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Gegen eine Aufteilung Lberschleffens.

Karlsruhe, 10. April. (Wolff.) Die Vereinigten Verbände heimattreuer Ober- schlester, Ortsgruppe Karlsruhe, veranstal­teten heute Mittag hier eine maßvolle Kundgebung gegen die drohende Auftei­lung LberschlestenS durch die Entente. Ober­bürgermeister Dr. Fin ter tvandte sich in einem flammenden Protest gegen die Ver- ucke, das Abstimmungsergebnis durch spitz- indiac AuSlegungSkünste zu fälschen. Ober- chleslen sei ein untrennbarer Bestandteil Deutschlands und eine in sich unlösbare Einheit. Wenn eS noch eine Gerechtigkeit gibt, dann mutz uns Oberschlesien gelassen werden. ES wäre eine Versündigung an der Menschheit, ein Raub, der aller Vernunft ins Gesicht schlüge, wollte man dem Deutschen Reich diese- Kleinod entreißen. Das kann und darf nicht sein. Oberschlesien war deutsch, ist deutsch und muß deutsch bleiben, ganz und ungeteilt! (Lebhafter Beifall.) An den Reichskanzler wurde eine entsprechende Entschließung gesandt.

Tus dem besetzten Gebiet.

Ein Wirtschaftsausschuß für daS besetzte Gebiet.

Köln, 10. April. (WTB) Um eine ein­heitliche Vertretung der Interessen der In­dustrie und deS Handels des gesamten besetz­ten Gebietes zu gewährleisten, bildeten sämt­liche Handelskammern des besetzten Gebietes, der Zentralverband deS deutschen Großhan­dels, der Einzclhandelsverband für das be­setzte Gebiet und der EinzelhandelLverband für Rheinland-Westfalen einen gemeinsamen Wirtschaftsausschuß für das besetzte Gebiet. Aufgabe desselben soll die Vertretung der Interessen der besetzten Gebiete gegenüber den deutschen und fremden Behörden sein.

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Berlin, 9. April. (Wolff.) Bei der Uebernahme des Ko mm andoS in Düsseldorf ließ der zum Nachfolger des .Generals Gauchcr ernannte Befehlshaber der 5. französischen Kavalleriedivision, Gene­ral Dennccque, durch seinen Adjutanten den Spitzen.der deutschen Behörden eine An­sprache verlesen, die in folgenden Worten aus- ' klang:AlS Sohn des siegreichen Frankreichs 'bringe ich die hohen Ideale der Freiheit, l Gleichheit und Brüderlichkeit mit, die das französische Banner bereits seit mehr als -einem Jahrhundert durch ganz Europa gv- ! tragen hat. Ihre Freiheit wird also geachtet .werden unter der Bedingung, daß sie die '.Sicherheit meiner Truppen nicht bloßstellt »und daß die Ordnung nicht gestört wird. Die 'Gleichheit wird sich durch gleiche Gerechtigkeit für alle an den Tag leyen, und waS die Brüi- derlichkeit betrifft, so wird sich die unsere leicht den bescheidenen Tugenden derer zuwendcn, die sich plagen und die leiden. Andererseits "wird es an denen sein, die diesen abscheulichen Krieg heraufdesckworen, die Brüderlichkeit aufkeimen zu lassen, indem sie sich bestreben, mnS die Grausamkeiten vergessen zu lassen, die ihre Armeen in Nordfrankreich und Belgien "begangen haben, leiten Ländern, die sie systematisch und auf Befehl verwüsteten. ES wird an ihnen sein, den zahlreichen Unter­schriften Eyre zu machen, die sie seit dem Tage gaben, wo ihre Regierung und ihre Führer die Niederlage Deutschlands anerkannten. Wohlwollend wird mein Wohlwollen nicht bis zur Schwäche herabsinken. Mer sich meinen .Befehlen nicht fügt, oder wer sich ihnen wider­setzt. wird Gegenstand strenger Maßregeln werden. Vergessen Sie nicht, daß Recht über Gewalt geht, aber nur unter der Bedingung, daß die Gewalt dem Rechte zur Verfügung sicht. Ich verfüge über beides: das soll Ihnen sagen, daß daS Recht geachtet werden wird.

Ocm Neiche.

Antrag der Unabhängigen auf Einberufung des Reichstags.

Berlin, 9. April. Der Abg. Lede- bour hat an den Präsidenten des Reichsta­ges im Namen de- Fraktionsvorstandes der unabhängigen Partei schriftlich die Auf­forderung gerichtet, den R ch S t a g so bald wie möglich zusammenzuberu­fen. Er führt für die Zusammenberufung deS Reichstages zwei Gründe an: erstens die im Zusammenhang mit der mitteldeutschen Auf­ruhrbewegung eingesetzten außerordent­lichen Gerichte, deren Aufhebung dieun- abhänaiae Fraktion bereits in einem Anträge gestellt nabe, zu dessen Erledigung der Reichs­tag baldigst zusammentreten müßte. Ferner lasse die bedrohliche Wendung, die die Ver­handlungen der deutschen Regierung mit den Ententeregierungen wegen der Londoner Forderungen genommen haben, ein Ein­greifen des Reichstages als dringend geboten erscheinen. Eine besondere Verpflichtung zur Behandlung dieser Frage im Reichstag er­wachse der unabhängigen Partei auS Be­schlüssen zur ReparatwnSfrage, die sie auf einer Konferenz m Amsterdam mit den Ver­tretern verwandter sozialistischer Parteien Englands und Frankreichs gefaßt habe. Tie Partei wünsche, diese Beschlüsse dem Reichs­tag baldigst zu unterbreiten.

AuS dem ReichSwirtschastSrat.

Berlin,, 9. April. (Wolff.) Inder Sitzung des ^lcdlunas- und WohnungSauS- fchusfeS des R c i ch s w i r t s ch a f r S r a t S wurde der Antrag angenommen, zur Abwen­dung der drohenden Arbeitslosigkeit und zur sofortigen Bekämpfung der W o h - nungdno t weitere 3 Milliarden Mark aus Reichsmitteln zur Verfügung zu stellen, die nach den Bestimmungen über die Reichsdar­

lehen zu verwenden sind. Die Verzinsung und I Tilgung dieser Reichsmittel soll durch die be­reit- vom Ausschuß beschlossene, nötigenfalls zu erhöhende Wohn- und Gebäude­steuer erreicht werden.

ttommuniftenverdaftungen in München.

München, 9. April. (Wolff.) Durch eingeh mde Ermittlungen der Münchener Poli- zeidirektion wurde festgestellt, datz mehrere hefige Kommunisten bei verschiedenen internen Zusammenkünften Ende März Pläne verabredeten, d e die Sprengung vonEisenbahnbrücken und die L a h m- legung deS Eisenbahnverkehrs zur Ve>h nderung von Truppentransporten zum Ziele hatten,. Aus diesem Grunde wurden in München 13 und in Gräfelfing 3 Personen iestgenommen.

Regierungsbezirk Weftpreußen.

Berlin, 9. April. (Priv.-Tel.) Laut derDeutschen Allgemeinen Zeitung" bean­tragte die preußische Landtagsfraktion der Deutschen Volkspartei, den jetzigen Teil des ehemaligen Regierungsbezirkes Marienwer­der als Regierungsbezirk bestehen zu lassen und ihm den Namen Westpreußen zu geben.

Ter chüringische Landiag.

Berlin, 10. April. (Wolff.) In der gestrigen, letzten Sitzung des Landtags für Thüringen wurde ein Antrag der drei vereinigten Fraktionen der Rechten auf Auflösung abgelehnt: dagegen stimmte die gesamte Linke einschließlich der Demokraten.

Aus ttnO CatiO.

Gießen, den 11. April 1921.

Der Starkasten.

Wer der glückliche Besitzer eines Gartens ist,, in dem sich hohe Bäume befindm. her sollte eS nicht unterlassen, Siarkastcn aufzuhängen. Die kleine Mühe wird durch daS lustige Treiben der schwarzen Gesellen und durch den fröhlichen Gesang der Vögel in reichem Maße vergolten werden. Sehr oft ist es aber der Fall, daß trotz der aufgehängten Säften die Stare nicht einziehen wollen. Wer nun aber beobach et, wie sich dec Star Tein Nest'sucht, der wird bald bemerken, woran es liegt, daß der Star nicht jeden angebrachten Nistkasten benutzt. Hat dar Tier einen Kasten gefunden, so wird vieler mi allererst auf den Ein- und Ausflug probiert, da hapert es aber gewöhnlich, und der Vogel ver­schwindet auf Nimmerwiedersehen.

Beim Anbringen der Nistkästen ist nach der Zeitschriftlieber Land und Meer" in erster Linie darauf zu achten, daß das Ein> und Ausflugloch der Morgensonne zugewendet ist, ferner, daß der Vogel beauent ein- und auSfliegen kann, und außer­dem müssen sich in der Nähe des LocheS kleine Aeste befinoen, eventuell sogar künstlich angebracht werden. Sie find später, wenn junge Stare das Fliegen lernen wollen, unerläßlich. Ganz falsch ist er, ein Sitzholz unterhalb der Oeffnung anxw bringen. DaS leidet der Star gar nicht. Ist der Nistkasten nicht ganz wunschgerecht gemacht, so kann der Gartenbesitzer lange warten, ehe fein Kasten bewohnt wird. DaS Anbringen des Star­kastens an einer Stange, die feei int Garten aus­gestellt wird, ist vergebliche Mühe. Kein Star wird oort seinen Einzug halten.

Wettervoraussage

für Dienstag:

Wolkig bis heiter, meist trocken, Gewitter­neigung, sehr milde, südöstliche Winde.

Die Lage des Hochdruckgebietes über der Ostsee und den Ostseeländern hat sich nicht tvefentheb verändert Bei südöstlichen Winden ist weiter mit sehr warmem und trockenem Wetter bei schwacher Bewölkung zu rechnen.

Die Höchsttemperaturen betrugen gestern im Schatten in Gießen und Lauterbach 21 Grad und in Darmstadt £2 Grad über Null.

Veranstaltungen.

Montag: Stadttbeater, 6ya Uhr,Wenn Liebe erwacht..." Eaf6 Leib, 71/- Uhr. Stein» zert einer Kölner Truppe. Hotel Einhorn, 8 Uhr, Theater-Var ietö. Lichtspielhaus, Ter Kaiser der Sahara" undDie schwarze Ma­rion". Lichtspiele, SelterSweg,Ter Ruf über das Meer" undEndlich allein, Tudeliöh".

** Amtliche PersonalNachrichten. Chnannt wurde am 2 April 1921 der Amts- gerichtSgshilfe Philipp E m r i ch zu Ortenberg »um Kanlleigehlfen bei dem Amtsgericht Ortenberg mit Wirkung vom 21 4lprll 1931 ab. Uetertragen lmirden: am 2 April dem Reallehrer an der Real­schule ui Schotten Emil H i tz mit Wirkung vom 4. Mpru'1931 ab eine Lohoerstelle an der Volks­schule ui Scholten, am 4. April dem Lehrer mi der Auguslinerschure (GymnairuM und Realschule) zu Friedberg Georg Lchteferstein nut Wir­kung vom 4. April 1921 ab eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Friedberg.

"Kleine Mitteilungen. Tic hiesige Gewerbeschule und gewerbliche Fortbildungsschule nimmt den Unterrichtsbetrieb vom nächsten Mon­tag dem 18 April auf. Eltern und Lehrmeister machen wir im Interesse der Iug«ü> darauf auf­merksam.

" Der Deutfche Jugendbund ver­anstaltete am Samstag ctbenb einen lehr schönen Theater-- und Musikabe^d. Mit Ernst Cl'as Nie- bergallSTollem Äunb", daS leider zu wenig bekannte -Seitenftücf zu seinemTatterich", halte die Jugend unserer Höheren Schulen unter der Leitung de-; Herrn Landg?richt»vat Groh eine gerade für Gießen glücklich: Dahl getroffen. Tie Darstellung fand den vollsten. beg*iitc Beifall bet übervollen Hauses. Musik, tun der Orchester- grupve des Bundes^ dirigiert von Primaner A Noll, ausacfühn, füllte die Paulen. Ter Abend war etn schöner Beweis für die gediegene Auffas­sung von Unterhaltung bei unserem jungen Ge­schlecht.

Landkreis ließen.

iS. Steinbach. 9. Avril -Gestern ereigneten sich in unserer Gemarkung ganz nahe boici ander zwei schwerere Unfälle. Beim Svcengen von Steinen erlitt der Dostbote Schmit« von Garb.nlcich durch spätere- LoZgehen eine» Schusse- io schwere Verletzungen, daß er in die Klinik nach Gießen verbracht werden muhte Ter HandelS- mann Katz von Lich fuhr mit seinem Rade von I Steinbach nach Garbenlcich. Ter Hund eines hie­

-n NiedergaW - Al« hlri

hebt.

enkn

entwicklung in den letzten 80er Jahren anschaulich u die Bugra in Leipzig, soll oi

recht bunte», aber Bild bieten. Tie

doch nicht biibetmomermM

Kuppelbauten verschiedenster Art und Gestaltung entstanden, die h» ganzen ein r "" *

(Eröffnung der Sranffurter gtüi)jal]tsmeffe.

G«rl«ht»saal.

Tie außerordentlichen Berichte.

fliedern auf 416o gestiegen, drt^ Ersolz, Ik tt diesen Zeiten wirtschaftlichen wohl einzig dastehen dürfte. - ----

Kuriosum verdient in diesem ßufammenje vermerkt zu werden, daß die Stadt furt für die Besichtigung de- Museums^ jedem Pesucher eine 8ergml@ung5|tain e

ICircbe «nd Scbtiit»

* Utphe, 9 April. Mit Beginn bei nu Schuljahres ist unkte erste Schnlstelle durü Buh, gebürtig von Södel, neu besetz! nxnbni6^t! vermalter Bocher wurde nach Gellshausen:r-|

* Beller-Heim, 9 Avril. Unser Li« Dei ß wurde für an halbe- Jahr beurlaubt

h. Krofdorf-Gleibera, 8 «H Ix hiesige seEassige Volksschule wurd »15 ginn des neuen Schuljahre- m eine io'.che s auffteigenden Klassen umgemhntKÜ und da rt benge Schulleiter Herr i'ovmmn nrt t vom 1. April 1921 ab »um Rektor enbgtfrT normt.

Frankfurt o. M., 10. April 1931.

Troy der großen Schwieriglcitcn, welche sich dem Mes.ennternehmeit noch in legier Stunde durch den TranSportarbeiterftrvir in den Wog gestellt hatten, tonnte die Messe nicht nur rechtzeitig er­öffnet, so bern e.stounlrcherw.ise auch ftrtiggeucUt werden. Ws am Sonntag die Messe dem Vorkehr übergeben wurde, waren alle Stande eingerichtet und bezogen. Während um 9 Uhr die Messe für die Ans'.e'ler zugänglich war, fand um 10 Uhr der offizülle Eröf'nungsakt Lurch T-irttstor Mob- lingcr statt. Anschließe nd nnrrdc die Ausstellung Jlai schöne Niede-ländiiche Buch" im Gocthc- Meßhaus eröffnet. Die Ausstellung umfaßt neben etner Sammlung moderner do Händischer Graphik, welche alle namhaften holländiichm Graphiker der Jetztzeit enthält, ernt Sammlung der boflänbifefcn Buchkunst, welche de.e r Wiederaufstieg und Weiter­entwicklung in ben letzten Jahrzehnten seit der 80er Jahren anschaulich zergt. Angeregt durch die Bugra in Lotpzig, soll diese Veranstaltung, Oie Veranlassung weilecer derartiger Wechselbezieh-

Große Brände.

fpd. B urg bei Herborn, 10. April. Die Spat mühle ist in der letzten Nacht voll­ständig nieoergebrannt. Die Feuerwehren konnten erst nach mehreren Stunden einareh- fen, da Las Anwesen weit von den nächsten Dörfern entfernt liegt.

fpd. Bodenheim, 10. April. Bubcn- bäude steckten eine große Scheune, die 1700 Zentner Stroy für die htesige Stroh- hülfenfabrik enthielt, .in Brand. Das Anwe­sen brannte nieder.

M a i n z, 9. April. (Wolff.) In dem am Hauptbahnhvf gelegenen französischen Automobilpark brack gestern abend Feuer aus, dem zahlreiche Automobile und andere Vorräte zum Opfer fielen. Der Sach­schaden ist sehr bedeutend.

ungen worden. .

Ter Besuch der Messe war von Beginn an in allen Teilen auffallend lebhaft. Es war auch zu bemerken, daß ei itd) duräxm- nicht nur um Schaulustige handelt. Sonntags in aller Frühe konnte» z. B. in ber Tertilabteilung vi lfach be­reits die ersten Geschäfte abgeschlossen roerden.

Tie Ter til messe, in ter gtvfrn Feschalle und in der Osthalle A untergebrachl. bietet eine reichhaltige Schau aus jebem Spezialgebiet bei Textil fache». Nelen dreier stärfften G uppe der Frankfurter Messe ist die Leberwaren- i n b u ft c i c wieder wie bisher stark vertreten, besonders die heimische Offenbacher Industrie. Die Leberivaren-Industrit mit bat Nebenindustrien, Luxus unt Galanteriewaren, Parfümerien, sowie die diesmal sehr reichhaltige Ausstellung der Be- IcuchtungSkörpcrindustrre füllen bat LauS Offen­bach. das jetzt bis zur Sübhalle burchgeführt ist. Erheblich angewachsen ist die M a s chin e n m ess e. DaS Schmuckstück der Frankurter Mffse ist die in »wer Hallen untergebrachte Tabakmesse, bei oct alle bedeutenden Firmen bet Tabak-, Zigarren- und ZigareNenindustrie und auch die Nebenindu- [trien vertreten sind. Tie in der Reklame von lebet besonders heroortretenbr 3ifl<nettentnbuflrte bat feine Kosten gescheut, um ihre VerkaufSstände in geschmackvoller und auffallenbn: Wei e au-»u- ftatten So sind in der Halle eine Reihe von

fpd. Frankfurt a. M., 10. XmU- *' Prozeß gegen den hiesigen tomi i nistischenLandtag-abgeordnßten^- Hann Jrnoth und de übrigen bwete ihr- brr ter Komm meisten ist an da- Reich-gencht» wiesen worden. Tie Ange floaten «tct le fang Februar wegen tommu:!tiHfarr Hml tm r Veranlassung der Staatsböhö' den verkea tet rocace

Hagen, 9 April Wolff., I« Zeitung" metbet: Vor hem beengen lidxm Gericht zur Aburteilung der beim niüenvutfch im hifftgen Ge.ift^o uk rerLo Verbiechen und Vergehen lmi.be je em btilp teil über 9 Angeklagte gefällt tat kannte bei jwei Angeklagten aur A Jane hauS. bei einem Angeklagten auf 3 «nvr- 9 ^Jcvnate Zuchtbaus, gegen eine» fr* iitrr 2 Jahre und 6 Thor*1' *"**x "*** ****

übrigen Ange Nagten

Halle, 9. '2Cyr

»fe teilgenommen haben ^llt«n- ' damals bekanntlich ivtebet

tet worden Die Geschworenen lvracher Angeklagten, die entsch'.eden beüntten» - der Oeffnung der Waggon- be.etltgt I

Frühiahr vorigen 3aher» murr« M lische Kirche oon bte W

ree Einbruch verübt doch Ixbm m * bet der Verfolgung die aest^imen we-^^ genfidnbe fallen, so dav i^-h Iv'^

ÄTben Befil brr twh lmd>

m mal PO lütt ennt! teile als Tate^ 22^61 Gustav Wiesner, der ,

der gestrigen Lt^^werverhmch-^g ^1, d\ «rteiivr Hemricd Lahmerer auS Ls-to'rn^ den Taalöhner 3 MnnenDr-»ne j Tie derben letz-'frm mit te ° z«,

Zuch.hau- bestraft De^d« srnd

Mahlten in ihrem Fach denn

ItampBUeim _b«

baue sehr gut beschickt, ebenso die Kunst- geroerbemtde im Gvetbebau-. Während e- in den Räumen der Möb lau-stcl er «Bi-wa ck-Moßdau-l etwa- ruhiger zugeht ist auch die Messe für Kera­mik, Haue- und Küchenaerate im Gewerbe-Meß­bau- von Ausstellern und Einkäufern gut besucht. I Lampertheim tne wtwe Auch in der Nordhalle, wo Papier, Bureau bedarf1 schon von bei 2armft®.er

gericht verurteilte die Arbeiter yftbaiv *'. imb Karl Kaiser auS Xeutfdxn^ri, t* * fd.-ulbigt waren, sich ben bewaffne en v>ru'm°o geschlossen und sich gegen da- vergangen zu Haden, wegen Lan^f ida» « der Gesamtstrafe von zweieinhalb^» Zuchthaus und fünf'Jahren ^hwenun. " weitere Angeklagte wurden n^gen A > eine l«n>afme.e kommunistische Bande tu i< sieben und drei Monaten Gesaiß ' verurteilt ,

Ter al- Mittäter deS gestern »um n- verurteilten Paul Jakob feinrrieü m va » nomntene Ärbei.er stanislau- 21

sich im Unter'uchwigSgefängniS Ter LelbstmSicher war der Schwager . mehrfach vorbestraft Er war ge^'d'S. v> ' mein schäft mit Jakob da- Eisend.

Gröber- begangen |u haben, da» den Ktxw V-Zug zur (tmgletfimg brachte

[ arbuura.L April. Das 64^ gencht beschäftigte fttfi heute mit einer klage wegen Landsriebensbrua Plünderung gegen vier Arbeiter, ote Abend deS 35. Juni v I. an emer menrottung gelegentlich der Ankun

sigen Landwirtes ''prang ihm ins Rab, so baß er heruMerstürzte und sich so schwere Berle-ungen zuzog, baß er nach Hause gesa ren werden mußte.

Siarkenvurg unO Mibeinhtifen.

nn Dar mstabt, 10. April Die 130jährige Jubi.Lum-feier tti hiesigen f.üi,e.en FeU>-Act- Regt- Nr. 2d votl-og ftch bet guten Witter noch dem ixargt,«jenen P.ogramm: Be^ üßung.

feiet für bue Toten, Fritxug, Bernntgung i n >->aaI- Ixni und Chaus ^auS mit Fosttede Ueber 25 000 frühere Regime-tt-angehörige noba.cn an der Feier teil. Im We.t.rie e star.«.i non Xig.iw igen de- Regimenrs 2b Dfit te e, 366 Unti\of t te*e il ö Mann, in anderen Regimentern 22 Off ziere unc 3J8 Mannschaften, die aus be.n RegwE hervor­gegangen sutd.

Veffen-Naffau.

Das elektrische Ueterlantzwerk FuldaSchlüchtern.

X Fulda, 9 April. Tai elektrische lieber- landwcrk Fulba-Hünjetb-^üch er», t-aS nach Fertigstellung Lei staallichm Mainkra'vr« ti dieser 21«.läge ele.t r chm St om bezt/..«.t nnib, uub bereits eine Hoch.'pannun zS! ei tuns ui Benteb genommen hat, wtt-d demnächst an ben wet eeen Ausbau bev e elaf-jei Anla e.i in den ff. et:en Fulda, Hünfeld und Dchlüäüern geben. Zu 6 in em Zwecke sind weitere Mihel erforderlich. Ter Zweck- verbandsau-^ ty*r b.ei Kieise hat in ferner letzten Sitzung Leid^offen, die Genehmigung zu einer Wei e.-e.t größere» Anleihe, bte dem Ausbau der eleitiifci.c.i Anlagen b.eaen >oll, nachzuiuche». Man bat die Ausnahme einer Anleihe von 15 Millionen Mark i's Auge^gefastt, von der allestdr g-5 vo erst nur ein gewißer Teil ge­braucht werten i soll. BiZher hat d r Zweckrerbnid Fulda-Hünse d^Lck^üchier-n für btt Eerichtung bei deftrifdxn Ile «rlanbwe.keS A >leihen 11 b*r Höhe von 18 Millionen Mark beschaftt. Mit der m Aussicht genommenen neuen Anleihe von 15 Mil­lionen Mark würbe sich die K'rpi.alSanlage für bad Ueberlan&utrf auf 33 Millionen Mark be­laufen.

Staatliche Kurverwaltung.

fb. Bad-EmS, 10. Apstl. Die Kurver- waltun gistaffni 1 Ap.^loufdenStaatiüber- g c g a n g e ny nachdom sich daS Ministerium mit den BeMüs en der städtischen KS perfchasten em* verstonben erklärt hat. Die Uutetlaltuug der An­lagen und fßnomenaben außerl-alb des engeren Kürbereiches bleibt jedoch Sache der Stadtverwal­tung.

Wiener Werkstätten baden sich in einem eigenen Heinen Pavillon cäigeniftet den fie iich mit ihren eigenen Erzeugnisien der Innendekora­tion in Lagerst gediegener und gei'chniackooller Weife eingerichtet bab.'n. Die Svielwarea- invustrie ist diesmal im Destenb-Messe-

Aunst «nd Wissenschaft

fpd. Frankfurt a. M., 8. Avril. D Zahl der Mitglieder der Senckenber-' chen Naturforschenden öeftl: ckaft ist im Jahre 1920 von 1500 Xe

und BervackunaSmaterial angeboren werd» J der Verkehr remt l.d ast. Ne^en ;a' ! Ostlrolle.4. noch Gumm^waren. Erz uznij t J chemischen und mediz.niichen änbuftne. CubohJ ^llttrotechn k. Cftoaik C S^ih und kü- J ^(budindujlrie no w n.n,cn Maf i n Ciihtfel Soorikdarl. Westvallr C Bauw 'ea u-b J Anlagen. Nicht iu oetgefen ist m? L unftmt* 'm Römer welche bereits wir 3. Avril erS ist und neben d r Ausstellung ..Tat icbdne u eine Spezialausstellung ostasiari cher Kunst

Landwirtschast.

eb. AuS dem BogelSbera^ < Vor dem Kriege war eS tn ben meisten deS VogelS'oergS so weit, datz-ein ,chr der Bauer» Sen Anbau von Raps r batte und das für ben HauSlast ige Ok Tie ffneg-zeit dvach e re.meh te Rao?q^ t fette Zeiten für bte kleinen Oelmül« r^r Gegend. Ter ungünstige Winter hat nun »c^r, orts, beionders im südliäien Vo e.S t g. lch ch» NapS vernichtet, und man sieht e t.! Bauersleute in ben kleinen Laichstädtätn Cd es» laufen.

Mücke, 6. April Gog?nwLrtia hntr. > Fla chSliefcrung von uniertn Sattwrfe Hott Die Bestünde werden in den Dörftm ». iantmenflefabren und zur Bahn befördert $ FlachSlieferanten kommen diese» Iah: «ul G, Rechtmng, da der Preis um ba» lowdtt » ba- Vorfahr, nämlich von 85 auf 70 IQ. h Zenllter. gestieee i ist. ES ist ein auttt zur Hebung deS Flach-Mibaue-, bet dem auch noch dLt Nebenpovdkut ba» Leinöl geox»