen des vorher barodeatrn Gesaml- programmS die EirickMoig einer Dohnhausgrurwe und zwar mit möglichster Beschleunigung m AngriO genommen werden. AI- Bauplatz ist ein dem Staat gehöriger Baublock auf dem Gelände deS früheren Marn NeckarbahndoteS an der Fddbergstraße in Aussicht genommen
Margarete weinte. „Sprecher nicht w. lieber feerr, icd habe nichts zu vergeben!"
Er schwieg eine Brite tmb strich wieder mtl
bcitli* für bat einzelnen Mücktoczuk en weder nach der Menge ober nach ben Fa: wixdi der et- geii^fenen Milck' nach iixi.1 *tnn ihren dir
Milch tu brrabiat ist, brirvmnt bi? LandeS- Milcd» und Fettstil e
2 Bet Bezahlung nach ber Menge wird für feessen an dock,'irr V t e f e r pt ei < von Mark 2, für das Ltier Vollmilch mi; einem Fettgehalt von wentMira.' 3 Pvozau festgesetzt
3 Wird die Vollmilch nach bvm Faigeholt bezahlt, so ist von der Molkerei ein Beza Ist ungs- verfaf-ren in Anwendung zu bringen, da» bau unter Ztsser 2 festgesetzten Preis anzuvas^ra ist.
4 Liefert rin .'hibbdlter mit Anordnung der Lande» Milch unb Fettstelle Frischmilch tntmilid# bar an bie Benvendungsstrile so kann bt.* Zahlung aneS Ranrvenprrises graebmigt werden Erfrizt durch eine Molkerei die Anlieferung pasteurisierter uub tt/1 gekühlter Vollmilch an eine BedarfSge- rneinde, so Luni die Moltevei eint Sammel- unb BarrbeitungSgebübr von 45 Pf für da« Lüer ml an gen
5 Rubbalter, die zur Verstellung von Kinder milch für die F-üttertlng und Pflege bet Rübe, sowie rar ÄiifTrrhterbakimi iirrrt Kuh- standeS besondere Aufwradungai madiei. köiratn da tvrb<infe-nnn Bedarf mtt ausbrmllicher Genehmigung der LandeS MÜch- und Fettstelle bolere Preise erhalten
6. Für paf'.emvierte tiefgekühlte Magermilch itnrb cm 0>ros*dandelspreiS von Mark 1,10 für das Liter sestarietzt
7 Wird bei Liesenmg von Vollmilch Milch nrit einem geringeren Uettnehalt al» 3 Pvotzent angeliesett. Io ist der Enrpirager baechlmt, für ledes sehlende Zehntel Ftttprvzent 3 Ps für daS Liter am Preu- in Abzug zu bringen
8. Wird Vollmilch oder Magermllch in eigenen Raunen der Lieferiielle an die Verbraucktsstelle geliefert, so ift für die Üannengestellung eme Gebühr von 3 Ps. für das Liter zu beratKcn.
9 Tm* Rlcinoerfauf5prri3 für Vollmilch dar! die in Ziffer 2 und 3 festgesetzten Preise in Gemeinden unter 20000 iriiuvohnern um höchstens 30 Prozent, in Gemeinden über 20000 Einwohnern um höchsten« 40 Prozent übersteigert. In Ausnohmefällen kann die Landes-Milch unb Feit stelle eine weitere Erhöhung ber flleutvertäuf«pTri/c genehmigen.
II. Butterpreist
1 Insoweit von der LandtS-Müf- rmb Fett« stelle die feerftrUung von Lradlmtter ge mtiei ist, zahlt sie den mit der Sammlung vieler Butter beauftragten Stellen Mark 17^0 für ein halbes Kilo em-chli-ßlich BerpackungS-, ausschließlich Frachtkosten. ,,
2 Ttr Preis für Mvkkereibutter, welche in den hessischen Mvkkereten bergrflrnil wird, nKrd einschließlich Verpackung frei BalMnavVe versanfe- ftation festgesetzt - a) für handel «wäre I von rin- roaubfrrifr Beschaff en heil auf höchstens 19 Mart für ein halbes Kilo, b) für feandrisware ll (nicht vollwertige Speüebutter) auf höchstens 17,00 Mk für em hoäbes Klio, c) für abfallende Ware auf höchstens 14 Mark für ein halbes fito
3 AIS Verkaufspreis für Butter wirb für feeffm ein Preis von Mark 19,50 für ein halbes Kilo festgesetzt Diese Pverse v-rstehen sich: a) bet Lieferung ab Molkerei: ab Bahnranrpe Versandslmion der Ädolkerei über, wenn die Molkerei in feer Gemeinde (üb befindet, ab Rampe Molkerei: b; bet Lteferunn ab 5ammdfttfle der ' Landes-Milch- und Fettstellle: ab Bthnrampe ber Saminelstelle Für von der Landes-Milch- unb 1 Fettstelle als feandelswave II dzw abfallende Bare in den Verkehr gebrachte Butter wird obiger Preis um 2 Mack bzw. 5 Mark für em halbes Kilo
Elus dem BmtHvcrkü»dtgunfl»blalt.
•• Tas Amtsverkündigung-blati Nr 88 vr'm 15. Märtz enlbUl: B lärmtmachw»» übet Prn e von Milch und Bu.trr — Bciiellung von q14irmiitdn. Erw.r'.'»'.o rmunernuiullig für Cbcrid lriter — Echuuapnptlege — Tienst- nachrichlen -- feram ran t der russischen Kriegsgefangenen
ftore nach allgemeinem Urteile zu einer Entwick- Aha Isemann (Ztr.) fordert gleichfalls hmfl der praktischen Ichsucht. Tic alte deutsche bie Förderung des selbständigen Mittelstände» und Turner et dürfe nicht durch fremKändtskben bekämpft bie .üommunalisierungSbestrelmngen.
Sport gefährdet werden. Redner vrotrsttert gegen Um 6'/« Uhr teilt Vizepräsident Tr. Bell ote amtliche Beuorffurtrng des Stolze» rchrensdira mit, daß sich für die Spezialberatung bisher Stenograp!» e-SystemS Ta- Gabelsherund 33 Redner -um Dort gemeldet haben (feöat! das andere seien mindestens ebenwvie» wert feört!' Ter Vizepräsident bittet um weise Be-
Abg Beuermann (T Bp : Wtr gingen schrönkung, weil der Etat noch heute verabschiedet bei der Gründung des RrichSschularnteS von der werden soll.
Annahme aut. daß es mit der Zeit cm Reichs Abg. feenkc (USP 1 ersucht um Ablehnung kvlturamt werden sollte B^Sber ist diese feofwung ber Entschließung Kniest.
enttäuscht wordra Wir müsten für die geistige Abg. fe q m m er (T.-N.) begründet bte Ent- kiohrung umereS Volkes mindestens soviel Mi'- schließung Kniest und spricht die feoffnung auS, daß «men au6grben, nne nnr für bte leibliche Nahrung eine bürgerliche Mehrheit das KommunalisierungL- U?ill»arben rabiat. Die Reform ber Lehrerbildung gxsetz »um OrkuS befördern werde.
bw ®runM<wr ber EinbritSschllle. Abg fe a f c m a n n <D. ®W ): An die Stelle
Staatstettetär Schulz: Die Schulrrivrm ber bereits vollzogenben Kvmmunalisierungen soll- aübte mit ber Schulordnung beginnen. ES wäre ten nur gemischte Betriebe treten. Einzelne wünschenswert, wenn wir baS IugendwohllahnS- städtische Betriebe, die sich bewährt haben, mögen «setz noch vor der Osterpause einem Ausschuß bestehen bleiben. Ter Antrag Kniest entspricht
vorren sie darum angritedet, mit leuraenoen o-or- Sen auSgemolet. waS tem Zmn^^ie ktt rar ge- mnvortet: „An meinem fündige ich nicht, ntb ob nnr auch daS feer- bricht
Ach, ich habe eS gcahnet! 4
Ich ertrage es nicht länger: Mir den begra- ienden Ferien tege ich wrin svvteiw^tratt me^r md ziehe wieder btnau» ui bte Welt . Viclleicht day .ch hierdurch den inneren Brand w'che
LU. 2. CK
Gestern, ba ich meine sieb^i sachai zur Reite urirauncniuifete, kam deS br. Malcrims Tiener und besch:ed mich zu seinem sxrm. Sie ich mn «fonrmen bin, vermag ich nicht zu lagert,. dennne mich nur noch, datz ich aur dem Dege erliche über den feaufen rannte. — Ter Tottor ub tn reiner Stute an der alten Stelle uub Margarete ra »einer Seite. Sic errötete hefttg, da ich em trat.


