Srfd
rjttirn unb rvom die 3<KbDerfärt^gca zu r-m
7. MLn
i-o-r SejMEheü
1013,95 1016,05 979,- 981.-
Ktirfrnfnrfe.
176^0
len Petrol«umunion.
Renten und
294.'
254,
389,
383,
Züricher Devisenmarkt.
8. 3.
Wechsel «fr
27538
Spendern herzlichen Dank.
1741
Das Komitee.
1.
Hessisches Amtsgericht.
2733B
2.
a.
28
c) ans
nbecoalb Hrumbad):
6
Slrgeneeifhrei:
3
037 cbm nnb
5
Amsterdam. Rottcrd. 2120,35 2124,65 2080,40 2034,60
Brüssel-Antwerpen . 464,50 465,50 454,50 455,50
178,
189,
193,
7.3. 77,50
•pfaffÄherf, Lichen. RNtz« Lichen-Rntz«
18 144
1 18 26 12
3
5. L
77,50
174,70
229,75
242,75
62,32
443,45
8,12
22,60
1,62
9.60
1.225
7.75
42.70
23.27 21.925
44.60
1.375
597. -
4 15
247, 555, 240,
170,80
225,75
236,50
60,18
433,55
Wechtannen 5.
2. Derdstangen Fichten 1. AL -
3. Butzscheiter: Rm. Erlen.
229,25
242,25
62,18
442,55
171,20
226,25 237,-
60,32
434.45
SnnonS sicher »ein, abgelehnt Talrben.
434,- 305,50 285,- 570,-
414* — 280, —
7.3.
9,85
4,80
10,10
. 100 3t =, . 100 -DU. - . 100 flr. ■ . 100 Ar. — . 100 5c =» . 1 z = . 100 L — . 100 )e. = . 100 Äc — . 100 r = . 10U tc. —
Dietzen, den 5. März 1920.
Stört. Brenn stossamL.
186, — 191,50 455,- 307,50
Freiwillige Ltrßkigerliilg.
Donnerstag den 10. März 1921, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in dem Lagerhaus der Firma Nathan Bosentdal
an drr vrargarethenhütte dahier auf Rechnung und Gefahr dessen, den es angeht, gegen Barzahlung
Aieftrn 3. . - 10,75 . 4. n. 5. flL -
Fichten 4. il 5. , -
Dertlnrr DevilrnmarN.
Geld 33 rief Seid
Distrikt 1:
16,30 Fstm Eichenstämmr, Eichend 15tz, Holzknüppel.
Diftrüd 2: 12FS Fstm E-chenstLmme,
H. Will
Cle^en, srodhetmerftratze IL
Eoang Pfarramt: TB L Schmidt.
500.
<12,
280,
229,
Jidjen über 32 cm stark - 11,42 cbm als Schwellenholz abgelüngt;
Lichen 3. AL - 3,97 cbm, Schnittholz für Schreiner, Glaser;
• • lür Schreiner u. Wagner;
- • - 89,50 cbm, Wagnerholz,
Duche 4 AL — 0,64 cbm
1011,45 1013,551016,951016,05
864,10 865,90
12,*98 13,*02 1235 12,89
79,50 79,70 79,85 80,05
14,53 14,57 13,98 14,02
Lhristlania. . . . Kopenhagen . . . Stockholm ... . Helsingfor». . . .
London New »York. . . . Pari». ..... Schweiz Spanien Wien (altes). . . Deutsch-Oesterr. . Prag.......
Budapest Bulgarien . . . Konstantinopel. .
8anhirlid)aitliilirr fbiimtrcii, eiaittr. ßcnoncniNt mit unbtidiränftrr $tft||itt ju llnntroö in tiquiöation.
Der Landwirtschaftliche Konsumverein, eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht, zu Annerod ist laut Beschluß der außerordentlichen Generalversammlungen vom 22. Februar und 2. März 1921 in Liquidation getreten. Wir fordern deshalb alle Gläubiger auf, etwaige Forderungen an die Genossen, schäft bei Unterzeichneten geltend zu machen.
Oandwirtsch. Konsumverein, eingetr. Genoflenschast mU unbeschr. HaftpfL, zu Annerod in Liquidation.
DieLiquidatoreu:
Heinrich Feuster U. Heinrich Bachmann zu Annerod.
—»- Ar.
7,40 Ar. Ar.
8,40 Sh.
23.- Fr.
1.65 |
Angebot« lagen reichlich vor. Bnrnareis war Ju 4.10 Mk., GreeningceiS zu 3.60 Mk. pro Kilogramm angeboten, für Rankenbohnen wurden 1.55 Mk., und für gute Erbsen 2.25 Marf per Kilogramm gefordert. Mais lag ruhiger und wurde zu 3 Mk. angepriesen, Leu war flau; Stroh notierte 22 Mk. Kartoffeln befestigten sich. Rotklee war unverkäuflich. Für Dickwurz wurden 6.50 bis 6.75 Mk. pro Zentner begehrt, Linsen, die versteigert wurden, kosten 5 Mk. pro Kilo.
7. 3. Schweiz« । 205.-
9.60
। 1.275
7.50
। 42.82 23 25 21.90 44 45
1.40 597 50
4.10
5.3. 9,67 4,72 9,60
7,'30
Kurs 7.3.
77,50
68,20
67,60 66.80
- Frankfurt Berlin
Schluß tllbend-Schluß- Skbluß-
Kurs Kurs Kurs
177,75 291,- 240,50 208,- 200,-
177,50 188,25 192,- 465,- 309,-
323,50 435,50 302,50 284,50 573,- 510,-
411,25 284,75 234,- 490,- 255.- 605,- 242,-
77,50 379,-
Iusammenkunft vormittags 9 Uhr am Eingang der Taunusstratze tn den Zipfen. Vorherige Auskunft erteilt Herr FSrster Lümmersdors. Butzbacher Forsthaus.
Butzbach, den 2. Mürz 1921. 2748D
H«v- Bürgermetstrrei Butzbach: kühler.
6.3. 77,50 68,- 67,- 66,20 177,- äU 207,- 197,50 177,- 187,50 190,50 455,- 304,- 316,75 428.50 296,50 280,25 561,12 500,- 414,- 273,- 226,- 489,75 245,- 564,50 236,25 73,70 370,-
Dungkalk
ruf Tonwerk Abend st ern lagernd wagoon- und |t*N ner®eil« zu den niedrigsten Tagespreisen täglich JA haben. 2111
Holland . . , Deutschland . Wien.....
&*£■:::; London. ... 3laden . . • • Brüssel . . . Budapest. . . Neu»-7)ork. . Agram ....
Datum: 5. März.
1056,40 1068,60 1026,45 1028,55
1388,60 1391,90 1363,60 1366,40
174,60 ----- ----
• dabei Schnittholz;
12,41 cbm, Bauholz;
4.80 .
1,32 .
Holzausgabe.
Der Holzverkauf wird bi, aus Weitere, eingestellt.
Diejenigen Bezugsberechtigten, welche ihre Gutscheine noch nicht eingelüst haben, werden aufgefordert das ihnen zustehende Holz bi» spätestens 20. Mär, b. 3». auf dem Holzlager an den Bahnhüfen ab- zuholen.
0,70 . Nadelholz-Nutz Knüppel
b) an» dem pjarretwalb Crumbach,
vaumwachs Rasfia-Vasi Gocosftride
Dereölungsmefjer öbitbflnmfrtrboünfum Blnmenftäbe Gartenpfählr hole alle übrigen -arten- cerdte empfiehlt zu vorteilhaften Preisen in de> lannter guter Guolitüt Heinrich Hahn Samenhandlung
Etehen, vohnhosflrahe, Ccke Wolfengaffe
llelephon 1403. 2548c
Nutzholzoersleigerung.
Dienstag den 15. Mär,, vormittag, 10 Uhe, kommen in der Gastwirtschaft W Geller zu Urne» bad), Post Nodheim a. d. Dieder bei Gietzen |0 öffentlichen Versteigerung.
3) aus dem Kirchen roald Crumbach 63,99 Fstm. Nadelholzstämme
Stoienwr M5I01Ö5.
Die Sammlung ist geschlossen. Abrechnung liegt auf dem Kontor der Firma (Bg. Heinr. Schirmer offen. Alle»
1,56 Fstm. Lichenstämme
3 Nm. Lichennuhholz-Knüppel
30,64 Fstm. Nadelholzstämme
Di« Bedingungen werden vor der DerfteigerwM bekanntgegeben. 27550
Crumbach, den 7. März 1921.
Detriebe mit einer HaferanbauflSche unter 2 Morgen werden von der Ablieferungspflicht befreit.
Die an die Landwirte ergangenen Ablieferunas- schreiben werden dahin geändert daß nur die Hälfte oon der in den Ausschreiben angeforderten Menge ablieserungspflichtig ist.
Auher der in Ziffer 2 erfolgten bedeutenden Herab- setzung der Ablieferungspflicht sind die Landwirte der Stadt Dietzen noch berechtigt, 2 Zentner in *■ V? s" dringen, da 2 Morgen von jedem landwirtschaftlichen ‘Betrieb überhaupt von der Ab- lieferungspflicht befreit bleiben sollen.
< Bereit» auf Bezugsschein gelieferte Mengen werden auf die Ablieferungspflicht angerechnet.
- Aochdtm nun eine so weitgehende Herabsetzung ber 71blteferungspflicht stattgefunden hat, unterliegt e» keinem Zweifel, bah die Landwirte derselben nach- nammen können.
im ganzen, eoll auch in kleineren Quantum».
Versteigerung bestimmt. Funker, Geruch'»Vollzieher Im Gießen, Diochstrabe 4. 2734
Du 5^ Sur Ablieferung ist wie folgt festgesetzt: bie erste Hälfte bis längstens 15 März L1 und die zweite . , „ l.SprilLl.
Die Unierkommissionäre sind zur sofortigen Ab- nähme anaew.esen. Nach Ablauf der Frist haben diejenigen Landwirte, die der Ablieferungspflicht nicht nachgekommen sind, Festsetzung der Geldentschädigunq 'und Beitreibung zu erwarten. 3d) bemerke noch bah Landwirten, welche ihre Haferablieferung nicht erfüllen, auch der Vorteile der angekündigten, ver- billigten Maislieferung nicht teilhaftig werden.
Giehen, den 4. März 1921. 2736B
Der Oberbürgermeister. (Cebensmiltelamt)
Tatnm: 5 •/, Deut AriegsanL 4'/, Deut Reichsanl. 3 •/, Deut Neichsanl. 4 */, Preutz Konsul, Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank s. D. . Mitleid. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gutzstahlwerk . D.- Luxemb. Bergt». Gelsenkirch. Dergw. . ßarpener Bergbau . OberschL Eisend.- B. . Oberschles. Eisenind. . Phönix.Dergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schachert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler . Bud^ Eisen».. Akt . Adlerwerke 4*/.H«ss Staatsanl. . Electron Griesheim .
£> irr auf beschäftigten fid> bie SadaKTfÜfaAiges der Berbünderrn ioiort mü den bcutidm <HäQtTt Ihre Beftwerbung dauerte bi-3 2 Uhr narfmittag? 3iz unterfrrciirtm ihre BeickkLife
allen Lvntvner 2oudxur und Tdcunü
Leg oben >üh narb dem Lonl^ih Llood SvorgeS, uO der brimdx Drntrvmrmisrer kehrte bamuf bt> sch leim im't nach ßu'niwn iueüd. Llovd George beri^ nach der 2xmming Street eine öligem eine Si^uee der Konferenz Toran nahmen teil Bon ar £a», Briand, Iaivar, Louchmir, Tbeunis. Gras Sfsrz< der Vertreter IapE unb Lord d Ldeown Vie die „Mortiing Dost" meldet, blieben die «lj. ierten diegan^e Nacht in Fühl ung mit den Teilt schen, um -es^ushchlm, ob irgend eine M^sichken iur Abänderung der deutschen Dor i'd'J&gc bestehe.
Die Ratter meldet, befatzre sich die erste Stt» iung gestern abend m der Vaurrtsache mü tm von Staatssekretär Schröder - machten Borchläaen. Tiese imrfafien in der Hauptsache die Annahm» der durch das Pariser Abkommen festgesetzten Iai^- reSzohsnn^cn für die ersten fünf 3a brr mit ber TiöglitNru einer Llbändening nach diesem Zeitraum, eine Erhöhung deS vorgeschlagenen W fuhrzvlles von 12 aus 30 Prozent, für die Aus» legung einer äurmarimtalen Anleihe rvn 8 Milliarden Gold urtb den Abschluß von handel5vev« trägen, in denen die Aufhebung irr Ungleichheits- Nau sek vorgesehen ist: alles dies ledoch unter der Bedingung, daß Tndtdrfanb Oderschlesie» bchült.
Iw Berlause der sehr lebhaften TUfeffb« wurde das "Angebot von bet Verbündeten für voll- lotMiren unannehmbar erklärt ©er einigten! sich schließlich jedoch auf den bereits qebmbtetac Plmt. Die deutsche Abordnung Konnte gestern cbe* noch keine endgültige Antwort auf den Borschlag der 23erbihtbeten erteilen. Die Verbündeten werden heute mittag 10.30 Uhr eine neue Jtcnfem> über diese Frage abhalten. Tie Li Yung mit den -irutidvn wird waftrscl>cinlitt> um 12 Uhr mülluF slattfinden.
Ter französische Berichterstatter oer „Daütz Tclegravl)" meldet, Briand habe ams Fninkreich em höchst autvrilatives Telegramm erhalten, in bar er aufgeftnben werbe, fest zu den Pariser Bedi» gungen »u stehen.
Tie „Time 8" meldet, es verlaute, bah Lord d'Abernvn einer der brüischen Telv- gierten war, die ben neuen deutschen Vorschläge» günstig gegennberstanden. Llovd George, der gestern noch in Chequers seine Solibarität mit dem französischen Standpunkt betonte und die deutschen Vorschläge über das Surntöcnnnm auf den Brüsseler Plan für eine vorläustge Sefhefung mm fünf JahreHahlungen venvorft-n batte, Fabe seine Daltung der „Tim^" wfotge in brr ersten Nach- mittagssitztmg in ber Tonnting Street zu Gunsten des deutschen Standpunktes Geändert. Davaus sei es ^urüttpu führen, daß eS den Verbündeten nicht gelungen sei, in ihrer ersten Sitzung ni mn « Beschluß zu kommen. Tie belgüche unb tw fran- »öslsche Annch: gehe dahin, daß augenbltchlich nichts in Betracht ge-ogen werden köirne, was weniger günstig |et als die Pariser «efdMfllte Tie italtenllche These sei elastischer und bie britische These scheine setzt zwischen der franzt- fischen und italtenischen zu liegen. Ter „TimeT- infolge gebe man die Vofmung mir ein berne* dtgendeS Abkommen nicht auf.
russische Bankaktien wesentlicy höher infolge der Meldungen über die angeblichen Erfolge der antibolschewistischen Gegenrevolution. Die Devisenpreise waren etwas niedriger, wodurch aber die feste Grundstimmung der Börse nicht beeinträchtigt wurde. Heimische Rentenwerte vermochten ihren Kursstand etwas aufzubessern. Später machten sich Zurückhaltung und Geschäftsstille ziemlich allgemein wieder stärker bemerkbar.
Frankfurt«. M., 7. März. Börsen- >st i m m u n g s b t lo. Unter dem Einfluß der allgemeinen Geschäftsstille trat vereinzelt eine Mäßige Abschwächungein. Die von privater Seite verösfentlichie Meldung aus London, welche ungünstig lautet, hinterließ nur geringen Eindruck, da man immer noch an 93er» Handlungsaussichten glaubt. Der Dollar wurde etnws höher gehandelt, vermochte aber ■nur geringe GeschäftSbeioegung auf den Markt der Auslandspapiere zu bringen. Mexikaner bei bescheidenen Umsätzen behauptet. Alte ?deutsche Petroleum 770, junge 750, Schifs- abrtSaktien ziemlich lebhaft umgesetzt und besser bezahlt. Montanpapiere unterlagen KurSabschwächungen von 2 bis 5 Prozent. iChemische Th. Goldschmidt 770, gaben 10 Prozent, Electron Griesheim 3 Prozent nach. Daimler blieben zu 254 gesucht. Elektro Berg- Sonn wurden reg« gehandelt. Lederwerke ugsburg 164Vt/ etwas fester. Zu höherem fhit» gingen Elberfelder Farben um 432 plus, Hirsch Kupfenverke anziehend 332, exkl ®e>- huasrecht. Lokomotrvf. Krauß 375. Der Schluß gestaltete sich ruhig. Die Spekulation nahm Weiler abwartende Laltung ein. 4proz. Ungar. Goldrente 40*/i befestigt.
Marknotterungea.
Datum: L7.il .......125,10
; 59,20
88,80
.......117,80
88,80
117,88
.......97,80 .......125,40
23,80
ÖH einem Teil der Auflage wieder holl.)
Die Verhandlungen über die neuen Vorschläge.
London, 7. Mär» (DTB.) Tie Blätter befassen sich mit den neuen dentichen Bor- schl ä gen.
Tie „Morninq To ft" schreibt: Gestern war der krtischste Tag ber Konferenz und augenblicklich tonn niemand sagen, wie bte heu- ugen Verhandlungen ausgehen werden. Tte ge- item tn allen Jtreilen herricheTide Atmofrrtiäre er» nmere an jene bedeutenden Tage in Paris, als unau Höck ich Gerüchte ü.er eine beschleunigte Abreise Wilsons aus Paris in der Luft brrumfdxmrr- ten. Etwa um 7 Uhr abend-wareine wich- tige Ä^onferenz eiligst nach der Downing Street zusammenberufen worben, und nach einer kurzen Unterbrechung um 9 Uhr trat bte Konferenz um >/,!! Uhr abermals zusammen um bte Cb r f d)l ä g e anzuhören, die 00 n Dr. © 1 m an d bem franzöliichen Minister Loucheu r am Samstag unterbreitet woiden waren. Gestern mittag iljermit.tlte Lau- cheur diese BorschlSge Lloyd George nach seinem Landsitz. TaS Ergebnis dieser Mittelungen war, datz Lloyd George eiligst stach London zurückkehrte, um bie Konferenz nad) ber Towning Street einzuberusen. Wie es scheint, suchte am Witag Tt. SimonS ben britischen Botsstxtfter ui Berlin. Loch d'Abernvn aur und drückte den Wnnsch aus, Lloyd George und Briand -u sprachen. Zuerst antworteten bie beiden Munster, wie die „Moming Post" meldet, ablehnenb. Doch nach Beratungen -wischen d'Abemon und den atli- lerten Ministern tarn man überern, datz Briand unb Dr. Simons in der Wohnung Lloyd Georges Rammen treffen sollten. Dieses Zusam- mentrefien fand am SamStag morgen statt. Lloyd George war nicht anwesend Dr. Simons erklärte, Teutschlaud fei bereit, nach feiner LeistungSsStng- leit zu bezahlen. Er habe die Absicht, Gegenvor- läge zu unterbreiten. Ta er sedoch nicht por der Kvnserrnr am Montag Vorschläge madjen roofie, die einiad) abgelehnt müEbenz fei er bestrebt, von t>eiantn>ortiid)er Seite zu erfahren ob Dine feine Gegenvorschläge irgend welche Ausiikht hätten, als Grundlage für weitere Verhandlungen angeietien ru rverbei. Ter deutsche Aubenminister erklärte, datz Teutschland gemäß der durch die Pariser Beschüsse niedergelegten Grmidsäye bereit s-i, für die Regelung ber Reparation einem Zahlungsplan zuzustimmen, ber gemäß ber wirtschastlrchen Lage Teutscküands sestgeietzt werde. Daher folgtm feine Gegenvorschläge bem im Brus eer Abkommen nteöergelcgten Gedanken, nämlich, daß alle fünf Lahre lährltche Beträge festgesetzt werden sollen, bte auf eine größere Summe hin- auslaufen, aI5 bie auf ber Pariser Zkonseren» vorgesehenen. Diese jährlickzen Zahlungen würden sich nach bem Wohlstand Deutschlands richten. Wenn beispielsweise im Jahre 1927 die wirtschaftliche Lage besser sei als augenblicklich, bann würde Teutfdjlanb in der Lage sein, während der fünf Jahre von 1927 bis 1932 mehr zu zahlen Wenn dagegen die bcutfdm Finanzen unb ber deutsche Landet sich verschlechtert hätten, dann würbe Teulf<t4anb umsoweniger zahlen. Außer dielen neuen Borschlägen unterbreitete Tc. Simons noch weitere über bie Bezahluna fftr bie deutsche Ausfuhr nach ben alliierten Ländern, die B^-tzihlung m Waren unb bie Ersetzung des 12projentigen AuSfuhrzvNeS durch eine andere ZadlungSmeiho-be, mie z B. in Form einer Berpfändung gewisser Staatsmonopole.
Briand antwortete, er ittrffe im Augenblick ntches über bie Aussichten dieser Gegenvor- ickläge (Qiien. Er lckme es ab, sich m irckiid einer Weise felljulcgen, füge aber hinzu, bie Borschläge
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abteilung A. wurde eingetragen :
Am 28. Februar 1921 a) bezüglich der Firma Erportbraueret Fckcdel & Aspckon zu Dietzen: Die Firma ist erloschen und hierdurch auch die dem Karl Müller und Otto Dithmar erteilte Prokura, b) De- Zügl'ch der Firma Emil Schmoll in Dietzen: Dem Aaufntann Hans Schmoll in Bietzen ist Prokura erteilt.
Am 2. März 1921 1) die Firma Gustav 4 Julius Rosenthal zu Dietzen Gesellschafter sind die Kaufleute Gustav Rosenthal und Julius Rosenthal, beide in Diesen. Angegebener Geschäftszweig: ladakagentur. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1.November 1920 begonnen. Der Ehefrau des Julius Rosenthal, Mar- garete geb. Neufeld, ist Prokura erteilt, b) Bezüglich ber Firma Niebuhr k Boetticher, Dietzen: Die Gesell- Ichaft ist aufaelöft; Liquidator ist der bisherige Gesell, schaster Kaufmann Gerhard Boetticher in Dietzen.
Dietzen, den 4. März 1921.
Berlin, 7. März. BSrsenstim- vrnngsbild. Da anscheinend die Börse auf Grund der über die Londoner Konferenz vorliegenden Nachrichten in den schon seither gehegten Hoffnungen bestärkt worden ist, daß es in der heutigen entscheidenden Sitzung dory zu «iner Verständigung in irgend einer Form kommen werde, zeigte sich bei Beginn des Verkehrs namentlich in Montan- und einigen anderen Jndustriewerten ziemlicher Deckungsbegehr, wobei es zu lebhafteren Umsätzen kam. Unter Bevorzugung oberschlesischer Papiere gewannen Montanwerte 5—15, Mannesmann, Goldschmidt, Deutsche Waffen, Rheinische Metallwaren und Zellstoff Waldhof 20 bis 25 Prozent, ferner Buderus ungefähr 50 Prozent. Nach Erledigung dieser Deckungs- käufe wurde das Geschäft wieder ruhig, wobei die Kursgewinne unter leichten Schwankungen sich ziemlich behaupteten. Im freien Verkehr stiegen Deutsche Erdöl um 100 auf ungefähr 1000 wegen der Gründung der internationa-
Ban- o. !Wolz-BeWgerling
im Butzbacher Stadtwald
Donnerstag ben 10. Mär, 1921 werden in ben jjorflorten Zipfen, Struth. Dillenberg unb Jnnga>alb des Butzbacher Ltabtwaldes oerfteiaert:
1. Stämme:
vehördlicheAnzeigen
Freibank
Verkauf von 1 Uhr ab.
Stäöt. £ebensmiitelaint.
Sonderausgabe
Durstkonserven, Leber- u. Blutwurst 5,- M. die Dose
Kernseife..........4,- TI. bas StA.
Dohnen, weihe 1,- M. das Psd. «rdsen, gelbe 1,80 M. dos Pfd.
kondensierte, gezuAerte Bollmilch . 9,60 M. die Dose
Verkauf im Ledensmittelamt bis auf weiteres vormittags von 9 dis 12 Uhr unb von 2 bis 5 Uhr nachmittags an jedermann.
, Gießen, den 7. März 1921. 27173
Der Oberbürgermeister. lLckensmittckaml.)
Bckanntuiachnng.
Betr.: Festlegung ber Minbestadlieferungs- Schulbigkelt in Hafer Im Wirtschafts fahr 1920 21.
Durch Verfügung de» LandesernShrungsamtes wird Ober die Ablieferungspflicht des Hafers folgen- des bestimmt:
Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag . . . . Stockhobn . Wten . . . . London. .. Taris ...
Rew-Pork


