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30 QEart pro Hektoliter, was auf den Schoppen ungefähr 35 Pfennig Steuer aus machen würde.

verwickelte und dabei

der

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Brandplatz gegenüber dem alten Schloß.

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schriftlich bei der Bürgermeisterei oder im Plantag vorgebracht werden.

Bad Salzhausen, den 8. Oktober 1921.

Der Landawimann zu Bad Salzhausen. Brill.

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Gerichtssanl.

Das Urteil im Velberter Hochderrstsprozefi.

1.25 1.40 1.50 1.60 1.75 12. 2.50 2.75

fpd. Han au, 12. Oft. 2lui Aniah der Dahl eines neuen Bürgermeisters erlassen die Stadt­verordnetenmitglieder der kommunistischen Partei Srne Erklärung, worin sie die Stell reines Oder- bürgermeisters für eine Verwaltung der Gröhe Hanaus als überflüssig und unnötige Steuer- belastung der Bürgerschaft Die Kom­

munisten erbeben gegen die Wahl Protest und erklären dazu, dah die Wahl fcur Stärkung tzz reaktionären Elemente im Magistrat dient.

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verlauf von Dichten-Nutzholz.

Aus dem Wege des schriftlichen Angebots n aus der Waldung der Gemeinde Leih-

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gesagt. __________

Hochschulnachrichten.

Dien. 12 Ott. (Wolffs DasOleuc Wie­ner Tageblatt ' melde» Der Philosoph Professor Decher «Münchens, der Kunsthistoriker Pros. Pinder (Leipzigs, der Historiker Pros. O n ck e n (Heidelberg», der Shemiker Prof. Schill ('Dres­den) und Der Prof. Braun (Frankfurt a. M lehnten wie angenommen wurde, infolge der chlechten österreichifchcn Valuta die UedcrnahMß >er angebotenen Lehrkanzeln an der Diener Um- versität ab.

Kunst und Wissenschaft.

Otto von Gierke gestorben.

Berlin 12 Oft. Der bekannte Rechts» gelehrte Professor Otto v. Gierke ist vorgestern abenb gestorben.

Otto v. Gierte ist 1841 zu Stettin geboren und studierte in Heidelberg und Berlin. 1867 wurde er Dozent des deutschen Rechtes an der Berliner Universität. 1871 dort austerordcnUicher Professor. 1872 ging er als Ordinarius nach BreSlau. 1884 wurde er nach Heidelberg. 1887 wieder nach Berlin berufen. - «Seine bekanntesten Derke sind: Das deutsche Genossenschastsrecht, Das deutsche Privatrecht. Der Entwurf einet Bürgerlichen Gesetzbuches und der Deutsche Reichstag. Das Wesen der menschlichen Verbände, Vaturrecht und deutsches Rech». Untersuchungen zur deutschen Staats- und Vechtögefchichte.

sollen aus der Waldung der Gemeinde Leih­aestern nachstehende Mengen verkauft werden: Stamm 4 Klasse 1 Stück W Fstm., Stamm 5a Klasse 7 Stuck = 3.23 Fstm..

Stamm 5b Klasse 88 Stuck - 20.15 Fstm . Derbstangen 1 Kl aste 69 Stuck = 5.72 Fstm.. Derbstangen 2 Kialie 20 Stuck - 0,97 Fstm., Dutzknüppel 22,7 Rm. 13.o2 sstm

Sämtliches Holz ist entrindet und find An­gebote getrennt nach Klaste urch Sortiment bis »um 19 d Hi., nachmittags 3 Uhr, bei der unter* aeidmeien Stelle einzureichen woselbst dir De- dingungen einaefeben werben tonnen. 1Q904D Leihgestern. den 10. hoher 1921.

Bürgermeisterei Leihgestern.

Die Kartoffelversorgung.

6ine Besprechung des LandeSernahrimgS« beirats.

rm Darmstadt, 12 Oft Der Landes- ernährungsbeiral hatte gestern ftn Mi­nisterium die Vertreter der Genossenschaft, der Gewerkschaften und der Landwirtschaft zu einer Besprechung eingeladen, um über die vielen Kla­gen wegen der völlig unzureichenden Kartofselversvrgung zu beraten Bon allen Seiten wurde Klage geführt Als Ursache wird angeführt, bah m erster Linie die schlechte Wagengestellung der Eisenbahn daran schuld ist während die Bahn erklärt, dah infolge Auf­hebung der Sanftionen austerordentlich viele Wa­gen durch die Industrie in Anspruch genommen werden Auch durch die starken Getreideliefe­rungen aus dem Ausland werden viele Wagen beansprucht, so bah raschere Gestellung zur Zeit nicht möglich ist. Aach lebhafter Aussprache wurde das Landesernährungsamt beauftragt, bei den in Frage kommenden Reichsstellen dem Reichs - verkchrsminister und der hessischen Vertretung in Berlin unverzüglich die nötigen Schritte zu un­ternehmen, damit rasch Abhilfe geschaffen werde.

Angemessene Kartoffelpreise.

fpd. Kassel, 12. Oft. Gutsbesitzer Aägel (Erumbach) hat von seiner Kartoffelernte mehr als 1000 Zentner nach Kassel verkauft und für einen Zentner 40 Mark gefordert. Er erklärte auf der Kreistagssitzung des Landkreises Kassel, bah Land­wirte, die 80 Mark für den Zentner forderten, an den Pranger gestellt werden mühten. Schon rin Preis über 50 Mark sei unberechtigt. Die Umgebung Kassels wird gegenwärtig von rhei­nisch-westfälischen Aufkäufern überschwemmt, die von Hof zu Hof laufen und für den Zentner Kartoffeln nicht unter 80 Mark bieten.__________

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haben. Man achte darauf,daß vr man die echtenfabrikaie mit der

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Leipzig. 12. Ott. lWDD.) 3m Seiber­tet Hochverratsprozeh wurde nachmu- tags das Urteil verkündet Der Schlosser Wll- helm Grab aus Delbert wurde wegen Hoch­verrats zu 5 Jahren 6 Monaten Festung ver­urteilt. Wegen Beihilfe zum Hochverrat erbtel- len: der Schlosser Franz Waltersbach - Vel­bert 3 Jahre Festung. Drohet Wilhelm Hach- n er-Velbert. Schlosser Karl Dietz -Delbert. Friseur Ma, S ch r ö d e r - Düsseldorf. Bearbei­ter Wilhelm Stob-Velben. Maschinist P«ull Düppers - Delbert. Schlosser Ernst Gath- mann- Delbert je 2 Iahte Festung. Kaufmann Hans Massen-Delbert 1 Hahr 6 Monate Festung. Former Ewald S ch r o t h - Delbert und Frau Therese S i o h je 1 Jahr 3 Monate Fe­stung. und zwar wegen Rötiaung. begangen in Gemeinschaft mit anderen. Der Optiker Erich Löwenthal - Elberfeld erhielt 3 Monate Ge­fängnis, freigefprochen wurde der Kaufmann ur Thomas- Düsseldorf. Den Angettagten wird der gröhte Teil der erlittenen Untcr^ suchungshafk auf die Strafe ungerechnet' bei Löwenthal wird die Strafe durch die Unter­suchungshaft für verbüht erachtet. Sämtlichen An­geklagten wurden mildernde Umstände z u g e b i l l i g t. da fie nicht aus ehrloser Ge­sinnung gehandelt, sondern festen Glaubens waren, einer guten Sache gedient zu haben.

reiche Erträge werden auS der Gegend vo« Poppenhausen und Gersfeld dl d« lKhon gemrt- tet Die Vereinigung der Schlitzerländet m Frankfurt hat hier wie in den Dormhren wieder ihren vollen Bedarf gedeckt Zahlreiche Waggons wurden schon verladen. Die Preise betrugen ur­sprünglich 50 und 55 Mark pro Zentner, bl» Händler 'chliehlich 60 Mark bezahlten. Grobes Entgegenkommen bei der Belieferung zeigt BK in den Dorjahren wieder die Gräfliche Burg­güterverwaltung, die viele Einzelne schon zu au« zcrst angemessenen Preisen versorgt hat und nun her Stadt noch ein gröberes Quantum liefern wird Auch für die Dodelschwingschen 2Inftalter hat die Güterverwaltung gröbere Mengen zu-

rm. Darmstadt. 12. Ott DaS Schwur­gericht verbandelte heute gegen die 26 Zahre alte Dienstmagd Zitta Hack aus BreyingLN in Baden wegen Kindestötung. Sie hat ihr Kind am Tage nach der Geburt im Krankenhaufe dahier, wo sie beschäftigt war. zuerst to'gedrückt und bann in die Heizung der Kesselfeuerung geworfen, um es verbrennen zu lassen. Der Heizer fand es aber. Sie war geständig und wird mit Rücksicht auf die Verhältnisse zu 2 Jahren und 3 Monaten Gesängnis, abzüglich 2 Monate Unter­suchungshaft, verurteilt.

Landwirtschaft.

O Schlitz, 11. Ott. Die Kartoffel­ernte ist im Schliherlande bedeutend besser ausgefallen als in den übrigen Tellen der Pro- vinz, eine Folge einiger Gewitterregen, die im Lause des Sommers hier mehr niedergegangen sind. Don unserer Gegend zieht sich über die Rhön und die Kreise Hersfeld und Hünfeld ein Streifen Landes, der im allgemeinen gut abge­schnitten hat mit der Kartoffelernte Besonders

bis zum folgenden Zug durch einen Spazieraana. Hierbei geteilte sich ein Herr zu ihm. der ihn in ein interessantes Gespräch verwickelte und habet unvermerkt an eine Stelle außerhalb der Stadt leitete, wo feine Helfershelfer mit einem Auw warteten. Mtgeuscheinlich war dies an der Grenze der BesatzungSzone. von deren unmittelbarer Aähe der ortsunkundige junglmg ferne Ahnung hatte Hier hielt der Werber (Schmach bem Deutschen, der sich dazu bcrgibt deutsche Brüder für franzöfisches Geld ins Elend Mt verkaufen ff, dem ;unaen Mann ein B e t a u - bungSmt t tel vor die Aase, worauf dieser sich sofort von mehreren Männern ergriffen und in ein Auto gehoben fühlte Bei schwindendem Vewuhtsein sah er sich noch zwischen zwei uni­formierten Franzosen im Wagen fit>en und er- wachte dann erst wieder auf tinzr Pritsche in einet Kaserne in Mainz Don dort wurde er mit einigen anderen jungen Leut^i nach bem Lager Griesbeim bei Darmstadt gebracht. Ge­legentlich der ärztlichro Untersuchung eines gan- x<n Trupps auf Diensttauglichkeit für die Frembenstaion gelang es ihm. währeick» Aerzte und Aufsichtspersonal mtt den anderen beschädigt waren au8 ber Baracke zu entwischen und über ten dahinter befindlichen Drahrtaun des Lagers zu Rettern, wobei er noch einen Schicksalsgenossen, einen Frifturgehilfen aus der Aähe von Ansbach in Bayern, mitnahm. Dach abenteuerlicher Wan­derung in Dachl und Regen gelang es beiden, au« dem besetzten Gebiet äu entkommen und heim- zukehren Will sich unsere Regierung beim nicht einmal zu einem mannhaften Schritt auf­raffen. um den Herren Franzosen dieses traurige und schmachvolle Handwerk zu legen?! Oder sind wir Deutsch.n ihnen gegenüber völlig rechtlos?

Meine Läger sind in

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reich sortiert.

Bei der anhaltenden Preissteigerung empfiehlt sich frühzeitiger Einkauf, ehe die alten billigen Bestände vergriffen sind.

fpd. Frankfurt a. 1, 12. Oki. 3r- vendwo im Zoologischen Garten hat ein ganz Schlauer am Käsig Der großen Raubvögel das WortKaiseradler" fein säuberlich durch­gestrichen und darüber geschrieben:DolkS- Adler".

sd. F r a n k f u r t a M-. 12. Oft. 3m Bord­end zeigen verschiedene Häuser infolge B ob e n- feniungen bedenkliche Risse. An den Magi­strat haben Interessenten bereits eine ent­sprechende Anfrage gerichtet, in der sie um Aus­kunft bitten, ob dagegen schon Mahnahmen er­griffen worden sind.

mc. Frankfurt a. M, 12. Ott Die Aepfelweinfteu e r wird augenblicklich

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3n unser Handelsregister Abt B wurde heute I ^je im Grundbuche von Weilburg, Band 11, Blatt Nr.40 angetragen: Die Firma Stohr & do, Llektrizitäts- und 55 eingetragenen Grundstklcste, und zwar: gesellschast mit beschrankter haftnna, (Sieben. Degen. Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Hoftaum, Langgasse

stand des Untfrnehmens ist die Ausführung ejcR- g^r.2, ßartenbl. 13, Varj. 9h.68, (Bröfec la 33qm,

irischer Anlagen jeder Art und jeden Umfangs. Das zweistöckiges Wohnhaus mit Hoftaum, ©arten- Stammkapital beträgt 20 000 Mk. Gesellschafter stnd 4- xn 9 * > Parz. Nr. 160 12 usw,

Sd)lon«mcift« 3uliu» Stohr in Ei.h.n unb Ong,.

Ä »mÄfüW ä?<U 3. Wid-igu»rt-b-u, mi.6ofraum nnb Hmtor-

D« ist Äri» 1921 tjus. Mw»*»; 12. fl-rtcnbl 5, Parz.

festgesteNt. Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen Nr. 768.365, 4a 06 qm, im Deutschen Reichsanzeiger. 109326 4. ein dreistöckiges Wohnhaus mit ftofraum unb Holz-

d- B OMobcr 192L

__________Amtsgericht._____________ ß cin zweistöckiges Wohnhaus mit Hoftaum, Limburger

Bekannftnachnng. 3' "t 593'182'

Die Rechnungen der Plock'schen Stiftung für g ,^Eiftöckiges Wohnhaus mit Hoftaum, Limburger 1918 und der Höheren Mädchenschule zu Gietzen für Straße Nr. 27, Kartenbl. 3, Parz. Nr. 592/182, 1919 liegen vom 11. Oktober 1921 ab während einer E^tze 6a 97 qm, Woche auf Zimmer 17 des Stadthauses Bergstr. 20 7 ein einstöckiges Wohnhaus mit Hoftaum, Stall mit zur Einsicht offen. Es wird dies mit dem Anfügen Scheune, Adolfstrahe, Kartenbl.3, Parz. Nr. 594 182, dffentlich bekannt gemacht, dah während der Offen-1 (ß/öße 6a 10 qm, legungsftist jeder beledigte Einsicht °«hmen und ^^^^ten auf dem Zeppenfeld, Kartenbl. 5, Parz.

schriftliche Bemerkungen dazu bei dem Oberdürger- $jr 7g9 3^ 705359, 770 536, Gröhe 2a 36 qm,

mein« thltoidten tjU WJ54B 9. aut b« S«l». «rtenbl. 3, ?ar3. 9h. 589.182.

G'ehen, den 10. Oktober 1921. 590 132, 591/182, Gröhe 14 a 95 qm

Der Oberbürgermeister. 3.05.: Dr. 6 c i b. öffentlich zum Verkauf ausbieten.

in d« I TO1I®"'rtn9,n bUtd) <Berid)lS00ni^"

AU* ö.ilburg, d,n 10. Oktobu 1821 10820D

Bekanntmartzung. krbtii dn mftlbrm kinfl Umrel Ww.

Der Plan über die Durchführung des Verfahrens 1 liegt in der Zeit vom 13. bis einschließlich' 18. Okt. 1921 auf der Bürgermeisterei Hattenrod während der Dienststunden zur Einsicht der Beteiligten offen. Plan- tag zur Erläuterung und Erörterung des Planes vor > _ .

dem Landausschuh findet Mittwoch, den 19. Okt. 1921, Berkattf V0N^ Nyr Nv

vormittags 19* .Uhr, auf der Bürgermeisterei Hatten-1 " '-----------------------------------

rod statt. 109478

Einwendungen gegen den Plan sowie den Der- teilnngsplan können innerhalb der Dffenlegung»frift