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eßen, QMjm an 10,40 narfw., änomem Fahrplan als $v. 1628.
verkehrt bei
unser
t$c:t*r joraiteirtfle
fürDienStag:
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Das über den Westküsten liegende
Doch
nflungen.
Vorkämpfer, aus
Schriften und teilweise
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(Nachdruck verboten.)
Fortsetzung 15.
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Kahrplanänderung.
Mittwoch dem 16. Fed ru ar werden folgende Fährst an änderungen
Vom 1921 ab
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Ter Zweck dieser MaArahrne konnte ' m an n , perer ksi, als dvß er sich gegen neugierige l'eufcfrer |
odtmgt, bei Ar anfeoun. niiihrv
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nimmt immer mehr an Intensität ab. so oatz wir stärker unter Den Einfluh der skandinavischen Depression geraten. Es ist daher auf milderes und trübes Wetter mit Neigung zu Nid- derschlägen zu rechnen.
Veranstaltungen.
Montag: Cafs Leib, 71/* Uhr, Ävrrzett und Bvrftellung dec Chiemseer. — Licht,piethau- „Tie Kwan mm con Okadera" Lichtsrnele, SelterSwog, „Nerven".
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eingeführt:
Triebwagen r'achtt 49 8 Gießen — Limburg (2.) Gießen ab 9,20 nachm., Aetzlar an 9,40 nachm. und weiter nne bisher.
Das Geheimnis des Alten
Roman von Sven Elveftad.
auetbeben, so daß die strei-struer, welche tnü 100 Prozent in den fen<a.t.:t£an eing^ etzk roir, nunmehr 300 Prozent bet. steuer smd alle, ding s auch
Trüb und bedeckt, zeitweise leichte derschlage, etwas milde, westliche Winde.
„Es ahnte mir a," murmelte er. daß es eines Tages io kommen würde."
.Lft em Unglütf geschehen?'
Anstatt zu an: werten, b grnm er ruüelos '» Zimmer auf- wib ab».'wandern.
„Geschehen?" nagte er. „Za. waS ttt eigencknv geschehen'? Denn ich eS nur wütztr!"
Drr tret tum Tisch und schncktr sich etn g"W« Glas Dh'.sky ein. das er aur einen Zug Lettie
„Willst du mir helfen?' rragte er. indem er mtr bte Rechte htnftreckte.
Osten gestanden, diese gänzlich unerwrtie« Fnrae verwirr e mich etn wenig Ich antwortete tedoch so erbringet b ich vermach e. datz er fVfc m icber Bezjed»r:g aut mit? verLa 'en könne und hast ich schon :a rge das Ge üvl gelabt habe, etwis bedrücke chn, das er mell eicht besser mit em entern kecken solle
Er dankte herz'ich imO beytnrt ncne d ngs 101 Zimmer umher m.a fen. Ich Gen ihn gewähren, denn :d nn>Htr nicht in ihn bringen, fv' Hern wünschte, er fofle von selber zu reden begrünen.
„Wie ich brr Hfxw< gesagt habe," begann et nach em er Wecke, „sind beer tm Harne tt fester Zeit oflctlet Tt ge pariert die mist em Höch'en 9 ^ stutz-g gemalt ta en. Ich a» is ttibl nicht, w es kommt aber ich habe nut schm leit Monaims das Sefübl, datz rrgtnbcin Unalüd über unter D*urs heran Fett"
„Und nun ist es da?"
(Fortievung folgt)
** Oberft Spohr f. Der Naturheilverein verliert in Derrn Oberst Soobr den letzten lebenden Vorkämpfer der Naturheilkunde. Derr Oberst Spohr lernte die Wasserheck künde in seinem 31. Le- bensfahre (1858) in der Kaltwa, serheilansta: d Marien bad bei Bovvard am Rhein Laviert und ist ihr seitdem ununterbrochen und vorbehaltlos treu geblieben. I $). Rauße, Gustav Wolbold. Theodor Dahn und Binzen, Ptteßnitz waren die älteren
Aus Stabt «n> Catib.
Gie tzon, den 14. fcebr. 1921.
Die Ortsklafteneinteilung.
Die Proteftversammkung des Deutschen Be- «nttn-Bund»S gestern morgen war auckerordent- Ii(6 stark besticht und kam zu mehreren einmütigen Entschließungen. die sich geaen die ungerechte und unzureichende neue BesoldunaS- und Beihilfe-Regelung wandten Die En schließun- gen. die die Aus ührungen der fcauptretner kurz P tsam men'assen, sind für Gießen von allgemeiner Bedeutung
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7 Akte,
iate 9e.tanbürr etirt tt Hobe t ttalhg. Kn der engtnt ter Ai Um unter Ve ück zu der luNTwn grftartr Äür ja xt Xnfiagta.
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in einmütiger und entschlos euer Abwehr gegen Un- aereckitigkeil und Herabwürdigung gleichwertiger
Arbeit unter gleichen wirtschaftlichen Bein .. _
Dir. U r ft a b t begrüsfte den En nmrf als glück..che vorläu ige Lösung der Schwierigkeit.
Tier Entschließung schloß sich eine solche der
mündlichem und schri tlichem Verkehr mit ihnen Oberst Svohr sich auf das eingehendste mit Theorie und Praxis der Naturheilkunde bekannt machte. Nach wiederholten Versuchen für und reifer blieb er schließlich auch endgültig Anhänger der vegetarischen Lebensweise und der völligen Abstinenz von alkoholischen und narkotischen Genuhmit:etn «'geistigen Getränken. Kaffee. Tee und Tabak. Er hat im Kreise [einer Familie ür allen Krankheitsfällen sich selbst gehol'en und gründ ätzlich jede Anwend ung von Arzneimüteln ausgeschlossen. Es war fein Stolz, dah er in allen Truppen lecken, deren Kvm- mandeur er war. seine Borfckri ten zur Durchführung brachte und daß der Ge, undheitszusta ck> bet seiner Truppe stets als mustergültig anerkannt wurde. Im Feldzüge 1866 hatte er zahlreiche Cholerakranke auch m ferner Abteckung. er hat keinen von ihnen verloren. In mrzähltgen Aufsätzen und zahlreichen umfangreichen Schriften hat er für Mensch und Tier insbesondere seine lieben Pferde) bad Naturheikvertahren verkündet, auS- gebflut und verfochten. Es war ihm vergönnt, bis ut sein höchstes Alter hinein mit voller Geistesfrische die Fortschritte der Na*urheilbewegung zu verfolgen und mitzuarbeiten. Sein eigenes Leben und seine Seifhinien waren ihm ein schlagendes Beispiel für die Richtigkeit seiner Lebensivci e.
Die nächste Prüfung für Zahntechniker nach den hessischen AuS ührungS- bcfhmntiingcn zu § 123 RDO. beginnt am 18. April 1931 zu Darmstadt. Die Zickackunas- gefuche müssen bis zum 20 März b I etnnereirf* werden. Die Prüfungsgebühren werden auf 120 Mark erhöht.
♦♦ Durch Wohnungseinbruch entwendet wurden: 1 Naturfuchspelz mit gelber Seide gefüttert, 1 himmelblaue gestrickte Damensacke (Kragen und Manschetten mit weißen Streifen), 1 rosaseidene Cröpe
steuer ent tXiit, die an den Be irttver a b a> grsührk rper.en müssen. — Am btm M> rftolav« zu Marburg ftar'b gestern Mcktag eine ton emigen taufend Personen a.ber St nde, bi runter die gesamte Sacha.rensck»,t. te u.Ke B Sammlung starr, die sich gegen bte Pariser Beschilfte ntttete. Die Ansprachen des Stndiennats Tc. Klee und des Kons -Rats Bon blu'er >a den Le6- baite Zusttmmv g Am Schück e fang tte Menge „Tro idVa ib ü er al'rt". — Der Ta ckanlampen- iä^T tont Ludwig Schäfer auS Eschwege versuchte auf dem Brhchvf Hannover einen bereits m Bewegung be i..baten Penvi enni, bat et |ur frtimtetfc berrutzen molie, zu besteigen. Ötttbet geriet er unter t* Räder, wurde unerfahren und ertötet.
der Lehrerschait Henle an Saale des Perkoo eine stark besuchte Versammlung ab, in der entschieden gegen die fetzig^unger.chte Einteilung der O rtSklassen Stellurg g.nvnrmen und eine cnt- fpreck'eiide EntschiieLUNS eckqMum.g ange.4nnmrn wurde.
liche Mitteilung nimmt die Krirninalabtei- luna entgegen.
** Kleine Mitteilung. Altceschole. In den Lehrerinnen.5 em inaren (Handarbeit*. und Hau»wirtf<hast,lehrerinnEn) findet die diesjährig« staatlich« Prüfung am 8. und 9. März statt. Das neue Schuljahr beginnt am 5. April, Aufnahme, qesuch« sind bis spätestens 1. März einzureiche«. Die Haushaltung,schule sch lieht End« di«ser Doch« ihren Dinterkursu,. di« Absch uh. Prüfung st Donners'ay den 17. 3 Uhr im Schulbau», Steinftroß« 10. Der Somme Kursus beginnt am 10 März Di« Übrigen Kurs« schllehen ed«nfall» End« diesrr
be chine-Bluse, 2 writzleinene Bettbezüge, 2 Tamaftbetrbe^üge, 4 meißleinene Dettuck>er, 4 weihe Kopfiftfenk«-Üae, 6 weihe Schulter- schlußhembe, 3 geschlossene Damenhosen, ein Sttckereiunterrock und 3 wcihe Unter»
möglickist schiltzen wollte. Allerdings hatte her Sohn die Sache al$ eine Marotte ba-gestel.t btt er weiter lerne Bedeutung yimaä, und auch ich hätte sie wieder vergessen, wenn ich nicht uckilni Autt der Szene im Svcise-immer geworden it>irc, be mir Die . Marotte" in eurem ganz neuen Lickst erscheinen lieh.
Ter Alte furchtet? also, tm S-chlai rrgenbetn Geheimnis au-zuotoubern: welcher Art aber mocktee dies Geheimnis sein, da- er so ängstlrch urb hart- näck g hütete - In lener Nockü im jkorridor batte Friduos ein al roähnliches Deien attro sen, und nun schne der Alle tm S-ck -^l' voller Snttetzen: „Um .'dimmelswil'e'i. Vor ittt? Ter Dftenmenfch tötet!" $ner muhte also doch ein Zu ammim^a'-g fern.
Meine heitere, sorglose Stimmung von vordm war ivu'los verfchwu 'den u d ich war nun fest entschlossen, den Brie» an Aöb.örn doch noch heute abzusenben
Ich ging nt mein Zrmmer und fitCberte tn einet Nachschrift noch dar »oeben Erlebte, bann eilte ich zum Postamt, und nach wenigen Miwnen bereits war der Brief im Jtaitcn. Das alles de- lorate ich persönlich^ ivil ich et ntwilni fViibnn nickt wissen lassen wollte, ba3 il) einer, fremden Dritten in dir $i:tge hmeinbewgen haae
Mm Abend, während des Ei^e"s ioav^l, tote auch nachher, war der 'X.'t-* merkwu big icknvem- tom; er schm ang’ft engt 83er erweis nacheigrü- belii. Um 10 U:>r. um bte Zir ba er flb ionii lurückziisieben rftegie. fette ar z r mnem Sovn.
** Kurze Nachrichten aus Dessest und den Nachbarstaaten. In dem letztem Schöffengerickt^be i4.)te Hom e t* es sich, wie u s- berickttige.id mitgetalt nn/b, tei bem St.o: acke am> Lcibgestetn um et »en Zi.i.inga. tror. nicht um einen Techniker. — Die Arbecksgemei-tschaft de Ulrichsteiner Jugtttd ve a Pe.tete am ^ra- tag emen Betthove a e id. Im M t e_pu Ve 'land em Dort ag von Lehrer ff. Avvel ü er Beethoven sowe eine A «Lose der fü'.ften Symp'o tc. die vierhändig ttorge.raam wurde. Tat L.e d brachte aujeriem Solo.'t.der, Quartette tt b fchlotz mit einer kleinen. Sonate von. Mozart. — Ttz Gegenstände, bte bei eck rem ungetreuen Postbeon». ten m Lich vorge.unden und 6e«‘d jMntabmr worden sind, haben, wie die Oüervosttt e£ um Tarm- stadt mitteilt, einen Bert von 5000 MV. nxdX wie es anfangs hieh, von 50000 Mk. — Iv J-riedbery wu den aus trm Cjx at.on5xtmnrti eines Zalmar-tes kurz nach Einbruch der DunkeL- beit zahlreiche 511 firumenfie und andere wettvoll« Gegenstände gestohlen. — In der Nacht vom 9 zum 10. Februar nrrrbe bet her ftäbrifd-en Etroeo- und ®partoffenjab-Üene VI Frankfurt a M in der Ma tm S! uti)e r*Statfje ern EmbruH ver übt. Tie Diebe dm igm durch das fflo ett elfter in die Ttensträum em, nachdem sie bte Eisen- verg.tterung beschädigt batten. An bk Siafk konnten die Diebe nicht gelangen. <Kn Schrrrdoult und em Vlechkasten wurden aufyearochen. Geld oder Wert a.l^ 1 wurden darin ut tt auf ennbtt so dasi'den Dieben nichts in bte Hände fteL — Eine Re hr mm Ver a nm.11 ge r tes Mtetettchutz- verems prott inkc aufS stt.chtckxn^e gmen bte geplante Mietrnattserdilnmg von 20 au' 3j Prozent des tzr exnssta des — Der la dk ei3 fca nau siebt sich g?»wungen, für da: Rechnung> iabr 1920 euic ftteiS,‘taret von 206 Proze t nach-
Woche, 6i« ösfenrüchen Abschluhprüfungen, nebuxbe» mit einer Ausstellung der angefertigten Kleider, Handarbeiten ufro. sind Freckag den 18. 3 Uhr im Schul- Haus, Sonnenflr h« 2. Di« neuen Äurf« fangen am 8. Mär; an. sSiehe Anzeige.)
Landkreis Kietzen.
K. Lang-Göns. 13 Febr. T« Fastnacht '.st hier nicht so rubia verlau.en, wie tn Der Stadt. Die Jugend ckatte Trenstag rwix Tirz hi ernten Dirtslokalen. Aschermittwoch rachmittag 2 Uhr ging ba* Treiben mit ^brskrrru gen an, den Sttatzen los $;de Mädchen LnOrn b> Öüttenbergcr T. acht m bunten Ha den von ch tn Müttern und Grotzmüttern a A zogen denn unter der Jugend ist die Tracht be.ous verschwunden!. I ferner mb man Mask e ungm tn Titotec-, St ! gm.ier», ^apanerkleidungen ufro. Um Ubi bcwrgte sich ein grojer Brautzug durch ka» < Dors, voran marfdnerte ein maskierter Pfarrer, der das Schckb uiu dem TeN tu«., Dir muf en heiraten." Der markierte Pfarrer bat bä den Bürgern mit Rocktt g vst.s Mi^sallen erregt. Bon üird>- Göns aus tarn ein mit zwei Rao.en bespannte Wagen mit Mädch«. die bügel ro. ftri tm ir b nackten. Ein bic.uieti5er O en fati> ebrnalls am dem Wagen, der einen llm-ug durch unseren Ott machte.
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Personenzug lc23 Gienen — Dillenburg (vacher, — bisher 1661,1 29) — Gietzen ab 10,14 nockm.. Wetzlar an 10.33, ab 10,38 nachm und weiter wie bislier.
Der bisherige Porsonenzug 1628/1662 Dil-
2ur dem deslüleil SfMet
Dil'kürreeiment.
ff ob Ten», 11. Febr. (Wolff.) Nachdem vor kurzem erst auS Kelsterbach a. M. gemeldet nrtrbe, daß dort aufs neue stacke französische Besatzung eingetroffen toai, toirb aus Ober st ein ^Birkenfeld) gemeldet, daß auch dort neue Garnison — 1 Bataillon weiße Hrayzosen — eingetrofsen ist. Da die EinguartierungSmöglichkeiten sehr beschränkt sind, hat der französische Stadt- lontmanbant angeordnet, daß sämtliche seit 1. Oktcber 1920 zugezogenen Personen O ber- .^ein verlass en muffen. Diese Bestim- nrung trifft aufs härteste eine große Anzahl Aamrlien und Einzelpersonen, dte seit 1. Okt. vorigen 7<ahreS dort Unterkommen und Stellung gefunden haben. Wie wir erfahren, haben bte zuständigen deutschen Stellen sofort nachdrücklich gegen diese durch nichts gerechtfertigte Anordnung Einspruch erhoben.
Koblenz, 11. Febr. (Wolff.) Trotz der entschiedenen Einsprüche des Re ichs- Vommissars für die besetzten rheinischen Gebiete, b. Starck, fährt die Interalliierte Rheinlandkommission fort, Verordnungen über Verordnungen zu erlassen, die im schärfsten Widerspruch zu der von den Kommissaren der fremden Mächte zuge-- ffcherten loyalen Ausführung des Rheinland^ ab kommens stehen So hat die Interalliierte Rheinlandkommission neuerdings eine Verordnung erlassen, in der Strafen b i s z u lebenslä nglichem Gefängis ange- dovht werden Auch diese Verordnung, die wohl am treffendsten als „Spionageverord- nung" bezeichnet wird, ist auf die überwiegetu- den Einflüsse der Militärs in der Rheinlandkommission zurückruführen. Nach Verordnung 71 wird mit Gefängnis bis zu lebenslänglicher Dauer bestraft, wer sich Orten nähert, sie besichtigt oder photographiert, deren Betreten durch Befehl des Oberbefehlshabers einer Besatzungsarmee untersagt ist. Unter die gleiche schwere Strafe fällt — und daS ist wohl der bedenklichste Teil dieser Verordnung —, wer mit anderen als den an der Besetzung teilnehmenden Machten ein Einvernehmen unterhält.
In den weiteren Artikeln der Verordnung wird die gleiche hohe Strafe solchen Personen angedrobt, die ohne schriftliche Erlaubnis des Oberbefehlshabers der Besatzungszone drahtlose Telegraphen- oder Telephonanlagen errichten oder Teile solcher Apparate besitzen, -erstellen, kaufen oder verkaufen. ,Auch das Tragen von Uniformen und Abzeichen der Besatzungsarmeen und der Rffeinlandkommis- fion, sowie deren Nachahmung wird unter diese Strafen gestellt. Der letzte Teil der Verordnung enthält bezüglich deS PahwesenS scharse Strafbestimmungen. Danach wird mit Gefä'gnis bis zur lebenslä"gft'chen Dauer amb mit Geldstrafe bis zu 100 000 Mk. bestraft, wer einen Patz, der von Zivil- oder Militärbehörden ausgestellt ist, fälscht oder verfälscht, oder von solchen gefälschten Pässen Gebrauch dracht. — Doch auch schon die Person, die in ' der Absicht, einen solchen Paß zu erlangen, falsche Angaben macht, fällt unter die hohe Strafe.
Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren. hat der ReichSkommissar für die besetzten rheinischen Gebiete mit aller Entschieoen- jbeit gegen oiefc Verordnungen Einspruch erhoben, besonder- gegen den Artikel, der das Einvernehmen mit anderen als den „Besat- Attngsmächten" betrifft. Die Dehnbarkeit pieseS Artikels ist allzu deutlich ersichtlich und stellt nur eine Handhabe zur Strafverfolgung tier den Besatzungsbehürden mißliebigen Personen dar.
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Kreis strtedberv.
sd. Bad-Nauheim, 13. Frbr. Vor einer Woche wurde in den Kolonnaden ein schwerer Einbruch verübt, bei dem den Tätern Ferngläser von hohem Werte in bte vönde fielen. Die Nachforschungen ergaben daß als Täter vermutlich ein junger 2*2* bis 2äjähriger Mensch in Frage kommt, der am Tage vor dem Einbruch in einem Eisen^ geichäst ein Stemmeisen kaufte, mit dem die | Ladenkasse erbrochen worden ist. Aus die Wiedererlangung der gestohlenen Waren ist eint Belohnung von 10 Proz. ausgesetzt.
Vesfen-Nasskm.
Frühjahrsmesse 1921.
fb. Fran kiurt a. M , 13. Febr. D« diesjährige Frühjahrsmesse beginnt am 16. März und endet am 5. April.
Rcickisaewerkicha i der Eisenbahnbeamten und Anwärter an mit folgendem Wortlaut: Tie am 14. Januar dieses Jahres gewahrte geringe Erhöhung der Teuerungszuschläge ist von der gesamten Beamtenschaft mit schwerem Öerzen und Sorgen für ihre Zukunft entaegengenommen worden. Man verließ sich auf die Versprechung der Regierung und der Svitzen-Organisation, daß alle Anstrengungen gemacht werden sollten, den stellenweise begonnenen Preisabbau der wichtigsten Lebensbedürfnisse von Tauer zu erhalten und noch weiter fortzusetzen. Statt de'sen schreiben bie Zeitungen, day von den maßgebenden Regierungsstellen eine Erhöhung des Preises für Brotgetreide und somit für unser wichtigstes Nahrungsmittel, das Bro t, beabsichtigt ist. Roggen, Gerste, Laser und Weizen sollen um nahezu das Doppelte teurer werden. Eine Erhöhung der Preise für Brennholz soll demnächst für Gießen eintreten usw. Die Beamtenschaft der- S'adt Gießen und Umgebung legt hiergegen schärfsten Protest ein und fordert den Beamtenbund auf, sofort bei den maßgebenden Instanzen die erforderlichen Schritte zu unternehmen und zu verhindern, daß bte tat irnb für sich schon traurige Lage der dottschen Beamtenschaften durch diele Preiserhöhung erheb ich verschlechtert mürbe. Letzten Endes mürben neue Gehalts- und Lohnford?runaen die Folge sein.
Rekwtt Fischer, der zwecke Hauptredner, brachte dann folgende, mit lebhaftestem Bttfoll begrüßte Entschl ießung ein: Die Entente hat ihre Forderungen bekanntergebro. Sie hat sich selbst übmtoffen. Die Forderungen von Paris stellen selbst Versack-es ut bet 6dxitten Ausplünderung unfe-vr Wirtschaft, dauernde Versklavung unseres Vo.'kcs ist ihre Lvfun-. Vier Jahrzehnte soll sich unser SM ab quicken in uncrträg- Iid?en Lasten.
Diese Forderungen dürfen nicht ange- n 0 min ' n werden, sther Wtvhr müssen alle zusammenlreten. Dir, in* Ve.treier der or- gani retten Bsün enfchaft, erflaen, daß wir nicht die S?anb dazu bitten averden. dem Gegrer die Durchführung ferner umnenschlicken Absickttn zu eilechtern Wrr fordern die Rsgirrung auf, die Junrutungen der Entente abzuleh, tn, w il sie uns und unsere Kinder au dauernder Knechtschaft ver- uttecken würden. Wn. ernxirten von der Reaie- tury, dast sie nur einem Abkommen Mifhmmt, dos unser Vvll am Leben und ihm bte Möglichkeit des Wiederaufstr-TS läßt. Jede andere Forderung muß unannehmbar sein, auch wenn ihre Ablehnung unserem Bocke ntr einige .Zeit neue Lasten auf- erlegm sollte.
Bei rtner solchen £mlhm#e stehen wir hinter der R^ierung bis #unt setzten Mann
Die Versammlung war febr einmütig, wenn mich in der Aussprache Unwille über das eine oder andere Versagen ie* Orgmi'atvn oder über zu weitgehende Ansprüche nhcht scknvieg
Darmstadt, 13 Febr. Gegen die neue O rtsll assen eint eck ung hckckcen die in Lassen an* säfiigen Rcickiö , Staats- und Gemeinde beamten bzw der Hess. Beamtenbund und dir Verttetung
„La. ta. Sie haben recht, ich habe immer noch ben Traum tm ffoys." antroort te er. gckttchsam tnch, eoie so bequeme Erklättmg geruuben zu haben.
tnan einen Blick am den Lehnstusst.
„Dle ich da nur cvtfdKaien to.tnle!" mur- tneltc er . Ich aurirtc etn rocnti bte Zeitung leien
b^bei Tat Ke Müdigkeit mich eben übermannt. Entschuld g n cie <tu) mri.te Heitiglli: von vor* bat: es wird g ivi'j nicht hn\>er vo.kommen.'
„lieber 5fl»re Träume werden Sie roodl aber lamn Herr fern," sagte ich
„Genuß nicht," antworiete er, ,/x*>er das meine idi auch <xxr nicht, wn- ero ich wollte nur Mm t legen, da.! ich tüntmlii NI g ich»00 ait-xrs a.s m meine»n Scki.a n nmer scha en werde."
Mit biden Wnttni ging er. roäh end tch am Aenster stehen b(ieb und über beit >e.t aine i Aus- grübelte: „Es gttt das X'eben und bte
Tat, tnü auch bnnc Wvtte gebkt hatte, bottf Kbibm w^'Ickrottsl.ch 1 ißt ep.ihtt. Alvr aur seinem verängstigtcn QSeiid't ging a zur Ge tüir hervor, daß er fürchtete, lemn td fjirte ihn tm «ixa* be* tausch«"' und mut ernmertc ich mit) au1* imrber der Worte des Soh «es vordm d u ten m (ikirien paß der Alt«. w:.m er sich |.i jbne -v -■{ Allem lern Seistusz^nwer. fbubern auch b:? br .>.»
..Nem, ich bin durchaus noch mcht müde." „Arbeitest du noch?"
„Nem."
„Gut, bann komme ch Tbätrr noch so tnr brnauf •"
Acks ich aur mein Ztmmer tem, 'and ich hort Siganen und ein Tablett mit Getränken vor: Fndtioi mußte al'o schon txvber die Achicht gehabt haben, heute abend mit mir zu plaudern, unö ich hoffte im fhSert, bai er en awmz aus ,einer Zurüächaltw g fieiauiaebro werde.
Ich löfcl re bte Lamoe und letzte mich ans Froster. Traußen war es bereits völln dunkel Ter weite GvtSvot lasi im ne'en Frieden und über ihn hin huschten ut Breiten, gelben, zittern» den Streifen die Lichtschimmer, bte aus ben Fenstern der Gesindewube d a t-en EZ wir ein köstlicher Frillli g abvitb, decken stille Schönheit mti) lo g-fangen nabm, datz utz gar nicht merfte, bap betens eine volle Stunde vergangen nxir, als Frtdk ot draußen Vovfte. yl äch darnu reit er ns Zimmer; aber ich konnte un Tunket nicht leben.
, Mäckttest du ni^tt die La-npe anzündro?" fragte er mit merfreür'tg ernster Stimme.
Ich steckte die Lampe an, und er trat rt pro Tisch. Ich ad eS i>m au» den erften Bckck an, tah irgr d ttrw j 6 nste- ge cheben rein m.'is,e.
.Lieber Frru-d." f^^te ich, m**m ich chm de iXinb au» b e Schuber tagte, da mir nichts M er z.chlen?"
Er tat mich mit ever ^andbewegung, P atz ru nechmen imb fttzte sich te£f><‘t mir g genstber. Eme Decke <»b er nn beweg', ich da, ben ffopi tn bft
Landgerichtsrak M üllers Tarflrihmgen
endeten w e folgt:
Die Beamten und Lehrer, dte sich am 13. Februar 19j1 zu Gieß2i ve.Lrnmett ha.en, erheLm schärfsten Einspruch dageaen, daß Neichstegierung iti.d ReillSl-og d« bat äch i.-e i DuecungS e.l)äl» niisen zuwider bte Teuerungsb^i.)il en für Kinder und die Teuerungsz ilagen ichematisch nach Otts- llaffen abgestuft haben. Dia Gehal sgleichstellung ber Stadt- und Lan Lehner und Beamten ist dadurch illusorisch gemacht. Die Unterschiede, wie iie bestanden, sind nicht verringert, sondern in unerträglicher und völlig ungerecht ertigter Wei.e vcrgröi)crt worden. Tie Beamten und Lehrer verlangen im Liebe ttüutimmung mit demDent.chen und hessischen Beamten-Bund: 1. daß im ganzen Reich die OrtSNacken von fünf ans drei herabgeieyt werden, 2 daß diese drei Ortsklassen die drei höchsten sein müssen: 3. daß die Unterschiede unter diesen Klassen nur gering sein dürfen: 4. daß die Tisferen-ierltng der .ftinberbei ilien und Teue- ru g54itfdXäoc schort be e t^gl rvicj. Ztisatz zu 4: Wir erheben schärfsten Widersoruch gegen diese, die ohnehin durch die Beiolt-ungsgruiüfatze schwer benachteiligten gering besoldeten Beamten erneut schädigende Regelung der Teuerungsruschläge und erroarten unter allen Umständen eine Regelung, die den großen Unterschied zwischen S adt- und Land- Geme.nden mildert, einen MckidestteuerungSzul'chlag vorsieht und auch dem gering be,oloeten Beamten eine Dascinsmöglichkeck ohne tägliche NahrungS- ioügen sExistenzminimum) gewährt.istet: 5. roj das Reich in Witt.cha tszebiete mit möglichst gleichen Teusrungsoerhaltnissen eingeteilt wird: 6. daß Decken mit Groß-Frankiurt und Rßeckiland als ein emyeckliches, sehr eueres öeoict ann.to.mt inJ> entsprechend eingeteilt wird.
Stadt- und Land-Lehrer uw) Beamten stehen
um etwas ttidnoi zu
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