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Dienstag, 8. März 1921

Erster Blatt

M. Jahrgang

Der Abbruch der Londoner Konferenz

Hie» Tkeitagsbtilflq« .l|»rl -U,*ene er* W*t »sqlich amtz^ $Ww nnb Feiert-aa »Nrlllche Bne«**»'* T<<< tz ein'chkieb>'ch IW-er lob", b*r* die <4 »e;-qe- Work 5 75 ubü*

P&«9*rtfttett»njll2; ' i ^m*rrri, Verlag i.H 8kid>atit|teae 51.

'i für Drafrnach. '4'i Initiier »lrtzen.

Dofti4>rfitete: Sfiilurl e. m. 1I6S6.

GietzEZrAnzeiger

B. L» M M eorlArH vo- . Kuf AU».

r-jai.p 'Anhlfiier »g.

General-Anzeiger für Oberhessen

Dmtf wnb Verlag: vriihl'sche Univ.vuch. «nd Stelnbrudtrei N. tange. Sdfriftleitnng, AeschSflrftelle und Drnrferet: Zchulffraße 7. < ®,fb,n

Ter MlcfniT-mi ehre# Verständnisse- >toi- si^ei der Entente und der deutschen Dele- ,4-'N ist nicht gelungen: die Flut des fran- » 1<u Widerspruche- besonder- hol alle .st!er f)hmrg(idpüü Es wor in den letzten überaus eifrig verlmndelt ivorden. und r n M daraus hervor, daß Dmtfddanb nicht n Irin am Abschlutz eines endgültigen Der- slstüdnisscS ein Interesse hotte. Ueber die Art den Inholt der verschiedenen Vorschläge fit* absdckiehende Meldunnen nicht cinge- g^igen Wichtig ist eS jebod), daß Lloyd Ge- oeßk selbst ganz am Schluß persönlich einen mewm Vorsrlilog au-arbeitete, tvorin er die Besetzung eines Minimum» von drei Mil- i mben für die Dauer von 30 Jahren be­antragte. Späterhin sollte weiter darüber d flehet werden, was die Deutschen noch fthzldig seien. Natürlich roar dem deutschen *Hbtmvft damit nicht gedient. Dr. Simon- fr*rrtc b i seinem Vorschlag eines Provi- havum- für die nächsten fünf ^ohre und eaeiruell b.i der Ausarbeitung eine- neuen d«Ichen Entwurf», wofür jebod) eine Frist twr acht Tagen gefordert werden müsse. Leider besitzen wir über die hochinteressante nut bvnmatifdK Sdrluszsitzung der Konferenz mtr «einzelne ®nid>früde brr Berichterstattung öbn idirb mit dem Urteil zurückl>alteni rrtilfen. bi- die Reden im Wortlaut vorliegen. Die Taktik unserer deutschen Delegation und teesouders des Ministers Dr. Simons muß her deutschen Volke zur vollen ivenugtuung Mtnchen. dctui nad) allem, was uns heule bend)let wird, legten unsere Vertreter ein l'iwr vvrsidxiges, doch auch würdige- und U/fbenyufoteö verholten an den Tag Llond rtlerfle, der die Aufarbeitung der deutschen Cfcüflfgming für geschickt erklärt haben soll, <ifrit einigermaßen in Verlegenheit gewesen

Irin. In jedem Falle, ob die Aussichten rierr Verständigung günstia erschienen oder Tlttt, wor e- angebradü, daß Dr. Simon- ieu festem Nachdruck das Ansinnen zurück- hoiti, Deutschland müsse die Sdruld oder aar b<e alleinige Schuld am Weltkriege auf sich wehnteir. m»

Verlin, 7 März. (WTR.) Nach einer üjEboner Meldung beantragte Dr. Simons 11 der heutigen Konserenzsitzung Ber t a- ein g bis Donnerstag. Die Alliierten wollen ««ien ü Uhr ihre Entscheidung be- geben. Man rxmuilet, daß dieselbe elleb ne nb aussallen w rd und daß sofort b®6anf t i o n e n in Kraft treten.

llon do n . 7. Mär» (Vor.-eicht.) In der Btmg der londoner fioincrr-fr r flärtc Tt. S i - tttir < et für u n m d fl (i d), htf Pariser Beichlüs e erntete tonen. Angesichts des grölten Unterich.edeS, I« MPtfdxn diese!» Beschlüfan unb den deutschen r^ochiä.zen be ucht, s hlage de beutfdK Telegation tn| größter Bedeuten eine turtoiifinc Löiung der ffttje vor Teu idjtanb sei bereit, emer Regelung Wrt die ersten fünf Jahre <nir sol lender Grund- Im« |uiu Kimmen: Feste Annuitäten in Höhe der tlr» er SkfchLine, ir:b iür die l2prc"enirge Au:- chHrbgdbe, die tniS ni.bt zweckmäßig rndxini, em Äeauiwüent Vorau 5 etzüng für dieses An- ota te», tas Ob. rsche reu bei Tentfclilanj^ver- Iwi« und Teund^mid rolle .vab-k 're.bV ev- Wk Ob letzt schon em Sorfdilaq qemadn werden ML-, liege in der £)faib ber Alliierten. Fall- sie tnc eingingen, würde die deutsche Regie- rtflj mit Sachvrrüändigen Einzelteilen ous- tck-.ttn und mbqidMt bald Bennungen iär bei Gesamtvlan der Reparativns- s.'^ü» ent treten. Sol trn die Alliierten aler am r*n fofrortixit befinitren Ange vt belieben, so fti t* Telega ion auch dazu bereit Doch mühe rn.Srnons um eine Woche Fr »st bi trn, um Km Lache mit dem La riet fru beivrechen S!- wil aing daun in längeren Ausiübrungen auf die Ä* Llond Georges vom 3 Mär» ein.

Iic Sitzung endete mit der Erklärung Llvvd Ikirte», dag obwohl über die AnvovN b*r Älli- witn kein Zwei et bestehen könne, die Prüfung Ml lehr gut durchgearbeitete:» deut- iober Erklärung eine Vorb^rigung für tte Arwort der Alliierten sei. TeShalb schlage er Mrazung auf nachmittag- 4*4 Uhr vor

V\t entschtidendr Nachmittagrnynnc.

London. 7. H WB.^ Zn der Nach- HMraissiyicig der Kv.iereur erklärte Lloyd v» »rg e, datz er zu ieivem grafert Brdanern irrn» der Alliierte.» jeft eien mülle, teB txe Wirf chläge. die Tr. Simon» ge.nad t Hal«. « J>t annehmbar seien und rroh fr » gc» Wir m Zeitru sdnioe- ene £) inev»I <hte bang M tr Sanktionen mdit rechtfertrrten. De shreuude des ®<rieb*n5 in den aLier.cn Sifchrm u d in Tcu Kixa b seien l-is' er bann <tir gewesen, daß ei c befi'iioe Regelung der WÄenSsrage zu n W eOe.a i au b-r Re noir - «ich t notwendig sei. Tie alliierter^ Sacheerlä."- hflkn betten :a allerdings er cn fünläbnger P ai' anre'xllt Dieser sei arx* i keinem nt-2* WKm in den alliierten Ländern ausgenommen Wtoci. Germ ne Säße in der heutigen 5t ehr Tx SSrct» yigten, daß Deutschland bi« it* UU?: -loh überhauvr noch nicht verstan­

den habe Simon- habe von nngelruerm Öwern efptodjri, weldre da- P'vvi orium er o dere W.nn )berschleiien velove.» <*be, wer e Teut d» land 10 Millionen mehr Brv.l e^u g la en al- GwßbrilaTmiei». Um t-ie fl.oiibritan: udxn Schul­den an Pensionen uno ^negs es»t>^ig e -linier» irüßmig uiro. zu berablen, feien 500 Millwnen Pfund Sterling notwendig Wenn leutttia b meieS Jacht die Parier B'sditüse ausistlme, nvüitr es für alle Alliierten 12ö MiLwnen Pw d S e - Img alio ein viertel der Summe re wenden, die Gwß>ri mmien allem <ru b t igcn e Frank­reich müi>c außer bei» ZkrieiSs lailden u d Pen­sionen allein für die Wie erierstellirng h.r ver­wüsteten C$e freie 12 Mill »arten F a ifm lährlich zalilen. Teutsdüand braudx* t<wrim rur ein Ram­tel der von Frankreich auftu'reiie trn Summe lüssig u» modien. Ter aw.ere auf älltgc Punkt le» die Weigerung Dr. S i m o n 4. die V e r - antwortl»chker» für den ftrieg atictel men. Tiefer Punkt serderFundamentalfotz des Friedeii-vertrages Dr Simons Haie die Gkfdnditr zur Revision des Sdailberkenntride- angennci». Er frage, wann die Gesdüch^ $u lau­fen beginne. Wenn Tt. SimonS von einem Vor- fd>la<i von 5 Jahren fmedr, dann fei das für die Alliierten ein imbrfxtqlidT-j Geübt, daß noch bieien fünf Jahren eventuell die F:age bet Ve - antworllichkeit als Revisionsgeund deS Friedens- »>-rirages angenommen roerben förrrae. Tie Pariser Vcschlüsie stellten cm en grasten Nachlast der 93er- fauler Bedlngungen bar T»c tüliiertcn batten im­mer betont, frist sie hinsichtlich b-r Annuit.iten mit sich reden lasten wollten, sowie über eine der Ans- hibrobgaboüauiualentr anfrre Rogelung und eine 'Beteiligung der Alliierten an der Verbesserung fr-r brütf(bei» Lage. Sie müssen aber auf zw?i Dunklen befiehlt. Erstens müßte inuxTfüglid) drGesaml- be t rag der von TcutfdiUuib zu bewirkenden Lefr famgen ober die Faktoren feftgeftellt werden, die als Basis für ihre Fests<isino dienen sollten. Zwei­tens mustte die ZahlungSweise der Annuitäten ge­regelt werden. Ein bloßer Papiervertrag genüge nicht. Im Inierestk der A liierten, im Interesse Teutfrfüanbei und der Well fei eine frli- nitive Regelung notwendig. Die Vorschläge, die Tr. Simons unterbreitet habe, tonnten nur diese Rogellmg verzSaern Llovd George schisst mit der Bemerkung, dost zu ihrem qrosten Bedauern die Alliierten zu dem Seblust gewmmen f ien, baß die San kti onen sofort in Ära f l treten müßten

Tie Sitzung wurde auf eine Viertelstunde un­terbrachen, um der bmtfd'en Deleo» tim» Gelegenhnt yur Stellungnahme zu gebe». Nach WiedererSffnmis der Sitzung gab

Dr. SimonS

folgende Erklärung ab:

Sxrr Präsident? Meine £>mm! Ich must be­bauen», daß auch fr-ute wx-der der Zweck der neuen deutschen Vorschläge mistverstmiden worden ist. Auch für uns waren die Nachteile einer provi­sorischen Reglung nicht zwei ellxrft, und wir haben diese fünfjährige borlnu-'ÜK Regelung nur unter dem Zwange eines Ultimatums, das heute endet, voraebracht, well wir glaubten, eine Maßnahme Vorschlägen zu müssen. Lieber hätten wir ene Ge­samt rem-lung vorgesehen. Jetzt noch würden wir eine solche weitaus vorzieben. Wir hatte naber keinen zweiten Vorschlag in der Tasche, sondern mlitten mach der Ablcbmmg des ersten einen neuen Weg suchen, »nti> haben uns nach dtesem iteucn Weg »owolll hier in der Tele- Qatem als auch in Berlin im fabinett bemüht Wir sind brau tragt, und ich habe den Auftrag au6- rühren die >1 unseren; um einen kurzen A u f - f chub zu bitten, nm mit dem Kabinett über die Gesamtregelung Fühlung nehmen »' -önnew 11 stelle feit daß auch dieser neue deatiche Vvrfchag unbeatbtet geblieben ist. Aus dieser Ta:»ad* ergibt sich schon daß die BeiorqniS unbegründet ist. als wollten wir das Pwviforiurn dazu bm itzen um nach seinem Ablau' eme Rem um d^ ,yr»edens- vertrage- durckzuietzen Im Ge en rJ tee deutsche Regierung bat die odiaVneraBivlidü al^ ganj^ übernommen und ist bemt ibrm dm Grenzen des Möglichen nacb-ukymrnen. Wir »mb deswegen bereit, einzuaeben auf frm Gedanken brb yerrn Prä-identen ter ftwerenj wonach ben al.ner.en Regierungen das Recht gegeben werten soll finen Teil des Pre»es zu beschlagnahmen, te tw in fr*n alliierten Ländern rür die aus Dennch.and eingeiübrten Warrn zu za len baten da mt d,e er Teil des Pveifes an das Schatzamt ahjeübrt unb auf Rerarot onskonto berechnet wird Ib ra * diesen Vorschlag meiner Regierung zur Berück- sichtiguna emow len und beba :ere nur, daß freier Gedanke in der öffent­lichen M inung Deut'chiandS dadurch ge­schädigt worden ut daß er in ui? Sanktv:»en aui- genommen wurde. Auch in den Punkte »ft_bie deutsche Telegalton mit dem G.frrnke» des Pre­sidenten völlig einig, daß es setzt daran' ankommt, mit möglich ter Beichlcuiruna se tz'fte len w? > cl^s die Zistern der tete.» Lei tungen furo, die durch Teuckchla-ch atisgefübn we den müÜBi, v d weiches die smlwren trr tu na -ien 'Leistungen smd, die Teurichla-. d für d»e Revaia ro:-en tm Falle deS SieOtmuftHüte 5 rem er W» t du't y» -ahten haben w »rde. D- rr ferv n »e-ürr - den damit, datz m eine Pnbstma efngrt-rtrn rmrfr üter d.e Art w»b Bei e. in nxtirr Dcutf chia.fr f.nne festen und variablen L i .uzigtn an ui em- ieinen Länder machen kann lle.-er alle freie Yun're sollte nun möglichst bald eine He'rwechung ^ri- schen ben Bafroen'iinb gen neran«'.?« werden. Es ist schade, daß wenn te zu 'oichen Be vre- d-yngen tomma sollte, fit ei^e Armo.phäre «u*

finden würden, die durch die Anwendung der Sanktionen weientlich verich'eckicen fein wird. Ich »üble mich venr lichtet, gegen d»e Sank­tionen. die in freiem Ausblick endgültig über uns verhängt werden, nodnnals mit allem Nach­druck Verwahrung enuulegen.

Tie Sitzung war zu Ende.

London,?. März (£'<roa< ' Dr. Simons hat es abgelebn t, das Abkommen von Paris anwnehmen Er bat gegen die Zwangsmast' nahmen Einspruch erleben, erlieft letxMb keine Antwort Tir Sitzung wurde um 6,30 Uhr ai.fgefr-ben Tie Telegation wird London morgen Dcdafiat.

e

London, 7. Mäm- ^DTB) In den Aus- füfrrungm auf der fbonferriti hob Tr Simons fs'(<mbe Punkte hervor 1 Tv Schuldstage könne neuer durch den strichen-Vertrag nrxb durch Znangswaßrogeln entichuden rnteii. Nur d t e Geschichte könnte über bte Beran twor- l i (bl et t am Del tkriege entidwi^. 29 »r feien den Eoeigncs c.i noch zu nahe Ob eine einzelne Nation ausschließlichk chu l big am Kriege erklärt werden könne, und oo diese Nation Teutscbland fei, würde kaum durch Unterzcidmimg dek FriedenSvertra^ endg.un-i mifdiiexii n>e i e.> können 2 Tte Zwangsmaßnahmen Rin durch die vorfchriftei» des F ic-densvertro. i nicht gerechtfertigt, fr-nn nur drei Stellen ünädjen da- von' 1. 8 18 Anhcmg 2 m adjien Teil. 2 her Schlufab atz des Art 429, 3 Art. 430 Leiter dieser Paragraphen fei anwendlar. 3. Ire Zwangs­maßnahmen stänken auch im Gegensatz zu dem Völkerbundvertrag Nach Artikel 17 des Bölter- bundvertrages käme bei Streiiigk üen zwifdien Mit­gliedern tes B< 16 rbunbrjcrtragr* nnh ei ern Siaate, der Nidümitglied iit, das im Art 15 rcr- geiebene SchtedS^ ridjt'?txria' ren zur Vlnmeitaing Teutidtlanb fei Nidümitglied des Völkerbundes. Er tmotefiiere deslnllb namens dr leuischen Ne- gfrrunq feierlich gegen die angeboobten Zwangö- tnafenafrnen.

Llovd Georg führte aus:

Tie Alliierten müßten genau wissen, woran sie find. Bevor Deutschland nicht auerichende Vor­schläge mache, gäbe es keinen Friofrm Wenn er in dieser Richtung die vorfd läge Simons untersuche, müsse er tagen, daß diese nur anscheinend der Grundlage der Paris.r Beschlüsse entfpauben, denn sie seien Bedingungen unternwren. die sie in oen nächsten fünf Jahren rnnto r en könnten. Venn ins- besondere daS Plebi-rll m Oberschlesien ganz ober teilweise ungünstig ausfalle, sei Simons be­rechtigt SU r lär n d ßene n-ue Situ tum frscha - fen sei Es in kem Vorschlag für fünf Jahre, lon- dern nur für fünf Wochen, lieber die lmist'g n von der deutschen Telegation gemachten wferwn brauche er nicht erst |u reden. ro.*il die Reser» für Oberschlesien alles hin Ä.ia mad-e U nbroa« ge- schehe nach fünf Jahren? dterür lägen keine Vorschläge vor. Jtrin Minimum Jur* n,chts, momit die Alliierten, besonders fre roeltfte wx W e- berberftellung der verwüsteten GebteU- rasch G.w haben müßten, etwas an i an gen kömiten.

Aus einer Unterhaltung mit Tr. Simons.

London, 7 März. (Dolfs ) e-oas meldet: TieSundav Times" veröste-itstchi etn langes Interview mit T r. Simons, das w mo- yen Züaen be deunche Antwort auf fre Refr Llovd 'Borges wiedergibt. Sunons erklärte, da» Teutfchland durch d.e Unter^rchnung des ver- fallier Vertrages ein für alle mai junb. datz es den ffrteg verloren batte Er habe m »tuNaor» me-na.d erklärt, daß Teurfrlanh ntchß am Errege schuld mar. sondern ledlglicch daß es nicht alletn die Schuld trug Tte verantwornmq t« ge­teilt Tas deutsche Volk wird memaB tugeben, daß es allem die Schuld aut stch nehmen toll. Tie deutschen Arbeiter find bereu am öteber- aufbau der zerstörten Gebiete m»? zu Hel ien, aber twr er fr ben Emipruch gegen fre langt Tauer ber 42 3abre, welche xroe». GeneraNonen Irenen mürbe Dir sind der»fi^t, daß bvidten Iafres- zahlungen zu höbe mummen festseyen Dir be­tonen, daß wrr schon 2>") «Rdliarben te»blt>ben. Tfli trut ite Volk verweigert die Panier Ztlfem Es rorb lieber Z w a n a s m a ß n ah me n aut slch nehmen als fre wiri'cha,'! che 6rbroiklung, bic d,- Folge ter Pariser Beschlücke wäre Stmons drückte zum Sch.'u'ie die 5-ofmung aus, daß sich die Allnerten fre Sache überlegen und das deu: <fr Änetb.ten annebmen werven ..Denn Den ch lanb", so 5agte er,sich wffher emtenxirbnirt. nrrber untere Zahlungen natürlich auch in die tz»öhe geben Ich werde beantragen, daß br lkv-n mistion unter: Erklärung emrr Prüfung »arteniebt -chtägt man fte ab, so ist der einzig AuSweg de Anwendung der Z-^an^smaßnahrnen AbrrTeut-ch- land kann Die von der tonte-em festpesetzte Summe nicht bezahlen."

Vie vclttzung ver Nuhrhäsen.

Düsseldorf, 7. März. (DTB.) Di» cnrS Benrath gemeldet wird, sind dort die ersten französischen Truppen etn- getroffen, die für die Besetzung Dus eldorfS in Frage kommen. ____

Düsseldorf, 8 MSr». VTB.) 3" ben träten Morgenstunden rl'ten r r a n 8» , ische Truppen von ber ©oerje de- beie&ten englischen Se'.-etes in fre äußeren StaTtt-re mit PanzerautoS und -avallene ei-, to-?.» rtr.b estrige Flieger fre Stade ü'-erlloqen. Zu 3nriKb®f iUen ist es nLfz aefrannae

Essen. 8. März cVTB.'' Ru drork ist beute nacht besetzt worden roäbrrnb dir Außen- viertel von Duisburg le ne früh beietz! wurden. Tie Züge werden angebalten und bür,en nicht ins besetzte Gefret weiteriadven.

Tas amertkantsche Vefatzungsheer wirkt ii»d>t mit.

London, 8 Märtz TLTBöie ms 'Skrfljmgton gemeldet mit», bat fr 8 Stoa sdepinv- ment mit^etrüt, datz das amer»kanifche B e- »atzungsbeer bei t<em Vormarsch in leut.ch» Umb nidx nut mit en wild.

(Bitte Runvgebung ber Stadt Dnisburg.

Berlin, 7 März Der Cberb Ürner- meister der Stadt Dui»burg richtet« nach einer Mellmnq de-Berl. öoTolon^ '1 ein Telegramm an den Reichskanzler, in dem es heißt, die Stadt Duisburg erwarte von der Reichsregieru.ng die weitere Adleh- tng aller für unser Volk unertrSglirheti mib unerfüllbaren Bedingungen Mit ber Bürgerschaft Dui^burgS, dem die 3d)rrdnif(e der Besrtzuna dvokfen, wisse er sich einig in der felbfiDcrftänblidKn Auffassung, daß bei den Entschließungen über das Schicksal deS Reiche- dte örtliche Not nicht in bie Wag- jdjale fallen dürfe.

(Eine proflamation öcs Reichs- Präsidenten.

Berlin, 7. März. (WTB.) Der Reichs­präsident l)a t folgende Proklama­tion ergehen lassen:

Mitbürger? Unsere Gegner im W<lb- krieg haben unerhörte und unerfüTTbart JX-oc* derungen an Geld und Gut an und geftcHL Wir selbst nicht mir, auch unsere Shutter uni» Enkel sollen Ar be i t» s t la ve n der Gegner werden Durch unsere Unterschrift sollten wir einen Vertrag besiegeln, den auSzuführen and) die Arbeit von Generationen nicht ge- nüat hätte. Ta- durften, da- konnten toir nicht tun. Unsere Ehre, unsere Selbstachtung verbieten es. Unter offenem Bruch bei Frieden-vertrage- von Versail­les sind die Gegner zur Vcseyung werteren deutschen Landes geschritten. Der Gew-ckt können wir nicht Gcw»»lt entgegenfetzen Dir sind wehrlos. Aber hrnausrufen tonnen wir es, daß es alle hören, die nod) bie 6timm^ der Gerechtigkeit erkennen: Recht wird hier zertreten durch Gewalt? Mit den Bürgern, die Fremdherrschaft erdulden müssen, leidet da- aanze Volk Ehern zu­sammen schinieden soll unS diese- Leid zu einigem Fühlen, einigem Wollen. Mitbürger? Tretet der fremden Gewaltherv» sck-aft mit ernster Würbe entgegen Bewahret Eueren aufrechten Sinn, aber laßt Euch nut# zu unbesonnenen Taten hinreißen fcarret auS? habt vertrauen! Die Reichsregierur^ »mrd nicht eher ruhen, bi- fremde Oeuxitt vor unserem Recht toeichen muß?

Der Reichspräsident: Ebert.

Der Reichskanzler: Fehrenbach.

Tie Heimreise der deutschen Telegation.

London, 7. März. (DTB Abend- 8 Uhr Tie deutsche Delegation be­absichtigt, morgen die Heimreise nach Berlin anzutreten.

Französische Anbiedernug an «merika.

Pari-, 7. März. Havas. Die frantofi* sche Regierung w:cd in spezieller Mis- fionviPianinachWashinglonent- fenben, um ben Verein,atm Staaten bie Dün che Frankreich- anläßlich des Reg e- rungZantrrtt- deS Präsidenten Hard-ng »u übermitteln. Der Besuch wird, wie Havas auS- führt, die Freundschaft des französischen Boi- 'es für bte Sch weste rnat ton von neuen bv- nteifei.

Heue englische press.ftimmen.

London, 7. Mörz dBofHJ .Die gt^antt Prelle n mmt m fieilar i'di zu dem Heu i en frrD^rfiehenben Ereiinis Stellung. Sie bezeichnet »n beutixn Tag alr ben Tag der Entschei - Dung. In ten Blättern die immer iür unbLing- tes 3uommmrrir8rn mit Fran hei ch zur Erzwin­gung brr Barster Befchlüs e euUrden, kommt fre ^eiergniS p ruur Frontverändernng Llovd Georget deut ich zum «.us^rud

DieT »m es" nx.irt darauf tii, drß Tt Smrons seit m-bnerm Tonen anqcfrei't rerfu bt bäte, den Boten für feite Vorschläge voriu« tere.ten Tas dlall schreib, bie rrrämte Zukunft bet En:eure büHe nicke vuvck i ge ib i »e Or t* ickließung, bie fre Parier Sefcklücke in Fraw fc lle, in De avr gebrachl werve» Frankreich torne imZ) werte nicht iurüfrtri x<n. uno nxenr. Briana ii* zu Zu-»st^ntei'''-m üte^*1'-** tr:n >,,te lo - ü b- di St llun 'ent e imm un o t'a u b ~ ,~n jofon Ct-l k-aJCd- dcu uaa a-l