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1921

l<>. Mannar

Nr. 4

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Fortsetzung 79.

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100

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8 7 der für

1.45

7.36

38.80

23 65

23 65

40.75

1.10

649.-

4.-

100 Fl. 100 Mk.

100 Kr. 100 ftt.

100 Fr.

1 £ 100 L. 100 Fr. 100 Ar.

------- .....Ifvyv.! Ml. tu. AJVtjuyi, iicmiert 43 (30). Getraut wurden 25 (29) ire und kirchlich beerdigt 25 (35) Personen.

Ms dritter im Bunde aber ein alter, geistig be­schränkter Mann, der mit den beiden anderen (sen­gen im Rabcnholze zusammengetrosfen und von ihnen aus das aufgeregte Paar ausmerksam gemacht worden ist. Erst als er von der Frau hörte, daß es Dr. Germering und die junge Fvcru Falkner seien, hat auch er den Arzt erkannt. Bleibe mir doch mit solchen Zeugen vom Leibe! Ich keime sie aus meiner strafrechtlichen Praxis zur Genüge. Tie beschwören aus ehrlichster llebeiyugunp, in dem Riesen, den du ihnen vorführst, den klernen Buckligen wieder- zuerkennen, den sie in Wirklici^eit gesehen haben."

Sie haben auch die Kleidung des Mannes zu­treffend beschrieben. Ta ist doch wohl die Mögirch- keit eines Irrtums ausgeschlossen."

Als wenn es in Tiefenbrunn nickst zwei Hüte von gleicher Form und zwei Ueberröcke von ähn­licher Farbe geben könnte. Ganz abgesehen davon, daß die '^gegramg in einem Gehölz zur Zen der Abenddämmerung, also in sehr unsicherer Beleuch­tung, stattgefunden hat, und daß die Zeugen in ziemlicher Entfernung hinter dem Paare herge­gangen sind."

Tu bist erstaunlich genau über alle Einzel­heiten unterrichtet. Wie es scheint, weißt du er­heblich mehr als ich."

Ich habe mich eben umgetan, weil mich oer Fall interessiert. Es ist nämlich gar nicht aus­geschlossen, daß ich wirklich die Verteidigung über­nehme. Unter der Bovaussctzung natürlich, daß Tr. Germering bannt einverstanden ist."

Verkündigungsblatt Nr. 171 vom 25. November 1920) noch nicht entsprochen ist, wird hiermit ihre Erledigung erinnert

G ienen, den 7. Januar 1921.

Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heß.

Ilms tut).

mar. abends 8 Ubr. i bass ifeib eine

Schweizer = 208.-

Bekanntmachung.

Betr.: Portobehandlung der Antworten aus private Anfragen.

Wadi Einführung der Dienstmarken zur Freimachung der Post­sendungen bei den hessischen Staatsbehörden ist es nicht mehr angängig, die Staatskasse bei Antworten auf Anfragen Privater durch Verwendung von Dienstmarken mit Porto zu be­lasten. Private haben daher bei Einreichung von in ihrem Interesse gelegenen Gesuchen nur dann auf Antwort zu rechnen, loenn ein Freiumschlag mit vollständiger Adresse des <tefu(Ij- stellers dem Gesuch beigefügt ist.

Gießen, den 5. Januar 1921.

Kreisamt Gießen.

Dr. Ufinger.

3nbalh Ucbcrficbt Bekanntmachung des Rrichskommiffars für Aus« und Einfuhrbewilligung. - Wahlen zum Ausschuß der Hessischen Der- sicherunasanstalt fär gemeindliche Beamte. - Portobehandlung der Antworten auf private Anfragen. - Rückführung von zurückgelassenem Geoäck und Nachlaß ehemaliger französischer und belgischer Kriegs- und Zivilgefangenen. - .Iuckerverbrauchsregelung. - Viehseuchen. -

v Dienstnachr chten.

Franken 207.75

8.975 1.425

7.25

38.625

23.60

22.50

40.70

106

650 - 4.10

Wechsel ans: Holland .......

Deutschland.....

Wien.........

Prag.........

Paris........

London........

Italien........

B rüffel ......

Budapest....... stew-Pork......

.'(gram........

Es wäre eine ftarfe Belastungsprobe unserer Freundschaft, Bennewitz?"

So? Das sehe ich nicht ein. Aber wenn es and' so wäre du darfst nicht vergessen, daß ich außer der Pflege unserer Freundschaft noch einen kleinen Nebenberuf habe. Ich bin nämlrch auch Rechtsanwalt oder, wie ich mir's auszulegen pflege, ein Anwalt des Rechtes. Und ein solcher fd-emt mir gerade hier sehr am Platze."

Tu tannft selbstverständlich tun, was du für gut hältst. Daß dir hier im Hause niemand Dank dafür sagen würde, brauche ich dir mcht zu sagen."

Nein. Ich sehe ja, daß die Dankbarkeit über- haupt nicht eure stärkste Seite ist. Außerdem gibt es m deinem Familienkreise doch wohl jenranb, der anders darüber denkt."

Gerda meinst du?"

3a. Deine Tochter glaubt ebenfalls nicht an Germerings Schuld Und sie muß ihn doch, einiger- maßen kennen gelernt haben."

Wenn sich deine Ueberzeugung aur die senti­mentalen Regungen eines jungen Mädchens stützt"

Er konnte nicht vollenden, denn es wurde an die Tür geklopft, und aur Bernhard Falkners .Her­ein!" trat Achim, zum Ausgehen gekleidet, über die Schwelle. Er sah blaß und müde aus wie immer, aber seine Bewegungen waren hastiger und ner­vöser als sonst.

Ick' gehe nach Tiefenbrunn hinunter," sagte er, ..und trf) wollte mich vorher noch einmal bet dir blicken lassen, lieber Vater!"

r Kr.

». 1. 10.1.

Bekanntmachung.

Bcti Ansteckender Scheidenkatarrh juntcr dem Rindviehbestand der Gemeinde Burkhardsfelden.

Der unter dem Rindviehbestand der Gemeinde Burkhardsfeloeu ausgebrochene Äljeidenkatarrh ist erloschen Die ungeordneten Sverrmaßregelu werden aufgehoben.

Gießen, den 4. Januar 1921.

Kreiscrmt Gießen. I. V.: Welcke r.

n Jöm^iten ank ""seren

iubo^ ihert*fen muar igz,

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Sär-«»*

WS- Literatur erhalten an te die übliche prej

Dienstnachrichten des ^reisamtes.

Der städtischen Pserdemarktdeputation in Gießen wurde die Erlaubnis erteilt, anläßlich des im Frühjahr 1921 daselbst statt findenden Pferdemarktes eine .Verlosung zu veranstalten mit oer Maßgabe, daß erforderlichenfalls die Gewinne nach dem vor­gelegten Verlosunasplan in bar ausgezahlt werden dürfen. Zieh­ungstermin: 24. März 1921.

Es dürfen bis zu 30000 Lose zu 2 Mark das Stück tauö' gegeben werden. Ter Wert der Gewinne muß mindestens 40 Pro zenr des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Lose betragen. Der Vertrieb der Lose ist in Hessen gestattet. Während der Zeit Ides Vertriebs bei Lose zur 1. Klasse einer Preußischi-Süddeutichen Staatslotterie ist Ankündigung, Ausgabe und Vertrieb der Lose nicht gestattet.

Ter Ziehungstermin darf nur mit behördlicher (^enehmiigung verlegt werden, die mindestens 8 Tage vor dem ursprünglich fest­gesetzten Termin zu beantragen ist.

Amtrvmüil-igimgzblatl

für die provinzialdirettion Oberhesien und für dar Kreisamt Gießen

-Prldjeint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag. Nur durch die Poft zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährl. Postzeitungsliste Nr.

Bieck

Betr: Zuct er Verbrauchsregel nng.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Aus Grund des § 2 der Bekanntmachung vom 15. Januar 1918 «Kreisblatt Nr. 5) wird bekanntgegeben, daß die für den Monat Januar 1921 zustehende Zuckermenge in .Höhe von 750 Gramm auf den Kopf der Bevölkerung zur dlusgabe gelangt.

Es können auf die Zuckermarken 173, 174 und 175 je 250 Gramm -- 750 Gramm bezogen werden.

Mit Ablauf des 31. Januar 1921 verlieren obige Marken ihre Gültigkeit.

Wir beauftragen Sie, diese Verfügung ortsüblich bekannt zumachen.

Gießen, den 6. Januar 1921.

Kreisamt Gießen I. B.: Dr. Siegelt.

1 cUben Geburten ist zu bemerken, daß in 3 Fa- zHIhdi Zwillinge geboren wurden.

I 1.+ Burg^Gräsenrode, 7. Jan. Zur en Freude unserer Gemeinde ist unsere Psarr- » -t jetzt wieder besetzt. Pfarrer Michael Lortz 6 rti Teutsch-Oth in Lothringen wurde die Pfarr- * e übertragen. Er war über 30 Jahre an der rstcn Westgrenze des deutschen Reiches, in nner ausgedehnten Gustav - Adolf - Diaspora > Ge- tätig und hat große Beichienste um den Auf- I bäca ber evangelischen Kirche im früheren Teutsch- j Je Falkner aufLinüenhöhe Nomon von Reinhold Ortmann.

Betr Rückführung von znrückgel assen em Gepäck und Nachlaß ehemaliger französischer und belgischer Kriegs- und SitnU gefangenen.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger­meistereien der Landgemeinden des Kreises.

Soweit unserer Verfügung vom 22. November 1920 «Amts-

Hat seine Pflicht getan, lind wenn er .a's hundertmal gerettet hatte das wiegt den i Mickps nicht auf, den er meinem Dause angetan. J CT! & denn nicht jeftgeftettt, daß er bte unglück- j 14t Frau meines Lohnes mit seinen Berführungs- kMsien umgarnt hat?"

..Festgestellt? Nein, durchaus nicht. Er selber Metreitet es. Erwiesen ist höchstens, daß sie nicht, irit er angibt, nur ^einmal, sondern wiederholt Ä-lchm gewesen ist. Tas mag veichächttg scheinen, ickv es kann auch ganz unverfänglich gewesen sein. 11) cs ist wohl denkbar, daß er sehr anständige Mvesgründe hat, wenn er in diesem Punkte nicht Übt »olle Wahrheit pogt. Er war doch ihr Arzt."

Man hat ihn am Abend vor ihrem Tode an | -ckn abgelegenen Stelle mit ihr gesehen, und zwar t *2 leidenschaftlichem Gespräch. Ist das etwa bte » ifc, nne ein Arzt mit seiner Pattentin verkehrt? | U6t ist es nicht so gut wie ein Schuldbekennmis, ÜÜB er e5 ableugnet ?"

.Ich gebe zu, daß es ihn belasten würde, wenn £ d3 sich einwandfrei nachweisen ließe. Aber wer i denn diese Zeugen, die ihn in der Gesellschaft ter Schwiegertochter gesehen haben nroHen ? e kurz'ich-tige Frau, die ihn von einem ein-» igen Krankenbesuche her roieberertannt hat, und vierzehnjähriger Junge, der selbstverständlich tr dem suggestiven Einfluß der Mutter steht.

pogte jtauTtujr zu eryoyren snnnen oemertvar. Benz Motoren hatten lebhafteren Verkehr, 296. Holtz- mann unterlagen stärkerem Angebot, 340. Aus­landspapiere unterlagen im Anschluß an den De- visetnnarkt AbschiwÄhnngen. Mertkaner gaben mäßig nach». Deutsch-Uebersee beyouptet, 1018. Der Markt der Elektro werte zeigte ein schwächeres Aussehen. AEG. gaben etwa 5 Prozent nach. Auch Bergmann und Lahmeyer neigten nach unten. Chemische Badische Anilin, Holzverkohlung und Farbwerke Höchst gingen zu be­festigten Kursen um. Montanpapiere erfuhren bet Beginn nur unbedeutende Veränderungen. Tte Tendenz war für Mannesmann schwächer. Ober»

Bekanntmachung.

Die Bekanntmachung vom 13. Dezember 1920 (Reichsanzciger $r 284) betreffend vorläufige Außerkraftsetzung der im Äusf u hrverkehr nach der Schweiz erteil­te u Ausfuhrbewilligungen sür Papier und Pappe und Waren daraus sowie für Gold und Silbersck miedearbeiten und unechte Btioute- rie waren wird mit Wirkung vom 27. Dezember d. I ab «am- gehoben Von diesem Zeitpunkt an treten bte von dieser Bekannt- mack ung betroffenen Ausfuhrrbewilligungen im Rahmen der bet ihrer Erteilung festgesetzten Gültigkeitsdauer wieder in M ran

Ties wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht Berlin, den 24 Dezember 1920.

Der Reichskommisjar für Aus- und Einfuhrbeioilligiing.

Tren delenbürg.__

Bekanntmachung

921

betreffend die Wahlen zum Ausschuß der Hesitsch.m Versicherungs­anstalt für gemeindliche Beamte Vom 29. Lezcmber 1920.

Wir haben zu Wahlleitern für die obig« Wahlen gemäß der Wahlordnung vom 15. Mai 1914 (abgedruckt tut 9ütbang amtlichen Handausgabe des Hessisckww Versicheruugsgeietzes gemeindliche Beamte) bestellt: für die Provinz Starkenburg:

Herrn Kreisd.rektor M u h l in Darmstadt, für die Provinz Oberhessen: .

Herrn Oberregierungsrat «Beider m Gießen, für die Provinz Rheinhessen:

Herrn Oberregierungsrat Schön in Mainz Darmstadt, den 29. Dezember 1920.

Hessisches Ministerium des Innern. Dr Fulb a.

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g er, Frankfurt a.R Krieg-beschär>igtei eiten und die Xot. ^Misation.

:ine Vorsübruni, voi tnnflarnien und ftunlt lmvutierteu beioudrri den.

«spräche.

tinen aller Krieg-di denen bittet 321E )ejd)äbigttnl Kriegs n. Kriegsteilnehmer MM T<blMLeiobloch' siedle folche billigst

b Aernivrecker <21 ms

(MM

Redeschrist beginn TienStan, J SSLlL

Montag, |0. Januar 1921

vermischte».

Ter Frauenübc schuß. Tte Kvpew c Etudiengesellschaft für die sozialen Fol Z Krieges gibt iept teilweise die Ergebnisse svrschnngen beraud. Danach ift "ber Gesamt- mvcrlust, ber mittelbar ober unmittelbar den Weltkrieg verursacht worden ist. auf llionen $u schätzen. Dadurch ist ein großer lüberschuß beroor gerufen. Während im

1913 auf 1(X)O M Miner im fähigen Alter von 1845 Jahren nur Frauen im gleichen Alter entfielen, stieg Zahl 1919 auf 1180. In Deutschland in^ben nächsten 3obren IS, das ti mehr n Sechstel aller heiratsfähigen Mädchen leiben. ES ist sogar anzuiiehmen, daß dieses l noch überschritten wird, b.i unter den fähigen Männern viele Kranke und B- U sind, die kaum für eine Ehe in Jraie n.

Ein gutes Zeugnis Ein Tiensi- n, mit dem die Herrschaft wenig turneben i war, bat um ein gutes Abgangszeugnis stielt folgeiide Bescheinigung:N N. I:ai ihr tveiiigcr neun Monate bet mir g> and Ivar in dieser Zeit fleißig an der ir; genügsam in ber Arbeit: sorgsam : sich selbst: gefduoinb in Ausreden: ich gegen NlaniiSpersonen: treu ihren bem; ehrlich rtmui alles verschloßen

Büchertisch.

Die Rote Armee. Verlag der Kultur- V m. b. H Berlin W. 35, Preis 7 Mk. orlicgenbe tcdrift über die bolsck .'ivistisckte Armee, die durch ihren Vormarsch gegen das Erstaunen und das Interesse ber Welt hat, ist von einem der gründlichsten Kenner ilschewistischen Rußbrnds geschrieben. <5te eine Fülle von -Quellennrateri.il in wörtlicher lutng uiti) behandelt die Fragen: Tte cic> hme deS alten Offizierkorps zur Roten Ar- ie Roten Kstmmandokurse, die Fülwer der

Armee, die Fahnenflucht, Militärgerichts- unb Tisziplin und vieles andere mehr, rund ber offiziellen Politischen Nachrichten.

fn einem Teil ber Auflage wiederholt.)

ibüntnraöau im Berliner Stobt-

Parlament.

erlin, 7. Jan. (WTB.) In ber gestrigen 'erorbnetenjitjung riet die Ablehnung eines mistischen AiUrages auf Einstellung te?

der Sabotage beschuldigten Elektrizitäts- r ein geleiteten Verfahrens auf Dienstent- , schwere Ausschreitungen ber ünenbesucher lrervor. Als der Vorsteher iumung der Tribüne anordnete, schrien die «ngäftc wüste Beschimpfungen in den Saal er unb warfen mit Stinkbomben ben Stadtverordneten. Die weni >iener waren nicht in der Lage, die Tri- t zu räumen, und die Stadtverordneten sich zur Flucht in den Borsaal genötigt, stundenlanger Unterbrechung traten sie in nderen Saale wieder zusammen. Während- ftimmten die Tribünenbesucher gemeinsam m im Sitzungssaal gebliebeneit kommunisti Ztadwerordneten die Internationale an. Mit

dreifachen .Hoch auf die Internationale sie schlieÄich ab.

rr deutsche Gesandte in Argentinien.

uenos Aires, 8. Jan. (WTB.) Tee ent der Republik hat gestern den neuen beut Gesandten, Pauli, m Audienz empfangen.

Asquith über den Völkerbund.

arrs, 8. Jan. (WTB.) Wie berMalin" onbon meldet, hat sich» Asquith im Laufe Vortages, den er in der Vereinigung der en Universitätsgesellschaften hielt, auch über ölkerbund ausgesprochen. Tie Tagung ölkerbundes sei gering an Ergebnissen ge- Als Ursache dieses unbefriedigenden Ergeb« führte Asquith bte Tatsache an, daß der Völ- d durch eine Reine Coterie von Großmächten, h dem Völkerbundsrate, in den Schatten ge- oütbe.

ckgang im Bau von HarchelSschiffen.

onbon, 8. Jan. ^WTD.) Zum ersten Male itti uem Kriege, weist Lloyds Register einen Rück­gang im Bau ber Handel s ton nage auf unb zwar für das letzte Vierteljahr für Groß britanuien einen Rückgang um 22 132 unb für die anderen Seehandel treibenden Nationen der Welt um 363000 Tonnen.

Automatische Pistolen aus Deutschland.

London, 8. Jan. lWTB.) Da mehrere eng­lische Handelshäuser von deutschen Hand^shäusern Angebote zum Kauf von automatischen Pistolen erhalten haben, weist der Kriegsmrnister darauf hin, daß Deutschland nach bem Friedensvertrage letzt noch mcht berechtigt ist, Revolver und Pistolen aus- zu führen.

Abgesehen davon, daß er zweimal einer Vor­ladung des UnterfuchmVSrichters hatte Folge leisten müssen, war es das erste Mal, daß er btefen Weg machte. Bernhard Falkner schien angenehm überrascht.

Es ist verständig, daß bu auch Inal unter Mensckien gehst- Tu hättest das schon mei öfter tun sollen."

Unter Menschen? In ihrer Allgemnnheit verlangt es mich mcht nach ihnen. Emen Men­schen. an dem mir gelegen ist, hoste ich drunten allerdings zu treffen."

Ter alte .Herr hob den Kopf

Hast du dir jemxmb bestellt?"

Nein. Aber ich bin zu meiner Freude von einem gerufen worden, den wiederzusehen ich kaum gehofft hatte. "

Und warum ist er nicht zu dir heraufge­kommen ?"

Weil ihm bte Tür dieses Hauses verschlossen ist, Vater."

Bernhard Falkner kramte in fernem Schreib­tisch, Parnere und Zeitungen zwecklos burrfwn* ander werfend. Tann polterte er:

Unsinn! Tte Tür meines Hames ist noch fernem anständigen Menschen verschloßen g?we'en. Der es fn guter Absicht betreten wollte. Das kannst du bleiern Jemand getrost sagen. In meinem Namen verstehst bu? Wer es auch sei. Und nun laß dich nicht länger aufhalten - Aus Wiedersehen!"

(Fortsetzung folgt)