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Besitz der Schule zu Heuchelheim gelangt. Die ände sind offenbar in alter Zeit zur Fund-

* Sin beachtenswerter Zuwachs wird ferner dem oft bewährten Entgegenkommen der Äultur» inspektton Gießen (Daurctt Steinbach) verdankt: Bei Heuchelheim hat nämlich die Aufmerksamkeit der an der Bachregulierung tätigen Arbeiter (Unternehmer Schneider) aus 2,50 Meter Tiefe bearbeitete Stücke von Gdelhirsch- rnchörn zu Tage gefördert, darunter neben einer Stange mit deutlichen AbnutzungSspuren ein durchbohrter Hammer und einige andere Geräte: eine Gehörnstange aus diesem Fund ist in den

stelle abgeschwemmt worden: ihrer Art nach fönn- ten sie noch der jüngeren Steinzeit angehören, stammen aber Wohl aus einer späteren vorgeschicht­lichen Periode. Auf der westlich gelegenen Höhe waren vor einigen Monaten Kulturreste der römisch-germanischen Zeit beobachtet worden, wor­über an dieser Stelle schon berichtet wurde.

Eine Sammlung von zwölf Etetngeräten und Bruchstücken von solchen stiftete Herr Ludwig Graulich II. in DerSrod. Sie sind von ihm und seinem Vater, einem zuverlässigen Kenner der

Oberhesfisches Museum und Gailsche Sammlungen.

Gießen 10. Oktober 1921.

3m vergangenen Vierteljahre sind die Samm­lungen wieder mehrfach durch willkommene D e- schenke bereichert worden doppelt erfreulich in einer Zeit, wo kaum einem Museum etatsmäßige Mittel für Neuerwerbungen in nennenswertem Umfange zur Verfügung stehen.

Die vorgeschichtliche Abteilung er­hielt, wie uns geschrieben wird, von Herrn 3n- genieur Carl Gail in Konstanz weitere Funde auS dem jünger st einzeitlichen Pfahlbau Vodmann am Bodensee: neben Tongefähen, Stctn- und Knochengeräten beanspruchen beson­deres Interesse die Hornspitzen einer Flachs­hechel sowie die beträchtlichen Reste eines Holz- chefästeS, die dem Seeschlamm entnommen werd«,

Arbeitsstätte toanbem mußte, oder fern im Rhein­land mtb in Westfalen sein Brot verdiente, fand mm hier ein reichliches Auskommen. Leider brach­te» die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse vor kurzem eine große Detriebseinschrän- kung mit sich. Während sonst immer hundert Wann beschäftigt waren, /nutzte der größte Teil entlassen werden. Zu begrüben ist, daß dabei die Verhältnisse des Einzelnen voll berücksichtigt wur­de» und Familienväter, die nicht von der Land­wirtschaft leben können, an der Arbeit bltzeben. Die jüngeren Arbeiter fanden schnell ein Unter­nommen beim Dau der Lleberlandzentralen.

Kreis Lauterbach.

r£ Willofs bei Schlitz, 11. Oft Bür­

ten sein Amt niedergelegt. 3m Rovember ftndet Reuwahl statt. Die Wildschweine haben an der ohnehin geringen Kartoffelernte bedeu­tend« Schaden angerichtet.

Kreis Schotten.

X Ulrichstein, 10. Oft. Unter dem Vorsitz «isereS ersten LehrerS, L. Breitwieser, hat s^h hier kürzlich ein Fußballklub ,Cyat- t i cf gebildet, dem von der Gemeinde Gelände überlasten wurde, daS zu einem ordentlichen Sportplatz auSgestaltet werden soll.

Kreis Friedberg.

Bin betrübendes Zeichen der Zett.

= Dad-Rauheim, 10. Oft AuS Bad- RaUhetm wird uns geschrieben: Wohin die grenzenlose T a n z w u t unser Volk führt, daS zeigte leider nur zu deutlich ein Vorfall bei der Rachkirchweihe am letzten Sonntag. 3n einem öffentlichen Tanzlokal stteg der Uebermut so weit, daß die Musik daS dem deutschen Volle ge­heiligte Wechnachtslied6 title Rächt, hei­lige Rächt" aufspielte und die zahlreichen jugendlichen Tänzerpaare nicht das geringste dabei fanden, zu den Klängen des ehrwürdigen Kirchenliedes einen von den modernen Walzern zu tanzen. Hoffentlich beschäftigt sich die Polizei noch nachttäalich mit dem Skandal, der großes öffentliches Aergernts erregt hat

Starkenburg und Rheinhessen.

X Darmstadt, 12. Oft Die Ziehung der Darmstädter Pserdelotterie wurde auf den 26. Ok­tober verlegt

fallenen der Gemeinde im Dan. Der Entwurf frnanrt von Architekt Burg von Dietzen.

Kreis Alsfeld.

L Elbenrod, 9. Oft Der hiesige Qnar- Sltsteinbruch ist nun annähernd zwei Jahre tn Betrieb. Während dieser Zeit war er für die geringere Bevölkerung unserer Gemeinde eine

AVerkümer feines Heimatortes, tn der Tenarfmg DerSrod gesunden worden, erfreulicherweise war die genaue Fundstelle »eist noch bekannt so datz die mutmaßliche oevlithische Viedelungsstätte bereits festgelegt werden konnte. Herr Wilhelm Münch ebenfalls in DerSrod, scheiäte eine Stein- llinge, die im Dorfe selbst gefunden worden ist.

Einen schönen Mahlstein aus der jüngeren vorgeschichtlichen Eisenzeit, der keltischen La-T^ne- Kullur angehörend, einen sog. .Rapolevnshut". tmb zugehörige Scherben ans dem alten Kultur­boden von Leihgestern überbrache Herr Leh­rer L o h dvrtsell»st mit freundlicher Genehmigung deS Ackerbesitzers Herrn Georg Sern X.

lieber einige finanzielle Zuwendungen zur Förderung der vorgeschchllichen Forschungen deS Museums kann demnächst berichtet werden.

Auch die übrigen Abteilungen des Alter­tumsmuseums mtb das Kriegs- museum erfuhren manch Dereichrung: Herr Wilhelm Diehmann in Grohen-Linden schenkte eine Ofenkachel mit hübscher Landsknechts­darstellung aus der Zeit um 1600, Herr Schosser- meister Hohmeier in Gietzen eine Aufsatzuhr sowie das Geschah einer Revolverkanone. Herr Lehrer C l o e s in Rodheim bereichrte die Trach tenfammlung durch einen Haubenftänder und eine Abendmahlshaube: derselbe stiftete eine Rümmer des Gießener Anzeigers vom 23. Oktober 1813. Herr Rentner Kühn in Gietzen überwies ein französisches Bajonett und ein Seitengewehr, ferner eine Originalausgabe desKutsche-Liedes" mit Roten. Herr Landgerichtsdirektor Wiener schenkte eine Medaille aus Geschvhmetall von 1870 im alten Umschlag. Herr Lehrer Meitzinger in Steinbach übergab ein dort gefundenes ZwangS- hufeisen, wie es vor etwa 300 Zähren im Gebrauch gewesen sein mag. Herr Malermeister D e st in Gietzen schenkte zwei schöne Landschaftsaauarelle von der Hand des Professors der Dotanik Her­mann Hoffmann (in Gietzen 1842 bis 1891), Kopien nach Gemälden v. Ritgens. Don Herrn Lehrer Loh in Leihgestern stammt eine wvhl- erhaltene, dort kürzlich auf einem Acker .hinter dem roten Wald" ausgepftügte Partifanenspitze des 18. Jahrhunderts, die vielleicht auf einer Jagd in Verlust geraten ist. *

Das Völkermuseum betrauert den am 11. Juni d. 3- so Plötzlich und allzu ftüh erfolgten Tod des Professors der Geographie an der Shibobitiana, Geheimen Hofrats Dr. Wilhelm Sievers: als Mitbegründer desVöllermuseums im Hahre 1909 und seitdem als wissenschaftlicher De rat er hat sich der Verewigte um die Samm­lungen bleibende Verdienste erworben, die ihm ein dankbares Gedenken sichern. Reu ausgestellt wurde eine Sammlung- afrikanischer Gegenstände aus dem Desitz des Herrn Forstmeisters Haber- korn in Alsfeld: bemerkenswert sind unter an­derem das Modell einer Dhau, eine Anzahl Pfeile mit Köcher, ferner auch Löwen- und Hyänenschädel sowie Antilopengehörne.

Allen, die sich als freundliche Förderer der Museen erwiesen, möchten wir auch an dieser Stelle herzlich danken, dürfen eS Wohl zugleich im Ramon der Desucherschast, deren Zahl ständig wächst, indem zu unserer Freude den alten treuen Freunden dauernd neue sich beigesellen.

Turnen, Sport und Spiel.

3m Championat der Flachrenn- retter hat sich ein heitzer Wettbewerb um die Führung zwischen Zentzsch und Olejnll ent- spönnen, in den vielleicht auch der Meister der Vorjahre O. Schmidt mit eingreifen wird. Mit 59 Sieg es ritten hat M Hentzsch nur mit einem Sieg Vorsprung die Spitze vor Olejnik, der am Samstag und Sonntag in Dresden allein sechs Erfolge errang. O. Schmidt der 33mal als Sieger zur Wage zurückkehrte, folgt an dritter Stäle vor G. 3anef mit 41, Rastenberger mit 37, Tar- ras 35, Zimmermann 34, Dleuler 29, Kasper 27, Staudinger 26, Reih 25, O. Müller 22, Dehr 21 und Danek mit 18 Erfolgen.

Dei den HinderniS-Zohehs ist die Sttuation bis einschl. 9. Oktober ebenfalls vollkommen ungeklärt Oertet führt in der Aste noch immer nut 28 Erfolgen, aber P. Lewicki und Dismarck folgen mit je 24 Siegen dichtauf. Kardel gewann bisher 20, Kukulies 19, Göhler 16, Unterholzner 15, Köhnke 12, Ackermann und Grohbauer je 11 und Seibert sowie Stolpe je 10 Rennen.

Der Weidig-WanderpreiS. 3n unserer früheren Sportbeilage haben wir schon vor Wochen ausführlich darüber berichtet und zwar in einem AufsatzEine Ehrung des hessischen Turnvaters Weidig", der durch Abdruck auch in einer Reihe von anderen Zeitungen verbreitet worden ist Der Gewerbeverein Butzbach hat den wertvollen Preis dem 5. Dezirk des Turn- gaueS Hessen gestiftet er kann nur von Turn­vereinen des Bezirks im Eilbotenlauf über 400 Meter erworben werden. Da über die erste Austtagung Unllarheiten bestanden, fand am letzten Sonntag in Butzbach die nochmalige Aus­tragung statt, wobei die Mannschaft T. V. 1860 Dad-Rauheim glücklicher Sieger wurde und die kunstvolle Weidig-Plakette über

Tracht der Rothäute

find rnUitärisch ein­

ein wrnden, der chn dreimal erwirbt F. 5t Preises. Endgültiger Desitzer kann nur der Der- Arndts Lieblingsgedanken, deutsche Gesellschaften zu gründen, begeistert, sttftete die .Wetterauer Gesellschaft", die in der Reaktionszeit mit der Regierung in schwere Konfiikte geriet durch welche Weidig Beruf, Familienglüä! und Leben verlor. Sein Verdienst ist, Arndts unb Jahns 3deen volkstümlich gemacht unb als erster in Hessen das Turnen eingeführt M haben.

geteilt und Gmnen xu höheren Graden «rnfsteigen. Sie müssen vor der Beförderung bestimmte Proben ablegen. Eine dieser Prüfungsaufgaben ist D. .ein offenes Feuer tn Wind und Regen mit dem im Freien vorhandenen Stoff anzulegen'. Um jede in Amerika besonders drohende Feuersgefahr zu beseitigen, muh eine Führerin auch imstande fein, das Lagerfeuer vollständig wieder auszu­löschen. Llliszeichnungen erhalten die Lagerseuer- mädchen für Leistungen, zu denen die ^folgenden gehören: Einen Monat lang kochen, zwei Monate lang jeden Tag eine Stunde plätten, täglich einen Monat lang ein Baby warten oder das Geschirr nach jeder Mahlzeit zwei Monate lang a&au- waschen. Auf diese Weise werden die jungen Mädchen dazu angeregt die im Haushalt wich­tigen Arbeiten gründlich zu erlernen. Die An­näherung zwischen Mutter und Tochter wird da­durch gewährleistet datz die Mütter der Mäd­chen, die zu einer Lagerfeuergruppe gehören, sich ihren Ausflügen als Helferinnen anschließen. Sie erteilen dabei zugleich Unterricht. Eine Mutter z. D., die besonders im Drvtbacken erfahren ist unterrichtet die Gruppe In dieser Kunst, eine andere wieder lehrt die Mädchen schöne Volks­tänze usw. Außer den HaushallungSarbeiten wer­den sportliche Leistungen, wie Schwimmen, Wan­dern, Schlittschuhlaufen, Tanzen usw. tn der Lagerfeuerbewegung eifrig gepflegt Dagegen ver­zichten die Mädchen freitoillig auf daS Essen von Süßigkeiten, auf daS Rauchen von Zigaret­ten oder auch auf das Essen zwischen den Mahl­zeiten. Die Lagerfeuerbewegung steht mit dem Roten Kreuz in Verbindung und widmet sich auch bet Krankenpflege und Wohltätigkeit

Vermischtes.

e Der langhaarige Llovd George. @ht großes Ereignis wird von der Londoner Presse mit dem gebührenden Rochdruck gebucht: Lloyd George hat sich die Haare schneiden lassen. Zu der liebenswürdigen Erscheinung deS Pre­mierministers, die fast alltäglich in den Abbil­dungen der Zeitungen unb Zettschriften auftaucht, gehört eigentlich ber üppige Haarwald, ber ihm über Ohren unb Racken fällt 3n letzter Zeit aber waren Lloyd Georges Haare zu lang ge­worden unb erregten baS Entsetzen seiner Mi­nisterkollegen, bie als echte Engländer den Haar- reichtum weniger schätzen, riefen das Kopfschüt­teln der Prefie hervor, die darin etwas Schlimmes ahnte. Erzählt uns doch Herodvt von einem griechischen Tyrannen, ber das Mißtrauen seiner Freiheit liebenden Mitbürger erregte, weil er sich sein Haar allzu lang wachsen lieb und sich schon dadurch von den übrigen Sterblichen unter­schied. Lloyd George hat bereits öfters, auch auf den verschiedenen Konferenzen, durch seinen üppigen Haarwuchs Anstoß erregt; man hält ihn wenigstens nicht für den 3nbegriff der Ele­ganz. Davon zeugt ein Geschichtchen, das die .Daily Rews" zu erzählen wissen. Ein anderer hervorragender Staatsmann erschien auf einer der letzten Konferenzen mit einer Frisur, die Pa- darewski als »schöne musttalische Haare" bezeich­net hat. Man bestürmte seinen Sekretär, er solle dafür sorgen, daher sich die Haare schneiden ließe, aber dieser meinte, all sein Zureden habe nichts genützt. »Sagen Sie ihm, et sähe wie Lloyd Georgs aus", rief schließlich einer, und am näch­sten Tage erschien der hervorragende StaatS- mann mit ganz kurzgeschnittenem Haar.

* Die Schule des Lagerfeuers. Die amerikanische .Lagerfeuer"-Dewegung hat so manches mit unserer Wandervogel-Bewegung ge­mein, aber sie unterscheidet sich doch auch von ihr in wichtigen unb gerade in praktischen Dingen. Das zeigt ein Aufsatz einer Führerin der .Camp Firc Girls", Edith M. Kempthorne, die sich über Ziele und Aufbau dieser weiblichen Wander­vogel-Organisation der Vereinigten Staaten aus­spricht. Die Organisation der »Lagerfeuer-Mäd­chen" wurde vor neun Zähren von einem bekann­ten Erzieher Dr. Luther Gulick und seiner Frau ins Leben gerufen und hat gegenwärtig 125 000 Mitglieder von Mädchen aus allen Stäuben. Der Hauptzweck ist, »das persönliche Verhältnis zwi­schen Mutter und Tochter zu stärken und die Liebe zum Heim zu entwickeln." Man klagte sehr über Die Vorliebe der Mädchen für alle möglichen ' Sensationen und für .ihr geringes 3nterefie an häuslichen Arbeiten. Die Lagerfeuer-Bewegung vereinigt nun sehr geschickt die Romantik eines Freiluftlebens mit einer Vorbereitung für häus­liche Tüchtigkeit. Die Mädchen, die eine Uniform aus Khakituch unb Leder mit Anlehnung an die

Datum:

13. 10.

Schweizer Franke»

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12.10.

4,10

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Geld Dries U.Dkt

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11.10.

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2.40

Datum:

Zürich . . .

Amsterdam

Kopenhagen

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Stockholm .

Wien....

Londo». . .

Paris. . . .

Reuyork . .

6,67 132,40 18,57 40,30

6,92

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43,55

6,68 132,10 18,53 40,20

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Wechsel auf Holland

Deutschland . . . .

Wien

6^3 140£5 19,48 43,45

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39.45 2097

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39.-

080 645

2.10 4J0

Sh. 97.80

Fr. 125.40

$ 23.80

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Darmträgheit .Hämorrhoiden.

SonbeL

Frankfurt a. 1, 13. Oktober.

Berliner Devisenmarkt.

Berliner Devisenntartt.

12. 10.

Warknotterungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

180.50 4.40 0.25

6.-

39.90 21

21.76

39.10

0.825

545 - 2.W

450

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Einstiounigkett im DölkerbunbSrat?

London, 12. Oft (WTD.) Der Pariser Berichterstatter des »Daily Telegraph" meldet, der VöllerbundSrat habe einen einstimmigen Beschluß über die Lösung deS oberschle- fischen Problem - gefaßt, die den Alllierien anempfohlen werde.

Gin deutscher Schritt Vn London.

London, 12. Ott. (WTD.) Der .©tar* berichtet, der deutsche Dotschafter hab« bei seinem gestrigen Besuche bet Lord Curzon dem Wunsche der deutschen Regierung AuSdruä gegeben, die oderschlesische Frage in einer Weis« gelöst zu sehen, die den deutschen Forderungen ge­recht werde.

Die irische Konferenz.

London, 12. Ott. (WTD.) Die irische Ävnferenz hielt heute zwei Sitzungen ab unb vertagte sich dann auf Donnerstag vormittag. Wie Reuter erfährt, hegt man brittscherseUS « größten Hoffnungen auf einen schließlichen Erfolg der Konferenz.

Amsterbam-Rotterd. 3996,- 4004,- 4395,60 4404,40 Drüfsel-Antwerpen. 876,60 878,40 944,06 945,95 Christiania..... 1473,50 1476,50 1608,35 1611,65

Kopenhagen 2497,502502,50

Stockholm 2857,10 2862 90 3056,90 3063,IC

HelstngfvrS 184,55 184,95 198^0 198,70

Italien........ 488,- 489,- 521,95 523,05

London 468.- 469,- 509 45 510,55

Reuyork 121,62 121,88 131,86 132,14

Paris 891.10 892,90 961p0 964^0

Echwetz 2232,742237,25 2437^5 2442,45 Spanien 1633,35 1636^65 1758^20 1761«8O Wien (alteS) .... Deuts ch-Oesterr.. . . Prag Budapest Buenos Aires . . . Bulgarien Konstantinopel . . .

Büchcrtisch.

Michael Georg Conrad ,DeutscheS Dlut in Paris", geb. 14 Mk. Deutscher Ver­lag Würzburg. 3n kurzweiligen Geschichten auS den 80er Jahren des vorigen HahrhundertS gibt der Münchener Dichter in temperamentvoller Weise Proben von dem Roman ber ewigen Täu­schung beim Versuche, deutsches und ftanzöfisches Blut in eheliche Gemeinschaft zu bindern

Briefe Peter Hilles an Else LaSker-Schüler. Ctse Lasker - Schüler: Der Wunderrabbiner von Barcelona". Beide Bändchen sind bei Paul Cafiirer, Berlin erschienen.

Die .M ünchener 6 c r i b t o r-® r u d e" die ber Lst:ei-MaSken-Derlag, München, heran»« bringt, sinb Bücher, die ganz im Geiste des allen KunsthanbwerkS entstanden und von Münchener Schriftkünsllern geschrieben sind. Die ersten Bände enthalten Gedichtsammlungen, deren jede ein Thema (Das Rosen band", Rokvkvgedichte: ^Trostbüchletn".Mutter" und .Die Seele deS Weins") vielfällig ab wandelt und das Schönste der Lyrik aller Zeiten vereinigt. Die Bändchen sind zweifarbig auf Bütten gedruckt und kosten nur je 15 Mk.

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