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bet ein Studentenfackelzug zum ^i^lgltasenbta Zeugnisse mrtbrmgt erlhetfte marctdenkmal statt, wo Prof. Dr. Horneffer dato auch ^5ig unbtilem am b«etne ton-- vrechen wird. - Ärn Sotabenb «Hj am r7chä d^Khw-«; P^den?

17. Januar, wird im Stadttheater als g e- 6- ^^alickec Kenner der bieimen Berbältniffe.

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wurde zum Regierungsvat am Finanzamt ernannt

Kinder vom 618. Lebensjahr

Kinder vom 26. Lebensjahr werdende und sttllende Mütter einer Ration.

An Lebensmitteln stehen bis

säbrigen Wiederkehr der Reichsgrünüung eine akademische eiet, bei der Prof. Dr.

hiesigen Lehrer-SemmarS haben sich in ben T<en| der Wohltängtrit g stc lll ir:b Drxmi'a'tetcn geliert abenb tm San ihm -um Besten der ,,'Bl 11 tb t> r r* teilungsstelle für arme ff'tnber" einen Bun­ten Abend, der eine rrirfx Fülle von ^nftrumcnt* Vorträgen, Chören, Liedern hur Laute, bumorflH» sctvn Vott'ägen und turnerischen Borü'rin-« bot. Ten Sckrluß bildete die Ausführung 1 * 'e*"

Peters gewählt, der in ! . , _

und die Ziele des Zusammenschlußes tarlegte.

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Der Schluss eines Leunnmdberichtes über <$rw| Freund von Al-feld, annef<agt wegen DiebstaU

Tie Eltern u ein Bruder des Ernst Frruich sind in den Gefängnissen gestorben, er selbst war non Kindheit an ein ungehorsamer, trotziger, b<* Halter gmmerischer Mensch u. der Keim aller Um 'ugenden ist ihm angeboren, da dessen Mutter olle Zeichen gleicher Art ihrer Abstammung an sich trug. Dieser Mensch scheint durch die frumant Cor- rektionshaus Anstalten fruchtlos zu bleiben u. die

Em vorzüglicher Kenner der hiesigen Verhältnisse, xn der Berichterstatter über seine Meinung in

Turnen, Spiel und Sport.

--Fußball. Aus "dem Sportplatz Int» tressen sich morgen im fälligen Berbandssprel Liga-Ettatzmannschaft des V 1. R. 1900 und d»tt des Dallspielklub Merkur v. 1934. B, f. R. 19» verfügt über außervrdeirtlich gutes <StxieIcrmc:etw inu> es ist zu erwarten, daß beide» Mannschaft^ in stärkster Aufstellung antreten, um das Smd tj sich zu entidKiben. Tas Vorspiel gewinn 8« Merkur 1904 seinerzri' mit 2:0. Tas Rcfult» roicb Xruri? diesmal knavv ausfallend zu nxlffl® Gunsten, ist jedoch ungewiß. Das mternatioiuu» Tressen beginnt um 2 Uhr; die H. MannschistM

Hessrn-Nasfau.

Marburg, 14 Ian. Für die Kinder- gingen im hiesigen Kreise bis jetzt 23 169 ein, davon 7237 Mark aus Marburg.

x Heuchelheim, 15. Jan. Bor einigen Tagen wurde einem hie'igen, allnnste'e'den Derrn ein Gehrock, mehrere Pfund Weizenmehl und ein größerer Geldbetrag gestohlen. Die D^be ent* tarnen unerkannt.

Kreis Lauterbach.

----Schlitz, 15. Jan Wadern der praktische Arzt Dr. de Bra, der als Mitg.iL) der soziafdemo kratischen Partei 1919 in den Gerneintoat und in ben Provinzial tag gewählt wvttxn ist, aus dem Provinzialtag bereits vor längerer Zeit ausg'schifr den ist. hat er nunmehr auch sein Mandat für den Gemeinde rat seiner Parin wieder zur Berfügung gestellt

Gießener, Marburger und Straßburger Bur­schenschaften halten Sonntag, 16. Januar, 51 li Uhr, im Philosophenwald einen Re ich s- gründungskommers mit Landesvalcr. Ter Ausschuß Gießener Studentenschaft veranstaltet am 18. Januar, vormittags 11 Uhr, in dec Neuen Aula aus Anlaß der 50»

Vereine und Veranstaltungen.

Ql Friedberg, 13 Ian. Tie Schüler bei

Aus Stadt Mttö Catib«

Gießen, den 15. Ion. 1921

chlosfene F e st Vorstellung der Gießener Studentenschaft Goethes Götz von Ber-

** Reichsgründungsfeier Gießener Studentenschaft.

sich versprochene anzuwendenden Freiheitsstrafai ohne Anwendung. Vermögen besitzt der selbe Nichts. Er u. eine im hiesigen Hospital 'ich jahw» lang befindende an Krebskrankheit leidende .gebildete Schwester, bilden den Rest dieser

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Adrehbuch 1921 Wir machen darauf aufmerksam, daß das neu bearbeitete alphabetische Einwohner« und Firmenver- zeichnis in den Buchstaben

A bis 3

am 17. und 18. Januar während der üblichen Geschäftszeit in der Geschäfts­stelle des Adretzbuch-Derlages, Schul- strahe Nr. 7, zu sedermanns Einsicht offen liegt. Spater verlangte Berich­tigungen und Änderungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Brühl'sche Univerfitats-Buch- unb Steinbrudierei 9L Lange

Kreis Friedberg.

Friedberg, 13. Jan. Vor Eintritt der letzten Stadtverordnetensitzung in die Tagesordnung ehrt die Versammlung das Andenken des verstorbenen Ehrenbürgers der Stadt Geh. Kirchenrat L. Meyer. Der Bürgermeister teilt mit, daß die beiden Sölme des bisherigen Stadtverordneten Oppenheimer. Bernhard und Ernst Oppenheimer in den eich- liehen englischen Adelsstand erhoben worden sind. Der Kaufmann Isidor Stern in Leipzig hat 100 Mk. und die Firma Travv & Münch hier 500 Mk. für wohltätige Zwecke gestiftet. Punkt 1 der Tagesordnung betrifft Verg?bung der Liefe- nm(ren für die Kanalisation entlang der S-ebach. Die Lieferung der Zementrohre wird cm die Firma Wilhelm Böckel. die, Lieferung der Eisenterle an die Firma Ballin-Ovvenhrirner Der neben. Der Bürgermeister teilt mit, daß das Wohnimgsamt bejchlossen habe. Neubauten, die aus Privatkapital errichtet werden, von Zwangsemguartierung be­freit zu lassen. lieber die Bewirtichastung des Lotzes im Rechnungsjahre 1921 entspinnt sich eine längere Debatte, nach der der Antrag an die DrennstofskomMission zur weiteren Beschlußsaisung zurückverwieseu wurde. Von der Landlvcrker- vereinigung lagen Plane und Kostenanschläge zur Errichtung von Wohnhäusern vor, die sie zum Selbstkvstenpreise errichten wollen: das Stadtbau­amt wird beauftragt, zum Vergleiche ebenfalls Berechnungen zu den üblichen Preisen aufzustrllen. Stadtverordneter Raute wird anstelle des ausgttchiedenm Stadtverordneten Repp alS llr- kmrdsPerson gewählt. Die Versammlung tritt dem Beschliche des Finanzamtes bei, den städti­schen Angestellten das Krankengeld vom Lohne abzuzielren. Dem ftäbtiieto Fuhrparke wird städtisches Gelände zu einem Pachtpreise von 200 Mark für den Morgen überlassen. Aus Vor-

Verfügung: Schmalz, Kakao, Zucker, Milch (gezuckert), Reis, Mehl und Bohnen. Nach den Kochvorfchriften der Quäker sind 100<y0

(Ein oberhessischer (Original.

Vor kurzer Zeit brachten wir eine Anek­dote vom früheren Gießener Bürgermeister Vogt, die von unseren Lesern sehr beifällig ausgenommen wurde. Gießen kann sich nicht allein eines solchen Biedermannes rühmen. Die Stadt Alsfeld hat in ihrem früheren Bürgermeister Ramspeck ein wackeres Ge­meindeoberhaupt auszuweisen, dessen origi­nelle Amtsfeder schon von den Zeitgenossen außerordentlich geschätzt wurde. So kommt es, daß viele Aktenstücke, die Bürgermeister Ram­speck im Laufe seiner Amtstätigkeit verfaßt hat, eifrig gesammelt wurden und in Gießo- ner Familien als kostbarer Schatz gehütet werden. Aus einer solchen, außerordenb- lich reichhaltigen Sammlung werden uns von Freunden unseres Blattes nachstehende Doku­mente zur Verfügung gestellt.

Zuvor möge noch eine köstliche Anekdote des Alsfelder Stadtoberhauptes mitgeteilt werden, die uns leider nichturkundlich" belegt werden konnte. Im Drange der Ge­schäfte unterließ er es vielfach, an den Kop seiner Aktenstücke denBetreff" zu setzen. Auf eine Rüge des Kreisamtes überschrieb er seinen nächsten Bericht ans Kreisamt, der einen Blitzschaden zum Anlaß hatte:In Sachen der Stadt Alsfeld gegen eine Ge­witterwolke."

Lieber Derr Abgeordnete!

der Angelegenheit befragte, gab zur Antwort, er wähle den Beto, verriet aber nicht, wer der Beste sei. Das werden also die Wähler am Sonntag nach ihrem besten Wissen und Gewissen zu entscheiden haben. Soweit man die Stimmung b:n und wieder verfolgt, durften die Aussichten für die beiden Lauptbewerber, wenn nicht in letzter Stunde noch ein unerwartetes Moment dazwischen tritt, ziemlich gleichmäßig günstig sein. Was sich der eine damit geschadet, daß er den Rahmen derunparteiischen Wahl" etwas über­schritten und sich aufs politische Gebiet begeben Hal, das schaden dem andern dir Gerüchte, die ihn in den Emflußkreis einiger Gemeinderatsmitglieder ziehen- Behauptungen, dir aber wohl der Stich haltigwit entbehren. Die anderen Kandidaten haben bis zur Stunde nur wenig von sich hören lassen. Sollte der ernr ober andere von ihnen etwa noch vor der aus persönlichm Mitteln zu bestreitenden Wahl zurücktreten, dann kommt es möglicherweise gar nicht mal zur Stichwahl, an die man bisher geglaubt. Als ausschlaggebend könnte von ihnen 'ckließlich aber doch noch der hiesige Landwirts- ohn L. Fischer in Frage kommen, der bisher wenig genannt wurde, auch nicht von den Ein­ende rn, die die Meinung vertreten haben, nur ein Licher sei der geeignete Mann für das Bürger­meisteramt. Landwirt Fischer steht ja zwar noch in sehr jugendlichem Alter, hat aber unter der bäuerlichen Bevölkerund und auch in Kreisen der 'mistigen Einwohner immer ganz beträchtlichen Anhang, so daß das Wahlergebnis, wenn er an seiner Kandidatur festhält, vielleicht doch noch ein anderes Gesicht bekommt, wie es von dem und lenen erwartet wird.

tu bringen, noch nicht genug durchgehauen fritfl Will man von einer gewissen Seite, die uns schoy 12 Jahre lang am Gängelband herumgefühtt bat, um des eignen Jntvesses wegen, wieder neue» Knoten in das Gordon knüpfen!

Wahrlich man verliert allen Muth aber noch mehr, wenn auch diesmal diest Lebensfrage auf die lange Bank gezogen nrrben soll. Wenn die oberhessischen Deputierten nicht wie Em Mann zu- 'ammen halten und ihr Gewicht durch gleiches Entgegenkommen durch Eollegen aus beiden andern Provinzen zu gewinnen, bie geeignete Schwere erhält, bann scheitert alle Hoffnung und alles Zv- standekommen eines für uns so nöthigen Dstlfs- mittel der Existenz der otohessifkto Bewohne^.

Möge es Ihnen möglich werden uns halb mit einer Botschaft zu Überraschen, welche die Sehnsucht besänftigt u. die Gemütber beruhigt.

Genehmigen Sie die besten Grüße von Uni Allen entgegen zu nehmen, wobei wir verharre*

Euer Lochwohlgeboren Ergebenste

I. 2L: Ramspeck.

Alsfeld, den 23 Febr. *

1868.

Zeugnis.

Durch dieses bürgeramtliche Zeugnis soll nach- gewiesen werden, wie achtungswerth es zu erkennen ist, vernommen tu haben, wir die Ehefrau de- vraktifchen Wundarztes Herrn Martin geborene Gertrud Koch von hier sich einem edlen Zweck m widmen beabsichtigt, nämlich auf eigne Koste» u. persönliche Dahingebung das Studium aufsu- nehmen, welches bei Geburtshülle weiblicher Er­eignisse die Früchte ehelicher Wünsche deS bv> theiliaten Geschlechts zu befriebigen vermag.

Frau Martin hat rn häuslicher, moraW bewiesener, notorisch sanitätisch-r u. aut das att- ?ememe Urtbeü sich beschränkender Dinlicht bti ob und den Ruf dieser Eigenschaften sich zu er­freuen, weshalb man mit Vergnügen diese Aus­fertigung derselben hiermit ertheilt.

So geschehen Alsfeld den 29 März 1891 Großh. Hess. Bürgermeister

Ramspeck.

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D e r Radfahr-Verein Große»« Linden hielt am 9. Januar feine diesjährig Generalvettanrrnlung ab Unter anderem rourw beschlossen, das 30iübrige Stiftungsfest, daS ® dieses Jahr fällt, am 26. und 27. Juni-myrößerA Stil zu feiern. Die Vorstands wähl brachte K allen Mamicr wieder an die Spitze unter 'Erwato*

für eine Ration für 6 Speisetage:

Schmalz Kakao Zucker Milch

65 g 27 g 32 g 227 g Reis Mehl Erbsen u. Bohnen

97 g 421 g 162 g

lieber Einrichtung und Geschäftsführung wird demnächst näheres mitgeteilt werden.

Witterungsbericht.

für Sonntag:

Wolkig bis beiter, trocken, kalt, nachts Tempe­ratur unter null Grad, allmählich nach Westen Aurückdrehcnde Winde.

Unter dem Einfluß des über Frankreich nach Osten wandernden Lwchs ist vorübergehend mit trockenem, kaltemWetter zu rechnen.

Beranstaltnngen.

SamStag: Katt olisck-eS Vereinsl'-auS, 8'/« Nhr, Alldeutscher SSerbanb, Vortrag Karl Grube 50 Jahre T«utscheS Reic^". Coss Leib, 7Vs Uhr, Konzert mtb Vorstellung der Chumfeer. Lichtspieltheater wie gestern.

Sonntag: S.adttheater. 3 Uhr,Tie ver­sunkene Glocke": 6>/z Uhr,Wo die LerckL singt". Neue Aula, 5 Uhr, Literarisch? Gesellschaft, Re­zitationsabmd Ludwig Wüllner. Phlistolvgi'ckies Institut, Senckenb rgstraße, 5 Uhr, Vottcag Prof. Bütter überGesichtsempstirdung III.". jbotcl Einhorn, 8 Uhr, Rcick^sgr-Ündui g-Zseier der Teu> schen Dolksparter und Jugenlg <>p t. K'acho- lischcs VercinslauS, 6Vs UT;r, S i ttmgsfest des Naturheilvereins. Cass Leib, 7Vs Uhr, Konzert und Vorstellung der Dhiemseer. Licköipielthvater tote Samstag.

** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 11. Januar der Lehramts­assessor Theodor Jung aus Stadecken zum Ober­lehrer an der Emst-Ludwia-Schule (Realschule) zu Bad-Nauheim vom 16. Jamrar 1921 an. 6 r i ?b t g t ist eine Reallehrerstelle an der Ober­realschule zu G i eßen.

** Ernennung. Ter hessische Fi-xmzos'es- lot Eduard aus Lang-Göns und bisheriger Leiter des Stempel- und Erbscl« tssteu^amles Elber:eD

1 ich in gen aufgeführt.

* Aus dem Stadttheaterbureau. Die Vorstellung desGötz von Berlichmgen", der ;um erften Male hier in Gießen ausgeführt totrb, am kommenden Montag ist eine Sonder­vorstellung, iür die fein Kartenverkauf statt- iinbet. Die Aufführung des Werkes am Diens­tag ist im Abonnement. Sämtliche Aufführungen >esGötz" beginnen um 6V2 Ufcr, troeb hat Derr Direktor Steintzvetter als Spielleiter das Werk derartig eingerichtet, daß nur mit einer Spiel- Dauer von knapp 4 Stunden zu rechnen ist. Siehe auch den Artikel im Feuilleton der gestrigen Num­mer des Gießener An-ergers. Die Verwandlungen Dürften sich sehr rasch abspielen und während derselben bleibt der Zuschauer raum verdunkelt. Es sind nur zwei Pausen vorgesehen. Die erste kleinere ist nach dem 6. Bilde ein gefegt, um einem durch Den Schluß dieses Bildes leidet entstehenden Miß Verständnis vorzubeugen, als ob das folgende Bild iid) unmittelbar anschließe, während doch ein Zwi­schenraum von mehreren Wochen anzunehmen ist, Der eben durch die Pause markiert werden soll. Die zweite größere Pause findet nach dem 12. Bild? statt (Belagerung von Jaxthausen). Die Kamps- bilder, diese Klippen so mancher Aufführung, sind nur beibehalten, soweit es das Zeitkolorit un bedingt verlangt imd möglichst vereinfacht.

** Oberhessischer Kunstverein. Tic seit acht Tagen ausgestellten Aquarelle des seil 1904 bestehenden Fachverbandes Münchener Künst­ler, deren Dauptmiision darin besteht, die reifsten Leistungen ihrer Mitglieder in geschlossenen Setten auf Äauvtausstellungen zu zeigen und damit der Bedeutung der Malweise gerecht zu werden, oie in England bekanntlich eine bevorzugte Stellung ein* nimmt; das Aquarell hat auch bei uns eine gute Aufnahme gefunden, wofür der stets rege Besuch der Ausstellung ein Beweis sein dürfte. Die aus­gestellten graphischen Werke Dresdener Künstler bleiben voraussichtlich nur noch kommende Woche ausgestellt. Tie Ausstellung ist Sonntags, Mon­tags, Mittwochs und Freitags von 111 Uhr geöffnet

** Die Warenausgabe tabelle des Lebensmittelamtes ist im Anzeigenteil der heutigen Nummer veröffentlicht.

** Holz wird jetzt auch an Einzel­personen vom städtischen Brennsdosfaml abgegeben. Näheres ist aus dem Anzeigenteil ersichtlich.

Literarische Gesellschaft. Noch­mals sei in letzter Stunde aus den morgen statt­findenden Rezitations-Abend von Ludwig W Ü l l- ner hingewitten. Er hat ein vfelversprechendes Programm für frinen hiesigen Voriragkabend zu­sammengestellt. So witt> er im erst'n Dttle, der Schiller gewidmet ist, vvrtragen: Tie Wort; des Wahnes. Tie Worte des Glaubens. Di' Ideale. Tie Kraniche des Jbhkus. Im zwttten Teile wird er LesfingsNathan der Wttsi?^ vor­lesen und zwar aus dem dritten Akt bie Sz-'wm 5, 6 *unb 7. (Sultan, Saladin und Naihan. Erzählung von den drei Ringen.) Ter dritte Teil bringt Goethe: Der T^'entanz. Tie Bvaut von Eo- rinch. Ter Fish r. Prometheus. Im fetztm Teil wird sich der Künstler verabsch.edtn mit einem Märck-en von Andersen: Ter Schwein chirt. Wüllner wird mit diesem reichhaltigen und umfang» reichen Programm eine schöne und sllfen gebotene Gelegenheit gebm, sich an feiner tiefen und innigen Vortragskunst zu erfreuen. (Näheres sv:he heutige Anzeige.)

**Die BereiniaungderFreunde des humanistischen Gymnasiums veranstaltet am nächsten Mittrvoch abends 8V< Uhr im Hörsaal 44 der Universität einen Vortragsabend. Prof. Dr. med. Brüning wird überDie Chirurgie im klassi­schen Altertum" sprechen.

♦♦ Altersvereinigung 187 11 921. Tie schöne Ditte in unserer Stadt, wonach bte» ienigen, die vor 50 Jahren geboren wurden, sich zu einer Vereinigung »isam men schließen, hat auch die im Jahre 1871 Geborenen gestern aöend zur Gründung einer solchen Bereinigung gefülbrt. Aus allen Kreisen waren die Alteis'olle "en zatl-eich

gen, an denen nichts auszusetzen war, ihr Pro­gramm entwickelt, das in beiden Fällen die Zu­stimmung der Wählettchast fand. Die Agitation, der genannten Persönlichkeiten, von denen die eine

V t1V ' i einer hiesigen angesehenen Familie stammt,

Zioloff sprechen wird. Am gleichen Abend ftn-I ore andere aus ihrem bisherigen Wirkungskreise die

glücklichen Famllie.

Der Vorsteher

Ramspeck

Die Gerichts männer

Hölscher, Plan, Web« der 4te abwesend, Alsfeld 1 Juni 1857.

In Un terfu chun gssache gegen Adolp B^. von Alsfeld wegen Landstreicherei.

LAn Gwßh. Dtts. Landgericht dahier.

Der rubt. Landstreicher (welcher Name ih, gebührt) ist em arbtttsscheirer Mensch nicht e nennen, sondern ein Faulenzer deutsch g/saA. Elternlos, vermögenslos u. dem Stadt Aer« Kosten verursachend, bei aller angewandten Mühe denselben zur gewerbliche ThätigÜttt zuzusührev, sind alle Mittel verge'olich gewtten. Mehrbesayta Adolph Bx. . hat. der Fama trauend, mit einet schon cm Zahl nicht fehlenden Kindern, lebende» Witwe des verst. Kaspar tzeidekbach. in den 40ger Zähren alt, ein uneheliches Kind erzeugt und na- erschienener Offenkundigkett dieselbe verlassen.

Ob dettelbe A. B. wegen Derbre Strafe erlitten, ist mir unbekannt, u. d die Untersuch,mgsatten bei Gettchl nähere Ermit» lung vettchasfen.

Dieses in fdmfbigem Bettcht auf den Erlaß deS UntersuchingsgerichtS, Ramspeck.

Alsfeld am 30 Juni 1849.

In den Mo: atsverfamml'urgen sollen neben der Geselligkeit auch gememverstchtdliche Vorträge aus ollen DissenSgcbäten gchrlten werden. Es fielt zu hoffen, daß diejenigen, die der Bereinigung iwch ferne stellen, baldigst ihren B'ittttt erklären.

Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. ,.T i e T o t e n i n s e l" ist ein Film, der ausBildern" besteht, möftifdm, träumba'ten und stilisierten Bil­dern, deren Sttrnmung die Trägerin der Haupt­rolle, Lil Tagover, restlos auszuschöp'en vermag. Anders als dieses lyttsche Filmgedich! ist der derb rcaliflifdx, ganz in Wirklichkeit und Leben wur­zelnde FilmSteuermann Doll". Paul SBegmet als 5>olk ist wie immer auch m dieser Rolle ganz groß und Asta Nistsen verkörpett als Madame wuflan, eine geschmeidige und glatt: Schlange. Prachtvolle Naturaufnahmen, vor allem die vorn S? am bürget Daten und die Seebilder, machen die­sen Film noch besonders wertvoll.

Landkreis Gießen.

Die Bürgenneisienvahl in Sich.

K Llch, 14. Jan lieber die morgen Sonn­tag stattfindende Bütgetmeistetwahi ist in der Öanptsache von ztvei Seiten aus schon soviel in den letzten Wochen geschrieben worden, daß es sich eigentlich erübrigte, noch mehr dazu zu sagen. Aber der obicktive Berichterstatter, der über den Parteien stehen soll, und sich nt seinen Berichten von seinen persönlichen Neigungen für den oder jenen Kandidaten kineswegs beeinflussen lassen darf, hat, nachdem manches doch mir ein* ieitig und unter dem Gesichtswinkel einer ganz bestimmten Persönlichkeit dargestellt worden ist, tue Pflicht, den Leser vor der Wahl noch ein sach­liches Bild zu geben. Wie ja aus dem Dm und Sxr der Eingesandts schon zur Genüge bekannt geworden ist, fhtb es zwei Kandidaten, auf die sich der Wahlkampf mit besonderer Schärfe konzen­triert hat: Bausekret ar Walz in Vilbel und Stabtfetrctär Völker in Friedberg. Beide haben sich hier vorgestellt und in sachlichen Ausführun-

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lieber das Liebeswert der Quäker in Gießen.

teilt uns das Wohlfahrtsamt mit:

Die Speisungen sind nunmehr in vollem Gange. Die Transporte von der Küche Löwen" nach den Speiseftellen in den Schu-- len ,imb die Ausgaben wickeln sich ohne Stö­rungen ab. Die hinsichtlich des Transportes getroffenen Anordnungen haben sich als praktisch erwiesen. Tie Vermutung, daß die Speisen infolge des Transportes nach den Speiseftellen zu stark abgekühlt sein könnten, hat sich nicht bestätigt. Gar oft kommen d ie Speisen noch in heißem Zustande in den Schu­len an. Auch in der SpeisestelleZum Löwen" vollzieht sich der Verkehr ohne Stockung. Die Teilnehmer der Speisungen imLöwen" er­scheinen nunmehr auch regelmäßig. Immerhin zieht sich die Speisung ,^Jm Löwen" bis 12 Uhr mittags hin. Tie bis jetzt gereichten Speisen wurden sehr gerne genommen, na­mentlich erregten die Weißbrötchen Helle Freude. In der verflossenen Woche wurden ausgegeben:

Montag: Trinkkakao mit süßen Brötchen, Dienstag: Bohnensuppe,

Mittwoch: Brühreis mit Salzbrötchen, Donnerstag: Milchsuppe,

Freitag: Trinkkakao mit süßen Brötchen, Samslay: Milchreisbrei.

Für bie Weihnachten hatten die Quäker neben den üblichen LebensmittelnWeih­nachtskuchen" .(Lebkuchen) mit einemWeih- nachtSgruß aus Amerika" überweisen lassen. Die Kuchen konnten damals nicht ausgegcben werden. Sie wurden heute den für die Spei- fung vorgesehenen Kindern und Müttern als Zugabe verabreicht. Hinsichtlich der auszu­gebenden Mengen für jede speisende Person sei noch bemerkt»

Es erhalten:

ipielSPctc-r Souenz" von G' seinen derben Witz und urröüdjfigm _ oorjüglüter ©ifb.'rgabe einen durchsch'a-enden Er­folg errette. Ta auch der Besuch sehr fr.it war, ist zu Hof'm, daß dem guten Zwecke ein hübscher Erlös zulließon wird.

* Dieseck, 14. Jan. Am 23 Jamwr ve» an Haltet das Männerauart et tHarmonie" Wieseck im Braun'scheu Saale rin Konzert, moji auch diesmal wieder der bekannt' Gornet ß Pisto» Virtuose Louis Kümmel vom Sxff. £anb* tHeater Tarmstadt gewannen wurde. Da- Pn>- gramm enteilt außer noltefflmlirfen und bnteg MännerclÄren den Strauß'schen Walzer JKnWt schönen blauen Tanau" und einen .'Koschat-Marslfr für Männerchvr und Orchester TaS Orchester st'ltt die Kapelle Mank, die durch Gieß'rvr Kräfte b» deutend verstärkt ist. Näheres sv'.hr Lnzrige.

Will denn der gordische Knoten für die Siche- alten Manner rmever an vie Vwoe un« rung cmer Eisenbahn Richtung über hier ins Leben I aing eünficr neuer VorstandSchuler.

den rmnbe fRerfü ir-lvrlt schlag des landwirtschaftlichen Ausschusses wird kurzen Zügen den Zcreck die Errichtung einer Korbwridenanlage auf der K ' städtischen Pfmgstwride beschlossen.

O Bu tzb a ch, 15. Jan Als bürgerlicher Kan­didat wird bei der mo-gigen Beigeordnte n- wahl Obersteuersekretär M tz>r dem sozia d mo* kratischen Karchidattn A g. Ai tig gcgenüberstchen.

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