Ausgabe 
15.4.1921
 
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Erster Blatt

Srcitag, 15.21prU l<)2l

Ul Jahrgang

GietzenerAnzeiger

lenie ftetldb nincngr tri

rtii» berfteiftcn. aU ob bie Tvutfchc

(fft'rful berfrtiften, aU ob bie Teuf V>i r*«rtei unb bie MchrheitSsozialisden *-3Ui .rq eines LabinettS auf breiter UJn

bie

q eines Kabinetts auf breiter Grund-

chland, saus

enblid nrxf) nicht

3ur Veifetzung der früheren Äollerl«/

£B am Tage vor her Sahl des Tttnifter-

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mir der Montag und um fahren

groben Trownftrai »nm, al» btr fmniMddr %oke gegen beit Än cbiun an Deuts cklonb bJtd> tljlia* au »gaben bet Sn nm gen be'annt g trorbrn mar Orte nach TaufnCen wählen.eiScnid) mnengr Det- »ammrite itd) vor ban vatbrtbau e Namen» ba

uvuru^i.. ____feiner Mission fdjev-

tamfaf wirb bie mehr hei Mo$üiltfhfdie ftrat-

Bonbon, 15. April. (.jSofff.) Rachbem, wie bereits gemeldet, Lloyd George im Unterbause crUärt hatte, c» sei keinerlei Abkommen mit Frankreich getroffen wangSmaß*

Cngland und die Zwangzmahnahmen gegen Deutschland.

Verpflichtungen nicht Nachkomme, wurde bie Frage an Lloyd t^eorge gerichtet, ob er ver­sichern könne, dasz keine «veitere Besetzung irgend eine- Teiles Deutschlands flattfinben tpcrbe, bevor daS Unterhaus befragt worben fei Auf diese Frage wurde keine Ant­wort erteilt.

Btlitr

Mt als al^ , bum Dl*a>b rJ*

llabiuettwechfel in Nngaru.

Buoavest 14 April (VTB.^ Un»wn ckrt So er -Bureau. Die Demtfiion bei ® r t a m t- fa btnr tt» T e l eckv wurde vom R ick», er* loder angenommfrt. bet mit brr Bildung eines neuen Äab.itert» den Ylbgrorbnettn bei Sa tonal* ral» Gra en Stefan Brtblrn b .-traute Xit neue Negierung w.rd al# üoal.rbn» ab nrt! eine ckrist- hdj-nüt;pna.e. ogradrrunMidx ShLbUmg beifolgen.

vermlNInngsversuch einer neutralen Macdt?

Berlin. 14. April. Trto.-Xel. Die Germania" veröffentlicht eine Mittei* Ling, worin eS heißt: Ein Vermitt* lunaSversuch. der seitens einer neu­tralen Macht unternommen worben ist. um den neuen Präsidenten der Bereinigten Staaten Harding für ein Eingreifen ;ur Anb-abnung neuer Verhandlungen Krischen der Errtente und Deutschland zu

uenseuchk i>

pi|enbad), .

1 Aschen, abjttr.

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.Verband ty «

* fcttoÄt*: %"?< «ilt a' ««ww löertr (.* Jfl 98710 HM dürfe, tr , ' gelang 5 *«lie einer £ Ttfl- Ausgabe uni <f.

Hoftrauer in rpanieu.

a ö r ib, 14_ Avril sHava-.) Tot Amtsblatt txröfenilid'! einen Erlaß, welcher anläßlich des 3bld>cn> Ihrer Majestät bet Teutskhen X o i f e ri n eine 2 1 tägige Hoftrauer ver­fügt.

est gelegt sei. Nift er die Zusicherung -itgflr.T Ixibe, er wolle lurücktreten. fobalo fdfli bebinett irgendwie bas Mißfallen der Nriüb»-,tSsozialisten fid> zuziehe Cb Lieger* ixMl ?-in Kabinett zusanunenbringen wird obttarithi, läßt sich im Au^. WMZen Sollte er mit fein

^ndesveriamm mig tvrbette er Abg IX 6< gtr bie tBmannndtrn ws vor bet Dwfunz bet Vn* tente nicht *urü<funorid)en. Ire Zeitungen trr- ohmflitben Aufrufe mit her Ucjtrqbr.h 64 gibt fein Zurück?

e*r !*<»<>«»reife ;L- ünschliehUch IWk lohn, durch dir Veit! ,tn Mark ö.7L rieet.ftlid) Best.llg.tt. Ftz« »rech-Laschlug, <ii* -dmllktiunq 112; ftrl [mdurti, Der lag m*I d)ä|is|teO< 51. ldU 1i skr vrahtnach. tttzch« tnzelger Liehen. '*1d?e/!enti:

Entente.Drohungen an Lest erreich.

5 -. t n. 14 Avril <©X8'< Ta» Äoneipon- denchureau mldrt: Ter französische Ge* sandte 2efeore*$ontali4 pah brm Bundeskanzler Mavr im Hu t age je ner Seatrnmg rclg nbe Erklärung ab: Falls de oster - tridtntbe Segtmmg nicht imstande »r.n sollte, bie gegenwärtig an den Anschluß an da s De, t' che Reich hinrülendeu Umtriebe wir* Kmoslos u machen, würde bu* franiö iidx Re­gte tun a bu Hil *3?tv>n für Ctfenndj einftd.en unb bu Reva rat'ansiomTn'sion würb in ihrer Be'ugnis trlläan.-i i rüb dxtg ft - It De Den IL Fe art ter der engli'chen unb ialienvchen Rea.e nma schloßen 'ich der ErNätnnt b i srangönschen Vertreter: an mit dem Bemerk-i. baß da» Zurütt* trrtm Frankteich» ton btr eahtr-r nir C fiter * reich bc* Ende dieser Aktion an> da) Fallenla len eilet bierei b.-z»glichen Proiekte bebaut

Lturmiche Kundgebungen

gegen die Entente.

Vernunft bei allen bürgerlichen Fraktionen I bestimmen, hat, wie wir von zuverlässiger über parteipolitische Bedenken gesiegt Es Leite hören, sowohl am Dienstag rote auch war nicht etwa der immer wieder auf-«am Mittwoch das Kabinett eingehend befebäf-

den Ländern und Gemeinden aus der Durch- führung des Ltbulgesetzes erwachsen, ihnen ;u V» vom Rüsche erstattet werden Joden.

-cger beide Beschlüsse wandte sich LtaatK* sekrerär Srfmk als Vertreter bet Reichsreoie* runp. Es wirb nunmehr zu einer doppelten Vorlage kommen, da bie Regierung unter keinen Umständen den Beschlüssen des Reich-* rats zustimmen will.

Der RetchSwirtichoftsmiuiftet Lchol; in ftieL

Siel, 14. April. <DTB.' Der Reichs-

Berlin. 15. Avril. Sie die Blöder, . . , - -

Sier, mrfnrn, Lur. es ge^err. m Z nnSbrnck y Imtrt]<6ffft§nnjiqttr L cho lz ist rn Begleirur

ihr im, 14. April Havos) Ter Zug reiche der hüberm Äaikrrm wird am abenb 8,40 Ubr m Arnheim aniomnvn 9 Uhr nach der deutschen CStcrm «eiter-

i^sbildung in die Presse gelangt sind, kxiflctraflen, daß eine gewisse Grund- tartwischt worden ist. Man hat immer am, als ob die beiden Flankenparteien n AuSeinanbersehung ftdi sichen Maße auf ihren Partei Polin säten

ftlif dlner 3«qrtgtr wtHir Dlenstagsbdlag« _l4iri»Uel4eew «

en Wohlfahrtsministrr

Tie neuen Vorbereitungen Frankreichs.

Paris, 15. Avril. lVTB?Echo de Pans" meldet, im Falle der Beseyuna des Ruhrgebietes sei bie Einberufung von zweiIabresklassen votgeseben. .Liberte" dagegen erklärt, baß noch keine Ent­scheidung in dieser Beziehung getroffen wor­den sei. Tie französische Regierung vechan delc mit den Alliierten unb den militärischen Lachven'tändigen. Jede Entscheidung hänge von oen Ereignissen ab. die vor oder nach dem 1. Mai eintreten konnten. DaS ftommuniften* blatt .Internationale" teilt jedoch mit, daß bie angckündigte Mobilisierung nicht nur vor­bereitet, sondern bereit- in der Ausführung sei. Eine Mittagszeitung berichtet, Briand werde am Freitag vor dem Sammerausichuß für auswärtige Angelegenheiten erscheinen, um Auskunft über die Maßnahmen zu geben, die er zu erareifen gedenke, um Deutschland zu zwingen, seine Lchuld zu bezahlen.

agiit i ib durch all.-^u starke -ervorkehrung m-litischer Prinzipien zu verhindern *'Eco rn. Dhne daß man auch nur irgend- '* i parteipolitischer Einsicht Stellung zu nab* braucht, muß doch einmal gesagt iiSäH daß die einzige Behinderung bei der- schnellen Abwicklung der preußischen Im- ». ngSkrifiS in dem Verhalten der H 11 r he i t »so zia listen gelegen hat Die rUNu^n der Mehrheitssozialisten hatte offen* 1«« cti dem Parteivorstand die Weisung < rtibt 11, bei dem an sich für di, Partei rgffn ^nfügen Ausgang der Wahl vom O I. hftruar einen vollen parkamentarischen <*rflhi zu versuchen. Man wollte mit allen bie alte Koalition nneber her- Wfflr obwohl biefe nur eine ganz geringe aW-näftige Mehrheit hatte unb diese Mehr* 'isi!l«ch sehr zweifelhaften Charakters ift, jtüfl fb? sich auf 19 in Oberschlefien im taltf> 919 gewählte Abgeordnete stützt, die i.unmt preußischen Landtage au-scheiden nxtlik sobald Oberschlesien ein selbständiger nhlJ?5fhoat wird.

«5 schließlich aus dem Hin unb Her der uv::r ifxn RegiemngSbilbung vorläufig der einer Zdabinettsbildung unter dem

Aus dem NeicVe.

ter Reichs rat und das Reich-schulgesetz

Berlin, 14. April. (Wolff) T« Reichs rat erklärte sich mit dem SeseL* entwarf, der zur Ausführung des Ar:ikels 146 Absatz 2 bet Reich-verfassung bestimmt ist 'Reichsschulgesetz), bi» auf zwei wich- tioe Punkte einverstanden. Auf Antrag von Württemberg wurde mit 41 gegen 11 Lammen ein Antrag angenommen, wo­nach die Zuständigkeit deSReichsverwal- tungsgerichtS bei Streitsachen über Schul fragen aus dem Gesetze beseitigt wird Außerdem wurde ein neuer Paraaraph 17 angenommen, wonach die M e h r k oste n. die

Lin erstes 3e'chen der Sesunvung.

! 5 len schreibt UNS:

tie große Bedeutung, bie die preußische tztzdr-rJnaSbilduna für bie politische Ent- ig in Deutschland hat, ist unter dem LÄckr 1 der Ereignisse in Mitteldeutschland ut:J t<r gespannten auswärtigen Lage in «».Öffentlichkeit nicht ganz treffend zum fttiTccf gekommen Man hat wohl hier und «ititba ein paar spottende Worte übet die mng der parlamentarischen Demokta*

tigt. CS steht fest, daß in dem Kabinett die Aussassung vorherrscht, daß die angebotene Vermittlung nicht zurückgew.efen rben darf

Die dasTageblatt" dazu bemerkt, bau« bele es sich vorläufig um eine Fühlungnahme mit den außerlfalb des ReiclieS stehenden neu- trafen Persönlichkeiten, bie sich bereit gezeigt haben, eine Vermittelung herbeizuführen riejc Fühlungnahme habe bereit- vor einiger Zeit begonnen. DieOiennania" schreibt heute abend in ihrem Leitartikel: Unsere Rach­richten lauten erfteillicherweise balftn. daß im Reichskabinett mindestens der Wille zum An>brnck gekommen ist, die deutsche Politik müsse spätestens bis Ende dieser Wc^che aktiv werben. Wie dieDnttsä>e Allg. Zeitung' hört, ist der Auswärtige Ausschuß des Reichs- wges auf Dienstag nachmittag einberufen worden.

Berlin. 14. April. (Wolff. 1 TicWer- maui a" brachte gestern in Nr 181 eine Mit­teilung über den Inhalt der Ministerberatun- gen vom 12. und 13. April, die den Tat­sachen nicht entspricht. Die Miirister- beratungen roareii ft r e n g geheim Es wurden keinerlei Informationen darüber er­teilt. Die Nachricht derGermania" beruht auf einer Kombination.

Beratungen des Reichskabinetts.

Berlin, 15. April. Das Reichs- kabinett beschäftigte sich gestern erneut mit der ZkeparationSftage. Die Beratungen waren streng vertraulich. Der Vorsitzende dcS auswärtigen Ausschusses deS Reichstages, Abg. Dr. Stresemann Bonfericrte geftern mit d^m Reichs Minister deS Aeußern Dr. SimonS Die Blätter hoffen, daß Dr. Si- monS Anfana der nächsven Woche dem Aus­schuß Mitteilungen über ein neues deutsches Angebot in der ReparationSftage werbe machen können.

wo!) lfervorgegangen ist, wird nun von ^eirilk. hrheitsiozialisteii lucnn nickt als Er* olchtbrer Taktik, so dock immerhin als irr* tutlrn eines vorher gesteckten Zieles ge

hlriM Naii tut so, als ob 3tegernwlb in ftirse KabinettSvildung baburdi bereits

Lloyd George und die ftreikenden Arbeiter.

London, 15. Avril DTB.) Auf btt1 aeftrigen, ergebnislos t» rlauknen Konferenz zwischen Llovd George und den stührrrn der Eifenbabner unb Transportarbeiter, uut der oei Ärbeiterführer erklärte, er feb keine Hoffnung für eine Regcluna. sagte Lwnd ükorge, die Frag, oer Wiebererrichtung der Suat »tont rotte über die XoMeninoufhie müsse durch ti.ie politische Aktion und nicht ourtti einen Streik grrraett wer­den. Ta» Partamem oürfe nicht durch die Trodung der Lodmlrgung Ort gesamten Leben» brt SkaotrK irrt wecken, Lloyd Cbeoroe sagte weiter, er alaubt, «oei Drittel brr Wähler deS Landes bestände aus ArbeUern und ihren Jvrauen Wenn die Arbeiter dieses Lande» ui Gunsten eure» Ra* NonalisierungSplaneS sind, besteh: nicht», wa» ihn aushalten kann. Aber ihr müßt sie Üderieugen. daß die Rationalisierung daS Richtige in ihrem Churr­effe ist Dir würden sagen, es ist nicht in ihrem Interesse unb würden sagen, rt wecke ibtxn Scha­den zusügen Ihr wervet ihnen sagen, e» wecke ihnen Bocknl bringen. Da» ist bie Streitfrage, oie ben Arbeitern dieses Landes gevAttttkife unter­breitet ivecken mnß Der Arbeiterführer G o »l i n a erklärte aut her Konferenz. <» fei rin Qnbu R rie­ft r e 11 und nicht ein politischer Streif. Thoma» sagte, der Sampl wücke zur Itolge haben, daß bet Nation unberechenbarer Schaden tugefünf werde, gan, gleich, welch' Seite gewinne. Tie Rat tm rrertw* uno.Tineibtirfxttt>eife verlieren. Thoma» w e r. h Ite, wir hnb keine Revolutionäre und wünschen b*tnr Revolution

London, 15. April (8TB Reuter In brt Konferenz brr General Dörfer» Fsoeration wurde beschlossen, den Treibuno zu unter ft ü»en. Der Viiepräfident erflärlc wdoch daß die» nicke notwendigerweise den Streif bedeute

London, 15. Avni WTB' Etwa 200 Abgeordnete tarnen beute im Nntrrhou'e lammen, um die Tarsteilung der Be »rorfTÄbeiteer ül>er die gegenwärtige Lage cntr*'enMmtbmcn_ Vteiauf wurden die ?^rtrctrr der Bernarbei- t c r angehört, die ihren Stanbpunft au-ei nxinher- feptrn.

ivorden in Bezug auf die Z nahmen gegen Teutf , Deutschland am 1. Mai seinen Reparation»*

tauckende Gedanke der Bildung einer rein bürgerlichen Regierung, die vom praktischen politischen Gesichtspunkte aus fast umnöa- lick ift, wohl aber der Gedanke siegreich burt> gedrungen, daß man einmal mit der von den sozialistischen Parteien in die deutsche Politik lyneingetraaenen Einstellung auf rein egoistische Porteipvlilik Schluß machen müsse. Um ein solches Ergebnis der preußischen Regierungskrise vor beit Augen der Dcffent- lichkeit zu verschleiern, haben sich bann die Mehrheitssozia listen am Morgen des Wahl­tages nach einigen ganz unverbindlichen Zu- icherungen StegemxtldS entschlossen, den Kandidaten sämtlicher bürgerlichen Frak- tionen zu wählen. Sie Irwtlten, nachdem sie mit ihrer Taktik völlig gescheitert waren, sich wenigstens ein geringes Maß von Einfluß ichern.

Daß bei der RegierungSbildimg, tvie diese kurze Darstellung zeigt, der Abschluß des für die junge deutsche Republik höchst unwürdigen Spiels hinter den ftidiffen des Preußifclieit Landtages durch den Sieg der vernünftigen Sachllckkeit herbeigefüh t wvr- den ist, soll man sich im Sinne der Gesun­dung unsere» Volles nicht durch partcipoli- tifdic VerschleierungSversuttn.' der Mehr heft S- sozialisten verheimlichen lassen.

Ltegerwald über seine Bemühungen.

Berlin, 14. April iDolfs.) Ein Vertreter deS WolssbureauS batte heute yorntitlng eine lluterrrbunq mit Steaerwald, aus der sol- dentk .' als Ansicht brt Mimsterprasü<men über die gegenwärtige Sachlage zu entnehmen ist:

Sowohl die lebten Reich»tag»wählen wie auch bie Wahlen .um preußifchm Landtaq brachten, in Ziffern cru»gedruckt, einen cHoa 10 bi» 1 5Pro­zent i g e n Ruck nach reckt». Fn Preußen stehen beut* recht» von den bisherigen Äoalirion»- paileien 188 uick link» 59 Abgeordnete. Aus dieser Sachlage bat Mmisterpräsident Stegrrwald auf- lubauen. Zur preußischtn Regierungsbildung be standen in der tzauptiach- ven'chiedene Mögt ick keiten: zunächst eine stvalirionSregierung von der Mehrheitsiojialdemokratie bis zur Deutschen Volks­partei. Tiefe ist aus außer- unb inner politischen Gründen em der Stunde Das deutsche Volk erarbeitet sich bei seiner negenwüNigen Lage nickt Wicker da» Ansehrn der Well, wenn . S sich nicht baui versteht. ieme inneren parteipolitischen Ge- aensavc zu mildern und mrürfiuiLllen. Rack den Vorgängen der letzten2* Zadre ift sodann die Siunde gekommen, aus^ul'orechen, daß eine gewistr Stetigk<-it in der Politik eine b.t ersten Voraus tebuittKit ist für den allmäbüdxm Wiederauntini des deutschen Voltes. Diese S:e.-igkeii ist nur ui errciAen durch eine starke, möglichst gleichartige .UccbTbf.t tm 'Kettb und in Prrnßen und durck irc;t(Kbenbe gegenseitige Rückiichrnabme aus die Imponderabilien üi be;t stvaluionspan im. Gegen eine Retnerungsbildung auf diyer breiten ^Vront wurden aber in den tetzlen Vock'n io oidc Schran­ken ausgerichtet, daß ,ie Stegenvalb nickt in we­nigen Tagen nbbauen komUc Zur Stunde bestehen no di bre t Möglichkeiten für einen Aus- gleich:

1 fcntnkber die Part wn geben Sleger.vald voll ständig freie öand unb b.-hrnd-rn die aus ihren Reiben druck ibn berufenen Minister nickt durch .-»rastionsdesdrluß an der Annahme eine» Mini- Iteiiums.

2 if-- wird etn Geschänsnnnisrerrum gebiteä niK uori Sozialdemokraten unb je einem Vertreter der .Zentrum-Martti, der Temokrati «den unb her Teunckcn ik.l-MXirtn, während ter Reit brr Mi­nisterien durck Beamte ober rvlinick nitdt adge- nemvelte Penönlickkeittn beteM wird I« Par­teien wären an die« Regierung, bie feine Soa* litwnSregierung ist. nur teft p bun'ex E» konnte eine Politik mit weck ei oben Mehrh len gemacht, die 'Staatsge'chäfte etnrroe lei fo.tg führt weckrn und da» We.trre der politiidbei Entwicklung der nächsten Zeit Überla nm bleiben

3 ES nnrb ein Mmisterrum aus dem daurum und den Tempfrctm gebäret wenn dadurch 'ick eine roobnxlfltbe Vcurcalität der beiden Rackbar- paneien erzielen läßt.

Die Kabinettsbildung in Preußen Gescheitert.

Berlin 15. April. Rach den gestrigen tnterrrafTwndlcn Beitreibungen betrachten die Blätter bie Bildung eine» Koalition e- Tabinett» in Preußen als gescheitert und irden nur rwck in einrrn U7ux'[:nkfrn Uebergangs- ministerium eine Löung der Frage.

Drei» wr t HStze für e 34mmSmt< onb* Tt. ce*»äm SO Pf. ftzr A«kta«e. S«|fiflen von 70 mm Vreitt IBOIM V«i Platz- vorfchr fi 20 * .8ef chlag Ha*p!fchnftteiter A-a ckoetz PeraRNoorltich tur To:i Ih 1U9 «MIJ. ftr den Übrigen Teil Dr. Snnbelb 3«i; f»r b* >Ateigenteil. »SanfFeK

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mit Wirkung Deutschland gesagt TikI* Haden schon

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General-Anzeiger für Oberhessen

Drnd nnb Verlag vrßhl'fche Uaio.-Be*' inb Steinbrnderei R. Cawge. Zchriftleittmg, Gefchäflrflelle unb Dnderei: Schusirraße 7.

tion: is Preußischen Landtages ganz sicher ebvr-xrn. daß boi' ein Erfolg ihrer ent schMikrten Haltung gegenüber her immer ftafc hervortretendi u ..Reaktionfei. Sollte r :J feinen Versuchen durchkommcn, fo ivipM nan. ganz gleich wie baA Mnrifte

iv» «uSsehen nnrb, eS als Wiederau siedet' tf. T

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. -nfJflni|tef8P Sw cm Tage vor der Wahl des Minister- schGanten Steaerwald die Ver^.

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. /oÄi. Die Fraktion der M c b r h c i t S . LrlC' ' p;,i ' i Ree nahm von dem Abbruch aller

HnhcPflKn^J Ämbfungen Krnnti'.iV auch sie gtag llCfivV11 Äisruch Haus in dem Bewußtiein. baß die vvl _,f Wj»7it«n endgültig mtSeinanb-

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eh amo rsthalten, b "iegierungSbilbung te t-curiefte nartei nicht dur

ed<u Aull* ^fÄi fei. Man hoffte trotzdem bei der .

' d»8 y.uölei , einet mehrheitöwzin 1 iftiKandidaten -filflftbirrr&rinaen zu-tner cru am -age der

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I l/lV v*' 1 ' cn. daß sic mi: ihrer Partei-

in-dricbt:^Njl;3ten Taktik sich arg verrechnet hauen.

, uiJlX'^Ktten sich nämlich in den :

,. WM» vor dem Dabltage sämtliche bürger- fp' Tid* Sfrafrionen dahin geeinial, den Zen* A V,fcnbibaien Ltegerwald zu unter- ci-tfll WK Tiefe Einigung Hai- ber Sor- ,W< frattgefunbr.:, daß Steaerwald ein.

/»rtflß**1/ schLftSministerütm bilden würde E-

hkllL, mit ei die fachlich-v' 1