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Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. A wurde ein­getragen:

Am 26. September 1921 bezüglich der Firma Moses Joseph, Allendorf a. d. Lda.: Die Firma ist erloschen.

Am 29. September 1921 : Die Firma David Lublinski, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann David Lubltnski in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Handel mit Farben, Lacken im großen.

Am 30. September 1921: a) Die Firma Daniel Ludwig Thrift, Heuchelheim. Inhaber ist der Müller Daniel Ludwig Thrift in Heuchelheim. Angegebener Geschäftszweig: Müllerei, b) Bezüglich der Firma Ernst Balser, Buch- und Papierhandlung, Gießen: Dem Kaufmann Fritz Nennstiel in Gießen ist Prokura erteilt.

Am 1. Oktober 1921: Die Firma Heinrich Neinfchmidt, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Heinrich Reinschmidt in Gießen. Angegebener Ge- schäftszweig: Generalagentur im Versicherungswesen.

Gießen, den 4. Oktober 1921. 10681 ß

, ____________Hessisches Amtsgericht.______________

Bekanntmachung.

Der öffentliche Iettelanschlag in der Stadt Gießen soll mit Wirkung vom 1. Januar 1922 neu verpachtet werden. Angebote auf Vordruck sind ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 15. Oktober ds. Is. im Stadthaus Berg- straße, Zimmer Nr. 28, abzugeben. 10725B

Daselbst find auch die Derpachtungsbedingungen einzusehen und die Angebotsvordrucke gegen Er- stattung der Selbstkosten zu haben.

Gießen, den 1. Oktober 1921.

Der Oberbürgermeister. 2>. D.: Kreuzten.

Bekanntmachung.

Die Steuerzettel für 1921 über die von der Stadt Gießen zur Erhebung kommende Vermögenssteuer von Grundbesitz und Gewerbebetrieb werden den Steuer­pflichtigen in den nächsten Tagen zugestellt.

Die im Mai und August fällig gewesenen Ziele müssen alsbald bezahlt werden.

Gießen, den 5. Oktober 1921. 107248

_______Der Oberbürgermeister: Keller._______

Bekanntmachung.

Die am 29. Juli 1920 angeordnete Sperre des Anueröder Weges wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 5. Oktober 1921. 107268

Der Oberbürgermeister. 3. 93.: Krenzien.

Städt. Arbeitsamt Gießen I

Liebigftratze 16, Teteph. 2054.

ES können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Stenotpvtsten, 1 Kupferschmied, 1 Silberschmied, 2 Maurer, ein Elekiromonieur, 1 älL Schlosser, 1 Schneider, 2 Prooifionsreisende, 1 Glaser, 1 selbständiger ält. Sattler und Polsterer, 2 Klempner.

Lehrlinge: 1 Aulomonteur, 1 Friseur, 1 Schuh­macher, 1 Glaser, 1 Schlaffer, 1 Kaufmann, ein Schreiber, 1 Lackierer, 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Uhrmacher, 1 Photograph.

b. bei auswärtige« Arbeitgebern: 2 ProviffonS- reisende, 1 Müller, 1 Schmied, längere landwirt' schastl. Knechte, 2 ält. Schlaffer, 2 Schneider, fünf Friseure, 7 Schreiner, 3 Anstreicher, 1 Spengler und Installateur, 1 Dreher, 1 Brauer.

Lehrlinge: 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Schreiner, zwei Friseure, 1 Schlaffer.

Es suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Packer, Hauöburschen und Ausläufer, Mafchinenschloffer, Bauschlosser, Schuhmacher, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler u. Polsterer, Bäcker u. Metzger, mehrere Kellner, 1 Former, 1 jung. Schmied. 1 Buchbinder, Mechaniker, 2 Heizer, 1 Wagner, 2 Dreher, 1 verb. Knecht, 2 Schäfer, 1 oerbeir. Hofmeister, 1 oerh. Schweizer, 2 Gärtner, 1 Handschuhmacher, Berg­arbeiter, Autoschlosser, 1 Schmelzer, 1 Installateur u. Spengler, 1 Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Heizer. 1 Konditor, 1 Zeichner, 1 Werkmeister für Korkenfabrikation, 1 Ttefoautechniker, 1 Ver­walter, 1 Photograph, 1 Polsterer und Tapezierer.

Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen: genommen.

Lehrlinge: 2 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Elektromon­teur, 1 Elektrotechniker, 1 Schuhmacher, 1 Weiß­binder, 1 Gärtner, 3 Autoschlosser, 1 Maschinen­schlosser.

Weibliche Abteilung:

ES können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern: Mädchen für tags­über, Dienstmädchen, Lauffrauen und -mädchen für einzelne Tage, lücht. Alleinmädchen, 2 Köchinnen, 1 Stütze, 1 Privatsekretärin, 1 Lehrmädchen in Blumengeschäft u. in Schuhgeschäft, 1 Haushälterin.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirt­schaftliche Dienstmädchen, 4 Dienstmädchen, Allein- mäochen, Zimmermädchen, 1 Haushälterin, zwei Küchenmädchen, 1 Stütze, 1 Stenotypstin.

ES suchen Arbeit: 2 Verkäuferinnen, 1 Flickerin, 3 Waschfrauen, einige Lauffrauen, auch für Nach- mittagsbefchästigung, Mädchen für tagsüber, zwei Büglerinnen, 1 Fräulein erteilt iranzös. Unter­richt, 2 Kontoristinnen, 1 Schneiderin als Beihilfe.

Die Berufsberatung und Arbeit- Dermitt- lung für Musiker findet werktags von 10 bis 12 Ubr statt. 10727B

PROSPEKT

Nominal Mark 4,000,000. Aktien (Nr. 14000 zu je Mark 1,000.) der

HEYLIGENSTAEDT & COMP.

Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei Aktiengesellschaft in Gießen.

Die Heyligenstaedt & Comp. Werkzeagmaschinenfabrik und Eisengießerei Aktiengesellschaft, her­vor gegangen aus der im Jahre 1876 gegründeten offenen Handelsgesellschaft Heyligenstaedt & Comp., ist am 19. April 1911 mit dem Sitz in Gießen errichtet worden.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Guß- erzeugnissen aller Art, insbesondere der Erwerb und die Fortführung der von der Firma Hevligen- staedt & Comp. in Gießen betriebenen Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei. Die Gesellschaft ist berechtigt, ähnliche und verwandte Geschäfte neu zu errichten, von Dritten zu erwerben oder sich an bestehenden in irgendeiner Form zu beteiligen. Ebenso ist die Gesellschaft befugt, mit allen Roh­stoffen, Halb- und Ganzfabrikaten, Maschinen und Werkzeugen, welche mit dem Gegenstand des Ge­schäftsbetriebes in Zusammenhang stehen, Handel zu treiben.

Das Grundkapital der Gesellschaft, das ursprünglich Mk. 1,250,000. - betrug, wurde im Jahre 1920 auf Mk. 2300,000. - erhöht. In der außerordentlichen Generalversammlung vom 16. März 1921 wurde beschlossen, das Aktienkapital zur Verstärkung der Betriebsmittel um weitere Mk. 2,000,000. - durch Ausgabe von 2000 Stück neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien zu je Mk. 1,000.- mit voller Dividendenberechtigung für das Gesellschaftsjahr 1921 zu erhöhen und außer den bereits seit dem Jahre 1920 bestehenden Mk. 300,000. - weitere Mk. 200,000. 7% cumulative Vorzugsaktien auszu­geben. In der am 28. Juni 1921 stattgehabten Generalversammlung wurde beschlossen, das in den früheren Sitzungen geschaffene zehnfache Stimmrecht der Vorzugsaktien auf ein sechsfaches herab­zusetzen. Die Stammaktien verfügen nunmehr insgesamt über 4000 Stimmen, denen 3000 Stimmen der Vorzugsaktien gegenöberstehen. Die Aktien wurden von einem Konsortium zu 110% übernommen, das sich verpflichtete, hiervon Mk. 1,600,000. - Stammaktien den bisherigen Aktionären im Verhältnis von 5 Stück alten zu 4 Stück neuen Aktien zum Kurse von 120 % zuzüglich 5 % Stückzinsen vom 1. 1. 1921 bis zum Zahlungstage anzubieten, während die restlichen Mk. 400,000.-, deren Erlös inneren Zwecken der Gesellschaft dienen soll, unter Ausschluß des Bezugsrechts durch die Aktionäre dem Konsortium zum Kurse von 140 % mit der Verpflichtung überlassen wurden, sie einstweilen im Porte­feuille zu halten. Das Aktienagio wurde nach Abzug der Unkosten mit Mk. 176,259.55 dem gesetz­lichen Reservefonds zugeführt. Die Eintragung der letzten Kapitalserhöhung erfolgte am 8. April 1921. Die Stammaktien lauten auf den Inhaber, tragen die Nummern 1-4000 und sind mit der faksimilierten Unterschrift des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und der beiden Mitglieder des Vorstandes versehen.

Durch die Ausgabe der Vorzugsaktien soll ausländischer Einfluß auf die Gesellschaft femgehalten werden. Die Vorzugsaktie erhält aus dem jährlichen Reingewinn vorweg 7 % mit dem Recht auf spätere Nachzahlung für den Fall, daß ein Geschäftsjahr einen geringeren Gewinn ergeben sollte. Bei der Ver­teilung des Geschäftsvermögens wird zuerst der Nennwert der Vorzugsaktien und dann erst der Nennwert der Stammaktien ausgezahlt, während der Rest der Liquidationsmasse auf Vorzugs- und Stamm­aktien gleichmäßig verteilt wird. Vom 1. Januar 1931 an steht der Gesamtheit der Inhaber von Vorzugs­aktien das Recht zu, diese durch Beschlußfassung der einfachen Majorität ihrer Mitglieder in Stamm­aktien umzuwandeln.

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus den Herren Direktor Friedrich May und Direktor Dietrich Fahlenkamp.

Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Zur Zeit wird er gebildet aus den Herren Gustav Plaut, Kommerzienrat, Cassel, als Vorsitzender; Wilhelm Sartorius, Rechtsanwalt in Darmstadt, als stellvertretender Vorsitzender; Albert Strauss, Bankier in Marburg; Carl van den Daele, Fabrikdirektor in Barmen; Hugo Strauss, Bankier in Frankfurt a. M., und Joseph Frisch, Bankier in Stuttgart.

Die Generalversammlungen finden in Gießen statt, doch kann auch ein anderer Ort bestimmt werden.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der durch die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung nachgewiesene Reingewinn wird in nachstehender Reihenfolge verteilt: Zunächst werden 5 % *n den 'Reservefonds gelegt, bis dieser die Höhe von 10% des Grundkapitals erreicht hat. Alsdann erhalten die Aktionäre der Gesellschaft einen Gewinnanteil von 4 %. Nach Vornahme aller etwaigen besonderen Abschreibungen und Rücklagen erhalten der Vorstand und die Beamten der Gesellschaft die denselben vertragsmäßig zustehenden Tantiemen und der Aufsichtsrat eine Tantieme von 12 %, neben einer festen jährlichen Vergütung von Mk. 4,500.- für den Vorsitzenden und Mk. 3,000.- für jedes Mitglied. Der Rest wird gemäß den Beschlüssen der Generalversammlung für weitere Gewinnverteilungen bzw. Vortrag auf neue Rechnung verwendet.

Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichs- und Preußischen Staats­anzeiger. Die Gesellschaft wird sie außerdem in einer Frankfurter Tageszeitung veröffentlichen.

An Dividende hat die Gesellschaft gezahlt in den Geschäftsjahren;

!2!$ oZ/> \ auf Mk. 1,250,000.-

1918 ........ 14 % f Aktienkapital

1919 20 % auf Mk. 1,250,000.- Aktienkapital,

sowie einen Bonus von 10% in Reichsanleihe zum Kurse von 77%%.

1920 20% auf Mk. 2,000,000.- Aktienkapital, sowie einen Bonus von 15% in Reichsanleihe zum Kurse von 77% %.

Die Cewinnanteilscheine sind (außer bei der Gesellschaftskasse) zahlbar: in Frankfurt a. M.: Bankhaus Baruch Strauss, in Marburg: Bankhaus Baruch Strauss, in Cassel: Filiale der Dresdner Bank, io Gießen : Zweigniederlassung der Direction der Discontogesellschaft, woselbst auch kosten- und talonsteuerfrei neue Gewinnanteilscheinbogen erhoben und kostenlos Bezugs­rechte ausgeübt, Aktien zwecks Teilnahme an der Generalversammlung hinterlegt, sowie alle sonstigen, von der Generalversammlung beschlossenen, die Aktienurkunden betreffenden Maßnahmen bewirkt werden können.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Veriustrechmmg des Geschäftsjahres 1920 lauten:

Bilanz am 31. Dezember 1920

Aktiva

Passiva

Gewinn- und Verlust-Konto für 1920

Haben

Soll

1633006

An

2 575 434.51

4 224 522.95

Per Zinsen-Konto . .

16 193.35

Per Gewinn auf Effekten

71 554.65

30018123

An

1 452 983.27

21 000.-

80000.-

4 328 601 01

4 328 601.01

10747D

Auf Grund des vorstehenden Prospektes sind nom. Mk. 4,000,000. - auf den Inhaber lautende

Aktien zu je Mk. 1,000.-

Nr. 14000

789 877.05*)

1 785 557.46

Per Vortrag aus 1919

Per Fabrikations-Konto:

Betriebs - Ueberschuß 1920 ......

51 705.61

164 75L87

16615.55

25 500.-

Arbeitsmaschinen-Konto . . . . Fabrik-Einrichtungs-Konto . . . Werkzeug-Konto ..... Elektrische Licht- und Kraftanlage- Konto

Fuhrpark-Konto

Reingewinn 1920:

Vortrag aus 1919

Gewinnverteilung:

299 096.95

200 000.-

30 000-

200 000.-

320 000. -

24 602.20 17001.-

1 436 053 21

16 330.06

) Darunter Steuern und Abgaben

M. 278 604.98

7% feste Dividende an die Inhaber der Vorzugsaktien........

4 % des Aktienkapitals an die Inhaber der Stammaktien......

Tantieme an Aufsichtsrat und Vorstand und Sonderzuweisung an letzteren Körperschaftssteuer-Reserve . . . . Talonsteuer-Rückstellung.....

Verteilung an Angestellte und Arbeiter 16% Superdividende Bonus von 15% in Kriegsanleihe zum

Kurse von 77% %

Vortrag auf neue Rechnung . . . .

Unkosten:

Handlungs-Unkosten

Betriebs-Unkosten .

An Abschreibungen: Immobilien-Konto 8.

232 500.-

70 38632

1 452 983.27

der Heyligenstaedt & Comp. Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei Aktiengesellschaft, Gießen, zum Handel und zur Notiz an der Börse zu Frankfurt a. M. zu gelassen worden.

Frankfurt a. *L, im September 1921. BaHlCh StraUSS.

) Davon an Fertigfabrikaten M. 35693934, an Halbfabrikaten M. 1 701 14622.

*) Darunter m Kriegsanleihe M. 188170.-, sonstige z. T. mündelsichere Wertpapiere M. 7 896.75.

Die Gesellschaft hat bei ihrer Gründung eine 4% prozentlge, zu 102 % rückzahlbare und bis 1. Juli 1916 unkündbare Anleihe über Mk. 600,000.- aufgenommen, für die eine hypothekarische Sicherheit an den Gießener Grundbesitz der Gesellschaft in Höhe von Mk. 660,000. besteht.

Vom 1. Juli 1916 erfolgt die Amortisierung der Anleihe nach einem feststehenden Tilgungsplan, nach dem sie im Jahre 1945 gelöscht sein wird. ... , , .. . .

Nach den stattgehabten Verlosungen, einschließlich derjenigen per 1. Jun 1921, besteht eine Obligationsschuld von Mk. 532,500.-. .. .. . , Q. .

Die Fabrik stellt mit der Gießerei einen Gebäudekomplex dar, der 16 414 qm umfaßt, von denen 8 439 qm überbaut sind. Die noch unbebauten Grundstücke der Gesellschaft umfassen 40 000 qm.

Die erforderliche Betriebskraft (Dampf und Elektrizität) liefern zwei Dampfmaschinen (von 300 und 250 PS), die mit Dynamos verbunden sind. Fabrik und Gießerei sind mit modernen Einrichtungen und Hilfsmaschinen, etwa 320 an der Zahl, ausgestattet Die Vervollkommnung des Betriebs wird seitens der Werkleitung im Interesse einer rationellen Fabrikation weiter durch geführt

Die Fabrik erzeugte in den 46 Jahren ihres Bestehens Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung. Sie ist seit einigen Jahren von dem Bau von Hilfsmaschinen für das Kleingewerbe auch zur Herstellung schwerer Werkzeugmaschinen für die Großindustrie, Eisenbahnwerkstätten usw. übergegangen. Der rationelle Bau der größeren Maschinen wird eine entsprechende Erweiterung des Betriebes und später allenfalls noch den Bau einer neuen Gießerei erfordern, wozu genügendes Baugelände vorhanden tat Mit der Reihenanfertigung von Schnellbohrmaschinen ist bereits begonnen worden. Diese vorteilhafte Fabrikationsweise soll auch auf Drehbänke ausgedehnt werden. .

Die Fabrik beschäftigt zur Zeit über 500 Arbeiter und 40 technische und kaufmännische Beamte.

Beschäftigungsgrad und Auftragsbestand sind normal, so daß, falls nicht politische Ereignisse störend eingreifen, auch im laufenden Jahr mit einem befriedigenden Ergebnis gerechnet werden kann.

Gießen, im Juli 1921 Heyligenstaedt & Comp.

Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei

Aktiengesellschaft.

May. Fahlenkamp.

Immobilien-Konto: a) Gelände,

Wert wie am 1. Januar 1920 b) Gebäude^Wert am l.Jan. 1920

Zugang in 1920 .....

Abschreibung für 1920 . .

422 700.-

122 005.61

315200.-

493 000.-

808 200.-

Aktien-Kapital-Konto . Obligations-Konto . . Reservefonds-Konto . . Reserve-Konto B. . .

2 300 000.-

545 000.-

209 830.02

131 829«

544 705.61

51 705.61

In ventarien-Konto:

A rbeitsmaschinen,

Wert am 1. Januar 1920 . .

Zugang in 1920 an neuen Maschinen.......

180 000.-

382 281.87

Talonsteuer - Res.- Konto

Tantiäne-Konto:

Noch nicht erhobene

Tantieme.....

Obligations-Zinsen- Konto:

Noch nicht erhobene Zinsen .....

Konto ausgeloster

Obligationen:

Noch nicht einge-

30000.-

1098057

Abgang in 1920.....

562 281.87

5 523.-

Abschreibung für 1920 . .

556 758.87

164 758.87

392 000.-

Fabrik-Einrichtung, Wert am 1. Januar 1920 . . Zugang in 1920 .....

1.-

43 614.55

8 74LA

Abschreibung für 1920 . .

43 615.55

16 615.55

27 000.-

Werkzeuge, Wert am l.Jan. 1920

Zugang in 1920 .....

30 000.-

52 500.-

reichte ausgeloste Ob­ligationen ....

1530.-

Abschreibung für 1920 . .

82 500.-

25 500.-

57 000.-

Dividenden-Konto: '

Elektrische Licht- u. Kraftanlage, Wert am 1. Januar 1920 . . Zugang in 1920 .....

15 000.-

56 083.80

Noch nicht erhobene Dividende ....

Kreditoren-Konto . .

Gewinn- and Verlag-

Konto:

Vortrag aus 1919 16330.06

Reingewinn in 1920

1 653.21

13 567.50

1 701 365.40

Abgang in 1920.....

71 083.80

5 481.60

Abschreibung für 1920 . .

65 602.20

24 602.20

41000.-

Mobilien, Wert wie am l.Jan.1920

Fuhrpark, Wert am 1.Januar 1920

Zugang in 1920 .....

L-

42 000.-

1.-

1 45298X27

Abschreibung für 1920 . .

42 001.-

17 001.-

25 000.-

Gleis-Anschluß, Wert wie am V Januar 1920 .....

Fabrikations-Konto:

Bestand an Fertig- und Halb­fabrikaten am 31. Dez. 1920

Materialien-Konto:

Vorräte an verschiedenen Be­triebsmaterialien am 31. De­zember 1920 ......

1.-

542 002. -

2 058 08536*)

149 27339

Versieh erungs- Konto: Vorausbezahlte Prämien . . .

10 166.02

Effekten-Konto:

In unserem Besitz befindliche und gegen Kaution hinterlegte Effekten, Kurswert am 31. De­zember 1920 ......

196066.75")

Bankguthaben:

Guthaben bei verschied. Banken u. dem Postscheckamt Frank­furt-Main, Konto 4692. . .

1847 888.15

Konto-Korrent-Kanto: Ausstände........

790 074.44

Kassa-Konto: Barbestand........

4 070.68

6 405 828.99

6405 828.99

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