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ibtit geregelt. Die Wasser-1

leitungsrohre toerben durch das Kreisamt be*

Andrang statt. Der Angeklagte itifl zu, erklärte aber, daß er tn

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Mscheilien, mi rechte verbunder nahmen ist die jßagnet«totni Dm Festspielei neue ausreiche aufnohme der!

1923 m Aussick

Schöffengericht

Gießen, 7. Juni 1921

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tm. Darmstadt, 10. Juni. Der See

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* Das A 9h. 82 tum 9. ! Lerbände. Ai Anfuhr von We^ litten Versichere amte. Gerochi ^m-s Lager von aber W

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Kurze Nachrichten ans und den Nachbarstaaten: Irr stndet nach langer, durch den Krieg $auLe',,am ®°mita9 im Schul hause wieber eine Ausstellung der von den Schülerinnen der Volks- schule angefertigten Landarbeiten statt. Ein frecher Diebstahl wurde in Vilbel am Sonntag verübt, indem Diebe von den Blitzableitern der mittleren Volksschule die vergoldeten Spitzen stahlen. Die für Himmelfahrt crngcsetzte, aber tvcgen ungünstiger Witterung ausgefallene Wald- feier Usenborn- Ortenberg, findet nun­mehr am nächsten Sonntag statt. Bei schlechtem Wetter wird bte Feier in der Ortenberger Kirche abgrl-alten. Frankfurter Polizet- pralidium stürzte sich ein 48jähriger Hausbesitzer, der zu einer Vernehmung vorgeladen tvar, aus e-.nem Fenster des ziveiteu Stocks in den Hof- raum. Der Mann verstarb kurz nach seiner Ein- lrefernng ins Krankenhaus. In Bendorf hatte ent 18 Monate altes Kind in einem un­bewachten Augenblick giftigen Weizen herunter- geschluckt, den die Eltern zur Vergiftung von Mausen und Ratten mtsgelegt hatten. Schon nach enngen Mrnuten war das Kind eine Leiche

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tirr zFtntTd) tnfi faffbiget Znsanmrewchtuß r?Kfee £). il G.-G. in He sen baldm.gttchv't mwchgeführt werden k>TL Dir Versammirmg beschloß ttnstuw- mtg, gegen jede» Slufstten der Recht Preis-, ooch st preis- und Zwang« tolttschaft encrgpch Stellrmg yi nehmen. Ein Antrag Hof- Mann, deni veriVrbenen 2. Lvrfitzcnden, Kommm> -ienrat Kloo«, in dankbarer Erinnerung seiner lrrvorragenten itüe einen ^Gedenkstein in benr Garten des Vereine ;u setzen, fand die volle ^irimtnunfl ber Versammlung

Kird?c nnö» Scbtile.

X Gießen, 9 . Jmru Tri' geitrigr Ver­la IN m l u n g der Gerstlichen Pro* v i n z O b e r h e s s e n im Iolhmmossaal war starr veiuchl und wurde von Dekan Wiegel- Bmaen- betm eröffnet. Ter Leiter, Supe inten^enl D Petersen bogrü'üe die Erschrenmen. Unter dm geschäftlichen Mitt i.uttgeit des Vorsitzenden ist von werterem Interesse, daß der V e r s a s s u n g s - entwnrs in bte,er Woche vollendet wrrd, der dann an die TekanatÄonferenzen gehe. Benn Haupt gegenständ:Gin halbes JahrVolkS- Hm t ss ion s a rbe r t tn Oberhessen (Er- 'ahrrmgen, Pläne und Wünsch?)" »et'gteOberpsarrer Stnodt-Schlitz, nnc bte deut chen Mirtben wieder an enumi Wendepunkt ihrer (9e,d,i6tc fielen. Re- llgvonsscrndltck^ Sttömmtgan suckttmi vor allem bet der Jugend d« Mtäre lang am ziu unter- rnntwrat, verrn Zu'ammenbruch ritt, wie a> b.letchzectti mit dem der Dh.one erfolgt Q»#.TomiLdlc erstrebe unter planmäßiger bie rvangeliche an bte W<rnd M drücken, rem ttxmgtfufct Gegenden wür- be« durchsext,cin belg ts(öerZ t ster»ien s er wollte Arnsburg tauen! Nick« bte äußere SS?1 tL Tsr2ne CCILCU<,<?. V fd n 9 fönm Pfarrer, deren Isolierung tn.Ie müh 'Limhc- brauchten eine aktive Bai; in lebmvigen Gememden: b.ee facn letztes Ziel der Volksmis- ston. Kerngemernden nichtGemeinschaften" soll­ten eittstechen durch Mobilmackmng vmi dem was wir noch haben. Durcki «'rüif des Evangeliums an uns, nicht unsere Kritik am Eoangelium sichre der Weg aus der Defensive in die Of'ensive. Die Kivche der ZuLuift werde Evangeli a!»unskirche sein oder nicht mehr sein. Gewüirscht wurde eine alle jtoet 3alm- sich imederchrlende ^lksmissüm m iwer (Gemeinde mit geordneter Nachpstegc durch Btkelbcsprcchnnd, als Ausfüllung der Lücke zwt- chxn Hausgememde und Kirchengemcrude. Daraus werde mit der Zeit rit Gemeinde^rn, fstr den Pfarrer eine große Hilfe. Schon vvm Haupt res.Tew ten gezeichnete Bilder aus der Arb.it ergänzte Mis- wnar Walther durch Ernzelzüge, bi? tterar Emdruck machten: er gab Wmkk für bte Methode ne tn ihrem Verricht auf Augenblicksersolge mckL chentatrsch wie dte Zeltmission Vvraehr Nach reger Diskussion, in deren Verlaus eine Reche von Psar- reien sickz für den kommenden Winter donnertet ließ, schloß nach i/z2 Uhr die Tagung

Aus Reffen»

Aus drn LnudtaqSaiisschifffett.

nn. Darm stadt, 8. Juni. Die Beratungen de« Finanzausschusses des Landtags ner- den heut: früh bei way. 12 a wrtge etzt (Staats- Verlag und Darmstädter Zeitung). Aut Grund der im Vorjahre geäußerten Wünsche ist tie Abrech- ining und der Voranschlag in diesem "ahre ^um erste-.imal in ba£> Budget ein geile lt. Sie untere flebe'ii dem iHc fjct des StartSminisle rumS Aus eine Anftage über die GshaltSreg^lung des dort beschäftigten Personal- erklärt die Regierung, dop die Angelegenheit tn aller Kürze ihre definitiv^ Regelung fhtoe. Tas Kapitel wi ö genehmigt. Bei Kap. 13, Auswärtige und Reichsvcrhilmi^se. gibt der Regicnmasrertreter Aufklärung über d:e c'tr- gestellten taircnbcn Ausgaben von 400 000 M k Zu ber bet Kap 14 Oberveck-nungskammer, erfolg­ten Anremmg, daß die Städte ihre Revisionen selbst auTsühren sollten, hat die Regierung feine grundsätzlichen Einwendungen. Eric eingehmde Aussprache entwickelt sich über Kap. 25, Schutz­pol izet. bez. der hier angeforderten Erhöhung von 1000 ans 1500 Monn, die von >versch^ denen Seiten bekämpft, d. h. nicht für nötig er­achtet wird. To die Bewilligung xonächst nicht praktisch, sondern der Negierung mir bte Möglich­st gewührelt soll, int Notfälle die Vermehrirng em treten zu lassen, findet die Vorlage mit dem Kapitel Aunckhme. Auch Kap. 24, 0>endarwe­rte, findet mit der in Vorlage 747 beantragten Vermehrung feinen Widerspnuch Zu den Einträgen der Abg. Herbert, Dr .Osann imb Urstadt M Kap. 30, Ki rchen, die Zuschüsse der .sitrchen- gemeinden zu erhöhen, hat das Gesamttnn.'iierium rrockz keine Stellung genommen, doch weist der FinMtzminister daraus hin, daß sich die Steuer­verhältnisse der Kirchen durch die neuen Steuer­vorlagen bedeutend gebessert haben, man möge daher vorläufig von einer Zustimmung absehen Die Regierung will zu der Angelegen'heit noch Stellung nehmen. Nächste Sitzung TonnerStag.

Ter 6. (Schul-) Ausschu ß beriet heute weiter über Art. 17. Ter Abs. II soll folgende Fassung echalten: Durch Beschluß des Schulvw- pandes imb der Gemeindevertretung kann mit Zu­stimmung der Sckiutb.chörden eine erhöhte Pf icht- stunden-ahl sestgelegt werden. Ein Antrag des Llchg. R ech t ien, der bestimmt, daß an al en Schul- yrupven Schülerräte zu bilden sind, nnbet Abltchnung. Eine lebhafte Auspale veranlaßt, die tn ber Vorlage vorgesehene Bestimmung betr. die Anwendung von Tisziplinarstraien in den Volksschuleit. Tie ihrer vorgesehene poli-.etlickze Ent­schreiten findet enrschk'dene Gegnerschaft. Auch b.*t Art. 18 schließt sich ei te Ansprache n>egcn Bei­behaltung der Mittelschulen als erweiterte Volks­schulen an. Verschiedene Abgeordnete sprechen sich für eine besondere Begabtenschule aus. Beschlüst.' wurden hierüber nicht gefaßt. Näckffte Sitzung Freitag.

Giefjentr Stadttheater.

BtttinaS Verlobung.

Lustspiel von Leo Lenz

G i e ß e n, 9. Funi 1921.

Demt ein gutes Ende alles galt macht, so ist dieses Lotück vortrefflich, denn der letzte Akt ist ent- ineden ber beste von den bmat. Trese Brsonper- il muß tiegenübrr den üblichen Verlegen hei ts- ösungen des dritten Akte»; in den meisten Lust­svielen mit Freude sestgestellt werden. Wo sonst die Langeweile an sängt, beginnt erst die richtige Anteilnahme. Zwar ist auch hier eingang5 durch eine übenlüffige Tienerszene der Umfang etwas ge­längt, aber darüber kommt man schnell hinweg. Und man siebt mit Vergnügen, rote aus einer un­moralischen Verlobung ('weil das Herz nicht habet war) auj entern tat'aal üf) tr^mal nngewShnlichen Wege eine moralische^ Verlobuna wird (weil zwei Äeyen dab.st finb,. Erhöht wird das Vergnügen, weil der Dumme bei ber Geschichte ein gemütloser Streber ist und der Glückliche ein prächtiger Junge mit Geist und Gemüt, dem man die schone Braut von Lerzen gönnt. Darum ist auch das tzerz des Anschaners mit bahn und aller guten Dinge sind bckanntlich dr. i Eine bessere Zerstreuung kann man sich von ein. m ^ommerspi'ckvlan kaum wünschen.

Die schöne Braut Bettina zeigte Else Koop von einer neuen überraschenden Seite. DaS leichte, lebendige Spiel einer modernen jungen Dame ne mit entzückender lleberlegenhekt Auch Karl

A«s Stabt rind Land.

Gießen, den 10. Juni 1921.

WettcrvoranÄsagi

für Samstag:'

Wech'elnp bewölkt, leich'e Regenschauer, kühl, narbwestlicke und westliche Winde.

Im Norden befatben sicl> mehrere Terlttefs, bte bet 'ihrem Vorübergang nach Osten für unseren Bezirk leichte Regenschauer und kühle Noich- bis Nordwestwinde bringen. TaS Doch über dem Goll von Biskaya hat Jctne Lage noch wenig verändert. Auch für morgen ist noch mit wech'elchaftem, kühlem Wetter und schwachen Niederschlägen Ku rechnen.

Landsberger Reinetten und Gute Luise. Für 1921 o'.len vor allen Dingen die Sorten festgestrllt werden, die den bi_5iübrigen harten fZiuyiahrv-. rost gut überilund-n hab ti Der ibe.et o-u n ;cn: Mitglieder unalmr , z. Z 1848 Müglieder Sehr Diel St mm mg war ui b*r Versammlung in Zulunft nur noch die Mitglie^r die Vor­teile des Vev.tns bei gemeinsamen Bezügen usw tenießen tollen Ter Beitrag betrug 2.50 Mk muß aber für 'täckrtes Zaln aut 5 Mk erfpti uKrben. Tatür w.wden Dindings dre Mitglieder ' -rrch den Zusamme.'schluß zum Landesverband . U1W eine Diel nmtangreichere und bessere Zeit- i bist erhalten. Es wurden 16 000 Edelreiser r.igen'ben, ein Obst da- mtwärierlehrkurt u4 abg?-

a'.ten, Am Ownrü^eanbau und im Obstoer beste- üiigSDe.-fabTet wurdm die Versuche erwlgrÄ «WM, in Sen-abt eine sehr wohlgelungewe -.bi«schau abgeha.leu Dw Obswersand erreichte

vermischte».

Äroßfeuer auf dem Bahnhof.

fpd .Kassel, 9. Juni. Durch FunkenauS- wurf einer Lokomotive entstand rn D.rvndreteck ein Brand, der in kurzer Zeit einen Schuppen und große Dolz-- und KMeiuager tn Brand setzte Erst nach langer Zeit gelang es der Fmerwehr. des Brandes Derr -u werden. Ter Sckoaden be­lauft sich aut ettva eine Million Mark. Eine SüTfrabl Ställe mit Klemvrch, Kaninchen, Hüh­nern uttd <schweinen, die Ei ettbaihnern gehörten, wurden gleichfalls vernickchtt. Eben io brannte ein mit Kohlen beladener Et,«tbahnwagen völlig nieder

fdd. Würzburg, 9. Jwn. T^r Dagelschlag, der am Sonntag die schweren, über Franken ntedev- gegangenett Gennttcr begleitete, bat nach den truro- mehr erfolgten Feststellungen in ber Gememde Buchen allein 709 860 Dektar A^erland ver­nichtet. Ter Schaden imrd aus MÜliotten be­wertet. Mit der Weg schaffung der Dagel- k ö r >t e r aus den Straßen ber Stadt waren am Moitkag acht Fnchrwerse beschädigt.

rpd. Bebra, 9 Juni. Seit Jahr und Tay staitden aus den verschiedensten Statronen Kwisckxn Bebra und Eisenach bunberte von Hel g tschen Eisenbahnwagen und vermoderten tn Regen und Sonnenbrand. T-ie Wagen, die tm deutschen Eisenlalniverkriw nid t mehr benutzt werden wür­den, wurden letzt wieder qcbraiutefcrtig gemacht und iverben in den nächsten Tagen an Betgum zurückgegeben.

* Neuß, 9. Juni. Bei der hiesigen Station »tiefe em Güterzug infolg: falscher Stgnalstellrrng auf einen Personenzug. .hierbei wurde ein fran­zösischer Soldat, der in einem Bremshäuschen geffikn hatte, getötet. Sechs andere französische Soldaten und ein deutscher Postbeamter wurden verletzt.

* Magdeburg, 9. Juni. (WTB.) Die .Magdeburger Zeitung'" meldet aus Wid- Anberg: 2luf dem Schutzerrplatz ereignete sich ein schtvcres Unglück. Aus einer 9hinb- schaukel stürzte ein Schaukettvrb mit meh­reren Insassen aus einer Höhe von 7 Metern herab und riß einen anderen Schaukelkorb mit sich. Sechs Personen wurden schwer verletzt

* Wem gehört das Paket mit Dtrudelstoff? In der Nacht zum Don, nerstag tonrbc in einer Waschküche eines Dauses in der Bahnhofstraße ein graues Paket mit 3 Resten Dirndelstoff und 3 Reste» blauem, mit tveifecn Streifen versehenen Schürzensivff versteckt vorgefunden, das zwei, fellos von einem Diebstahl herrührt Ter Eigentütner wird ersucht, sich mit der §rimi- nalpolizei ins Benehmen zu setzen.

.** Der Korbmacher Karl Hafelcr aus sHcnt-watbcn wurde in Rondwends or» » estge - no m in en. Ter ro.'gen feiner Gewalttätig^it ge­fürchtete Mensch setzte sich auch dort znr Wrlhe rind machte einen verz-weiselten Uuchtversuch, ter »doch verstell rourlx-, Haßler nnri> wegen yrblm 1er Ernbrüche von verschiedenen Staalsonnaltsclasttn gesucht In Gießen sollte er besannt!ick- feine letzte Gcsängmsstrafe verbüßen: es gelang ilm aber, bereits einen Tag nach ferner Verurteilung' auszubvecheu

eit feiern morgen die Eheleute August Schädlich und Frau geb. Wacker. Bruchftrafee 16.

Bornotizcn.

- Tageskalen der für Freitag-

Aula, 8 Ufrr, Teutfcfier Abend des Bundes zur Ptlegc rwn Musik und Literatur. Licht- spielbaus, ..Masken" -undPumps u. Co." Lichtipele Selierswcg, wie gestern.

Bund »ur Pflege von M usik und cra t u r Heute findet der zweite Wobt- tang!e:t8ab.-nb zu Gunson ber Gedät-ttiisspenüe fcer Universität ltatt. Ter Bund weist nochmals daraui hin, daß unservr Bürgerschaft in diesem Den t i chen 91 be n b" Gelegenheit geboten Wb?, auf dem neutralen Boden der Kunst ein Ecicnntm« rum Teutsctstum abzulegen. Tie ')ta^ met b.n ktbeu Münfrier böten Gewähr für etne ^>v<uaj.id'e Wiedergabe der Werke Deutirbn Mei- Her. h das Dielleitigc Programm des i>lbeuds mmatzi

10 cnWie vir-en etxm-

n : J>kmcx?i*9ltct*rn rwck tn Erinnerung

im '?12L9Ult Fabres et i Früh, gn.tribtenl m der alten Sri tS irche aui dem E?aroßm Anllwlg gesunden kommmden Svmttag nun veranstalt-u tS,N b Arber ter verein" ,,G: .^ub' wrd,Wartburg-Bkreln"

unun- M »Wirkung der Chöre einen ölten ä ^1^1011 nvjrn-um auf bein S Is enberg. Tne D^edtgt har Pfarrer B e ch t o l s l> e r m e r ük-r-

JDtatdxr Be ucher des schönen S.-Wf», - berg- wird bie§ gctvi'3 mck Freuden begrirkm leinen ^nntagsgang zu einem Be nch cv'*tr F-er tn ber st-mnnrngSvollen Kirche einrickteu -iMh- Anzeige. A

Landkreis Gießen.

aa. Grünberg, 9. Jmn. In der les. ten ll^meinderatSsitzung wurde die Vera'- bung/ber Wasserleitungs. und Ab- fllußanlago für daS neue Bauviertel in

SckKvurgencht verhandelt. Der 29 Jahre alte Sckmhmacher Richard Schmidt aus Biersdor (Kreis 2lltenkirchcn) hat bckamttlich am *28. Fe- o^uar die 19 Jabrr alte Sophie .Dattmaim von der Pfeif ermüde bei Seehrim erschossen, nachdem cr sich Eingang in die Mühle verschafft hatte. Er raubte bann nach gewaltsamer Ocff.amg der Kvm- uw den und Schränke 100 Mark, rate golbatc Kette und versuchte dann beit L. Schäfer, der sich nach Entdeckung der Tat auf ihn stürzte, »u erschießen, indem er mehrere Schüsse aus einem zweiten Re- volver auf ihn abgab. Die Verhandlung fanb unter se^_ n'L * r ? T__ ~____o

gab die Tat kaltblütig jn, mcklärte aber, ba^ er in der Aufregung gehandelt habe, well ihm das Mäd­chen SebenSmitte! verweigert habe. Er wird aber durch die Zeugen üb.rsührt, daß er sich in der Ab­sicht, irgendeine Tat auS.msühren, tagelang fat der Gegend Herumgetrieben habe. Die Geschworenien er- kannten ihn bei? Raubmordes, sowie des Mord­versuchs schuldig und wurde cr nach dem Antrag des Oberstaatsanwaltes Wünzer tum Tode und 15 Jahren Zuchthaus, lebenslänglichem Ehrverlust verurteilt. Ebenso kalt, wie er die Fragen beant- wonete, nahm der vielfach vorbestratte Verbrecher das Urteil entgegen.

mc. Frankfurta. M., 9. Juni. Das au feer» ordentlickic Gerictz des ReiclSwehr-Gmppenköm- mandos I, dessen Vorsitzender der früher in Frank­furt tätige Landite ichtsdirilltor Dr. Schmidt- Blanke ist, hat beschlossen mit Rücksicht auf die Tat- sack>e, daß in dem Prozeß g^gen die Mttglieder der Kommunisttschen Arbcitcrpartti Deutschlands wegen BildilNg verbotener militärischer Verbände bei den beabsichtigten Berbandlunig m in Berlin sich Schwie­rigkeiten ergeben könnten, den Prozeß in Fran t- 1 u r t a. M. zum Austtag zu bringen. Vertreter der Anllage ist Staatsanwalt Dr. Ramin, tvelcher auch Ankläaer tn dem b. kannten Pfeffer-Prozeß foar. Ter Prozeß, welcher schon nächste Woche be­ginnen sollte, mußte nockrmals auf einige Tage ver­tagt werden, da ein SSerteibiger in dein Hölz-Pro- iefe in München beschäftigt ist, wo 17 Kommunisten wegen Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz sich vor dem Münchener Volksgericht zu cetxmhvorteit haben.

mc. Franffiurt a. M., 9. Juni. DaS Schöffengerickst verurtei'te den ,S e i l k u n - di gen" Desch nxoen falyiläffiger Körperverletzung bei Heilung GrictSeclstsiÄrnker zu 500 Mk. Geld- sirafe. Beantragt waren 5 Monate Gefängnis.

4 Danau, 9. Juni. Der ehemaltge Ver ­walter der SaMmelwasenmeisterer >zu Bruchköbel bei Hanau G. E. und dessen Sckstoiegervater, der Deiner W. W. auL Gießen, hatten sich wegen Unterschlagung und Hehlerec vor dem lriesigen SckMengericht zu verantworten. E. lottte beträckEve Mengen Fett aus der Wasen- mecslerel zunächst nach seiner Wohnung geschafft und hier zuM Teil %u. Seife veriocht, alsdann einen Teil des Fettes und der Seife an seinen Schwiegervater nach Gießen gesandt haben. Ter Dauptzeuae war der in Strafhaft befindliche Metz­ger W. W. aus Hanau, der im Vorverfahren äu- ;erst belastend auSgesngt batte. Danach hätte E. >as Fett eimerweise aus Der Wasenmeisterei ent­nommen und eS in Kisten regelmäßig an seinen Schwiegervater geschickt. Auch wäre dieser, hon . jett >zu Zeit z>u Besuch zu E. geüommen und hätte icdeSmal gefüllte Säcke oder Kisten mitgenommen. In der HmchtverHandlung 'hielt W. an dreier B.> lairbtung nicht fest. Er gab an, sich der genauen Vorgänge nicht Mehr entsinnen zu können infolge der langen Gesüngnisstrafe. Allerdings bestätigte er die Angabe des E., der Landrat habe erlaubt, Fette auS der WascnMcisterer zum stochen von 'Seife hu entnehmen. Diese Seife sollte zum Wa­chen des Körpers und der Kleidung der nn Be­triebe Angestellten verwandt werden. Frau E. aber hatte sich zwar insofern sehr verdächtig go marfxt, als sie den Kriminalbeamten, der bei der Durchsuchung verschied.mc Pfund ^ett in ihrer Wohnung fand, bestimmen wollte, die Anz»rige zu unterlassen, i'luch hatte sie einem Arbeiter 500 Ml. geboten, wenn er zu ihren Gunsten aus- lagen roürtz. Berdächttg war auch der U'mftxmb, dais. E nickslt auzugeben vermochte, woher er den Seifenstein hatte, es mußte angenommen werden, daß cr denselben von seinem Schwiegervater, ocr in Gießen tn einer Seifenfabrik beschäftigt ist, erhalten hatte. Trotz dieser und anderer belasten­den Momente hielt das Gericht einen ausreichen­den Beweis nicht föir geführt und erkannte auf Freisprechung

Can^wirticbaft

** Butterüberfluß in Leipzig. Bon den amtlichen Bitttersammelstellen wird keine Butter mehr angenommen, da Butter im Ueberfluß vorhanden ist und außer­ordentliche Anaebote namentlich aus Hol­land, Dänemark, Mecklenburg, Pommern unp Bayern vorliegen.

Stockheim, 9. Zmn. Gestern nachmii tag fand unter dem Vorsitz des Kreisdircttors Werner-Büdingen die diesjährige Dauptver- '"anrmvung des O b st- und Gartenba u Ver­eins für den Kreis Büdingen statt. Sie war besser besucht als in den letzten Jahren. Nach dem Jahresbericht, von Inspektor Metternich vor- ietragen, war die Steirvbstcrnte in 1920 gering, das üernobst bradjte eine Dunch'chmttSernte, Frost, r armer, ÄpfclgesrinTrstmotte und Blütnstecher, ferner Schorf, amerif. Stachelbeermehltau und Cibiunt brachten der Cbfb* und Beerenernte gro- ßen Schadm, sehr unempfindlich -ergten sich gegen alle Schädlinae und Fro^ B t le^ A -

Deute erWgte die Urteilsverkündung in ter Prwa'klag fache des Schuhhändlecs Emanuel ui Wlcvbaden gegen drei l, i e s i g e S ch u h- händler Wic noch allgcmern betmuit sein dürste, veranstaltete daS G^rverksckiaststartell Äe-

'm letzten März einen Schuhverkauf in großem .'.'.aßstabe und gab befannt, daß es la Schuhivaren in großer Menge gekauft und nah^i zum Selbst- koslenpreis ab*ugcben habe. Die Angabe, daß es ftck um la Schuhwareu bande'le, wurde in späteren '3iv.c;_gcit nicht wiederholt. Daraufhin erließ der G i N ner Schuhw arenh änd lerver ein m ^<erbtni>ung mit andern Organisationen in der Jkc sc eine Warnung, in der die Kundschaft darau' i Angewiesen wurde, daß die als la anaepriesene J;-are 4um Toü aus Schund bestehe In einer weiteren Anzeige wurde der Privattläger, von dem das Gewerkschattskartril seine Waren bezogen batte, als elen der Wu cherer imb Schieber beaacfrnet, ber sich unter Ausnützung der Gewcri >ct>aften so enorme Gewinne zuführe, dafe er sich de 1 ~uyud des reichsten Mannes erlauben könne

UNerl stellt mm fest, daß nach den Angabe,. te> sachverständigen die von dem Privattläger bezogenen und von dem Gewerksaostskartell Der rauften e4jube mcht schlechter sind als die gleich mt oen TOrinen Fallen roeit teure; verkauNe Ware der Angeklagten Die Ware al;- ^chuudware yi beytdyten, hab um so weniger Veranlas,ung Vorgelegen, als Gießener Geschäft-, te lwin^e unter ihren Warenbeständen älnlick- e«rur< Pon_ glrickr geringem Der: wie die geriu. tverttgen ^chuhwar«' des Geweri'chaftskartetl^ m;^tcn '^h "«b er^bllch teurer bezahle SnL-iSÄ bav der Gewinn

dee Prttxttllägerc>. der durch Urteil des Bezirk-' tendn^.ub wegen Preiswuchers und Kettm Handels mtt Lebcn<mttteln und andern Ware-, -u .5 Monaten Gefängnis 5000 Fr Geldbuße' unb 10 llabrenLandesverweisung verurteilt worden ist, bei dem Sctmkw-ri.änfe nur w nige Prozente' benug, unb baß cvMnen höheren C^ronmen aur btr andern <sette Au stalle aegenüberfia h.-n

stellt, die Lieferung der 2lbflußrvhre wird ausgeschrieben, deSgl. die Erdarbeiten, bei denen nur hiesiae Arbeiter bcschckftigt wer­den dürfen. Auf die engere Ausschreibung der Lieferung von 50 Metern Schlanch und anderen Ausrüstunasgegenständen der Feuer­wehr ist nur ein Angebot eingetaufen. Da­nach /ostet das Meter Schlauch 30 Mk. Die Bullenhalter ersuchten bekamttlich vor einiger Zeit um Erhöhung Ihrer Gebühren von 2000 Mk. auf 3o00 Mk. für jedes Tier. Ter Gemeinderat bewilligte eine Erhöhung um 500 auf 2500 Mk.

Kreis Lauterbach.

la. Lauterbach, 9. Juni. Der alljähr­lich .hier stattfindende Frühjahrsmarkt (Krämermarkt) hatte gestern uim ersten Male seit KrtegSbeainn wieder ein außerordent­lich reges Leben unb Treiben aufzuweisen. Viehmarkt fand nicht statt.

Kreis Schotten.

ga. Freienseen, 8. Juni. Ein Fuhr» mann von Sellnrod mit einer Fuhre Holz wurde gestern am Ausgange unseres Dorfes von einem gereizten Bienenschwarm überfallen unb schrecklich zugerichtet. Fuhr- inantt unb Pferde walzten sich in heftigen Schmerzen in dem Wasser des rtahen Gäns- baches. Der Mann mußte zu Bett gebracht werden unb konnte erst am nächsten Tage in seine Heimat zurückvehren. Die alte, ver­brauchte Kirchenvrgel soll in nächster Zeit burch ein neues, größeres Werk ersetzt werben.

X R u p p c r t ö b u r g, 9. Juni. Gestern feierte der wohlbekannte Eisengießereibesitzer R 5 m h e l d ans der Friedrichsyütte bei Laubach seinen SO Geburtstag. Zeichen der wohlverdienten Weri- ck)ätzung untren cs, als ihm ahmte der Posaunett- ckwr Ruppertsburg ein Starldck)en brachte. Glück­wünsche der Kömmunal gemeinde und Kirchen- gemcinbc brachten ihm deren Vertreter. Der Ok- angöetein des V.H.C. Laubach ehrte fein ältestes Mitglied durch Lieder unb Begrüßung, dasselbe tat auch der M»llmergesang verein Ruppettsburg.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 9. Juni. WB.) Die Stadt- vcrordnctenvcrsammlung na fern heute abend nach fast zweistündiger lebhafter Debatte mit 28 gegen In stimmen die Borsckstägc der Stadt betreffenb Wteberherstellung des Interims- T Heaters mit einem Kostenaufwand von 900 000 Mark an. Das Interims-Theater, das vom Landestheater gepachtet wird, soll zur Erhöhung der Leistungsfähigkeü des Landestheaters für Kam­merspiele, Kammermusik. Sommertheatervorstel­lungen, Borträge cknd Versammlungen und für Aufführung von Lichtspielen bienen.

Tie 2Tngt Jagten wurden b 4/a unter F ip-ecfnmq m entern Fall wegen Brieidiauns E« duraken von 1200 vzw 1000 Mt. 1 ^o>wer»ano erreichte

unb dem Privatlläger dr Befugms ^rr VerZ^nr- . Rechnung

lirfnmq des Urteil^ugesp.ock^n I ^>ram dlcgjPmSxn emitnran g gentbnrigi

________ r«e bcri(M-Denen Vertreter bet a meinen Der« I bante Nrllten der Ber^ammlunq in Aussicht daß