Mittwoch, 16. März 1921
M. Jahrgang
Erster Blatt
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irdjrftrncn <di Sanktionen, iwj ihnen die SVaji nimorn be» Vertrages das Recht gäben.
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Pcfiinnmnifltn t-ieie seien, hoben sie nickt tfi könnten nur die folgenden drei in Frage ri: Ersten» R 18 Anlage 2 »um Teil 8, ls der Scklutzabsatz de-> Artikel- 429 und B der Artikel 480. Zunächst gestattet
ein! lat *X In allen H etörung. H
!0. Minim iunden abtw ertrauen in e>« Auskunft erta.
liches Wahlergebnis bis Vi2 Uhr mittag-: (Es fehlen noch 47 Stimmbezirke Deulschnationale 66909, Deutsche Bolksparter 54 055, Torfbund 17 231, Wirtschaslsporter 10 252, Demokraten 12805, Sozialdemokra-
61 ki irnspr.72t
Weg oer Bundesgenossenschast mit Deutsch lano drängte und rvährend des Krieges die beste Stütze de- Bündnisse- war. Als im Fv- bruür 1917 Sack -alim vom Großwestrat zu- rüdirat, übernahm Talaat Pascha selbst als Großwestr die Umbildung des türkischen Kabinetts. Das Kabinett Talaat fand in der Tür- e> eine günstige Aufnahme. Als daS Kriegs- glück sich gegen Deutschland und seine Bundesgenossen entschied, trat Talaat Pascha mix den anderen Trägern seiner Politik zurück.
_ Sn B ürkenköpse neu zu besetzen Rack 1»-* 42 t darf nut hü Zurückziehung brr Cftu-
Hirmuf ergriff Lloyd George das Wort. Die Besorgnis, haft die deutschen Waren nach Amerika auS geführt und dann
9er Protest der deutschen Hgierung beim Völkerbund.
kerltfi, 15. März lVolff.) Der Protest dE-ul scheu Regierung beim Bölker-
f (4hr dieser Bestiinmnngen, deutschen )r i cmfvrhalb des Gebietes weülichleS Rheins
Aus dein Ueich«.
Die Dahlen in Mecklenburg.
Schwerin, 15. März. (Dolrf.)
11 StaatSpräsideitt Ulrich. ToS Gesamtmrmste- de» ecqb ast der Lurcht, bafe sack seit 6dafe des GeseneS
Hessischer Landtag.
83. Sitzung
St. Darmstadt, 15. HRärx
Lesung ohne namentliche Abstimmung genommen.
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böswillig entziehen wolle. Sv beabiihUgen, in t den Zwana-maw^ahn.en Deutschland stiren Vn- schLägen hmiicktiich der Art bi tfrifll* lintfl der Reparationsrn lickt gefügig zu macken Diese Vorschläge sehen eine v>.'m Vertrag obrortdienbr Regelung der Frage vor * ine Ver- psticktung zur Annahme der Vorschläge besieht daher nicht Die deutsche Regierung Hot auch durch ihr Verhalten keinerlei AKlast yu der Annahme r.e- geben, hast sie böswillige Absichten verfolge. Tie Alliierten sprachen davon, daß sie sich bei ihrem Vorgehen durch die Sorge um den Weil frieden leiten lassen Dieses Vorgehen ist aber selbst eine unverantwortliche Störung des Fr ie- d e n S Bei Errichtung deS Bölkerlnnckes, der du Beziehungen der Völker auf Gerechtigkeit und Ehre gründen, die gewissenhafte Beachtung der Verträge sickern und dem Reckte zur Herrschaft verhckscn soll, hatten hü Bundeögtüber die Auftachterhollmig des Weltfriedens als oberstes Ziel nn Auge Die Völkerbundafte enthalten demyemätz in Arrckcl 17 auch für den fall von Streitigkeiten zwischen Bundesmrigliedern und solchen Staaten, die nicht zum Bunde gehören, bestimmte Borschristen, die ine Zuflucht zur Gewalt so lange verhintern sollen, als nicht die Mittel zur friedlichen Lösung erschöpft sind.
Dü deutsch- Regierung, die die Völkerbunbs- atte mit unterzeichnet hat. richtet an den Völkerbund» rat das Er uchen, die ihm obliegenden Sckiitte zur Einleitung des in der Akte vorgesehenen Schlichtungsverfahrens zu tun und dafür zu sorgen, böß btt von den Alliierten angewandten Gewaltmobnahmen sofort aufgehoben werden. Die deutsche Regierung genügt ihrerseits schon jetzt der Vorbedingung für die Durchführung des Verfahrens. indem sie für diese» Verfahren die Pflichten eines BundesgliedeS auf sich nimmt Das Verfahren wird ergeben, daß Deutschland, von dem ernsten ©dien beseelt, feine 23 er- tragsverpilichtungen nach besten ftlöftcn zu er» feinen Anlatz zu Friedensstörungen gegeben hat
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’•< Grund des Brfcksusses der vier alliierten VtzM«fe1se und B lgiens haben belgische, brtfafz
• enÄ vdw Inippen die Grenzen des O'ebietes, k rrtupolirm der Vertrag von Versailles g» f überschirtcn und die deutschen Städte I# I u r<r Ruhrort und D ü s sel do r f be-
rie editierten Regierungen baden ferner an- t<t, bat) sie von allen Zahlungen, die ihre j <7ngtchöeigen für deutsche Waren schulden, b i nmte.i B trag etnbAalfet roerbnt kirnt*- n» len fit iu dem le'etzien Rhemland eme V Zollordnung einführen Diese- Vorgehen iinertai verstößt gegen den Vertrag
vchDSersaikle» Die Alliierten berufen sich bogt dass Deutschland gewisse Bestimmungen de fc*thaort über di.' striegsbe^ck foigten, über dig^tvasftamq und über die erste Zahlung von piirf Lliarbei verletzt habe Sie bezeichnen ihre
männern, die in der jung ürktfchen Revolu-1 ^rzulegen^ lwn 1908 emporkamen. Mit Enver-Pascha ist r
c r derjenige, her die Türker entschieden aui dem
runq gkgeben Eine Reform des Gesetzes ist ’ad>- lick dringend notwendro ;inb aus allen vol tischen üreiien der Bevölkerung begehrt — Ich frage deshalb: Ist die Regierung Errät mt mög- lichner Beschleunigung dem Landtag einen Ge- setzentwurt itrr Abänderung des Ge'e?.e7 über die RubegebaltSverbälviisse und öinrerbliebenenver- sorgung der Mitglieder des Gesamtministeriums
anwerckunq geschritten fall, weil sie den Eindrucki beseitigt sein. Asquith drückte die Be sor g- gewvnnen haben, datz Deutschland sich bet im Ver- n i S auS, daß diese Mastnadme einen Rück- troge übernommenen Revarat^nsi e; yflichtungm | schlaq auf dem engl schrn Handel haben werde.
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■ GietzenerAnzeiger
dM-tzrutwen aus dem besetzten Gebiet hinauS- ptsie n werden, wenn die alliierten imb asfo- * Ufr t Reklieeungen beim Ablauf der Besetzungs- 1 ilß ie €kfnlKit gegen einen nickt herausiesor- (erer Inariff TeutMianM nicht als hinreichend lÄftm Rach Anckel 430 kann geräumtes <Wr wieder besetzt werden, wenn sich Deutsch- f w* wrgert. die Revarationspstickten zu erfüllen.
lb kann em Recht zur Bewtzung deutschen überhauvt nickt hergeleitet werden Dort •ttl b Rede von wirtschaftlichen und si- :i-a > ie l l e n Sperr- und Bergelttmgsmatzregeln, iMviavt von so! ckenM atz nahmen, die die alliierten •aei ^liierten Regi rungen nach den Umständen -boten eracken. Die Besetzung ist die schärfste c-ime die zur Sickerung der Erfüllung be3 Hfl brnTjat ist Sie ist deshalb in einem rren Teil de- 7rrieden»vertrageS, Teil 14. ■e erwähnten Ariifel 429 und 430 enthält, rib, und zwar g rave auch für den Fall einer ?Va ‘ tfl 'Vi :Hci>arat;on4oeTpfli(titung geregelt, lü» i t widersmnig, anzimehmen. datz die in dem
S des ß 18 ausgenommene allgemeine Den- r-nc noch über btc Bestimmungen de- Teiles mausgebende Gebictsdesetzung rechtfertigen
scher gewählt gelten: 14 Deun'chfiatwnale, 11 Deutsche Volksparteiler, 4 Dorsbündler. 2 Wirtschaftsporteilcr, 3 Demokraten, 26 Sozialdemokraten und 3 Kommunisten.
Eine Erklärung des bayerischen Minister präilirntrn
München, 15 März WTB > In her Sitzung de» Landtage- sagte Mtnifterpräiibent q b r: Ten Ausnadmezustand in 'Amern halte die Regierung nach wie vor für notwendig, um zu verhüten, bau Ba:>em erneut in- Unglück gestürzt werde. Es bellet volle Uebernnfltmmung bann, datz von ter Einwohnerwehr sede Politik fern tu- halten sei. Der Ministervrü-idenr nahm die beiden, in den Selbstschutzorgani'arionrn und der Ein- wodnerw.hr bcrD0i8itretencn Männer Esckerick und Kanzler in Schutz gegen die Vorwürfe, die bewnders von der stönigs^artei gegen sic erhoben wurden. Dann fuhr et fort: lln ere Gegner wollen uns nickt wieder em Vorkommen lassen mid wtr sollen als Volk und als Staat am Boden lernen blcib.m. Sollen wir solchem Bernichtungswi.l.n. der im Widerspruch stehl mit Recht und Gerechtigkeit und auch mit dem Friedensrev- lräge von Versailles, Widersyrud Mo* nackgcbcn? Wi.' würde die Gesckichte über ein Volk urtctL-n, dos den Dillen, oas Staatswohl zu bth iufien, nid-t bestätigt Allein um diese Fragen binb.lt eS Cid) und dTswegen kann ick bei den gfgcrcoärtigcn Verhältnissen tne Auslösung und die Entwosmung un- s rer Einwohnerwehr weder billigen, nzKh jene verurteilen, die sich nidit entnxrfncn lassen uwllen Tie Zukunft Deutschlands hängt allem von der .straft feines Willens, fab zu bcbiutr.en. ab Ich bin ab r übmaiflt. bah wir tton aller Meinmiqs- i ril'icb.-nbntrn auch über brn ^cg der zum Ziele fahr!, uns dock noch zusammmfinden können.
flrbritefofcn/enwnftrtLÜn in Weimar.
Berlin. 16. März Die die „Deutsche Tageszeitung" aus Deimar meldet, demonstrier- tm t^rrrrn ernve b*mb 2000 Ärbeftslose vor dem Landtag Arbeitslose, b c i'ick aut der Tribüne i»> >>aus?s beknien, oeriucklen Ourck Lärmm die -itzung zu stören, so datz die Rcg-.erung die Landesoolizei zu Hilfe rufen mutzte. Eine Abordnung de- Arbeitslosen drang bis zu dem Ttaalsminister Säubert vor und verletzte itn. Zwischen den leilnrfenm einer Protest- rm'flmmlunq au’ dem Marktvlav gegen das Vorgehen der Entente und Ardeitslosendemonstronten kim es zu wüsten Zchägereien, so datz die Polizei bat Platz räumen mutzte
Taloak Vastbg in Benin rrnwröet.
Berlin, 16. März. Der ehemalige tür- k.iche Grotzwesir Talaat Paicka, der in Berlin unter dem Namen Ali Salih Bey lebte, wurde gestern mittag von einem 24- icb ’gen armenischen Studenten durch mehrere Reoolverschmse getötet Der Täter erklärte bei seiner Vernehmung, Talaat habe feine Eltern töten lassen, und deshalb habe er Blutrache genommen.
Talaat Pascha gehört mit Etwer Pm'cha zu jenen tatkräftigen jungtürkischen StaalS-
Das wiederhersttllungsaesetz im englischen Unterhaus.
London, 15. Marz. iWolff. Bei Einbringung der deutschenReparationS- b i 11 in zweiter Lesung im Unterhaud erklärte Chamberlain, die Auswirkung der Bill sei zweifach Sie werde "Mindestens 40 Prozent des deutschen AuSsnM'b'indclS, nxthrscheinlich aber noch mehr, in Miileiden- fdxift ziehen Die davon berührten ^Markte seien vor dem Kriege sehr wichtig für Deutschland geivesen und feien für Deutschland augenblicklich unendlich wick)tiger, als Rutz- land ttufbörte, ein Markt zu sein Oesterreich lönne mir einen Teil der Lücke auSftillen, die durch die Entziehung des Handels mit den Alliierten entfretx Durch eine gemeinsame Aktion der Alliierten würde ein so grotzer Teil des deutschen Handels in Miillidevschafi gezogen, daß, wenn Deutschland nicht entweder bei der Durchführung mitnnrfe ober statt dieser Maßnahme eine andere unterbreite, die von den Alliierten akzeptiert werden könne, die roirtfduutlübe Blockade Deutschlands bestehen bleiben imirbe. die streng genug sei, um Deutschland zur 8er- nunst zu bringen. Wenn Deutschland der le. England könne nickt ohne die beulfdien Waren auSkommen, sei es im Irrtum. Soweit er sagen könne, gebe es kein Erzeugnis von Bedeutung, n>*gen de fen England von Deutschland abtänge
Bot tom lev beantragt die Ablehnung der Bill unter der Begründung, sic sei p'.>ifitastisch und zwecklos Die Prl ti: ber Regterung sei eine solche der Furchtsamkeit Lloyd George sei auf die Lonferen; in schimmernder Wehr gegangen, sobald er jedoch feinen tzclm abgenvmmen, sei die Abschrift einer Bergpredigt herausaefallen
Chamberlain teilte mit, bi? englische Negierung sei vo.i der französischen zu bet Erklärung ermächtigt, datz brüt' ob?r morgen in Franlrcich ein entsprechender Ge» se-entwurs emgebrächt würde
Asquith erklärte: Wenn irgendein Abkommen mit ber deutschen Regierung bestehen s würde, oder memi man zuversichtlich errar- Iten konnte, daß die deutsche Regierung den deutschen Eroorteur entschädigen nrikbe, dann fijürte bereits die Hälfte der Schwieriglciren
Die Rechnung der Wiederherstellung»' kommtsston.
Berlin, 15. März. (Dolfs.) Die ber »eutschen Regierung von ber ReparationS- kommission übermittelten Schaden r ech- nunaen der vormals seindlick)en Länder belaufen fick nach den bish.rigen Umrechnun- |en auf insgesamt rund 180 Milliar- >en Go 1 dmark.
fta 'mArrri, Terke -^chäffst-ll. 51. f für vrahtnach- iHirtqrr »letze», tlckefto»!.:
irt ». m. I1M6.
na cf) England wieder eingefuhri würden, sei grundlos infolge der Fracht frage, des amerikanischen Zolltarifs und der Gewinne, die der amerilanifdte Import nur dabei machen wolle Eine Scktvierigkcit bei ber Feststellung des Ursprungs der Waren werde nickst bestehen. Der Hattdel werde sich der neuen fia^c anpassen. Bezugnehnienb auf die Dominions erklärte Lloyd George, jbanaba werde für. sich selbst entscheiden. Er habe nicht bad Recht, zu sagen, ob Kanada Den Plan an» wenden werde Selbst wenn Italien ober Belgien, wie von mancher Seite zu verstehen aegvben worden fei, sich nickt baran beteiligen sollten, so werde Deutschland immer noch einen Landet im Werte von etwa 100 Millionen Pfund Sterling verlieren, wovon die dülste Lähne repräsentierten. Lloyd George agte, seiner Anjichl nach könne Di'utschland liefet Lage nicht begegnen Das Unterhaus olle sich in die Lage ber beutschen Minister iersehen, die den deutschen Arbeitern gegen- ibertreten müßten, welche sich den Vorschlägen ber Alliierten nicht so widerfehlen, wie von mancher Seite erklärt werde. (!)
Die deutsche Reparationsbill imirbc darauf, wie schon kurz gemeldet, in zweiter
Iusts-minisler v Brentano, Minister des Innern Dr. Fulda. Finanzminister Venrick und Rc- gierun gs vertret er.
Pr<isch-nt Adelung eröstnel bie Eitzunq um •/all Uhr Vor Eintritt in die Tayesochnung erhält das Wort StaolSpräfstent Ulrick tzu feiner (in einem Teil brr gestrigen Auslage! bereits gemeldeten Rede Auck die Entfckliehung. die daraus angenommen wurde, baben wir in einem Teil der gestrigen Rümmer schon gebrockt 9
Abg i c l: Ick bin sachlich mit dem deren Staatspräsidenten einig, zumal 'auch für die proletarischen Schickten bie Sanktionen sehr Hirt fnib Es wäre aber zu prüfen, ob die deutsche Delegation und Tr. SimonS alles getan haben, um den Abbruch ber Verhandlungen in London zu verh.ndern. Iedensall > mutz alles geschehen, um die Verbind- tun gen wieder aufzunehmen Ten nationalistischen Rummel, der fast an 1914 erinnert, machen wir nicht mit. Wir haben nicht daS Vertrauen lur Regierung, daß sie die AngelegenbSt zn regeln imstande ist Das farm nur die internationale Arbeiterschaft. In Frankreich und England hat diese ja bereits Anfänge dahingehend gemacht.
Die Resolution wird gegen bie eine Stimme des ®bg Kiel angenommen.
Präsident Adelung'
Meine Damen und Leeren! Durch bie Annahme dieser Resolution hat die hessische voll-ver- tretunfl gezeigt, daß sie einig ist m der Abi hnuna von Forderungen der Alliierten, bie Deutschland neckt iu erfüllen imstande ist Dir w'llen Rot und Entbehrung auf uns nehmen, niemals aber Sklaverei Ick bin dem h hm £>aufe und dem Herrn Ministerpräsidenten dankbar, datz sie insbesondere ber Rot deS besetzten Gebietes gedockt haben, eine Not. die in ihrem ?faSmatz noch kaum überfebnt werden kann Aber keine Not mtb fein Druck kann unS trerrnen vom Vaterland In diesem -danken sind alle Part-ien — daS bart ick fefl- st eilen — einig Wir müssen aus harren um im lerer Freiheit willen, und wir müssen bullen für Deutschland. biS sich Venrunst und Reckt in der Dell durchsetzen werden <Lebhaster Beifall vom ganzen dause.
Affine Anfragen.
Abg Din gelbey <T Vvt Die fmanzielle Loge deS Staate» zwingt, die Frage der 8er» einfackuna ber Staatsverwaltung dr allen ibr-n Zweigen, namentlich aber 6r den Svitvn der Behörden, mit allem Nachdruck in An kniff w urfinm. Die miS den vallam-n torischen und partritö’itüdm Derba'nn sen des L rrde- entstandene Neubildung der Armier und die dadurch erwachsene gnohe Zahl von leitenden Spitzen der Verwosrnngs^weige und Ministerien ist auf die Dau-r rfir ben hessischen Staat weder fauvrziell traaSir. noch sachlich geboten Ern Abbau et- Weint hrrnrrnd notwendig I ck frage deshalb' Ist die Regierung bereit, dem Landtag mit grünt er Sekfilrunigiinq Vortchlrge über He ?strernfackr'na her Stga'Snerwel'u-'a zum Zwecke finan'i'ller Er^panni se und über bi* VerwJckerung ber Zadl ter Münster und Präsidenten fdbftiin» btfler Lande-ümter norudegen?
Staalspräsident Ulrich verliest die folgend? Antirwrt d-s WefamtmtrrtrrhT«: Daß nVfarvmimftertum behandelt frfm fett Imgerer Zeit bie n der Anftage erörterte» An gelegen b-iten So ald die Erörterungen abgeschto*'-'en i b werben ent'pr ecken de Vorschläge dem Landtage unterbreitet roerben
Abg Ttngeldev fD v >t Die Rubegehäster und Derlorgungsanfarücke der Minister deS bef- sjlchen Staates regeln sich immer noch nach den Grundsätzen t*3 Gesetze-, betreffend bie Rübe- qebaltsn-rbältnisse und dinterblieb-nennertorgung ber M'tgl e^r de- Gesamtministerium» vom 16 Juli 1919. Inzwischen find sowohl für das Neick. ro e für die übrigen deutschen Länder ge- fetzl'che Regelungen dieser Frage ootnenommtn rrvrbni. die febr wesentlich von bet in Les'en beliebten sfarm der Gewährung von Ruhegehältern an die Minister abweicken Tas Ergebnis ist in allen Bällen das, datz die finanzielle Belastung der Staaten und de- Reiches gegenüber bet durch da- angeführte hessische Gesetz aller Voraussicht nack entstehenden i•nanMrHen Belastung des hessischen Staates wesentlich geringer ist. Tie c"'-rund'ätze deS Gesetzes haben im übrig-n mit Reckt rmfberhoit Anlast iu Beschwerden und An- grrften tn ber L-effentlichfeit und in der B ov ke-
liKlat mi liieitre ftr bi« lagnweenRrr b • pn 5lad)wi itag vorher obn« setz« Derbin Mi4)M Prtli Itr 1 mm b»bt fir eRjdgmü 34 mm tkrtle 6rthd) 35 Tf . auswärts 45 Tf ; für 9?ehI a«f« Au zeigen von 70 mm Breit» 150 T« Bei Platz- Vorschrift 20'. 8ef Alag. Aaup|*nlilfl1er Kua. #e»X Verantwortlich für T>olitili: Heg. Voetz, für de» übrigen Teil: Dr. Rernholb 3enj; für ben Anzeigenteil: ft. Beck,
B el mehr fern da. et nur
-rrifdia ti < Mas? ahmen txmbdn. Auck mrtscktzt'tltcke Sank-wnen können aber nack :|i mir wegen Nicherfüllung der Revarattons- "tret fxungen v-rdängt werden Tas britiidK ■361 ent hat biet in einem in Abschrift an» IHM -en Schreck.n norn 6. Januar au-ü>rücklick oer': nt Aus Verstöße gegen bx Bestimmungen - -n ober dieEntwastnung
Bestimmung nicht anwendbar. Ein 8er- ftc» ne fl t n b t c Revarattonsvervslicb- t ■ i| t n liegt nickt dpi Ter Termin, an Nen ®id> Artikel 235 ber Betrog von 20 Mil- I arrn in bar ober Sachleistungen an die AUi- ietti ebgtiübrt nrrben Joll, ist noch nickt emge^ ttsrtn Rack deutscher Schätzung erreichen über bißrt Ne deutschen Sachleistungen schon ten vor gchasr.'n Betrag steinessallS könme hier von etirt cwriäv'.icken Pertragsoerledung oie Rede fein. ? Iie al 5 »weite Satiktion enge wib-.gtr teÄfee.e eitchte Beschlag ah ne de» Äaurr.ie taturrr Waren w.rrt< schlEsüich feen au-d'ück- lAg Zuftärerungen wlleripiecken, bte brr br - dtt und bririidie Segicimg wegen dr 8rr- tzWtzz au, bie Anwendung t»5 § lb gegeben haben DötGarungen ber bct.cn Regrernngen fatb bi a^rtt. Einen entpreckenden Beschäl» dm ruck d»: aienfidx Re 'rrrwtg geätzt n ck der batndm yMixtt tn Rom amt.t.1» mit geteilt. Tte Ma,> wäre danach wexr m Belgien nick Italien, rnnt vweit es sich um Bankmckaben handelt ! d»; ilO Waren käu ten c rt lanben sind», im Ber- einifcn Lmngrei o -.'l isitg.
Ars die dritte Sanktion betn"n. io vt XA fr^führwtg einer eigenen Zollor>nung in den UHlmben schon deSbald nickt aI8 ^trnrmafr- (nüvenb.v.r, nvü 3rtiM 27t) fees JVre- 6aa \rt.a^ sie davon a hängig mackst, 6ay »ie ;mt Sab.u.ig der nrim'dxrtilxT I t.mef«t der "IWAtich <r>vl!enm.i für crTorbcrli.t) z: e ackten U. Ixr Mini lewräsckcnt von Frankreich fect am -tihfeuar in der Aammcr anerkannt, bah es sich iMStn eine über bte Bestimmungen des 3« traget hinausgebevdeMaßnabme *Wer: würde. ES kommt t-inyi. daß sich die Allt- ber 3anlt;tr:en gar nicht zu dem Zwecke Nyirt, um bie Erfüllung fe r angeb ick verletz»
General-Anzeiger für Oberhessen
Prud «*6 Derlag: vrßhl,ch« UuIo.Guch' en6 $ttln»r«<ftrti H. taugt. Sd)riftitihing, 6e|*iftsfttlt in» Dndtrtl: SchnlVraßt 7.


