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Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen.

OttHng Dom 6. Desember 1921.

5>te 'm e g u t n 21 G tn Vaydcch twtte bifl -mn 10. mcoeiidxtr 1921 dieBauarbeiter, Die Ile nut BajMrrb^Ucn tn eigener Legre beschäftigte, nach dem UoDe>- und 21.txl:£tari| für das Bau» peioerbe tn Der Provinz Hxsien-Aasiau, dem Frer- paat Helfen usw tx>m 21. 7 1920 nefrt Aach- trägen entlohnt, tooll e aber bann Die Erhöhung bei BauatbeiterfI unDenlobn« um 2 2I(ar! ab 10. 11. 1921 nicht mehr mit machen, um bte Löhn« Tünftifl mehr Dem Buscher 'lEetaUarb.iienarl ^Lpchenloyn ohne AckorDzuschlag tm Rov. 6,5J ULart) anzupafsen, da ihre Bauarbeiter Mn« Sal- fDnarix'iiec feien. Der BauarbeiterDerbanb ver­langte Dagegen 'IMici^aiylung LeS Baua beiter- tanfU>tme< einschließlich deÄ ^tschlagZ von 2 AU. wenigsienS bJ -um Lldschiutz des neuen IRelalb arbeitertgrifefl für Dezember 1921, bei "Dem auch die Löhne der von den 'ütertai beschäftigien Bona rbrt ter geregelt toerben sollten. Vorbehalt­lich Der T.clscherdu g te-$ Schichtung SausschuslcS über diese Forderung schloffen die Parteien ein vorläufig« 2ll>kommen für die Zeil bifl -um 30. Qictx-mber 1921 mit einem Lpchenlohn von 7L0 Man, Den Brr heirateten- und K.nder-Zula- Cagen Des BWrteei von 20 bzw. 40 Pf. und den Löhnen für Bauhilfsarbeiter, Zungaefellen und Jugendliche, Dte vom 16. Aooember 1921 an nach dem Nachtrag vom 12. September 1921 -um Lohn- und BröeitÄtavif für Das Baugewerbe In Lohn­gruppe 111 gelten sollten. Der SchlichtungSauS- Ichuh entschied, bah es für die Zeit b 4 zum 30. 1L 1921 bei diesem Abkommen bleiben soll. Born 1 Dezember an sollen bann vorläufig b;fl zur endgült.gen Regelung durch den neuen JUe- taüadxittctanf aui Die Lpu-enlohne deS Ab- kommens 60 Pf. StunLmlohnzulage gezahlt wer­den und die Loh.te der BauhllfSarbeiter, Jung- gefeUci und Irgend!Ichcn zunächU wre im 215- tommen belieben bklben. Der Bauarbelteroer- band lehnte Den S0)UbSspruch ab. Die 'JUcflitn 2. G. erhielt eine Woche Frist zur Stellmg- vahme.

Bier Bauunternehmer tn Ridda sol­len Dom 1. Dezember 1921 an und fünf Bau­unternehmer in Schot ten von der näch­sten Lohn Perrobe an Die Löhne zahlen, die sich aut dem Olachtrag vom 10. 11. 1921 Aum Lohn- und AcveitStaris fur da« Baugewerbe tn der Provinz Ht-fsen-Rajiau, dem Frvistaat Hessen usw. tn Der Lohngruppe IV ergeben.

vermischtes.

Drahtloser Gottesdienst. Der .erste drahtlose Gvtt«dtenst tn der Well" Ist, wie au« Reu York gemeldet wird, von dem Reu- borter Prediger Dr. Richard Way Ward abqe- halten toorbm. Dieser erfindungsreiche Geistliche, der die .Radio-Kirche von Amerika" gegründet fall, veranstaltete an einem der legten Sonntage einen Gott«dienst In einem kleinen Raum seiner Wohnung, bei dem nur noch ein anderer Geist- llcher und einige Chorsänger zugegen waren. Die­ser Gott«dlenft aber wurde nun mit Hilfe der dcahllvlen Telegraphie einer groben Anzahl an- dächlig versammelter Gemeinden tn verschtebenen Arantenbäufcrn, öffentlichen Gebäuden, auf Schif­fen und in Privatwvhnungen übermittelt. 3m ganzen sollen etwa 100 000 Personen an diesem drahtlosen Gottesdienst -teil genommen" haben. Predigt sowohl wie die Thorgesange waren über­all Deutlich verständlich Diele eigenartigen An­dachten werden Don jetzt ab jeden Sonntag abge­halten werden, und man behauptet tn den Ber­einigten Staaten, dah damit eine ganz neue 2tcra in. den Formen der Andacht angebrochen sei.

. * DerTrickdes Verteidigers. Wäh-

Ttnb « dem Bertelblger LandruS nicht gelungen , feinen Klienten vor dem Todesurteil zu be­wahren, gelang einem anderen berühmten Pariser Rechtsanwalt, Lachaud, dieses Kunststück In einem andern Fall, In dem ebenfalls bei einer Anklage auf Word die Leiche nicht gesunden worden war. Gr suchte nachzuweisen, dah der angeblich Getötete sehr aut noch lebei) könne und nef aus:Wenn ich Ihnen sage, meine Herren, dah dieser Mann den Sie für ermordet halten, nicht tot ist, das) er noch lebt und In unserer Stadt wohnt, nicht nur tn unserer Stadt, sondern hier an Ort unJD 6teQe . . . Sehen Sie, meine Herren, da ist er!" Unb mit erhobenem Arm zeigte er nach der Decke del Saal« All« blickte empor, und eine Unruhe und Aufregung bemächtigte sich der Richter. 2a-

chaud aber fuhr fort: .Gin einzig« Wort, eine einzige Geberde hat genügt, um in Ihnen Den Zweitel zu erwecken In Dem Augenblick, da Sie zweifeln, verbietet Ihnen Ihr Gewissen zu ver­urteilen." Und wirklich wurde der Angeklagte foetgesprocheo.

Sandel.

Grmätzigung der Margarinepresse.

Berlin, 7. Dez. (Wolf.) Der Mar­garineverband, e. B-, teilt mit: Die Margarineindustrie beschloß, die Preise auf Grund eines Vorschlages der Preiskommis- sion dcS Margarine»Verbandes ab heute um 5 Mk. für das Pfund zu ermäßigen.

Berlin, Z. Dez. Börsenstimmungfl- b t ID. In Den Börsenkreism hatte zwar DaS Eingreifen Der Vrohbanken bei der Katastrophe der Pfälzischen Bank die Beunruhigung wesent­lich gemildert, jedoch blieb eine starke Nervosität bestehen. Der beträchtliche Rückgang der Devisen­kurse auf die Btsserung der Markvaluta im AuS- lanDe, namentlich in Reuyork, veranlahte Ab­gaben. DaS Angebot war zwar nirgends be­sonders dringend, führte aber gleichwohl bei dem Mangel an Käufern zu erheblichen Kursrück­gängen. besonders am Montan markte, wo zum Teil mehr als lOOprozenkige Rückgänge ein traten. Auch stemifche und elektrische Werte waren heftig m Mitleidenschaft gezogen. Banken und Schiff- fahrtsaktien schlossen sich der Aufwärtsbewegung an. Deutsche Bank büfjten ca. 70 Prvz. ein, Ber­liner HandelSgcfellscha!: 65 Proz. Balutapapkre stellten sich entsprechend Den Rückgängen Der De­visenkurse niedriger. Vorübergehend liest Die Börse wegen leichter Befestigung mehr Wider- flanbfllraft erkennen. Derlei Dann aber von neuem tn Schwäche auf unkontrollierbare Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten in Rheinland und Westfalen. Hierunter litten besonders Montan- werte. Am Devisenmärkte zogen Die Kurie nach schwachem Beginn am Bormltag unter Schwan­kungen an unter dem Sinslus) ein« gewissen Mit)trauens hinsichtlich der Rachrichten über die MoratortumSirage Die Börse schloh in gedrück­ter Stimmung bei sehr eingeengtem Geschäft. Die teilweise verhältnismästig gute Haltung deS Einheitsmarktes machte auch Den freuen 'Verkehr etwas widerstandsfähiger.

Frankfurt a. M., 7 Dez^ Börsen- plmmunajBbllb Der Zusammenbruch Der Pfälzischen Barck bildete heute fas Tagesgespräch Bec-uhigend wirkte die Hilfsaktion der Deutschen Bant und Der Rhein Hess Ischen Kreditbank. Diei« mochte wohl Der Anlas; sein, dah die Stimmung nicht so matt war, wie allgemein erwartet wurde. Unverhältniflmätzig starte Zurückhaltung war aus allen Märkten bemerkbar Am Montanaktien- marfte fanden Kursrückgänge p.s über 100 Pro­zent statt. Ehemtsche Aktien waren eb-mso nie­driger, desgleichen Eleltrowerte. Schl fahr S- aktien fd>uxn.lenl>. Baut pap e.e unrjleid.mjßtg: Dollar mit 210 genannt, späterhin 2Jo209. Am Markte Der unnvuerten Werte war Die Kurs­bewegung nach unten gerichtet Die Umsätze waren nur vereinzelt reger. Benz 720, 685 und ZOO ge­normt. Deutsche Petroleum 1Z25, Ufa 230, Hansa LlvyD 495. Der Kassamarkt für Industri<papicre zeigte eine recht uneinheitliche Tendenz Jin Ver­laufe hielt die vorwiegend ruhige Geschif s ä ig- keit an. Die Börse sch'otz ruhig in vorwiegend behaupteter Haltung. PrjvatdiSkvnt 4*/2 Prozent.

Frankfurt a. M.. I. Dezember. Derliuer Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Bries

Datum: 6. Dei. 7. Dez.

Amsterdam-Rotterd. 8201,75 8218 25 7492,50 7507JSO Brüssel-Antwerpen. 1643,35 1646,651518,45 1521,55 Lhristiania..... 3311,65 3318,35 3026,95 3033,05

Kopenhagen 4G 20,^6 4929,06 ,940,05 .'-9 3,95 Stockholm 5489,50 6500,50 5044 95 5056 05 Helsingfv« 414,56 415,45 387,63 388^0 Italien 974,- 976,- 906,56 908,45 London ..... 931,56 933,45 859,10 86« ,90 Reuyork....... 227,02 227,48 2 9,04 209,46

Paris 1713,251716,75 1585, »0 158 ,10 Schweiz 438 ,10 439 r90 403 ',95 4089,05 Spanien 318, ,80 3193,202357,- 2963,- TDien (alt«) .... JL. *

Drutsch-Oesterr.. . . 7,48 7*52 6^58 6,92

Prag......... 251,70 252,30 230,75 231,25

Budapest 27.47 27,53 ^ 6,47 25,53

Bueno« Bit« . .. 74,66 7436 £8,40 68,60

Bulgarien......

Konstantinopel ...,

Börsenkurse.

Frankfurt

Berkin

1-Lhr- 1-Ubr- Schlust- vchlust-

Kurs KurS Kurs

Datum: 5. 12. 7. 12. 5. 11

S'/.Dtsch.Kriegsanll 77.50 77,50 77,50 4' .Dtlch Reichsanl. M),- 81,- 80,50 S'/.Dtsch. Reichsanl. 94,- 95,- 96,- 4'/. Preuh KonfolS 73 50 74,50 75,- Hamburg-Paketf.. . ^99,- 482.- 576,- RorddeuNcher Lloyd 575,- 560, S'j9,- Lomm u.Privatbank 890,395,-

Darmstädter Bank. 873, 364, 385,- Deutsche Bank . . . 550,- 555,- 580,- Disconto-Gesellschaft 485, 500, - 5c5, - Dresdner Bank. . . 460,-i 450,- 469, Mitteid. Lredttbank. 400, £ 400,- <12,- Batwnalbanl f D. . 365,- 360, 385, Boch.Guhstahlwerke 875,- 940,- 10u2,- Bud.- Siienw-Akt.. 875,- 850,- 900,- D^Luremb. 'Bergw.. 920,- 876,- 9jO, Dellenkirch. Bergw.. 925,- 9UU, 950,- Harpener Bergbau. 1150,- 1160,- 1270, Oberschi. Sisenb.-B. 801,- 770,- 836,- Ooerschies. Gifentno. 830,- 900 915, Phönir-Bergb^Akt. 1260,- 116a,- 1250,- Bad.Anilirr-u. Soda 785, 750, 798, Höchster Farbwerke. 740, 700,- 748,- Allg. Slektr.-Des. . . 775,- 756,- 820,- Felten 8 Guilleaume 1250,- 1116,- 1235,- Schuckert-Werke. . . 7)5, 691, 740,-

Adlerwerke 720,- 735,- 794,75

Daimler 600,- 695, 6.0,-

4'. Hess. StaotSanl. -,- 79,- 75,- Clectron Griesheim 398, 820,- 950, Dksche. Bereinsbank 3.X),- 299,- -,

809,50

1104,-

720,- 690,- 755,-

1100,- 670, 710,- 601,75

75,-

830,-

Kurs 7.12 77,50 83 - 97,50 75.60 496,-

S4S>0 384,- 36*, 530,- 610,- 450,- 400,- 360,- 965,- 8>J,- 870,- 867,- 1194,-

Marknoiiernngen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. L12 7.12.

Zürich 5r. 125 40 1^7 2,52

Amsterdam Fl. 59.20 -, - 1,34

Kopenhagen Kr. 88.80 2 37 2,35

Prag Kr. 117 80 39 74

Stockholm Kr. 88.80 1,85 2,-

Wien Kr. 117.80

London Sh. 97JO 6,55 -,-

Paris 3t. 12540 5,34 6.36

Aeuyorl $ 23.80 -.52 -.47

Zürich« Devisenmarkt.

7.12 8.12

Wechsel auf Schweiz« Franken

Holland 100 Fl. = 18i.5O 186.25 Deutschland 100 Mk- =* 260 2426

Wien 100 Kr. = 0.15 0.16

Prag 100 Kr- = 5.75 5.725

Par« 100 Fr. 39.«0 38.75

London 1 * 21.20 21.16

Italien 100 ß. 2260 22.26

Brüssel 100 Fr. -= 37^>0 37.30

Budapest 100 Kr. 0.65 0.63

Aeuyork 100 S 619.- 619.25

Agram 100 Är. == 1.90 1.90

Warschau 100 Kr. = 0,15 015

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Briands Rede im Senat.

P a r t« , Z. Dez. (Wolsf.) (Senats. Brtanb hielt eine Rede, tn der er sagte: Der Augenblick sei gekommen, um zu erklären, dah die Regierung das Bertrauen ves Land« verdiene oder ob sie abgeseht werden müsse. Die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Stu ich« feien ernst. Rach dem Wasfenstillstand seien die Alliierten absolut einig gewesen in ihren Ansichten. Gr wolle gegen die Friedensunterhändler keinen Borwurs er­heben. aber der Beitrag mit seinen Bedingungen und Ausführungsmodalitäten sei da. Gc be­stimme, dah Deutschland Dafl Psand für die Re­parationen sei. Die ReparationSkommissivn habe die Schuch Deutschlands sestgeleht. An diese halte sich Frankreich. Die Regierung habe aber auch einen Zahlungsplan in Händen, den die Repa- rationSkominiffion ausgestellt habe. Das sei ein solides Terrain, auf dem sie bleiben wolle. Seitdem Waffen st ill st and hätten sich dieMeinungen unter den Alliierten etwas geändert. 1871 hätten die franzö­sischen Bürger die Schulden Frankreichs als eine Ehrenschuld bezeichnet. Für Deutschland könne « jetzt nicht anders sein. Der Bert rag sicher« «ine allgemeine Hypothek auf Deutschland au. Man dürfe nicht sagen, das) Frankreich nichts erhalten habe. Durch Derartige ilebertreibungen beeinträchtige man Die Güte Der französischen Sache. Frankreich habe beDeutenbe Summen er­hallen, gering allerdings gegenüber Der unge­heuren Gröhe seiner Forderungen. Die eine

Milliarde Doldmarl habe Deutschland gezahkk. Jetzt handele « sich Darum, zu willen, wie Hf verteilt werde. Das Wiesbadener Abkommen fd in Der ganzen Well gut ausgenommen worden. Da « Den guten Willen Frankreichs ge?*igt habe, lieber Die Konferenz von Washington sagte Brtanb, er sei dort hingegangen, weil durch eine Propaganda die Lage ungerecht DargeftrUi wor­den sei. Wan wisse jetzt, dah Frankreich lerne Ration Der Beute sei und dah. wenn « seine Arme« besitz«. Di« mir Deshalb geschehe, um eine Sicherheit zu gewährleisteii. Gs gebe in Der Well em gewiss« Unbehagen. Gewisse Ge'chäfiS» leute glaubten, Dah Die Deutschland auferlegten Verpflichtungen, feine äuheren Schulden zu be- »ahllm. zum Ergebnis hätten, dah seine Blarf falle, und dah man ihm dadurch seine wtrtschast- Itche Gkpansivn aus dem Deltmaickt erleichtere. Er glaube, dah diese sich täuschten. Es gäbe niemand unter Den Alliierten, Der Denke, dah Frankreich ruiniert toerDcn solle gegenüber einem Deutschland, das sich durch einen betrüge­rischen Bankerott bereichere.

DaS ReparationSprodle«.

Berlin. 7. Dez. .Lokal-Anzeig«^ und ,B T." berichten ergänzend zu der gestrigen Blättermeldung, die Reichs reg ierung hab« sich an ein sührendes englisches Bank­unternehmen mit ber 5rage gewanhi, ob « bem Deutschen Reiche einen Kredit von 25 Millionen Psund Sterling bewilligen wolle, dah « sich bet dieser Anfrage um ein Schreiben der ReichSregierung an den Präsidenten der Bank von England handele. DaS Schreiben sei am Freitag der ver­gangenen Woche abgesandt wordeii. Die Ant­wort daraus sei nicht vor End« dieser oder An­fang nächster Woche In Berlin zu erwarten.

Besuch der Kaiserin Zita tn d« Schweiz.

Bern, 7. Dez. (WTB.) Die früher« Kai­serin Zita richtete an den Bundesra! ein Ge­such um Ginreise In die Schweiz um einer Ope­ration an ihrem Öjäbrigen Svyne Robert bei­wohnen zu können. DaS Gesuch wurde von meh­reren medizinischen Butoriläten unterstützt. Der Bundesrat genehmigte das Gesuch unter der Bedingung, dah sofort nach erfolgter Ope­ration und Beseitigung der Lebensgefahr di» Ausreise auS der Schweiz erfolgen soll.

6in Streik der Telephomnechaniker tn Die«.

Wien. 7. Dez. (WTB) Gestern vormittag (raten die Wiener Telephvnmechaniker, etwa 600 an der Za bl, infolge unbefneblgenbea Verlaufs der Verhandlungen mit der Staatsver­waltung toeacn Erhöhung gewisser Rebengebüh« ren m Den AuSstand und schalteten d< Akkumu­latoren aus. so dah der aesamte Telephonver» kehr unterbrochen wurde. Da Infolge be* Aus­standes der Mechaniker die Telegraphenanlagen in der Telegraphenzentrale nicht besetzt waren, muhte auch der telegraphische Dienst eingestellt werden. Alle übrigen Gruppen der Telegraphen- und Telephonangestellten schlossen sich dem AuS­stand nicht an. Um 7 Uhr abends war der AuS­stand beendet.

MillioneAtmiersHlagtNtgen.

Düsseldorf, 6. De, (WTB) Beim All-, gemeinen Bankverein für Westdeutschland le Düsseldorf sind sehr bedeutende Unterschieise entdeckt worden, die sich auf etwa zehn Mil­lionen Mark belaufen sollen Die Unter- schlagunaen sind von bem Prokuristen Ernst Lindt aus Düsseldors begangen toorben. Diefer wurde gestern abend von der Kriminalpolizei in seines Wohnung oerhaftet Es wurden bei ihm noch etwa 5Vs Millionen vorgefunden.

DaS endgültige SrgebniS der hessische» Laub- tagSwahleu.

rm. Darmstadt, 7. Dez In bet heutigen öffentlichen Sitzung des LandtagSwadlauefchust« wurde daS amtlich f e ft g c ft« 111 e Schluh- ergebnifl der LandtagSwahlen belanntgegeben. Gs erhielten demnach entsprechend den auf sie entfallenden Stimmen Die Mehrheitsfoztalisten 24 Sitze, davon 13 bi Starkenburg S In Rhein­hessen, 5 in Oberdessen: die Deutfchnationalen 3 Sitze, 1 In Starkenburg. 2 in Ober bellen; bte Deutsche VollBpartei 10 Sitze; ber Bauernbund 11 Sitz«. 4 tn Starkenburg 7 In öberbrflen; Die Demokraten 5 Sitz«. 2 In Starkenburg. 2 in Rhein­hessen. 1 in Oberhessen; das Zentrum 13 Sitzes Kommunisten und Unabhängige je 2 Sitz«. Der Landiag wird nunmehr am 15. Dezember 12 Uhr mittags zusammentreten.

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