AintrveMndigungrblatl
für die provinziaidireMon Gberhessen und für das Kreisamt Stehen.
fettend wtt Bedarf . ®U«tag, Dwnste<, Donnerstag unb Freitag. Rar durch die Poft ,u beziehen geyn DU. 2M vterteljLhrltch
Nr 118 IS. Auftust 1921
\nhAit- iirh?rriAf ^eoeieit für F-ldhuhner und Fasanen - Höchstpreise für Mehl und Brot. - Verschwinden des Ernst Goebel aus G^eken - Dienstbe,^?er Dolksschullehrer. - Walzarbeiten bei 'Dorf.®ütL - Verlöngerung der Wasserleitung in Reiskirchen. - Wolldecken. -
u 0 Feldbereinigung Münster.
Bekanntmachung
betreffend Hegezeit für Feldhühner und Fasanen.
Vom 10. August 1921.
Auf Grund des § 3 der Verordnung die Ausführung des Jagd- ftrafaesetzes betreffend vom 29. April 1914 wird hiermit der Aufgang der Hühnerjagd auf Montag den 15. August 1921 in sämtlichen Areifen des Landes festgesetzt. Wir bringen dies mit dem ausdrücklichen Hinweis zur öffentlichen Kenntnis, bafo die Hegezeit für Fasanen keine Abkürzung erfahren hat. Die Jagd auf Fasanen beginnt daher erst am 16. September ds. Is.
Darmstadt, den 10. August 1921.
Ministerium des Innern. 3. D.: Matthias.
Bekanntmachung.
Betr.: Höchstpreise für Mehl und Brot.
Durch Beschlust des Kreisausschusses des Kreises Diesten sind mit Genehmigung des Hessischen LandesernährungsamtE in Darmstadt die Verkaufspreise für Mehl und Brot an die D e r- braucher der Landgemeinden des Kreises vom 16. August l. Is. a b wie folgt festgesetzt:
Pfund, Pfund,
. Mr. 1,95 . . Mk. 1,85 . . Mk. 2 20
das das das
1. für Mehl a) Roggenmehl b) Weizenbrotmehl c) Gerstenmehl d) Kranken mehl
2. für Brot
a) für den 4-Pftmd-Laib b) für den 2-Pfund-Laib
Das Verkaufsgewicht des BroteS seiner Fertigstellung vorhanden sein.
Das vom Kommunalverband gelieferte Mehl darf nur gegen Brotmarken abgegeben werden.
Zuwiderhandlungen sind nach § 49 Ziffer 5 des Reichs- gesetzes über die Regelung des Verkehrs mit Getreide vom 21. Juni 1921 (RGBl. <S. 737 ff.) strafbar.
Giesten, den 13. August 1921.
Kreisamt Giesten. 3. D.: Hemmerde.
. . Mk. 6,45
. . Mk. 3,23
must noch 24 Stunden nach
Mk. 1,80 das Pfund, Pfund,
Betr.: Den Ernst Goebel aus Giesten.
An die Siirflcrmciftcreicii und bic Gcndarmcricstationcn des Kreises und das Polizeiamt Gießen.
Der am 20. August 1901 geborene Ernst Goebel aus Giesten Sohn der Majorswitwe Frau Goebel geb. Scholz zu Giesten Liebigstrahe, der mit seiner Mutter in einem Blockhaus auf dem Hoherodskopf in der Gemarkung Feldkrücken wohnte, ist seit Sonntag den 31. Juli lfs. Is. verschwunden. Er wurde von dem Blockhause nach Herchenhain geschickt, um dort eine Besorgung zu machen, scheint aber dort nicht eingetroffen zu sein.
Personalbeschreibung: Gröhe: etwa 1,80 Meter, Augen: blau, Haar- blond kurz geschnitten, Figur: stark und kräftig. Besondere Kennzeichenam Oberkörper sehr stark sonnverbrannt. Kleidung: llmgearbeitete feldgraue Bluse mit Gürtel kurze dunkelblaue Reithosen und ebensolchen Wickelgamaschen. Blaugraue Krawatte mit goldenen, Adler als Krawattennadel.
De'- Verschwundene war bis vor kurzem in der Heil- und Pflegeanstalt Giesten untergebracht. Rötigenfalls wird ersucht, ihn unmittelbar dorthin zu verbringen. Etwaige Rachrichten über
den Verbleib des Goebel richte man an die obengenannte Adresse seiner Mutter und an das unterzeichnete Kreisamt.
Giesten, den 13. August 1921.
Kreisamt Giesten. 3. D.: Hemmerde
Betr.: Dienstbezüge her Dolksschullehrer
An die Schulvorstände des Kreises.
Zwecks Weitergewährung von Kinberzuschlägen ist umgebe »b zu berichten, welchen Lehrern für fiinber im Alter über 21 Jahre, welche eigenes (Einkommen nicht haben, Kinberzuschläge entzogen worben sind unb von welchem Tage ab bie Einziehung erfolgte.
Giesten, ben 15. August 1921.
Kreisschullommission Giesten. 3. V.: H e m m e r d e
Bekanntmachung.
Betr.: Walzarbeiten der Strahen bei Dorf-Güll.
Die Sperrung der Kreisstrahe „Dorf-Güll — Holzheim" ist wieder aufgehoben worden. Die Kreisstrahe „Dorf°Güll — Garbenteich" wird wegen Vornahme von Walzarbeiten bis auf weiteres gesperrt.
Giehen, den 12. August 1921.
_____________Kreisamt Giehen. 3. D.: W e l ck e r.______________
Bekanntmachung.
Betr.. Verlängerung ber Wasserleitung in Reiskirchen
Zur Verlängerung ber Wasserleitung unb Kanalisation Reiskirchen wirb bie Kreisstrahe am Ortsausgang Reiskirchen-Giesten für ben Fuhrwerksverkehr vom 15. bis 20. bs. Mts. gesperrt.
Der Verkehr geht über Oppenrob- Burkharbsfelben-Reiskirchen unb umgekehrt.
Giesten, ben 13. August 1921.
Kreisamt Giehen.
Bekanntmachung.
Vetr.: Wolldecken.
Heber die in Limburg lagernden Wolldecken ist von der Reichstreuhandgesellschaft infolge sofortiger Lagerräumung inzwischen anderweitig disponiert worden.
Dagegen kann vom Lager in Frankfurt a. M. ein gröherer Posten Wolldecken, noch sehr gut erhalten, zum Preise von 25 Mark per Stück abgegeben werden.
Interessenten wollen sich an die Reichstreuhandgesellschaft 21.=®., Zweigstelle Frankfurt a. M., wenden.
Giehen, den 11. August 1921.
Kreisamt Giehen. 3. D.: Welcker.
Bekanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung Münster: hier: Drainagen- und Ernte- ausfallentschädigung.
3n der Zeit vom 15. August bis einschließlich 29. August 1921 liegt aus dem Dienstzimmer der Bürgermeisterei Münster
das Verzeichnis über Ernteausfallentschädigung nebst dem dazu gehörigen Kommissionsbeschluh vom 25. Juni 1920 sowie der Ausschlag der Drainagekosten nebst zugehörigem Kommissionsbeschluh vom 10. Juli 1919
zur Einsicht der Beteiligten offen.
Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses während der Offenlegungszeit bei der Bürgermeisterei Münster schriftlich und mit Gründen versehen einzureichen.
Friedberg, den 2. August 1921.
Der Hessische Feldbereinigungskommissär: Dr. Ian n, Regierungsrat.
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ei: 5chulstratze 7.
Dienstag, 16. August 1921 Annahme von Injelaep für bie Tagesnummer bi» 5r.m Rachrnlttag vorhe, ohne jede Verbindlichkeit Piels für l mm höhe fih Anzeigen v 34 mm Brette örtlich 40 Pf, auswärt, 50 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180^1 Bei Platz-
Vorschrift 20'.Aufschlag. Hauplschriftleiter: Aug. Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für ben übrigen Teil: Dr. Remholb Zenz-, für ben Anzeigenteil: Han,Beck, sämtlich in Giehen.
Die Lage der deutschen Domänen- Pächter in Polen.
Berlin. 15. Aug. Wie wir zur Lage der utschen Domänenpächter in Polen er» )ren, hat der Dotschasterrat in Pari« die pol- che Regierung ausgefordert, die endgültige Tin- ndung der beabsichtigten Mahnahmen Hinsicht- > der Domänenpächter, besonders waS den Derrs von Material und Vieh anbelangt, zu bergen. Polen hatte bekanntlich am 14. Juli 19 auf Gruird des Artikels 256 des Friedens- iges, der die Erwerbung der Kronrechte im ab- retenen deutschen Gebiet Polen zusteht, ein Ge- > erlassen, wonach der polnische Staat für alle iter, die früher dem Hause Hohenzollern und m preuhischen Fiskus gehört batten, alS Inder einzutragen sei und sie lastenfrei über- hmen dürfe. Auf Grund dieses Gesetzes, das in •len Bestimmungen im Friedensvertrage kein« undlage findet, deshalb deutscherseits nie an- annt wurde, wurden bei dem weitaus gröhten ile der Domänenpächter Zwangsverwaltungen igeseht, obwohl diese den Eingriff in die schwe- iden Verträge gerichtlich angefochten hatten rner wurde die zwangsweise Entfernung der ichter von den Gütern auf administrativem ege vielfach angeordnet. Auch wenn diese letz- c Mahnahme auf Anordnung von Warschau s am 1. Juli rückgängig gemacht wurde, so trde dieser Widerruf von den untergeordneten ganen keineswegs beachtet. 2luhcrdem wurde n den neuen Pächtern auf gerichtlichem Wege • Exmissionsklage eingereicht, die von den pol> chen Gerichten mit ungewöhnlicher Schnelligkeit arbeitet und von den gerichtlichen Exekutiv» amten noch schneller ausgesührt wurden. — igesichts dieser Tatsachen bedeutet der Deschluh i Pariser Botschafterrates hoffentlich eine, wenn ch nur vorläufige Erleichterung für die deuten Dvmänenpächter.
Die deutschen Kohlenlieferungen vorübergehend herabgesetzt.
Pari«, 15. Aug. (WTB.) Wie der „XentpS* ttelll, hat die Reparationskommission die K o h- nlieferungen, wie sie im 2lbkvmmen von na vorgesehen waren, vorübergehend rabgesetzt. Diese Herabsetzung wurde von c Kommission für notwendig gehalten, um dem genblicklichen Produktionsdeftzit Deutschlands kchnung zu tragen. Das theoretische Programm n 2L Millionen Tonnen monallicher Gesamt- ferungen an die 2llliierten bleibt aufrechter- lten. Man sei sich aber darüber einig geworden, h man von Deutschland mit besonderer Dring» )keit die Lieferung von 1,6 Millionen Tonnen >hlen verlangen müsse, wovon Frankreich und xemburg 1,1 Millionen Tonnen zuständen. DaS die Grundlage, auf der die Lieferungen gegen- irtig vor sich gingen.
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Über andere Fragen.
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London, 15. Aug. (Wolff./ Der „Oblerber** schreibt, solange Deutschland aus dem Völkerbund ausgeschlossen sei, sei die geistige Kraft des Bundes gleich null.
Staatsarbeiterstreik in Bremen.
"Sternen, 15. August. (WTB.) Ds' Streik der Staatsarbeiter Dauert e Dothilfe wurde ty
Ermordung eines italienischen Terganten durch die Polen.
Berlin, 16. Aug. 3m .Lokalanzeigei^ schilt dert ein Augenzeuge die grausamen Mihhandlun- gen eines italienischen Sergeant en aw dem Bahnhöfe Charlottengrube bei Rybnik durch polnische 3nsurgenten. Etwa 30 3rJ vgenten rissen den Sergeanten aus dem Zugabteil heraus und schlugen unter Verwünschungen auf Italien o lange aus ihn ein, bis er zusammenbrach. Die französische Dahnhofswache sah dem Vorfall untätig zu. Der 3taliener, der sich wieder m den Zug geschleppt hatte, wurde dort von den 3murgenten ® . r . c f, re. -Q X a« 37/»rrAhunnMi aai
Paris 15. 2lug. (Wolff.) Vor seiner Abreise von Paris erklärte der italienische Ministerpräsident Bonomi einem Vertreter des „Petit Parisien", es wäre ein grober 3rrtum, die Verweisung der vberschlesischen Frage an den Völkerbund als eine Riederlage Frankreichs anzusehen. 3n dieser Frage gebe es weder Sieger noch Besiegte. Frankreich sei ein doppeltes Zugeständnis gemacht worden: 1. indem beschlossen wurde dah der Spruch erst später gefallt werde und 2. indem beschlossen wurde, dah die Frage einem neuen Gericht, nämllch dem Völkerbundsra:. unterbreitet wird. Bvnomi erfiärte ferner, man Dnne nicht im voraus sagen, dah die Ansicht des Völkerbundes im britischen Sinne ausfallen werde. Was im besonderen die italienische Regierung betreffe so sei die Absicht Donomis. dem italie- nischen 'Vertreter im Völkerbundsrat die gröhte Freiheit zu lassen.
Bei Besprechung der Rolle der italienischen Abordnung im Obersten Rat erklärte Bo- nvmi: ..Was mir am wichtigsten erschien, war die Vermeidung eines Bruches, insbesondere an der Tafel vom Dienstagabend, welche uns mit unseren britischen Kollegen vereinigte. 3ch hatte keine Mühe, Lloyd George zu überzeugen, der, wie ich gefunden habe, unbedingt für bie Aufrecht- erbaltung der Entente ist. Wir haben sodann mit ihm die Verweisung der oberschlesischen tfrage an den Völkerbund besprochen. 3m übrigen hatten wir bereits Gelegenheit, uns mit Loucheur und
te ehemaligen deutschen Kolonien iu Afrika.
L o n b o n, 15. August. (WTB.) Omlln» rhause teilte Lloyd George mit, dah > britische Regierung mit ber Regierung der rreinigten Staaten durch Vermittelung des lerikanischen Botschafters in London über len ManbatSentwurs betreffend die ehe- aligen deutschen Kolonien in f r i k a in Verbindung stehe. Sie habe je* ch bisher noch keine Darlegung der Auf- , Jfung der Vereinigten Staaten in dieser Frage erhalten.
eine neue Gesellschaft Ker Rationen schaffen oder tn neue Beziehungen zu Deutschland treten könnte. Cie sind daher überzeugt, dah bie Vereinigten Staaten früher ober später ihren Stolz beiseite feyen unb an dem Werk der internationalen Zusammenarbeit auf ber in Verfailles festgelegten Basis werden teilnehmen müssen. Dieser Zeil ber öffentlichen Meinung wirb hauptsächlich durch jene Organisationen und Personen bargestellt, die am lebhaftesten die Wilsonsche Politik unterstützt Twi hi*n
Andererseits sieht ein grober Teil ber Ration in Präsident HardingS Schritt ein kvnseuqentes Weitergehen auf der auhenpolitischen Dahn, die sich die republikanifche Partei während ber Wahl- Campagne zu eigen gemacht hat. 3n diesen Harbing ergebenen Kreisen erwartet man, dah die Konferenz, wenn sie zu gedeihlicher Arbeit zusammentritt, bie Grundlage für eine neue Gesellschaft ber Rationen unb eine neue Friedensregelung bilden wird, welche Völkerbund und Versailler Frieden auslöschen und ersetzen sollen — eine Gesellschaft unb eine Regelung, in der die Vereinigten Staaten jene beherrschende Stellung entnehmen werden, die sie auf der Friedenskonferenz unb im Völkerbunb zu gewinnen verabsäumten.
Diese Ansicht beruht auf dem Gefühl, dah eine Abrüstungskonferenz, wie sie geplant ist, nichts leisten kann, was der Mühe wert wäre, ja nicht einmal das Abrüstungsproblem selbst ernsilich in Angriff nehmen kann, wenn sie nicht gleichzeitig den gesamten Fragenkomplex der Friedenskonferenz neu aufrollt. Die rein europäischen Probleme der deutsch-französischen Beziehungen könnten als mehr oder weniger geregelt ange-
Ein (tzefecht an der oberschlefischpolnifchen Grenze. Berlin, 16. Aug. Wie die Blätter melden, versuchten gröbere polnische Banden von jenseits ber oberschlesischen Grenze in ber Rahe von Myslowitz inOberschlesien einzubringen. Desahungstruppen unb Apo beamte wandten sich ihnen entgegen. Aach kurzem Feuergefecht zogen sich die BaÄ>en über bie Grenze zurück. Als sie toieber jenseits ber Grenze waren, eröffneten sie eine lebhafte Schieberei auf bie vberschlesischen Ortschaften nächst ber Grenze.
Ein Handgranatcn-Attentat gegen einen englischen Offizier.
Berlin, 16. Aug. 3m Kreise Rosenberg würbe, wie bie „Vollische Ztg." melbet, gegen das Auto des wegen seiner Unparteilichkeit bei der deutschgesinnten Bevölkerung beliebten englischen Polizeioffiziers, Major Er es sh, eine Eierhandgranate geworfen, die zwar explodierte, aber keinen Schaden anrichtete
Aus dem Reiche.
Schulstreik in einem Berliner Vorort.
Berlin, 16. Aug. Eine Elternver^ sammlung tn der Gartenstadt Staken bet Berlin beschloh gestern, in ben Dchulstreck zu treten, um dadurch die Schaffung eines Röt' gesetzes zu erzwingen, das bie aus dem konsento» netten Religionsunterricht aus scheidenden Kinder in Freischuten zusamm-enfaht.
oringnch zu veyanoeln. Die Frage oer Ao- Haltung einer Tagung in nächster Zeit oerde jetzt vom.Völkerbunb erwogen werben. Auf bie Frage, ob die Vertreter Deutschlands und Polens ersucht werden sollen, ihre Sache darzulegen, erklärte Llohd George, er hege keinen Zweifel, daß den Beteiligten Gelegenheit gegeben werde, ihre Sache zu vertreten; indessen liege solches lediglich innerhalb der Befugnisse des Völkerbundes.
Aeußerungen des italienischen Ministerpräsidenten.
Die Verschlechterung der englisch-irischen Lage.
London, 15. Aug. (Wolff., 3n ben grw densverhandlungen zwischen England unb 3t- land ist. wie bie Blätter melden, nach Ablehnung der Vorschläge ber britischen Regierung durch de Val er a eine sehr ernste Lage entstanden. .Daily Chronicle- zufolge werde tn politischen Kreisen die tiefe Enttäuschung über die Wendung zum Ausdruck gebracht. Aller Augen seien auf die morgen statt findende Sitzung des Sinnfeiner-Parlaments gerichtet, die für die unmittelbare Zukunft Irlands entscheidend let. ®er Daily Herald" nimmt an, dah das Sinn- feiner-Parlament beschliehen werde, das Angebot der brftischen Regierung dem irischen Volle zur Abstimmung unterbreiten.
Chamberlain teilte im Unterhause mit, daß Lloyd George morgen nachmtttag im Unterhause eine Erklärung abgeben werde über die Sitzung des Obersten Rates in Po über Oberschlesien und vielleicht auch
sehen und das Problem der Deschräntung ßer Rüstungen zu Lande damit auherhalb 'der Diskussion gelassen werben: aber bie lange Reihe der Probleme, bie sich aus ben Mandaten, der Verteilung der deutschen Kolonien, den Beziehungen zwischen England. Japan, China und den Vereinigten Staaten in Asien und dem Pazisii ergeben, sind auf der Friedenskonferenz kaum berührt oder jedenfalls nicht befriedigend gelöst« worden, wie schon ihr wachsender Ernst für bie internationalen Beziehungen des vergangenen |


