Minister Moß leine Rede m.
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)cr freien Bauernschaft eine große Einheit-- Organisation ohne Unterschied der Partei und frtmfeffwn geschaffen roerben müsse, rote sie 'N der Neuerrichtung des Pfälzischen Bauern- buftdes bereits vorbanden sei. Der Streik und eine Auswüchse finben bei einsichtigen Bauern volle Verurteilung.
Vie künftige Gestaltung des amerikanischen Autzenhandelr.
morgen beginnen Du- IQafcftfjaieiberei roirb dem Streik nicht betroffen.
demonstriert, und gleichzeitig
Leipziger N.S P. der Entente
Mco-Weiu hat« M fryLentiWrn' in cichärie angtnc
Landau, 8. Mr. MDB ) Don dem llan^siichen Kontrollamt ist, roie der «Landauer Anzeiger" mitte: Ü, die Verfügung über das BerbotderFaschingsfeternfüF die Pfalz nicht genehmig 1 rooeben.
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Anwendung jenes Mittels angc- das schon einmal die Arbeiter^
Aus dem Neicbe.
Die Dieberhen'tellung der Freizügigkeit.
Berlin, 7. 5tfrr. /Priv.-Tel 2er SRrufid» crbrüiminiüer erklärt sich, irfe rrr<!jiefne Biancr melden, für die balvx 3u t be b u n g ber cne Tiveizüg-Zkett ernsch änfenden nun jn gen oer
Serordnuno über die Freimachung do n A r- bei tsstellen. Da auf Befragen der Kgxsangta Üc Sozgowerbäude bet Acheüg^L
zösischeDelegierte in Zweibrücken läßt eine Richtigstellung erscheinen, wo- nach die von Ludwigshafen aus verbreitete Nachricht, die Besatzungsbebörde von Soever babe Milchreguisitionen angeordnet, nicht timmt Die Bestrebung, die Orientierung der freien Bauernschaft mehr nach der Saar als nach dem Reiche geben zu Taffen, wird von der Mehrzahl aller Landwirte strikte ab- gelehnt. — Eine Landwirteverfammlung im Berirke Rockenhausen, bie sehr stark besucht war, verlangte einmütig, daß
5®*% ® K Mr schwierig, bie Zahlung-fähig- leü Deuud^anbs euugcrmafxn lutreifnib an zu» geben, da Deutschland es di.her unreilaffen habe. |te Jewnntaigeben. ES befiel zur Zeu in Deutsch limb ein fdxirfer Gogcnsap zwischen te.i roiitschafl- luhm Bedingungen, roelrlr bad S oeben zeigen, iu der.früheren Blüte »urückzukedren. und bem tinantieden, welche beunruh.ge.lde Amfei besürch ten lassm. Die Pariser A e r st o n b i g u n q beroirfe, doy die Alliierten an dem wirtschaftlichen Wohlergehen Deutschlands inter* m LA- V- 'c'cn- man in London zu einer DkrstmwiQlng gelan«, würben die begonnenen Arbeiten die glücNichi.rn Grybniffe zeitigen. Der Minister >dMou seine Rede m.t der Erklärung, man nähere fut immer mehr einer Atmosphäre der Duldsamkeit und der gegenicüigen3uiQmmcnarbrit Tie Rede des Grafen Sforza nmrte mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Zahlreiche Senatoren beglückwünschten den Redner.
Räteregierung auf den Entwurf zum russisch, englischen Handelsabkommen. Danach »ft Ruß- land zur Unterzeichnung des Abkommens de- reit unter gewissen Bedingungen. Tic besonderen Garantien gegen Propaganda und feindliche Aktionen in gewissen Ländern sol len gegenseitig sein. Beide Parteien kommen überein, die Unabhängigkeit und Integrität Persiens. Afghanistans und des Gebiets der türkischen Nationalisten zu respektieren. Außerdem soll England es unterlassen, in den oben genannten Ländern ebenso wie in den Ländern, die einen Teil deö früheren russischen Rc-ches bildeten und jetzt unabhängige Staaten wurden, irgendeine feindliche Aktion gegen Raterußlano zu unterstützen und sich nicht in die Beziehungen RäterußlandS mit anderen Landern einzumischen. In der Note wird der Wunsch ausgedrückt, eine wirklich solide Grundlage für freundschaftliche Beziehungen zu schasj.n und den Frieden im Cften zustande ?u bringen. Die Note leugnet die Entsendung von ruslischen Truppen nachKleinasien und die Veranstaltung einer Revolution »n Buchara.
Noch keine Entscheidung.
Wir haben gestern berichtet, daß Minister tr. Simons sich bie Antwort auf eine mündliche Einladung zur Londoner Konferenz, die ihm durch den französischen Botschafter überbracht worden war, Vorbehalten hat. Heute meldet da» Reuterbureau, daß die Alliierten noch ejne förmliche Einladung an die deutsche Regierung zu der am 1 März stattfindenden Konferenz erlassen würden, wobei die Repa- rationdfraae behandelt werden soll. Heute teilt der » Berliner Lokalanzeiger"' mit. in der gestrigen Sitzung des ReichSkabinetts sei eine Beschlußfassung über die in London einzunehmende .Haltung noch nicht erfolgt, da zunächst die Stellungnahme der bayerischen Re- aierung abgekartet werden solle Das stimmt denn auch überein mit Münchener Berichten, wonach der bayerische Ministerpräsident erklärt haben soll, eine Einigung sei in Berlin 'wch nicht erzielt worden. Herr von Kahr weilt wieder in München und verhandelt mit seinem Kabinett und den Führern der Koalition-Parteien, die ihm die Marschroute vorgeschrieben hatten, worüber in Berlin die Einigung nicht erreicht werden konnte In Bayern neigt man also offenbar zu einer etwas anderen Taktik, al- sie von Dr SimonS vorgeschlagen wird. In der Sache, also in der Ablehnung der Pariser Zumutung, ist man sich völlig einig. Es handelt sich vorläufig um zwei Dinge: Um die Formulierung einer formellen Antwort auf die Einladung nach London und um bie Vorbereitung jener selbständigen deutschen Vorschläge, von denen die Reichsregierung gesprochen hatte
Ganz bedingungslos dürfen wir die Einladung nach London sicherlich nicht entgegen» nehmen. Eine gute Handhabe zur Beurteilung der deutschen Notwendigkeiten bietet uns die gestern besprochene mittelmäßige Agi- tation-rede Lloyd Georges. Darin war keineswegs die Absicht ausgesprochen, daß über die deutschen Vorschläge ernstlich verbandelt werden solle. CS kommt in Lloyd (Borges Ausführungen allzu deutlich zum Ausdruck, daß Deutschland auch in London nur Objekt der Politik sein dürfe. Darüber können uns die herablassenden Grimassen und Drehungen des Londoner Tafchensp elers nicht hinwegtäu- schen. Wir haben ihm beizubringen, was er "och nicht weiß, und davon müssen in der Antwort aus die Einladung nach London recht kräftige und deutliche Sätze stehen..Am besten würde eS fein, wenn man fich die Zustimmung zu unferer Auslastung über die in London zu lösenden Aufgaben noch einmal bestätigen ließe, bevor deutsche Vertreter in die englische Hauptstadt reifen.
Auch die letzten Tage haben der Entente rwch genug Stoff zu befferer Erkenntnis der Sage gegeben. Wir find weit entfernt, die Pariser Zeitungshluff-Politik. die darauf din- ausläukt, die Pariser Vorschläge als noch nicht ausreichend genug hinzustellen, überhaupt ernst zu nehmen. Wir stützen uns vielmehr auf die sehr zahlreichen, sehr nffenberigen und deutlichen Kommentare, die die Pariser Kon- ferknz in den übrigen Ländern, besonders auch , in Amerika und England, gefunden hat. Das . deutsche Volk ist. das sollen sich die Entente- Diplomaten gesagt sein lasten, jetzt nicht mehr dumm zu machen. Gestern hat die Dresdener Arbeiterschaft gegen den Pariser
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Teuerunpszulogen an die pvrußtxhen B eamten.
Emer .Yorrrtponbenz-Melbu q jii’olge nrnb lieh ber 'ftru U7wj.ro nign-Ai:S0«tz b i meiifii- Uten X'a;Morr ammai g heute mit bet Qv.i t> nuguufl bei Rowerordimng be efien, bi; eine |>» iort 0k- Aus.arang ber n.uen Du-rung)zuf«-se au die preußischen Beamten crmJg.t.txn tofl.
Amerikanische Milchklh'
Öerlte, 7. gebt Wolsi Wie btt ,.B. 3. ö M." mrfbet. fern ber Dampfer .De st Arrow" mit nmb 740 ammtanndxTi Milchkühe n an Bord heute früh in Bremen an, wo her Transport audgelabai wird
. chikdungkn.
„V T." mtibrt: D« SeühStrruhinN qnefifdoit iß einer großen Berirhiebung von HenrrtgllU nach Polen am btt Smir gekorn- wen. Ter Vermalter des opi f t*-n VagerA bet Nrid^ttticka ckg feKf/uft ut « pandau re - ’J'O’tc mittet- einer Reilre von 3tMb*r:t aptisd-e Vu'ftrumcnic, rortdz für Arttllene- und Inwnterie- Aroerfr gedient batten, an polnische Auik.u er zu verlausen. Am Samsag wurten meh . re g one Kisten bn entern Spediteur befdCeg labmt. in d- nen sich 300 Rundb ickiernreh e bc a-ibcn Aupei- bem wurde weittres öeene.-gut im Werte von 200 000 Mk. bei rotem Fnlirilbejiher ut Sieglitz orfimben
Hamburg. 7. Febr. iVolss.i AuS H o g e- n ow wird berichtet: Am Freitag weilten hier Kriminalbeamte anS Berlin und Schwerin enb stellten Untersuchungen an über Schieber- geschälte, in bie Beamte der Kreisbe bö r de Dcnnidelt sind Es handelt sich um umianqreiiht Schiebungen von Zucker und Aik-landsmehl Mehrere Beamte, darunter der Vorsihende bet K'eiS» bchörde Peters, ebenso ber Kaufmann Plocahan aus Zaventin, ber M üblenbesrver Lehner und ber Hamburger Aufkäufer Wellig wurden, oer- hastet
Schneide rstreik.
Berlin, 7 F<br (Priv.-Tek) Roch dem ..BorwanS" wirb der Streik in brr Herren
konfektion, wovon nach den A"gaben deü Ät- btitnedmtroerbandes tm Qtrreei etroa 30 0(10 bis 32 OOu Arbroer unb Äibrttmnnrr betroffen werben.
Deutsche Kuuvgebungen in Lberschlefien.
Oppeln. 8. Ftbr (DTB0 Im Anschluß an bie gestrigen deutschen Kundgebungen bei ber Ab fl irt bes aus Oderschlei'im ausgewire- nen Oberregierungsrates Pietsch wurde eine Anzahl Perda>vingen vorgenommen. u. a. ber Fahrdienstleiter weil er angeblich den l)-Zug nickt iabrplanmäßig abgelassen babe. Tie Ber- btiitftcn wurden später wieder entlasten. Heute wurde berannt, baß in den nächsten Tagen keine Paise ausgefledm würden unb die Vormzeire von Vergnügungen u iteriagt we.oe Der Bevöl ewng, die bann Bergelningsmaßnabmen für die gestri gen .'hmbgebimom siebt, bat sich eine stark- Erregung bemächtigt. Mii der Lage beschästigten sich beute bereits bie politischen unb bie Gewrrk- schafts-ührer. bie bi her intercl i er en Kvvimision vorstellig zu werden beabsichtigen
Unstimmigkeiten zwischen Lenin unb Trotzki.
Warschau, 4. Febr. WTB.'» Hier ein» getroffene Meldungen bestätigen die Uneinigkeit zwischen Lenin unb Trotzki bin* sichtlich des Vertrages mit England. Lenin fei Anhänger und Trotzki Gegner der Unterzeichnung des Vertrages.
London, 7. Febr. ^Volfs.) „Daily He-
schast gegenüber Ungarn angewendet habe, nämlich den Boykott. Besonders groß ist die Erregung in München und überhaupt in Bayern. Täglich finden dort Versammlungen unb Straßenkundgebungen statt Sogar gewisse Kommunistenkreise haben sich aut ein Nationalprogramm gestürzt, und der Kommunist Gras hat in einer Münchener Versammlung für einen revolutionären Krieg in Verbindung mit Rußland gegen die Entente Stimmung »u machen gesucht. Wenn dies auch nur als ein Stimmungsmoment gewertet werden darf, so kann es immerhin Lloyd George zur Aufllärung dienen, der ia noch immer in dem Dahn befangen zu fein vergibt, hinter Dr. Simons stehe nicht bas deutsche Volk, sondern die Kaste von 1914.
Die Louvoner Konferenz.
Pari^, 7. Febr WB. Wie ber „Jnkran- siAvant" meldet, wird die franzöfifcke Regierung mit der Londoner Konttrenz birck den irtilenrrSilben:en Briand u d b'.e Minister Dourner ivd Loucheur oe.treten )ctn.
Graf Sforza über die Pariser Sonfcrenz.
Ein ameritanischer Vorschlag.
Washington, 7. Febr. Senator France hat. wie mglische Blatter melden, dem Senat einen Entwun der Vorschläge unterb ei et, bie Amerika madjen solle. Sie lauten im ein sei nen.
1. Herabs:tzuna ber bcu tf d>en En t- ickäbigungSsumme auf 15 Milliarden Dollar ober 28 jährliche Zahlungen von emer Milliarde Dollar, von bmen jede das Kapital und die anroachsendeu Zütsen barftrLt.
6> c ir 0 b r u n g eine.' Kredit- an Deutschlanb in Höbe von 5 Milliarben Dollar im Hinblick aus seine airiHaniidfe:! Kolonien unb die Kabel, die roäbrenb des Krieges roeggenommen wurden.
3. VoUmackt zum Ankauf der Kolonien und Kadel durch die Bereinigten Staaten für bie genannte Simme von fünf Milliarden Dollar, die gegen die Schulden der Alliierten on Amerika in Zahlung genommen würden.
G. P. Austin, statistischer Mitarbeiter an der National City Bank, einer dcr besten Zdenner der amerikanischen WirtschaflSverhält- niste, schreibt in den F. P. S.:
Der allgemein verbreitete PessinusmuS m den Vereinigten Staaten hinsichtlich des Außenhandels, insbesondere des Exports, ist keinesweas berechtigt. Wenn auch nut einem Preisrückgang der Export- wie der Importwaren im Jahre 1921 zu rechnen ist, als Folge des „Welt-Preissturzes", so wird doch aller Wahrscheinlichkeit nach der Außenhandel davon unberührt bleiben, weil die Nachfrage nach amerikanischer Ware aus allen Teilen ber Welt, mit Ausnahme Europas, unvermindert anhält. Die drei großen Waren- gruppen, auf denen der amerikanifrye Außen- ^ü^del aufgebaut ist, sind Rohmaterialien, vor allem Baumwolle, Nahrungsmittel und Fertigware. Wenn der Export der lRvlnnaterialien und der Lebensmittel in beständiger Abnahme begriffen ist, so hängt dies einmal mit dem starken Anwachsen der amerikanischen Bevölkerung. und zwi'itens mit der Abwanderung der Farmer nach den Industriezentren zusammen. Unsere Hauvtsorge sollte fein, den Export von Fertigwaren n r weitern, damit wir in der Lage Hub. mit ihnen bie imponierten Waren zu befahlen.
Es ist vor allem der Mangel an Le- bensmitteln und Rohmaterialien, der die ganze Well zwingt, an unsere Tür zu klop wn, so daß es unsererseits keinerlei Anstrew- gung bedarf, um den Ueberschuß günstig zu verkaufen, gleichviel, ob dies auf Hem Wege ber Barzahlung, des Kredits oder des Warenaustausches geschieht. Es sprechen alle Anzeulren dafür, daß die Kaufkraft Europas in diesem Jahre nidit weniger lebendig sein wird als im Jahre 1920, und daß die 'im verflossenen Zehr gehegten Befürchtungen, bas verarmte Europa werde nicht imstande fein, unsere Waren zu kaufen, sich auch im Jahre 1921 nicht der- wirklichen werden. Der Umstand, daß der Preisabbau, der sich bereits auf dem heimi^ xpen Markt fühlbar zu machen begonnen hak. ben Marktwert sämtlicher Export-Artikel herabgedrückt hat, barf nicht überraschen, unb als Argument für eine ungünstige Entwicklung des Außenhandels für das Jahr 1921 angeführt werden. Wie sehr die künstlich in die Höhe getriebenen Preise im international len Haiidel geeignet sind, die heutig« Wirtschaftslage in einem falschen Lickt erscheinen zu lassen, beweisen folgende Zahlen: Der internationale Welthandel wird im Jahre 1920 annäheriw eine Höhe von 100 000000000 Doll, erreuht haben gegenüber 40000000000 Dollar im Jahre 1913, trotzdem die im Jahre 1920 exportierten Warenmengen vermurlich hinter denen im Jahre 1913 noch zurückblei- ben wevven. Angesichts des Preisrückgang''^ der fich über bie ganze Welt erstreckt, wird wahnckemlich der Marktwert der Exportartikel in diesem Zahre nicht groß fein, mic 1920 oder 1919, aber d:c Annahme, caß die Waren der Bereinigten Staaten auf dem Delrtnarkt prozentual einen geringen 2lh- ,Q8 Hnden unb mithin prozentual niedrigere Getmnne abwerfen werben, entbehrt jeber Grundlage.
21 tt» Hessen,
Hessischer Städtebimd.
Unter dieser Bezeichnung haben die mitt- lerenStädte mit Städteordnung (Alzey. D a d- Na u y e i m, Bensheim, Bingen und Friedberg) mit Zustimmung ihrer Stadtverordnetenversammlungen eine Vereinigung zur Fördern na ihrer Angelegenheiten begründet. Der Veroand hält unter Beteiligung von Stadtverordneten regelmäßige Veriammlun- gen ab. Zur Führung der laufenden Geschäfte, insbesondere bei Behörden, wird alliährlich eine der Städte als Vorort bestimmt Für da- Iahr 1921 ist B ad-Na uheim als Vorort bestimmt.
Proteste der Dresdener «rbeiterfchaft.
Dresden. 7. Febr. (Wolff.) Zum Protest bie 6 ntenteforberungen peranfialtrte tostern die Tresbener Arbeiterschaft in sechs Versammlungen eine gemeinsame Kundgebung. In allen Versammlungen wurde eine Ent- sckließuna einstimmig <mgenommen, worin betxmt wird, daß die Fvrderunaen der Entente uner'Älbar und in .schreiendem Widerswuck zum FriedenS- vertvcrg flehen. Zum Schluß heißt es in der Reso- ution: Tie Dresdener Arbeili-r richten in Ofemein» cüast mit der sozialdemokvatiscken Fraktion des Reichstages uitb des sächsischen Landkaaes, soroie des Allgemeinen Teulschen Gewcrffcha tsbundes an die Arbeiler aller Länder die 9hiiforbening, aus das ZuÜMckckommen von Verhandlungen hiniuroirken, die unter Derücksich.'iAUNg der internationalen glei» chen Arbefterinteresien daS Reparakionsproblcm einer praktisch.'n. für alle Welk hilsamen. Lösung entgegenfübren Auch bie büngerlicken Pirlrien ver- anfialteken eine Prorestv.-rsammlung re-ien ha? neue Pariser Diktar. Sie endete mit der einfhmmii angenommenen Entsdiließung, worin bie Reicksregie- nmg aufgeforbert wird, ben unmöglichen unb undurchführbaren Pariser Bedingungen ein entschiedenes „Nein?" cntgegenjufctvJi.
Bayerische Kuudaebunnen.
München, 7. Febr (Wolsf. Tie gestern vor der Feldherrich'lle acgrbr.Ttme B-rsomm!unq ron 30 000Münchnern sandte an den Reid smini- ster des Aroßeren Tr. Simons so g mbe Kundgebung. Tie hier versammelten Dentsch-n aller Kr-ise widern von der Reichsregierunq die sofortige strikte Ablehnung ber Schänd'orixrunqen der Entente mit einem klaren Nein, niemals! Äufs schärfste verurteilen sie jeden Teutschen der es tragen sollte, irgendwie die Hand zu brten zu dem Selbstmord, den tne Unterzei chroriq dieses Erzeugnisses perversen UebermuleS bedeut et. Tie Reich'reqienmq hat nicht nur auf bie scheinbaren materiellen Vorteile zu achten, f.mbem vor allem zu sein Hüterin des Lebens und ber Ehre Teutsch-
R om. 8. Febr. WTB. Im Senat pidt Graf Sforza eine Rede über btt Ergebms'e der Pariser Konferenz Was be Repa-
rald" bringt unter ber Ueberschrin: „R u ß- axwu. lanb jur Unters ei <6 nung bereit", einen rarion anbeiemge, fagte er, müsse man zroer seines Moskauer Korrespondenten
-menten ^^jrarng 1 fen Verroge her über die von Tschitscherin bereits an ßÄild und 2. ber uxäpp gedrahtete 2Lanaort der rrtfjijcheü
Jahrgang Dienstag, 8. Zebruar (<)2|
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.^erniprech-Anschkusse »»dchrtli LN, Äuhch.a»
WM General-Anzeiger für Gberhessen
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Uns öem besetzten 6eblet
Der Milchstreik in der Pfalz.
Ludwig-Hafen, 7 Febr. (Wolff.) In einer Besprechung der M i lch p r e i % • trage in der pfälzischenBauernkam- mer, die am Samstag in Neustadt statt- fand, wurde eine Besprechung der Erzeugerpreise ber Milch aufgestellt, bie den Preis von 3.20 Mark pro Liter ergab, also noch weit mehr, als bie freie Bauernschaft sortiert. Diese Forderung beträgt 2.50 Mk pro Liter. Die Regierung der Pfalz will eine Aborbnung nach München schicken, die bie Annahme der von i>e:t Bauern gestellten Forderungen erbitten soll. In der Vorderpfalz wurde ein weiterer Sekretär der freien Bauernschaft nameni Haag verhallet und in bad UntersuchungS- geiängnis in Landau eingefiefert. Der fron-


