Einzelbild herunterladen

ttr

urd)

Pflicht Franrrrichs, ad wachen.

d«a und betonte, dah solche Qtbenöe alle, die sich

Die Lage in Indien

ge­

ben

bri

entstanden. Der Schaden, den die Firma erlitt, ift

lofung.

brachte gestern abend die alle ronuntil4>/

Stille Rächt, scheiden Sicher aber siebt ihnen ein c *

Bühnenleben in Aussicht, nachdem fte am 10. De»

kann.

Leitung lag in assistent Becke

ans ständische MoplahS sich tischen Truppen ergeben haben.

Die MatthäuSgemeinde hielt am Sonntag einen Familienabend ab. Der stellver-

-eren Händen von Psarr- Beifall wollte nicht enden.

Unb dann fangen alle im Ehvr: ,( heiligeRächt"

Die Ausführung war meisterhaft, die Dar­stellung mit A u s f e l d e r. K u l i s ch. I ü r g a Käthe Göthe. Dora Steidl, Langbein-.' Käthe Meißner, Göbel, 'M e st e r m a n □Karg, ßarlfan in den Hauptrollen vastten sich treffend in den Rahmen ein.

Der Verein für Luftfahrt ve-an- flaltct am Donnerstag 8*/, Uhr im grosten Hör» faale des Physikal. Instituts einen DoNrags- abend, an dem Prof. Dr. König über den Rhönsegelslug deS Hahre» 1921 spricht.

Der (Siebener Hausfrauen- Verein veranstaltet am Donnerstag im Saale

)»r evangelischen Kirche betonten. in der 2Hai- k bäusgemein de zulammenschliehen wollten -u einer Gemeinschaft und Familie. In der gleichen Rich­tung bewegten sich die Ansprachen der Herren Riebel, Pfarrer Wahr und R e h n e l t Drei Lieder trug Dymnasialdirekior Dr. Baur mir warmer, schöner Stimme vor, fein innig von Frau Professor Roloff begleitet und erntete stärksten Beifall. Zrl. Aenna Wehrheim spielte ein Rocturno von Fielt»; Vedichtvvrträge von F>l. Roll, Verlach und Wehr heim bereicher­ten weiterhin den Abend. Ein Glanzpunkt war dann das Märchens vielSHe Sterntaler", das die Kinder der Kinderkirche zusammen mit der Konfirmandenvereinigung f hielten; die Spiel-

Lonöon, 12. Dez. (Wolf,.- Die _ melbet, bauen die n>dtD?r,)tDeigte Agita -

Aus dem Reiche.

Jubiläum der Stadt Görlitz.

Görlitz. 12. Dez. (Wolff.) Gestern feierte die Stadt Görliy ihr 850jährigeS Bestehen. Aus diesem Anlaß fand am SamSlag im Bankettsaal der Stadthalle mit Rücksicht auf den Ernst b-?r vaterländischen Verhältnisse nur eine schlichte Gedenkfeier statt, zu der neben den Dertretern der staat­lichen und städtischen Behörden auch die Bürgermeister der Städte Bautzen, Lauban, Löbau und Kamenz sich einfanden.

kraft deS alten Raederschsn Stücks die bekannte Frrna Tort 3m4rtrhen und Karl Wat hem, G. m. b. H (genletzt meist besonderen He>tcrtot«.rta!g) d-geistert hat, ein günstiges Horoskop stellen. Cb die neuen .lustigen Vagad'mden" in unterer schnellebigen Zcit au gleich ehrwürdigen Hahr en kommen werden wie ihre asten, mxt brüt toi fugend'ichen Brüder, tragen wir nicht zu ent-1

i ion in 3n Dien fort. Während desDochen <ndeS wurden fast 300 Personen, Auptsäch- tich in Calcutta, verhaftet. Die Zahl der Verhafteten steigt damit auf 600. Unter ihnen befindet sich der in Aufsicht genommene Prä­sident des indischen Rationalrongresses und der Präsident des KalisalauSschusses von Sengalien. In Ealcutta dauert der Boykott an. In L u ck n o w, wo der Prinz von DaleS am Freitag eintraf, wurde ein Streik und ein Tag der Trauer proklamiert. Die Be- oöllerung leistete jedoch dem Aufruf zum grühten Teil nicht Folge.

London, 12. Dez. (Wolff.)Daily Tele­graph" meidet aus Allahabad vom 10. De­zember: Das letzte amtliche 6-ommunique aus Malabar gibt bekannt, dah ungefähr 9000

Soweit die Kritik Zukünftiges tollten mutz sie dem zweiten Teil von .Roben und Bertram", zu dem die unverwüstliche Leben K-

Frankfurter Uraufführung

.Di« lustigen Vagabunden".

(Rodert und Bertram 2 Teil.) .ES war einmal ein erster Teil Von einem alten Stück, Da« hatte für sehr lange Zeit Beim Publikum viel Dfück Kann man dem zweiten prvphezein DaSselbige Geschick? .... Ihr lieben CcuC, daS Weitz allein Am Morgen die Krittt ..."

mit den Baumen plaudern und mit seiner Ge­spielin, dem Köhlerkätchen tanzen mochte, durch die Verwünschung des Hosen HosmarschallS an den Stuhl gebannt wurde, datz es sich nicht rühren und regen konnte. Wie dann da- treue Köhlerkätchen sich mit dem aespatzig-surchtsamen Hofmarschall aufmacht in den winterkalten Wald zum 'Bäumlein .Wiegewind' (daS ein verzau­bertes Prinzlein warf um von dem Hilfe und Befreiung für das Prinzetzlein zu holen Wie sie dann fclbanb sich aufmachen, zur Sonne zu wandern, um ein wenig Sonnenschein zu kaufen, damit die Erd« aufzutaten. Denn nur so konnten fie den Wiegewtnd d freien, dessen Wurzeln der döse König Wurzelgrau« in feinem D;dreich fest- geschlossen. Wiegewind aber war der einzige, der Prinzetz Huschewind Hilf« bringen konnte, denn nur, wenn der Wald zu ihr in« Zimmer kam, tarn, konnte sie erlöst werden Wie die beiden dann da« lustig« Schneiderfein .Sckmip«' al« Weggenossen sanden, den bösen Muller .Rum- pel>ack" überlisteten, dessen Mühle .Tausend­wunsch" jedem ma'te. toa« fein Herz begehrte. Die die Drei weiter auf einer Zaukx-rfamenblume bi« zum Himmel wachsen und von der Sonne den Sonnenschein gegen ginen Schatten spendenden 64irm eintaufchten an einem Sonnenstrahl richtig Zur Gr de hina brutschten, direkt in das Reich Durzelgrau« hinein, und dann mit viel List und Tücke den Prinzen Wiegewind befreiten, be- ge­rade. erst am Weihnachtsabend entzaubert, dem Prinzetzchen Hufchewind Eriöiumz bringen könnte.

Aus Hessen.

Statistisches zu den Sandtagtwahlen.

Heber die Wahlbeteiligung liegen nun­mehr Zahlen vor. die uns in die Lage setzen, Ver­gleiche zwischen den einzelnen Bezirken des Lande« ?u ziehen. Die beste Wahlbeteiliaung hat demnach der Krei« Worms mit 74 v. H., die schlechteste Er­stach und Marttz mit je 59 Prozent zu verzeichnen. Im einzelnen zeigt sich folgendes Bild (zum Ver­gleich sind die Prozente der Reichstagswahl von 1920 in Klammern beigefügt):

Darmstadt 72 (78,5), Bensheim 69 (75,7), Die­burg 72 (77,7). Erbach 59 (66.1), Grvtz-Gerau 67 (75,6). Heppenheim 62 (70), Offenbach 67 (81).

Dietzen 68 (74), Alsfeld 68 (69,5), Büdingen 66 (69), Friedberg 73 (82), Lauterbach 66 (71), Schotten 68 (71).

Mainz 59 (74), Alzey 61 (71), Dingen 60 (71), Oppenheim 59 (67), WormS 74 (80).

Die einzelnen Parteien haben fol­genden Anteil der Gesamtstimmenzahl: Deutsche Volkspartei 14,6 (18) v. H, Deutschnationale 5L (14,1). Bauernbund 15 (0), Zentrum 17,3 (16,1), Demokraten 7,3 (10,8), Sozialdemokraten 32.6 (30,3), II S P. 3.6 (12,2), Kommunisten 3.7 (0,5) v. H.

6« standen sich also gegenüber: Bürger­liche Stimmen (Deutschnationale, Deutsche Volks­partei und Zentrum, ohne Demokraten) 1919 36,1 vom Hundert: 1920 46,2 v H.; 1921 51,1 v. H. gegen sozialdemokratische Stimmen (aller Schaltierungen, aber ohne Demokraten) 1919 46 b. H. : 1920 43 v. H.; 1921 39,9 v. H.

. Zwischen beiden Haupt gruppen standen bzw. stc-hen die Demokraten. Ihr Stimmenanteil ist von jss,9 im Iahre 1919 auf 10,8 im Jahre 1920 und letzt auf 7,3 v. H. zurückgegangen.

Di« Gehälter der hessischen Minister.

nn. Darmstadt, 13. Dez. Das gesamte Ministerium hat beschlossen, die Gehälter der h es fisch en Minister, deren Festlegung bei Regulierung der neuen Deamtenbefoldunaen au«- gefetjt war, nach den badischen Grund­sätzen anzunehmen. Es erhalten daher die Mi­nister ein Grundgehalt von 120 000, eine Auf­wandsentschädigung von 20 000 Mk. und die Orts- klafsenzulag«; der Staatspräsident ein Grundgehalt von 130000, eine Aufwandsentschädigung von 35000 Mk. und die betreffende Ortsklassen- Zulage.

Die Abdeckung der Frankenschuld der Land­wirtschaftskammer für Hesfen.

Man schreibt unS:

Cs scheint sich mehr und mehr die gänzlich unrichtige - Auffassung festzufeyen, als habe es sich für den Vorstand der Land­wirt schaftSkammer ausschließlich um die Frage gebandelt, zu welchem Zeitpunkt die Frankcnschuld abzudecken wäre. So war cs aber nicht. Diese Frage war vielmehr kom­pliziert durch andere Fragen, so namentlich die, ob nicht Ausfuhrgenehmigungen zu er-

aember 1921 unter der freundlichen ®cbirt«W)w Don Richard Wuchert 7a« Licht d«r Rampe Im Frankfurter Schauspielhaus erblickten.

Wir sahen da« nn- aber liebenswürdig« Pam in allen unmöglichen Situationen. Verkleidungen, Gesten, hörten Anklänge an Shakespeare unb jrf die Geschichte vom Hauptmann von Köpenick, lach­ten über älteste und hochaktuell« Wine Durchein­ander wirbelten Bilder der erften Eisenbahn de» Serenissimuszeit und der niedrigen Valuta jn# Steuernot Gott tret* toa« all wurde verulkt dr.igti auch, toa« man lieber nicht verulkt gesehen hatte. Verulkt, nicht verspottet: Parodie, nichi Satire - Tendenz fehlte, und wahllos schlug die Pritsch» nach allen Seiten.

Die Autoren hatten von der Personalunio« de« einen Verfasser« mit Bertram, dem eine» Vagabunden, grotzten Vorteil. Toni Impekzosn der Vagabund, war sicher ganz, rote ihn ToaH Impekoven, der Autor, sich Dcrgefleflt balle: Über sprudelnd vor Komik. Sein Panner Fritz Cbetrar (Rodert) tonnte im ganzen mit ihm Schritt halten. Auch die übrigen Dariteller fügtet sich mit Anstand, d h mit Slownerie, in daS DUp, Ta« Publikum lachte, klatscht« enbtof« Ehöre Def Zustimmung und rief mit den Künsttern un* den leiden Autoren auch den Verfasser der schlag­kräftigen Musik, HanS Avril, Ditte Male »er* vor. tt

Nife Lag? andauere. >v lange Europa mche den I langen wären, womit die Frankenschuld dül Fr^druszustand wiedergtjunden habe, so lange I bezahlt werden können. Dann aber auch bui_. Le:t!chland böse Absichten tu.rdgrbr, fei es dies anl>ere Frage ob daS Reich die Derpslich- -Utende Vorsitzende der Männer- und 5 am eurer- tung anerlennen toütbe. teilfluiutjmCT an den 2<ndetoabie

Aus Stcbt und Land.

Dietzen, den 13. Dez. 1921.

* Der An kaus von Gold für das Reich durch Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vom 12. bis 18. Dez. ds. IS. unverändert wie in der Vorwoche zum Preise von 720 Mark für ein Zwanzigmarkstück, 360 Mk. für ein Zehn­markstück. Für die ausländischen Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt.

-ReueReichsmünzen. Wie mitgeteilt wird, ist augenblicklich die staatliche Münze be­schäftigt, 1-, 2- und 5-Mark-Stucke herzustellen. Als Material kommt wieder Aluminium in Frage. Da der geringe Wert des Aluminiums leicht Fäl- schüngen veranlassen könnte, werden diele neuen Münzen mit einem Kupferkern versehen, um die Fälschungen zu erschweren. Da« Aluminium wird auf eine Kupferplatte von >/, Millimeter Stärke nach einem neuen Verfahren aufgewalzt. Die Ausprägung wird erfolgen, sobald die Form des neuen Reichsadlers für die Münzen endgültig fest­gelegt worden ist.

" Zur StromersparniS. Don zu­ständiger Seite wird uns geschrieben: Rachdem die Belegschaften der staatlichen Braunkohlen­gruben nach ergebnislosen Verhandlungen streiken, und der Betrieb des staatlichen Kraftwerkes Wöl­fersheim durch das Einsehen der Technischen Rot- hilse in beschranktem Hmjange ausgenommen wor­den ist, sei besonders daraus btngetoie^en, datz nur Motoren für lebenswichtige Betriebe während der Tagesstunden benutzt werden dürfen, weil sonst wegen nur ganz beschränkter Kohlenförde­rung der Betrieb des Kraftwerke« nicht aufrecht erhalten werden kann. Wenn festgestellt wird, das? entgegen der Verordnung der Kreisämter Motoren für Erwerbszwecke oder Heizölen in 25ctrieb genommen werden, so wird die betreffende Gemeinde seitens der Ilcberland-Anlage solang von der Stromversorgung ausgeschloffen, bis das Ärafttoert Wölfersheim den regelmäßigen Betrieb wieder ausgenommen hat. Ds wird von den Einwohnern der mit Lichts;rom versorgten Ge­meinden vorausgesetzt. daß sie mit der Beleuchtung nur ganz sparsam umgehen und nur die not­wendigsten Lampen brennen.

' lieber b i e Ausstellung von Steuerbüchern. wie sie vom 1. Januar ab für jeden Arbeitnehmer geführt werden müssen, ergeht in unserem heutigen Anzeigenteile eine 'Bekanntmachung.

Hessisches Landestheater.

Uraufführung deS Weihnachtsmärchens Prinzessin Huschewind.

st. Darmstadt. 11. Dez. 1921.

Da« hessische Oandestheater brachte am DrmS- tag nachmittag nach langen Zähren die Urauf­führung eine# Weihnachtsstückes mit starkem äutze- ren Erfolg herau«: .Prinzessin/Husche- wind", ein Schelmenmärchen in 6 Ttbcnteumt von Fritz Peter Buch. Musik von Fritz Müller- Prehm. Der ungewöhnlich starke Erfolg deS Siuckes seht sich in erster Linie wohl auf das grobe und reichhaltigeGeschehen" des neuen Werke«, dem allerdings erst der autzerordentliche Aufwand der Regie und die liebevolle hingedende Darstellung die letzte Vollendung gaben. Gs ist möglich datz man an dem neuen WeihnachtSfoiel den Mangel an Empfinden, an sinniger Vertiefung beklagen kann wie sie die alten deutschen Märchenspiele so überreich haben. Aber der Ton der Dichtung und das abenteuerreiche Spiel selbst lallen doch wohl im kindlichen Demut Seiten antlingcn. M« bertig erregt widerschwinaen. denn der Beifall der kleinen Schar wuchs sich zur Onation ans und. waS mehr sagen will, all die unruhigen pladdern­den Maulen blieven mäuschenstill gebannt von dem. waS da vor den staunenden Augen und Obren sich abfpielte.

®e war nun allerdings auchfurchtbar span­nend". to.e das Prin,^etzlein Huschewind. das nicht sttllsthen und lernen, sondern den im Wald

entstandenen Lasten, einmal, weil eS nid): möglich war, die Frankenfchuld gleich abzu­decken und zum andern deshalb, weil aus Gründen der CrnährungSlaqe für die All­gemeinheit die Dusfuhrgen.hmigung für land­wirtschaftliche Erzeugnis^ riicht erteilt wurde. Rach der übereinstimmenden Auffassung an­derer (autzerhesfi scher) Landwirt schaflSkam- mern, die in der gleichen Lage sind wie wir, war die Befürchtung berechtigt, datz das Reich erst recht nichts mehr tun würde, wenn erst einmal die LandwirtschaftSkammer die im allgemeinen Interesse entstandene Last auf sich genommen hätte.

Wäre eS so gewesen, dah die Landwirt- schastSkammer sich nur zu fragen brauchte, wann sie die Frankenschuld abdecken solle, hätte sic also die freie Gntschliehung gehabt und die Abdeckung der Frankenschuld nur hin- auSgeschoben in der Hoffnung auf eine Ba- lutabesserung, dann hätte fie, wenn eS auch zu verstehen gewesen wäre, eine schwere Der- antwortung auf sich genommen.

Die durch Abdeckung der Frankenschuld entstandene Markverbindlichkeit sott nunmehr aus Gründen der Solidität konsolidiert, d. h. umgewandelt werden in eine langfristige An­leihe. Die Verzinsung und Tilgung dieser An­leihe ist für die Gläubiger dadurch sicherge- stellt, datz die Hessische Regierung der Land- wirtfchaftskammer das unbeschränkte Umlage- recht eingeräumt hat gegenüber allen hessi­schen Landwirten mit einem Grundbesitz oder Betriebskapital von mindestens 3000 Mk. Da zuletzt 103 000 Beitragspflichtige veranlagt waren, läßt sich ohne weiteres auSrechnen, wie­viel von der jetzt entstandenen Markschuld durchschnittlich einen Landwirt trifft (womit nicht gesagt sein sott, da« die Landwirtschafts­kammer die Sache leicht nimmt).

3m übrigen schweben Verhandlungen mit Regierung«- und anderen Stellen, die die Ab­tragung der Schuld zum Teil wenigstens in anderer Weise als durch Inanspruchnahme der Landwirte ermöglichen sotten.

Da« ist der für jedermann nachprüfbare Sack)verhalt.

te« Hotels Schuh erne Ausstellung von Gegen- sehr- groh. Zum Glück stand genügend ODafler zur ständen, tue von Mitgliedern de« Verein« gc- Verfügung und eS herrschte gelind««. toindsNlleS arbeitet hab, verbunden mit Verkauf und Der- Wetter. - DerTuru- unbDesangver«!«

al« der Dorhang nieberging. Zahlreiche Geber au« der Gemeinde hatten zur Verlosung zum Besten der Basler Mistion wertvolle Geschenk« gestiftet. Mit Worten des Dankes und noch­maligem Hinweis auf die Bedeutung solcher Familienabende schlotz der stellvertretende Dor- sitzende den wohlgelungenen Abend.

* In der Klavierschu levon Minna Körner f an Den dieser Tage zwei Schülerkonzcr ie statt. Die trefflich gelungenen Darbietungen lieben durchweg die sichere Pädagogik und da« verständ­nisvolle Sicheinfühlen der Leiterin der Schule er­kennen. 6in geflochten waren mehrere Cellostücke mit Klavierbegleitung, gespielt von Herrn O. S e c g e r (Vielen), dessen musikalische« Können sich beson­ders in einer eigenen Komposition zeigte.

Vornotizcn.

Tageska lender für Dienstag, öiabttbeater, 7 llhr:Böriensiedrr". Hör- faal des Phhsikattlckea Instituts, 8 IIbr: Cid)'- bildervorlrag des Oberhessilchen Deschichtsvereins. Reue Aula, 8 Ilhr: Oesfenlliche Deriamml ing des Dereins Etudentenhil:«.

Aus dem Stadttheaterdureau. Auf die 10. Mittwoch-Abonnementsvorstellung, die TagoreDas Postamt" und TolstoiEr ist an allem schuld" bringt, sei besonders hmgewie len.Das Postamt" hat auch in Bad-Rauheim, wo es als Gastlpiel gegeben wurde, groben Ein­druck gemacht.

Oberhefsischer Kun st verein. Die Ausstellung ist morgen vormittag von 111 Ilhr und nachmittag von 35 Ilhr geöffnet; sic dauert noch acht Taa«.

Walvbühne. Man schreibt uns: Um es auch den Kleinen und Kleinsten zu ermöglichen, das slim>nungsvvlle Weihnachtsmärchenmilza- erleben", findet die Ausführmg schon nachmit­tag« statt: sie fängt (am Donnerstag) um 3 Uhr an und ist etwa im 5 Uhr zu Ende. - Di« Plätze der Hinteren Sitzreihen tosten 3 M!., die der vor­deren 5 Mk. Es fei jedoch darauf bingetoiefen, datz die auf den Eintrittskarten stehenden Hum­mern nicht mit beit auf der Rücklehne der Stühle angebrachten übereinstimmen. Zwei Schildchen mit den Aufschriften ,5 Mark" unb3 Mark" geben AusschLutz über die Platzordming im allgemeinen. Wer die allervordersten Stühle vvrzieht, der wird bei dem auch diesmal wieder zu erwartenden groben Andrang gut tun, schon um 2l _> Uhr (Saolöffnung) zu kommen.

Studentenhilfe. Rach einer Statistik der Studentenschaft der Universität (Sieben brin­gen die auswärtigen Studierenden 16 Millionen Mark in jedem Jahr nach Dietzen. Allein an Mieten für Studentenwohnungen werden 1,5 Mil­lionen Mark gezahlt. Au« dieser Zahl geht klar hervor, welch wichtigen Fattor die Universität mit ihren Studierenden im Wirtschaftsleben der Stadt barftellt. (3i;i Riedergang der Universität mühte auch einen wirtschaftlichen CRrebcrganq der Stadt nach sich ziehen. Es liegt also im Inter­esse der Bürgerschaft, durch Schaffung sozialer Einrichtungen an der Universität dieser eine hohe Besucherzahl zu erhalten. Der Derein (Siebener Studentenhilfe, in dem heute schon Männer aus allen Teilen Hessens Mitarbeiten, hat sich die Schaffung dieser Einrichtungen zur Aufgabe ge­fetzt und wird feine Ziele in der heute abend unr 8 Uhr in der groben Aula stattfindenden Versammlung barlegcn.

Zum Besten bei Studenten­heims wird, wie bereit« mitgeteilt, am Don­nerstag im Kath. Dereinshause das SpielD i e Verkündigung" aufgeführt. Es ist Im Sba- ratter der alten Mysterienspiele gehalten, spricht aber mit feinem Inhalt unmittelbar zu den deut­schen Herzen unserer Tage.

Landkreis Rieften.

|t Allendorf a. d. Lda.. 12. Dez. Tie hier abgehobene ® c f I ü g c I a u « ft «11 n n g de« hiefigen Ge'lüg«lzücht«rverein« toar gu: beschickt. An Hühnern untren 70, an Tauben 34. an Watter» gefbügel 6 Hummern au-gestellt, mei't fchöneTicr«. di« allgemein« Befriedig UN 1 bei den Kennern er- weckten. An Preisen tourbci; von Vem Preisrichter R ü b f a m « n - Dietzen auf Hühner 6 Ehren-, 5 erst«. 8 zweite. 17 dritte Preise, auf Tauben, Gänse unb Emen 2 Ehren-. 1 erster. 5 zweite, 14 dritte Preise verteilt. Die Ausstellung leg'« ein schöne« Zeugnis von der Rührigkeit der Ver- einsrnilglieder im Züchten fchöner ranerrintr Tier« ab Mit der Ausstellung toar eine Verlosung verbunden, deren erster Gewinn (1.1 toeVte Italie­ner im Werte von 150 Mk.) einem Arbeiter au« Londorf zufiel.

Klein- Linden, 12 Dez. Auf fei» 40jäbriges Bestehen blick; oer Krie­gerverein zurück Au« vielem 'AnlaNe veran­staltet der Verein am nächste i Samstag eine Weihnachtsfeier mit Konzert. Theaterspiel. Kin­de rrcigen, Kinderchö!«n unoWelynachlsbeschorung.

^ Ettingshausen. 12. Dez. Ein gro­bes Unglück wurde nur durch einen Zufall verhütet. Al« auf dem Bou.itb.rgwer?Rote, die Arbeiter beim Zrühstä

plötzlich im Tagbau die Srdmasfen -u'amn.en und begruben die noch dorr liegenden Arbci.swerk- zeuge. Wär« der Einsturz einige Minuten trüber oder fpäter erfolgt. <o wären unausbleiblich Ber­ta ste an Menschenleben zu beklagen getoefen.

Lauter, 12. Dez. Durch abstürzende Erdmaffen wurde ein hiesiger Bergmann in der Grub« bei Harbach verschüttet unb ge­tötet

U C a n g ® 6 n «. 12. Dez Am Samstag abertb hielt di« Freiwillig« F«u er toe hr ihr 42jädrig«S Stiftung« c i ad Bei der Wahl, die Bürgermeister Walt.'r leitete, wurden zu Kommandanten THauretmrifler K Schäfer jnb Kaufmarm A Schneider cbmlo wie die Zug­führer einstimmig gewählt Die dies,c:eSchaf- Her d e, die wegen der Räude adge^chsaichtet wer­den muhte, ist durch Einstellung neuer Schaf« wieder ergänzt' worden. Es sind streng« JKah- nahmen getroffen worden, um zu verbinderm, datz von autzerhako ohne vorherige rierärztlich« Unter­suchung Ziert eingeführt werden.

Mrcio Büdingen.

' Stockheim, 12. Dez. In her ver­gangenen Woche fand hier hie lanhe«polt-et- lichr Abnahme des AnschlutzgleiseS her Lanhwirtschaftlichen Zent ralg« - nofsenschaft Darmstadt. Zweigstelle Stockheim, statt, während die neu errichtete Lagerhalle bereits Ende letzten Monats ihrer Bestimmung übergeben wurde. Zu diesem Zwecke hatten sich Vorstand und AufsichtS- rat her Zentrilgenosfenschaft, her Dorsiycnhe des Landwirlfchaftskammer-AuSschuffes her Provinz Oberhessen, her Bürgermeister unb Gemeinherat Stockheim sowie viele Genossen- schastSmitglieher her Umgegend eingefunberu Rachbem man den Genossenschafts bau besich­tigt Hatte, versammelte man sich im Weiyel- schen Saale. Hier eröffnete her Präsihent b«S Aufsichtsrates her Z.-G., Gutsbesitzer Beisen au« St. Johann, hie Versammlung. Direktor Berg sprach ausführlich über hie Beheuttmg bes errichteten Lagerhauses für bic Lanbwtrt- schaft. Aus her Versammlung erging ble Mah­nung an alle Genossenschaftsmitglieder, ihr« Erzeugnisse nur her Z.-G. dzw. diesem Lager­haus« zuzuführen, ebenso ihre BcdarfSstoffe von dort zu beziehen. Es wurde ferner fest- gestellt, datz hie Landwirte es dem Eingreifen der Z.-G. zu verdanken Haden, wenn sie immer den richtigen Wert für ihre Produkte empfangen Haden. Mit Beifall wurde bic (3t- klärung be« anwesenben Direktor« her Zen­trallasse her Hessischen lanbwirtschaflltchen Ge­nossenschaften Darrnstabt entgegen genommen, bah in Kürze auch eine Banknebenstelle biefes Institut« am Hiesigen Platze errichtet werben sott. Diese Einrichtung wird zweifellos zur Erleichterung be« GelhverkeHrS beitragen.

jßreio 3(flotten.

b. Schotten, 13. Dez. Gestern früh ' ,7 IIH« wurde die Stadt durch Feueralarm in Auf­regung versetzt. Die Brennerei und Likörfabrik don A. Hch stand In Flammen. Die Ursache ist noch nicht genau aufgeklärt. Die gewerblichen Ge­bäude wurden gänzlich cingeäschert: nur mit Müh« gelang es dem tatkräftigen Eingreifen der Feuer­wehr, da« Wohnhaus a x retten und ein Utber- greifen des Feuer« auf die benachbarten, eng zu­sammenhängenden Gebäuden und Scheuem au txv hindern, fönst wäre ein unermetzliche« Unglu4