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Öcttfjhnfwrn, 8Ubr, I be» fierte» rmmqebcn, wir dürfen auch auf bi MWne au-suhrl'che Vorbefpreckvmg in tvr ln^n Ron.

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M- ^bbmxfr OrefceT ^odati llnwerfuät. und daß er auch bte ®e>an Stammen gefdiirft an- 5X1? 1 SC1T ®«kn7 S^nil-i zudruten verstand E« tO nitfc mSg lieft, tm Rohmen

freunde über denOnaualuc^n 4,eppid>, feine I emes hirjen BerrchleS auf GinjdtJueji der Analyse

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Ter erste kimmimg«»

** Ter gestrige Abend des Bundes ür Dreigliede rung des sozialen Orgaiiis-

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Donnerstag:

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Quer" bviQCTtn<fen. 'Stcix A^ ege.' Jr Gesellscvast Gießener St n n 6« be svricht brüte abend Gch Rat P-oi. ncob aus Kiel über: .Der ohe tdixtr

Fünft mtb Geschichte". C--_ ~ 2 _L. Bunter TTbenb her Bereinigung ehemaliger Kriegs gefangener. foltenftter, 8 Uhr. rpentltrfrr Bor

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Tepvtck, feine Kunst und Geschichte", nicht, nnr irrtümlich gestern angegeben mar, Tr Temoflft Tie ViebtfDiele Lei tersweg beten uns. mitjutfilen, bah der heutig folm ..Ter vund von Bas fe rv ille". 6 A'e - -er. (Tai £>eu» ohne Yenstert nicht der a-eiche tl, der njr einer Woche gefDielt wurde. Auch ist der yil« kein Fvrtsetzunnslllm, sondern ein jcSrf 2Exntewr ist in sich abgeschlossen.

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srt> Frankfurt a M.. 9. Mär». Sonderzug mit mehr al« 850 abst

Kreis Lautervach.

Dollzeifagd mif Schwarzwild tm SLlf Herland.

Lauterbach, 10. Mär». Da» KrriSomt teilt mit: Am Samstag, den 12. Mär, 1921. soll eine größere Poli»eijogd auf D'ldfclteoeine m den Wäldern des n5rbfidrn Schliizersandes unter Teilnahme der verschiedenen Obers»rstrreieu Iflttfmben. Rach Verfügung des Ministerium« bei Innern können für diese Polizeiiagd aui Antrag an AUDerläfiqe und trübte Schützen ürmprfhrv Dassenauswcrse zur Teilnahm? an bt-fer Jagd durch daS Ärerfamt ausgestellt werden Meldunae» wollen durch V-rmittelung der OberjSrstereien oder des Gräflich GSrtzifchen yorstamt« oder der Fra« herrlich Rrdeielfchen yorstverwaltung Menkkam- mer' em gereicht werden. Ttete Tnlririjagben wer den voraus ichtlich wiederholt sta'kfi-den. biß bie Wildschweine, dir der Landwictschas'l erbcMidrr Schaden zuiügen. befexügt sind

«iwwiviawig w ixt iq^ien "'ton. tagtmxmmer unseres Blattes verweisen. Der fr bi jattretdr mag dem Bunde zur oon Musik unö fiüeratur bewiesen haben, befc n mit dieser Einführung einem großen Bedönnte entgegenkam, und es wäre ,u wünjch.-n. baß d.eie« ersten Abend bet paffender Gelegenheit weiter, folgen.

6V» Uhr. Turnballe,

dem Buch ,Luba" pefammclt und herausgegeb« wurden und dem Tichter großen Qriolg brachten. (Siehe Anzeige.) Glocken spende Es fei nochmal« auf bte am Donnerstag abend in bet Turnhalle zu Gunsten der Glockenspeibe stattfiw benbe Wiederholtmg der Auffsh-una b'sfDl e t n- e ib ba utr" bin '

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2193 Frankfurt-Rödelheim ab 11.32 nachm., Cron berg ab 11.53 nachm »um Anschluß an den später gelegten Pz 2039.

4419 Franfurt (M ) Hbf. ab 5.44 nachm. »um Anschluß an Pz. 612 von Höchst, Vilbel Nord an 6.17, ab 6.20 nachm H.-Windecken an 7.05 nachm. und weiter wie bisher.

lieber die Zeiten auf den Zwischenstationen geben die Bahnhöfe Auskunft.

A«» Stadt ttttb Catib.

Gießen, den 10. Mär» 1921.

FahrplanLndernng.

Die Eisen bahnbivektion Frankfurt a. M. teilt mit baß ab 15. März 1921 nachfolgende Fahr­plan ä n deru n gen erirtretat:

P-. 719 Frankfurt (TL) £>bf. ab 4.52, Friedberg an 6.14 nachm.

P-. 792 Gießen ab 6.45, Frankfurt (M.) Hbf. an 9.13 vorm.

Pz. 793 Frankfurt (M.) £>bf. ab 1.05 wie bisher. Gießen an 3.18 nachm. Bei diesem Zug wer­den versuchsweise neue Aufenthalte in Frank- fort (M.)-Eschersheim (an 1.22, ab 1.23 nachm.) und in Okarben (an 1.56, ab 1.57 nachm ) vorgesehen.

V». 2039 Frankfurt (M.) ab 11.15, Bad Lombura an 11.57 nachm. »um Anschluß an Pz. 580 von Höchst (Frankfurt (M.) Hbf. an 11.05 nachm).

Eduachv Daw, Lbgeordne'er für Mnrws be Pmvse. ist von Berus, wie fast alle hervorragenden Polfiker des Landes, Rrch'sonwalt. Sein JNhim- gebiet- auf bem er sich betätigte, ist die Sozial, -olitik. Dir twlitrschcn EbvcnstrUen hat er rasch

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crtfommei. 1899 war er Mrrriftcr des 3*mwreff rm ÄBbinett Sil dela, 1903 Justiz minister im fdo- brrwtt Billaverde 1907 unter Maura zunächst Alralde von Madrid, wurde er später Äammer- Präsident und dankte all solcher 1909 bei Auf- ung der Kammern durch danaleia« ab Deien ;c:ne« versöhnlichen Wesens erfreute sich Dato stet« großer Belebtheit, und fc> wurde er 1913 jum ersten Male Ministervr«fi>^nt tun nach Ausb uch ds 23 ltk ieges erklärte Dado bie Reu tralitäl Spaniens, an Oer er 1x5 w seinem am 22. Juni 1915 erfolgten Rücktritt allen Schwierig- beiden, allen Lockungen und Drohungen der Entente zum Trotz, unverbrüchlich festhielt. Auch war es wieder Dato, der an die Spi»»e der Regierung hat, nachdem es auch Sarcia 23riete nicht gelungen mar, der liberalen Partei ba3 Sertrauen des Volkes zurückzugewnrnen, das ihr Graf Romanone-Z mit seiner zum (tmtritt in den Krieg an der Seite der ©ntente abzielenden Politik verscherzt batte. Am 11. Juni 1917 bildete er sein zweites Kabinett Im April 1918 wurde dieses durch ein XVabinett Maura abgelöst, da« Kabinett der Ministerpräsi- deuten, in dem neben Maura auch Date und die Liberalen Nomanone« und Garcia-Priete saßen Am 5. Mai 1920 trat Date nnArnrm an die ^vitze des Kabinetts, nachdem eine ganze Reihe von Ministerien sich in raschem Wechsel abgelöst hatten. \

Zuckcrstangen für Stadtväter.

Daß die Redcwut nid)t nur in Deutsch­land als lästig empfunden wird, beweist ein Ausschnitt aus einem deutsch-amerikanischen Blatt, daS uns einer unserer Leser zugehen läßt. Lehrrrcich ist dabei, welches Mittel man tm Lande der unbegrenzten Möglichkeit gefun- >en haben will, um das Hebel abzustellen. Wir wollen die Kenntnis davon unseren Lesern nicht vorenthaltcn unb lassen daher die Nach­richt über die echt amerikanische Entdeekung vlgen.

Chicago, 14. Jan. «orfther John A. Ri­ckert vom Finanzkomrtee des Stadtrat« hat ein große« Problem mit salomonischer Weisheit gelöst Rur 17 Jahre lang hatte Rich.-rt darüber na<£ ardacht, doch wo« lange währt, wird aut Die Stabträter konnten b:sh?c den Mund nicht halten imb Miroä^En m einem fort darauf los Als gestern die ^Ltpuna de- FinanzKomiteTs zur Ordnung ge- rufen wurde, ließ Richert jedem Mitgliebe'eine Zuckerstange üderretchen. Bald lutschen alle Stabt- Väter mit Andacht an ihren Zuckerstangen und vergaßen darüber da« Schwätzen. ,.($« war bte er­folgtet dute Versammlung, die mir je abgehalten haben," sagte Richert am Schluß

Dir vermuten, mancherBorsitzer^" rede- lustiger Parlamente wird es daraufhin leb­haft bedauern, daß in Deutschland die Zucker- Rationierung noch nicht aufgehoben ist.

sVettcrvoraussage

sür F r e i t a g :

* Ä ur|e Nachrichten aus öeffe» und den Rachbarstaateu. In Lick ver- anstaltete die Ortsgruppe bc jht glbd<bAitgttn und Kriershrnterbllebenen bi heut leiiifibm Landesverbandes einen Dobtt^tigk r «abend, den Bürge meister Boller mit rtm Attache ein­leitete. r>r Schwank .Lxrns S>u<frb in ' hatte bei den zahlreichen Zuhörern et*ren te'jr griter Erfolg. Am 33 und 94 Mär, werden die etwa fCK Teil netten nr der vom Zentralkomitee für ärzt­liche Studienreiten veranstaltete' 'n « Ztu<. biaurije Dad-Rauhetm D« ste

!>k ffrmorhung ö« spanischen IHiniftcrpräflbenten.

Pari», 9. März (WTB.) Da»Jour- höT" meldet, aus Madrid über bie Er- vrordung be» spanischen Ministerpräsidenten noch fvlgende Einzelheiten: Al» Dato im STutomobfl Dom Senat nach seiner Wohnung Hirrückkehrte, folgten ihm drei Unbekannte, wie man vermutet Gewerkschaftler, mit Mo­torrädern, hielten sich aber zunächst in einem ZENTissen Al>stand Dann holten sie den Staff» toagen Dato» an der Ecke der Cerrano-Straße ein unb gaben auf ben Ministerpräsidenten 37 Revolverfchüsse ab. Der dbauffeur brachte b<t^r31lf0 launigst nach der nächsten Un- sallstekle, wo man mir noch den Tob Dato» feststellen konnte. Er hatte zahlreickn' Dun den, barunter brei tödliche Eine )7ugel war zwischen die Rippen (jebrungen, eine andere m den Unterkiefer. Dte Dugeln waren durch Abschneiden der Spitze in sogenannte Tum» -Dum-Goschosse verwandelt inorben Das C^e- rflcftt von dem Mordanschlag verbreitete sich fvkvrt und mehrere Minister begaben sich eiligst an die Unfallstelle, während der Mi- nister de» Innern den König benachrichtigen Netz. Die Angreifer entkamen Die Nach- ^oxfeftunaen sind eifrig im Gange.

getragen sind, ausgestellt ?Tt Diese als PafFer- ftbetn dienende Wahlkarte braucht nicht mit bem Sichtvermerk von Konfulatsbehörden herfrbm zu fein. 2 Personen Die kranke oder gebrechliche Stimm* beredt tote begleiten Wen, bte mit einem bo- fenbertn Pas; ienschrrn versehen f;nb, ber ihnen vrnn fnteranüerten Bureau des Kreise«, nach w l- chem fte sich begeben, au«<rftef[t wurde Dieser Daslierschein braucht auch nicht mit bem Sichtver­merk txir fdm fulat«behörbe versehen *u sein 3 In Oberschleiien an^ässise Personen, bie in Ober» fdHien ausgestellte, vorn §kreiSkontrc47eur visierte Pässe besitzen. liefe brauchn mit feinem anderen Srfföermrf versieben w sein Ab we­

ck end von den Besimrmmraen dieser Ar­tikel können in Oberschlesien nicht ansässige unb nicht stimmberechtigte Personen <wn> auchw hm Stens' die Er'aubni« erhalten, nach Oberschlesien emnirrcilen, fall« sie schwerwiegende und dringende Gründe angeben können Tie Er lanbni« ist immittefbar bei b-r Paßstelle der intet» alliierten Kommission in Oppeln briestich ober durch ein Tel-gramrn mit bez«ihl!er Antwort narfwiifuffen. Da« Visum wirb dtrrch di' französisckten Konsulat» behöiiden imd nur bei Vorlegung eine« twn ber Paßstelle a?u*<r9ffTten Erlaubnisscheins ertri t. Die von den französischen KonfulatSbehörden vor bem 9 Mär» mi'gestellten Sichtvermerke ermächtigen nicht Mr övrr'ife nach Oberschlesien. Die Einfahrt von Kraftfohr^igen und MotonSdnm nach Ober» schlesirn sowie beten Ausfahrt au« Oberschlesien ist verboten

Die Abfahrt der Obersthlesler.

Bte-lau. 10. Mär» lWTB) Die große trartflrvrtbfteemma brr oberschlckischen Abstirn- mungsberechtig ten au« allen Teilen Deutschlanb« bman t am R. März abendi. Der erfh* Zug traf fabtvlanmäßig am 9. März abend« im Bezirk ber Eisenbahn di rektion Breslau ein. Die Besetzung ber Züge war gut Rur der au« Ham­burg obgeganiene Son Verzug wat weniger stark besetzt, ba die Wablkarten nicht rechtzeitig hort eingetrofsen waren Die interalliierte Kommission hat ieboch heute bekanntgegebet. baß alle Wahl- misweise nunmehr abgeganaen sind. Daher ist mit Sicherheit anzunehmen baß alle Stimmberechtig­ten noch recht-eilig in den Besitz ber WahlauSweisc gelangen.

. , . Avrq nou-Abend. Um zu regem Bv luche ktes heutigen Abend« werben werden toy gebeten, narf),tchenben Briet aus Arignon irvtei »ugfbim, den wir nur tn unwesentlichen (hngL Helten gekürzt haben Avignon ben 21 stebr. I L'ebe Sameraben! Es ift gar kcm Gedanke dar«, daß wir alle bi« aui 25 Mann in bte iteimat Aiirüdnerehrt seien. Jrn Gegen-eck mit find hier noaj 169 Deut'che, wovon übermorgen noch ünf Mann zu >?au'e fahren, weil ihre Strafzeit um ift Unb jo geben leben Monat nur bte weg, bte tbt* «träte vollendet haben, deren Zahl sehr Paniert unb in ben einzelnen Morraten ganz verschieden «st. So sind eS im Mär, 17 Mann, bte haJ Glück haben werden, heimzuwmmen. Bon einem all» gemeinen Abtransport ober einer ZurücklaltunM non nur 25 Mann ist hier gar nicht? bekannt. Wir wären Euch sehr zu Dank vervslichtet. wenn das Nötige unternommen würde, daß biefoi ^>chwindelnachrichteu der Boden entzogen mürt«, tamit unsere Angehörigen nicht fte:« dadurch « unnützem Hoffen und neuen Qualen einer für diese au6 bald unerträglichen Ungewiß heil verdammt

T.knu ledesmal entstehen rür diese da^mrch ettnufrigl.itett bet Au«zablung der Löhnung unb Unterstützung, weil dadurch auch Ztei d und falsche Awichten bei den fiommunalbebdrlk-n auilreten. Für bte gütige lieber« en düng der Rauchwaren und die Ueberweiiung hnamidler Hilfe danken wir h rzlichst. Glaubt uns, daß uns biep givne Freud« bereiten roerlhm und namentlich in mo. a iicher Hi», sicht viel bewirten. Stet« jeber Auskunft gern «reit, verbleiben wir mit treudeutfchen Grüßen in unberfrüd)!Li>er Kamerad cho t Euer Hil saus­schuß Avigncn (Baurluse). gez Bickel ©olbamma. Hentschel. .Brmes Heikhan«. H. Mard.

ee Einbruchsdiebstahl. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde mittels Ei» bruch) aus dem B o o t « h a u « b.-r Gießener ? "E>e r t)e sei l schäft eine Anzahl buntgemu­sterte Tischdecken, weiße ober and rfarbige Sweater, Sandalen u. bergt mehr gestohlen. Bor Ankauf teirb gewarnt.

** Kleine Mitteilungen. Herman, Metz au« Gießen, zur Zeit Berlin, mürbe al« Leu Man t d. L. durch Pcrrünuig d>5 Reu1>Zw^v- mnrifterium» vom 26. Februar der Eha'akter als Oberleutnant und die E-rlaubni« zum Tragen der Uniform des Inf -Rais 15 früber 116 erteüt Der Früh, ab r»-Pferde markt ju Gießen wird am Mittwochs den 23 Marz 19?1, vormittags 7/t Ufnr begnmenb, aui ben ft btrlifrr Markianlagen auf der Rodlteimer Strahe abg»- dalten. Der Auftrieb von Pferden au« Sperr­bezirken ist verboten Bon einer Prämiierung mutz bei diesem Markt abgesehen werden T<e Siebung ber mit dem Markt verbundenen Lotterie rxnfrrt am 24. März 1921, nachmittags 2 Utyr. im Stuvt- Haus, Bergstraße, statt.ArbeitSiubilSu m. Gestern konnte Georg ©tauft aur eine 2 fährlge Tätigkeit bei ber Firma H. Schaffstaedt, G m H, Gießen, zurückl'licken Ter (hilnlar rmh beim Bo, treten ferne« Arbeitsplatzes dielen grschmackvoN go« schmückt. Reiche Gefcktenlle ber forma und inner Mitarbeiter ehrten ben Veteranen der Ärtxnt.

"Bornotizcn. Liebig-Museum Es ist geplant, im kommenden Sommersemester rtne M4he von Vorlesungen im Liebia-Museum iu Hil­ten. Ms erster Redner ist der frühere langiührige Schriftführer der Grsellsck'a't, Tr. meb. Verner, wrr Seit Freiburg i. Br in Aussicht genommen. Er wird am 24. Apnl über das Th-maArznei ftaid Giftstoffe aus dem Tier-Reiche" sprechen. Tr. Werner wird seine Darlegungen mit 6-peri menten unb Demonstrationen erläutern. Rädere« teilt im Lrzei«enteil unsere« Blatte« noch bekannt- gegeben. Münchhausen-Abend Am Montag abend wird der bekannte Dichter Börri-s, Freiherr von Mirnchdrusen auf Einladung der Li­terarischen Gesellfchast au« fernen Ballnoen und Oiedern vorlesen. Bon seinen zahlreiche Werken ind die Balladen am bekanntesten. Ein besonderes Kapitel in bem Leben unb Schassen des Dichters waren seine alttestanientarifchen Balladen, dr ät

Zunahme der Bewölkung, noch trocken, örtliche Nachtfröste, i'üdwcstliche Winde.

Da» Dochdruckbebiet ist über Mittel­europa liegen gcbliebi heitere» Wetter und Nachtfröste bewirkt. Bet weiterer Annäherung de» nordwestlichen Tiefs ist fedoch für bie nächsten Tage mit Zunahme der Bewölkung und trübem, mildem Wetter zu rechnen.

berechtigten Oberschlefiern ist beute mi'tag vorn hiesigen Hauvtbahnbof nach Oberschlesien abge­fahren Im Kaufe tr« Vormittag« maren mehrere Hundert Fa^rtteilnehmer au« dm B-zirken Mies- bttheu und Limburg im Hmivtbahnhof emgettosfen, denen sich später ein Teil der Frankrurter Ab- fttmmunn«bererf)tiaten Migetente. Für bie (»t- nueme Unterbringung der Fahrgäste batte bie Frankfurter Eifenbahnverwaltung in writgehen- bem Maße Sorge getragen Der 60 Achsen lange Zug. dessen Wagen mit frischem Tannengrün und Fähnchen in den oberschlesischen Farben ge­schmückt waren führte in der Mitte noch einen zweiten Deizkeffelwagen mit sich. Für kranke und Sebrechlickr Leute waren mehrere Dagen zweiter

taffe bereitgestellt. Eine große Menschenmenge gab den Scheidenden auf bem Bahnhof ba« Ab- schiebSgelrit. Eine Musikkapelle sp'eite während der Abfahrt vaterländische Weiten Der Zug fährt direkt noch Zkattowitz und soll hier am DonnerSIag nachmittag gegen 8 Uhr eintreffflt Donners­tag früh trifft ein Eonderzug mit den in Württem­berg und Baden wohnenden AbstimmungSberech- 'tten ein Diese FaHrtteilneHmer werden im hiesigen Houptbahnhof verpflegt unb reisen gegen 10 Uhr weiter.

rm. Darm stabt, 9. März. Die Abreise ber Heimattreuen Obers chlefier erfolgte heut? vor­mittag unter orvfter Anteilnahme ber Bevölkerung aller fl'vrife. Bon einer Shurue wurden sie unter lebhaften Zurufen unb Tücherwinken durch die fahnengeschmückte Rhrinstraße nach bem Bahnhof geleitet, wo sich auch ber Staatsprälldent Ulrich Iringchmbm hatte. Der Staatsprällbont richtete lh-rzlickte BeggTüßungSwi'rie an bie Al's/iebnehmen» lben, wobei er u. a. auSfülwte, baß sie He h'he Aufgabe biben. dem Bestreben Polen« ben Boden ber obersckstefischen Heimat für sich zu gewinnen, entgegenztutreten. Tie Oberschlesier bringen ba« Opfer der beschwerlichen Reise in ber Treue zu ihrer Heimat unb zu unserem deutschen Baterlande Die Ergekmiffe ber Lonboner Verhandlunge' zwin­gen vn». mehr benn je zu zeigen, daß imf.-re Ration ihre Rolle im Jnt-resse bes Rechtes unb ber Mensch­heit weiter w spielen in ber vage ist Deshilb müssen alle deutschen Stimmen zur Schaffung von Gerechtigkeit tmb Klarheit zur Gelt'Mg kommen. Ter StaatspräsStent gab zum Schluffe ber Hoff­nung AuSbmck. baß Ote setzt nach ihrer Heimat Reisenden ooIMMta von ihrem guten Recht 0)e- brauch machen unb sich bürte keine Versuchung von ihrer Treue unb Anhirnglichkeit zum Deutschtum akchalten lassen nrrben. In biefem Sinne wünsche er allen gute Reise. (Lebhafter Beifall.) Um 11 Uftr 5 Minuten setzte sich ber Zug unter Hochrufen und ben kkbschicdMpeifen Oer Musikkapelle in Bewegung.

troasabenb bes dculichen Baukbe.un'nri'e.ern« Eafs Leib, 7'/, Uhr, Kau ert und Borsiellung der Medick-Meidmger. Llchtspietthearer wie gestern.

** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt tmrtbe am 23. Februar der Venoa tuns flpaftitant Karl ßubnftg Ibring aus Lich mit Wirkung vom 1. März 1921 an zum Krrisamts- oberfefretär. Am 4 März wurde der Gewerbe­lehrer Jakob Neubauer zu Friedberg zum Bor­stand ber Genxrlteschule zu Friedberg mit Wirkung vom 1. März 1921 an ernannt In den Ruhe­stand versetzt wurde am 28. Februar der Lehrer an ber Volksschule zu Robbrim im Kreise Gießen Pliilipv Bersch auf sein Nachsuchen unter An- erkenrrung seiner bem Staate geleisteten Tienste wegen geschwächter Gesundheit vom l. März an. Durch Entschließung des LandeSamtes für Vos BiLungÄvesen wurde der LehramtSreierendar Ernst Ludwig zu Gießen zum Lehnuntsasiessor er­nannt.

** Eine Sf fen tliche Sihunyde» ProvinzialauSfchusse» findet SamS- lag, 12 März, vorm 9 Uhr, im Sitzungs­saal des Regierungsgebäudes zu Gießen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch bes Lambert Habeth in Gießen um Erteilung eines Wandergewerbefcheines für 1921. 3. Gesuch der Frau Minna Strauß Wwe. in Dab-Naubeim um Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft in dem Hause Terrassen- straße 12. 3. Klage des KreiSamtS Tü­bingen gegen den Tanz- und AnstcrnbS- lehrer Philipp Breidenbach in Gelnhausen aus Entziehung der Erlaubnis zur Aus­übung des Tanzlehvergewerbes in der Pro­vinz Oberhesfen. 4 Klage des Heinrich Damm II., Gießen gegen einen Polizeibc- fehl deS Oberbürgermeisters zu Gießen.

L. U. Bon der La n d e S - U n i v e r li- t ät. Dem Privatdozenten an der Technisck>eti Hochschule Darmstadt Lic. tl-ool. Dr. pyil. Heinrich Frick wurde die venia legendi bei unserer theologischen Fakultät für daS Fach der allgemeinen Religionsaeschichte erteilt Ferner wurde dem Forstassessor Dr. Heinrich W. Weber, Assistent am ^-orftinfKtul, die venia legendi bei unserer phllosophischen Fa- Mtät für das Fach der Forstwissenschaft er- teitt.

** Die Ortsgruppe der Deutschen BoltSpartei hielt am Montag, wie man un« schreibt einen DiSkusiionsabend ab. Landgerichts- rat ff ü di 1 e r berichtete zunächst über bie Mbeiige Arbeit be« LanbeSbeamtenauslchusies unb ben ber» zeitigen Stanb ber Beamkenbeioldungsreiorm. Di- rektor Schnell cr[tat cte Bericht über bie Sitzun­gen beS LanbeSauSschusseS unb berührte babei bie Fragen bet Ausbaufchule, der Ausbildung ber Bol.Sschullehrer unb ber höheren Mädchenschulen Darnach referierte Dr. Krause über: Tie Lon­boner Verhandlungen und bie englische Politik. Die großen Richtlinien ber englischen Politik befonber« eit bem Anfang deS 20. JahrhuTtdetts zeigten, )ah sich bie Bebmiftung, Deutschland sei allein am Kriegsausbruch 1914 schuldig, nicht aufrecht er» batten läßt. Die englischen Einflüsse auf ben ®er- ailler Dctttag wurden an Hand des ©ertrage« eingehender beleuchtet und danach bie Bedeutung des Abw.nmens von Svaa. besonders aber ber Londoner Verhandlungen gezeigt. Der Referent orberte, daß der einzelne Staatsbürger bie großen außenpolitischen Fragen nicht unter bem Gesichts­winkel der inneren Politik anfeben bürfe Alle Abieitsstehenben müffen über bie Schwierigkeiten, welche bte Sanktionen un« bringen, aufgeklärt wer­ben, vor allem aber über die Grüirde, weshalb sie getragen werben müssen. Im Verfolgen biefer Ziele unb um bte Fühlung zwischen den Wählern unb ben Abgeoebneten durch bie Öraani a ion auf- rechtzuerhalten, hat bie D B P. überaus mit be­uchte öffentliche Versammlungen in B 'tzbach, Lan- »nhauien (Irr. Lauterbach), Groß-Felba (Kr. AlSielb), Grvßen-Linben und Eichels orf abgebal­ten unb in vielen anderen Otten die Vertrauens­männer durch persönliche Rücksprache über bie Tragweite der angenb icklichen Verhältnisse unter­richtet. In Gwßen-Linben bilbete sich eine Orts- gruppe brr D. V. P., woburch ben Wählern eine bessere Möglichkeit alS bisher gegeben ist, ihre politischen Reckte unb Mich en walirzimchmen.

uniS brachte einen Ertrag von Herrn Schweder- Tarmftabt überTas freie ErziehungS- und Un» terricktSwefen in feinem Verhältnis zu Staat unb Wirtschaft". DaS Wesentlich' war ungefähr daS. was Tr. ColliSko am ersten Abend schon getagt hatte. ES genügt ber Hinweis aui untere Be- prechung vvm 28 Februar Die Au-spracke war lehr erregt, trotz ber schwachen Zahl von Hörem. Im Mittelpuntt stanb der A n g r i f t ber Frank­furter Zeitung vom Dttganoertn Freitag, der ben Bunt» in der Frage ber Abstimmung in Oberschlesicn be» Landesverrats Tre Er- wiberung deS Bundes soll in den nächsten lagen bekanntgegeben werden. Dem Bund wird vor- icnronen, bae er in einem Aurrui an tnc Ober- ckiles er au-rorberte, von der Abstimmung nicht» zu erwarten, sondern mrt ber Dreigllcberung tm Sinne be« Bunde» ber praktischen Löfung der oderschlesiscken foage nähe zukdmmen Ter ge­naue Wortlaut des 'Aufru eS ist Tober nickt be­kannt, aber e» scheint in tbm ba? Mißverständnis möglich, bah von einer Abstimmung ahgneten ivtrben sollte, um anstatt ihrer dte Dreiglte- btrung durchz 'führen. Ta» ist natürlich an An- tmten. da« mindestens als ideologische Hast auf« chärsste zu verdammen ist.

Sin EinführungSabend in bte D a chsche Johanne»-Passion, bie am Freitag in ber Zkadtkirch.' ausgeführt wirb, wurde estent im Grosun Höri aal oom Bunb zur pflege von Musik unb Literatur ver­anstaltet. Pavatbozent Dr. N oa ck auS Darmstadt, ber Rebner b.*4 Abenb«, wollte biete Einführung nicti al» bloße Diftensbereicherung aufgefaßt totften, sondern im wesentlichen al» Brücke unb Vorbereihmg zu wirklich innerem Nachemvsmden be» großen DafiwnSiverkeS Er beschränkte sick ba6er nach einer kurzen Einleitung darauf, die Emzeltrile ber Saffian nach ihren Stimmungen »nb Motiven, ihrem musikalischen Gehalt, ihrer C'ntfirhmg ufro. klarzuleqen. Sehr bankbar waren

Aus dem Finanzausschuß.

rm. Darm stad t, 9. März. Der Fi- nonzaaSschuß be» Landtages setzte heute seine Beratungen über daS Besol­dungsgesetz fort. Zu Art. 15 wird von einem DuSschußmitgliea beantragt, daß die­jenigen Beamten, welche Kinder auf höhere Schulen schicken, die in einer höheren Orts- klasse liegen, den Zuschlag nach dieser Klasse erhalten: Dorlrussepung ist hierbei, da ßan dem Wohnwrt de» tn Frage kommenden Be­amten keine höhere Schule ist und daß da» Kind auch in Wirklichkeit eine Staatsschule besucht. Art. 27 ermächttgt die Regierung, die Staatsbeamten der Finanz- und Eisen- bahi tz-rwaltting, die nicht in den RcichS- btenft übergehen, außeretatSmäßtg weiter- zuführen. Hiergegen haben eine Anzahl hessi­scher Beamten Beschrierde erhoben, da sie die Möglichkeit befürchten, da'ß sie weder vom Reich noch von Hessen übernommen wer­den. Es entsteht hierüber eine längere Aus­sprache. Der Artikel findet gegen 3 Stimmen Annahme. Die erste Lesung des Gesetzes beendet.

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