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Maria Stuart. SamStag, 20.: Der Traum ctr Leben Sonntag, 21., abends X Uhr: Der König der dunklen Kammer. Montag, 22.: All-Frank- furt. Dienstag. 23 : Haus Herzenstod Mittwoch I 24.: Der Traum ein Leben.

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Unwetter in München.

* München, 12. Aug. (Privattel.) Din heftiger Orkan verbunden mit wolkenbruch- artigem Degen hat gestern In der Stadt schwere DchÄ>en angerichtet. Schornsteine wurden von den Dächern gerissen und Baugerüste niedergeworfen. Drohe Derheerungen richtete der Sturm in den I Anlagen der Isar und im englischen ©arten an. | Telegraphen- und Zernsprechleitungen w irDen gestört.

Gin Kampf mit Zigeunern.

fpd. Bruchhausen (Wests.), 12. Aug. Als der Landwirt Leonhardt von seiner Miese di- Pferde einer Zigeunerbande sorttreiben wollte, fielen die Zigeuner über ihn her und ver­letzten ihn durch ^arlenschläge aus dem Kop» lebensgefährlich. Sein Sohn, der dem Baier zu Hilfe eilte, wurde mit Dedolverschüssen empfangen und durch einen Kopfschutz augenblick­lich getötet Bei der Bersolgung der Dand- wurde ein Zigeuner erschossen, ein anderer schwer

1 verwundet. Der Rest wurde verhaftet.

die durch die Weimarer Dativnalversammlung nachträglich beftätigt worden ist, verboten. Alle Bemühungen des Konditorenverbandes. diese sie schwer schädigende Verordnung wenigstens etwas zu mildern, sind bis jetzt vergeblich gewesen. Die Konditoren wiesen darauf hin, datz sie in einer Dotlage gehandelt hätten, da sie diese leicht verderblichen Waren tags vorher nicht fertlg- fldlen lassen tonnten und das Sonn- und Feier- tagspublikum gerade diese Waren verlange, allein das Gericht war nicht in der Lage, ihrem Anträge auf Freisprechung nachkvmmen zu können da eS an die gegebenen Bestimmungen gebunden ist, otme deren Zweckmäßigkeit prüfen zu dürfen. 3toei Konditoren wurden daher zu ie 30 Mark Geldstrafe verurteilt, während ein dritter frei- gesprochen wurde, da seine Behauptung, seine Leute hätten ohne sein Wissen und gegen seinen Willen am Himmelfahrttage die geringfügige" Arbeiten vorgenommen, von diesen eidlich di

(tätigt wurde.

Ein Pferdehändler aus Oberläufen KreiS Ufingen, der aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde, hat im Dachsommer 1920 einem hiesigen 3igarrenfabrifanten Waren im Werte von etwa 400 Mark aus geschwindelt, weShalb er 4 Wochen Gefängnis erhält.

Dachstehender Fall möge allen Nahrung S- mittel- und insbesondere Milchsälschern zur Warnung dienen. Am 23. März L HS. wurde bei der Johann Ludwig Philipp Ehefrau in Watzenborn im Augenblick der Milchabllefe- rung eine Bollmllchprvbe erhoben die bei der chemischen Untersuchung nur einen Fettgehalt von

gredfcOamfcßttBt ein rollet«, jugeadlnschei Antlitz und einen zarten, blendend «chOneu Teint. Allee dies erzengt die echte

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Kirche und Schule.

Die hessische Landesvereini­gung des Deutschen Evangel. Ge- m<t nbetage» veranstaltet Montag, 5. Sep­tember. im Gemeindesaal der Ivhanneskirche zu (Sieben eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Hauptgegenstand: Der Gemeindegottesdienst tn der Gegenwart. Vormittag- spricht Professor v. Dr. S ch i a n über »Die Ausgestaltung unserer Gottesdienste zu wirklichen Gemeindegvttesdien- nen und Pfarrer Mahr- (Sieben über »Die Predigt im Gemeindegottesdienst": nachmittags Pfarrer Stumps- Eschenroth über »Die Musik im Gemeindegottesdienst' und Professor O. Mat. t h e s - Darmstadt über Hebuim deS Kirchenbe- suchs durch (SemetnMeben". Die Trllnahme ist für Mitglieder frei Die Verhandlungen sind auch für religiös und geistig angeregte Gemeindeglieder verständlich, insbesondere die über die prafttschen Th«nata deS DachmlttagS für Lehrer unüKirchen-

leben.

Frankfurt a M. 12 2lug 2km nächsten Wonlag Hütt der Hessische Pfarrverein hier seine 28. Hauptversammlung ad. Deben den üblichen Berichten des Vorsitzenden, des Schrstb» letters, des Rechner- des Verein-, seiner Sterb» fasse und der HilfSkasse steht ein Vortrag über Dehaltsfragen auf der Tagesordnung der Mor­genversammlung, in der Dachmittag-versammlung werden die Herren Landgerichts rat Aeuenhagen aus (Sieben und Baron Corneliu- Hehl . hernsheim aus Worms übet den Der ungSentwurs bet Hessischen ßan- deRki rche einen Dortraa halten, an den sich voraussichtlich eine sehr lebhafte Aussprache an-

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Schöffengericht.

(Sieben, 10. August.

6m Angehöriger der Reichswehr entwendete vor feinem (Sintritt zu dieser seinen Vermietern in Düsseldorf eine silberne Uhr und ein Paar Herren- und ein Paar Damenschnur- chuhe hn Gesamtwert von etwa ZOO Mark, und erhält deshalb 2 Monate Gefängnis

Gegen einen Friseur von hier, der wegen Unterschlagung angeklagt und trotz orb- nungsmübiger Ladung unentschuldigt auSgeblieben ist, erging Haftbefehl.

Verschiedene Konditoren von hter hatten am Himmelfahrttage leickt verderbliche Waren durch ihre Gehilfen die sich hierzu frei- willig erboten hatten und hierfür einen Zuschlag von 50 Prozent zu ihrem Lohn erhielten, Her­stellen lassen. Dies ist durch eine Verordnung des Aals- der DoldSbeauftragten vom Aovember 1918,

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1,5 Prozent batte. Die an ben beiben folgenden Tagen erhobenen Stallprvben hatten dagegen einen Fettgehalt von 3,3 Prozent Hieraus ergab sich, datz ocr Milch vom 23. März 54 ("

VTRae tMiiftnmo. tn den Vororten Preungesheim, SckVch^m. Eschersheim und Aiederurfel einen in­teressanten Versuch gemacht. ES wurden an­nähernd vierzig Kartoffeläcker unterluch^ denen ie eine voll in Kraut stehende Karwffelpflanze entnommen wurde. Der Durchschnittsertvag dieser 40 Pflanzen waren 14 Knollen, die als gut auS- aebilbet gelten ckvnnten. Kleinere wurden nicht gerechnet. Aach Ansicht dieser Fachleute ist also die Kartoffelernte in Frankfurt keineswegs schlecht, hält sich vielmehr durchaus in mittleren Grenzen, Aunvil man annehmen kann, datz die Knollen durch ben ausgiebigen Aegen noch erheblich an Dicke zunehmen werden.

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6 2u«bemAiddertal,12. Aug. Aach- bem bereits gestern und vorgestern kleine Aegen- mengen niebergegangen waren, setzte heute nach! ein anhaltender L a n d r e g e n ein, der bi- tn die AachmittagSstunden noch vorhält. Gierig trinkt die vertrocknete ckrde da- gespendete Aast. Viel­leicht kommt für alle Hackfrüchte der Legen noch gerade recht ober kann wenigstens noch hier und da etwa- bessern. Die Srnte ist im all- Einen gut ausgefallen, in manchen Gemar- n so gut wie noch seit langen Hahren nicht, h die hohen Preise, die hier und da geboten und auch genommen wurden, vollständig un­gerechtfertigt sind. Ausfallend ist eS auch, datz tn manchen Orten und Bäckereien schon In den legten Tagen vor der Drotpreiserhöhung Fein- Mehl bzw. Fein-Brot vvrhanben war: ob die Schuld hieran an den Geschäften, an den Mühlen ober am Kommunalverband liegt, konnte leider nicht festgestellt werden, die Bevölkerung war jedenfalls mit Recht hierüber verbittert. Die Kartoffelernte bot bis jetzt schlechte Aussicht, In ben Gärten sah eS meist traurig auS, trotz allen DietzenS setzten Bohnen u. bgL überhaupt nicht an, gepflanzt konnte nicht wer­den. Die Obsternte fällt nur stellenweise einigennahen auS, das Obst bleibt Dein und fällt ab für Fallobst werden 30 Mk., für andere- Obst 70100 Mk. geboten Die ® rummet- ernte ist durch die Dürre vernichtet, das Heu Vettert im Preis in die Höhe, so datz Milch- und Dutterpreise eine fabelhafte Höhe erreicht haben Auch die Fleischpreise sind meist höher alS in der ©tabt, so datz von einem billigen Landleben nichts zu bemerken ist.

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- B.s.R Koblenz 06 Liga- Gietz en

- . 1900 Liga. Dieses Spiel findet morgen Sonn-

Prozent ^g nachmittag 4.30 llbr auf dem Platz an der deS GefamtfetteS entzogen worden war. Da die I Hardt flau. Der Gietzener 6.6.1900 eröffnet Angeklagte nach threr eigenen Angabe die Kühe hiermit seine Futzballsaison gegen einen Vcretn melkt und die Milch besorgt, erhielt sic toegen ber mit seinem Jutzballlönnen tn seiner Setmat Milchfälschung einen Strafbefehl über 500 Mark an erster Stelle steht. 11. a. schnitt Koblenz 06 Geldstrafe. Hiermit war sie jedoch nicht zufrieden, I gegen den Ruhrgaumeister Dortmund 95 4 » sondern legte (Einspruch dagegen ein und behaup- Lutzerst günsttg ab und lieferte damit einen Be­tete heute, die Milch habe etwa i 3 biS 3 4 Stun-1 weis für feine hohe Spielstärke. Das Voriptel den gestanden, infolge davon sei der grbtzte Teil l in Koblenz gewann 1900 knapp 2:1 Die Gäst» des Aahms nach oben gezogen und verschiedenen I treten in folgender Aufstellung an: Leuten, die vor der Ätlnahmc der Mllchprvbe I Walterich

MUch erhalten hätten, verabfolgt worden. 'DeS- I Schiel Marmann

halb habe der MUchrest, von dem die Probe ent- I Magnus Lehn Braun

nommen worden sei, einen so geringen Fettgehalt I Deinand Müller Brühl Tollisy Göiz gehabt. Das Gericht lieh sich auf diese leere Der hiesige ®lub stellt seine bewährte Mannschaft. Ausrede nicht ein, sondern verurtellte die 2ln- die tn der Verteidigung durch Umstellung ein gellagte wegen Betrugs und wegen Milch- neues starkes Rückgrat besitzt. (Weiteres sieh« s ä l s ch u n g zu einem Monat Gefängnis und 10001 Inserat.)

Mark Geldstrafe, bzw. im Falle der Atchtzahlung Am Vormittag um 9.30 Uhr steigt dann noch zu weiteren 200 Tagen Gefängnis. SS betonte in das Endspiel der Diplvmrunde deS Bez. Dietzen- der Urteilsbegründung, datz die Angellagte nicht Wetzlar:

etwa zufällig, sondern offenbar auS schnöder Ge- i F. E. Oberndorf5. 6. Wetzlar 4.

winnsucht vorsätzlich und planmätzig die Mllch ent- Zu berichtigen ist noch, wie unS mitgeteill rahmt babc. Gin solches Vorgehen müffe unter wird, datz in dem ebenfalls morgen ftattflnbenben den heutig.'n Te hältn.f en, bei der heutigen Milch- Spiel Pfalz LudwiashafenV. s. B. Gletzen der not und bei den heutigen Milchpreisen al- ein berühmte Mittelspieler Dollond n t ch t mitspiell. Verbrechen an der Gesundheit unserer D. wirkt vielmehr am gleichen Tage bei V f. A. an sich schon so schwer nolleldenden und unter-1 Mannheim gegen Eintracht Frankfurt a. M mit ernährten städtischen Bevölkerung, insbesondere der Kranken und der Kinder bezeichnet und des­halb auf das schwerste geahndet werden Wer heute Mllch verfälsche, habe nicht da- Aecht, aus eine gelinde Strafe zu rechnen, es muffe vielmehr! mit ben schärfsten entehrenden Frei­heitsstrafen einem derartigen f cham- und ge­wissenlosen Treiben entgegengetreten werden, da Geldstrafen allein bei der heutigen Geldentwertung und den Vei-mögensverhältnlssen vieler Fälscher keine abschreckende Wirkung hätten. Derartige Fälscher müssen an den Pranger gestellt werden, weshalb wir auch entgegen unserer sonstigen Ge­wohnheit den Flamen deS Verurteilten veröffent­lichen. Die- wird In Zukunft bei allen Nahrungs­mittel- und Mllchfälfchern geschehen.

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