Einzelbild herunterladen

Für'S

w

fittöet W

MMn

w

Antritt ma Wratze, eil

Sonntag, tz

e

Sie

Der fragliche, die Bezahlung der Ucberftunben re­gelnde Sah erhält mir insoweit eine Verbesserung,

neue Das

Aus Hessen.

AuS den Ausschüsse«.

Renauld zeiht Poincare der Mitschuld am Kriege.

Der Reichsjustizminister über die Reform des Strafrechts.

Berlin. 6. Oft 3n einer Unterredung mit dem Mitarbeiter d^Berliner Tageblattes" er­klärte Reichsjustizminister Schiffer über die Reformpläne auf dem Gebiete der Straf­rechtspflege. daß die Rotwendigkeit besteht dvr der Ausarbeitung des neuen Strasgeleh-

Politit des ehemaligen Präsidenten der Republik, Raymond P o i n c a r 6. Herr Poincare hat s'.ch

See befunden, als Oesterreich--Ungarn fein Ultt- matum erlassen habe: er sei allo nicht genau

unterrichtet gewesen über das. was sich zwischen dem 26. und 29. Juli abgespielt habe. Die fran­zösische Regierung aber habe Serb en angiriten, nachzugeben. ,was es schließlich im Einverständ­nis mit Rußland auch getan habe.

Dem hielt R e n a u l d entgegen: Am 29. Juli haben Sie sich wcht mehr auf hoher See befun­den. 3n Ihrer Abwesenheit hat Ihre Regierung, wenn sie Serbien den Rat gegeben hat, nach-

in derselben Weise auf die Lehrer angewandt wer­den soll. Genau aus demselben Grund wurde auch Artikel 62, der die Ruhegehalle usw. feft- legt, gestrichen. Nächste Sitzung Freitag.

Wettervoraussage

für Samstag:

Dunstig, vorwiegend wolkig und trocken, et­was kühler. Südwestwinde.

Dir atlantische Tiefdruckwirkung hat das ton« tinentale Hoch südöstlich gedrängt und wird stär­keren Einfluß auf unsere Wetterlage gewinnen Vorerst ist nur mit leichter Bewölkung und meist | trockenem Weller zu rechnen.

Hessen-Nassau.

Der neue Oberbürgermeister in Harun».

X Hanau, 6. OIL 3n einer gemeinsamen Sitzung der städtischen Körperschaften ist Re­gierungsrat Dr. Dlaum in Stuttgart. Vor­tragender Rat im württembergischen Ministerium des Innern, zum Oberbürgermeister der Stadt Hanau gewählt worden. Gs hatten stich 43 Be­werber gemeldet, von denen 3 in die engere Wahl gdommen waren. Einer von ihnen. Re­gierungsrat Dr. Heyne in Kassel, hatte seine Be­werbung zurückgezogen.

zugeben, ihm nicht nahegelegt, restlos nachzugeden. I 3m Gegensatz zu Ihrer Behauptung hat auch Serbien sich nicht vollkommen unterworfen. Sie haben die Tage des 29., 30. und 31. Juli ver­streichen lassen, und erst am 31. Juli, 10 U!yr abends, also zu spät Serbien angeraten. schmerzlichere Erniedrigungen hir zunehmen.

hat der rumänische Botschafter in Paris, Laho- varh, imQUatin1* vom 4. Januar 1921 fest- gestellt. Wenn Sie schon am 29. Juli Serbien angeraten hätten, nachzugeben, wie Sie es am 31. Juli, abends 10 Uf)r, getan haben, hätten wir keinen Krieg bekommen, denn Sie hätten den Mittelmächten den Kriegsvorwand entzogen. Also entweder haben Sie den Krieg gewollt oder Sie haben falsch manövriert. In beiden Fallen sind Sie einer derjenigen, die für den Krieg verant­wortlich 'sind. Ich füge hinzu, daß, wenn Eng­land, wie Sie es am 29. Juli verlangt haben, sich an diesem Tag zu Frankreichs Gunsten aus- gesprochen hatte, wir auch keinen Krieg bekom­men hatten. LDer England hat sich nicht erklärt, trotzdem es der Verbündete Ihrer Regierung und Ihrer Politit einer englischen Pvlllik, ge-

Willen dabei, mit geholfen.

Hierauf erwiderte R e n a u l d: Ich hätte ge­wollt daß Viviani bei feiner Ankunft in Paris am 29. Juli Serbien ein vollkommenes Rachgeben angeraten hätte. Sie hätten, wenn es fich nicht dazu verstand, persönlich eingreifen müssen. Das wäre edler und mutiger gewefen, als sich, wie Sie es jetzt tun, hinter die Verfassung zu verschan­zen, weil die Tatsachen Ihnen unangenehm sind. Sie hallen die Akte Ihrer Minister gegenzuzeich­nen: also sind Sie wie diese Minister verantwort­lich. Wenn Sie den Frieden gewollt hätten, hätten Sie eingegriffen.

Renauld beendet diesen Brief an Poincartz wie folgt: Ich schlage Ihnen eine öffentliche und kontradiktorische Verhandlung vor über tue Kriegsursachen und die Kriegsderantwortlich- keiten.

Gemüse so bedeutend, Laß trotz der Echvhang der Preise für sonstige Lebensmittel eine Verminde­rung der ®ef am tfoften eintrat

Berlin, 6. Oll. (WB.) Eine beteiligte Selle teilt mit: Die En twertung der Marl hat zur Folge, daß auf allen Wirtschaftsgebieten starke Preis st eigerungen eingetreten sind. Die Löhne und Gehälter wurden rück­wirkend ab August erhöht. Weitere Erhöhungen stehen in Aussicht. Die Kohlenpreise wurden rück­wirkend ab 1. 9. gesteigert. Eine Frachterhöhung um 30 Prozent setzt am 1. 11. ein. Gleichzeitig ist eine Kohlensteuererhöhung geplant. Die Ver­doppelung der Umsatzsteuer steht in naher Aus­sicht. Eine Auswirkung auf die Gestehungspreise der Stickstoff-Düngemittel war unausbleibl ch. Es mußte zu einer möglichst raschen Preiserhöhung auch bei den noch unter der Höchstpreisverordnung stehenden Stickstoff-Düngemitteln ge- schrillen werden, um dieses für den deutschen Wiederaufbau wichtigste Wirtschaftsgebiet nicht notleidend werden zu lassen. Es wurde deshalb von der Regierung nach Prüfung der Verhallnisse eine Erhöhung der gellenden Preise genehmigt und verfügt und zwar um 20 Prozent für Halb- stickstoff, Ammoniakdimger und Ammonfalpeter- dünger, während das reine Ratronfalpeter im Hinblick auf seine wesentlich höheren Gestehungs­kosten eine Preiserhöhung von 37 Prozent er- fuhr. Auch nach dieser Preiserhöhung ist Stick­stoffdünger bei dem heutigen Marklurs in Deutsch­land nur halb so teuer wie im Ausland, während die mit Hilfe des Stickstoffdüngers erzeugten land­wirtschaftlichen Produkte sich den Auslandspreisen schon fefrr well genähert haben. Zur Bezahlung eines Doppelzentners Stickstoff braucht der Land­wirt ein wesentlich kleineres Quantum Weizen, Roggen und Gerste zu verkaufen als vor dem Kriege, bei Kartoffeln. Butter und Zucker nur ungefähr die Hälfte. Auch bei den heutigen Preisen für Stickstoffdünger besteht deshalb für jeden denkenden Landwirt ein großer wirtschaft­licher Anreiz zur Verwendung möglichst viel dieses wachstumfördernden Stoffe-.

,C1

-.w

Pferds

machen. *

[] Marburg. 5. Oft Die vom Alter­tums- und Kunswerein hn Dückingschen Haus am Markt eingerichtete Altertümer- s a m m l u n g ist, sowell die Abtellung Töp­ferei in Betracht kommt, jetzt dem Publikum zugänglich gemacht.

[J Marburg, 6. Oft. Der Stadtverband ber Marburger F rau en v ere i n e Wendel sich durch einen Aufruf an Me Landbevölkerung, der großen Rot der Studentenschaft durch Zuwendung von Lebensmitteln an das Stu­dentenheim steuern zu helfen. Es heißt da u. a.: .Landwirte, wenn Ihr dies lest,, bedenkt: Es gut jetzt einen Teil unserer Jugend vor der äußersten Rot, vor Hunger und Elend zu schützen und sie zu befähigen, durch Fortsetzung ihrer Studien später in unserem Vaterland notwendige und un­entbehrliche Glieder unseres Volke- zu werden."

oz. Riederwalgern, 6. Oft. Auf dem gestrigen Echweinemarkt zeigten bei einer Zufuhr von rund 300 Ferkeln die Preise eine fallende Richtung. So wurden kleine Ferkel mit 80110 Mk. und größere mit 130180 Mk. das Stück verkaufL

Zur Landtagswahl. In der von uns mitget eilten Kandidatenliste der Deutschen Bolks- partci ist ein Druckfehler unterlaufen: An 9. Stelle steht nicht Bürgermeister, fondern Z i m - mermeister Jean Füller in Friedberg.

wesen ist.

Ich wünsche als Franzose, daß sich unsere Geschäfte zum Guten geflattert, und daß Deutsch­land alles bezahlt, was es zertrümmert hat. Sie aber erwecken nicht den Eindrucr, ckls ob Sie sehr davon überzeugt wären. Deshalb ar­beiten Sie so in der Presse und" durch Vorträge, um zu beweisen, daß Sie ein reines und flecken- loies Lamm sind . . "Sie fahren fort zu Td>rei- Den uno zu reden wie etn Advokat, der einen schlechten Prozeß führt. Gott, die Franzosen und die Geschichte werden Sie aburteilen.

Auf diesen Brief antwortete P v i n c a r s, Renauld scheine vergessen zu haben, daß Oester- reich Serbien schon am 28. Juli den Krieg erklärt habe, und daß am 29. Juli Belgrad beschossen wurde. Richt um sich selbst reinzuwaschen, son­dern um das Verhalten Frankreichs nicht entstellen zu lassen, wolle er feststellen, daß Frankreich keine Verantwortlichkell am Kriege habe. Alebriqenä habe die Regierung regiert und nicht er. Seine Pflicht aber sei es, festzustellen, daß sie alles ge­tan habe, um den Krieg zu vermeiden. In den Grenzen seiner Befugnisse habe er nach bestem

Gescheiterte EmigungSbeftrebmigen.

mc. Frankfurt a. M., 6. OIL Hier wa­ren Bestrebungen im Gange, alle bürger­lichen Parteien für die kommenden Reuwahlen zur Stadtverordneten­versammlung auf einer Basis zu einigen. Diese Bestrebungen können als gescheitert gel­ten, da sämtliche Parteien erklärt haben, es sei ihnen unmöglich, von ihrem Parteipro­gramm abzugehen oder zugunsten einer Eini­gungspartei Zugeständnisse zu

fentlicht mit dem Titel 19141919, in dem er sich mit der Verantwortlichkeit für den Weltton- flift beschäftigt und darlegt, daß diese nicht nut

Rahezu 100 Mitglieder gehören dem Verein über 20 Jahre an, 89 Mitglieder sind im verflossenen Jahr neu eingetreten. Da der Verein nach ver­gangenen schwerer, Zeiten nunmehr einer neuen Blüte entgegengeht, soll er für die Folge die BezeichnungVolks bank" führen.

ra. Bu rgsolms (Kr. Wetzlar), 6. Oft. Die Spende für Oppau ergab in hiesiger Ge­meinde die Summe von 2339 Mark.

Der ehemalige Setter der TageszellungLe Solell", Ernest Renauld. hat ein Buch veröf-

^*7

509 1

-

W

r AttH .

zurehmen innerhalb der Pflichtstunden wird also nicht

Poincare erwiderte darauf, feine Reife gewährt. Artikel 53, der bisher die Bestrafung nach Rußland sei fett dem Januar 1914 beschlossen der Lehrer durch das Kreisschulamt. durch die gewesen. Wenn er nach der Mordtat von Sera- oberste Schulbehörde und das Landesbildunas- jewo auf die Reise verzichtet hätte, würde er amt vorsieht, wird gestrichen, da für die

in gefährlicher Weise die öffentliche Meinung Du- Bestrafungen der Lehrer die Vorschriften ropaS beunruhigt haben. Er habe sich auf hoher des Gesetzes vom 2lpril 1830, das die

- - - Dienststrafverhältmsse der Beamten regelt genau

rm. Darmstadt, 6. Oft. Der Finanz­ausschuß des Landtags beriet heute zunächst die Regierungsvorlage betr. Vollzug des Ar­tikels 63 Absatz 3 der Hess. Verfassung vom 12. Dezember 1919, der die Präsentation au Privatpatronate von Schu ll ehrer- stellen betrifft. Rach der Vorlage soll die Re­gierung ermächtigt werden, in Fällen, in denen rüber Präsentationsrechte auf Schulstellen bestan­den, vorbehaltlich späterer Regelung durch das nach Artikel 63 der Verfassung zu erlassende Ge-

buches sofort eine T»ifreform tu machen: vor allem soll eine Erweiterung des Laienele- mentS in der Strafrechtspflege geschaffen werden. Den minderbemittelt en Schichten soll durch die Er­höhung der Diäten und durch Verordnungen, die die geheime gleiche und direkte Wahl der Wahl­ausschüsse vorsehen, der Zugang zu dem Laien­richtertum erleichtert werden. Dann soll aber auch der Kreis der Gerichte, an dem die Laienrichter Mitarbeiten, erweitert werden. Voraussichtlich werden alle Sachen, Heine wie große, in erster Instanz an das Schöffengericht kommen. Bei dem Amtsgericht werden voraussichtlich Heine Schöf­fengerichte (ein Berufrichter und Schösse) Und große Schöffengerichte (mehrere Derufsrichter und Schöffen) gebildet werden. Auch beim Landge­richt sollen Laienrichter mitwirken. Ferner werde erwogen, ob nicht auch der Oberreichsanwalt in Hochverrats- und Spi onagesachen er­mächtigt werden soll, die Anklage nicht vor dem Reichsgericht, sondern vor dem Landgericht zu erheben. Auch daS Ingen da erichtsgeseh sieht weitgehende Beteiligung des Laienelements vor. Ebeisto wird auch das materielle Strafrecht in einigen Punkten schon jetzt abgeändert werden.

Das fogenannte Gesetz zum Schuhe der

Republik wird in etwa 10 Tagen dem Reichs- Huxy w ______

rat zugehen. Es beseitigt die Bestimmungen des fcie Leistungen der seitherigen Präsentation -geltenden Strafgesetzbuches über den Schutz der bei anderen, als bei Privatpatronaten au Monarchie und ihrer Träger und stellt bie Tra- 6en Staat zu übernehmen. Die Vorlage wird t ger der republikanischen Verfassung unter straf- angenommen. Eine weitere Vorlage fordert für ..rechtlichen Schuh, wobei der Gedanke der De- dieErweiterungunddenAusbaudes ' schimpfung und Verächllichmachung verfassungs- Kraftwerkes Wölfersheim die Summe v mäßiger Institutionen in den Vordergrund gestellt hon dreißig Millionen Mark. Dadurch werden wird. Der Minister bezeichnete es ferner toir£> £>ann tie Möglichkeit weiterer Leistungs- als dringend notwendig, daß das jetzt dem Reichs- faBigtett, Austausch von Strom mit anderen Wer- tag vorliegende Gesetz über einen Ausbau der - -..... 1 * ' ' '

©dbfirafen in Kürze verabschiedet wird. r

ken, gegeben. Auch dieser Betrag wird bewilligt. Die Erhöhung der Hundesteuer betrifft eine andere Vorlage. Danach soll die Staatssteuer auf 20 Mk. festgesetzt und den Gemeinden das Recht gegeben werden, eine Steuer bis zum vier­fachen Betrag der Staatssteuer zu erheben. Den Gemeinden soll weiter gestattet werden, von dem Besitzer eines zweiten Hundes 50 Mk., für den dritten Hund 75 Mk., den vierten Hund 100 Mk., den fünften je 125 Mk., für den sechsten und mehr Hunde den Betrag von 150 Mk. zu erheben. Die Vorlage wird gutgeheihen. ein Vorschlag, die Deutschland Zufälle, sondern auch der englisch» Staatssteuer auf 40 ML zu erhöhe^ findet > französisch-russischen Politit und insbesondere der lehnung. Hierauf tout> in bie Beratung der Volitik des ebemaliaen Präsidenten der Republik, Vorlage über bie Dienstbezuge der

Staatsbeamten und Lehrer eingetreten

itÄ CB

2E%tur. I " auf deW Id, Ziehung M Itn der -tadtlirche,

Da- MnM

&daubnti tinci Shouse

bSc oklwe und fcjl QdblßttU

^verband ü-ider-Jürl Kochen die ta . Reihe & Mshalb

Aschen La' iür KriegLf hivterbUeb erteilt, 20 000 jur ö<haffung und Gcnesungs -riegShinterbli oethalb des 2

Gesund« vom 16. bis 3 Stadt gefun bemer Fingen 3 Pvrtmwnnail UädchennmSe, | T42)dM 1 güitel; verlor einem goldenen 4 M. 1 itauti Drösche 1 2n Mrkschem. 1 1 veiheS xinb silberne Ärmbc

darüber natürlich aufgeregt und es hat sich daraus m der Fassung^ wie sie in der vorigen Wt^e ge- ein Briefwechsel zwischen dem Verfasser und ihm meinsam mit Regierung und Llusschuß fe tgelegt entwickelt, den nun irgend jemand derßanterne wurden. jSHe Einlage l. &etr. ^nfraftteeten in die Hände gespielt hat. Das Blatt beginnt da- des Gesetzes wird nochmals besprochen: es findet mit, AuSzüge daraus zu veröffentlichen, aus denen keme Aenderung statt sortsehungFreitag.

folgendes wiedergegeben fei: h«lle feine De-

Renauld schrieb: Die Wahrheit zwingt ^tunaen über das Schulgesetz ebenfalls zunächst mich, anzunehmen, daß der Verband den Krieg bei Artikel 28 fort. Em Anttag zu Attikel 33 gewollt hat wie Wilhelm ll., und'daß Sie, Herr tounföt daß die alte Cöeftunmung &on 187t bie Präsident mit einer Gruppe Ihrer Freunde auch P ru f un g en f ur Rekt vr stelle n vorsieht, den Krieg gewollt haben, und daß Sie nichts Er- wieder emgefuhrt wird, wird abgelehnt. Eine forderliches ge'an haben, um den Zeitpunkt bei l^haste Lllrssprache enspmnt sich^bei der Beratung Ausbruchs hinauszuschieben. Erster D.w'.isg-und über bie V e r g u tu n g f ur ben F o r t b il- ist für Renauld die Reise Poincares nach Ruß- d u n g s s ch u l u n t e r r i ch t bzw über die Vo­land im 3uli 1914, die er eine törichte Hnöor- qutung ber Ueberftunbcn im Volksschulunterncht sichtigkeit nennt Zweiter Drunb daß Poincarö nicht wie der italienische Minister für auswärtige Angelegenheiten ihm angeraten hatte. Serbien zu einer Zeit, wo dies von Ruhen sein konnte, bewogen habe, die österreichische Rote restlos an-

unbekannte Fabriknummer, mit schwarzem Betrag von 1 Million Mart.

Rahmenbau und Felgen, Frellauf und schwär- ed. Ober-6ei6ertenrod 6. Ott Dem zen Zelluloidgriffen. Bor Ankauf wird ge- Beispiele der Rachbargcmemde tlicker-Seiberven-

rgrai^furtor Wasserleitung begonnen. Atz einer Stelle,

na5, Aeendigung der Walzarbeiten seit Montag cryK,r sch^n einmal vergeblich aufgegraben ö^4t?on' .iHnfÄffo-ntfi+irö wurde, um das für Ober- und Llnter-Seiberten- bi e 2a8arettinfane'n (6^toe ^baffer zu finden, entdeckte man nun

kriegsdelchädig^en) un ^er.orgungs la^arett in der I größerer Tie le eine Quelle, die täglich über

' 60 Kubikmeter Wasser liefert Der Wasserlei-

f JII Ä nm9 q Öfbber in bu Überwinden ist. als erwartet wurde und der

hi neben Ceitungsgraben stellenweise 4 Meter tief sein

grauen zu einer besondere Beratung öusammen. aU sogemF r o?i s uh r eu rechum im

StNgvög e l zu ch t i n Dorfe unentgeltlich ausgeführt. Man hofft noch

Hessen. Bielen, durch chren Beruf ans Haus im des Winters bie Leitung benutzen zu gefesselten Bewohnern des BogelSbergS, tonnen.

besonders Handwerkern, bietet die Zucht Kreis Friedberg.

von Kanarienvögeln eine angenehme xBad-Rauheim,5. Oft. Wie uns bu Unterhaltung und trotz der hohen Futterpreise Leitung des Kurpark-Kasinos (HupseLS Diele» eine willkommene Rebeneinnahme. Jetzt bei mttgeteitt, findet von jetzt ab täglich Rachmit - beginnendem Herbst setzt der Züchter die tagstee mit Vorführungen statb Abends hei- Zungvögel teilweise schon ab, während er den tere Kunstlerspiele und Konzerte der Hauskapelle. größeren Teil der jungen Kanarienhähne noch Starkenburg und Rheinhessen, weiter durch erstklassige alteVorsänger" im ®er Duchdruckerstreik m Darmstadt Gesang vervollkommnen laßt um sie vor rm. Darmstadt. 6. Oktober. Der Buch- Weihnachten zu beträchtlichen Preisen zu Der- bruderftreiE bauert an. Die Streiker.den be­laufen. Auch die einst sehr beliebte Aufzucht schlossen gestern in einer Sitzung, unter allen 11m- von Blutfinken oder G i M p e l N ist noch ttanben auszuharren. Don Interesse ist, daß das im BogelSberg verbreitet. Man entnimmt die ^beits- und Wirtsc^f^amt für Hessen sich junge» Vimpel dem Nest, füttert sie zu 4°u,e

aus und pfeift chnen unermüdlich einfache Me- 'bie Streikenden zur Wiederaufnahme der Ar- lodien vor, die sie dann leicht nachahmen; beit* .u zwingen. Der sozialdemokratische Volls- solchegelernte" Gimpel finden auch stets fceun2> hat gestern eine Anfrage an bie Regierung Liebhaber. 3m Herbst beginnt auch die Zeit gerichtet warum bie amtliche Darmstädter des nach dem ReichSvogelschutzgesey noch er- Z e i t u n g nicht erscheint.

laubten Fangens einzelner Singvögel. 3n den sw. Darmstadt 6 Oft 3a einer Sitzung Dörfern Oberhessens werden besonders der K r ei ä Jo mm i s s ion ^3 Är«fe8 3 5ranf- Stiealiße A ä n f l i n a e und R 0 t k e h l - surt a. M., die p ar i ta 11 s ch aus Geh cksen und A J Prinzipalen zusammenke'etzt war. wurde folgen-

chen als liebe Slubengenossen gepflegt. ^er Beschluß gefaßt: .Das Tarifamt bringt zum Vornotizen. Ausdruck, daß ber Streik in Darmstadt einen

TageSkalender für Freitag: Tarifbruch barstellt und forbert bie Gehilfen Stadttheater, 7. Llhr, ,Die Lokalbahn" und .1. auf, sich auf tariflichen Boden zu stellen und die Klasse" Arbeit sofort wieder auszunehmen.' Die Regie-

Aus dem Stadttheaterbureau, rung hat sich der Tatsache eines Tarifbruches Bei der außerordentlichen Beliebtheit deren sich nicht verschließen tonnen, erklärte aber, kein Mittel Frl. Hannelore Ziegler hier erfreut wirv an der Hand zu haben, die Arbeiterschaft zur Rück- es bie weitesten Kreise interessieren, baß bie de- kehr zum Rechtsstandpunft zu bemeger.

rühmte Tänzerin am Montag, 17. Oktober d. Is., Areis Wkblar.

einen einmaligen Gast abend hier geben wirb. Wetzlar 6 Oft. Der Vorschuß-

« Ärebitt>erein hatte aus Anlaß seines

mittag 4 W und abends 8 älhr wirb im. Hotel Ihrigen Bestehens zu einer außerordentlichen Einhorn Frau Dr. L111 m a n n , OP^ral ftm auf ^^alversammlung seine Mttgli.'ber elngelaben dem Gebiete ber Gesundheitspflege und Hygicni- - -- -

Cer in einen Vortrag halten über ^Irsache von I Schwächegefühl, Herzll:p en, hysterischen Rerven- anfällen, blasser, hohler Farbe, Bleichsucht usw.

Räheres enthält ber Anzeigenteil.

Der Rad-Club Germania feiert am Samstag sein alljährliches Winterfest in der Turnhalle am Oswaldsgarten. Außer verschie­denen Radreigen und Radballspielen wirb auch ber beliebte Kunstfahrer W. Göbel vom Wetzlarer Rabfahrverein sich bem Gießener Publikum im Einer tunst fahren vorstellen. Auch bas 3. Kunst­fahren wird von demselben Fahrer nebst CB ruber ausgeführt und dürfte wohl seine-Anzichungskraft auf alle Radsportler nicht verfehlen. Alles wei­tere ist aus dem Inseratenteil zu ersehen.

Ring- und Boxkämpfe im Hotel Einhorn. Wie im Anzeigenteil ersichtlich ist, erteilt Altmeister Michael H itzler ilnter- richt im Ringkampf. Persönliche Auskunft ist mittags im Hotel Einhorn zu erhalten. Michael Hihler, der älteste Vertreter im Ringkampf, der, wie man uns mitteilt in allen Ländern die deut­schen Farben hochhiett, wird sicher manchem Sportsmann besondere technische Vorteile des RingkampfeS beibringen können.

als er feftlegt, daß für Ueberftunben eine zeit­gemäße Vergütung aus der Staatskasse erfolgt. Eine Vergütung für den Fortbildungsunterricht

Städtische Kartoffelverteilung in Wetzlar.

Der Stadwerwaltung W e tz l a r ist es ge­lungen, eine größere Menge Kartoffeln für ihre Einwohnerschaft zu beschaffen. Die Be­lieferung ist bereits im Gange. Der Zentner kostet 68 Mark ab Bahnhof. Bei Anfuhr ans Haus erhöht sich dieser Betrag um 1.50 Mk. und um weitere 50 Pfg. bei Belieferung frei Keller, wobei die Stadt auch die Säcke stellt. Für die Ausgabe dieser Kartoffeln sind Be­zugsscheine eingeführt.

Marburger Kartoffelpreise.3n Marburg haben seit einigen Tagen bie Kartoffel­zufuhren aus ber Umgebung ihren Anfang ge­nommen. Der Preis stellt stich frei Keller durchschnittlich auf 50 Mark ber Zentner. In manchen Lagen ist bie Ernte so schlecht aus­gefallen, bah bie Landwirte kaum ihren eigenen Bedarf haben und hinzukaufen müssen. Gute Mittelernten sind in den Riederungen und in den schattigen Lagen in unmittelbarer Rahe von Wäldern zu verzeichnen. Die Duntsandftein- und Schieferböden haben versagt.

Landkreis Gießen.

X Klein-Linden. 7. Oft. Das Männer­quartett ,§atinoni e"-Wieseck veranstaltet Sonntag, ben 9 Oktober 1921, nachmittags 4 Uhr in berDeutschen Eiche" ein Konzert. Außer heiteren und ernsten Männerchören kommen auch sehr gediegene musikalische Darbietungen zum Vortrag.

Kreis Lauterbach.

z. Grebenhain, 5. Ott. Da bie Oei­nt ü b I e n, welche zum hiesigen Ort gehören, zu abseits von der elektrischen Hauptleitung entfernt find, ebenso das Walbhaus, und die Kosten der Anlage noch extra ca. 50 000 Mark betragen, welche die hiesige Gemeinde nicht allein aufbrtn- gen wollte, tragen bie vier Mühlenbesitzer 20 000 Mark, von Müßling. Belltzer des Waldhauses, 10 000 Mark zu diesen Kosten bet

Aus Stabt uni) Land. , Kreis Schotten.

Gießen, den 7 Oft- 1921. D Gedern. 7. Oft. Der surst zu Stol» Dieven, oen c. i . h rg - W er n in g e r o de - G e d e rn feierte

Immer wieder Fahrrad b t e b - Xage fein 25jährigcs Jubiläum als Ehef t ä h l e. Gestohlen wurde ein fast neues Fahr- Hauses Stolberg-Wer,lingervde unb spendete rad im Werte von 1200 Mk., MarkeW eil", aus diesem Anlaß für wohltätige Stiftungen den